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Alt 09.12.2007, 20:05  
Cementwut
Gast
 
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hiermal was der Prof. der psychiatrischen Kieler Uniklinik und Angestellte von Jugendämter sagen; in die Kieler Klinik hatte sich die Mutter aus Darry nach der Tötung ihrer Kinder begeben,
Zitat:
...
Prof. Josef Aldenhoff vom Zentrum für Integrative Psychiatrie an der Kieler Uniklinik forderte gestern deutlich mehr Unterstützung für Familien, damit keine chronische Überforderungssituation entstehe. „Wer psychisch krank und lange alleinerziehend mehrere Kinder durchbringt, von denen möglicherweise auch einige behindert sind, ist in einer extrem schwierigen Situation.“ Von den getöteten Kindern war ein Junge schwerstbehindert, ein anderer leicht behindert. Eine Kinderkrankenschwester aus Kiel wies gestern daraufhin, dass noch in den 80ern Familien von Kinderkrankenschwestern betreut und von Mütterzentren in der Nähe beraten wurden: „Ausgerechnet diese Unterstützung wurde eingespart.“ Und die Mitarbeiterin eines Jugendamtes kritisierte den zunehmenden Zeitmangel: „Wenn sich ein Kollege um fast 40 Familien mit großen Problemen kümmern soll, ist das nicht so zu schaffen, dass man selbst ein gutes Gefühl dabei hat.“ Insgesamt bekommen die Behörden in Schleswig-Holstein zunehmend Hinweise, dass Kinder gefährdet sein könnten. Dann rücken in der Regel zwei Mitarbeiter aus, um die Meldung vor Ort zu überprüfen. Allein im Kreis Plön gab es 2006 167 Meldungen von Kindeswohlgefährdung. Gerade hat der Kreistag zwei zusätzliche Sozialpädagogenstellen für das Jugendamt beschlossen.
Von Heike Stüben
http://www.kn-online.de/artikel/2268831
diese alleinerziehende Frau ist mit Sicherheit lange Zeit erstmal durch die Hölle gegangen ...
so ein schweres Krankheitsbild entsteht nicht über Nacht, und schon garnicht still und leise