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Alt 28.11.2005, 01:35  
Ludwigsburg
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Standard Re: Abschiebung in die Grundsicherung

Zitat von Hawk
Ich möchte dazu ein Widerspruch schreiben mit dem Inhalt in etwa, dass ich erst durch diese Wohnung krank wurde und Platzangst + Zwänge erst in dieser Wohnung entstanden und ich umziehen müßte und dann auch arbeitsfähig wäre[/color], wenn die Lebensumstände wieder passen.

Würde ich jetzt Grundsicherungsrente erhalten und sich meine Wohnsituation nicht ändern, so würde es doch nur immer schlimmer werden mit meiner Gesundheit......

Über Reha ist wohl auch schwerer so etwas zu bekommen denke ich mir, denn von Mitpatienten die über Reha dort waren erfuhr ich, dass über Reha höchstens 6 Wochen bewilligt werden. Demzufolge ist der Weg über Arzt und Krankenkasse für mich wohl einfacher und besser.

Hallo, Hawk!

Bei meinem Mann liefs anders rum: der med. Dienst der AOK hielt einen Klinikaufenthalt nicht für nötig, niochtmal ein persönliches Gespräch...
hab dann einen Antrag auf REHA gestellt und innerhalb von 3 Tagen - nach persönlichem Gespräch mit dem Abteilungsleiter - erreicht.

Kann also so oder so laufen...

ich denk nach dem, was du schreibst, daß du die genehmigte Wohnung mieten solltest, sofern das noch geht...

und dann Widerspruch einlegen gegen den Bescheid, daß dieKaution nicht übernommen wird. Wobei: ich würd an deiner Stelle notfalls auch ein Darlehen akzeptieren, denn wichtig ist, daßdu dich in deiner Wohnung wohl fühlst: ich mein, ein Klinikaufenthalt macht nur Sinn, wenn du positiv denken kannst und nicht ständig an das "Loch" denkst, in das du nach deiner Entlassungzurückkehren müßtest.

Was andere denken, ist eine Sache: du solltest jetzt kämpfen, für dich, dann jhast den ersten Schritt zum Gesundwerden schon vor der Reha gemacht!

Ich wünsch dir alles Gute und viel Kraft...

Gruß aus Ludwigsburg