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U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 04.09.2007, 18:16   #1
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Bl4ck-Devil
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Hallo liebe Leute,

habe heute den Bescheid auf meinen Fortzahlungsantrag bekommen.
Die von der ARGE werden immer dreister!

Also:

1.) Ich soll im Januar zuviel Geld bekommen haben, weil ich Prospekte ausgetragen habe im Dezember.
Es war nur im Dezember und dabei habe ich 60 Euro verdient.
Die ARGE will nun 30 Euro zurück überwiesen haben!

2.) Habe meine Betriebskostenabrechnung mit bei der Fortzahlung angegeben, weil sich die Miete minimal erhöht hat. Desweiteren stand auf dem Blatt, das ich knapp 100 Euro wiederbekomme, da im Zeitraum weniger verbraucht wurde.
Die ARGE zieht mir für September nun diese 100 Euro wieder ab und sagt als Begründung: sonstiges Einkommen!

Ich dachte immer es gibt für ALG2-Empfänger einen monatlichen Freibetrag von 100 Euro.

Hab ich was verpasst???
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Alt 04.09.2007, 18:21   #2
Martin Behrsing
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Den Freibetrag gibt es nur bei Einkommen aus Erwerbsarbeit. Eine Betriebskostenabrechnung ist aber kein Einkommen aus Erwerbsarbeit.

Sollte es sich um eine Stromnachzahlung handeln (also den Strom, den du aus deinem Regelsatz bestreitest) darf er nicht abgezogen werden. Bei Heiz- und Nebenkosten allerdings schon und zwar 100%.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 04.09.2007, 18:31   #3
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Den Freibetrag gibt es nur bei Einkommen aus Erwerbsarbeit. Eine Betriebskostenabrechnung ist aber kein Einkommen aus Erwerbsarbeit.

Sollte es sich um eine Stromnachzahlung handeln (also den Strom, den du aus deinem Regelsatz bestreitest) darf er nicht abgezogen werden. Bei Heiz- und Nebenkosten allerdings schon und zwar 100%.
Also hab ich mir im Winter umsonst den ***** abgefroren? Ich fass es nicht :D
Hast du für deine Aussage eine Quelle?

Und die 30 Euro Rückzahlung sind aber unangebracht oder?
Danke für deine Hilfe!
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Alt 04.09.2007, 18:42   #4
angel6364
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen

Und die 30 Euro Rückzahlung sind aber unangebracht oder?
Danke für deine Hilfe!
Die ersten hundert Euro von Erwerbseinkommen sind anrechnungsfrei.
Da Du mit sechzig Euro ja noch darunter liegst, hätten sie Dir gar nichts anrechnen bzw. zurückfordern dürfen.
Sie haben Dir offensichtlich nur die 30 Euro-Versicherungspauschale zugestanden.
Lege Widerspruch ein!

Viele Grüße,
angel
 
Alt 04.09.2007, 19:38   #5
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Die ersten hundert Euro von Erwerbseinkommen sind anrechnungsfrei.
Da Du mit sechzig Euro ja noch darunter liegst, hätten sie Dir gar nichts anrechnen bzw. zurückfordern dürfen.
Sie haben Dir offensichtlich nur die 30 Euro-Versicherungspauschale zugestanden.
Lege Widerspruch ein!

Viele Grüße,
angel
ja sehe ich auch so, Danke
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Alt 04.09.2007, 20:41   #6
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Großzügig

Für die Arbeit im Winter darf die ARGE erst ab mehr als 100€ Einkommen an das Gegenrechnen denken. 30€ wären richtig bei sonstigem Einkommen.
Wenn die ARGE die nicht verbrauchten Vorauszahlungen als sonstiges Einkommen wertet, muss sie auch den 30€ Freibetrag gewähren.

