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...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 05.06.2007, 12:28   #151
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IKS-Hessen
Standard Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Politisch Einfluss nehmen!

Wer politisch Einfluss nehmen möchte, muss nicht immer eine Partei gründen. Politisch festgefahrene Strukturen, hier besonders die, die in der Vergangenheit große Erfolge nachweisen konnten, nun aber durch andere gesellschaftspolitische voraussetzungen wie: immer weiter voranschreitende

- Automatisierung,
- Verkapitalisierung,
- Globalisierung

der Gesellschaften, was für viele Menschen und die Natur große Defizite hervorbringt, lassen sich naturgemäß nur sehr schwer ändern - siehe aktuell: G8 Gipfel.

Parteien sollten eigentlich Institutionen seinen, in denen durch Demokratie der Wille des Volkes zum Ausdruck kommt. Doch leider sind diese Institutionen so vereinnahmt, das sie heute nur noch explizit dazu dienen, einen elitären Kreis von Personen - Günstlingen und Profiteuren dieser Gesellschaft – ihre Interessen durchzusetzen und ihnen den Anspruch auf die Macht im Lande zu legitimieren. Mit Demokratie - Volksmeinung und Volksmehrheit - hat dies schon lange nichts mehr zu tun.

Wenn man hier etwas ändern möchte, müssen sich die Parteien von innen her reformieren, d. h., es darf sich keine Machtkonzentration – Seilschaft innerhalb einer Partei bilden können. Jeder gewählte Abgeordnete ist in erster Linie seinem Souverän, dem Wähler verpflichtet, erst dann hat er parteiinterne Interessen zu berücksichtigen. Dies muss auch bei öffentlichen Abstimmungen zum Ausdruck kommen.

Der öffentliche Druck auf die Führung und Arbeit einer (Volks-) Partei
- sowie auf den gewählten Parlamentarier - muss von der Basis her - wieder größer werden. Politik muss ein Gedankengut tragen, welches die Interessen eines jedes einzelnen Bürgers und dessen Lebensbereich berücksichtigt, und nicht diese Interessen für die Interessen Weniger opfert.

Wir brauchen ein Gesellschaftssystem, welches auf der Grundlage von Logik, Mathematik, Ethik, der Wirtschafts- und Lebenslehre aufbaut und die Regeln der Naturwissenschaften beachtet. In diesem Gesellschaftssystem könnten alle Menschen dieser Erde in Eintracht und Würde - ohne existenzielle Sorgen zu haben - in Frieden leben.

Dies ist keine Utopie, dies ist nachweislich machbar!

Voraussetzung ist jedoch: die Wissenschaft bekommt den Auftrag ein solches Gesellschaftssystem zu entwickeln, es öffentlich vorzustellen und zur Abstimmung zu bringen und Politik setzt es dann um.

Der Druck auf die Institutionen diesen Auftrag an die Wissenschaft zu vergeben, muss von der Basis herkommen, denn die Repräsentanten dieser Institutionen sind ohne diesen Druck von der Basis – scheinbar - nicht willens dazu.

Die Aufgabenstellung ist: Wie können die Bürgerinnen und Bürger den politischen Repräsentanten klar machen, dass sie für die Vergabe dieses Auftrags an die Wissenschaft sind und dies politisch auch fordern werden?


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 14.06.2007, 13:50   #152
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IKS-Hessen
Standard Wohlstand und Lebensqualität in Zukunft.

Welchen Wohlstand mit welcher Lebensqualität die Menschen in einem Land erleben, hängt explizit von der Qualität ihrer Produktionsmittel, den Rohstoffen die ein Land besitzt und ebenso von der Bildung und Aus- und Fortbildung, d. h. von der Leistungsfähigkeit seiner Bürger ab.

Deutschland ist zwar ein rohstoffarmes Land, Deutschland verfügt jedoch weltweit mit über die besten und innovativsten Produktionsmittel, und über ein hervorragendes Aus- und Fortbildungssystem, jedoch leider nicht mehr über ein zeitgemäßes Bildungssystem.

Dies erlaubt es uns heute, qualitative hochwerte Waren in alle Welt zu exportieren. Mit den Devisen, die hierdurch erwirtschaftet werden, kaufen wir unser die notwendigen Rohstoffe ein.

Da alles auf dieser Erde einem Zerfallprozess unterliegt, müssen wir uns diese Werte ständig erhalten und verbessern. Erfolgt dies nicht, werden Wohlstand und Lebensqualität schwinden. Die demografischen Faktoren einer Gesellschaft haben im 21. Jahrhundert - dank der Maschinenarbeit - keinen großen Einfluss mehr auf Wohlstand und Lebensqualität. Welcher Mindestwohlstand und welche Lebensqualität in einer Gesellschaft gelten, hängt nur von der Politik und den Regeln des vorherrschenden Systems und hier im Besonderen von der Geldpolitik ab. Hier haben wir zu jeder Zeit die Möglichkeit Veränderungen herbeizuführen.

Was uns in Zukunft den Wohlstand und Lebensqualität mit Sicherheit kosten wird, ist eine nicht auf Vernunft und Einsicht ausgerichtete Energie- und Umweltpolitik.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 15.06.2007, 12:34   #153
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IKS-Hessen
Standard Soziale Sicherheit für alle

Eine Gesellschaft mit ca.82 Mio. Bürgern, deren Wirtschaftsunternehmen über die modernsten Produktionsmittel der Welt - mit hohem Anteil von Maschinenarbeit – verfügen. Maschinen, die eine noch nie da gewesene Produktivität hervorbringen. Eine Produktivität, die es erlaubt - unter Annahme, dass die Bürokratie abgebaut wird - das nur noch 10 % der Bürger für die Bereitstellung ihrer Grundversorgung tätig werden müssen, Tendenz in Zukunft: stetig abnehmend.

