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U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 10.06.2008, 09:52   #1
genetic1->Emailproblem
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genetic1
Standard Wohngeld nachträglich beantragen?

Hallo zusammen!

Die Überschrift sagt es schon...

Folgender Fall: Mutter bekommt ALG2 + KdU, Ihre 2 Kinder (9+12) sind auf Grund von Kindergeld und Unterhalt nicht bedürftig und bekommen kein ALG2 - ABER Wohngeld.

Die Mutter wusste aber nicht, dass Ihre Kinder Anspruch auf Wohngeld haben und hat dieses erst durch "Zufall" im 11/2007 erfahren und dann auch sofort beantragt und auch bekommen (190 EUR pro Monat für die Kinder).

Der Anspruch der Kinder bestünde aber schon seit 01/2005!!!

Jetzt die Frage: Kann das Wohngeld der Kinder (nicht KdU!) rückwirkend zum 01/2005 beantragt werden? Einkommen wäre problemlos nachweisbar!

Vermutlich nicht - oder?

Mensch - was da Geld flöten gegangen ist...

Grüße

Jochen
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Alt 10.06.2008, 09:56   #2
Arwen
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Arwen
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Hallo Jochen,

doch, das ist möglich!

Etwas Geduld. Ludwigsburg wird sich dazu - so hoffe ich - noch melden und Dir erzählen, wie es bei ihr war und wie Du vorgehen musst (wahrscheinlich Überprüfungsantrag?).

Gruß
Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
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Alt 10.06.2008, 09:58   #3
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genetic1
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Hallo Jochen,

doch, das ist möglich!

Etwas Geduld. Ludwigsburg wird sich dazu - so hoffe ich - noch melden und Dir erzählen, wie es bei ihr war und wie Du vorgehen musst (wahrscheinlich Überprüfungsantrag?).

Gruß
Arwen
Hallo Arwen,

ich glaube Ludwigsburg ist sauer mit mir (wegen einer anderen Sache)...
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Alt 10.06.2008, 10:00   #4
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Versuch einfach einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X zu stellen. Begründung: 1. Falsche Beratung und Auskunft der damaligen Hartz IV-Behörde, die es unterlassen hat, entsprechende Informationen weiter zu geben. 2. Anspruch bestand von Anfang an. Dies ist ein Rechtsanspruch.


Ob es geht, weiß ich nicht. Aber probieren würde ich es.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 10.06.2008, 10:00   #5
Arwen
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Arwen
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat:
Hallo Arwen,

ich glaube Ludwigsburg ist sauer mit mir (wegen einer anderen Sache)...
Ooooops ... dann kram' ich später mal hier im Forum herum und suche nach dem Thread. Ich habe aber erst wieder heute Nachmittag oder abends Zeit. Ich hoffe für Dich, dass mir jemand zuvor kommt. Wird schon!

Gruß
Arwen
__



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dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
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Alt 10.06.2008, 10:12   #6
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Versuch einfach einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X zu stellen. Begründung: 1. Falsche Beratung und Auskunft der damaligen Hartz IV-Behörde, die es unterlassen hat, entsprechende Informationen weiter zu geben. 2. Anspruch bestand von Anfang an. Dies ist ein Rechtsanspruch.


Ob es geht, weiß ich nicht. Aber probieren würde ich es.
Also quasi

"...hiermit stelle ich einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X, für die Bewilligung von Wohngeld für meine Kinder XY, für den Zeitraum 01/2005 bis 10/2007. Die entsprechenden Einkommensnachweise sind beigefügt.

Die Gründe sind:

1. Falsche Beratung und Auskunft der damaligen Hartz IV-Behörde, die es unterlassen hat, entsprechende Informationen weiter zu geben.

2. Anspruch bestand von Anfang an. Dies ist ein Rechtsanspruch."

Wäre das so in der Form "richtig" und dann eben die Nachweise (Kontoauszüge) über das Einkommen (Unterhalt) beilegen.

Klar - werde ich es versuchen.
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Alt 10.06.2008, 10:13   #7
gerda52
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von genetic1
Jetzt die Frage: Kann das Wohngeld der Kinder (nicht KdU!) rückwirkend zum 01/2005 beantragt werden? Einkommen wäre problemlos nachweisbar!

Vermutlich nicht - oder?

Doch, da geht noch was.

