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Start > > -> Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 20.01.2011, 18:05   #1
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Beiträge: 24
Jela
Standard Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Hallo,

nachdem ich schon sehr oft Hilfe durch Beiträge anderer hier gefunden habe, ist (leider) der Moment gekommen, wo ich für ein ganze konkretes Problem Hilfe suche, leider ist es recht komplex und bitte entschuldigt, das ich hier einen halben Roman schreibe und auch etwas aushole.

Letztes Jahr ist mein Freund (22) zu mir in die BG gezogen. Er war ohne Einkommen und aus seiner WG geflogen, daher bot es sich an, auch wenn 37qm für zwei Personen doch recht eng sind, wie wir feststellen mussten. Änderungsmitteilung von mir (22, zu der Zeit noch in einer Umschulung) und Antrag von ihm wurde gestellt, nach drei Monaten dann auch endlich bewilligt. Im September hat er dann eine Ausbildung angefangen und damit begannen unsere finanziellen Probleme. Alles wurde ordnungsgemäß der Arge gemeldet, im Dezember haben sie eine Rückzahlen von ca. 500Euro gefordert.

Seit Oktober bekommen wir kein Hartz4 mehr, auch nicht als Aufstockung. Bis einschließlich diesen Monat haben wir zwar Einkommen unter dem Regelsatz, aber es reicht um zu überleben. Ab nächstem Monat sind es allerdings nur noch 320Euro - davon können wir nichtmal die Miete zahlen. Widersprüche in die Richtung wurden bis jetzt abgeschmettert.

So viel zur Vorgeschichte, das Problem, weshalb ich mich an euch wende ist jedoch ein etwas anderes. Ich bin psychisch krank (Persönlichkeitsstörung + Komorbiditäten) und daher momentan nicht arbeitsfähig, habe allerdings diesen Monat die Umschulung beendet mit IHK-Prüfung. Ein stationärer Aufenthalt wurde angedacht, allerdings ist da noch nichts offiziell. Mein Freund ist in seiner Ausbildung, allerdings herrscht dort Mobbing weit über das "normale" hinaus und jetzt ebenfalls in ärztlicher Betreuung deshalb. Gespräche mit IHK, Arbeitsamt, Berufsschule haben stattgefunden, entweder er macht die Ausbildung weiter oder er bricht ab und sucht eine neue. Sollte er einen Betrieb finden, der ihn im Jahr übernimmt und die Monate anrechnet, ist das schön, allerdings Unterstützung gibt es keine bei der Suche, sie raten ihm aber alle, den Betrieb zu wechseln. Bei den Umständen dort, die ich live miterlebt habe, kann ich das voll und ganz nachvollziehen, das er dort nicht mehr hin kann. vielleicht sollte ich auch dazu sagen, dass er schon eine Ausbildung gemacht hat, die hat er nur angefangen, um in einen anderen Bereich zu kommen.

Das Ganze würde bedeuten, er würde wieder arbeitslos, wir würden einen erneuten Antrag auf Hartz4 stellen, bzw wieder eine Änderungsmitteilung machen. Soweit so gut, bis dahin zittere ich zwar vor der Arge, aber da weiß ich wie es geht.

Wir haben uns lange über die Situation unterhalten und sind zu dem Schluss gekommen, wir würden gerne wieder in seine Heimat ziehen. Er ist dort vor 2 Jahren bei seiner Mutter (Mutter psychisch krank) ausgezogen und hat in NRW etwas über ein Jahr gearbeitet ehe er zu mir gezogen ist. Nun ist unsere große Angst natürlich - müssen wir dann beide bei seiner Mutter einziehen? Ich mag sie zwar gerne, aber so gerne nun auch wieder nicht, vorallem weil er keinesfalls wieder in den elterlichen Haushalt möchte, ihn belastet die Krankheit der Mutter zu sehr.

Wie gehen wir gegenüber der Arge am besten an diese Schritte ran? Momentan haben wir beide noch keinen Job dort, ich kann allerdings in 9 Monaten stundenweise im Autohaus eines Freundes arbeiten und er ist ein sagenhafter Verkäufer, auch von sich selbst, daher mache ich mir da keine Sorgen, vorallem weil es ihm egal ist, was er für Arbeit findet, hauptsache er hat welche und ist Hauptverdiener. Kann uns meine psychische Krankheit bei der Begründung "helfen"? ich denke nicht das es ein Problem darstellen würde, meine Ärztin davon zu überzeugen, dass sie ein Schreiben erstellen soll, das für mich eine ländlichere Gegend besser ist als die Großstadt (das weiß sie selbst). Dann ist unsere jetzige Wohnung sehr klein, ich hatte aber was gelesen, die Kosten für die neue dürften nicht teurer sein. Zwar ist die Gegend, in die wir möchten, günstiger als die jetzige, aber mehr als 45qm wird man auch dort für den Preis nicht finden.

Wie läuft das dann alles ab mit dem Umzug und überhaupt? Gottchen, ich bin echt ein wenig hilflos damit, bin zwar schon 4 mal alleine umgezogen, aber noch nie mit der Arge im Rücken.

Vielleicht hat ja irgendwer einen Rat für uns, wie wir am Besten an die Sache rangehen können, mir kommt es grade nur noch wie ein riesiger Berg vor, ohne jegliche Möglichkeit heraufzuklettern
Vielen, vielen Dank schonmal fürs lesen und eure Hilfe!

Liebe Grüße
Jela
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Alt 20.01.2011, 19:29   #2
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Jela
Ausrufezeichen AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Ich habe mir grade meinen eigenen Thread nochmals durchgelesen und mir ist aufgefallen, das es doch ein wenig merkwürdig wirkt.

Ich möchte hier noch betonen, uns geht es nicht darum, dass die Arge den Umzug bezahlt. Mein Freund kam heute von einigen Gesprächen zurück und es steht nun fest, dass er die Ausbildung kündigen wird und eine ambulante Therapie beginnt. Dadurch entsteht für uns in jedem Fall das Problem, dass wir beide in wenigen Wochen erwebslos sind - wahrscheinlich auch beide krankgeschrieben dann.

Der Umzug wiederrum, kommt für uns frühestens in 5 Monaten in Frage, nicht zuletzt weil ich momentan leider nicht belastbar genug dafür bin. Ich bitte euch daher, bitte seht meine Frage nicht als Ausnutzung des sozialen Systems an, das ist wahrlich nicht unser Ansinnen. Wir beide haben immer gearbeitet und wollen das auch weiterhin tun, gesundheitliche Probleme halten mich nur momentan davon ab, da ich nichtmal alleine vor die Wohnungstüre kann.

