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Start > > -> U25 - aber ich soll raus.

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 20.02.2010, 16:28   #1
everyday->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 20.02.2010
Beiträge: 1
everyday
Standard U25 - aber ich soll raus.

Hallo ihr Lieben.
Ich habe mein Problem auf "gute-frage.de" geschildert
und wurde auf diese Seite verwiesen.
Nun hoffe ich, dass ich hier Hilfe finde.
Ich versuche natürlich, mich selbst zu informieren, aber bei diesem Urwald von Gesetzen und Rechten versteh ich vorn und hinten nichts mehr..

Es ist folgende Situation: Ich wurde von zuhause rausgeschmissen & soll mir eine eigene Wohnung suchen. (Wohne derzeit zwar zuhause, aber ich soll halt raus; ich bin übrigens 18, im Juni 19.) Soweit kein Problem für mich, da ich sowieso ausziehen will. Das Problem ist: ab Sommer bin ich wieder Schülerin (derzeit FSJ) und kriege höchstens Bafög. Kriege ich vom Amt Geld für eine Wohnung? Oder was für Gelder kann ich überhaupt beantragen? Ich sollte vielleicht zusätzlich erwähnen, dass ich ungewöhnlicher Weise ein Magengeschwür habe und ich vermute, dass das von dem Stress und Ärger von hier "zuhause" kommt. Habe auch überlegt, mir das von einem Arzt/Psychologen/etc bestätigen zu lassen und es dann vielleicht möglich ist auszuziehen?
Ich danke schonmal für Antworten!
everyday ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2010, 22:01   #2
Erolena
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Sachsen
Beiträge: 5.935
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Standard AW: U25 - aber ich soll raus.

Wenn deine Eltern Dich rauswerfen und dir das schriftlich geben

- wenn ihr kein ALG 2 im Haushalt bezieht
Dann benötigst du nur den Zettel, dass du bis xx.xx.2010 den Haushalt verlassen musst. Dann könntest du theoretsich ALG 2 beziehen - zumindest bis Schulbeginn. Aber deine Eltern müssten sicher noch Unterhalt zahlen.

- wenn der Familienhaushalt ALG 2 bezieht.
Dann brauchst du einen Grund, der dich außer der Norm berechtigt,
alleine zu wohnen, obwohl du unter 25 bist. Dann reicht eure Wunsch nicht aus, sondern dann müssen größere Probleme besstehen. Dann kannst du ALG 2 beziehen mindestens bis z. Schulbeginn.

Extra zu prüfen ist, wie wirkt sich der Auszug auf Bafög u.a. Ansprüche während der Schulzeit aus?

Je nach Schulart unterschiedlich - welche wirst du besuchen?

Wieso schreibst du "höchstens BaföG".
Ist das nicht sicher? Hast du schon eine schulische Ausbildung absolviert?
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2010, 22:11   #3
FrankyBoy
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.03.2008
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 5.462
FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy
Standard AW: U25 - aber ich soll raus.

Bei deinen Problemen sollte der § 22 Abs. 2a SGB II eine Lösung sein - habe das bereits mehrfach vor den Sozialgerichten durchgefochten weil eigentlich alle ARGEN erst einmal ablehnen aber wenn du magst, schicke ich dir per PN einmal einen Antrag auf einstweilige Anordnung.

Mehr dazu:
Zitat:
§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden angemessenen Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.
(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn 1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
(3) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.
(5) Sofern Leistungen für Unterkunft und Heizung erbracht werden, können auch Schulden übernommen werden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Sie sollen übernommen werden, wenn dies gerechtfertigt und notwendig ist und sonst Wohnungslosigkeit einzutreten droht. Vermögen nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 ist vorrangig einzusetzen. Geldleistungen sollen als Darlehen erbracht werden.
(6) Geht bei einem Gericht eine Klage auf Räumung von Wohnraum im Falle der Kündigung des Mietverhältnisses nach § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 569 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ein, teilt das Gericht dem örtlich zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder der von diesem beauftragten Stelle zur Wahrnehmung der in Absatz 5 bestimmten Aufgaben unverzüglich 1.den Tag des Eingangs der Klage,
2.die Namen und die Anschriften der Parteien,
3.die Höhe der monatlich zu entrichtenden Miete,
4.die Höhe des geltend gemachten Mietrückstandes und der geltend gemachten Entschädigung und
5.den Termin zur mündlichen Verhandlung, sofern dieser bereits bestimmt ist,
mit. Außerdem kann der Tag der Rechtshängigkeit mitgeteilt werden. Die Übermittlung unterbleibt, wenn die Nichtzahlung der Miete nach dem Inhalt der Klageschrift offensichtlich nicht auf Zahlungsunfähigkeit des Mieters beruht.
(7) Abweichend von § 7 Abs. 5 erhalten Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch oder Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten und deren Bedarf sich nach § 65 Abs. 1, § 66 Abs. 3, § 101 Abs. 3, § 105 Abs. 1 Nr. 1, 4, § 106 Abs. 1 Nr. 2 des Dritten Buches oder nach § 12 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 und 3, § 13 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bemisst, einen Zuschuss zu ihren ungedeckten angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 Satz 1). Satz 1 gilt nicht, wenn die Übernahme der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach Absatz 2a ausgeschlossen ist.

FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
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