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Alt 01.08.2012, 16:47  
Zita
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Standard Klageeinreichung 2008 mit Prozesskostenhilfe

Hallo,

2008 wurde Klage mit Prozesskostenhilfe eingereicht. Mittlerweile habe ich ( seit März 12) Arbeit gefunden und und diese Klage soll nun anscheinend endlich verhandelt werden. Allerdings wurde dazu die finanzielle Situation wieder neu abgefragt. Mein RA schickte mir heute ein Rechnung über 700 Euro mit der Anweisung diese in 30 Tage zu überweisen.
Ich habe meinen RA bei Arbeitsaufnahme davon informiert, habe nun nach Neuanfrage der finanziellen Situation um die Verhältnissmässigkeit gebeten und bin natürlich davon ausgegangen, dass der RA erst bei Zustimmung der Prozesskosten an die Klagearbeit geht.

Es ist mir nicht möglich diese Rechnung vorab zu zahlen, da mein Lohn nicht gerade hoch ist, ich täglich über 110 km Fahrtzeit und Fahrkosten habe.

Ich kann es nicht zahlen. Abzahlungen wären mit 60 Euro über ein Jahr zu tätigen. Die Klage läuft über einen erheblich niedrigeren Betrag. Nachfragen und Abklärung ist durch den RA nicht erfolgt.
Was nun? Das Vertrauen in ihm ist alleine durch die Rechnung (ohne Rückmeldung, ohne Abspreche oder Gespräch) geschädigt.

Muss für eine Klage, deren Prozesskosten genehmigt sein müssten, nach Klagedurchführung Jahre später nicht die finanzielle Situaion bei Klageerhebung zu Grunde gelegt werden?

Ich weiß nicht weiter und muss nun "mal wieder" darunter leiden, dass ich Arbeit gefunden habe.
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