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Start > > -> Sohn will studieren - Bafög oder ALG II?

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Alt 29.05.2007, 00:31   #1
na
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Standard Sohn will studieren - Bafög oder ALG II?

Möglich, dass diese Frage schon gestellt wurde. Für mich ist dieses Thema aber neu und ich brauch mal Hilfe:

Mein jüngster Sohn hat sein Abi geschafft und will studieren. Er wohnt mit mir in einer BG. Nun ist noch nicht klar, ob er ausziehen muss oder zuhause bleiben kann. Folgende Fragen:

1. Bleibt er zuhause (in Hessen), bezieht er ALG II in der BG und kein Bafög (ist das richtig?), muss aber Studiengebühren bezahlen, die m.E. bei 500 Euro pro Semester liegen, und es entstehen erhebliche Fahrtkosten nach FFM oder Darmstadt. Außerdem hat er nur die Möglichkeit, 100 Euro hinzuzuverdienen. Sehe ich das richtig, oder wie stellt man sich das vor?

2. Bleibt er nicht zuhause (z.B. er zieht nach Rheinland-Pfalz), bezieht er Bafög (wie hoch ist das denn, wenn ich als Alleinerziehende ALG II beziehe?) und sein Kindergeld, muß keine Studiengebühren bezahlen, kann mehr hinzuverdienen, aber meine Wohnung wäre dem Amt zu teuer und ich müßte mir eine weitaus billigere Wohnung suchen, in der mein Sohn kein Zimmer (und wohl auch kein Bett) mehr hat. Wie wäre es, wenn er bei mir seinen Zweitwohnsitz behält?

Bedanke mich für jeden Tipp.
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Alt 29.05.2007, 00:58   #2
Rüdiger_V
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Lese dir dazu mal folgende Seiten durch:
Studenten, Schüler, Azubis - BAföG oder Sozialhilfe?
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Alt 29.05.2007, 19:34   #3
Ludwigsburg
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Möglich, dass diese Frage schon gestellt wurde. Für mich ist dieses Thema aber neu und ich brauch mal Hilfe:

Mein jüngster Sohn hat sein Abi geschafft und will studieren. Er wohnt mit mir in einer BG. Nun ist noch nicht klar, ob er ausziehen muss oder zuhause bleiben kann. Folgende Fragen:

1. Bleibt er zuhause (in Hessen), bezieht er ALG II in der BG und kein Bafög (ist das richtig?), muss aber Studiengebühren bezahlen, die m.E. bei 500 Euro pro Semester liegen, und es entstehen erhebliche Fahrtkosten nach FFM oder Darmstadt. Außerdem hat er nur die Möglichkeit, 100 Euro hinzuzuverdienen. Sehe ich das richtig, oder wie stellt man sich das vor?

2. Bleibt er nicht zuhause (z.B. er zieht nach Rheinland-Pfalz), bezieht er Bafög (wie hoch ist das denn, wenn ich als Alleinerziehende ALG II beziehe?) und sein Kindergeld, muß keine Studiengebühren bezahlen, kann mehr hinzuverdienen, aber meine Wohnung wäre dem Amt zu teuer und ich müßte mir eine weitaus billigere Wohnung suchen, in der mein Sohn kein Zimmer (und wohl auch kein Bett) mehr hat. Wie wäre es, wenn er bei mir seinen Zweitwohnsitz behält?

Bedanke mich für jeden Tipp.
Kindesunterhalt vom Vater bekommt er keinen?
Im 2. Fall bekämst du die Umzugsaufforderung...und er hätte mit deiner BG nichts mehr zu tun...

was deine SB dazu denken soltest du schriftlich anfragen... Beratung einfordern!
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Alt 29.05.2007, 19:47   #4
na
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Nein, er bekommt keinen Unterhalt von dem Vater.

Danke Ludwigsburg
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Alt 30.05.2007, 07:46   #5
na
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Zitat von Helena Beitrag anzeigen
Also doch die Umzugsaufforderung??? Da ich auch in einer ähnlichen Lage bin, würde es mich brennend interessieren...Kann der keiner genauere Auskunft geben? Falls doch ein Zwangsumzug droht, wird sich meine Tochter gar nicht um einen Studienplatz bewerben! Tolle Aussichten, einen Ausbildungsplatz hat sie trotz Abi auch nicht bekommen...Studium wäre sozusagen der letzte Ausweg, trotz der hohen Schulden, die sie in Kauf nehmen müsste...
Ein Zwangsumzug wohl nicht, man wird aber meine Miete nicht mehr voll übernehmen.
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Alt 30.05.2007, 11:53   #6
Ludwigsburg
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Zitat von Helena Beitrag anzeigen
Also doch die Umzugsaufforderung??? Da ich auch in einer ähnlichen Lage bin, würde es mich brennend interessieren...Kann der keiner genauere Auskunft geben? Falls doch ein Zwangsumzug droht, wird sich meine Tochter gar nicht um einen Studienplatz bewerben! Tolle Aussichten, einen Ausbildungsplatz hat sie trotz Abi auch nicht bekommen...Studium wäre sozusagen der letzte Ausweg, trotz der hohen Schulden, die sie in Kauf nehmen müsste...