Vielen Dank nochmal und liebe Grüße
Jela
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Alt 20.01.2011, 19:44   #3
Reiner Zufall
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Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten



Zitat von Jela Beitrag anzeigen
Ich möchte hier noch betonen, uns geht es nicht darum, dass die Arge den Umzug bezahlt.
Sondern?

Allgemein um die Genehmigung zum Umzug?

.
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Alt 20.01.2011, 20:01   #4
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Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat:
Nun ist unsere große Angst natürlich - müssen wir dann beide bei seiner Mutter einziehen?
Ihr braucht keine Angst zu haben, daß ihr zu seiner Mutter ziehen müßt. Wer einmal raus ist, muß nicht zurück.

Wenn ihr keine Umzugskosten geltend machen wollt, könnt ihr umziehen... die Miete muß aber am neuen Wohnort angemessen sein.

Zitat:
Kann uns meine psychische Krankheit bei der Begründung "helfen"?
Ja, Würde ich so machen, wenn du Umzugskosten beantragen willst/mußt.

Aber noch sind ja 5 Monate Zeit - vielleicht findet ihr bis dahin ja auch 'nen Job.
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Alt 20.01.2011, 20:19   #5
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Jela
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen

Allgemein um die Genehmigung zum Umzug?

.
genau, es geht mir um das Prozedere, wie diese Genehmigung abläuft und halt besonders um die Frage, ob wir dann als Paar mit seiner Mutter in eine Wohnung gesteckt werden (die wir dann auch noch suchen müsste, da ihre jetzige zu klein ist)



Kiwi, danke dir für die Antwort, ich habe mittlerweile so viele Sachen gelesen, das U25 prinzipiell zu den Eltern zurück muss, das hat mich deutlich verunsichert. Für mich greift diese Regelung nicht, da ich zu Beginn 2005 schon alleine gewohnt habe, wie es bei ihm ist, weiß ich aber nicht, er ist ja erst Januar 2009 ausgezogen ist.

Ich hoffe auf jeden Fall, das er es in der Zeit schafft einen neuen Job zu finden. Nach meinem letzten Post kam er vom Arzt nach Hause, AU wird mindestens 1Monat betragen und dann wird weitergesehen *seufz*

Was ich mich nur auch noch frage, wenn wir nun für ihn einen Job in der "neuen" Stadt (eher Ort) finden ist es nicht garantiert, dass er damit genug verdient um auch für mich aufzukommen - wäre da dann weiter Hartz4 am greifen? Also das wir hier Hartz4 beziehen, umziehen und dort weiterbeziehen oder wie funktioniert das? Ich bin da irgendwie momentan ein wenig mit überfordert, versuche nebenbei mit ärztlicher Unterstützung noch eine Sozialbetreuerin zu beantrage und solangsam schau ich bei dem ganzen Papier nicht mehr durch
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Alt 20.01.2011, 20:28   #6
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Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat von Jela Beitrag anzeigen

Was ich mich nur auch noch frage, wenn wir nun für ihn einen Job in der "neuen" Stadt (eher Ort) finden ist es nicht garantiert, dass er damit genug verdient um auch für mich aufzukommen - wäre da dann weiter Hartz4 am greifen? Also das wir hier Hartz4 beziehen, umziehen und dort weiterbeziehen oder wie funktioniert das? Ich bin da irgendwie momentan ein wenig mit überfordert, versuche nebenbei mit ärztlicher Unterstützung noch eine Sozialbetreuerin zu beantrage und solangsam schau ich bei dem ganzen Papier nicht mehr durch
3 Wochen Ortsabwesenheit beantragen, Mutter besuchen und vor Ort nen Job suchen... so würd ich es machen.

Dann Leistungen für den Umzug Leistungen aus dem Vermittlungsbudget beantragen - das geht auch, wenn man weiter aufstockend ALG II bezieht.

Wenn er einen Job findet, von dem er leben kann, wär er raus aus Hartz IV.

Dann gibt es mehrere Möglichkeiten (dich betreffend)...

als BG umziehen und da weiter aufstockend ALG II beziehen...
oder erst einmal getrennt wohnen (wäre das einfachste)...

aber solange man noch gar nicht weiß, wie es weiter geht, ist es noch zu früh, sich Gedanken zu machen.

Er sollte jetzt mal die 4 Wochen keinen Streß haben, sich erholen... und dann erstmal auf Arbeitssuche begeben.
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Alt 16.02.2011, 03:14   #7
Jela->Emailproblem
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Jela
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Tausend Dank erstmal dir Kiwi nochmal für die Infos.

Bei uns hat sich mittlerweile leider wenig getan. Mein Freund ist Arbeitslos, wir warten auf die Bewilligung ALG1 und ALG2 (morgen geht das Betteln mal wieder los, ob wir nicht zumindest einen Vorschuss bekommen können um endlich Miete und Nebenkosten für Februar zu zahlen) und das große bewerben hat angefangen.

Wir möchten definitiv in die Nähe seiner Mutter zurück, da diese in den letzten Monaten arg abgebaut hat und ihre Sozialbetreuerin jede Woche oftmals nicht ausreicht. An guten Tagen ja, aber wenn sie ein Tief von den psychischen Problemen hat, braucht sie eigentlich jemanden, der einmal am Tag nach ihr schaut. Würden wir gerne machen, nur momentan sind es 300km Entfernung und das ist deutlich schwierig.

Bei der Arge habe ich das Thema Umzug angesprochen, da hieß es nur, das wäre kein Problem, wir dürften umziehen und grade Familienzusammenführungen würden sie immer unterstützen - wohl gemerkt alles mündlich, etwas schriftliches bei der Arge Süd Düsseldorf zu bekommen ist anscheinend fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Über unsere Wohnsituation hier kann ich fast nur noch lachen. Durch meine Krankheit ist es mir mehrmals die Woche nicht möglich, im gleichen Raum wie mein Freund zu schlafen (bzw. ihm, wie man es sieht) Endeffekt des Ganzen ist, sobald er in der Einzimmerwohnung ins Bett geht, wander ich mit allem was ich so brauch auf eine Matratze in der Küche aus. Schlafstörungen, nächtliche Panikattacken sind mittlerweile für mich leider Alltag geworden und ich kann nicht die ganze Nacht mit der Taschenlampe in der Hand auf der anderen Seite vom Bett sitzen und lesen, während er zu schlafen versucht. Das er auszieht wollen wir allerdings beide nicht und da würde sich dann ebenfalls Probleme ergeben, krankheitsbedingt. Sorry, aber es ist eine Scheißsituation momentan, ich weiß nicht mehr so ganz, wo mir der Kopf noch steht.

