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Alt 08.02.2017, 15:29  
Doppeloma
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Frage AW: Vergleichszahlung

Hallo Maren1986,

Zitat:
Ich bin schon seit einigen Jahren arbeitslos ( aus verschiedenen Gründen, dazu müsste ich jetzt zu weit ausholen). In dieser Zeit haben sich einige Schulden angesammelt.
Die Gründe für deine lange Arbeitslosigkeit dürften auch den Gläubigern (wie viele sind es denn ???) ziemlich egal sein und sind für die Lösung deiner Finanzprobleme auch eher nebensächlich.

Es macht natürlich schon etwas "nachdenklich", wenn man annimmt, dass die Zahl hinter deinem Nick, vielleicht dein Geburtsjahr sein könnte ...

Zitat:
Größtenteils kleinere Beträge . 100-200 €. Ich würde das gerne soweit wie möglich aus der Welt schaffen. Kann ich den Inkassobüros einfach eine Vergleichszahlung anbieten? Und wieviel sollte das sein?
Das kann man so nicht beurteilen, gerade über Inkasso wachsen Schulden schnell in ungeahnte Höhen, die wollen schließlich daran verdienen ... wenn du das bereinigen möchstest sollte man die (ursprünglichen) Schulden (+ berechtigter Mahnkosten) besser (frühzeitig) direkt an den jeweiligen Gläubiger zahlen.

Die meist überhöhten Kosten der Inkasso-Büros sind nicht unbedingt einklagbar ...

Zitat:
Das meiste ist von 2012 und auch tituliert.
Die Übertragung dieser Forderungen an das jeweilige Inkasso hast du dir auch nachweisen lassen (vom Inkasso ?), du siehst schon ganz so einfach ist das mit so knappen Informationen nicht ...

Zitat:
Die Ev habe ich auch vor 3 Jahren abgegeben.
Das ändert ja nicht viel daran, dass die Schulden immer weiter wachsen, da habe ich an 100 - 200 € - Beträge so meine Zweifel ... wenn du schon vor 3 Jahren EV abgeben musstest, dann dürfte der Gerichtsvollzieher bald wieder vor deiner Türe stehen, um das zu erneuern.

Zitat:
Ich erhalte keine Sozialleistungen, weshalb es mir unmöglich ist, Raten zu zahlen.
Na-Ja, von irgendwas musst du ja leben, deine Fixkosten und Krankenversicherung bezahlen, dann könnte man davon (theoretisch) auch Raten-Vereinbarungen treffen, die müssen dann eingehalten werden, egal wo du das Geld dafür dann hernehmen wirst, gerade Sozial-Leistungen sind aber auch NICHT dafür vorgesehen Schulden abzustottern.

Zitat:
Meine Sorge ist, dass irgendwas passiert, wenn ich mich nun melde bzw dass es nicht rechtswirksam ist, diese Vergleichszahlung und das Inkasso doch wieder irgendwann Geld möchte?
Du solltest mit deinen kompletten Unterlagen zu einer (kostenfreien) Schuldnerberatung gehen (auch wenn es mit einem Termin vielleicht länger dauern könnte), die kennen sich damit aus und können dir wohl eher raten was du nun tun solltest, um deine Schulden irgendwann mal los zu werden ...

Wenn du dich nicht meldest und keine Regelungen getroffen werden, steht demnächst der GV wieder vor der Tür, denn eine EV ist in der Regel 3 Jahre gültig und kann dann von den Gläubigern erneut eingefordert werden.

Die Kosten für diese ganzen rechtlichen Schritte wirst am Ende auch du (zusätzlich zu den Schulden) bezahlen müssen ... so "geringfügig" wie du hier darstellst sehe ich deine Schulden leider nicht, wenn schon in den letzten 3 Jahren NIX weiter passiert ist, als die EV abzugeben ...

Das stoppt ja keine Schuldzinsen und keine Inkasso-Kosten.
Das Einzige was sich im Leben von ganz alleine und erschreckend schnell "vermehrt" sind Schulden ... du darfst davon ausgehen, dass ich weiß wovon ich hier schreibe ... musste irgendwann (wegen langer Krakheit) in PI gehen.

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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