Helena, wenn deine Tochter studieren will, sollte sie es tun... und nicht darauf verzichten, nur weil Mama eine "Umzugsaufforderung" bekommen würde...

Wärs meine Tochter, ich würde da gnzn anders denken!

Du solltest schriftliche Auskunft deiner/s SB einfordern... die haben eine Auskunfts-und Beratungspflicht!

Und du solltest dich schlau machen,wie man sich gegen so eine Aufforderung zur Kostensenkung wehren kann.

Gibt da ganz legale Mittel..."Umzugsaufforderung heißt noch lange nicht, daß man das muß/kann... erstmal nur, daß man sich auseinandersetzen muß!

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 17.07.2007, 16:19   #7
Ludwigsburg
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Zitat von Helena Beitrag anzeigen
Es ist mir ein großer Wunsch, dass sie studiert, schliesslich habe ich sie die Jahre auf dem Gymnasium trotz aller Schwierigkeiten sehr unterstützt und motiviert. Sie wird es auf jeden Fall tun.

Das ist gut :-)

Das Problem ist, wir sind nach 20 Jahren vor ein paar Monaten auf eigene Kosten umgezogen, damit die zwei Mädchen eigene Zimmer haben und aus anderen sehr wichtigen Gründen. Es hat uns (3 Frauen) sehr viel Arbeit gekostet, der Umzug war ein Albtraum. Dem Amt hat die Idee auch nicht gefallen, man liess es mich spüren...Die Wohnung möchte ich schon gerne behalten...Sie würde jedes Wochenende nach Hause kommen.

Mach mal genauere Angaben. Wieviel Personen in BG. Was ist angemessen für alle. Wieviel für eine Person weniger? Wie hoch ist die aktuelle iete?

Wo kann ich mich am besten informieren?

Hier, wenn du nicht zu deiner SB willst. :-)

An die SB will ich mich nicht unbedingt wenden.

Aber eine Liste, was angemessen ist, hast du?

Na ja, zuerst müssen wir abwarten, ob sie den Studienplatz bekommt.

Stimmt - und wieder nicht. Je besser du vorbereitet bist, je besser kannst du nachher reagieren - deshalb fragst doch jetzt auch hier an?

Grüße
Je besser du vorbereitet bist, je besser kannst du nachher reagieren - deshalb fragst doch jetzt auch hier an? Du solltest auch so viel wie möglich zum Thema lesen, da gabs schon sehr viel hier ...
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Alt 17.07.2007, 16:55   #8
na
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Die Antwort auf diese Frage würde mich auch interessieren.

Mein jüngster Spross, der mit mir hier eine BG bildet, wird nämlich wegen Studium ebenfalls im Herbst in eine andere Katergorie fallen. Anfangs wird er wohl nicht ausziehen, weil er nicht wissen wird, wo er hin soll (er hat sich für ein Studium in einer Uni angemeldet, die hier ca. 20 km entfernt liegt). Ich vermute, dass er nach wenigen Monaten in die Stadt ziehen wird. Dann fällt er aus der BG raus und meine Wohnung wird dann viel zu teuer sein (das ist sie jetzt schon wegen 77 Euros). Er wird aber am Wochenende wohl nach Hause kommen. Er hat hier seine Freunde, er wird mir wohl seine Schmutzwäsche bringen, und er fühlt sich hier zuhause.

Wie kann man das alles am besten beantragen, unter Berücksichtigung, dass ich Hartz IV wohl noch für die nächsten 7 Jahren empfangen werde (da gehe ich mit 65 J. in Rente).
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Alt 18.07.2007, 01:05   #9
Ludwigsburg
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Die Antwort auf diese Frage würde mich auch interessieren.

Wie gesagt, es gibt manchmal durchaus Möglichkeiten - habe ja eine davon selbst genutzt, wenn auch aus anderen Gründen... meine Umzugsaufforderung ist vom Tisch... aber dazu muß man immer die genauen Umstände und Zahlen wissen..

Mein jüngster Spross, der mit mir hier eine BG bildet, wird nämlich wegen Studium ebenfalls im Herbst in eine andere Katergorie fallen.

