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Start > > -> Hausbesuch in einer WG

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 10.03.2011, 12:11   #1
Inochan->Emailproblem
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Registriert seit: 09.02.2011
Ort: Köln
Beiträge: 6
Inochan
Böse Hausbesuch in einer WG

Guten Tag allerseits,

- ich hoff das Forum stimmt, sonst bitte verschieben-

nachdem ich die erste Hürde mit den ganzen Antragsunterlagen und der Weigerung einer EGV, sowie dem "Hinweisblatt" (- wieso soll man Hinweise unterzeichnen und dann auch noch diese in denen im ersten Abschnitt steht das man eine EGV unterzeichnen MUSS ?!) gemeistert hatte und ich auch eine vorläufige Barauszahlung von 100 € erhielt, dauerte es keine zwei Tage da standen auch schon die netten Damen vom Jobcenter vor meiner Tür und wollten "nur mal nachsehen".

Ich wohne in einer WG mit einem männlichen Mitbewohner und bin 23. Bei der Antragsstellung habe ich sogar einen Wisch abgegeben in dem klar formuliert war, dass wir KEINE Bedarfsgemeinschaft sind und auf dem ersichtlich ist wie und in welcher Weise die Kosten der WG geteilt werden.

Jedenfalls, kamen die beiden Damen (müssen das nicht immer Mann/Frau sein?) nur bis in den unteren Eingangsbereich, da wir Sie nicht hereingelassen haben.

Zuerst wollte mein Mitbewohner Sie selbst aus unseren unteren Hausflur schicken, da ich noch im Bad war, doch die beiden Damen weigerten sich und sagten ihm "Sie dürfen nur mit mir sprechen."
Ich also raus aus dem Bad und runter gewieselt.

Sie haben uns weder ihren Namen genannt, noch haben Sie Ihren Dienstausweis vorgezeigt, einen Grund gab es auch nicht wirklich - sondern ein "Ja, wir wollen nur mal gucken, ob die Wohnung wirklich in eine WG geteilt ist".
Als ich Ihnen mitteilte das dies keinerlei rechtliche Grunlage habe und ich mich der "Durchsuchung" verweigere, fing die Ältere der beiden Damen sofort an mit Phrasen wie " Natürlich ist das legal und rechtswirksam" und "das mein Verfahren dann anders ablaufen wird und dieses Verhalten Konsequenzen nach sich zieht, sollte ich nicht kooperieren".
Als ich meinte, ich kann gerne meinen Anwalt anrufen und dies sofort klären lassen und das ich prinzipiell niemanden Fremdes in die Wohnung lasse und Ihnen somit einen schönen Tag wünsche, kamen noch weitere Drohungen in der Art von der Obrigen, doch sind die beiden Damen abgezogen und werden dies "an meinen Sachbearbeiter weiterleiten". Dann murmelte die Ältere noch etwas zu der jungen, recht eingeschüchttert wirkenden Dame und ging.


Mich regt das grade unendlich auf. Ich hab vor zwei Tagen meine Unterlagen eingereicht - es gab noch nicht mal eine Bewilligung oder sonst etwas in der Art - auch meinen neuen Sachbearbeiter habe ich noch nicht mal kennengelernt und dann sowas.

Meine Frage ist nun ob und vor allem wo ich mich in dieser Behörde beschweren kann bzw. ob das eine kluge Idee ist?
Urteile gibt es ja genug darüber und ich finde es einfach so unendlich dreist das Sie mir weismachen wollte das es legal sei und ich mitmachen soll. Da muss man sich doch Beschweren, sonst hört so ein Unfug doch niemals auf?!

Ach ja, Termin hatten Sie natürlich auch nicht.
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Alt 10.03.2011, 12:18   #2
Speedport
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Speedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport EnagagiertSpeedport Enagagiert
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Da macht man die Türe auf und wenn die ARGE-MA sich vorstellen, schließt man mit den Worten: "Ich habe niemanden bestellt." die Türe.