Von den Bewerbungen haben wir beide leider noch nichts positives gehört, mein Bereich ist leider etwas exotisch und zudem kann ich nur halbtags arbeiten, was in der Branche mehr als schwierig ist und sein Lebenslauf ist leider auch nicht der gradlinigste.

Es tut mir leid, nur ich weiß momentan echt nicht, was ich da wie machen könnte. Im Internet habe ich etwas gesehen, das eine Notwendigkeitsbescheinigung von der Arge ausgestellt werden muss, aber was brauchen die alles dafür? Und wie läuft das dann überhaupt mit den Kosten? Nachdem wir 5 Monate etwas über 200Euro unterm Hartz4-Niveau gelebt haben, ist auch unser letztes Erspartes weg und für den Zeitraum fühlt sich kein Amt zuständig, wir hatten alle Anträge gestellt und alles, aber im Endeffekt haben wir nur immer wieder erklärt gekriegt, da seien andere für zuständig. Wie nun aber umziehen? Ich mein, abgesehen davon, das uns momentan noch das Geld für Februar fehlt und wir daher eh nix haben, könnten wir vom normalen Satz zwar die Kartons bezahlen, aber Umzugswagen über 300km?

Es tut mir leid, wenn das alles wirr erscheint, nur ich weiß echt nicht weiter. Wenn es der Schwiegermutter am Telefon schlecht ging, sitzen wir beide die ganze Nacht lang wach und hoffen, das kein Notarzt anruft oder das Krankenhaus wieder. Geht es ihr gut, sitz ich in der Küche mit meinem Kissen und einer Wolldecke *seufz*
Jela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 05:58   #8
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Ich denke, ihr braucht dringend eine andere Wohnsituation. Laß dir vom Arzt eine Bescheinigung ausstellen, das erleichert vieles beim Jobcenter. Und dann ändert etwas, damit ihr euch wohler fühlt... aber ihr solltet euch sicher sein, daß es das richtige ist.
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Alt 16.02.2011, 09:56   #9
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat von Jela Beitrag anzeigen
Hallo,

nachdem ich schon sehr oft Hilfe durch Beiträge anderer hier gefunden habe, ist (leider) der Moment gekommen, wo ich für ein ganze konkretes Problem Hilfe suche, leider ist es recht komplex und bitte entschuldigt, das ich hier einen halben Roman schreibe und auch etwas aushole.

Letztes Jahr ist mein Freund (22) zu mir in die BG gezogen. Er war ohne Einkommen und aus seiner WG geflogen, daher bot es sich an, auch wenn 37qm für zwei Personen doch recht eng sind, wie wir feststellen mussten. Änderungsmitteilung von mir (22, zu der Zeit noch in einer Umschulung) und Antrag von ihm wurde gestellt, nach drei Monaten dann auch endlich bewilligt. Im September hat er dann eine Ausbildung angefangen und damit begannen unsere finanziellen Probleme. Alles wurde ordnungsgemäß der Arge gemeldet, im Dezember haben sie eine Rückzahlen von ca. 500Euro gefordert.

Seit Oktober bekommen wir kein Hartz4 mehr, auch nicht als Aufstockung. Bis einschließlich diesen Monat haben wir zwar Einkommen unter dem Regelsatz, aber es reicht um zu überleben. Ab nächstem Monat sind es allerdings nur noch 320Euro - davon können wir nichtmal die Miete zahlen. Widersprüche in die Richtung wurden bis jetzt abgeschmettert.

So viel zur Vorgeschichte, das Problem, weshalb ich mich an euch wende ist jedoch ein etwas anderes. Ich bin psychisch krank (Persönlichkeitsstörung + Komorbiditäten) und daher momentan nicht arbeitsfähig, habe allerdings diesen Monat die Umschulung beendet mit IHK-Prüfung. Ein stationärer Aufenthalt wurde angedacht, allerdings ist da noch nichts offiziell. Mein Freund ist in seiner Ausbildung, allerdings herrscht dort Mobbing weit über das "normale" hinaus und jetzt ebenfalls in ärztlicher Betreuung deshalb. Gespräche mit IHK, Arbeitsamt, Berufsschule haben stattgefunden, entweder er macht die Ausbildung weiter oder er bricht ab und sucht eine neue. Sollte er einen Betrieb finden, der ihn im Jahr übernimmt und die Monate anrechnet, ist das schön, allerdings Unterstützung gibt es keine bei der Suche, sie raten ihm aber alle, den Betrieb zu wechseln. Bei den Umständen dort, die ich live miterlebt habe, kann ich das voll und ganz nachvollziehen, das er dort nicht mehr hin kann. vielleicht sollte ich auch dazu sagen, dass er schon eine Ausbildung gemacht hat, die hat er nur angefangen, um in einen anderen Bereich zu kommen.

Das Ganze würde bedeuten, er würde wieder arbeitslos, wir würden einen erneuten Antrag auf Hartz4 stellen, bzw wieder eine Änderungsmitteilung machen. Soweit so gut, bis dahin zittere ich zwar vor der Arge, aber da weiß ich wie es geht.

Wir haben uns lange über die Situation unterhalten und sind zu dem Schluss gekommen, wir würden gerne wieder in seine Heimat ziehen. Er ist dort vor 2 Jahren bei seiner Mutter (Mutter psychisch krank) ausgezogen und hat in NRW etwas über ein Jahr gearbeitet ehe er zu mir gezogen ist. Nun ist unsere große Angst natürlich - müssen wir dann beide bei seiner Mutter einziehen? Ich mag sie zwar gerne, aber so gerne nun auch wieder nicht, vorallem weil er keinesfalls wieder in den elterlichen Haushalt möchte, ihn belastet die Krankheit der Mutter zu sehr.