D. h., ca. 72 Mio. Bürgerinnen und Bürger stehen heute schon der Gesellschaft – somit sich selbst - zur Verfügung, sich ein angenehmes Leben zu organisieren. Jeder könnte sich, nach Alter und Fähigkeit, eine sinnvolle Aufgabe suchen und dafür ein Grundeinkommen beziehen.

Was hat dies alles mit dem Geld zu tun?

Geld ist doch, bzw. sollte doch nur das Mittel zum Zweck sein. Es sollte zur Vereinfachung der Umsetzung unserer Interessen dienen und nicht zur Blockade werden.

Geld kann uns nicht versorgen, mit Geld kann keine Vorsorge betrieben werden. Eine Gemeinschaft muss in jeder Periode immer wieder die gewünschten Leistungen von neuen erbringen. Und diese Leistungen werden nicht vom Geld, sondern von den Menschen erbracht. Geld dient hier nur als Mittel zum Zweck.

Fazit: Nicht Geld sichert uns die Zukunft, sondern unser aller gemeinsamer Leistungswille und dieser kann sich nur in einer gebildeten, gesunden und friedlichen Gesellschaft voll entfalten.

Angst vor Altersarmut, Arbeitslosigkeit, sozialen Abstieg, Krankheit, Gesundheitserhalt bräuchte nicht zu sein, die Ursachen die diese Ängste hervorbringen, sind doch nur fiktiv. Fiktiv deshalb, weil den Bürgern ein Gedankengut suggeriert wird, welches sich auf eine Geldpolitik stützt, die nicht auf Vernunft und Logik sondern auf reinen Lobbyismus basiert.

Somit werden hier nur Scheindiskussionen geführt. Die Lösungen, liegen ganz wo anders, auf einer ganz anderen Ebene.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 21.06.2007, 18:49   #154
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IKS-Hessen
Standard Mindesteinkommen

Historische Chance vergeben! Absage für Mindestlohn!
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Demokratieverständnis der Regierung:

Obwohl eine große Mehrheit der Bürger einen Mindestlohn fordert und befürwortet, obwohl nachweislich ein Mindestlohn die Kaufkraft im eigenen Land stärkt, obwohl ein Mindestlohn in Deutschland zum Leben in Würde dringend notwendig ist, spricht sich unsere Regierung gegen einen Mindestlohn aus.

Mit der Begründung: Ein Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze.

Ein Mindestlohn für alle, würde der Wirtschaft ca. 42 Mil. € im Jahr kosten. Geld, welches nachweislich zu 100 % dorthin wieder zurückfließt.

Ein Mindestlohn würde überwiegend nur Arbeitsplätze am Binnenmarkt betreffen - denn nur dort wird schlecht bezahlt, also nicht unsere Exportchancen verschlechtern.

Unser Aufschwung wird somit nicht durch einen Mindestlohn negativ beeinflusst, negativ beeinflusst wird er durch die:

• Leitzinserhöhungen der europäische Zentralbank EZB,

• Energiekostenverteuerung,

• Mehrwertsteueranhebung -Anfang des Jahres 2007 um 3 % Punkte,

Jeder dieser einzelnen Punkte, kostet der Wirtschaft ein Vielfaches was ein Mindestlohn der Wirtschaft effektiv kosten würde.

Kein Problem für die Regierenden!

Von welchen Beratern sind unsere Volksvertreter eigentlich umgeben, und was für ein Sozial- und Demokratieverständnis haben die Parteien und deren Abgeordneten im Bundestag?

Die aktuellen Erfolgsdaten - den Wirtschaftsaufschwung den wir zurzeit erleben, basiert ausschließlich auf der Vorhaltung innovativer Produktionsmittel - die eine hohe Produktivität erlauben, ebenso durch einen hohen Wissensstand sowie Ausbildungsqualität unserer Facharbeiter, Ingenieure und Wissenschaftler, und durch einen hohen Devisenstand unserer ausländischen Handelspartner. Deutschland ist ein rohstoffarmes Land und muss regelmäßig Rohstoffe am Weltmarkt einkaufen und von diesen Devisen werden die Exportgüter bezahlt. Ein Mindestlohn kann und wird hier keinen negativen Effekt hervorbringen, im Gegenteil, die Produktivität und der Absatz von Waren, Gütern und Dienstleistungen am Binnenmarkt werden durch einen Mindestlohn angeregt.

Die gigantischen Gewinne die gemacht wurden und gemacht werden, gehen zu Lasten der Bürger, die unter 1400 € netto im Monat arbeiten gehen und derer, die keine Arbeit finden und von Harts 4 leben müssen.

Dies ist eine soziale Ungerechtigkeit die nicht hingenommen werden darf.

Bei den heutigen Lebenshaltungskosten, darf niemand mehr mit weniger als 1400 € netto im Monat nach Hause gehen. Und dieses Mindesteinkommen muss fest an die Lebenshaltungskosten gekoppelt werden.

