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...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 18.09.2007, 17:32   #201
morpheus7771
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doch ich...
Ich auch...
 
Alt 20.09.2007, 09:36   #202
IKS-Hessen->Emailproblem
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Registriert seit: 13.09.2006
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege aus der Armut

Grundsätzliches: Alle Leistungen die wir für unser Leben benötigen und wünschen, müssen wir uns naturgemäß fortwährend selbst herstellen. Das Wissen und das Talent dazu, darf uns nie verloren gehen. Die Rohstoffe die wir dafür benötigen, müssen nachhaltig und wertbeständig eingesetzt werden. Global gesehen, bekommen wir die Rohstoffe von der Erde gratis, jedoch National gesehen, müssen wir einen Teil unserer erbrachten Leistungen - Waren, Güter und Dienstleistungen für Rohstoffe eintauschen.
Damit sich die Arbeitenzeiten für uns Menschen reduzieren, und die Produktionsverfahren effizienter werden, müssen immer hochwertigere Produktionsmittel entwickelt und gebaut werden. Mit dem einen Ziel, dass wir unsere notwenigen und gewünschten Leistungen immer effizienter und hochwertiger mit immer weniger menschlicher Arbeitskraft herstellen können. Dies gibt den Menschen eine noch nie da gewesene Möglichkeit, ihre Arbeitskraft für andere Dinge des Lebens wie z. B. in gemeinnützigen und gewerblichen immateriellen lebensbetonenten- und lebensqualitätsfördernden- Bereichen einzusetzen, die unser Leben von der Geburt bis zum Tode einfach lebenswerter machen. Leider wird dies durch eine grundlegend falsche Geldpolitik noch verhindert.

Wie die Menschen heute leben, und wie sie mit dem heutigen Wissen leben könnten, ist eine Blamage für die Verantwortlichen.

Falsche Geldpolitik

Was ist Geld? Geld soll den Wert einer Leistung symbolisieren. Somit muss für jede erbrachte Leistung auch Geld als Gegenwert vorhanden sein.

Was sind Leistungen?

• Materielle Leistung - z. B. Herstellung eines Produkts,
• Immaterielle Leistung – z. B. Ausführung einer Dienstleistung.


Jede Leistung hat ein Verfalldatum, d.h., nach dem konsumieren oder nach einer bestimmten Zeit, haben die erbrachten Leistungen keinen Wert mehr.

Geldkreislauf einer funktionierenden Marktwirtschaft: (Hier als „Ich“ und "mir" beschrieben, sind die Bürgerinnen und Bürger) Es werden von "mir" Waren und Dienstleistungen hergestellt und angeboten. Waren und Dienstleistungen, die notwendig sind, die "ich" für notwendig halte und die "ich" mir wünsche. Somit werden die von "mir" erbrachten Leistungen auch von "mir" konsumiert und genutzt. Nachdem "ich" meine erbrachten Leistungen konsumiert habe oder das Verfallsdatum erreicht ist, stehen "mir" diese Leistungen nicht mehr zur Verfügung. Wenn "mir" diese Leistungen jedoch weiter zur Verfügung stehen sollen, muss "ich" diese neu entstehen lassen. Somit findet ein sich immer wiederkehrender überlebensnotwendiger (Wirtschafts-) Kreislauf statt.

Damit sich der Tausch der verschiedensten Leistungen –untereinander - einfacher gestalten lässt, benutzte "ich" das Tauschmittel Geld. Es wird soviel Geld von einem Gelddepot (die damalige Bundesbank bzw. die heutige Europäische- Zentralbank EZB wird hier als Gelddepot bezeichnet) in den Wirtschaftskreislauf gebracht, dass hinter allen vorhandenen Wertsachen und hinter allen immer wiederkehrenden Leistungen, die nachhaltig erbracht werden, eine dem Preis entsprechende Geldsumme steht.

Geldvermehrung durch mehr Leistungswillen und höhere Leistungskraft:

Schnell wurde herausgefunden, das Geld noch mehr sein kann als nur ein Tauschmittel für erbrachte Leistungen. Der jenige z. B. der eine gute Idee hat, seine Leistungskraft zu erhöhen, dazu aber erstmal kurzfristig mehr Leistungen benötigt als er selbst besitzt, kann diese Mittel beim Gelddepot beantragen. Bekommt er diese Geldmittel bewilligt, druckt das Gelddepot neues Geld. Mit der Auszahlung dieses Geldes wird erst einmal die Leistung bezahlt, die aufgewendet werden muss, damit es zu einer dauerhaften Steigerung der Leistungskraft kommen kann, dadurch, kommt mehr Geld in den Wirtschaftskreislauf. Damit diesem Geld nicht nur einmalig eine Leistung gegenübersteht, muss die Idee die zu mehr Leistungskraft auf Dauer führen soll, zum Tragen kommen. Klappt dass, können die geborgten Geldmengen dem Gelddepot bequem zurückgeführt werden. Das Gelddepot hat nun die Aufgabe und die Pflicht: genau darauf zu achten ob die Leistungskraft, das Mehr an Leistungen eine Nachhaltigkeit besitzt. Ist dies der Fall, muss das zurückgezahlte neu gedruckte Geld sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden; indem man jedem Bürger für seine erbrachte Leistung dementsprechend mehr Geld gibt. Passiert dies nicht, werden Leistungen im Regal stehen bleiben. Das gesamte Geldvolumen darf jedoch nur so hoch sein, dass es mit dem Bruttoinlandsprodukt und den effektiven materiellen und geistigen Werten übereinstimmt. Wird dies nicht in Balance gehalten, entsteht eine Inflation dies entspricht einer Geldentwertung gleich Kaufkraftverlust, oder es entsteht eine Deflation gleich Wertverlust bei den Leistungen, beides führt zu hoher Arbeitslosigkeit und somit in die Armut.

Wer profitiert nun von der erhöhten Leistungskraft?

1. Der, der die Idee gehabt hat, und nun mehr Leistung verkaufen kann somit mehr verdient.

2. Alle anderen Leistungserbringer, da nun mehr Geld im Umlauf ist, sie mehr Geld dadurch verdienen und sich somit mehr Leistungen kaufen können.

Da neues Geld nur dann gedruckt und im Wirtschaftskreislauf belassen werden kann, wenn auch wirklich ein Wirtschaftswachstum real stattgefunden hat, kamen kluge Leute auf die pfiffige Idee, man könnte doch für das Geld was man verleiht Zinsen nehmen und somit die Geldmenge die zurückgezahlt werden muss erhöhen. Und das Geld was man mit dem Zins erwirtschaftet, kann man doch wieder und wieder mit einem Zins versehen verleihen. Eine wahre Gelddruckmaschine war erfunden!

Doch nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass nun mehr Geld im Wirtschaftskreislauf vorhanden ist, als Waren und Dienstleistungen angeboten wurden, es droht eine Inflation, eine Geldentwertung. Dem kann man natürlich nicht tatenlos zusehen, wie dass durch Zins und Zinseszins schwer verdientes Geld seinen Wert verliert; es muss dem Wirtschaftskreislauf wieder entzogen werden. Die Menschen werden auffordert zu sparen, in allen Variationen. Man verspricht: ihr Geld arbeitet und vermehrt sich von ganz allein und bringt ihnen Wohlstand. Was man den Anlegern und Sparern jedoch nicht sagt ist: das sie für den Zins und Zinseszins den sie für ihr Geld bekommen, immer mehr Leistungen erbringen müssen, wenn sie das nicht schaffen, wird ihnen die Kaufkraft entzogen. Denn jeder Euro der gespart wird, erwirtschaftet Zins und Zinsen und bedeutet somit eine Geldvermehrung, und hinter jeder Geldvermehrung muss zwangsläufig dann auch eine nachhaltige Leistung stehen, ansonsten entspricht dies nur einem Buchgeld ohne wirklichen Wert.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

-------------------
NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

30. September 07 Erntedankfest - ein Sonntag - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat - die Forderung nach einer neuen Geldpolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
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Alt 20.09.2007, 11:06   #203
Nimschö
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Kann die Thesen von IKS nur unterschreiben.

Die Frage ist, wie bringen wir das unseren Entscheidungsträgern bei?
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
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Alt 21.09.2007, 09:38   #204
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege aus der Armut

Hat sich nicht jeder schon mal über die immer mehr inhumanere, rein finanziell und materiell geartete Politik in Deutschland, Europa und der Welt geärgert?
Hat sich nicht jeder schon mal insgeheim gewünscht und vorgestellt, hier persönlich etwas ändern zu können? Zumindest seinen Ausdruck der Unzufriedenheit zu zollen?