Also Widerspruch: 1. wg. Erwerbsarbeitsfreibetrag im Winter und 2. wg. Freibetrag sonst. Einkommen.
Und drittens eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Der SB kann ja noch nicht einmal die Einkommensarten erkennen bzw. unterscheiden.
kleindieter ist offline  
Alt 04.09.2007, 21:25   #7
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Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Für die Arbeit im Winter darf die ARGE erst ab mehr als 100€ Einkommen an das Gegenrechnen denken. 30€ wären richtig bei sonstigem Einkommen.
Wenn die ARGE die nicht verbrauchten Vorauszahlungen als sonstiges Einkommen wertet, muss sie auch den 30€ Freibetrag gewähren.

Also Widerspruch: 1. wg. Erwerbsarbeitsfreibetrag im Winter und 2. wg. Freibetrag sonst. Einkommen.
Und drittens eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Der SB kann ja noch nicht einmal die Einkommensarten erkennen bzw. unterscheiden.
nagut Dienstaufsichtsbeschwerde werd ich mir wohl überlegen :D
stress mit dem AA will ich ja nicht.
Danke dir auf jedenfall!

//edit: aus deinen Beitrag kann ich jetzt nicht ganz herauslesen, ob es für die knapp 100 Euro Betriebskostenrückzahlung auch einen Freibetrag gibt? Oder muss ich das akzeptieren, das die mir bei der nächsten Zahlung einfach 100 Euro abziehen?
Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 19.10.2007, 15:22   #8
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Bl4ck-Devil
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Also habe Widerspruch eingelegt,
aber Bestätigung (das der Widerspruch eingegangen ist) war vor über einen Monat.

Kann man da was machen, dass das schneller geht?
Haben die beim AA nicht ein Limit was die einhalten müssen?
Ich hab ja schließlich auch nur 2 Wochen Zeit um Widerspruch einzulegen.
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Alt 19.10.2007, 18:38   #9
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nach 3 Monaten kannst Du Untätigkeitsklage einreichen
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Arania ist offline  
Alt 19.10.2007, 20:25   #10
Ludwigsburg
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen
Also hab ich mir im Winter umsonst den ***** abgefroren? Ich fass es nicht :D
Hast du für deine Aussage eine Quelle?

Und die 30 Euro Rückzahlung sind aber unangebracht oder?
Danke für deine Hilfe!
Ja, die 30 € sind rechtswidrig zurück gefordert: du hast einen Freibetrag von 100 € bei Einkommen aus Arbeiten... also sofort Widerspruch einlegen!

Und der ARGE würde ich das hier schriftlich mitteilen:
"Also hab ich mir im Winter umsonst den ***** abgefroren? Ich fass es nicht :D"
Denn es könnte dir sonst im nächsten Jahr passieren, daß man dir dann vorwirft, unwirtschaftlich geheizt zu haben, wenn du dir dann natürlich nicht mehr den A....abfrieren willst.
 
Alt 19.10.2007, 22:11   #11
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen
Also habe Widerspruch eingelegt,
aber Bestätigung (das der Widerspruch eingegangen ist) war vor über einen Monat.

Kann man da was machen, dass das schneller geht?
Haben die beim AA nicht ein Limit was die einhalten müssen?
Ich hab ja schließlich auch nur 2 Wochen Zeit um Widerspruch einzulegen.

Also nochmal : Untätigkeitsklage nach 3 Monaten, keinen zweiten Widerspruch in derselben Sache
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 18.01.2008, 17:32   #12
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Bl4ck-Devil
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also die 3 Monate sind jetzt herum und nichts bekommen von denen.

diese Untätigkeitsklage muss ich bei wem und in welcher Form machen?
Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 18.01.2008, 17:36   #13
Martin Behrsing
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen
also die 3 Monate sind jetzt herum und nichts bekommen von denen.

diese Untätigkeitsklage muss ich bei wem und in welcher Form machen?
Wenn 3 Monate um sind, nochmal eine Frist von 14 Tagen setzen. Dann gehtst Du zu einem Anwalt. Das ist für den leicht veridntes Geld, weil Untätigkeitsklagen nahezu 100% durchkommen. Der Anwalt braucht ja nur ein Formschreiben aufsetzen. Und der Spaß kostet die Behörde einen Haufen Geld. Also bei Untätigkeitsklagen immer einen Anwalt ran lassen.
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Martin

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Alt 11.02.2008, 17:01   #14
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Danke schön für die große Hilfe.