Nicht ein Mindesteinkommen vernichtet Arbeitsplätze, sondern:

• die Wirtschaftsschädigende Verteilung von Arbeit und Einkommen,
• das horten von gigantischen Vermögen,
• der daraus resultierend Zins und Zinsenzins, der die gesamte Volkswirtschaft zu erdrücken droht,
• die exorbitant ansteigenden Energiekosten,
• und die ungezügelte Verschwendung von Steuergeldern.

Dies sind die wirklichen Jobkiller, hier muss Einhalt geboten werden, und nicht bei den untersten Einkommen der Bürger.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 21.06.2007, 18:58   #155
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Beiträge: 203
Blackdragon
Reden

Voller Spannung erwarte ich demnächst den 100. Monolog von IKS (;-))
Es hat schon etwas Zwanghaftes...
Blackdragon ist offline  
Alt 21.06.2007, 20:13   #156
Zap
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Zap
Cool ;--)))

Wer schreibt, der bleibt......*gg*

klönggggg*
Zap ist offline  
Alt 22.06.2007, 07:42   #157
morpheus7771
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Liebe Ideen Konzept Schmiede,

ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr Eure Internetseite mal fertig stellen könntet.
Da ist seit Januar immer noch soo viel offen in Euren angegebenen Themen,
das man sich fragen muss, habt Ihr so was nötig?

Ihr habt doch SUPER Ansätze nur verstrickt Ihr Euch in was-auch-immer
sodaß Ihr Eure eigene Seite nicht auf die Reihe bekommt.
Tja, Internet komplett abdecken (in allen bGe Foren) ist halt Zeit intensiv.

Was macht übrigens Euer Freund matthias_dilthey?
Wir können ja nicht permanent hinter Euch her laufen...
Ihr wisst was ich meine...

Eine Antwort von Euch erwarte ich nicht....
Kommt ja nie eine - warum auch.

PS. Auch für Euch der Tipp...
http://www.dreigliederung.de/essays/
 
Alt 23.06.2007, 17:26   #158
morpheus7771
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....
 
Alt 23.06.2007, 17:42   #159
Hartzer Knaller->Emailproblem
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Hartzer Knaller
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Meinungsfreiheit ist ein eigen Ding. An jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.
Heil Zensur und Demokratie!
Hartzer Knaller ist offline  
Alt 25.06.2007, 10:05   #160
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Grundeinkommen nun auch bei der SPD ein Thema?
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Am Samstag, den 23. Juni 2007 debattierte im „ Großen Saal“ des Anthroposophischen Zentrums Kassel, Bundestagsvizepräsident und Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie Dr. h. c. Wolfgang Thierse mit den auf dem Podium sitzenden:

Prof. Dr. Johano Strasser
Autor, Präsident des deutschen PEN

Prof. Dr. Susanne Bians-Preisendöefer
Universität Oldenburg, Institut für Musik

Alexander Koch
Kurator und Kulturtheoretiker, Berlin

Prof. Dr. Christel Eckert
Universität Kassel, Lehrstuhl für Frauenforschung

Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Universität Hildesheim, Lehrstuhl für Kulturpolitik

Siegmund Ehrmann, MdB
STELLV: Vorsitzender des Bundestagesausschusses Kultur und Medien

Nachdem Prof. Dr. Strasser die Entwicklungsphasen von Arbeit der letzten 300 Jahren in den Gesellschaften Revuepassieren lassen hat, läutete Herr Thierse die Diskussion ein.

Mit dem Thema:

Zukunft der Arbeit- eine kulturelle und kulturpolitische Herausforderung

Was bedeutet Arbeit für uns Menschen in Zukunft? Wie kann das Arbeitsleben im 21. Jahrhundert neu organisiert werden? Und wird sich die SPD von der Utopie Arbeit für alle - in traditioneller Form - verabschieden müssen? Und was kommt dann? Ein Grundeinkommen für alle? Und wie kann die Gestaltung eines Grundeinkommens aussehen? Sollte man es Bedingungslos oder mit Bedingungen auszahlen?

In der Runde waren sich alle einig: Grundeinkommen ja, jedoch in welcher Form, Bedingungslos oder mit Bedingungen verknüpft darüber wurde kontrovers debattiert.

Prof. Dr. Johano Strasser vertrat die Ansicht, untermauert mit viel guten Argumenten, ein Grundeinkommen ja, aber nicht ohne Bedingungen.
Frau Prof. Dr. Christel Eckert hingegen vertrat, auch mit guten Argumenten untermauert, ein Grundeinkommen muss bedingungslos sein.

Die Meinung der IKS- Hessen

Warum nicht dem Bürger die Wahl geben:

1. Grundeinkommen (netto pro Monat) 500 € plus 200 € für Gesundheitserhalt bedingungslos oder,
2. Grundeinkommen (netto pro Monat) 1400 € plus 200 € für Gesundheitserhalt (somit einen Mindestlohn darstellt) in Verbindung einer frei wählbaren Tätigkeit, die notwendig und/oder von der Gesellschaft gewünscht ist.

In einer 82 Mio. Bürgergesellschaft gibt es Arbeit zu genüge, sie muss nur anders organisiert und neu definiert werden. Dann wird Vollbeschäftigung auch keine Utopie mehr bleiben.

Tragfähige und funktionierende Konzepte die ein Grundeinkommen beschreiben, werden jedoch nicht in demokratischen Parteien, wo so viele verschiedene lobbyistische Meinungen aufeinander prallen, entwickelt werden können.

