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Alt 27.07.2007, 09:49  
Anna72
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Anna72
Standard Persönliche Abgabe von Schriftwechsel bei der ARGE

Hallo zusammen,

ich hatte heute vor, mein Widerspruchschreiben gegen eine Sanktion bei der ARGE abzugeben, bzw. abgeben zu lassen, wegen Zeugen. Den Brief (vermerkt mit "Abgabe durch Boten") mit samt zwei Anlagen habe ich als Zweitschrift einer Bekannten von mir mitgegeben, um sie dann bei der ARGE abgeben zulassen und den Eingang bestätigen zu lassen durch Stempel, Datum und Unterschrift. In der Vergangenheit ging das immer problemlos. Es bietet sich in meinem Fall ab und zu an, das meine Bekannte für mich bei der ARGe dort Schriftwechsel abgibt und bei wichtigen Sachen auch diese bestätigen lässt. Bisher war dies nie ein Problem gewesen. Der Grund, dass ich es manchmal nicht selber mache ist einfach der, das meine Bekannte vormittags, aufgrund ihres Jobs, täglich in der Stadt zu tun hat und es für sie eine Leichtigkeit ist, kurz bei der ARGE für mich etwas abzugeben. dafür bin ich serh dankbar. Dadurch spare ich mir Fahrtkosten und Porto. Heute hat sich ein Mitarbeiter an der Theke geweigert, die kopierten Schriftstücke anzunehmen und zu bestätigen. Er meinte, ohne Termin geht das nicht und das machen sie auch nicht. Meine Bekannte hat mir vorhin meine Schriftstücke wieder mitgebracht. Jetzt bin ich gezwungen, die Sache per Einschreiben mit Rückschein und per Eilboten wegzuschicken. Das kostet mich wieder Porto und ich habe nicht meher viel Geld für den Monat übrig. Außerdem muss das Widerspruchschreiben bis spätestens Montag den 30.07.2007 bei der ARGE sein. Auch wenn ich persönlich jetzt selber dort hingehe, würde ich an der Info abgewimmet werden, ich hätte vorher einen Termin vereinbaren müssen um das Schreiben abzugeben. Einen Termin vereinbaren, nur um etwas abzugeben??
Ehrlich gesagt, ich fühle mich schon genug bestraft mit der Sanktion, jetzt fühle ich mich wirklich richtig schikaniert.
Ich weis wirklich nicht wo die ARGE ein Problem damit hat, Schriftwechsel, den man persönlich abgibt mit Stempel, DAtum und Unterschrift zu bestätigen. Bin ratlos und baff. Meine Bekannte wollte den Geschäftführer sprechen und wollte sich beschweren, aber das brachte nichts. Sie wollte auch kein Aufruhr machen, die Sicherheitskräfte haben schon sehr grimmig reingeschaut. Der Grund, warum ich das Widerspruchschreiben so spät abgeben wollte ist der, das ich zeit gewinnen möchte, da mir erst nach 3 Monaten Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft ein anwalt kostenfrei gestellt werden kann. Bin seit Juni 2007 erst Mitglied der Gewerkschaft.

Wie kann man sich denn gegen so etwas wehren? Oder muss ich die Handhabungsweise der ARGe so hinnhemen? Gibt es vielleicht Vorschriften, das die ARGE so etwas ablehnen darf, Eingang von Schriftstücken zu bestätigen? Wie verhalte ich mich zukünftig in solchen Situationen richtig? Ich wäre also quasi umsonst zur ARGE gefahren, hätte Fahrtkosten gehabt und trotzdem nichts erreicht. Ich kann es einfach nicht glauben..

Anna
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