Wie gehen wir gegenüber der Arge am besten an diese Schritte ran? Momentan haben wir beide noch keinen Job dort, ich kann allerdings in 9 Monaten stundenweise im Autohaus eines Freundes arbeiten und er ist ein sagenhafter Verkäufer, auch von sich selbst, daher mache ich mir da keine Sorgen, vorallem weil es ihm egal ist, was er für Arbeit findet, hauptsache er hat welche und ist Hauptverdiener. Kann uns meine psychische Krankheit bei der Begründung "helfen"? ich denke nicht das es ein Problem darstellen würde, meine Ärztin davon zu überzeugen, dass sie ein Schreiben erstellen soll, das für mich eine ländlichere Gegend besser ist als die Großstadt (das weiß sie selbst). Dann ist unsere jetzige Wohnung sehr klein, ich hatte aber was gelesen, die Kosten für die neue dürften nicht teurer sein. Zwar ist die Gegend, in die wir möchten, günstiger als die jetzige, aber mehr als 45qm wird man auch dort für den Preis nicht finden.

Wie läuft das dann alles ab mit dem Umzug und überhaupt? Gottchen, ich bin echt ein wenig hilflos damit, bin zwar schon 4 mal alleine umgezogen, aber noch nie mit der Arge im Rücken.

Vielleicht hat ja irgendwer einen Rat für uns, wie wir am Besten an die Sache rangehen können, mir kommt es grade nur noch wie ein riesiger Berg vor, ohne jegliche Möglichkeit heraufzuklettern
Vielen, vielen Dank schonmal fürs lesen und eure Hilfe!

Liebe Grüße
Jela
Ihr könnt ja erst einmal dem Jobcenter diese Fragen stellen die sie beantworten müssen.

Schriftliche Anfrage an das Jobcenter:

Und auf § 33 SGB X schriftliches Antworten auf Verlangen § 35 SGB X Begründungspflicht hinweisen

Um mich auf die Suche nach einer
Wohnung mit angemessener Miete begeben zu können, sind vorab folgende Fragen zu klären:


1. Welche Wohnung gilt in meinem Fall als angemessen?
a) Welche Quadratmeterzahl steht mir zu?
b) Welches Baujahr ist als angemessen anzusehen, bis zu welchem Baujahr werden die
Mietkosten übernommen?
c) Welche Maßstäbe gelten hinsichtlich der Ausstattung (Bad, Dusche, Heizungsart,
Dachboden, Kellerraum, Garage, Kabelanschluss) ?
d) In welcher Höhe werden welche Nebenkosten übernommen und welche nicht?
Bitte listen Sie mir genau auf, in welcher Höhe die Kosten für Heizung, Wasser,
Kanal, Müllabfuhr usw. übernommen werden.
d) Welche Rolle spielen die Förderung durch öffentliche Mittel und das Baujahr bei der
Fertigstellung einer Wohnung und welche Auswirkungen hat das auf die Zusage zur
Kostenübernahme und die Höhe der vom Amt zu übernehmenden Kosten?
e) Sind für meinen besonderen Einzelfall Überschreitungen der Angemessenheit möglich oder
treffen andere Besonderheiten zu?

2. In welchem Umkreis muss ich mich auf Wohnungssuche begeben?
a) Muss ich im gesamten Kreis suchen?
b) Muss ich meine Wohnungssuche auf das Umland ausdehnen?
c) Wenn ich außerhalb des Zuständigkeitsbereichs meines Job Centers/Arbeitsamtes suchen
soll, ist der dort zuständige Leistungsträger mit meinem Zuzug einverstanden? Von wem kann
ich das dort erfahren? Für welche der mir entstehenden Kosten ist in diesem Fall welcher
Leistungsträger zuständig?
d) (Frage nur für Eltern!) Ist meinen Kindern ein Kindergarten-oder Schulwechsel zumutbar?

3. In welcher Höhe und wie oft werden welche Kosten der Wohnungssuche übernommen?
a) Suchanzeigen in Zeitungen?
b) Telefonate?
c) Kauf von Tageszeitungen, Anzeigenblättern?
d) Fahrten zur Wohnungsbesichtigung und zum Mietvertragsabschluss?

4. Werden die Umzugskosten übernommen?
a) In welcher Höhe werden die Umzugskosten übernommen?
b) Wie ist das Verfahren? Sollen Kostenvoranschläge von Umzugsfirmen eingereicht werden?
Wenn ja, wie viele?
c) Werden die Kosten für einen Mietwagen übernommen?
d) Wird bei einem Mietwagen die verlangte Kaution vom Amt vorgestreckt?
e) Werden die Arbeitskosten für Helfer übernommen? Wenn ja, für wie viele Helfer für wie
viele Stunden und in welcher Höhe?

5. Werden im Zusammenhang mit dem Umzug entstehende Kosten übernommen und in
welcher Höhe? Soll ich erforderliche Beträge vorab beantragen?
a) Werden die Renovierungskosten für die alte Wohnung übernommen?
b) Werden ggf. die Renovierungskosten für die neue Wohnung übernommen?
c) Werden Renovierungskosten für die alte und die neue Wohnung übernommen, wenn dies
nötig ist?
d) Wie viele Kostenvoranschläge muss ich einreichen, wenn ich eine sachgemäße Renovierung
nicht selbst durchführen kann?
e) Muss ich eine Firma beauftragen oder kann die Renovierung von Helfern durchgeführt
werden?
d) Werden die Kosten für Helfer übernommen?
e) Wenn ja: Für wie viele Helfer, für wie viele Stunden, in welcher Höhe? Welche Nachweise
sind notwendig?

6) Werden sonstige Kosten übernommen?
a) Wird die Kaution für die neue Wohnung übernommen? Wenn diese darlehnsweise
übernommen wird: wann soll dies von mir zurückgefordert werden?
b) Wird die ggf. doppelte Miete übernommen, wenn sich Kündigungsfrist und Neuvertrag
überschneiden?
c) Wenn die doppelte Miete nicht übernommen wird, bitte ich um eine genaue Erklärung, wie
ich bei der Wohnungssuche vorgehen muss, um eine Doppelzahlung der Miete zu verhindern.
d) Werden Kosten für eventuell nötige neue Gardinen, Teppichboden, Möbel, Waschmaschine,
Kühlschrank übernommen? (Umzugsbedingte Anschaffungen sind im Regelsatz nicht
vorgesehen!)

7. Muss ich nachweisen, dass ich meiner Mitwirkungspflicht nachkomme? Und wenn ja:
a) Welche Art von Nachweisen erwarten Sie?
b) Wie viele Nachweise erwarten Sie?
c) In welchen Zeiträumen sollen sie eingereicht werden?

