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...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 28.02.2007, 20:00   #126
Urviech
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Zitat von herzi_original Beitrag anzeigen
Hallo, vielleicht solltest du meinen Text genauer lesen. Ich bezeichne mich selbst nicht so. Und wieviel Würde ich noch besitze, kannst du wohl nicht beurteilen, da du mich nicht kennst.
Hättest du genauer gelesen, sehest du darin die Ansichten einer scheinbar intakten Gesellschaft. Was interessiert die Leute das Gesagte von Gestern, wenn sie feststellen das sie im Morgen genauso dumm dastehen.
Verstehst du diesen Satz, oder muss ich ihn erklären!
Da ein Hartz 4-Empfänger in dieser Gesellschaft nicht gut angesehen ist, wird man als Hartz 4-Empfänger auch keine große Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung leisten können. Das war meine Aussage.
Schöne Grüße
Petra Herzele


Ich habe Deinen Beitrag genommen und allgemein geantwortet.

Ansonsten kann es ja auch mal vorkommen, das man manche Beiträge missversteht, was mir auch schon einige Male passiert ist.

Erklären brauchst Du mir auch nichts, denn manches scheinst auch Du nicht so zu verstehen, wie es gemeint war.
 
Alt 28.02.2007, 20:31   #127
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herzi_original
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Zitat von Urviech Beitrag anzeigen


Ich habe Deinen Beitrag genommen und allgemein geantwortet.

Ansonsten kann es ja auch mal vorkommen, das man manche Beiträge missversteht, was mir auch schon einige Male passiert ist.

Erklären brauchst Du mir auch nichts, denn manches scheinst auch Du nicht so zu verstehen, wie es gemeint war.
"Wenn "du" dich selbst so bezeichnest, wird es auch nichts bringen" - würdest du diesen Satz als allgemein bezeichnen. Ansonsten hast du Recht - auch ich verstehe nicht alles richtig. Sollte ich dich missverstanden haben, entschuldige ich mich.
Nein, ich würde auch keine neu hinzugekommenen, ausschließen. Und es gibt Menschen in Arbeit, die alles so sehen wie wir. Aber es sind zuwenige.
Die Gesellschaft muss aufgeklärt werden, wie es wirklich aussieht. Das diese Menschen so über Arbeitslose denken, kommt von den Medien und der Presse. Und das sollten wir nicht hinnehmen!
"Ich bin für Gleichheit und Gerechtigkeit, Frieden und Liebe, für alle Menschen" - Ein Traum - "Bis jetzt schon noch".
Aber viele Träumen wie ich auch.
Schöne Grüße
Petra Herzele
herzi_original ist offline  
Alt 02.03.2007, 13:45   #128
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IKS-Hessen
Standard Möglichkeit zur politischen Veränderung

Es ist nicht richtig zu sagen: Der Einzelne kann oder bekommt nie die Möglichkeit in einer Gesellschaft politisch etwas zu verändern.

Artikel 21
Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Wer jedoch nur für die eigenen Interessen eintritt, wie z. B.:

• die Hartz 4 Problematik – einen sinnvollen Arbeitsplatz,
• das Grundeinkommen - einen Mindestlohn,
• gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen ohne Studiengebühren,
• Tarif- und Lohnabschlüsse einzelner Branchen,
• Rentenanpassungen usw.,

und jedes Thema für sich in den Vordergrund stellt, deren Missstände spezifisch öffentlich anprangert, wird immer nur eine mäßige Akzeptanz aus der Bevölkerung für seine Belange finden. Warum? Jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Interessen und muss auch andere Probleme bewältigen.

Um eine hohe Akzeptanz für seine politischen Ziele zu bekommen, müssen gleiche Ziele definiert werden. Ziele die es ermöglichen eine Gesellschaft wieder zusammenzuführen. Ziele, für die es sich lohnt politisch aktiv zu werden.