Daher müssen Konzepte, die ein Grundeinkommen von der Wiege bis zur Bahre beschreiben, außerhalb der exekutiven Politik, von neutralen wissenschaftlichen Institutionen und von Bürgern aus dem gesamten Spektrum der Bevölkerung, mit Logik und unter ethischen Gesichtspunkten entwickelt werden.

Maximal drei Varianten eines Grundeinkommens sollten dann der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Variante, die die Mehrheit bekommt, ist dann von der Politik umzusetzen. Welcher Partei man hier die größte Kompetenz der Umsetzung zutraut, wird wiederum durch Wahlen entschieden.

Dies wäre dann echte Demokratie in Sinne des Volkes.

Wenn die Parteien in Deutschland zur nächsten Bundestagswahl 2009 eine hohe Wahlbeteiligung 90 % und mehr wünschen, müssen sie nur mit wirklich neuen Ideen aufwarten, zum Beispiel: Ein Grundeinkommen für alle. Die Partei, die den Bürgern die Vorteile eines Grundeinkommens richtig vermitteln kann, wird die zukünftige Bundesregierung 2009 bilden dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Neue IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 28.06.2007, 11:16   #161
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Standard Meinungs- und Informationsfreiheit

Meinungs- und Informationsfreiheit

Können wir uns überhaupt noch darauf verlassen, dass wir objektiv, breitflächig und tiefgründig von den Medien informiert werden? Wird uns zurzeit eine Meinung suggeriert die darauf ausgerichtet ist: Jeder der arbeitslos ist oder nicht genügend Einkommen mit nach Hause bringt, ist selbst schuld daran. Er hat es versäumt oder nicht geschafft sich richtig zu qualifizieren - ist Facharbeiter oder Ingenieur geworden, hat die 40 überschritten und in der heutigen schnelllebigen Zeit sein Wissen nicht auf den neusten Stand gebracht.

Ca. 82 Mio. Bürger, davon ca. 42 Mio. Erwerbsfähig, davon wiederum zurzeit die Hälfte in Vollzeittätigkeit und davon nur ca. die Hälfte wiederum Facharbeiter, Ingenieure und Führungspersonal.

Hypothetisch angenommen, ab morgen besäßen alle Bürger eine fundierte Bildung und Ausbildung, würde sich dann an der Gesamtsituation etwas ändern?

Bildung, Ausbildung und Fortbildung sind zwar existenziell wichtig für eine Gesellschaft, jedoch diese Defizite - die nachweislich in der Gesellschaft vorherrschen - sind nicht die Kausalität (die Ursächlichkeit) der anstehenden Probleme, sondern nur dessen Wirkung. Die Kausalität hierfür liegt vielmehr bei der Definition von Arbeit, bei der Verteilung von Arbeit, bei der Festlegung von Arbeitszeiten; ebenso von einem Mindesteinkommen für Arbeit ab. Hier steht dringender Aufklärungs- und Handlungsbedarf an.

Warum halten sich die Medien hier zurück und informieren nicht tiefgründiger?

Weil die Unabhängigkeit der Medien immer mehr verloren geht und vielerorts schon verloren gegangen ist?

Weil man sich vom Kapital - in Form von dringend notwendigen Werbeaufträgen – immer mehr in Abhängigkeit bringt? Somit keine heiklen Themen mehr recherchieren und veröffentlichen kann - die die Missstände tiefgründig aufzeigen - ohne das Risiko von Einkommensverlusten einzugehen?

Dies wäre eine fatale Entwicklung für uns Bürger und die Demokratie.

Die Ursachen der heutigen Probleme in der Gesellschaft, liegen ganz woanders als uns das über die Medien zurzeit eingeredet werden soll!

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 29.06.2007, 09:41   #162
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IKS-Hessen
Standard Journalistische Aufklärung der Bürger

Deutschland: Der Bund, die Länder, Städte und Kommunen haben insgesamt ca.1.500.000.000.000 € Schulden.

Die Wirtschaft: Konzerne, Mittelstands-, Klein- und Kleinstunternehmen haben insgesamt ca. … € Schulden.

Da die gesamte Staats- und Wirtschaftsverschuldung nur über den Preis von Waren, Gütern, Dienstleistungen und mit Steuergeldern bezahlt werden können, stellt sich die Frage: Wie hoch sind unsere Waren, Güter und Dienstleistungen schon mit Zinsen belastet. Wie hoch hat sich der gesamte Zinsanteil, der von der Volkswirtschaft aufgebracht werden muss, vom Anfang der Bundesrepublik bis heute entwickelt?

Wer sind die Gläubiger Deutschlands?

Wie hoch ist die Verschuldung der Wirtschaft?

Wer sind hier die Gläubiger?

Wie sieht die Entwicklung des Zinsanteils in Zukunft aus?

Welche Institutionen und Personengruppen profitieren explizit von den Zins und Zinsenzins der hier gezahlt werden muss?

Der Bürger sollte informiert werden, wo sich die wahren Probleme heute - und in Zukunft vielleicht noch mehr - befinden.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
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Alt 29.06.2007, 23:08   #163
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Hartzer Knaller
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"Weil die Unabhängigkeit der Medien immer mehr verloren geht und vielerorts schon verloren gegangen ist?"


Ja, ganz klar.