Mensch - was da Geld flöten gegangen ist...
Der Überprüfungsantrag wurde in den bisherigen AW schon erwähnt, da sollte die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand noch gleich mit beantragt werden.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2008, 10:19   #8
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
da sollte die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand noch gleich mit beantragt werden.
??? Was bedeutet das?
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Alt 10.06.2008, 10:59   #9
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

aber das Wohngeld wird nicht nachgezahlt, das gibt es nur ab Antragsstellung
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Alt 10.06.2008, 11:01   #10
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
aber das Wohngeld wird nicht nachgezahlt, das gibt es nur ab Antragsstellung
Jetzt doch nicht!!??
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Alt 10.06.2008, 11:03   #11
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

das war schon immer so
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Alt 10.06.2008, 11:04   #12
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genetic1
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
das war schon immer so
Erst war mir auch so...aber hier bestand ja noch die Hoffnung dass evtl. doch!

...und ich hab' mich schon gefreut...

Dann kann man die Sache mit dem Überprüfungsantrag etc. also eher knicken?
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Alt 10.06.2008, 11:10   #13
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Der Überprüfungsantrag wäre doch nur an die ARGE gegangen und die hat nichts damit zu tun wann Du einen Wohngeldantrag gestellt hast, man könnte zwar sagen sie hätte beraten müssen, aber ich denke die Aussichten sind da gering

Darauf einen Schadenersatz einzufordern, dürfte erstens eine Beweissache sein und sich zweitens monatelang bis zur Entscheidung einer Klage hinziehen
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Alt 10.06.2008, 11:13   #14
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Der Überprüfungsantrag wäre doch nur an die ARGE gegangen und die hat nichts damit zu tun wann Du einen Wohngeldantrag gestellt hast, man könnte zwar sagen sie hätte beraten müssen, aber ich denke die Aussichten sind da gering

Darauf einen Schadenersatz einzufordern, dürfte erstens eine Beweissache sein und sich zweitens monatelang bis zur Entscheidung einer Klage hinziehen
...ach an die ARGE??? Die hat ja mit dem WG eigentlich nix zu tun...das kommt bei uns vom LRA (Landratsamt, Wohngeldstelle)! Ändert aber sicher nix - oder?

Ja - das mit dem Schadensersatz & Beweisen sehe ich auch so - somit ist das Geld wech - oder?
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Alt 10.06.2008, 11:16   #15
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

die Wohngeldstelle hat ab Antrag gezahlt nehme ich an, also hat sie richtig gehandelt, die ARGE hat zwar falsch beraten, aber - siehe meinen vorhergehenden Beitrag

Ich sehe es so wie Du, das dürfte weg sein
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Alt 10.06.2008, 11:20   #16
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Standard AW: Wohngeld nachträglich beantragen?

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
die Wohngeldstelle hat ab Antrag gezahlt nehme ich an, also hat sie richtig gehandelt, die ARGE hat zwar falsch beraten, aber - siehe meinen vorhergehenden Beitrag

Ich sehe es so wie Du, das dürfte weg sein
Ja, klar - die Wohngeldstelle hat ab Antrag gezahlt!

Die ARGE hat im Prinzip gar nicht beraten...aber hier ginge es dann um ca. 6.500 EUR und die zahlen die nicht so ohne weiteres und da etwas zu beweisen (wie auch?) ist ziemlich aussichtslos...

SHIT!
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Alt 10.06.2008, 11:53   #17
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genetic1
Standard Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Hallo!

Die Kinder (9+12) meiner Bekannten sind lt. ARGE in deren BG (=Mutter).

Die Kinder haben "ausreichend" Einkommen (Unterhalt + anteil. Kindergeld) ...

1x 254,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil
1x 312,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil

Trotzdem, dass Sie in der BG der Mutter sind, bekommen sie seit 11/2007 Wohngeld - obwohl das doch eigentlich gar nicht geht - oder?

Folgende Frage(n): Soll die Mutter dann alles so belassen, oder die Kinder "offiziell" aus der BG holen (wenn sie es inoffiziell nicht sogar schon sind)?

Hintergrund wären natürlich "Geldgeschenke" etc., die die Kinder dann anrechnungsfrei bekommen könnten.