Hier bekommt jeder die Möglichkeit seine Unzufriedenheit zu bekunden:

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen fürsorglicheren Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum.

Vorab schon mal vielen Dank an alle die, die jetzt schon bekundet haben, am 30. September mitzumachen, und diese Botschaft in ihren Freundes- und Bekanntenkreis weitergeben zu wollen. Die Menschen werden es ihnen danken!

Ist das Erntedankfest der richtig gewählte Start-Zeitpunkt für ein Umdenken. Wir sagen, ja! Denn an diesem besonderen Tag – der Tag des Dankes – sollte es den Menschen bewusst werden und bewusst gemacht werden, dass sie ihr Leben, ihren Wohlstand ausschließlich der Erde mit ihren Schätzen und der Natur mit ihren Gaben verdanken. Und sie mit diesen Schätzen und Gaben sehr sorgsam und verantwortungsvoll umgehen müssen, damit sie auch in Zukunft den nachkommenden Generationen fortwährend zur Verfügung stehen.

Das jedes Jahr wiederkehrende Erntedankfest eignet sich hervorragend dafür, neue Ideen für eine neue Politik zu fordern, mit dem Ziel: ein humanes Zusammenleben – im Einklang und in Dankbarkeit mit der Natur zu realisieren.

Mach mit!

Energiesparsonntage: Start am 30. September 07 Erntedankfest und dann an jedem letzen Sonntag im Monat, reduziere Deinen Energieverbrauch auf ein Minimum und verkünde diese Botschaft an deinen Freundens- und Bekanntenkreis. Vielen Danke!

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
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Alt 21.09.2007, 10:34   #205
Assi0815
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Zitat von Nimschö Beitrag anzeigen
Kann die Thesen von IKS nur unterschreiben.

Die Frage ist, wie bringen wir das unseren Entscheidungsträgern bei?

NIE!!
__

Wer wenig denkt, der irrt viel.
Leonardo Da Vinci.............................:icon_razz:

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.

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Alt 21.09.2007, 11:07   #206
Nimschö
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Zitat von Assi0815 Beitrag anzeigen
NIE!!
Oder mit ner Heugabel inner Hand...
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-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
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Alt 21.09.2007, 11:12   #207
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Zitat von Nimschö Beitrag anzeigen
Oder mit ner Heugabel inner Hand...


selbst dazu is der deutsche zu phlegmatisch.....*
__

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Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.

(Jacques Chirac):icon_pause:
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Alt 21.09.2007, 11:17   #208
Nimschö
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Tja, man bräuchte nen Punkt andem man ansetzen kann um die deutsche Kuhherde mal in eine Stampede zu verwandeln...
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Alt 21.09.2007, 11:50   #209
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Tja, man bräuchte nen Punkt andem man ansetzen kann um die deutsche Kuhherde mal in eine Stampede zu verwandeln...

;--)))))).....meine fresse, das is abber ne aufgabe.....viel spass.....*gg*
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Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.

(Jacques Chirac):icon_pause:
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Alt 24.09.2007, 12:25   #210
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege aus der Armut

Es wird behauptet:

“Viele, die Geld zur Verfügung haben, hauen es einfach raus, es ist ja da.

Geld ist ein Tauschmittel, Geld hat nur einen Zweck: es für etwas einzutauschen. Das ist der Jungbrunnen des Kapitalismus - unserer Marktwirtschaft. Der „Rubel muss rollen“ sagt man so schön im Volksmund.

Auch das Geld was die Bürger sparen - anlegen, bleibt ja nicht irgendwo in einem Tresor liegen, es wird auch unter die Leute gebracht, ansonsten würde das Spiel mit dem Zins und Zinseszins ja nicht aufgehen. Diese Gelder sind der Rohstoff einer fehlerhaften Geldwirtschaft.

Für was man das Geld ausgibt, spielt in der heutigen Geldpolitik erst einmal keine Rolle, die Hauptsache ist, es wird ausgegeben. Je mehr man ausgibt, desto mehr Konsum, mehr Konsum bedeutet steigender Umsatz, steigender Umsatz bedeutet mehr Arbeit - dies war jedenfalls in der Vergangenheit so, mehr Arbeit bedeutet mehr Einkommen, mehr Einkommen bedeutet wiederum mehr Konsum, mehr Konsum… jetzt schließt sich der Kreis. Dieser Kreislauf - ob die erbrachten Leistungen Sinn machen oder nicht - dient nur einem Zweck: das dem immer größer werdenden Geldvolumen - durch den Zins – eine immer größer werdende und stets wiederkehrende Leistungserbringung dem gegenübersteht.
Damit dieser Kreislauf nicht zusammenbricht, werden wir durch Werbung - schon fast an jeder Ecke - regelrecht dazu gedrängt immer mehr und mehr zu kaufen. Würden wir dies nicht machen, immer mehr und mehr zu kaufen, wäre diese fehlerhafte Geldpolitik schon lange am Ende angelangt und zusammen gebrochen.

Die Verführungstaktiken auf beiden Seiten: Geld zu sparen auf der einen Seite, Geld auszugeben auf der anderen Seite, werden mit immer verführerischen und ausgeklügelten Varianten angepriesen. Viele können dem nicht widerstehen, sie unterliegen einem regelrechten Konsumzwang.

Wer sich auf einen Kredit, in was für einer Form auch immer, eingelassen hat, der hat sich - je nach Höhe der Geldsumme - regelrecht versklavt. Jetzt muss er nicht nur die Zinsenverpflichtung anderer zahlen, sondern auch noch für seine eigene Zinsverpflichtung. Man wird alles dafür tun, den Zins- und Tilgungsraten nachzukommen, schafft man das nicht, verliert man eventuell alles was man sich in seinem Leben erwirtschaftet hat. Wer ist hier der Schuldige, der in die Falle tritt oder der, der die Fallen aufgestellt hat.

Es wird behauptet:

„Nimm einen Hausbau - du sparst 25 Jahre lang Geld, damit du danach dein Haus bauen kannst. In der Zwischenzeit musst du aber irgendwo wohnen. Da zahlst du Miete. Nimmst du aber den Kredit auf (zahlst Zinsen), dann wohnst du sofort im eigenen Haus, nur die vorige Miete (mehr oder weniger) ist dann eben bei dem, der dir Geld zur Verfügung gestellt hat."

Wenn Zins und Zinseszins abgeschafft sind, werden Miete, Hausbau oder -kauf um ca. 1/3 günstiger.

Wenn jeder gerecht nach seiner erbrachter Leistung bezahlt würde, dazu zählen dann auch alle notwendigen und gewünschten Leistungen, wie z. B. explizit auch die einer Hausfrau und Mutter, Schüler, Studenten und überall da, wo ehrenamtliche humanitäre Leistungen tagtäglich erbracht werden, so könnte jedem Bürger ein Mindesteinkommen von:

0 – 5 Jahre 400 Euro (Kindergeld)
5 – 18 Jahre 500 – 1100 Euro (Schulgeld)
mit 18 bis zum Tode 1400 Euro (Grundeinkommen)

ausgezahlt werden - berechnet nach den heutigen Wirtschaftszahlen und Faktizitäten.

Die Voraussetzungen für eine Umsetzbarkeit, hat mit Geld primär nichts zu tun. Was hier maßgeblich entscheidend ist, sind Leistungswille und Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft.
Mit diesem Einkommen, werden die Bürgerinnen und Bürger kein Problem mehr haben, sich eine Mietwohnung zu mieten oder ein eigenes Haus zu bauen.

Finanzierungsbeispiel:

Ehepaar, beziehen ein Mindesteineinkommen, jeder 1400 Euro im Monat = 2800,00 Euro gemeinsam.

Davon 2000,00 € nicht kreditierbar, sie dienen ausschließlich für die Grundbedürfnisse,

kreditierbar 800,00 Euro pro Monat = 9600,00 Euro im Jahr

Eigenheimkosten: 149.333,23 €

50 % Eigenmittel: 75.000,00 €

= zu finanzieren: 74.333,23 € Tilgung auf 10 Jahre

= 7.433,32 € Tilgung pro Jahr

= 619,50 € pro Monat Haushaltsbelastung

Maximal kreditierbar 800,00 Euro pro Monat, d. h., Anschaffungen in den nächsten 10 Jahren dürfen eine weitere Haushaltsbelastung von monatlich 180,50 € nicht übersteigen.

Woher kommt das Geld für ein Eigenheim?