"Bildung, Ausbildung und Fortbildung sind zwar existenziell wichtig für eine Gesellschaft, jedoch diese Defizite - die nachweislich in der Gesellschaft vorherrschen - sind nicht die Kausalität (die Ursächlichkeit) der anstehenden Probleme, sondern nur dessen Wirkung. Die Kausalität hierfür liegt vielmehr bei der Definition von Arbeit, bei der Verteilung von Arbeit, bei der Festlegung von Arbeitszeiten; ebenso von einem Mindesteinkommen für Arbeit ab. Hier steht dringender Aufklärungs- und Handlungsbedarf an."


Eben.


Und selbst, wenn das mit den Schulden alles so seine Richtigkeit hat, wäre zumindest mal nachzufragen, was es bringt, Menschen in den Schrott zu kippen, um einige wenige noch reicher zu machen.
Ob 10 oder 20 Milliarden, eigentlich schietegal.
Schwer zu verstehen.
Die fressen doch das Geld auch nicht.
Es geht wohl um Macht und Geld. Die Macht im Lande, Weltmacht.
Wenn nicht mit Krieg, dann so.
Ist ja auch eine Art Krieg.
Die Menschen- und Staatenspieler nennen den, Wettbewerb.
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Hartzer Knaller ist offline  
Alt 30.06.2007, 10:07   #164
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IKS-Hessen
Standard Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Jeder der mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, muss doch erkennen hier läuft etwas nicht richtig!

Wenn jemand die heutigen Regeln der Wirtschaft kritisiert und tiefgründig hinterfragt muss doch nicht gleich gegen den Kapitalismus sein, welche Wahl haben wir denn? Nach irgendeinem System und Regeln müssen wir unser Zusammenleben ja nun ausrichten. Und der Kapitalismus ist so wie er geschrieben steht:

Der Kapitalismus ist eine Wirtschaftsordnung, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie durch einen Preis der Produktionsgüter, der durch einen freien Markt bestimmt wird.

eigentlich sehr effektiv.

Durch eine falsche Geldpolitik, die die Produktionsweisen immer mehr auf Sklaverei oder feudalen Arbeitsverpflichtungen ausweiten muss, hat nichts mit Kapitalismus zu tun, sondern zeigt wieder feudalistische Strukturen auf. Dies muss verhindert werden!

Damit der Kapitalismus und die freie, soziale Marktwirtschaft in Deutschland, Europa und in der Welt auf ökonomischer und ökologischer Grundlage wieder zu seinen Wurzeln zurückfinden kann, müssen neue Regeln aufgestellt werden.

Die IKS- Hessen sagt: Die 60 / 30 / 10 Regel

• 60 % Grundeinkommen
• 30 % Staatshaushalt
• 10 % Unternehmergewinn

Eine ökonomisch logische, Gesellschaftspolitisch gerechte, und eine wirtschaftliche – für den freien Markt – faire Lösung.

Eine für die Umwelt absolut umweltfreundliche Lösung, da der Preis eines Produktes nicht mehr von der Anzahl und den Kosten der Mitarbeiter bestimmt wird (kein Billiglohn kann den Preis eines Produkts mehr drücken), sondern, der Preis richtig sich ausschließlich danach aus: welche Rohstoffe verwendet wurden, wie viel Energieträger notwendig waren, und welche Akzeptanz das Produkt am Markt erfährt.

Der Faktor menschliche Arbeit, wird hier komplett ausgeklammert und kann nicht mehr zum Spielball von Gewinnmaximierungen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard Bock / IKS- Hessen
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Alt 30.06.2007, 11:47   #165
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Hartzer Knaller
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"Eine ökonomisch logische, Gesellschaftspolitisch gerechte, und eine wirtschaftliche – für den freien Markt – faire Lösung."

Modelle für dieses Grundkonzept gibt es reichlich.
Nur wie umsetzen?
Arbeit an der Basis (Kindererziehung, örtliche Gruppen bis hin zu internat. Verbunden u.s.w.), friedlich oder weniger friedlich?

Alles zig mal versucht und lange genug verprobt worden.

Die Gegner haben eine hochgerüstete Macht, massenweise Geld, die Intelligenz und das Wissen, die Verwirklichung dieser Modelle zu verhindern.
Daran werden auch sich ständig wiederholende Verweise auf die friedliche Revoltion von 1989 und andere Beispiele aus der Historie nichts ändern.
Ebenso wie diese Höhepunkte in der menschl. Entwicklung selbst, nur kurze Augenblicke der Hoffnung waren.

Wenn ich rational denkend keine Chance auf grundlegende Veränderung sehe, ist das nicht gerade motivierend.
Dennoch bin ich gut dabei.
Schon ziemlich verrückt.
So sind sie wohl, die Menschen.
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Alt 02.07.2007, 11:28   #166
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IKS-Hessen
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Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen nehmen
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„Die Gegner haben eine hochgerüstete Macht, massenweise Geld, die Intelligenz und das Wissen, die Verwirklichung dieser Modelle zu verhindern.“

Hier muss erst einmal genau definiert werden, wer oder was sind und wo befinden sich denn die Gegner?

Sind es die Unternehmen mit den Unternehmern, Managern und Betriebsleitern? Nein, auch sie erfüllen nur ihre Aufgaben, die ihnen dieses System auferlegt und immer öfters aufzwingt!

Sind es die Menschen selbst, Vorort, in den Industriestaaten, in den Schwellenländern oder in der dritten Welt, wo jeder gegen jeden um eine Teilhabe am materiellen Konsumglück kämpft? Nein, dies ist im Kapitalismus legitim, gewollt und für eine stetige Weiterentwicklung notwendig.