Aber sonst hast Du ja alles richtig gemacht. Na ja, evtl. direkt rausschmeißen und bei Weigerung die Polizei anrufen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


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Alt 10.03.2011, 12:28   #3
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Dein Mitbewohner hätte sagen sollen: Die ist grad im Bad - kommen Sie wieder, wenn sie sich vorher schriftlich angemeldet haben, dann ist sie auch zu sprechen. Tür zu.

War auf jeden Fall ok, wie ihr euch verhalten habt :-)

Du hast das Recht Beistände dabei zu haben, das erfordert, daß die sich vorher anmelden!

Informier dich jetzt bitte hier im Forum, wie du dich weiter verhalten solltest.
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Alt 10.03.2011, 13:10   #4
Summer1201->Emailproblem
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Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 85
Summer1201
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Hallo,

ihr habt euch völlig korrekt verhalten. Bei mir war genau das selbe gewesen und ich kannte mich damals mit den gesetzen noch nicht so gut aus. Die Aussage bei mir war wenn sie uns nicht reinlassen kriegen Sie keine Leistungen mehr.
Ich hatte mit meinen Mitbewohner die VE auch widerlegt. Mir wurden sogar die Leistungen eingestellt, was eine tierische Frechheit war. Nach einem Jahr mit gerichtsverfahren, habe ich endlich dann meine Rückwirkende Leistungen erhalten.

Jetzt habe ich ein ähnliches Spiel und warte seid Juni 2010 auf meine vollständigen Leistungen. Bezahle meine Miete aus eigener Tasche.
Die Arge denkt von mir ich lebe auch in einer VE weil cih zur Untermiete wohne. Ich lebe alleine in der Wohnung mit meinen beiden Kids. Naja neues Spiel neues Glück.

Also macht euch kein zu grossen Kopf. Schlimmstenfalls was euch passieren kann ist das es über ein Gerichtsverfahren hinaus laufen wird. Aber wenn ihr einen Anwalt habt dann ist das ok.
Habe übrigens auch bei Antragstellung nach ein paar Tagen hier besuch gehabt. Man nennt die Arge auch gerne Schnüffler. Da muss man wirklich vorsichtig sein.

Habe auch letztens einen Grundsatz gefunden wo ich mich dann auch Frage warum macht die Arge Hausbesuche.

Nach Interner Anweisung der Bundesagentur ist ein Hausbesuch zur Feststellung einer VE nicht geeignet.
Summer1201 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2011, 21:50   #5
Ralsom
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Registriert seit: 06.09.2006
Beiträge: 421
Ralsom
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

@inochan: prima, alles richtig gemacht. glückwunsch. War bestimmt nicht einfach. Aber du hast dich nicht einschüchtern lassen. Meine Hochachtung dafür!
Ralsom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2011, 13:08   #6
Inochan->Emailproblem
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Inochan
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Erst mal ein Dankeschön an alle!
Bin echt erleichtert gewesen, dass ich mich nicht habe einschüchtern lassen und diese Schnüffler rausgeworfen habe.

Nun ist ja einige Zeit vergangen und seit meiner Antragsstellung eine weitaus Längere (im Dezember) und ich habe seit diesem "Besuch" weder etwas gehöhrt noch gesehen von der ARGE. Keine Vermittlungsvorschläge, Verwaltungsakte, noch Bescheide oder Termine.

Nun drängt sich mir die Frage auf wie lange so eine Gewährung bzw Ablehnung dauert bzw. dauern kann?

Können die sowas "mit Absicht" wirklich heraus zögern?
Ich muss da halt immer an die angedrohten Konsequenzen denken.

Langsam wird es finanziell nämlich echt eng - ich hab zwar einen 400 €- Job, doch das reicht ja nicht mal für Miete und Co.
Bisher war mein Vermieter echt gnädig, aber so langsam wird es echt eng. Nen "bösen Brief" gab es die Woche schon.

Ich weiß nun leider nicht wie ich mich dem Amt gegenüber verhalten soll bzw. ob nachfragen oder Druck machen eine gute Idee wäre bzw. sogar erforderlich. Und wenn in welcher Form?