Feste Werte wie Grundstücke und dessen Bebauung, sind bei der Europäischen Zentralbank EZB mit einem Wert beziffert und in Geldeinheiten festgelegt worden, Diese Werte müssen ständig neu bewertet werden. D. h., dort befindet sich der Gegenwert des Grundstücks. Soll das Grundstück bebaut werden, oder die vorhandene Bebauung eine Wertsteigerung erhalten, kann dieser Mehrwert bei der EZB über die Hausbank beschafft werden.

Würde dann nicht jeder im grünen leben und sich ein Haus dort bauen wollen?

Wir müssen von den neuen Situationen, die zwangsläufig auf uns zu kommen werden, ausgehen. Unser gesamtes Leben wird sich durch immer knapper werdende Energieressourcen, somit eine immer teuerer werdende Energienutzung, vollkommen verändern. Unsere Lebensräume, in denen wir unsere Arbeit, Freizeit und unseren Lebensabend verbringen, werden sich den neuen Direktiven anpassen müssen. Das Haus im Grünen wird zwar immer noch seinen Reiz haben, jedoch nicht die Lebensqualität hervorbringen, die man in den neuen Lebensräumen vorfinden wird.

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Geldpolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum.

Es wird behauptet:

“Womit soll ich mich denn solidarisch erklären? Mit den Menschen, die sich sofort jeden Wunsch erfüllen wollen?“

Nicht der Mensch, der dazu verführt wird sich sofort jeden Wunsch zu erfüllen, ist der Schuldige an den heutigen Finanzproblemen, sondern eine nachweislich falsche Geldpolitik. Bitte nicht Ursache mit Wirkung verwechseln!

Energie sparen kann so aussehen: Lese den ganzen Tag, und am Abend zünd ich mir 'ne Kerze an. Nur beim Essen wird es schwierig, aber egal, ich werde ein Tag nur von Brot leben und mich nur mit kalten Wasser waschen. Für mich auf jeden Fall realisierbar, ich bin dabei!

Und jeder sollte bedenken:

Auch wer keine Schulden hat, bezahlst du die Schulden anderer. Wenn man sich etwas kauft, werden mit 30 % des Kaufpreises die Schulden anderer bezahlt. Ist dies in Ordnung?
Hypothetisch angenommen, die nationalen- und europäischen Regierungen verkünden: ab 01. Januar 2008 wird der Zins und Zinseszins abgeschafft; Zins und Zinseszins werden nicht mehr gezahlt und sind nicht mehr einklagbar.
Was würde passieren? Die Bürger wären erst einmal baff und verunsichert und würden sich fragen: Was bedeutet das für mich persönlich? Was bedeutet das für meinen Arbeitsplatz und mein Einkommen? Was bedeutet das für meine Rente oder Pension? Was bedeutet das für die Preise? Was bedeutet das allgemein für unsere Wirtschaft? Und was bedeutet das für mein/unser Geld im Allgemeinen?

Chaos oder Segen?

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Geldpolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

__________________
Mit freundlichen Grüssen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 24.09.2007, 17:26   #211
Hartzbeat->Emailproblem
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Beiträge: 671
Hartzbeat
Frage Warum wir nicht auf die Straße gehen...

Denkende gesucht
(Zitat:„Und wenn alle.. die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, ...ging Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“- George Orwell, “1984”) Die Lügen werden so lange wiederholt, bis sie geglaubt werden, obwohl ganz vieles daran nicht stimmt. Und weil es nicht stimmt, werden dann so viele falsche Entscheidungen getroffen.

Immer wieder fragt mensch sich, warum bei der derzeitigen politischen Lage nur relativ wenig auf die Straße geht, meist jeder für sich selbst - oder in kleinen Gruppen vor sich hin, etwas - letzlich - Minimales, kaum Wirksames tut? Letzteres gilt insbesndere auch für Dich, Hartzbeat - weil lange nicht begriffen, eher dummrum geglaubt und gehofft!

Wie wird man so dumm wie ich?
Hier einige der Parolen des “Neusprech”:
- Globalisierung ist ein völlig neues Phänomen
(Stimmt nicht > Kolonialismus war seit Kolumbus (1492) und Ostindien-Company der Anfang, weltweit Geschäfte zu machen).
- Wir brauchen die permanente Reform (Wozu? wohin?).
- Wir leben in einer Wissensgesellschaft (Begriff “Wirtschaft” davor, und dann stimmt’s!).
- Wir leben über unsere Verhältnisse (Nur teilweise - machen uns inländisch gegenseitig arm und beuten ausländisch andere aus!).
- Die Produktivität ist zu hoch (Nicht wirklich, nur im Export - das ist so gewollt!).
- Wir sind nicht wettbewerbsfähig (Mit wem sollten wir wettbewerben, warum?, mit was?).
- Wir sterben aus (Stimmt nicht, wir werden nur nicht immer Deutsche begatten können und unsere Kinder werden mit Sicherheit hübscher!)

Mir fällt blöd auf (wem noch?), dass:
- widersprüchliche Behauptungen nicht zurückgewiesen werden.
- ewig alles und überall “wiederholt” wird, alle scheinen sich einig.
- wir vor 10 Monaten ein “Sanierungsfall“ (Das Merkel im Juli 2006) waren.
- wir heute einen “Boom” “wegen der Reformen” haben (Mai 2007). Wegen welcher und so schnell?
- mehr Meldungen über Spekulation und Rendite als über das Geschehen in den Betrieben, über besondere Innovationen oder organisatorische Veränderungen im Wertschöpfungsbereich zu hören sind.

Himmel sei Dank, ich bin nicht allein der Dumme:
Opfer der Manipulation sind nicht nur die einfachen Leute- auch gut Ausgebildete, Menschen mit viel Lebenserfahrung, Studierte, Intellektuelle. Nicht nur Leser der BILD-Zeitung - betroffen sind auch Leser der FAZ, der Zeit, Focus und v.a. des Spiegel (Artikel “Der letzte Deutsche” - 2050 nur noch 75 Millionen Deutsche! und “Raum ohne Volk” - erinnert pervers an die Dritte-Reich-Parole “Volk ohne Raum” - wie überaus mediengeil!).

Der “Dämon”graphische Wandel (huuuuh!)
Wegen des demographischen Wandels macht man uns verrückt: wir würden zu Wenige, die niedrigste Geburtenrate, vergreisten, immer älter und deshalb trage der Generationenvertrag nicht mehr - jetzt helfe nur noch Privatvorsorge.

Ups, stirbt jetzt auch Europa aus?
In 10 anderen Ländern der EU ist die Geburtenrate noch niedriger oder gleich (am niedrigsten war sie 1985, nicht heute). Wir sind ein dicht besiedeltes Land, mit 231 Menschen/qkm - mehr als doppelt so dicht wie Frankreich mit seinen 111/qkm. Wusste ich’s doch, die haben mehr Platz; die leben wie “Gott in...” - und die Dummheit scheint auch deshalb noch nicht ganz s ansteckend.

Arbeit - egal welche - hat immer Vorfahrt!!!
Eigentliches Problem auch im Blick auf die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme ist nicht der demographische Wandel sondern die hohe Arbeitslosigkeit und der Niedergang der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse.

In Deutschland gibt es fast 53 Mill. Menschen im arbeitsfähigen Alter bis 65 Jahre; 15 Mill. über 65 Jahren; eine glänzende Relation. Wir haben eben nur rund 26,5 Mill. sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse (1990: 30 Mill., heute 26,5 Mill.) Bei einer einigermaßen vernünftigen Entwicklung der Arbeitsproduktivität kann auch auf Jahrzehnte hinaus jede Gruppe, die Alten, die Jungen, die arbeitsfähige Generation genauso gut und besser leben als heute.

Schwachmach-Botschaften:
- “Die Alten leben auf Kosten der Jungen” (mit solchen Diskussionen arbeiten wir der Privatvorsauger-Vertreterschaft in die Hände, denn dadurch geht das Vertrauen in den Generationenvertrag mehr und mehr verloren.)
- “Arbeitslose sind Schmarotzer auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung” (damit wird abgelenkt, dass man heutzutage als Arbeitender bloß nicht “zu denen” will, und deshalb jeden noch so niedrig bezahlten Job macht, sobald man dann selbst auch arbeitslos geworden ist.)

Freie Marktwirtschaft - die es, bewahre, gar nicht gibt!
Scheinbar Gewinnbringende Vermögenstransfers werden in vielfältiger Weise begünstigt (Veräußerungsgewinne bei Unternehmenstransfers seit 1.1.02 steuerfrei!), würden die frei marktwirtschaften, wären die schon pleite. Die Bürger zahlen brav weiter Steuern auf Gewinne, Einkommen, Gehälter.