Ist es der Kapitalismus, ein Gesellschaftssystem, das scheinbar viele Missstände hervorbringt? Nein, den Kapitalismus, richtig angewandt mit klaren, fairen Regeln, ist sehr effektiv. Er ist so effektiv, das alle Menschen auf dieser Erde in Sicherheit und in Würde leben könnten.

Ist es die Politik, eine Institution die die Aufgabe hat, alles so zu regeln und zu organisieren, dass ein Leben in Würde - nach Artikel 25 der Menschenrechte – für alle Bürger ermöglicht wird. Warum klappt das hier im eigenen Land immer weniger und weltweit nicht?

Was ist Politik? Ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten! Wer oder was macht bzw. beeinflusst und nötigt heute die Politik? Und da kommt man den Verantwortlichen, die diese Missstände gnadenlos hinnehmen, sogar noch fördern, schon näher!

Es werden oft die falschen beschimpft und angeklagt, diese sind meist selbst nur Opfer, vorgeschobene Buhmänner/-frauen, zwar gut bezahlt, aber ohne wirkliche Grundsatzermächtigung. Die wirklich Schuldigen, die an Fäden der Macht sitzen, sind den meisten Bürgern gar nicht bekannt. Ihre gesellschaftspolitische Einflussnahme, die über Jahrzehnte hinweg, durch eine falsche Geldpolitik, stets zunahm, wurde von den Medien noch nie richtig aufgenommen und noch nie tiefgründig ausgekundschaftet.

So werden nur die scheinbaren Gegner ausgemacht, die grundsätzlich nichts ändern können. Sie befinden sich selbst in einem immer enger werdenden Korsett. Die wirklichen Machthaber und Strippenzieher der Gesellschaft, sie sitzen an den Instrumenten der Geldwirtschaft, betrachten alles sehr gelassen aus der Ferne und fühlen sich relativ sicher und unbehelligt.

Dies sind die Gründe, warum es so schwer ist, gesellschaftspolitische Veränderungen herbeizuführen. Sind die wahren Probleme, die zu den Missständen führen jedoch erst einmal erkannt, und die wahren Gegner ausgemacht, hat der Souverän in einer demokratischen Gesellschaft zu jederzeit die Möglichkeit, Veränderungen herbeizuführen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 03.07.2007, 10:21   #167
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Ist der Kapitalismus ein Gesellschaftssystem, das zwangsläufig Mensch und Natur ausbeutet muss, um sich am Leben zu erhalten? Ist der Kapitalismus ein System, das sehr fragwürdige Werte produziert und uns diese Werte ständig über die Medien suggerieren muss, damit wir ja nicht auf falsche Gedanken kommen und andere Werte finden, die unser Leben wirklich bereichern?

Oberflächlich betrachtet könnte man dem zustimmen!

Jedoch tiefgründig betrachtet ist der Kapitalismus ja nur ein Mittel zum Zweck, eine bestimmte Form des Wirtschaftens. Bildlich dargestellt: Ein Kraftfahrzeug welches allen Menschen Wohlstand und Lebensqualität bringen kann. Wird jedoch dieses „Kraftfahrzeug“ - der Kapitalismus - unter den Augen der Verantwortlichen - der Politik – falsch genutzt, schamlos missbraucht, kommt es schnell zur Abwertung und Vorurteilen.

Durch die Öffnung der Märkte - die Globalisierung - ist dem Missbrauch Tor und Tür geöffnet worden. Aus rein lobbyistischen Gründen hat es die Politik versäumt, oder sie war nicht Willens dazu, hier klare Spielregeln vorzugeben.

Die Regeln der globalisierten Welt sind so aufgestellt, das der Kapitalismus mutieren konnte, zum lebensfeindlichen und menschenverachtenden System verkommen ist.

Eine Form von Kapitalismus, der wenigen elitären Institutionen und Personengruppen ihre Kapitalien vervielfachen lies (siehe Einkommens- und Vermögensentwicklungen – Sparguthaben - der letzten 10 Jahre); diese Mittel werden dazu verwendet, immer mehr Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen zu nehmen. Entwicklungen, die die Gesellschaften dieser Welt, in eine immer größer werdende Abhängigkeit von Geld und Energieträgern manövriert. Ein Teufelskreislauf der hier stattfindet.

Wenn man mal schaut, wer auf den Gehaltslisten dieser elitären Institutionen und Personengruppen als Berater oder im Aufsichtrat - mit mindestens fünfstelligen Jahreseinkünften - steht, dann wundert einen nichts mehr, warum alles so festgefahren ist. Alles Ex-Minister, Ex-Staatssekretäre, Ex-Chefredakteure, Ex-Manager, Ex-Gewerkschaftsfunktionäre, einflussreiche Wirtschaftsberater und Manager, quasi die gesamte Führungselite der letzen Jahrzehnte findet sich hier wieder.

Hier findet ein gnadenloser Raubbau an Mensch und Natur statt. Für eine höchst zweifelhafte Wertschöpfung fragwürdiger Werte.

Das werden diese elitären Institutionen und Personenkreise jedoch anders darstellen. Das Geld, die Macht, das Wissen und die Intelligenz dazu haben sie ja.

Hier ist unaufschiebbarer Aufklärungsbedarf seitens der Medien erforderlich, falls es eine unabhängige, freie Presse noch geben sollte!