Zielsetzung:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Schul- und Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz (Beschäftigung) mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen,
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Aus dieser gemeinsamen Zielsetzung heraus, wird dann auch jeder sein eigenes, individuelles Ziel erreichen können. Wenn eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hinter dieser Zielsetzung steht, bekommt die Offenlegung von Missständen und Fehlern im System öffentlich mehr gehör. Und man bekommt die Möglichkeit klare nachvollziehbare Konzepte öffentlich vorzustellen.
Wenn die Öffentlichkeit aufgeklärt ist, dann werden sich auch schnell politische Mehrheiten in den etablierten Parteien für neue Konzepte finden lassen. Wenn dies nicht möglich ist, wird dies auch in einer neuen Partei geschehen können.
Wie kann man in der Bevölkerung große Aufmerksamkeit erlangen?
Beispiel: Viele erinnern sich noch an die autofreien Sonntage in den Siebzigern. Um öffentlich unmissverständlich klarzumachen, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger den Weg der heute politisch gegangen wird, nicht der Weg sein kann der von den Bürgern gewollt ist, soll am:

30. September – Erntedankfest – ein

>>BÜRGERBEGEHRENSTAG<< ausgerufen werden.

An diesem Sonntag bleiben alle Bürgerinnen und Bürger den ganzen Tag Daheim. Sie reduzieren ihren Konsum - und hier besonders den Energieverbrauch - auf ein Minimum.

Mit freundlichen Grüßen
IKS- Hessen
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Alt 07.03.2007, 11:54   #129
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IKS-Hessen
Standard Nachgefragt!

>Wer hat die stetig wachsende Armut in Deutschland zu verantworten?

>Wer hat in unserer Gesellschaft die Pflicht sinnvolle Arbeit für alle anzubieten?

>Wer hat letztendlich in der Endkonsequenz die Aufgabe und die Macht dies rechtlich durchzusetzen?

Vor vielen Jahren hat sich unsere Gesellschaft für die Demokratie und den Kapitalismus mit freier sozialer Marktwirtschaft entschieden. Die Grundlagen für dieses System wurden im Grundgesetz genau definiert und festgeschrieben:

Z.B.: Artikel 25

1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.


Unsere Produktionsgüter befinden sich in Privathand, unsere Arbeit - zu der wir laut Grundgesetz verpflichtet sind – können wir nur über diese Produktionsmittel verrichten.
Durch die fortschreitende Industrialisierung sind wir zu Fremdversorgern geworden. D. h., unsere notwendigen und gewünschten Leistungen stellen wir gemeinsam im Team mit anderen her. Jeder ist somit vom System – dem Team - abhängig.

Daraus folgert: die Verantwortlichen die über die Produktionsmittel verfügen müssen laut Grundgesetz jedem Bürger die Möglichkeit geben, in diesem Team mitzuarbeiten. Eigentum verpflichtet! Ist dies heute noch der Fall? Oder wird heute genau das Gegenteil praktiziert.

In diesem System stehen nicht nur die Unternehmer, Manager und Betriebsleiter - die jeden Tag um das überleben ihrer Betriebe kämpfen müssen – in der Pflicht, sondern, hier haben in erster Linie die Kapitalienbesitzer und Kapitalverwalter - die Banken – die gesellschaftliche Aufgabe, die Betriebe finanziell so zu entlasten und auszustatten, das dort jedem Bürger ab dem 18. Lebensjahr ein Arbeitsplatz mit einem Einkommen, laut Artikel 25, gezahlt werden kann. Das ist keine Bitte, das ist geltendes Recht, also Gesetz!

Wir haben unser Leben völlig vom Geld abhängig gemacht. Alle Kapitalien wurden im Team, also gemeinsam erwirtschaftet, somit haben die Besitzer und Verwalter von Geld eine unmissverständliche Verbindlichkeit gegenüber der Gemeinschaft.

Die Gemeinschaft erbringt immer mehr Leistungen, das Bruttoinlandsprodukt wächst von Jahr zu Jahr um zwei bis dreistellige Milliarden Beträge, und die Armut in Deutschland nimmt immer weiter zu, die Kaufkraft nimmt immer weiter ab. Das widerspricht jeglicher Logik, im Sinne einer funktionierenden Wirtschaft!