Den Standort Deutschland verbessern - durch Anpassung?
Wieso nicht durch Besinnen auf Werte, die wir bereits vorfinden? Z.B. Der hier beständige Friede und das rechtliche Bewusstsein in unserer Gesellschaft, die es immerhin ermöglichen, dass man auf den Straßen recht frei Güter bewegen kann, ohne Opfer von Raub und Überfällen zu werden. Ein nicht zu unterschätzender Faktor von hoher Lebensqualität. Es ist gerade diese Rechtssicherheit ein Standortvorteil, mit dem man werben könnte. (Wem Rechtssicherheit nicht passt, weil er seine Schwindeleien und seine korrupten Geschäftspraktiken nicht lassen kann, der kann ja gehen >>> nach China vielleicht, geht ja auch bald nicht mehr, zum Mond, da ist noch keine Rechtssicherheit, wär eine prima Idee!

Eine Reihe von Sch(r)äubl’schen werden derzeit “gedreht”, die diese beachtliche Qualität an innerer Sicherheit und Lebensqualität gefährden könnten. Dazu kommt die hohe Gleichgültigkeit der Politik gegenüber dem Mangel an Ausbildungs-/Berufschancen unserer Jugend; zum anderen durch Kommerzialisierung der Medien betriebene Verwahrlosung, die neben Gewaltbereitschaft auch die Verdummung der Menschen, nicht nur der jungen, verursacht und vorantreibt. Es ist schwieriger, sozial-kulutrelle Programme aufzulegen, als Gesetze zu sch(r)äublen, die die Bürger unter Kontrolle bringen, sowas kann man ja bereits aus früheren Zeiten, das kann klappen!

Gesucht: Leute, denen dämmert, das das Schüren der Alt-Jung/Arbeiter-Arbeitslose-Konflikte nur dazu dient, uns zu entzweien, um uns unsere Stärke zu nehmen - unsere Solidarität, unsere Einheit als Souverän dieser “Regierung”.
Gesucht: kritische Bürger, die diese Parolen nicht mehr glauben, zweifeln und die eigenen Erfahrungen zur Prüfung einbringen.

Wird Zeit, dass wir uns selbst von der Gängelung und Fremdbestimmung durch “geliehene Gedanken” befreien. Machen wir uns auf - und davon - in unsere eigenen Hirne... und dann klappt's vielleicht auch mit mehr Leuten, auch das Auf-Straße-Gehen - mein ich...

Hartzbeat
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Es wird behauptet:

Wenn Zins und Zinseszins abgeschafft sind,…

„Dann wird eine Bank aber auch kein Kapital mehr verleihen. Da stellt sich nun wieder die Frage, woher kommt das Geld für das Eigenheim?“

Geld darf nur das Mittel zum Zweck sein und zu nichts anderem benutzt werden!

Genauso wie ein Becker zum Backen sein Mehl braucht und dies von seinem Lieferanten geliefert bekommt, genauso bekommen die Menschen ihr Geld was sie zum Handeln benötigen, von der europäischen Zentralbank EZB über die Hausbanken geliefert. Die Hausbanken werden für den Service der Geldbeschaffung und der Geldverwaltung ihrer Kunden genauso bezahlt wie jedes andere Unternehmen das eine Dienstleistung erbringt.

Die europäische Zentralbank EZB unterscheidet sich von anderen Banken dadurch, sie ist keine kommerzielle Bank mit Gewinnabsicht, sie hat die Aufgaben:

• die erforderlichen Geldmengen in den Wirtschaftskreislauf zu bringen,

• zu kontrollieren, das hinter jeder noch nicht konsumierten und noch nicht verfallenen Leistung auch immer ein entsprechender Geldwert gegenübersteht. Und umgekehrt, das dem Geldwert auch eine immer entsprechend nachhaltige Leistung gegenübersteht.

Die EZB hat ebenso die Aufgabe: Genau darauf zu achten, das die Kaufkraft - das Einkommen der Bürger, stets der Produktivität angepasst ist. So, dass der Kreislauf des Geldes nicht zum Erliegen kommt oder behindert wird. Im Klartext: Preise und Einkommen müssen stets in der Balance gehalten werden, dass der Bürger immer in der Lage bleibt, seine erbrachten Leistungen auch kaufen zu können.

Der Fluss des Geldes ist durch eine fehlerhafte Geldpolitik jedoch gewaltig aus dem Ruder gelaufen. Bei steigender Produktivität, sind die Realeinkommen der Bürger geschrumpft, mit fatalen Folgen: Ein Werteverfall bei den Waren, Gütern und Dienstleistungen hatte dies zur Folge. Leistungen von denen wir jedoch abhängig sind – Energie, Nahrungsmittel und Mobilität z. B. sind dagegen teurer geworden. Dafür fiel der Wertverlust bei den anderen Leistungen umso höher aus. Dies hat zur Folge: Viele Waren bleiben in den Regalen liegen, Dienstleistungen werden nicht mehr genutzt oder immer schlechter bezahlt. Arbeitslosigkeit und Armut breitet sich aus.

Was sind die Ursachen?

Zurzeit haben die Deutschen Spareinlagen von ca. 6.000.000.000.000 €, Tendenz stark ansteigend. Dies entspricht einer Geldvermehrung pro Jahr von durchschnittlich 300.000.000.000 €. Dies ist jedoch nur ein ganz kleiner Teil der Geldeinlagen, hinzu kommt ein X-faches an Geld, was die EZB jährlich den Banken als Kreditvergabe an unseren Staat, an die Unternehmen und an uns Bürger zur Verfügung stellt. Alle Zinsen und Zinseszinsen die hier anfallen, zahlen vollständig wir Bürger, mit den Staatsabgaben, spätestens beim Einkaufen.
Die Gesellschaft spaltet sich in zwei Gruppen, eine Gruppe verdient immer mehr Geld, kann es jedoch oder will es nicht ausgeben. Die andere Gruppe verliert immer mehr Kaufkraft, ist oft auf Sozialtransferleistungen angewiesen und konsumiert dadurch immer weniger. Beide Entwicklungsrichtungen tragen dazu bei, dass die Wirtschaft zum erliegen kommt.

Auf der einen Seite werden immer mehr Gelder gespart, und auf der anderen Seite werden der Bevölkerung immer mehr Geldmittel vorenthalten. Was sich als widersinniger Geldmangel, in allen Bereichen der Gesellschaft, bemerkbar macht.

Was macht man mit unserem Geld?

Vor der Globalisierung wurden diese Gelder größtenteils wieder im eigenen Land investiert, kamen also wieder in den Geldkreislauf der heimischen Wirtschaft zurück.
Doch nun wird es immer offenkundiger: warum dieser widersinnige Geldmangel, wohin unser Geld exportiert wurde - siehe die aktuelle Finanzpleite bei den Immobilien in Amerika, und dies ist nur die Spitze des Eisbergs.

Bei den Banken spricht man zurzeit von „Wertberichtigungen“ die in den nächsten Monaten, Jahren vorgenommen werden müssen. Was steckt hinter dem Wort „Wertberichtigung“, hört sich doch gar nicht so schlimm an, oder? Ist es aber!

Die letzte „Wertberichtigung“ die man uns untergedrückt hat, ist noch gar nicht solange her, bei der Währungsumstellung von DM zum Euro. Hier erhielten unsere Einkommen eine so genannte „Wertberichtigung“ gegenüber den Preisen, leider nicht zu unsren Gunsten

Die aktuelle „Wertberichtigung“ bedeutet: dreistellige Milliardenbeträge sind verbrand und müssen abgeschrieben werden. Diese verzockten Gelder sind die Gelder, die man uns mit dem Zins und Zinseszins tagtäglich aus der Tasche zieht. Gelder die wir tagtäglich beim Einkaufen an der Kasse zahlen müssen oder beim Lohn abgezogen bekommen. Weil nun ein grossteil dieser Gelder verbrand sind, müssen wir in Zukunft noch mehr zahlen damit das Geld nicht komplett seien Wert verliert.

Dies waren Gelder die unserem heimischen Geldfluss entzogen wurden, Gelder die nicht wieder in unsere heimische Wirtschaft investiert wurden, sondern, diese Gelder flossen - zwecks besserer Rendite - ins Ausland. Da wir Bürger unsere Einkommen und unseren Wohlstand jedoch nur aus der heimischen Wirtschaft beziehen können, sind wir mit dieser Art der Geldpolitik über Jahrzehnte um die Früchte unsere Arbeit betrogen worden. Überall fehlt heute das Geld, die Gesellschaft droht daran zu zerbrechen.