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 03.07.2007, 10:34   #168
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Standard

http://www.stanlys.de/fun/forenpics/spam.JPG
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Alt 06.07.2007, 10:37   #169
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IKS-Hessen
Standard Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

„Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen.

In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie.
Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie.
Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“

Abraham Lincoln, US-Präsident, 21. November 1864

Schon 1864 mahnte Abraham Lincoln vor der Macht des Geldes!

Trotzdem lassen sich die Gesellschaften nach wie vor, immer nach dem gleichen Muster, ausbeuten und ihre Existenzgrundlagen zerstören.

Warum konnte sich die Menschheit von dem Automatismus - der Macht des Geldes - nie befreien?

Den Menschen muss doch irgendwann mal klar werden, Geld kann das Überleben nicht sichern, im Gegenteil, der Automatismus des Geldes zerstört immer mehr unsere Existenzgrundlagen - durch einen gnadenlosen Raubbau an der Natur und an dem Menschen selbst (siehe die Entwicklungen in den Gesellschaften: ein immer größer werdendes Aggressionspotential baut sich auf).

Den Bürgern wird suggeriert: Ihr müsst sparen, das Geld muss für euch arbeiten, damit ihr heute und im Alter ein Leben in Wohlstand führen könnt. Dies ist schlichtweg purer Unsinn! Richtig ist: Mit diesen Kapitalien bekommen ein paar Wenige die Mittel in die Hand, Macht auszuüben, mit der sie die Entwicklungen in den Gesellschaften maßgeblich zu ihren Gunsten bestimmen und beeinflussen können. Aus dieser Geldpolitik heraus, entstehen doch erst – nachweislich - die Missstände die zu den heutigen Problemen in den Gesellschaften führen.

Unser Überleben kann niemals vom Geld abhängig sein - wie uns das tagtäglich über die Medien eingeredet wird. Das Kapital des Menschen ist die Natur, die Flora und Fauna, die Energieträger und Rohstoffe, und die gibt uns die Natur gratis. Unser Kapital ist die Fähigkeit und das Wissen Flora und Fauna, die Rohstoffe und Energieträger, so einzusetzen, das stets ein humanes Leben für alle möglich ist und auch bleibt.

Warum also die falsche Vergötterung des Geldes?

Die Natur sollten wir vergöttern, denn nur sie ist der Garant für unser Überleben, nicht das Geld.

Geld darf nur das Mittel zum Zweck sein. Dies ist Geld schon lange nicht mehr, Geld ist selbst zur Begierte geworden. Geld steht, mehr als je zuvor, über allen Dingen, selbst über den Menschen. Geld zerstört immer mehr die wirklichen Werte des Lebens. Werte, die das Leben erst menschlich machen und uns die wirklichen Glücksgefühle geben könnten.

Wer das nicht erkennt will, ist blind oder ein Ignorant.

Wie ist dieser Werteverfall zu stoppen? Mit der >>60 / 30 / 10 Regel<< wäre der Anfang gemacht!

Geld muss wieder Mittel zum Zweck werden, dann können auch wieder neue Werte entstehen, Werte, die das Leben wieder lebenswerter machen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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NEUE IDEEN FUER EINE NEUE POLITIK
IKS-Hessen ist offline  
Alt 06.07.2007, 12:34   #170
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Hartzer Knaller
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Heil Zensur und Demokratie!
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Alt 03.08.2007, 08:59   #171
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Blackdragon
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... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?

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deren Antworten mich aber so gar nicht interessieren!http://www.clicksmilies.com/s1106/te...smiley-019.gif
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Alt 03.08.2007, 09:06   #172
Zap
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Reden ER hatte NUR.....

Zitat von Blackdragon Beitrag anzeigen
... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
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ein gewisses Kontingent an Buchstaben; bis sie "sta(r)ben" - die Arge hat die "restlichen" zurückgefordert.....Klönnnggggggg.....*gg*
Zap ist offline  
Alt 03.08.2007, 20:20   #173
morpheus7771
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Zitat von Blackdragon Beitrag anzeigen
... seit genau 4 Wochen ist der Monolog schon unterbrochen?!
Macht ER Urlaub? Hat ER im Lotto gewonnen? Mochte ER meine SPAM-Dose nicht? Wurde IHM von der Readaktion nahegelegt keine Monologe mehr zu schreiben?
Ist "morpheus7771" eine Inkarnation von IKS-Hessen?

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Wenn Du meine Statements zu IKS Hessen gelesen hast, kannst Du nicht auf so eine Idee kommen...
Sie machen wohl auch Sommerpause, wie mir scheint.
Ich habe mir die gleiche Frage vor ner Woche gestellt und konnte sie mir nur so erklären... lol

Sie vervollständigen eventuell auch Ihre Homepage...
Ist ja schon ne relative Baustelle.
Aber gute Informationen liefern Sie ja schon, das kann man nicht anders sagen, und ich glaube mittlerweile, das Sie auch nicht mehr wollen. Es bringt ja nichts, das haben Sie raus gefunden, sich endlos in einem Forum mit useren auseinander zu setzten... Sie sind ja auch nicht nur hier aktiv.

In diesem Sinne
mal sehen wann es wieder Neuigkeiten gibt.

morph
 
Alt 10.08.2007, 13:08   #174
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege

Gesellschaften, die in Frieden und Wohlstand mit hoher Lebensqualität leben möchten, brauchen klare und von jedermann nachvollziehbare Regeln und Werte.