Ich werde morgen auf das Amtsgericht und mir so eine Befreiung für Anwaltskosten holen, zwecks diesem Thema hier im Thread. Danach gehe ich zu einem Anwalt für Sozialrecht und lass Ihn eine Untätigkeitsklage machen lassen.

Könnte ich da beim Anwalt auch gleich andere Probleme mit ansprechen?

Jetzt hab ich nämlich zwei neue Probleme:

Zum Einen bin ich über 21 und meine Mutter erhält für mich kein Kindergeld mehr. Dieses wurde mir von meinem ALGII abgezogen. natürlich macht es die ARGE nicht automatisch und gewährt mir die 154 € wieder.
Ich habe denen schon einen Brief geschrieben mit der Bestätigung der Familienkasse.
Aber bislang keine Bestätigung. Weder das der Brief bei Ihnen eingangen ist, noch das Sie die 154 € wieder bezahlen.

Zum Zweiten: Ich bekomme nur 180 € von 250 € Miete von der ARGE. Gut, das Thema hab ich schon abgehakt. Jetzt ist aber so, das mein Vermieter das Haus sanieren möchte und meine Miete dadurch um ca. 50 € steigen wird. Das wären dann schon 120 € die ich von meinem Regelsatz tragen muss. Muss die ARGE hier die Kosten übernehmen?

Und für beide Probleme: Kann mir da der Anwalt helfen oder muss ich da wieder 3 Monate warten, bis eine Untätigkeitsklage eingereicht werden kann? Das dauert mir echt zu lange.
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Alt 12.02.2008, 07:30   #15
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen
Danke schön für die große Hilfe.

Ich werde morgen auf das Amtsgericht und mir so eine Befreiung für Anwaltskosten holen, zwecks diesem Thema hier im Thread. Danach gehe ich zu einem Anwalt für Sozialrecht und lass Ihn eine Untätigkeitsklage machen lassen.

Genau so

Könnte ich da beim Anwalt auch gleich andere Probleme mit ansprechen?

Sicher, aber, ich denk, du solltest deine Fragen erst hier klären, denn da gibts Unklarheiten

Jetzt hab ich nämlich zwei neue Probleme:

Zum Einen bin ich über 21 und meine Mutter erhält für mich kein Kindergeld mehr.

Warum nicht? Bist du nicht mehr ausbildungssuchend gemeldet? Und hast du das dem Amt nachweislich mitgeteilt?

Dieses wurde mir von meinem ALGII abgezogen. natürlich macht es die ARGE nicht automatisch und gewährt mir die 154 € wieder.

Das kann die ARGE nicht... Kindergeld gibts nur von der Kindergeldkasse.

Ich habe denen schon einen Brief geschrieben mit der Bestätigung der Familienkasse.
Was steht da drin?

Aber bislang keine Bestätigung. Weder das der Brief bei Ihnen eingangen ist, noch das Sie die 154 € wieder bezahlen.

Kann es sein, daß du nur meinst, daß die dir wieder deinen vollen Regelsatz zahlen müssen und die Bearbeitung zu lang dauert?

Ich würde sagen, du gehst auch noch mal zu deinem Fallmanager und läßt dir bescheinigen, daß du ausbildungssuchend bist...reichst die Bescheinigung bei der Kindergeldkasse ein, damit du das Kindergeld weiter bekommst. Ich fürchte, man hat dich bislang falsch beraten.

Zum Zweiten: Ich bekomme nur 180 € von 250 € Miete von der ARGE. Gut, das Thema hab ich schon abgehakt.

Wieso abgehakt?
Erklär das mal genauer.

Jetzt ist aber so, das mein Vermieter das Haus sanieren möchte und meine Miete dadurch um ca. 50 € steigen wird. Das wären dann schon 120 € die ich von meinem Regelsatz tragen muss.

Muss die ARGE hier die Kosten übernehmen?