Ich habe keine Lust rausgeworfen zu werden oder mich weiter zu verschulden nur weil ich mich richtig verhalten habe.

Kann mir hier jemand einen Rat geben?
Ich steh da echt auf dem Schlauch ...

Liebe Grüße
Inochan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2011, 13:18   #7
gelibeh
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Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Wann hast Du den Antrag gestellt?
Ich würde dort mit Beistand aufschlagen und einen Vorschuss beantragen, wenn Dir der nicht gewährt wird, zum Sozialgericht gehen und eine EA beantragen, der Beistand kann dann ja bezeugen, dass Dir kein Vorschuss gewährt wurde. Alle Unterlagen mitnehmen, die belegen, dass es eng wird finanziell. Das Minijobgeld reicht ja nun mal nicht für Miete und Lebensunterhalt.

Da Du aus Köln kommst mal mit den Keas wegen Begleitung Kontakt aufnehmen
Die KEAs e. V.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2011, 15:29   #8
doggysfee78
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Reden AW: Hausbesuch in einer WG

Mein lieblingsspruch bei solchen ungebeten Gästen heisst stets LAUTSTARK;wir kaufen nichts ,wir haben nichts zum schmarotzen und wir treten auch keinem anderem Glauben bei,seröse Gesellschaften melden sich immer wieder ;-seid neustem TREND wenn überhaupt nur telefonisch auf meiner Gästeliste an!Am besten man baut diesen Spruch als sogenannteAnrufbeantworterfunktion ind ie Klingel ein,das kann man,wenn man es sich natürlich leisten kannUnd die eingeschüchterten ,scheinenaufjedenfall die abgezogenen,ihres weges gegangen ,zu sein Du brauchst da nicht angesprochen zu fühlen!
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Alt 11.04.2011, 13:12   #9
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Inochan
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Wann hast Du den Antrag gestellt?
Erstantrag am 8.Dezember, bis das alles durch war und Ihnen nichts mehr zum Nachfordern einfiel war es Mitte Februar. Seit dem warte ich..

Habe einmal bei der Abgabe der letzten Unterlagen nen Vorschuss von 100 € bekommen. Man sagte mir das würde erstmal reichen, so lange würde es nicht mehr dauern.

Hatte mir schon gedacht das es sich ziehen kann, aber nach einem fast zwei Monaten wird es doch echt mal Zeit?

Mit den Keas bin ich bereits in Konakt, mein Beistand kommt von dort. Die machen echt nen tollen Job :3
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Alt 11.04.2011, 15:18   #10
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Zitat von Inochan Beitrag anzeigen
Erstantrag am 8.Dezember, bis das alles durch war und Ihnen nichts mehr zum Nachfordern einfiel war es Mitte Februar. Seit dem warte ich..

Habe einmal bei der Abgabe der letzten Unterlagen nen Vorschuss von 100 € bekommen. Man sagte mir das würde erstmal reichen, so lange würde es nicht mehr dauern.

Hatte mir schon gedacht das es sich ziehen kann, aber nach einem fast zwei Monaten wird es doch echt mal Zeit?

Mit den Keas bin ich bereits in Konakt, mein Beistand kommt von dort. Die machen echt nen tollen Job :3
Du hast im Dez 100€ erhalten, und bis Heute - April 2011 - kein Geld gesehen, und bisher nichts unternommen? Habe ich das soweit richtig verstanden?


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2011, 15:19   #11
Speedport
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Standard AW: Hausbesuch in einer WG

Warum forderst Du nicht einen in der Höhe angemessenen Vorschuß nach?
Angesichts der Verzögerung solltest Du das machen, sonst kommen die noch auf die Idee, Dir andere Einkünfte zu unterstellen.

Hat dann auch den Vorteil, daß Du bei Ablehnung oder Untätigkeit zum SG mit einem EA-Antrag gehen kannst. Bei Untätigkeit natürlich nur, wenn Du eine kurze Frist gestellt hast und die ergebnislos verstrichen ist..
__

Gruß
speedport

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