Ich gehe davon aus, dass für mich die Frist für die Wohnungssuche erst dann beginnt, wenn mir die genannten Fragen Ihrerseits ausführlich schriftlich beantwortet wurden. Erst bei Übernahme der erforderlichen Kosten bin ich in der Lage, meiner Mitwirkungspflicht nachzukommen und die Wohnungssuche zu beginnen!
Ich weise darauf hin, dass ich als Bezieher von ALG II/Sozialhilfe den ersten Schritt erst dann machen kann, wenn alle Fragen schriftlich beantworten und die Kostenübernahme für diesen Schritt schriftlich erfolgt ist. Die Wohnungssuche kann ich erst beginnen, wenn ich die Zusage zur Übernahme der Kosten habe, die ich nicht tragen kann. Eine Wohnung anmieten kann ich definitiv erst dann, wenn eine schriftliche Zusage zur Übernahme der Kosten für Umzug, Renovierung, Kaution und Miete/Doppelmiete durch das Amt schriftlich vorliegt.
Erst dann kann ich die alte Wohnung kündigen.
Für den Fall, dass die Anmietung einer als angemessen bewerteten Wohnung durch zu spät oder nicht erfolgte schriftliche Zusage der Kostenübernahme nicht erfolgen kann (bei der Nachfrage nach günstigem Wohnraum ist die Konkurrenz bekanntlich groß), trage nicht ich die Verantwortung. Für diesen Fall erwarte ich die weitere Übernahme der tatsächlichen Wohnkosten.
Obdachlosigkeit ist mir nicht zuzumuten!

Mit freundlichen Grüßen,

Kannst dir das ja aussuchen was zu klären wäre bei den Anschreiben für das Jobcenter

Das vorerst einmal sie müssen euch Wahrheitsgemäß Auskunft erteilen.

§ 28 Abs.1 SGB X da geht es um die Wiederholte Antragstellung



§ 28 Abs.1 SGB X

Hat ein Leistungsberechtigter von der Stellung eines Antrages auf eine Sozialleistung abgesehen, weil ein Anspruch auf eine andere Sozialleistung geltend gemacht worden ist, und wird diese Leistung versagt oder ist sie zu erstatten, wirkt der nunmehr nachgeholte Antrag bis zu einem Jahr zurück, wenn er innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Monats gestellt ist, in dem die Ablehnung oder Erstattung der anderen Leistung bindend geworden ist.

Satz 1 gilt auch dann, wenn der rechtzeitige Antrag auf eine andere Leistung aus Unkenntnis über deren Anspruchsvoraussetzung unterlassen wurde und die zweite Leistung gegenüber der ersten Leistung, wenn diese erbracht worden wäre, nachrangig gewesen wäre.


Voraussetzung dieses Anspruchs ist eine Pflichtversetzung eines Leistungsträgers, die zu einem rechtlichen Schaden in Form des Ausbleibens von Vorteilen, insbesondere Leistungen, geführt haben, die an sich im Sozialrecht vorgesehen sind und insbesondere dem betroffenen Bürger zu Gute kommen sollen (Seewald in Kassler Kommentar zum Sozialversicherungsrecht, Band I, vor §§ 38 ff. Rz 30 mwN).

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts – BSG – kann ein Versicherter in bestimmten Fällen trotz Fehlens der gesetzlichen Voraussetzungen im Wege des sogenannten sozialrechtlichen Herstellungsanspruchs verlangen, so gestellt zu werden, als lägen die Voraussetzungen vor – hier also der rechtzeitig gestellte Leistungsantrag - , wenn es sich um Gestaltungen handelt, die gesetzlich zulässig sind.

Dies gilt insbesondere dann, wenn der Rechtsverlust darauf zurückzuführen ist, dass der Versicherungsträger eine sich aus dem Versicherungsverhältnis ergebende Nebenpflicht zur Auskunft, Beratung und verständnisvollen Förderung des Versicherten (§ 14 SGB I) verletzt hat, weil er sie, obwohl ein konkreter Anlass zu den genannten Dienstleistungen bestand, nicht oder nicht ausreichend erfüllt hat.

Diese - letztlich auf dem Grundsatz von Treu und Glauben beruhenden - Pflichten sind verletzt, wenn sie, obwohl ein konkreter Anlass zu den genannten Dienstleistungen bestanden hat, nicht oder nur unzureichend erfüllt worden sind. Anlass zu einer Auskunft oder Beratung ist dabei nicht erst dann gegeben, wenn der Versicherte darum nachsucht, sondern bereits dann, wenn sich in einem laufenden Verfahren klar zutage liegende Gestaltungsmöglichkeiten zeigen, deren Wahrnehmung offensichtlich so zweckmäßig sind, dass sie jeder verständige Versicherte mutmaßlich nutzen würde.

In einem solchen Fall ist der Versicherungsträger von Amts wegen verpflichtet, den Versicherten auf diese Gestaltungsmöglichkeiten hinzuweisen.

Die Verletzung solcher Betreuungspflichten führt zum Anspruch auf Herstellung des Zustandes, der bestehen würde, wenn sich der Versicherungsträger pflichtgemäß verhalten hätte (vgl zB BSG, Urteil vom 29.09.1987, 7 R Ar 23/86 in Juris mwN, Urteil vom 27.09.1983, 12 RK 44/82 in juris mwN).

Die Pflichtverletzung eines anderen Sozialleistungsträger ist dem leistungspflichtigen Träger zuzurechnen, wenn sie ursächlich für dessen Leistungsablehnung ist.



Keine Begrenzung der Unterkunftskosten bei Umzug in ein anderes Bundesland.Jobcenter muss bei Wohnortwechsel höhere Unterkunftskosten voll übernehmen

Urteil:

Urteile > Urteil des BSG (B 4 AS 60/09 R) | Hartz IV: Keine Begrenzung der Unterkunftskosten bei Umzug in ein anderes Bundesland < kostenlose-urteile.de

Bundessozialgericht, Urteil vom 01.06.2010
- B 4 AS 60/09 R -

Hartz IV: Keine Begrenzung der Unterkunftskosten bei Umzug in ein anderes Bundesland
Jobcenter muss bei Wohnortwechsel höhere Unterkunftskosten voll übernehmen
Zieht ein Bezieher von Leistungen nach dem SGB II von Bayern in eine teurere Wohnung nach Berlin, deren Mietzins von 300,- Euro warm für Berliner Verhältnisse jedoch angemessen ist, ist der Grundsicherungsträger dazu verpflichtet, die Kosten der Unterkunft zu übernehmen.