Das kann dir so pauschal niemand sagen. Wie viel darf denn für dich eine angemessene Unterkunft kosten? Was haben die auf der ARGE dir schriflich in der Aufforderung zur Kostensenkung mitgeteilt?

180 € erscheint mir zu wenig...da sollte der Anwalt mal nachhaken, warum man dir nur so wenig anerkennt...
wäe die Kürzung berechtigt würde die ARGE die Mieterhöhung nicht übernehmen...
aber ich denk, da hast du bislang Fehler gemacht, die man vielleicht noch berichtigen kann.

Und für beide Probleme: Kann mir da der Anwalt helfen

sofort geht da gar nichts

oder muss ich da wieder 3 Monate warten, bis eine Untätigkeitsklage eingereicht werden kann? Das dauert mir echt zu lange.
Er kann eine einstweilige Anordnung einreichen...also ein Eilverfahren in Gang setzen, aber ob das in deinem Fall geht... wie gesagt: kann ich so nicht beurteilen.

Was du wegen des Kindergeldes machen kannst, wenns schnell gehen soll: zum Amt gehen, denen anhand deiner Kontoauszüge nachweisen, daß du kein Kindergeld erhälst und auf Auszahlung des fehlenden Regelsatzanteils drängen, es gibt die Möglichkeit daß man dir einen Vorschuß auszahlt (siehe Formular im Downloadbereich)
 
Alt 12.02.2008, 13:31   #16
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Bl4ck-Devil
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Blau = neu von mir

Ich werde morgen auf das Amtsgericht und mir so eine Befreiung für Anwaltskosten holen, zwecks diesem Thema hier im Thread. Danach gehe ich zu einem Anwalt für Sozialrecht und lass Ihn eine Untätigkeitsklage machen lassen.

Genau so
War gerade da und habe mir einen Berechtigungsschein geholt für die Untätigkeitsklage. Aber Beratung darf ich nicht machen. Das darf man nicht als ALGII´ler sagte der Beamte.

Könnte ich da beim Anwalt auch gleich andere Probleme mit ansprechen?

Sicher, aber, ich denk, du solltest deine Fragen erst hier klären, denn da gibts Unklarheiten
Ich weiß ja nicht, wenn es der Anwalt dann auch kostenlos macht, ich habe jetzt wiegesagt nur so eine Befreiung für die Untätigkeitsklage.

Jetzt hab ich nämlich zwei neue Probleme:

Zum Einen bin ich über 21 und meine Mutter erhält für mich kein Kindergeld mehr.

Warum nicht? Bist du nicht mehr ausbildungssuchend gemeldet? Und hast du das dem Amt nachweislich mitgeteilt?
Ich bin arbeitssuchend gemeldet. Ich bekomme ALGII, bin 21 Jahre und habe eine eigene Wohnung, wo ich auch alleine drin wohne. Ich habe bereits eine Ausbildung und eine Weiterbildung gemacht.

Dieses wurde mir von meinem ALGII abgezogen. natürlich macht es die ARGE nicht automatisch und gewährt mir die 154 € wieder.

Das kann die ARGE nicht... Kindergeld gibts nur von der Kindergeldkasse.
Wo meine Mutter für mich Kindergeld beantragt hat bei der Familienkasse, ging es aber auch ganz schnell, das die ARGE mir es abgezogen hat, ohne das ich es gesagt habe, das ich es bekomme.

Ich habe denen schon einen Brief geschrieben mit der Bestätigung der Familienkasse.
Was steht da drin?
Ich habe einen Bescheinigung über gezahltes Kindergeld. Da steht drin das es bis November gezahlt wurde.

Aber bislang keine Bestätigung. Weder das der Brief bei Ihnen eingangen ist, noch das Sie die 154 € wieder bezahlen.

Kann es sein, daß du nur meinst, daß die dir wieder deinen vollen Regelsatz zahlen müssen und die Bearbeitung zu lang dauert?
Jap, richtig. Mehr sollen die ja auch nicht machen. Die ziehen das Kindergeld als Einkommen schließlich vom Regelsatz ab.