D. h.: das Zusammenleben im 21. Jahrhundert wird große Veränderungen erfahren, es werden neue Regeln und neue Werte definiert werden müssen.

Begründung: Obwohl in Deutschland (Europa) noch nie soviel Waren, Güter produziert und Dienstleistungen geleistet wurden und dies in Zukunft auch so weitergehen wird: sind immer noch Millionen von Menschen arbeitslos; können in vielen Bereichen dringend notwendige Arbeiten – aus finanziellen Gründen - nicht mehr erledigt werden; müssen immer mehr Menschen - trotz Arbeit - unterhalb der Armutsgrenze leben; sinken die Altersbezüge und soziale Leistungen stetig; nimmt die Unzufriedenheit über zunehmende Arbeitszeiten bei ungenügender Bezahlung zu.

Die Streikbereitschaft bei den Arbeitnehmer/innen - in allen Bereichen der Gesellschaft - wächst, jeder möchte in angemessener Form am materiellen und geistigen Konsumglück teilhaben. In der Bevölkerung rumort es! Es benötigt dringend neue Regeln und Werte! Regeln, die auf die heutigen Herausforderungen einer globalen Welt und deren ungezügelten Energieverbrauch – mit den daraus resultierenden exorbitanten Energiepreissteigerungen die auf uns zukommen werden – eingehen. Regeln und Werte, die letztendlich den Bürgern die Zukunftsängste nehmen.

Es darf nicht mehr sein, dass sich eine immer kleiner werdende elitäre Bevölkerungsschicht - weltweit - dermaßen bereichern kann und damit gesellschaftlich fragwürdige Entwicklungen vorantreibt, während sich auf der anderen Seite, die Einkommen, die Arbeitsbedingungen somit die Lebensqualität anderer Bevölkerungsschichten diskreditiert werden.

Das Sozial-, Wirtschafts-, Steuer- und Abgabensystem muss für die neuen Herausforderungen im 21. Jahrhundert radikal verändert werden. Es ist nicht mehr Zeitgemäß, es produziert immer mehr Missstände und führt uns - mathematisch nachweislich - in ein Desaster.

Was muss sich ändern?

1. Die Gesellschaften müssen das Geld wieder zu dem machen für was es bestimmt war: ein Tauschmittel, den Tausch von Leistungen zu erleichternd und nicht durch eine falsche Geldpolitik den Tausch zu behindern bishin zu blockieren. Man darf den Menschen nicht suggerieren, als wenn das Geld selbst den Wert einer erbrachten Leistung darstellt. Geld selbst hat keinen Wert, Geld spiegelt nur den Wert einer Leistung durch den Preis wieder.

2. Bedingt dadurch: das Maschinenarbeit immerweiter voranschreitet und das die Geldvermehrung - bedingt durch die stetig wachsenden Sparguthaben die einen Zins und Zinsenzins erwirtschaften - exorbitante Ausmaße angenommen haben und weiter annehmen werden, somit sich der Zinsanteil auf den erbrachten Leistungen weiter erhöhen wird, muss die Methode zwischen Leistungsverteilung und Leistungserbringung neu geregelt werden.

3. Die Werteermittlung und der Sinn des Lebens müssen auf einen neuen Ausgangspunkt gebracht werden.

Wird dies alles nicht in Angriff genommen, geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander. Ganze Gesellschaftsschichten werden weiter verarmen, und die, die noch arbeiten dürfen, werden immer länger für immer Weniger arbeiten müssen. Der Raubbau an der Natur und an uns Menschen wird bis zum Kollaps weitergehen. Die Lebensqualität der meisten Menschen wird sich unwiderruflich verschlechtern. Und dies geschieht in den - heute noch - reichsten, wissenden und aufgeklärten Ländern der Welt.

Auf welche Basis können wir das zukünftige Zusammenleben stellen?

Unsere Existenz - Wohlstand und die Lebensqualität - hängen von der Art und Weise der Energienutzung ab. Energienutzung d. h., wir Menschen wandeln ständig Energie um. Energiewandelung deshalb: Energie kann nicht erzeugt aber auch nicht verloren gehen, sie wandelt sich nur in eine andere Form. Selbst über unseren Tod hinaus bleibt die Energie die sich in unserem Körper befindet erhalten. Ohne diese ständige Energiewandlung würde die Welt, die Natur und wir Menschen gar nicht existieren. Die reale Existenz, besteht eigentlich nur aus einem ständigen Energiewandel.

Daher sollten die Regeln und Werte für unser Zusammenleben auf der Grundlage des natürlichen Energiewandels aufbauen. Denn diesen Naturgesetzen, kann sich keiner entziehen. Energie ist das Lebenselixier allem Existenten. Nicht nur unser gesellschaftliches Zusammenleben sollten wir daraufhin ausrichten, sondern auch unsere Technologien müssen wir auf diesen ständigen Energiewandel hin ausrichten.


Was muss getan werden?

1. Gesellschaftspolitisch: die 60 / 30 / 10 Regel einführen.

2. Technologisch: die Mehrwegenergietechnologie einführen.

Dann ist ein sorgenfreies Leben für alle möglich.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 10.08.2007, 14:18   #175
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Blackdragon
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Ach,da ist die SPAMSCHLEUDER ja wieder! *POPCORN*
Blackdragon ist offline  
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