Dies entschied das Bundessozialgericht.

Der 1953 geborene Kläger des zugrunde liegenden Falls bezieht Leistungen nach dem SGB II.

Nach einem Umzug von Bayern nach Berlin gewährte ihm der Beklagte in Berlin unter Berufung auf § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II lediglich Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der in Bayern vom Kläger gezahlten Miete von rund 193,- Euro warm, weil der Umzug des Klägers weder zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, noch aus sozialen Gründen erforderlich gewesen sei.
LSG: Kläger stehen nur Aufwendungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der Zahlungen für bisherige Wohnung zu
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat das zusprechende Urteil des Sozialgerichts Berlin aufgehoben und die Klage abgewiesen.

Zur Begründung hat es ausgeführt, der Beklagte habe den Umzug des Klägers von Bayern nach Berlin zutreffend nicht als erforderlich im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II bewertet.

In der Folge seien auch nur die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung in dem Umfang zu übernehmen, wie sie in angemessenem Umfang am bisherigen Wohnort gewährt worden seien.
Tatsächliche Aufwendungen für neue Unterkunft und Heizung in Berlin müssen übernommen werden

Das Bundessozialgericht hat das Urteil des Landessozialgerichts aufgehoben und den Beklagten verurteilt, die angemessenen tatsächlichen Aufwendungen des Klägers für Unterkunft und Heizung in Berlin zu übernehmen. § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II findet bei Umzügen, die über die Grenzen des Vergleichsraums im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts hinausgehen, keine Anwendung (vgl. Bundessozialgericht, Urteil v. 19.02.2009 - B 4 AS 30/08 R -).

Dies entspricht insbesondere der systematischen Stellung der Vorschrift, denn die Höhe der angemessenen Unterkunfts- und Heizkosten im Rahmen der abstrakten Angemessenheitsprüfung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II wird ebenfalls im Vergleichsraum, also im "kommunalen Bereich" ermittelt.

Zudem besteht auch die Obliegenheit zur Kostensenkung bei unangemessen hohen Unterkunftskosten nach § 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II nur innerhalb dieses Vergleichsraums.

Schließlich ist die Reduktion des Anwendungsbereichs verfassungsrechtlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit der durch Art. 11 des Grundgesetzes gewährleisteten Freizügigkeit geboten.

Auf den letzten Absatz könnt ihr euch auch Berufen da ihr zur Regelung U25 gehört .Jeder hat ein recht darauf zu Wohnen wo er möchte.


Und das Dein Freund zu seiner Mutter ziehen muss da U25 geht nicht da es nicht Zumutbar wäre da ein wichtiger Grund besteht durch die Krankheit der Mutter sich kümmern auf Abstand ist ok.

Gruß aufruhig
aufruhig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 10:28   #10
Demim->Emailproblem
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Demim Demim Demim
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Ist zwar hier nicht das Hauptanliegen, aber dass du keine Leistungen mehr bekommen hast, seit er in Ausbildung war, kann ich so nicht nachvollziehen. Da verdient er ja nicht das meiste und davon muss er erstmal seinen Bedarf decken, bevor etwas bei dir angerechnet werden kann.
Demim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 10:30   #11
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Jela
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

wow, Danke für die Antwort, so ausführlich und schnell habe ich wahrlich nichts erwartet und vorallem tausend Dank für deine Auflistung.

Da sind Sachen dabei, da wäre ich nichtmal auf die Idee gekommen, das wir dort eine Unterstützung bekommen könnten, wie bei den Kosten für die Wohnungssuche und vorallem Doppelmieten. Da hab ich nämlich schon länger drüber nachgedacht wie wir das überhaupt logistisch gesehen machen sollen. Die jetzige Wohnung muss bei Auszug gestrichen/renoviert werden und wenn ich mir vorstelle, den ganzen Umzug UND das an 1-2 Tagen zu machen, wird mir ganz anders (mal abgesehen von der Aussicht, noch 3 Monate in der Küche zu nächtigen, wobei ich mit damit schon abgefunden hab)

Das Mietniveau bzw. die Mietpreise sind in der Gegend, in die wir wollen deutlich günstiger als hier (Düsseldorf gegen hessisches Land), sollte ich das denn direkt auch erwähnen? Weil im Endeffekt könnte da die Arge ja auch wieder Kosten einsparen.

Gottchen, ich bin echt durcheinander zur Zeit. Ich werd auf jeden Fall deine Liste in ein formloses Schreiben packen und da ich jetzt eh mal wieder zur Arge muss grade mitnehmen. Danke, danke, danke!

Sobald ich von denen irgendeine Rückmeldung hab, werd ich mich hier wieder melden,
liebe Grüße
Jela
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Alt 16.02.2011, 10:35   #12
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Jela
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Demim, ich hab lange aufgegeben zu verstehen, worauf deren Entscheidungen basieren. Wir haben in den Monaten von meinem Unterhalt und Kindergeld (von meinen Eltern an mich) sowie seinem Ausbildungsgehalt gelebt...

Das es unter dem Satz war, war der Arge egal. Auf Nachfrage wurden wir ans Bab verwiesen, die stellten fest, das er die gleiche Ausbildung auch machen kann, wenn er bei seiner Mutter wohnt (wo konnten sie uns leider nicht sagen) - also wieder zurück zur Arge, zwischenzeitlich noch Wohngeld beantragt, aber ausser einer saftigen Rückforderung von etwas über 400Euro für die ersten zwei Monate, weil die es nicht gebacken bekamen, sein Einkommen zu verrechnen (trotz pünktlicher Meldung) haben wir nichts behalten.

Tut mir leid, aber komische Welt. Verstehen tu ich bei der hießigen Arge schon lange nichts mehr, ich hoffe nur noch drauf, das wir nun irgendwann umziehen dürfen.
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Alt 16.02.2011, 10:38   #13
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Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat von Jela Beitrag anzeigen
Auf Nachfrage wurden wir ans Bab verwiesen, die stellten fest, das er die gleiche Ausbildung auch machen kann, wenn er bei seiner Mutter wohnt
Mag ja sein, nur ist das bei Volljährigen egal. Aber ok, das ist nicht das Thema.
Demim ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 10:57   #14
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Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

HAllo
du schreibst
Zitat
Die jetzige Wohnung muss bei Auszug gestrichen/renoviert werden
Zitat ende

Du musst die Wohnung nicht Renovieren.

