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Alt 22.06.2007, 12:01  
druide65
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Nun...ich bin kein "Hobbyjurist" wie vielleicht manche meinen....ich versuche dieses Urteil nur für mich zu interpretieren.

Und da sehe ich einige sehr interessante Aspekte.

In einer Realen Diskussionsrunde(Also nicht in einer virtuellen)können ehrverletzende Meinungsäusserungen auf Antrag schon lange verfolgt werden.

Logisch.

Was die Richter jetzt gemacht haben ist dieses auf den virtuellen Raum zu übertragen.
Sie setzen den Forenbetreiber quasi mit dem Leiter einer realen Diskussionsrunde gleich.

Nun...es ist immer eine Gratwanderung.Wo hört die Meinungsfreiheit auf ...wo fängt die Verletzung der Persönlichkeitsrechte an...sowohl real als auch virtuell.

Das so ein Urteil kommen würde war abzusehen.
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Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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