Wären Zins und Zinseszins abgeschafft, wäre man zwar auch nicht vor Fehlinvestitionen, somit Pleiten sicher, jedoch könnten die Bürger wieder mehr Richtung und Entwicklungen durch ihr Kaufverhalten - entsprechend der freien Marktwirtschaft - mitbestimmen.

Auf Fehlentwicklungen könnte seitens der EZB sofort reagier werden, in dem man fehlgeschlagene Investitionen sofort wieder dem Wirtschaftskreislauf entzieht. Und nicht erst nach Jahren oder sogar erst nach Jahrzehnten - wo sich dann der Schaden vervielfacht hat - reagiert. Nach dem Motto: auch aus dem Schaden anderer kann man seinen Gewinn ziehen.

Es wird behauptet:

„Ein großes Problem sehe ich derzeit in der Zockermentalität. Wenn Geld nicht mehr in Investitionen fließt, sondern auf dem Geldmarkt in riskanten Geschäften sich möglichst schnell vermehren soll, wobei vermehren ja nicht der richtige Ausdruck ist, es wird ja nur jemand anderem abgenommen, dann gibt es Gewinner und Verlierer. Derzeit haben viele das Problem, dass sie nicht gewonnen haben, wie geplant. Ich hoffe, dass sie auch die Zeche dafür bezahlen und sie nicht an den Bürger und den Steuerzahler weitergereicht wird.“

Geld selbst besitzt keinen Wert - vom eigenen Wert mal abgesehen, somit kann Geld niemals Geld - mittels eines Zinses - vermehren. Dies wäre dann nur Buchgeld, ohne das diesem Geld ein Wert gegenüber steht. Dies wird jedoch heute leider so gehandhabt und dies kann dann nur bedeuten: wenn jemand sein Geld mit Geld verdient, ohne das ein wirklicher neuer Wert irgendwo entsteht, kann dieser Zuwachs an Geld nur einem anderen abgenommen werden.

Diese Handhabung des Geldes diskreditiert den Kapitalismus. Geld im realen Kapitalismus hat nur den einen Zweck, neue nachhaltige Werte für uns Menschen zu schaffen. Werden neue Werte geschafft, so kann und muss man diesen neuen Werten auch neues Geld gegenüberstellen. Was naturgemäß dann auch im Wirtschaftskreislauf, da wo es entstanden ist, belassen werden muss. Mit dieser Vorgehensweise, kann keiner Geld verlieren, im Gegenteil, sein Einkommen wird sich mit jedem Wirtschaftswachstum erhöhen. Und dies ist im realen Kapitalismus absolut notwendig, den der Kapitalismus ist auf kaufkräftige Bürger angewiesen, damit auch das mehr an Leistungen nachhaltig seien Absatz findet. Ebenso sind wir Bürger auf einen dynamischen Kapitalismus angewiesen, damit dieser stets unsere Bedürfnisse und Wünsche erfüllt kann.

Also die Aussage, dass es im Kapitalismus immer Verlierer und Gewinner geben muss, ist falsch! Im realen (Bio-) Kapitalismus gibt es nur Gewinner. Voraussetzung sind klare und logische Regeln: 60 / 30 / 10 wäre so eine Regel.

Kriege, Armut sind Relikte aus vergangenen Zeiten, die heute niemand mehr auf dieser Erde erleben müsste. Frieden, ein Leben in Würde, könnte heute jedem Menschen garantiert werden. Die Ursache warum das noch nicht so ist, hat sein Ursächliches in einer fehlerhaften Geldpolitik. Sie spaltet die Gesellschaften unvermeidlich und immer wiederkehrend, in Verlierer und Gewinner und daraus entwickelt sich, auch immer wiederkehrend, Neid, Hass, Gewalt, letztendlich Kriege, darauf folgend Tod, Not und Armut. Also nicht die Schuld hieran dem Kapitalismus zu schieben. Ich kenne kein effektiveres System das auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse des Menschen eingehen und befriedigen kann, wenn er richtig praktiziert wird.

Es wird behauptet:

„Jeder ist selbst schuld, wenn er damit nicht klarkommt. Dann ist in der Erziehung was Schiefgelaufen. Wenn ich was nicht brauche oder kein Geld da ist, dann kaufe ich nicht (außer lebensnotwendiges und mit wenigen Ausnahmen wie Hauskauf) und die cleverste Werbung kann daran nichts ändern.“

Wegen der fehlerhaften Geldpolitik, können es sich immer weniger Familien leisten, dass nur einer arbeiten geht. Viele Familien müssen den Arbeitsplätzen hinterher reisen, oder leben zeitlich getrennt. Dadurch werden sie aus ihrer vertrauten Umgebung, aus ihren Verwanden- und Freundeskreisen gerissen und stehen in neuer Heimat mit all ihren Sorgen und Ängsten allein da. Viele Familien leben von Hartz 4, ohne die geringste Lebensperspektive vor Augen zu haben. Unser Schulsystem liefert zurzeit immer noch nicht den Stoff, den die Heranwachsenden für ihr Alltagsleben wirklich benötigen. Wie soll man denn da seinen Kindern eine fundierte Erziehung und Bildung zukommen lassen, mit der sie sich dann zu harmonischen, charakterfesten, selbstständigen und gesellschaftsfähigen Menschen entwickeln können?

Es wird behauptet:

„Das Problem sind doch nicht die Peanuts des Zins im privaten Bereich. Um ganz andere Größenordnungen geht es im gewerblichen Bereich. Kredit wird genommen, Geld wird investiert. Die investierten Kredite werden als Betriebsausgaben abgeschrieben und mindern die Steuer. Gewinn wird wieder investiert. Das hat die Wirtschaft bisher nach vorn gebracht.
Dieses Spiel hört doch sofort auf, wenn der Zins abgeschafft wird.“

Durch die Zinspolitik waren die Betriebe immer dazu gezwungen, mehr und mehr zu produzieren, ihre Waren und Dienstleistungen immer produktiver herzustellen. In Zeiten des Mangels und der Zerstörung - nach dem 2. Weltkrieg, hat das auch gut funktioniert. Heute jedoch, in einer Zeit der Sättigung, wird es immer schwieriger mit der alten Definition von Erwerbsarbeit die Menschen sinnvoll zu beschäftigen.

Neue Ideen, für neues sinnvolles Beschäftigen!


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen

30. September 07 Erntedankfest – ein Sonntag – und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Beschäftigungspolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
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Alt 29.09.2007, 11:59   #213
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Standard Neue Wege aus der Armut

Geschichtliche Entwicklungen und Ereignisse:

Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war – nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte. Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750

Wie Benjamin Franklin Neu England zur Blüte verhalf

(Aus: „Michael“ Journal, 1101, Principale St., Rougemont, Que., Canada – JOL 1MO)

(aus dem Englischen übersetzt von E. Grimmel)

Benjamin Franklin

Die folgende historische Darstellung ist eine Radioansprache, welche der Kongreßabgeordnete Charles G. Binderup, Nebraska, vor 50 Jahren gehalten hat (abgedruckt in „Die Demaskierung der Geister der Wall Street“).

Von Charles G. Binderup

Kolonien – florierender als das Mutterland

Vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776) war der kolonisierte Teil dessen, was heute die Vereinigten Staaten von Amerika sind, im Besitz von England. Er wurde Neu England genannt und bestand aus 13 Kolonien, welche die ersten 13 Staaten der großen Republik wurden.

Um 1750 war dieses Neu England sehr wohlhabend. Benjamin Franklin konnte folgendes schreiben:

„Es gab Überfluss in den Kolonien, und Friede herrschte an allen Grenzen. Es war schwierig, ja sogar unmöglich, eine glücklichere und blühendere Nation auf der ganzen Erde zu finden. In jedem Heim war Wohlstand vorherrschend. Im Allgemeinen hielt das Volk die höchsten moralischen Maßstäbe ein, und Erziehung war weit verbreitet.“

Als Benjamin Franklin nach England hinüberfuhr, um die Interessen der Kolonien zu vertreten, begegnete er einer völlig anderen Situation: die arbeitende Bevölkerung dieses Landes war von Hunger und Armut zerrüttet.

„Die Straßen sind voll von Bettlern und Landstreichern“, schrieb er.

Er fragte seine englischen Freunde, wie England trotz all seines Reichtums so viel Armut in seinen Arbeiterklassen haben konnte.

