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Alt 20.06.2007, 16:06  
Anselm Querolant
Gast
 
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Lächeln

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Und da liegt die Krux.Wer sind diese Programmierer?Jemand dabei der heimlich sein "Ding" in den Quellcode packt?
Welchen Quellcode? In den vom Kernel? Wie bekommt der "Hacker" den Kernel dann auf den Rechner des Ziel-Users ohne dass direkten Zugang zum entsprechenden PC hat? Wie wechselt er den aktuellen Kernel gegen den Neuen aus? ;)


Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Ein Linux Freak hat mir mal gezeigt wie einfach es ist einen Linux PC zu hacken wenn man sich erst mal mit der Materie des Quellcodes auseinandergesetzt hat.
Der bezügliche "Hacker" hat Dir die Demo wahrscheinlich am eigenen PC vorgeführt. Hmm, was für ein "Kunststück".

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Bis dato war ich auch in der Annahme ,Linux wäre sicher.
Ein gefährlicher Trugschluss...

Ob Windows oder Linux....jedes System lässt sich hacken.Deswegen sollte man immer die Augen aufhalten.

Oder mein Leitsatz als grauer IT´ler....."Jedes System ist so sicher wie sein Admin"
Da bin ich Deiner Meinung, ich schlafe (und Arbeite) aber mit Linux wesentlich ruhiger. :)

Wenn ich eine (relativ einfach gehaltene) Empfehlung an User geben sollte, ich würde das erstellen von 3 Laufwerken auf einer Platte empfehlen. Auf das erste Laufwerk Windows unter NTFS, das Betriebssystem installieren und voll Updaten, dann ein Image ziehen. Laufwerk Nr2 als Datenlaufwerk mit Fat32 als FS, alle Windowsanwendungen speichern ihre Daten (z.B. "Eigene ...") auf diesem Laufwerk, in einem Unterverzeichnis. Windows bekommt sämtliche Netzwerkfähigkeiten abgenommen. Fors Internet gibt es Knoppix auf CD, das seine Einstellungen (Internet...) auf Laufwerk 3 (ReiserFS) speichert, alle Dokumente, etc. was mit Knoppix und Windows genutzt werden soll, wird auf Laufwerk 2 in einem EXTRA Unterverzeichnis gespeichert. Knoppix wird die NTFS-Fähigkeit "abgenommen", somit kein Zugriff auf Win.

So, nun viel Spaß den "Hackern", die CD ist Readonly und selbst wenn ein "Hacker" verseuchte Dokumente per Knoppix einschleust, die dann mit Windows "bearbeitet" werden, nutzt das dem "Hacker" nicht das Geringste, denn Win hat kein "Mundwerk" mehr und Knopix ist -- selbst wenn der "Hacker" es schaffte dieses temporär zu kompromitieren -- nach dem Neustart wieder wie eine Jungfrau. :)

Das einzurichten ist für den willigen User mit etwas Info aus dem Internet kein Problem. Hiermit hat man es zwar nicht mehr so Bequem, der normale User hat jedoch die Vorteile beider Plattformen und das weit sicherer als alle sonstigen Userrelevanten Lösungen die ich kenne, und ich kenne viele. :}

"Desktopfirewall" Pruuust! ;) Ich habe es bei Vista noch nicht getestet, aber bis XP konnte ich jede dieser "Firewalls" programmiertechnisch unter dem "Deckmantel" Internetexplorer umgehen. Firewallfrage an den User. "Möchten Sie dem Internetexplorer .... gestatten?", User. "Klar darf der Internetexplorer...", "Immer zulassen X" - Klick


Gruß, Anselm
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