Fakt ist: Die Aufgabe sinnvolle Arbeitsplätze für alle Bürger mit genügend Einkommen bereitzustellen, haben die Eigentümer und Verwalter der Produktionsmittel in einer Gesellschaft. Die notwendigen Kapitalien dafür bereitzustellen haben die Kapitalbesitzer und Kapitalverwalter - die Banken.

Entspricht dies heute noch der Realität?

Dies zu bekleiden, zu kontrollieren und entsprechenden Gesetze und Rahmenbedingungen auf Grund neuer Erkenntnisse zu formulieren, sind die Aufgaben unser gewählten Regierungen.

Die Kontrolle und Verantwortung darüber, dass dies alles auch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wird, hat das Staatsoberhaupt, der amtierende Bundespräsident.

Dass immer mehr Menschen durch Arbeitslosigkeit und zu geringe Einkommen – besonders junge Familien - in Deutschland in die Armut geraten, liegt nicht am fehlenden Geld, was uns immer wieder eingeredet wird. Noch nie in der Geschichte Deutschlands gab es soviel Kapitalien (Geldmengen). Jedoch, durch eine über Jahrzehnte gegen die Bürger gerichtete Lobbypolitik, stehen diese Kapitalien - die gemeinsam erwirtschaftet wurden - dem deutschen Volk nicht mehr bedingungslos zur Verfügung. D. h., diese Gelder kommen nur mit einer Zinszahlung wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück.

Eine Zinslast, an der wir immer schwerer zu tragen haben, eine Last, die uns - mathematisch nachweisbar - immer ärmer macht und schließlich erdrücken wird. Eine Last, die zwangsläufig zu Armut, Not, Krankheit, Neid und Hass, darauf folgend zu Krieg und Terror führt.

Laut Grundgesetz ist der Bundespräsident das gewählte Oberhaupt in Deutschland und trägt somit die Verantwortung für das Schicksal eines jedes einzelnen Bürgers. Er sollte endlich mal ein Machtwort zu unseren Politikern - die in Amt und Würden stehen – sprechen, zu wesen Wohl sie sich eigentlich verpflichtet fühlen? Deutschland wäre durchaus in der Lage jedem Bürger ein Grundeinkommen in der Höhe – laut Grundgesetz Artikel 25 - zu zahlen, damit endlich die Angst vor sozialen Abstieg in die Armut den Bürgerinnen und Bürgern genommen wird.

Wir brauchen dringend der Globalisierung angepasste Regeln:

>> Die 60 / 30 / 10 Regel könnte (wird) die Lösung sein <<


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 09.03.2007, 17:25   #130
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IKS-Hessen
Standard Werteverlust in der Gesellschaft

Materielle Werte und Berufe im Junktim mit: Geburt, Kindererziehung, Schul- , Berufsausbildung und Grundeinkommen.

Sind uns unsere Kinder in einer materiell geprägten Gesellschaft noch das Wichtigste und Wertvollste?

Was empfindet jeder persönlich, durch die immer wiederkehrende Wertevermittlung aus den Medien, als seine wichtigsten und schönsten Ziele die er in seinem Leben erreichen möchte?

• gute Schul- und Ausbildung,
• einen interessanten, spannenden Beruf mit gutem Einkommen,
• schickes Auto und viel Konsumgüter,
• viel Urlaub und erlebnisreiche Freizeit,
• Lebenspartner mit gleichen Interessen,
• Haus und Garten - schicke Wohnung,
• zum Schluss wenn’s dann noch passt, Familie und Kinder.


Da Familiengründung keine Ausbildung benötigt, kann mit Familie keine Karriere somit kein Einkommen erzielt werden. Kein Einkommen bedeutet in unserer Gesellschaft: Armut, Alimentation also Abhängigkeit.

Familie mit Kindern spiegelt für die meisten von uns nicht den heutigen „way of life“ wieder.

Geben wir hier nicht falsche Werte vor? Sollten uns, nein, müssen uns Kinder und dessen Erziehung und Ausbildung nicht das Wichtigste in unserem Leben sein?