Seine Freunde erwiderten, dass England das Opfer einer schrecklichen Situation sei: es habe zu viele Arbeiter! Die Reichen sagten, sie seien bereits mit Steuern überlastet und könnten nicht noch mehr bezahlen, um die Massen von Arbeitern von deren Nöten und Armut zu befreien. Mehrere reiche Engländer jener Zeit glaubten wirklich, zusammen mit Malthus, dass Kriege und Seuchen nötig seien, um das Land von Arbeitskraftüberschüssen zu befreien.

Danach wurde Franklin von seinen Freunden gefragt, wie die amerikanischen Kolonien es organisierten, genug Geld zu sammeln, um die Armenhäuser zu unterstützen und wie sie diese Armutsseuche bezwingen würden; Franklin erwiderte:

„Wir haben in den Kolonien keine Armenhäuser; und falls wir welche hätten, gäbe es niemanden, den wir einweisen müssten; denn wir haben nicht eine einzige arbeitslose Person, weder Bettler noch Landstreicher.“

Dank des von der Nation herausgegebenen Freigeldes - Geld ohne Zins.

Seine Freunde glaubten, ihren Ohren nicht zu trauen und verstanden noch weniger diese Tatsache. Als die englischen Armenhäuser und Gefängnisse zu unruhig wurden, verschiffte England diese armen Wichte und Penner wie Vieh und lud diejenigen, welche die Armut, den Schmutz und die Entbehrungen der Reise überlebt hatten, an den Kais der Kolonien ab. Zu jener Zeit wurden in England alle diejenigen ins Gefängnis geworfen, die ihre Schulden nicht bezahlen konnten.

Deshalb fragten sie Franklin, wie er sich den bemerkenswerten Wohlstand der NeuEnglandKolonien erklärte. Franklin antwortete:

„Das ist ganz einfach. In den Kolonien geben wir unser eigenes Papiergeld heraus. Es wird ‘Colonial Scrip’ (=‘Kolonialaktie’) genannt. Wir geben es in angemessener Menge heraus, damit die Waren leicht vom Produzenten zum Konsumenten übergehen. Indem wir auf diese Weise unser eigenes Papiergeld schöpfen, kontrollieren wir seine Kaufkraft, und wir haben an niemanden Zinsen zu zahlen.“

Die Bankiers erzwingen die Armut

Diese Information wurde den englischen Bankiers bekannt, sie waren auf der Hut. Sie ergriffen sofort die nötigen Gegenmaßnahmen, um das britische Parlament zu veranlassen, ein Gesetz zu verabschieden, das den Kolonien verbot, ihr Colonial Scrip zu benutzen und das sie anwies, nur das Gold und Silbergeld zu benutzen, welches von den englischen Bankiers in unzureichender Menge zur Verfügung gestellt wurde. Danach begann in Amerika die Pest des Schuldgeldes, das seither dem amerikanischen Volk soviel Flüche eingebracht hat.

Das erste Gesetz wurde 1751 verabschiedet und dieses durch ein noch restriktiveres Gesetz im Jahr 1763 vervollständigt.

Franklin berichtete, dass im Jahr nach dem Vollzug des Verbotes des Kolonialgeldes die Straßen der Kolonien mit Arbeitslosen und Bettlern besetzt waren, genau so wie in England, weil es nicht genug Geld gab, Waren und Arbeit zu bezahlen. Das zirkulierende Tauschmittel war auf die Hälfte reduziert worden.

Franklin fügte hinzu, dass dieses der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war – nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.

Franklin, der einer der Hauptarchitekten der amerikanischen Unabhängigkeit war, sagte es deutlich:

„Die Kolonien hätten gern die geringe Steuer auf Tee und andere Materialien ertragen, wäre es nicht die Armut gewesen, verursacht durch den schlechten Einfluss der englischen Bankiers auf das Parlament, welche in den Kolonien den Hass gegen England und den Revolutionskrieg ausgelöst hat.“

Dieser Gesichtspunkt von Franklin wurde bestätigt durch große Staatsmänner dieser Ära: John Adams, Thomas Jefferson und mehrere andere.

Ein bemerkenswerter englischer Historiker, John Twells, schrieb über das Geld der Kolonien, den Colonial Scrip:

„Es war das Geldsystem, unter dem Amerikas Kolonien in einem solchen Ausmaß aufblühte, dass Edmund Burke schreiben konnte: ‘Nichts in der Geschichte der Welt gleicht ihrem Fortschritt. Es war ein vernünftiges und wohltätiges System, und seine Auswirkungen führten zum Glück des Volkes.’“

John Twells fügte hinzu:

„In einer schlimmen Stunde nahm das britische Parlament Amerika sein repräsentatives Geld, verbot jegliche weitere Herausgabe von Geldscheinen, ließ diese Geldscheine aufhören, legales Geld zu sein, und verlangte, dass alle Steuern mit Münzen bezahlt werden sollten. Bedenken Sie jetzt die Konsequenzen: Diese Restriktion des Tauschmittels lähmte alle industriellen Energien des Volkes. Die einst blühenden Kolonien wurden ruiniert. Schlimmste Not suchte jede Familie und jedes Geschäft heim. Aus Unzufriedenheit wurde Verzweiflung, und diese erreichte den Punkt, an dem sich die menschliche Natur erhebt und ihre Rechte beansprucht, um die Worte von Dr. Johnson zu gebrauchen.“

Ein anderer Schriftsteller, Peter Cooper, äußerte sich in gleicher Weise. Nachdem er ausgeführt hatte, wie Franklin dem Londoner Parlament den Grund für die Blüte der Kolonien erklärt hatte, schrieb er:

„Nachdem Franklin die Erklärungen zum wahren Grund der Blüte der Kolonien abgegeben hatte, erließ das Parlament Gesetze, die den Gebrauch dieses Geldes für die Steuerzahlungen verboten. Diese Entscheidung brachte so viele Nachteile und so viel Armut über das Volk, dass sie zum Hauptgrund für die Revolution wurde. Die Unterdrückung des Kolonialgeldes war ein viel wichtigerer Grund für den allgemeinen Aufstand als das Tee und Stempelgesetz.“

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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

IKS- Hessen

Kommenden Sonntag 30. September Erntedankfest - und dann an jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!
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Alt 01.10.2007, 07:33   #214
morpheus7771
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Zitat von Hartzbeat Beitrag anzeigen
Wird Zeit, dass wir uns selbst von der Gängelung und Fremdbestimmung durch “geliehene Gedanken” befreien. Machen wir uns auf - und davon - in unsere eigenen Hirne... und dann klappt's vielleicht auch mit mehr Leuten, auch das Auf-Straße-Gehen - mein ich...

Hartzbeat
Ein schöner Beitrag, Hartzbeat!
Leider gibt es davon viiiiel zu wenig!
Warum auch immer...


...vielleicht klappt es ja bald!


In diesem Sinne
morph
 
Alt 06.10.2007, 00:09   #215
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Hartzbeat
Idee Flucht in die Religion

Was tut die Kirche für ihre gläubigen Arbeitslosen?
(Versuch eines Kommentars)

Im “Impulstext” der katholischen Bischöfe „Das Soziale neu denken“ wurde die Lage so dargestellt: Das Soziale „...ein Anspruch, um eine immer komfortable Normalität herzustellen“ und stellten weiter fest:
Zitat:
„Jeder ist zunächst für die Gestaltung seines Lebens selbst verantwortlich.“
Arbeitslos - ein komfortables Los?
Arbeitslose empfinden ihr Leben nicht so „komfortabel“ wie Bischöfe wohl vermuten. Die Bischöfe offenbarten damit ihre Weltsicht, die ihre Pfarrer in den leeren Kirchen sonntäglich beklagen, weil sie erleben müssen, dass die “eigenverantwortlichen Individuen” gerade dabei sind “ihr Leben selbst auf die Reihe zu kriegen” und damit auch keine “Gemeinde” mehr brauchen.

Die evangelische Kirche ist mit ihrer “Denkschrift zur Armut” auch auf den Mainstream eingeschwenkt, ihr Ratsvorsitzender Wolfgang Huber mahnt immer wieder weitere „Reformen“ und warnt vorsorglich - und immer wieder - vor einem neuen „Reformstau“.

Die Initiative “Neue Soziale” Marktwirtschaft (INSM, - määp -Vorsicht, die sollte man sich merken, arbeitet vorwiegend anonym im Hintergrund und mischt gerade fleißig mit) schlägt in die gleiche Kerbe, präsentiert durch Abtprimas und Benediktiner-Mönch Notker Wolf.

http://img253.imageshack.us/img253/8...tlebensvw1.jpg
Notker Wolf - "ARGEr" Scheinheiliger?