Erklär das mal genauer

was hat er jetzt an Einkommen, was in Zukunft wie hoch ist sein Mietanteil jetzt

Anfangs wird er wohl nicht ausziehen, weil er nicht wissen wird, wo er hin soll (er hat sich für ein Studium in einer Uni angemeldet, die hier ca. 20 km entfernt liegt).

Ich vermute, dass er nach wenigen Monaten in die Stadt ziehen wird.

Warum will er denn überhaupt ausziehen? 20 km ist doch nicht unbedingt ein Grund... und 2 Mietanteile (in der alten + neuen Wohnung) wird er sicher nicht zahlen können

Dann fällt er aus der BG raus

wieso dann?

Er fällt raus, sobald er ausreichend eigenes Einkommen hat - und nicht wenn er auszieht

und meine Wohnung wird dann viel zu teuer sein (das ist sie jetzt schon wegen 77 Euros).

Dann ist eine Aufforderung zur Kostensenkung sicher, wenn er seinen Mietanteil nicht weiter zahlen wird...

Er wird aber am Wochenende wohl nach Hause kommen. Er hat hier seine Freunde, er wird mir wohl seine Schmutzwäsche bringen, und er fühlt sich hier zuhause.

Das wird dann aber niemanden interessieren - deshalb wird sein Mietanteil sicher nicht übernommen!

Wie kann man das alles am besten beantragen, unter Berücksichtigung, dass ich Hartz IV wohl noch für die nächsten 7 Jahren empfangen werde (da gehe ich mit 65 J. in Rente).
Ich fürchte, dann wirst du dich auf Wohnungssuche begeben müssen.

Da wird wohl eine Wirtschaftlichkeitsberechnung nichts bringen...die Rente ist zu weit entfernt und da die Miete schon jetzt unangemessen ist...
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Alt 18.07.2007, 14:07   #10
na
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Mensch Ludwigsburg, wenn du mir hier Auskunft geben kannst, wäre ich dir echt dankbar. Kommt hinzu, dass ich schlecht im Rechnen bin und nicht durchblicke.

Sicher wurde die Frage schon oft gestellt. Trotzdem weiß ich nicht Bescheid und befürchte, mal wieder etwas zu verpassen:

Ich erhalte z.Z. mit einem Sohn:

Für mich: 347
Für meinen Sohn: 276
Gesamt 623
+ Kosten der Unterkunft 445,50 (77 Euros zahle ich drauf, der Widerspruch läuft noch)
+ Heizungskosten 50 Euro
Summe des Bedarfes 1.118,50

Einkommen meines Sohnes
Kindergeld 154
Erwerbstätigkeit 150
Gesamt – 304

Abzusetzende Beträge
Freibetr. Erwerbst. 10
Grundfreibetrag 100
Summe der Leistungen 1116,50
Summe Einkommen 194
Gesamt 922,50

Im Oktober fängt mein Sohn in der Uni in Frankfurt an, hoffe ich. Bisher war er SChüler. Theoretisch kann er täglich mit der Bahn fahren (ca. 20 km). Das kostet monatlich ca. 60 Euro.

Ich schätze, dass er das nicht lange macht. Der wird sich wohl in FFM mit ein paar Kumpels in einer WG vereinigen und nur noch am Wochenende kommen. Dann ist er seine „Alte“ los und ich wäre auch nicht traurig darüber. Wir haben nämlich so unsere Problemchen.

Würden die Beträge genauso bleiben, solange er studiert und nicht auszieht? Wer übernimmt die Fahrtkosten? Bekommt er nur BAFög, wenn er nicht zuhause wohnt?

Sein Bafög würde ca. 350 Euro ausmachen, sagt er. Genauere Infos bekomme ich nicht raus. Dann würde er noch zusätzlich sein KG bekommen und evtl. noch einer Nebenbeschäftigung nachgehen, der er z.Z. nur sehr begrenzt nachgeht (Einkommen 150 Euros), weil er keine Lust hat für das Amt zu arbeiten. Kann ich auch verstehen.

Verstehe ich das richtig, dass, selbst wenn er seinen Wohnsitz in FFM hat, meine Wohnung nicht zu teuer ist? Ich muss sagen, ich will nicht ausziehen! Ich bin mein Lebtag nur durch die Welt umgezogen, und jetzt wohne ich schon seit 10 Jahren mal auf einem Platz und soll weg. Außerdem ist die 82 qm-Wohnung im RM-Gebiet mit einer Kaltmiete von 470 Euros + ca. 100 Euro Nebekosten und einem schönen, großen Garten spottbillig.

Würde mich echt freuen, wenn du mir sagst, wie ich hier am besten davonkomme. Aus Altersgründen ist eine Festanstellung für mich aussichtslos.
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