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Start > > -> Bekannter von seiner Mutter rausgeworfen worden, kein fester Wohnsitz,bald Arbeitslos

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 28.06.2010, 13:30   #1
Neighboorhood24->Emailproblem
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Registriert seit: 11.06.2010
Beiträge: 32
Neighboorhood24
Standard Bekannter von seiner Mutter rausgeworfen worden, kein fester Wohnsitz,bald Arbeitslos

Hallöschen,

ein bekannter kam heute mit seinen Problemen zu mir.

Bis vor 3 Monaten lebte er zu Hause bei seiner in Leistungsbezug lebenden Mutter und 2 weiteren Brüdern.
Es gab wohl monate lang Streß zu Hause und die Mutter wollte die beiden ältesten Söhne (20 und 23 Jahre) raus werfen.

Mein Bekannter arbeitet seit dem 01.04.2009 bei einer Zeitarbeitsfirma, als Helfer.
Im Dezember 09 wurde er Auftragsbedingt für 2 Wochen gekündigt.
Ende Dez. wurde er dann auf 400€ Basis wieder eingestellt.
Bis Ende März und Anfang April wurde daraus wieder Vollzeitbeschäftigung.

Er lebt zur Zeit bei Freunden.

Heute hat er Erfahren, dass sein Arbeitsverhätlnis bereits morgen zu ende sein könnte.
Auftragsbedingt.


Nach dem U25 Gesetz müsste er eigentlich bei eintretender Arbeitslosigkeit zurück zur Mutter ziehen, oder nicht?

Das möchte aber keiner von beiden.
Die Mutter ist auch vor kurzen mit Ihrem jüngsten Sohn in eine kleinere Wohnung gezogen.


Für Ihn wäre hilfreich zu wissen, wie er sich nun bei drohender Arbeitslosigkeit verhalten soll.
Fällt er schon ins Arbeitslosengeld I?

Wie soll er mit dem Sozialamt und der Arge umgehen?

Steht ihm eine eigene Wohnung zu?


Grüße vom Nachbar.
Neighboorhood24 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2010, 13:33   #2
Erolena
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Sachsen
Beiträge: 5.935
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Standard AW: Bekannter von seiner Mutter rausgeworfen worden, kein fester Wohnsitz,bald Arbeit

Arbeitslosengeld nach SGB III gibt es bei 12 Monaten (genauer nach 360 Tagen) Beschäftigung innerhalb der vorangegangenen 2 Jahre. Gezählt wird nur die beitragspflichtige Beschäftigung.

Angenommen er hätte im davorliegenden Jahr eine betriebliche Ausbildung gemacht oder woanders gearbeitet, dann könnte er auf die 360 Tage kommen und ein geringes Arbeitslosengeld beziehen. Das rechnet das Arbeitsamt genau aus.
Aber sicher benötigt er trotzdem ergänzend ALG 2, um seinen Bedarf zu decken.

Zitat:
Anwartschaftszeit

Die Anwartschaftszeit hat gemäß § 123 SGB III erfüllt, wer in der Rahmenfrist mindestens 360 Tage in einer beitragspflichtigen Beschäftigung gestanden hat oder aus sonstigen Gründen versicherungspflichtig zur Arbeitslosenversicherung war (z. B. Elternzeit, Wehrdienst- und Zivildienstzeiten).

Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre und beginnt mit dem Tag vor der Erfüllung aller sonstigen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Quelle: Arbeitslosengeld (Deutschland)

Er muss sich umgehend arbeitssuchend und arbeitslos melden.
Steht ganz gut beschrieben im Link.

Hat er noch keinen Beruf, wäre eine Ausbildung eine Möglichkeit, dem ALG 2 zu entkommen:
Wenn er eine betriebliche Ausbildung anfängt im Aug/Sept, dann bekäme er bei einer nicht allzuhohen Vergütung noch Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) - und kein ALG2!
Bei BAB kann der volljährige Lehrling in eigener Wohnung wohnen und bekommt Berufsausbildungsbeihilfe. Dabei ist es egal wo er wohnt, Hauptsache eigener Haushalt. Er kann sogar im Nachbarhaus neben den Eltern wohnen, am anderen Stadtende oder 500 km entfernt - ganz egal.
(bei einer schulischen Ausbildung dagegen sieht es schlechter aus, da spielen Entfernungen eine Rolle)
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
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arbeitslos, bekannter, fester, mutter, rausgeworfen, wohnsitz

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