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Alt 14.02.2013, 00:49   #1
Christian O->Emailproblem
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Christian O
Standard Ab März nicht mehr familienversichert

Guten Abend,
ich werde anfang nächsten Monat 23 Jahre alt und ab diesem Zeitpunkt bin ich nicht mehr über meine Eltern krankenversichert.

Ich muss nun in zwei Wochen eine Möglichkeit finden, dass ich auch weiterhin krankenversichert bin.

Die momentane Situation sieht folgendermaße aus:
Seit 2009 bin ich mit der Schule fertig und seitdem arbeite ich auf Minijobbasis in einem großen Lebensmitteleinzelhandel. Mir wurde letztes Jahr eine Ausbildung dort angeboten, dies hab ich jedoch abgelehnt da mein Berufswunsch ein anderer ist.

Ich muss ehrlich sein, seit 2009 hat sich bei mir in sachen Ausbildung nicht viel getan, dies wird sich aber dieses Jahr ändern.


Im Internet hab ich mir schon einige Möglichkeiten angeschaut, die momentane Krankenversicherung meiner Eltern bieten mir eine freiwillige Krankenversicherung an aber ich werde definitiv nicht +100€ pro Monat dafür bezahlen.
Die zweite Möglichkeit wäre - laut vielen Foren - ALGII zu beantragen, jedoch kenne ich mich nicht im geringsten damit aus, ich hatte zuvor auch noch nie Erfahrungen mit der Arbeitsargentur gemacht.
Die Situation daheim ist, dass ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zusammen wohne, meine Eltern verdienen zusammen ca. 3000-3500€ Netto.

Die dritte Möglichkeit die da wäre, ist wohl das ich bei meinem momentanen Arbeitgeber auf Teilzeit arbeite, das wäre wohl von allen die einfachste Möglichkeit.


Was mir momentan Sorgen macht, ist der Zeitdruck, ich hab wie gesagt gerade mal zwei Wochen bis ich eine Lösung gefunden hab.

Wie würdet ihr in diesem Fall reagieren? Falls es mit der Teilzeitstelle nichts wird muss ich mich beim Amt melden, damit hab ich aber wie gesagt noch nie Erfahrungen gemacht und ich weiß auch nicht wie das abläuft bzw. ob ich überhaupt Hilfe vom Amt bekomme. Umgekehrt stellt sich mir die Frage, wenn ich zum 01.03 die Teilzeitstelle bekomme, bin ich dann ab dem 01. versichert oder erst später.


Mit freundlichen Grüßen

Christian O.
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Alt 14.02.2013, 08:16   #2
gurkenaugust
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Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

Die dritte Möglichkeit ist mit Sicherheit die beste. Wenn du eine Teilzeittätigkeit bekommen kannst (monatliches Arbeitsentgelt über 450 Euro brutto), dann nimm diese an. Du hast dann eine vollwertige Sozialversicherung, die im Bereich von 450,01 bis 850 Euro monatlich auch noch wegen der Gleitzonenregelung beitragsmäßig vergünstigt wäre.

Falls du die Stelle ab 01. März bekommst, bist du ab diesem Datum auch versichert. Die Anmeldeformalitäten zur Sozialversicherung erledigt der Arbeitgeber.

Kündigen kannst du immer noch, wenn du was Besseres findest.
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Alt 14.02.2013, 10:47   #3
Holger01
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Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
Die dritte Möglichkeit ist mit Sicherheit die beste.
Bin ganz deiner Meinung.
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Alt 14.02.2013, 20:14   #4
Christian O->Emailproblem
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Beiträge: 3
Christian O
Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

So nach Rücksprache mit meinem Chef hat sich die Option als Teilzeit dort zu arbeiten erledigt, den er stellt momentan keine Teilzeitkräfte ein.

In zwei Wochen eine Stelle auf Teilzeit zu finden stell ich mir schwer vor aber ich werde es trotzdem probieren.


Ich sollte aber jetzt schon einmal ein Schritt weiter denken und der lautet mich beim Arbeitsamt zu melden.
Wie ich schon geschrieben hab, habe ich keinerlei Erfahrung mit dem Arbeitamt gemacht und ich habe mich mal ein bisschen über ALG2 informiert.

Um ehrlich zu sein, verstehe ich viele Dinge dazu nicht z.B manche Fragen die im ALG2 Antrag gestellt werden.
Auch stellt sich für mich überhaupt die Frage ob ich so etwas bekomme, da meine Eltern genügend Geld verdienen.