Ich würde sagen, du gehst auch noch mal zu deinem Fallmanager und läßt dir bescheinigen, daß du ausbildungssuchend bist...reichst die Bescheinigung bei der Kindergeldkasse ein, damit du das Kindergeld weiter bekommst. Ich fürchte, man hat dich bislang falsch beraten.
Naja ausbildungssuchend bin ja eigtl. nicht mehr. Hab ja zwei Ausbildungen gemacht.

Zum Zweiten: Ich bekomme nur 180 € von 250 € Miete von der ARGE. Gut, das Thema hab ich schon abgehakt.

Wieso abgehakt?
Erklär das mal genauer.
Das war die Geschichte, ist schon ca. 1,5 Jahre her. Solange wohne ich hier schon in der neuen Wohnung. Ich habe damals in einer Wohnung für 180 € gewohnt. Wollte umziehen in eine größere Wohnung und weil es hier DSL gibt. Dem Sozialamt (die machen die Angemessenheit der Wohnung) hab ich versucht zu erklären, das ich wegen der Größe und DSL umziehen will. Aber die haben nur die Angemessenheit der Wohnung bestätigt und nicht die Notwendigkeit. Vorher habe ich auch mit meiner damilgen Fallmanagerin gesprochen, ob die Wohnung in Ordnung geht und ob die Kosten übernommen werden (hier bis 300 € für eine Person). Sie willigte ein, aber dann bei der Mitteilung an die ARGE wurden nur die 180 € weiterhin bezahlt statt der neuen Miete für 250€, bald sind es durch die Sanierung ja 300 €. Ein Widerspruch in der Sache hat aber damals nichts gebracht. Die sagen halt ich wäre ohne Notwendigkeit umgezogen und bezahlen weiterhin die alte Miete.

Jetzt ist aber so, das mein Vermieter das Haus sanieren möchte und meine Miete dadurch um ca. 50 € steigen wird. Das wären dann schon 120 € die ich von meinem Regelsatz tragen muss.

Muss die ARGE hier die Kosten übernehmen?

Das kann dir so pauschal niemand sagen. Wie viel darf denn für dich eine angemessene Unterkunft kosten? Was haben die auf der ARGE dir schriflich in der Aufforderung zur Kostensenkung mitgeteilt?
300 € wiegesagt. Was meinst du jetzt mit Kostensenkung?

180 € erscheint mir zu wenig...da sollte der Anwalt mal nachhaken, warum man dir nur so wenig anerkennt...
wäe die Kürzung berechtigt würde die ARGE die Mieterhöhung nicht übernehmen...
aber ich denk, da hast du bislang Fehler gemacht, die man vielleicht noch berichtigen kann.

Und für beide Probleme: Kann mir da der Anwalt helfen

sofort geht da gar nichts

oder muss ich da wieder 3 Monate warten, bis eine Untätigkeitsklage eingereicht werden kann? Das dauert mir echt zu lange.

Er kann eine einstweilige Anordnung einreichen...also ein Eilverfahren in Gang setzen, aber ob das in deinem Fall geht... wie gesagt: kann ich so nicht beurteilen.
Das wäre ja nicht schlecht. Aber die anderen 2 Probleme sind eigtl. wichtiger. Hier gehts ja einmalig "nur" um 130 €.
Die anderen 2 Probleme sind ja dauerhaft, wo mir das Geld fehlt.

Was du wegen des Kindergeldes machen kannst, wenns schnell gehen soll: zum Amt gehen, denen anhand deiner Kontoauszüge nachweisen, daß du kein Kindergeld erhälst und auf Auszahlung des fehlenden Regelsatzanteils drängen, es gibt die Möglichkeit daß man dir einen Vorschuß auszahlt (siehe Formular im Downloadbereich)
Das ist schlecht, ich bekomme 154 € weiterhin von meinen Elttern überwiesen, da ich sonst nicht klarkomme. Das muss ich aber wieder zurückzahlen.