Weiterhin haben die Kinder eigentlich Anspruch auf Wohngeld ab 01/2005 - der erste Antrag wurde aber aus Unwissenheit erst 11/2007 gestellt - siehe auch hier:

http://www.elo-forum.org/kosten-unte...-new-post.html

Gibt es eigentlich so eine Art "Musterschreiben" für die ARGE, um den Antrag für "Kinder aus BG" zu stellen?

Danke für Infos.

Jochen
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Alt 10.06.2008, 12:04   #18
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Sind die Kinder denn mit Null Leistung in der BG aufgeführt?

Den Antrag das sie aus der BG gestrichen werden sollen, kannst Du schriftlich bei der ARGE stellen, aber lies doch mal den entsprechenden Thread

Kinder aus der BG holen

hier im Forum durch

Zum Wohngeld hast Du ja schon Antwort
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Alt 10.06.2008, 12:29   #19
gerda52
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gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Zitat:
Die Kinder (9+12) meiner Bekannten sind lt. ARGE in deren BG (=Mutter).

Sind sie nicht!

Die Kinder haben "ausreichend" Einkommen (Unterhalt + anteil. Kindergeld) ...

1x 254,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil
1x 312,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil

Trotzdem, dass Sie in der BG der Mutter sind, bekommen sie seit 11/2007 Wohngeld - obwohl das doch eigentlich gar nicht geht - oder?

Das geht, weil die Kinder nicht bedürftig im Sinn des SGB II sind. Und genau das steht auch im Wohngeldbescheid.

Folgende Frage(n): Soll die Mutter dann alles so belassen, oder die Kinder "offiziell" aus der BG holen (wenn sie es inoffiziell nicht sogar schon sind)?

M.E. kannst Du alles so lassen, wie es ist.

Hintergrund wären natürlich "Geldgeschenke" etc., die die Kinder dann anrechnungsfrei bekommen könnten.

Das Problem bleibt immer der übertragbare Kindergeldanteil. Erst wenn der von der Arge restlos ausgeschöpft ist, wird es bei weiterem Einkommen keine Probleme geben. So kann ich nicht garantieren, ob es einen Unterschied macht, wenn sie nicht mehr im Bescheid stehen. Für die Berechnung des Alleinerziehendenzuschlags sind ihre Daten im Hintergrund eh immer mit präsent.

Für die Kinder selbst ergeben sich dadurch aber keine weiteren Pflichten, wenn sie mal in das Alter der Arbeitsfähigen überwechseln. Auch von der OAW-Klausel bleiben sie verschont.

Weiterhin haben die Kinder eigentlich Anspruch auf Wohngeld ab 01/2005 - der erste Antrag wurde aber aus Unwissenheit erst 11/2007 gestellt - siehe auch hier:

http://www.elo-forum.org/kosten-unte...-new-post.html

Gibt es eigentlich so eine Art "Musterschreiben" für die ARGE, um den Antrag für "Kinder aus BG" zu stellen?
Die Frage kann ich Dir leider nicht beantworten Aber ich sehe, das Thema SGB II hat Dich nun schon voll im Griff.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2008, 12:37   #20
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Zitat von genetic1 Beitrag anzeigen
Hallo!

Die Kinder (9+12) meiner Bekannten sind lt. ARGE in deren BG (=Mutter).

Die Kinder haben "ausreichend" Einkommen (Unterhalt + anteil. Kindergeld) ...

1x 254,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil
1x 312,00 EUR Unterhalt + 77,25 EUR Kindergeldanteil

Trotzdem, dass Sie in der BG der Mutter sind, bekommen sie seit 11/2007 Wohngeld - obwohl das doch eigentlich gar nicht geht - oder?

Tja, das geht eigentlich nicht - aber: wenn die Mutter allenerziehend ist und den Alleinerziehendzuschlag bekommt, geht das weghen der fehlerhaften Software nur, wenn die kInder im Bescheid mit 0 stehen.

Hier ist es dann so, daß Wohngeld nur bewilligt wird, wenn im Bescheid unter Bemerkungen ausdrücklich noch einmal vermerkt ist, daß die Kinder definitiv nicht mehr in der BG sind.

Und auch wen die Wohngeldstelle darauf nicht besteht: ich selbst würde auf deieser Erklärung, daß die Kinder nicht mehr in der BG sind, bestehen...

Folgende Frage(n): Soll die Mutter dann alles so belassen, oder die Kinder "offiziell" aus der BG holen (wenn sie es inoffiziell nicht sogar schon sind)?

