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U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 02.08.2007, 08:37   #1
kleinefee->Emailproblem
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Registriert seit: 03.04.2007
Beiträge: 6
kleinefee
Standard drama

hallo, so nun ist es wieder passiert.

mein sohn sollte zu seinem 1,50 job und hat sich darauf vorbereitet, hat des morgens einen solchen panikanfall ( vielleicht auch aura für einen epileptischen anfall) bekommen und ging dort nicht hin.
meldete sich erstmal krank. wie ich ihn kenne, wird er sich zurückziehen und nicht mal zum arzt gehen, weil er sich schämt.

er hatte schon theater mit dem job-center und eine aufhebung der leistungen, die nun aber wieder neu bewilligt wurden.

kann mir vorstellen, daß jetzt sofort wieder gnadenlos gestrichen wird.

was kann ich machen? selber kontakt zum job-center aufnehmen?

zwangsweise einweisung in psychatrische behandlung erwirken?

er ist doch echt hilfebedürftig und abgemagert, psychisch am boden, aber lehnt hilfe ab.

soll ich zuschauen, wie er stirbt oder suizid begeht? ich weiß nicht mehr weiter.

ich nehme an, wenn er sich voll outet beim job-center wird er als nicht arbeitsfähig ausgemustert und dann wäre sozialhilfe fällig. ergo , kämen alle kosten auf die eltern zu.
wirklich geholfen wäre ihm damit aber auch nicht.

ich bin nur noch am weinen. gruß kleinefee
kleinefee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 09:24   #2
slappy->Emailproblem
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Registriert seit: 08.12.2006
Beiträge: 37
slappy
Standard

Zitat von kleinefee Beitrag anzeigen
hallo, so nun ist es wieder passiert.

mein sohn sollte zu seinem 1,50 job und hat sich darauf vorbereitet, hat des morgens einen solchen panikanfall ( vielleicht auch aura für einen epileptischen anfall) bekommen und ging dort nicht hin.
meldete sich erstmal krank. wie ich ihn kenne, wird er sich zurückziehen und nicht mal zum arzt gehen, weil er sich schämt.

er hatte schon theater mit dem job-center und eine aufhebung der leistungen, die nun aber wieder neu bewilligt wurden.

kann mir vorstellen, daß jetzt sofort wieder gnadenlos gestrichen wird.

was kann ich machen? selber kontakt zum job-center aufnehmen?

zwangsweise einweisung in psychatrische behandlung erwirken?

er ist doch echt hilfebedürftig und abgemagert, psychisch am boden, aber lehnt hilfe ab.

soll ich zuschauen, wie er stirbt oder suizid begeht? ich weiß nicht mehr weiter.

ich nehme an, wenn er sich voll outet beim job-center wird er als nicht arbeitsfähig ausgemustert und dann wäre sozialhilfe fällig. ergo , kämen alle kosten auf die eltern zu.
wirklich geholfen wäre ihm damit aber auch nicht.

ich bin nur noch am weinen. gruß kleinefee
Hallo Kleinefee,
erst einmal nicht weinen. Das verbraucht so viel Kraft. Dein Sohn brauch Dich jetzt um so mehr. also erst einmal sammeln und tief duch
atmen. Geh mit ihm zum Arzt. Erkläre ihm, das er wenigstens das tut, um Schlimmeres zu vermeiden. Und geht heute noch zum Arzt, damit die Krankmeldung erfolgen kann. Heute haben die Ärzte bis 18.00 Uhr auf. Nimm ihn und ab zum Arzt.
Danach muss man nach einer ordentlichen Lösung suchen. Klar kannst du mit dem Job-Center reden. Ob es was bringt weiß ich nicht. Der Versuch ist es wert.
Viel Glück und nicht weinen!!!!!
slappy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 09:46   #3
morpheus7771
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Beiträge: n/a
Standard

Es ist nicht so einfach einen Menschen zum Arzt zu bewegen der den Sinn darin nicht erkennt.
Ob Du ihn einweisen lassen solltest, ist zu subjektiv.
Das kann man aus der ferne nicht beurteilen nur soviel...

Ich würde Ihn zu mir nach Hause holen und Ihn wie einen Bosai pflegen.
Unternim was mit Ihm wenn Du kannst.
Wenn er wieder bei Kräften ist, das gilt auch für dich, könnt ihr einen Weg finden.
So werden nur Kurzschlßreaktionen erfolgen und die werden zur Lösung kaum bis gar nicht beitragen. Das wird sich nur zeitlich verschieben.

Das ist nur meine bescheidende Meinung aus Erfahrung.
ich wünsche Euch alles gute und viel Kraft zum überstehen dieser Situation.
Vor allem aber solltest Du wissen, das Du mit diesem Problem nicht allein dar stehst!