So ich hoffe ihr/du kommst klar mit dem Text hier. Danke!
Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 14.02.2008, 16:30   #17
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Was meinst du mit: "Beratung darf ich nicht machen?"

Und mit: "Berechtigungsschein geholt für die Untätigkeitsklage"

Hast du dir nicht einen Beratungshilfescherin geholt?
Warst du schon beim Anwalt?
Hast du eine Eingangsbestätigung auf dem Schreiben an die ARGE, daß du seit Nov kein Kindergeld mehr erhältst?

Was die Miete angeht, da solltest du einen Überprüfungsantrag stellen.
Kannst du mal das Schreiben einstellen, daß du damals erhalten hast, was die Angemessenheit der Wohnung betrifft?
 
Alt 14.02.2008, 16:40   #18
Ludwigsburg
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Was du wegen des Kindergeldes machen kannst, wenns schnell gehen soll: zum Amt gehen, denen anhand deiner Kontoauszüge nachweisen, daß du kein Kindergeld erhälst und auf Auszahlung des fehlenden Regelsatzanteils drängen, es gibt die Möglichkeit daß man dir einen Vorschuß auszahlt (siehe Formular im Downloadbereich)

Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen


Das ist schlecht, ich bekomme 154 € weiterhin von meinen Elttern überwiesen, da ich sonst nicht klarkomme. Das muss ich aber wieder zurückzahlen.
Nein, das ist gar nicht schlecht...
Fakt ist, du nekommst kein Kindergeld mehr, dir fehlen also monatlich 154 €. Du hast das der ARGE schriftlich mitgeteilt und die hätten dir einen Änderungsbescheid schicken und dir monatlich 154 € mehr ALG II zahlen müssen.
Da sie das bislang nicht überwiesen haben und dir das Geld fehlt hast du von deinen Eltern ein Darlehen, monatlich 154 €, bekommen, damit du leben kannst.

Darüber gint es ja sicher eine schriftliche Vereinbarung....wo auch drin steht, daß du das Geld zurück zahln mußt, sobald die ARGE nachgezahlt hat?

Da brauchst dir dann keinen Kopf zu machen...
 
Alt 16.02.2008, 16:37   #19
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Was meinst du mit: "Beratung darf ich nicht machen?"

Und mit: "Berechtigungsschein geholt für die Untätigkeitsklage"

Hast du dir nicht einen Beratungshilfescherin geholt?
Warst du schon beim Anwalt?
Hast du eine Eingangsbestätigung auf dem Schreiben an die ARGE, daß du seit Nov kein Kindergeld mehr erhältst?

Was die Miete angeht, da solltest du einen Überprüfungsantrag stellen.
Kannst du mal das Schreiben einstellen, daß du damals erhalten hast, was die Angemessenheit der Wohnung betrifft?
Der sogenannte Rechtspfleger im Amtsgericht, welcher mir diesen Schein ausgehändigt hat, sagte mir das ich keine Beratung (jedenfalls in Sachen Arbeitsamt) bekommen kann, frag mich nicht wieso, ich hab keine Ahnung.

Dieser Berechtigungsschein berechtigt mich wahrscheinlich nur für diese eine Sache (1. Post hier im Thread) dagegen zu klagen, weil die ARGE nicht aus dem Knick kommt.
Ich frag mich auch warum es Beratungshilfe heißt..

Nein, habe noch keine Empfangsbestätigung bekommen wegen der Kindergeld-Sache.

Wegen der Wohnungssache... okay kann diesen Widerspruch von denen mal einscannen und hier hochladen.
Ein Überprüfungsantrag wird aber auch nichts bringen denke ich mal. Die stellen sich da sturr. Aber probieren kann man es ja mal.
Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 16.02.2008, 16:44   #20
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Was du wegen des Kindergeldes machen kannst, wenns schnell gehen soll: zum Amt gehen, denen anhand deiner Kontoauszüge nachweisen, daß du kein Kindergeld erhälst und auf Auszahlung des fehlenden Regelsatzanteils drängen, es gibt die Möglichkeit daß man dir einen Vorschuß auszahlt (siehe Formular im Downloadbereich)



Nein, das ist gar nicht schlecht...
Fakt ist, du nekommst kein Kindergeld mehr, dir fehlen also monatlich 154 €. Du hast das der ARGE schriftlich mitgeteilt und die hätten dir einen Änderungsbescheid schicken und dir monatlich 154 € mehr ALG II zahlen müssen.
Da sie das bislang nicht überwiesen haben und dir das Geld fehlt hast du von deinen Eltern ein Darlehen, monatlich 154 €, bekommen, damit du leben kannst.