Notker redet Notdürftiges
Zitat:
Jeder Einzelne soll befragt werden: „Bist du wirklich bereit eine Arbeit anzunehmen, auch wenn sie schlecht bezahlt ist? Willst du deinen Lebensunterhalt selbst verdienen oder nicht?“
Welche Zynik!

Wolf im Mönchspelz
Wolf (Benediktiner-Manager, der seine Dienste auch durch Vermittlungsagenturen für prominente Referenten anbieten lässt) scheint wohl entgangen zu sein, dass 3,8 Mill. Menschen zwar Vollzeit arbeiten, aber damit trotzdem nicht ihren Lebensunterhalt verdienen können, und er legt noch einen drauf.
Zitat:
Wir fragen aber zu wenig danach, wo wir ohne den Staat auskommen können. Die Bürger verhalten sich oft wie Kinder, die keine Verantwortung übernehmen wollen.“
(Quelle: http://www.insm-tagebuch.de/?p=620)

Amen!
Hrtzbeat

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf INSM_Anzeigenmotiv_Arbeit_ist_lebensnotwendig.pdf (487,3 KB, 162x aufgerufen)
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Alt 06.10.2007, 01:20   #216
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Hartzer Knaller
Standard

Hungerlohn- u. gutbezahltes, machteinträgliches Armutsmanagement.
KZ- Seelsorger.
__

Meinungsfreiheit ist ein eigen Ding. An jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.
Heil Zensur und Demokratie!
Hartzer Knaller ist offline  
Alt 08.10.2007, 03:05   #217
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Hartzbeat
Frage Scheindiskussion: Was tut die Kirche für Arbeitslose?

Hi Hartzer Knaller,
Zitat:
Hungerlohn- u. gutbezahltes, machteinträgliches Armutsmanagement. KZ- Seelsorger.
ganz recht, nun neben Namensgenosse auch Meinungsgenosse... und nicht zu vergessen DEN da:



Grüße von
Hartzbeat


______________
Allen, die meine Comics mögen, gestatte ich deren Verwendung. Eine Verwendung zu kommerziellen Zwecken schließe ich aus.
Hartzbeat ist offline  
Alt 11.10.2007, 15:15   #218
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gummibaer74
Idee Wow - Interessant

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Geschichtliche Entwicklungen und Ereignisse:

Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war – nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte. Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750

Wie Benjamin Franklin Neu England zur Blüte verhalf......

(Aus: „Michael“ Journal, 1101, Principale St., Rougemont, Que., Canada – JOL 1MO)

(aus dem Englischen übersetzt von E. Grimmel)

Benjamin Franklin!...................................

Eigentlich lese ich sehr selten Deine „großen Romane" durch. Diese sind zwar meistens inhaltlich korrekt, aber für viele „einfache“ Menschen nicht nachvollziehbar…

-> Aber! … Dieser Text ist sehr interessant und vor allem verständlich für jeden.
__

Die Zeit wird härter
Ich hoffe auf Eure Vernunft u. nehme an denen Anteil, die sich nichts mehr leisten können u. ich wünsche Euch viel Glück auf Euren Weg ins Ungewisse. Gebt die Hoffnung nie auf, denn sie gibt Euch auch nicht auf.

Jegliche Äußerungen und Diskussionen von meiner Person, spiegeln nur meine Meinungen und Ansichten wieder. Eine Rechtsberatung überlasse ich lieber den "gebildeten" unserer netten Gesellschaft und verweise auch auf diese Herrschaften.
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Alt 12.10.2007, 15:57   #219
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IKS-Hessen
Standard Ohne Energie kein sicheres Grundeinkommen

Wechselwirkungen zwischen Geld- und Energiepolitik

>Energiemehrwegtechnologie<

Was ist das für eine Technologie?
Wie funktioniert sie?
Wie kann die Umstellung auf eine solche Technologie realisiert werden?

Vorwort: Energie kann nicht verloren gehen, Energie befindet sich ständig im natürlichen Wandel. D. h., nichts ist beständig, alles hat seinen Anfang und sein Ende, je nach Energiedichte, jedoch, in der Gesamtheit geht nichts verloren und hat immer wieder seinen natürlichen Anfang. Selbst unser Sonnensystem wird - wenn es an seinem tiefsten Energieniveau angekommen ist - in sich zusammenfallen, implodieren und neu entstehen.

Da der Mensch in diesen Kreislauf eingebunden ist, kann er diesen immer wiederkehrenden Prozess auch nicht verlängern und schon gar nicht stoppen. Er kann diesen Prozess nur zu seinem Nachteil beschleunigen. Und genau das macht er mit der heutigen Energiepolitik. Mit der Verbrennung fossiler Energieträger beschleunigt er diesen Entwicklungsprozess um tausende von Jahren, mit der Kernfusion würde er diesen Prozess um Jahrmillionen beschleunigen. Im Klartext: Er beschleunigt seinen natürlichen Niedergang. Nach menschlicher Empfindung ist die Degeneration zwar noch sehr weit entfernt, jedoch mit zunehmender Abnahme der Energiedichte, haben es die biologischen Entwicklungsgänge immer schwerer, ihre Bestände zu erhalten. Mit fatalen Folgen für Flora und Fauna, somit auch für uns Menschen.

Alles Existente ist mehr oder weniger geballte Energie, Energie die sich in verschiedenen regelmäßigen Zeitabschnitten - je nach Konsistenz - von einem höheren zu einem tieferen Energieniveau und umgekehrt wandelt. D. h., in regelmäßigen Perioden verdichtet bzw. entspannt sich Energie auf natürliche Art und Weise. Im Gedankengut des Menschen ist diese kausale Energiewandlung in Form von Tod und Auferstehung erklärt.

Bionik

In der Bionik beschäftigen sich Naturwissenschaftler, Ingenieure und Architekten schon seit Jahrhunderten damit: den physikalischen Gesetzmäßigkeiten entsprechend, aus der fortwährenden natürlichen Energiewandlung heraus, Kraft für die Notwendigkeiten und Begierden des Menschen zu schöpfen, ohne den Menschen, die Umwelt und die Natur dabei zu belasten; durch eine nachhaltige und effektive Nutzung der vorhanden Energieträger:

Erneuerbare Energieträger

• Bioenergie / Biomasse - chemische Energie
• Geothermie - thermische Energie
• Solarenergie - Strahlungsenergie
• Wasserkraft - potentielle und kinetische Energie
• Windenergie - kinetische Energie

Begrenzte vorhandene Energieträger

• Erdgas
• Erdöl
• Gashydrat - noch ungenutzt auf dem Meeresboden
• Kohle - Steinkohle, Braunkohle
• Ölsande und Ölschiefer
• Torf

Kernbrennstoffe

• Uran - Kernspaltung
• Plutonium - Kernspaltung
• Wasserstoff - Deuterium und Tritium in Kernfusionsreaktoren

Allesamt hier aufgeführten Energieträger beinhalten Energie von der Sonne und/ oder aus der Gravitationskraft. Die Sonne und die Gravitation wiederum, bezogen ihre Energie aus der letzten Implosion unseres Sonnensystems.

Ökonomie (der Preis von Energie)

Wir Menschen bewerten alles mit Geld - mittels eines Preises. Wenn wir den Wert der heutigen Energieressourcen nach der Energieformel:

Energie = Masse x Geschwindigkeit [Geschwindigkeit = Zeit x Weg]

berechnen würden, dann würde man feststellen, dass der heutige Energiepreis – ohne Berücksichtigung des begrenzten Vorhandenseins - mindestens 12-mal so hoch sein müsste. Müssten wir diesen Preis zahlen, dann würde jedem sofort bewusst, welchen Wert Energieträger für uns Menschen wirklich besitzen. Dann würden die heute uns bekannten Energieträger ganz anders behandelt, d. h., man würde die Energieträger mit einer ganz anderen Technologie unter ganz anderen Umständen zur Anwendung und zum Einsatz bringen.

Und nun stellen wir uns vor, ab morgen würden die begrenzt vorhandenen Energieträger sanktioniert oder stehen zum Teil gar nicht mehr zur Verfügung. Was würde das für uns Menschen bedeuten? Zurück ins Mittelalter?

Um nicht zurück ins Mittelalter zu geraten, muss zu diesem Zeitpunkt der Menschheit eine Technologie zur Verfügung stehen, die stets nutzbare Energie in ausreichender Menge bereitstellen kann, ohne die uns vertrauten fossilen Energieträger nutzen zu können. Dafür bedarf es einer Technologie, die mehr Energie liefert, als zum Bau und Betrieb dieser Technik aufgewendet werden muss. Ein Perpetuum mobile? Physikalisch nicht möglich!