Erziehung, Bildung und Ausbildung bis zum Erwachsenendasein; mit dem Ziel: harmonische, charakterfeste, selbstständige und gesellschaftsfähige Menschen heranzuziehen. Menschen, die keine Missstände in einer Gesellschaft zulassen, Menschen, auf die wir uns verlassen können, dass auch in Zukunft wir unser Leben in Frieden und Wohlstand mit einer hohen Lebensqualität bis zu unserem Tode genießen können.

Ist dies heute noch der Fall, können wir uns auf unsere Kinder verlassen?

Solange uns materielle Werte wichtiger sind als die Erziehung unserer Kinder und dessen Ausbildung, solange müssen wir um unsere Zunft bangen.

Die heute in der Diskussion stehenden Themen der Familienförderung: Krippenplatz, Kindergarten, Schule und Ausbildung, zeigen wieder mal ganz deutlich, es geht eigentlich nur wieder darum, Gewinnorientierte Arbeitplätze besetzen zu können.

Die Unternehmen besitzen heute soviel Produktivität, dass Hausarbeit und Kindererziehung als Beruf mit den entsprechenden Karrieren und Einkommen etabliert werden könnte. Ein Beruf, der viel Leid und Elend (im Vorfeld) verhindern könnte.

Das Ergebnis aus dieser "Arbeit" bedeutet Lebensqualität für uns alle.

Welche Aufgabe kann schöner, interessanter, vielfältiger und wichtiger sein?
Für diese so wichtige Aufgabe fehlt uns leider bis heute immer noch die gesellschaftliche Anerkennung und eine wirtschaftliche und finanzielle Absicherung.
Aus der Folge, dass diese Aufgaben der Kindererziehung und -ertüchtigung eben nicht mehr richtig wahrgenommen werden, verstärkt durch die wirtschaftliche Not steigende Armut, entstehen exorbitante Folgeschäden:

• Verrohung der Heranwachsenden
• großer Werteverlust
• fehlende Gesellschaftsfähigkeit
• falsche Lebensweisen (Ernährung und Freizeitgestaltung)
• fehlendes Selbstwertgefühl, dadurch charakterlos

Daraus entsteht:

• Kriminalität (Vandalismus und Aggressionen)
• Lustlosigkeit, Gleichgültigkeit
• seelische Verarmung

Dadurch muss die Gemeinschaft Millionen von Euro aufbringen, für:

• Rechtswesen
• Anstalten (Haftanstalten, Jugendheime, Drogenzentren usw.)
• Sicherheitsaufwendungen (Polizei, Sozialhelfer, technische Überwachungen usw.)
• Kosten im Gesundheitswesen durch Straftaten und falsche Lebensweise
• Kosten für Wiedergutmachungen materieller und körperlicher Art
• Kosten für den dadurch folgenden Sozialaufwand
Dadurch verlieren wir tagtäglich an Lebensqualität.

Menschen lassen sich nicht einfach irgendwo hinschieben. Menschen, besonders unsere Kinder (Kleinkinder) brauchen die Liebe, Zuneigung, Geborgenheit und die Zeit ihrer Eltern. Eltern, ohne Stress und wirtschaftlicher Sorgen. Und dies nicht nur für ein paar Monate, sondern bis zur Entlassung ins Erwachsenenleben.

Warum soll den eine Frau/Mann noch zusätzlich arbeiten gehen, wenn sie/er eine Familie mit ein, zwei, drei oder mehr Kindern zu versorgen hat. In einer Zeit, wo immer weniger Menschenarbeit - durch Maschinenarbeit - in den materiellen Segmenten unseres Lebens benötigt wird.

Wir müssen umdenken: Was trägt wirklich zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 13.03.2007, 09:28   #131
morpheus7771
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Da ist er ja wieder... lol
IKS-Hessen

Man(n) was macht Ihr eigentlich den ganzen Tag so?

Alles Liebe verehrte Parteivorsitzende für den heutigen Tag

@Perestroika,
hoffe das es Dir bestens geht!
Unser Projekt ist Super angekommen und läuft fast schon von selbst...
Werd es Dir mal in dein Forum stellen... lol
Grüss mal die "anderen". hehe

bless love & light
Mirco
 
Alt 13.03.2007, 11:32   #132
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IKS-Hessen
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Jeder Mensch braucht zu seiner Zufriedenheit eine Aufgabe!