Darüber gint es ja sicher eine schriftliche Vereinbarung....wo auch drin steht, daß du das Geld zurück zahln mußt, sobald die ARGE nachgezahlt hat?

Da brauchst dir dann keinen Kopf zu machen...
Na solange die ARGE mir das Kindergeld einschließlich der letzten Monate zurückzahlen würde, geht es ja, das ich es von meinen Eltern derzeit bekomme und denen es auch dann zurückzahle.

Man könnte da natürlich so ein Schreiben aufsetzen und die auf Vorschuß drängen, aber das ist ja auch wieder unnötiger Papierkram.

Hm, ich weiß auch nicht so richtig. Wieder darauf warten, kann auch ewig dauern, wenn man Pech hat.
Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 16.02.2008, 17:23   #21
Ludwigsburg
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen
Na solange die ARGE mir das Kindergeld einschließlich der letzten Monate zurückzahlen würde, geht es ja, das ich es von meinen Eltern derzeit bekomme und denen es auch dann zurückzahle.

Man könnte da natürlich so ein Schreiben aufsetzen und die auf Vorschuß drängen, aber das ist ja auch wieder unnötiger Papierkram.

Hm, ich weiß auch nicht so richtig. Wieder darauf warten, kann auch ewig dauern, wenn man Pech hat.
Zuerst einmal: langsam solltest du mal die richtigen Begriffe benutzen!
Die Arge wird dir kein Kindergeld zurück geben, die werden dir ALG II nachzahlen müssen, in Höhe von 154 € monatlich.

Geh hin, nimm deine Kontoauszüge mit, den Darlehensvertrag und geh erst, wenn man dir dein Geld mitgibt...
das wär die einfachste und schnellste Lösung
 
Alt 16.02.2008, 23:18   #22
Ludwigsburg
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Stells ruhig hier rein...geschwärzt natürlich

Ist immer besser, wenn es mehrere sehen und was dazu sagen können
 
Alt 17.02.2008, 11:21   #23
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Bl4ck-Devil
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ja sorry, ALGII nachzahlen ist dann natürlich der richtige Begriff.

Was sagst du zum Beitrag 19 ?

Und hier das Schreiben, sind 5 Seiten und im PDF-Format.
Habe es woanders hochgeladen, da es größer ist als 0,5 MB.
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Bl4ck-Devil ist offline  
Alt 17.02.2008, 20:27   #24
Ludwigsburg
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Zitat von Bl4ck-Devil Beitrag anzeigen

Was sagst du zum Beitrag 19 ?

Daß ich nicht versteh, warum ihr euch keine Empfangsbestätigung geben laßt - nur so kann man die festnageln!
Was, wenn es nachher heißt, ist nicht eingegangen?
Du solltest hingehen und das klären!

Und hier das Schreiben, sind 5 Seiten und im PDF-Format.
Habe es woanders hochgeladen, da es größer ist als 0,5 MB.
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Kanns leider nicht öffnen, kontrollier mal bitte

Wegen dem Beratungshilfeschein: den kann auch der Anwalt beantragen, wenn du dich da nicht durchsetzen kannst.
Aber warum man ihn dir verweigert: das solltest erfragen! Ruf nochmal da an...
 
Alt 17.02.2008, 20:30   #25
biddy
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biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
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Doch, es geht. Man muss das genannte Passwort "elo" eingeben, später dann noch mal ein anderes, das genannt wird, wenn man den Anweisungen folgt.
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