Kein Perpetuum mobile, sondern eine Technik, die die Kräfte aus der tagtäglich stattfindenden natürlichen Energiewandelung permanent speichern und wieder so aufbereiten kann, dass sie stets nutzbar bleiben. Es muss eine Technik sein, die sich aus eigener Kraft vervielfältigt. Eine Technik, die Energie von einem tieferen Niveau auf ein höheres Niveau bringt, genauso wie es uns die Natur dies vorgibt: Energiewandel im Kreislauf. Für uns Menschen würde das bedeuten:

>Energiemehrwegtechnologie< (Fortsetzung)

Eckhard Bock / IKS- Hessen

An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Energiepolitik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 12.10.2007, 16:13   #220
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Hartzbeat
Daumen hoch Erneuerbare Energien - weshalb?

Hi IKS,
danke Dir für diesen aufschlussreichen Beitrag. Besonders nachfolgendes Zitat ergibt für mich die Quintessenz:

Zitat:
IKS: ...den physikalischen Gesetzmäßigkeiten entsprechend, aus der fortwährenden natürlichen Energiewandlung heraus, Kraft für die Notwendigkeiten und Begierden des Menschen zu schöpfen, ohne den Menschen, die Umwelt und die Natur dabei zu belasten; durch eine nachhaltige und effektive Nutzung der vorhanden Energieträger...

Allesamt hier aufgeführten Energieträger beinhalten Energie von der Sonne und/ oder aus der Gravitationskraft....
Die Sonne - das Naheliegende - der Energieträger überhaupt! Diese offensichtliche Energiequelle haben unsere (Un)Verantwortlichen deshalb so sträflich vernachlässigt, weil die Sonne nicht in zentral gesteuerten E-Werken oder AKW's verpackt den Leuten "verkauft" werden kann. Eine Zentralisierung wurde stattdessen angestrebt, die die Leute in Abhängigkeit hält und die Macht der (Un)Verantwortlichen weiter stärkt.

Wesentliche Komponente ist für mich auch, dass erneuerbare Energien und Sonnenenergie eine friedlichere Welt versprechen. Die Rohstoffraubzüge aus Vergangenheit und Gegenwart zeigen doch ein eher risikoreiches Potenzial an Gewalt und Kriegshandlungen. Wenn wir nicht umschalten, anderes fordern, dann gerät Europa in Zukunft selbst - gemeinsam mit dem größten Energieraubtier USA - in die kriegerischen Mahlsteine um Rohstoffe.

Gruß von Hartzbeat
Hartzbeat ist offline  
Alt 16.10.2007, 15:21   #221
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Standard Neue Energiepolitik

Berichtigung:

Masse x Geschwindigkeit ist der Impuls

Die Geschwindigkeit berechnet sich als: Weg / Zeit, nicht Weg x Zeit!

Jedoch die Energie, die für uns Menschen auf natürliche Weise und immer im Kreislauf nutzbar sein wird, berechnet sich in einer Energiemehrwegtechnik:

[Impuls-] Energie = Masse x Geschwindigkeit [Geschwindigkeit = Zeit/ Weg].

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS Hessen
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Alt 16.10.2007, 15:42   #222
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Standard Neue Energiepolitik

Berichtigung:

Masse x Geschwindigkeit ist der Impuls

Die Geschwindigkeit berechnet sich als: Weg / Zeit, nicht Weg x Zeit!

Jedoch die Energie, die für uns Menschen auf natürliche Weise und immer im Kreislauf nutzbar sein wird, berechnet sich in einer Energiemehrwegtechnik:

[Impuls-] Energie = Masse x Geschwindigkeit [Geschwindigkeit = Weg/Zeit].

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS Hessen
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Alt 18.10.2007, 10:49   #223
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Standard Neue Wege aus der Armut

Sprüche von Lobbypolitikern

„Sozial ist was Arbeit schafft!“

Arbeit ist heute für die meisten Menschen immer noch eine Plage. Die Aussage dieses Ausspruchs bedeutet: Erst dann, wenn alle arbeiten - somit sich plagen, sind unsere Politiker zufrieden. Wollen wir das wirklich? Und muss das so sein?

Wäre es nicht ökonomischer: Arbeit neu zu definieren, die verbleibenden notwendigen und gewünschten Arbeiten - die wir Menschen noch selbst ausführen müssen - wirtschaftlicher zu verteilen und leistungsgerechter zu bezahlen. Wäre nicht dies die gewünschte Sozialgerechtigkeit?

„Alle Menschen die heute jeden Tag zur Arbeit gehen, ernähren alle die mit, die nicht arbeiten.“

Durch Maschinenarbeit, d. h. durch die intensive Nutzung der Rohstoffe und der fossilen Energieträger, kann heute auf menschliche Arbeit immer öfters verzichtet werden.

Im Industriezeitalter können und werden die notwendigen Arbeiten immer mehr von Maschinen verrichtet.

Volksmeinung ist:

Sozial ist, was allen Menschen Lebensqualität bringt.

Um dies zu realisieren, brauchen wir eine neue Sozial-, Wirtschafts- und Energiepolitik

Eckhard Bock / IKS Hessen

An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
IKS-Hessen ist offline  
Alt 19.10.2007, 08:24   #224
gummibaer74->Emailproblem
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gummibaer74
Idee Du bis 1 A

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Sprüche von Lobbypolitikern

„Sozial ist was Arbeit schafft!“

Arbeit ist heute für die meisten Menschen immer noch eine Plage. Die Aussage dieses Ausspruchs bedeutet: Erst dann, wenn alle arbeiten - somit sich plagen, sind unsere Politiker zufrieden. Wollen wir das wirklich? Und muss das so sein?

Wäre es nicht ökonomischer: Arbeit neu zu definieren, die verbleibenden notwendigen und gewünschten Arbeiten - die wir Menschen noch selbst ausführen müssen - wirtschaftlicher zu verteilen und leistungsgerechter zu bezahlen. Wäre nicht dies die gewünschte Sozialgerechtigkeit?

„Alle Menschen die heute jeden Tag zur Arbeit gehen, ernähren alle die mit, die nicht arbeiten.“

Durch Maschinenarbeit, d. h. durch die intensive Nutzung der Rohstoffe und der fossilen Energieträger, kann heute auf menschliche Arbeit immer öfters verzichtet werden.

Im Industriezeitalter können und werden die notwendigen Arbeiten immer mehr von Maschinen verrichtet.

Volksmeinung ist:

Sozial ist, was allen Menschen Lebensqualität bringt.

Um dies zu realisieren, brauchen wir eine neue Sozial-, Wirtschafts- und Energiepolitik

Eckhard Bock / IKS Hessen

An jedem letzten Sonntag im Monat – die Forderung nach einer neuen Politik. Erkläre Dich solidarisch, begrenze an diesen Sonntagen Deinen Energiebedarf auf ein Minimum. Danke!

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Eine kleine Frage und diese ist sicherlich nicht böse gemeint:

Gibt es auch ein Buch zu Deinen Thesen!

Ich erwische mich immer mehr, wie ich Deine Argumente verschlinge-> Diese Texte sind sehr Anregend und äußerst interessant ...

__

Die Zeit wird härter
Ich hoffe auf Eure Vernunft u. nehme an denen Anteil, die sich nichts mehr leisten können u. ich wünsche Euch viel Glück auf Euren Weg ins Ungewisse. Gebt die Hoffnung nie auf, denn sie gibt Euch auch nicht auf.

Jegliche Äußerungen und Diskussionen von meiner Person, spiegeln nur meine Meinungen und Ansichten wieder. Eine Rechtsberatung überlasse ich lieber den "gebildeten" unserer netten Gesellschaft und verweise auch auf diese Herrschaften.
gummibaer74 ist offline  
Alt 19.10.2007, 11:17   #225
IKS-Hessen->Emailproblem
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege aus der Armut

@gummibaer74 fragt:

„Gibt es auch ein Buch zu Deinen Thesen!“ Nein!

Als Botschafter der IKS Hessen, möchte ich/wir mit öffentlichen Traktaten - nicht religiös - sondern darauf abzielend, die betreffenden Ideen allgemein verständlich und mit großer Überzeugungskraft einer großen Bevölkerungsschicht - hier im Besonderen den politisch Aktiven - vorzustellen.

Unsere Zielsetzung: eine humane, friedliche und freie Gesellschaft wo folgendes selbstverständlich ist:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Schul- und Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen,
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Wer mithelfen möchte ist gern dazu eingeladen.

http://www.iks-hessen.de/botschafter.html


Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS Hessen
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