Erst wenn die letzte Kerze abgebrannt ist, ist es Dunkel.
Solange gibt es aber immer Mittel und Wege sich zu informieren zu handeln usw.

morph

PS.
von einer Zwangseinweisung würde ich dennoch abraten, es sei denn Du siehst wirklich keinen anderen Ausweg mehr.
Es hat ja keinen Sinn, wenn er das nicht als Lösung seiner Probleme ansieht.
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Alt 02.08.2007, 10:41   #4
kleinefee->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 03.04.2007
Beiträge: 6
kleinefee
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hallo danke erstmal, aber die situation ist eben total verfahren .
natürlich muß erstmal eine krankschreibung her, weil es wriklich nicht faulheit ist, sondern eine psychische sache, die sich langsam aber stetig aufgebaut hat.

vorige woche waren wir im job-center, ich hab ihn begleitet, was ihm sehr unangenehm war.

bei fragen nach krankheiten, wurde definitiv nur nach einer einschränkung mit amtlichen behindertenausweis gefragt, alles andere gilt eben nicht.

nun hab ich aber doch fragen,

was für folgen hätte es auf dem antrag für alg2 aufzuschreiben, - nicht arbeitsfähig -? dann gäbe es doch garkein geld, oder?

sollte man den psychologischen dienst der arbeitsagentur in anspruch nehmen?

muß der sachbearbeiter nicht einschätzen, ob der hilfebedürftige überhaupt die übertragenen aufgaben bewältigen kann?
in diesem falle sollen eben 20 bewerbungen, auch außerhalb, monatlich vorgelegt werden .

gibt es angebote für solche fälle für leute, daß sie schrittweise an das arbeitsleben herangeführt werden?

ein weiteres zu hause bleiben verschlimmert doch nur den gedanken an ein unnützes leben.

es ist irgendwie aussichtslos und ich kann auch nicht mehr.

danke, daß ihr mir zugehört habt.

gruß kleinefee
kleinefee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 11:17   #5
Kerstin_K
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Zitat von kleinefee Beitrag anzeigen

bei fragen nach krankheiten, wurde definitiv nur nach einer einschränkung mit amtlichen behindertenausweis gefragt, alles andere gilt eben nicht.
Das stimmt nicht. WEr sagt das?
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 11:33   #6
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat von kleinefee Beitrag anzeigen
hallo danke erstmal, aber die situation ist eben total verfahren .
natürlich muß erstmal eine krankschreibung her, weil es wriklich nicht faulheit ist, sondern eine psychische sache, die sich langsam aber stetig aufgebaut hat.

vorige woche waren wir im job-center, ich hab ihn begleitet, was ihm sehr unangenehm war.

bei fragen nach krankheiten, wurde definitiv nur nach einer einschränkung mit amtlichen behindertenausweis gefragt, alles andere gilt eben nicht.

nun hab ich aber doch fragen,

was für folgen hätte es auf dem antrag für alg2 aufzuschreiben, - nicht arbeitsfähig -? dann gäbe es doch garkein geld, oder?

sollte man den psychologischen dienst der arbeitsagentur in anspruch nehmen?

muß der sachbearbeiter nicht einschätzen, ob der hilfebedürftige überhaupt die übertragenen aufgaben bewältigen kann?
in diesem falle sollen eben 20 bewerbungen, auch außerhalb, monatlich vorgelegt werden .

gibt es angebote für solche fälle für leute, daß sie schrittweise an das arbeitsleben herangeführt werden?

ein weiteres zu hause bleiben verschlimmert doch nur den gedanken an ein unnützes leben.

es ist irgendwie aussichtslos und ich kann auch nicht mehr.

danke, daß ihr mir zugehört habt.

gruß kleinefee
Ich würde Dir raten wirklich eine Begutachtung der Arbeitsfähigkeit zu beantragen, auch psychische Krankheiten sind Krankheiten, es wird dann auch Geld weitergezahlt, je nach der Einschränkung der Erwerbsfähigkeit ALG II bis Grusi, an der Höhe des Geldes ändert sich da nicht viel
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 11:34   #7
morpheus7771
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Beiträge: n/a
Standard

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, das man kein Geld mehr bekommt, nur weil man "Krank" ist. Aber das weiß ich NICHT!
Klar ist dabei aber auch, das man wohl oder übel um ein Attest nicht herumkommt. Das Problem dabei ist wiederum das die Doktoren alle überfüllt sind.