Die Wohnung mus in einem Bewohnbarem Zustand sein

und da ihr drinn Wohnt ist sie das ja



also da würd eich mir keinenStress machen

Behandelt die Arge euch als VuE?
oder als 2 Personen die Getrennt jeweils die hälfte Zahlen?

Und lasst euch keine EGV andrehen

Gruss Uwe
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Alt 16.02.2011, 13:43   #15
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ingo s. ingo s. ingo s. ingo s. ingo s.
Standard AW: Paar U25 Umzug in andere Stadt mit komplexen Schwierigkeiten

Zitat von Forenmen Beitrag anzeigen
...Du musst die Wohnung nicht Renovieren.

Die Wohnung mus in einem Bewohnbarem Zustand sein

und da ihr drinn Wohnt ist sie das ja...

hallo,


dass eine wohnung in unrenoviertem zustand zurück gegeben werden kann, ist keineswegs ein automatismus...

es ist immer noch abhänging von dem, was im mietvertrag festgelegt und durch die unterschrift des mieters akzeptiert worden ist.

zwar hat es sich mittlerweile eingebürgert, dass eine wohnung entweder bei einzug oder bei auszug zu renovieren ist, und auch das mietrecht wurde zu gunsten des mieters dahingehend geändert, dass eine doppelrenovierung eine ungebührliche belastung des mieters darstellt, aber deswegen zu behaupten, dass (bei jela's auszug) 'die wohnung nicht zu renovieren ist', ist definitiv falsch.

----------

2.'die wohnung muss in einem bewohnbaren zustand sein'...: lediglich der vermieter hat die pflicht, eine wohnung, die er weiter vermieten will, in einem bewohnbaren zustand zu übergeben. für ansprüche, die sich aus einer nichtbewohnbarkeit/unmöglichkeit einer weitervermietung ergeben, hat der vermieter die kaution. falls diese nicht ausreicht, steht ihm jederzeit die forderungseintreibung/der klageweg offen.

was meinst du, wieviele messies ihre wohnung durchaus für 'bewohnbar' halten?

oder wie viele der sog. mietnomaden, die kurz vor dem 'absprung' in eine andere wohnung sind, ihre jetzige behausung auch noch für bewohnbar befinden, obwohl dort das völlige chaos herrscht?

----------

3.'und da ihr drin wohnt, ist sie das ja'

nun, dieser ausspruch ist --- ähem... dem ist wohl nichts mehr hinzu zu fügen (rest siehe oben, p. 2)



mfg

ingo s.
__

.
mfg

ingo s.
______________________________________________

Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
ingo s. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 16:09   #16
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Jela
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Hallo ihr Lieben,

ich bin grade von meinem "kurzen" Ausflug zum Amt zurück...

Niemals hatte ich so oft an "... denn sie wissen nicht, was sie tun" denken müssen Ende Januar bekamen wir nach persönlicher Vorsprache gesagt, eine Änderungsmitteilung bezüglich des wegfallenden Einkommens würde reichen. Die wurde püntklich eingereicht und danach spielten sie alle toter Mann. Nachdem ich gestern da war und mir erklärt wurde, die Leistungsabteilung hätte Dienstags zu (!) - natürlich hat man das nirgendwo vorher erfahren können und bei einer Großstadt reichen ja 4x die Woche Öffnungszeiten von 8-12 Uhr In jedem Fall, heute war ich dann erfolgreicher - meine Leistungsabteilung gibt es und oh Wunder, sie haben sogar mal eine Akte von mir (niemals einen Zweitnamen besitzen, das bringt nur Chaos). In einem langen Gespräch wurde mir dann schlussendlich gesagt, es seien noch Fragen offen, weswegen der Antrag nicht bearbeitet werden konnte... Warum in drei Teufels Namen fragen sie dann nicht einfach?! Nebenbei erstmal erfahren, das keine Veränderungsmitteilung notwendig war, sondern ein Weiterbewilligungsantrag mit den geänderten Einkommen. Gut, den durfte ich freundlicherweise direkt ausfüllen und nach vielem quertelefonieren wurde sogar klar, das mein Lebensgefährte sich NICHT in einer BAB-geförderten Maßnahme befindet sondern in der BG gerechnet wird.

Alles in allem wurde der Antrag aber bewilligt, nur das Kindergeld von mir wird noch angerechnet bis sie den Versagungsbescheid von der Familienkasse haben (der zum Glück grade schon per Fax ans Amt ging) und ich habe zumindest für die Stromkosten einen Vorschuss erhalten, der Rest kommt nächste Woche aufs Konto.

Sorry für das viele OT, aber das musste ich mir grade mal von der Seele schreiben, vielleicht wird dann mein Unverständnis ein wenig gemildert.

Mein Freund und ich werden als BG geführt, wir hatten zwar zuerst versucht getrennte Bescheide zu erhalten, da wir noch kein Jahr zusammenwohnten, aber das wurde immer wieder abgelehnt und irgendwann haben wir es dann hingenommen. Inzwischen ist eh das Jahr fast vorüber und Nachteile konnte ich bis jetzt keine feststellen, es läuft chaotisch wie immer.

Da ich meine Wohnung frisch gestrichen (angeblich von einem Unternehmen, aber das kann ich mir nicht vorstellen bei der "professionellen" Arbeit) übernommen haben, steht im Mietvertrag ein Absatz, sie müsse ebenso übergeben werden. Wenn ich jetzt nur ein halbes Jahr darin gewohnt hätte, wäre es wahrscheinlich auch ohne Streichen gegangen aber fast 4 Jahre und Raucher (wenn auch nur leichte, aber man sieht es doch) haben ihre Spuren hinterlassen und so wird mir nichts anderes als zu streichen übrigbleiben.