Sie sollte auf dem Zusatz bestehen...es gibt immer Situationen, wo es gut ist, daß man nachweisen kann, daß die Kinder nicht in der BG sind...

Hintergrund wären natürlich "Geldgeschenke" etc., die die Kinder dann anrechnungsfrei bekommen könnten.

z.B.

Weiterhin haben die Kinder eigentlich Anspruch auf Wohngeld ab 01/2005 - der erste Antrag wurde aber aus Unwissenheit erst 11/2007 gestellt - siehe auch hier:

http://www.elo-forum.org/kosten-unte...-new-post.html

Gibt es eigentlich so eine Art "Musterschreiben" für die ARGE, um den Antrag für "Kinder aus BG" zu stellen?

Nein

Ich würde einfach darauf hinweisen, daß ALG II nachrangig ist und ihr nicht bzw falsch beraten wurdet...und darauf bestehen, daß alle Bescheide rückwirkend geändert werden...
dann könnt ihr auch bei der Wohngeldstelle einen Antrag stellen: Widereinsetzung in den vorherigen Stand - Wohngeld muß dann nachgezahlt werden.

Widereinsetzung in den vorherigen Stand lohnt auf jeden Fall... das Wohngeld darf ja nicht aufs ALG II angerechnet werden...
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Alt 10.06.2008, 13:10   #21
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Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Zitat von Ludwigsburg
das Wohngeld darf ja nicht aufs ALG II angerechnet werden...
Und Du bist Dir auch sicher, dass das Wohngeld an die Kinder die zu übernehmende KdU an die Mutter nicht beeinflusst?

In den DA zu § 11 steht z.B., dass gezahltes Wohngeld die Mietzahlung und damit die zu berücksichtigende KdU mindert. Es mag allerdings sein, dass das eine andere Konstellation betrifft.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2008, 13:16   #22
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Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Ihr werdet es definitiv nicht glauben, aber die Kinder stehen im Bescheid NICHT mit "0" - ganz im Gegenteil - zum Schluss ergibt sich bei den Kids ein Einkommensüberhang von 252,50 EUR.

Die Wohngeldstelle wollte auch keinen ALG2-Bescheid sehen - lediglich die Nebenkostenabrechnung bzw. einen Kontoauszug für den Nachweis des Unterhalts.

Übrigens - ja - die Mutter ist alleinerziehend.

Im ALG2-Bescheid ist DEFINITIV nichts der gleichen vermerkt, dass die Kinder nicht mehr in der BG sind.

Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt(!) - die ARGE komplett außen vor gelassen - bei der Wohngeldstelle den Antrag "Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand" stellen - oder bringt das nix, bevor das eindeutig mit der ARGE geklärt ist?

Edit: ...lese gerade mal das Kleingedruckte des WG-Bescheides der Kinder...

...Wohngeld wird auf Antrag gewährt, eine rückwirkende Bewilligung - vor der Antragsstellung - ist daher grundsätzlich nicht möglich...

Hat das mit dem"Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand" unmittelbar auch etwas zu tun oder ginge das dann trotzdem?
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Alt 10.06.2008, 13:20   #23
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Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Zitat:
Ich würde einfach darauf hinweisen, daß ALG II nachrangig ist und ihr nicht bzw falsch beraten wurdet...und darauf bestehen, daß alle Bescheide rückwirkend geändert werden...
...hinweisen, bei der ARGE?

...ALG2 nachrangig, wo vor?

...nicht bzw. falsch beraten von der ARGE? Wollen die da keine "Beweise"?
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Alt 10.06.2008, 13:30   #24
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Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

Zitat von Ludwigsburg
Widereinsetzung in den vorherigen Stand lohnt auf jeden Fall...
Achtung: Off Topic aber der Klarstellung wegen sei mir die folgende kleine Zwischenbemerkung erlaubt.

"Das Wort 'Wiedereinsetzung' hat mal mit Widerspruch oder Gegenspruch nichts zu tun, es wird mit ie geschrieben." ; )
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Alt 10.06.2008, 13:33   #25
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Standard AW: Kinder in der BG - trotzdem Wohngeld!

...das war eines der wenigen Dinge, was mir auf Anhieb klar war... ;o)

Noch eine Zwischenfrage: Wenn die Kinder ggf. dann aus der BG sind, wie ist es dann z.B. mit dem Zuschuss für mehrtägige Klassenfahrten?
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