Das das alles für deinen Sohn äußerst unangenehm ist, liegt auf der Hand.
Er meint doch eh schon nichts WERT zu sein, in der Gesellschaft die Ihn nicht haben will...
Wenn dann noch Mutti mit zum Amt kommt, und das als 17 Jähriger, ich muss Dir wohl nicht erklären, das Männer da etwas anders sind als Frauen, dann überkommen einen noch mehr Unfähigkeit Gedanken.
Es IST ABER VOLLKOMMEN RICHTIG von Dir Ihn dabei zu unterstützen, denn
eines kannst Du mir glauben, in SEINEM INNEREN will er Hilfe.
Es ist halt heutzutage nicht gerade Chic solche Art von Problemen zu haben, wie Du sie beschreibst, dennoch kann man darüber besser reden, als vor 20 Jahren...
Er lebt ja wohl eh schon in der selbst verordneten Isolation Einzelhaft... Oder?
Soziale Kontakte = 0
Freunde werden weniger bis letztlich NIEMAND mehr da ist...


Weißt Du meine Mutter hat damals gesagt, mein Sohn ich kann Dir dabei nicht helfen und verstehen kann ich es auch nicht.
Da habe ich auch zur Mutter gesagt, weißt Du Mutter, leck mich am ***** und habe Sie aus der Klinik rauswerfen lassen!
Ich will mit Dir nichts mehr zu tun haben, da ich Dich einmal in meinem Leben real gebraucht habe und Du nicht mal in der Lage bist, ein Buch darüber zu lesen und das nach einem Suizidversuch!


Wie soll ein Sachbearbeiter einschätzen können, wenn dein Sohn falsche Angaben bzgl. der Gesundheit macht, ob er für gewisse Tätigkeiten geeignet ist oder nicht...

Es gibt ein Betreutes Wohnen, wo Menschen langsam wieder in den Alltag zurückgeführt werden. Ob das nützt ist wohl individuell verschieden, wie bei jeder psychischen Erkrankung.

Habt Ihr keine Gemeinsamkeiten, sodaß Ihr ggf. was zusammen machen könntet? Kein Plan, wenn es nur spazieren ist... Einfach nur bei Ihm sein, ohne große Töne.
Er wird schon bei Zeiten mit der Sprache aus sich herauskommen.
Ich weiß das ist alles sehr schwammig, was ich Aussage, aber so ist es nun mal.

Du brauchst Dich nicht zu bedanken, das ist es doch was uns zusammenhält.
Die Hilfe aus Erfahrung. Das sollte SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN!
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Alt 02.08.2007, 11:45   #8
Sonntagsmaja
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Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja Sonntagsmaja
Standard

Wenn "nicht erwerbsfähig" auf dem Antrag angekreuzt wird, dann wird der Amtsarzt eingeschaltet.
Sollte dann festgestellt werden, daß Dein Sohn dauerhaft erwerbsgemindert ist, muß er Grundsicherung nach dem SGB XII beantragen.

Während der Bearbeitungszeit muß die ARGE weiterzahlen.

Bei der GRUSI nach dem SGB XII müssen Eltern erst für die hilfebedürftigen Kinder aufkommen (bzw. auch umgekehrt Kinder für ihre Eltern), wenn deren Vermögen über 100.000 Euro liegt.
__

Gruß von
Sonntagsmaja
-------------------
Mach' was das Jobcenter Dir sagt! Damit folgst Du der Ansicht einer Reihe User hier, die damit das Märchen vom problemlosen Umgang mit dem JC verbreiten.
Aber beschwere Dich nicht bei mir wenn Du irgendwann mal eines Tages in einen Zug einsteigen mußt, an dessen Zielort die "neue Arbeit" auf Dich wartet........
Sonntagsmaja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 14:44   #9
gelibeh
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Zitat:
Bei der GRUSI nach dem SGB XII müssen Eltern erst für die hilfebedürftigen Kinder aufkommen (bzw. auch umgekehrt Kinder für ihre Eltern), wenn deren Vermögen über 100.000 Euro liegt
Achtung!!! das gilt nur bei einer Altersrente oder Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Dauer SGBXII 4. Kapitel.

Also kann er nur HLU nach SGBXII 3. Kapitel beantragen und da werden die Eltern geprüft.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 15:14   #10
Nimrodel->Emailproblem
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Nimrodel
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Zitat von kleinefee Beitrag anzeigen
( vielleicht auch aura für einen epileptischen anfall)
Also ich lese hier raus, dass dein Sohn wohl Epileptiker ist. In diesem Fall kannst du für ihn einen Behindertenausweis beim Versorgungsamt beantragen. Psychische Erkrankungen werden auch anerkannt.
Mein Sohn hat 60% Behindertengrad durch Epilepsie und ADS.
Ansonsten kann ich dir leider nicht weiterhelfen.
Nimrodel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2007, 22:06   #11
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von kleinefee Beitrag anzeigen
hallo, so nun ist es wieder passiert.

mein sohn sollte zu seinem 1,50 job und hat sich darauf vorbereitet, hat des morgens einen solchen panikanfall ( vielleicht auch aura für einen epileptischen anfall) bekommen und ging dort nicht hin.
meldete sich erstmal krank. wie ich ihn kenne, wird er sich zurückziehen und nicht mal zum arzt gehen, weil er sich schämt.