Auf den Umzug hatte ich meine Sachbearbeiterin (die aber grade mal wieder wechselt, wegen Neuverteilung, obwohl ich sie heute das erste mal sah) angesprochen und ihr die momentane Situation geschildert. Das es in Richtung der Schwiegermutter gehen soll habe ich nicht explizit erwähnt, mir ging es erstmal darum, ob wir überhaupt eine Chance haben. Sie meinte, ich solle ein Gutachten vom Arzt beilegen, das wir getrennte Schlafzimmer bräuchten auf Grund meiner gesundheitlichen Probleme und dann würde das ganze eine Teamleiter-Entscheidung werden, weil es ein absoluter Einzelfall ist und die normalen Sachbearbeiter keine Berechtigung dazu hätten sowas zu entscheiden. Wie die Chancen stehen, das konnte sie mir nicht sagen, aber sie wirkte eher in Richtung wird abgelehnt.

Ich werde jetzt auf jeden Fall einen Antrag auf Umzugsbewilligung stellen in dem ich schonmal den Sachverhalt mit mir, meiner Schwiegermutter etc. genau schildere und einen Absatz einfügen, das Gutachten gerne nachgereicht werden können (ich habe leider erst am 15.3. wieder einen Termin bei meiner zuständigen Ärztin, der Arzt meiner Schwiegermutter ist nächste Woche noch im Urlaub) und dann gesondert nochmal das Schreiben mit Antrag auf Auskunft dazupacken, das hatte ich heute noch nicht abgegeben, ich war ehrlich gesagt zu fertig nach den Stunden dort.

Sollte ich noch irgendwas, was noch nicht geschrieben wurde beachten? Irgendwelche wichtigen Formulierungen für den Antrag?

Liebe Grüße
Jela
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Alt 17.03.2011, 16:28   #17
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Jela
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Auch von mir gibt es mal wieder neues - oder besser gesagt nichts neues.

Die Anfrage ist vor mittlerweile ungefähr einem Monat rausgegangen - bekommen hat man sie augenscheinlich auch, versucht man mich ja seitdem alle paar Tage zu einem Gespräch einzuladen. Dies habe ich bis jetzt mit Hinweis darauf, das ich momentan noch krankgeschrieben bin (bis 31.3.) abwenden können, ich nehme an, man möchte sich persönlich und im Gespräch mit mir und meinem Umzugsproblem auseinander setzen.

Das es darum geht, wurde mir kein einziges Mal bestätigt - aber es ist doch ein wenig verdächtig, wenn man nie eingeladen wird zur Abteilung für Leistungsangelegenheiten und es plötzlich dringend sein soll....

Ich habe heute nochmals eine nicht ganz freundliche Erinnerungsmail rausgeschickt (ja, wir kommunizieren hier mittlerweile per Mail - bekam ich vorgeschlagen, nachdem ich in jeden Umschlag einen Antrag auf Kostenerstattung von Briefmarken, Umschlägen etc. gesteckt habe) mit der Bitte, meine Anfrage doch dringlich zu bearbeiten.

Die Idee der Sachbearbeiterin, ein Gutachten für mehr Platz zu stellen hat sich auch als lachhaft erwiesen, im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Ärztin lachte herzhaft, als ich ihr das erzählte, meinte aber rigoros, sie könne mir darauf schlecht ein Gutachten erstellen - schließlich sei es doch selbstverständlich, das zwei Personen in einer Wohnung zumindest eine Trennwand haben können und besonders im Falle meiner Krankheit würde das ja noch notwendiger sein. Gutachten gibt es aber keines.

Jobs suchen wir hier weiter, Vorstellungsgespräche waren einige, wobei ich jetzt auf 20h/Woche runtergestuft wurde krankheitsbedingt und mein Freund leider noch nichts hat. 400Euro-Jobs habe ich einige angeboten bekommen, nur da wird uns wohl kaum ein Umzug bewilligt *seufz*

Was soll ich noch machen? Ich weiß echt nicht mehr weiter...
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Alt 29.03.2011, 18:49   #18
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Jela
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Von meiner Seite her gibt's (endlich) ein paar Neuigkeiten!

Ich stecke zwar momentan noch in dem ganzen Kladderadatsch mit Amtsarzt etc. und daher werden mir alle Bewerbungsversuche abgebremst - aber mein Lebensgefährte hat wieder einen Job.

Am Freitag unterschreibt er seinen Vertrag, Montag beginnt er dort zu arbeiten - 300km entfernt, in unserer Wunschstadt. Also wird es jetzt ernst, nur habe ich keine Ahnung, was, wie, wo *seufz* Er versucht morgen früh seine zukünftige Arbeitgeberin zu erreichen, ob die ihm den Vertrag schon früher zuschicken kann, damit wir den Umzug beantragen können, solang er hier ist - weil Donnerstag Nachmittag muss er wieder zurück, damit er Freitag Morgen pünktlich ist.

Wie er da hinfahren soll, weiß ich auch noch nicht so ganz, wir haben keinen Cent mehr auf dem Konto und Fahrtkosten werden ja nur rückerstattet, wie man mir mehrmals jetzt erklärt hat - und auch nur als Kann-Regelung... Ist das so rechtens?

Hat irgendwer eine Idee, wie ich jetzt am besten vorgehe? Weil der Grund für den Umzug sollte jetzt ja vorhanden sein und mit seinem Gehalt sind wir auch fast aus dem ALG2 wieder raus, sobald bei mir klar ist, wie viel ich arbeiten darf, werde ich einen 400Euro-Job suchen und dann sind wir da endlich wieder raus - nur was bis dahin?

Ich trau mich nichtmal mehr bei denen vorbeizugehen *seufz*
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Alt 09.04.2011, 12:40   #19
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Jela
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Ich wollte mal einen kurzen Zwischenbericht abliefern - so langsam scheint sich einiges zu tun.

Am Montag bei der Arge gewesen (mit Beistand) und wunderbarer Weise, der Umzug ist bewilligt. Übernahme von Doppelmieten und Umzugsunternehmen sind aber abgelehnt, man übernimmt uns den LKW mit Bezin sowie 5 Helfer á 15 Euro.

An sich eine gute Nachricht, wenn man davon absieht, das sowohl mein Lebensgefährte als auch ich keinen LKW fahren dürfen und wir durch meine Krankheit gelinde gesagt sozial isoliert leben. das IST ein Problem!

Meine Ärztin hat ein Gutachten erstellt und darin nochmal die soziale Isolierung dargestellt sowie die Tatsache, das ich möglichst schnell in eine Tagesklinik soll - in der neuen Stadt.

Wie stehen die Chancen, das die beiden Sachen noch übernommen werden? Was kann ich noch machen? Bin über jeden Tip und Idee heilfroh, weil ich weiß nicht weiter *seufz*
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