Mein Ziel ist es eigentlich nur für die 5 Monate bis zum Ausbildungsjahr 2013 eine Krankenversicherung zu haben, mehr nicht. Ich möchte mich in den 5 Monaten dem Arbeitsamt nicht "verpflichten", so dass ich nach deren Nase tanzen muss. Jedoch bin ich auch nicht gewollt der jetzigen Krankenkasse ein haufen Geld für 5 Monate zu bezahlen, dafür ist mir das einfach zu schade.
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Alt 14.02.2013, 20:50   #5
gurkenaugust
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Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

@Christian

Mal ganz ehrlich gesagt: deine Abneigung, der Krankenkasse "einen Haufen Geld zu bezahlen", wird dieser herzlich gleichgültig sein. Du bist gesetzlich verpflichtet, eine Kranken- und Pflegeversicherung zu besitzen. Das können die Krankenkassen als Körperschaften des öffentlichen Rechts auch recht wirkungsvoll durchsetzen.

Sofern du nicht mehr familienversichert bist, mußt du dich freiwillig versichern, und das würde in der Kranken- und Pflegeversicherung derzeit um die 150 Euro monatlich kosten.

Aber jetzt ein anderer Aspekt: ich weiß nicht, wieviel du im derzeitigen Minijob verdienst. Falls das nahe der Obergrenze von 450 Euro monatlich liegt, sollte dein Chef sich sehr genau durchrechnen, ob eine Teilzeitbeschäftigung leicht oberhalb von 450 Euro nicht finanziell vorteilhafter für ihn wäre. Das vergessen nämlich viele gerne. Die Pauschalabgaben beim Minijob müssen voll vom Arbeitgeber getragen werden, bei einer Teilzeittätigkeit wird er dadurch entlastet, daß du einen Arbeitnehmeranteil trägst.

Berechnungsbeispiel aus Sicht eines Arbeitgebers:
450 Euro Minijob -> AG-Pauschalabgaben ca. 31% = 139,50 EUR (plus Unfallversicherung, Beschäftigung im gewerblichen Bereich)
451 Euro Teilzeit -> AG-Anteil Sozialversicherung ca. 87,45 EUR (plus ein paar Euro für Unfallversicherung und Umlagen)

Ich habe meine Zweifel, ob dir ALG II zusteht, und noch mehr Zweifel habe ich, ob das Leben als ALG II-Bezieher sonderlich angenehm sein wird. Du wirst dich in so einem Fall wohl oder übel dem Jobcenter "verpflichten" und "nach deren Nase tanzen" müssen (beispielsweise sogenanntes "Sofortangebot").

Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.
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Alt 14.02.2013, 21:57   #6
Christian O->Emailproblem
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Christian O
Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

Momentan verdiene ich ca. 350€ pro Monat, dieser Aspekt 451€ pro Monat zu verdienen ist ein Gedanke mit dem ich gespielt hab, davon müsste ich natürlich aber mein Chef überzeugen.

ALG2 ist für mich abgehakt, erstens bezweifel ich das ich es überhaupt erhalten werde, zweitens ist es wie gesagt nicht mein Ziel mich vom Arbeitsamt "bevormunden" zu lassen.

Der größe Nachteil bei der freiwilligen Krankenversicherung ist neben den Kosten natürlich auch die Situation die dadruch entsteht, sollte es mir nicht möglich sein zum 01.08 eine Ausbildung bzw. eine Teilzeitstelle zu finden (wovon ich nicht ausgehe) muss ich weiterhin den Betrag für die freiwillige Krankenversicherung zahlen da man diese ja nicht kündigen kann.

Auf jeden Fall werde ich alles dran setzen, der freiwilligen Krankenversicherung zu entgehen auch wenn mir nur wenig Zeit bleibt.


Ein herzlichen Dank für die hilfreichen Kommentare.
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Alt 17.02.2013, 02:11   #7
Erolena
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Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena Erolena
Standard AW: Ab März nicht mehr familienversichert

Finanzierungshilfe: Wenn du nachweisen kannst, dasss du dich um eine Ausbildung bewirbst, dann stehen dir/den Eltern 184 Euro Kindergeld zu.

Teil der Familienkasse mit, dass du dich ab sofort um eine Ausbildung als .... bewirbst. Dazu legst du eine Kopie eines Bewerbungsschreibens bei (nur das Anschreiben). Dann müsste das Kindergeld anstandslos gezahlt werden.

Frag die Familienkasse, wieviele Bewerbungen sie verlangen. Denn wenn du - aus Sicht deiner Familienkasse - nicht genügend Bewerbungen abschickst, dann fordern sie das unberechtigt bezogene Kindergeld zurück.

Telefonische Anfragen sind ziemlich sinnlos. Besser nutzt du E-Mail oder Briefverkehr. Das hat auch den Vorteil, dass du die Antwort schriftlich hast, z.B. über die nötige Bewerbungshäufigkeit.
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