Dann schleif ihn notfalls zum Arzt, egal wie: er braucht ne Krankmeldung oder ein Attest, daß er zur Zeit arbeitsunfähig ist

er hatte schon theater mit dem job-center und eine aufhebung der leistungen, die nun aber wieder neu bewilligt wurden.

kann mir vorstellen, daß jetzt sofort wieder gnadenlos gestrichen wird.

Wenn du nichts tust: ja

was kann ich machen? selber kontakt zum job-center aufnehmen?

Sofort! Besteh auf einer Untersuchung beim med. Dienst, laß dich nicht abwimmeln: schriftlich den Antrag abgeben und auf Kopie Annahmen bestätigen lassen
Du mußt dem SB nichts Genaues erzählen: wenn, dann nur dem med. Dienst - besteh drauf, den Arzt ans Telefon zu bekommen, notfalls mehrfach anrufen - oder hingehen

zwangsweise einweisung in psychatrische behandlung erwirken?
Wäre zu überlegen - ich habs mal nicht getan und bereu es heut

er ist doch echt hilfebedürftig und abgemagert, psychisch am boden, aber lehnt hilfe ab.

Da kannst du ihm kaum helfen - deshalb wär ne Einweisung sinnvoll

soll ich zuschauen, wie er stirbt oder suizid begeht?

NEIN; sei stark und tu, was du kannst

ich weiß nicht mehr weiter.
Er muß in Therapie, wenn du nicht weiter kommst


ich nehme an, wenn er sich voll outet beim job-center wird er als nicht arbeitsfähig ausgemustert

nein... erst wenn die Ärzte bestätätigen, daß mit einer Besserung auch in Zukunft nicht zu rechnen ist...

und dann wäre sozialhilfe fällig. ergo , kämen alle kosten auf die eltern zu.

dazu kann ich nichts sagen: ich denke aber eher, daß eine Therapie helfen kann
wirklich geholfen wäre ihm damit aber auch nicht.

Womit wäre ihm deiner meinung nach geholfen?

ich bin nur noch am weinen. gruß kleinefee
Kleine Fee: heulen tut manchmal gut... aber dann muß man sich wieder fangen und kämpfen...
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Alt 02.08.2007, 22:28   #12
na
Gast
 
Beiträge: n/a
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Kleinfee, in welcher Gegend wohnst du denn?
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Alt 05.08.2007, 05:40   #13
isabel
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Benutzerbild von isabel
 
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Ort: Hannover
Beiträge: 1.232
isabel
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Hallo, Kleinefee,
Epilepsie ist keine psychische, sondern eine neurologische Krankheit. Antrag auf Behindertenausweis wäre da angebracht - Versorgungsamt. Die Krankheitssymptome können zu weiteren Erkrankung, diesmal psychischer Art führen: nämlich Depressionen.
Dein Sohn ist 17, also bist Du immer noch für ihn verantwortlich.
Wenn er suizidgefährdet ist, solltest Du ihn in die Psychiatrie zwangsanweisen lassen. Den Antrag stellt man beim Amtsgericht, am besten mit Begleitschreiben von Hausarzt. (Die Hausärzte machen öfters auch Hausbesuche, wenn man die Situation richtig schildert) Es gilt erst 6 Wochen lang, und dabei bekommt Dein Kind eigenen Anwalt/in, um die Richtigkeit ev. zu überprüfen. Laufender Kontakt mit den Ärzten und Psychologen ist unumgänglich.
Nach den ersten 6 Wochen, wenn das noch nötig ist (das entscheiden meistens die Ärzte), kannst Du um weitere 6 Wo. verlängern lassen. Danach kommt meistens freiwillige Therapie.
Dem Jobcenter musst Du natürlich sofort Bescheid sagen und im Kontakt bleiben.
Die Tatsache, dass er nicht voll erwerbsfähig ist, bedeutet nicht automatisch, dass er gar nicht mehr arbeiten kann. Gesetzlich: min. 3 St/Tag reicht und er bleibt bei ALG II. Nur dann ist nichts mehr mit 20 Bewerbungen im Monat und auch nicht mit irgendeinem Ein-Euro-Job.

Vor etwa 4 Jahren musste ich meine Tochter zwangseinweisen lassen.
Sicher, sie war nicht begeistert.
Jetzt bin ich froh und sie ist auch jetzt dankbar.
Das wichtigste: immer, wenn es möglich ist, besuchen und einfach zuhören.
Immer kleine Beweise, dass Du ihn liebst, liefern (z.B. lieblings Süßigkeiten, Zeitschriften, selbstgebackenen Kuchen, u.s.w.).

Lass den Jungen jetzt nicht allein!

Mit freundlichen Grüßen
Isabell
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
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