Warum nicht in der Familie?

In allen Bereichen der Wirtschaft - wo wir Geld verdienen - wird eine Ausbildung zumindest eine Einweisung vorausgesetzt. Der einzig verbleibende Bereich wo keine Ausbildung noch nicht einmal eine Einweisung (Aufklärung) vorausgesetzt wird, ist die Tätigkeit einer Hausfrau oder eines Hausmannes in der Familie. Der einzige Bereich, wo noch bis zu 14 Stunden und länger am Tag - sieben Tage die Woche - gearbeitet wird, ohne Entlohnung, noch nicht einmal eine entsprechende gesellschaftliche Anerkennung.
Hier lässt man die Familien im Regen stehen, besonders die allein erziehenden Mütter und Väter. Und die Zahl der allein erziehenden Mütter und Väter nimmt zu! Warum?
Durch den Stress am Arbeitsplatz und einer stetig steigenden Armut in der Gesellschaft, meinen viele Bürger nicht mehr das Bild - die gesellschaftliche Norm - einer Familie wie sie in den Medien tagtäglich den Menschen suggeriert wird, zu entsprechen. Daran zerbrechen immer mehr junge Familien.

Informierte, Wissende setzen aus diesen Gründen die Familiengründung meist an letzte Stelle ihrer Lebensziele.
Obwohl jedem bekannt sein sollte, dass die Quelle für ein friedliches, humanes Zusammenleben und das Funktionieren einer Gesellschaft, die Familie ist. Fehler die hier gemacht werden vervielfachen sich und sind die Probleme von morgen.

Die Geburt eines Kindes und das Heranführen des neuen Erdenbürgers in das Erwachsenendasein ist eine große Aufgabe. Eine Aufgabe, die wir als das Wichtigste und Wertvollste in unserer Gesellschaft ansehen sollten / müssen. Nichts kann für eine Gesellschaft wertvoller sein! Denn das Ergebnis aus dieser Aufgabe: Erziehung, Bildung, Ausbildung, ist der Schlüssel zur Lösung fast aller unserer anstehenden und zukünftigen Probleme. Warum? Weil sich all unser Handeln, wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch - im positiven oder negativen Sinne - immer vom Menschen bestimmt wird.
Eine Demokratie braucht gebildete, wissende, aufgeklärte und politisch aktive Bürger.
Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Der Anfang ist die sorgenfreie und intakte Familie. Dazu gehören Vater und Mutter - die Eltern - die diese Aufgabe erfüllen. Damit die Aufgabe der Familienführung auch fachlich richtig durchgeführt und organisiert werden kann, braucht es eine Ausbildung. Einen neuern Berufsstand: Hausmann/-frau, modern ausgedrückt:

„Familien- Manager/Managerin“

Mit einer qualifizierten Ausbildung und den entsprechenden Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten, wird die heutige Tätigkeit eines(r) Familienmanagers(in) ehemals Hausmann und Vater, Hausfrau und Mutter gesellschaftlich aufgewertet.
Der Beruf Familienmanager(in) verhindert im Vorfeld das, was Medizin, Polizei und Justiz, durch vorausgegangene Versäumnisse bei der Erziehung, Bildung und Ausbildung wieder gut machen müssen.

Dieser neue Beruf, bekommt mehrere Ausbildungsstufen und wird in die Aufgabenbereiche der Krippenplätze, Kindergärten, Schul- und Ausbildungsorte integriert.

Die gemachten Erfahrungen werden an den Schulen weitergegeben, das Bildungsgut in den Schulen erfährt eine Erweiterung (Ausdehnung des Lehrauftrags).
Der/die Familienmanager(in) wird in der Lage sein, fast jeden anderen Beruf auszuüben. Sie/er bringt die besten Voraussetzungen (…) mit, im Besonderen für Politik und Wirtschaft.

Wir machen einen Sprung in die Zukunft und möchten Ihnen nun die Managerin des Jahres 2014 vorstellen:

Frau Ellen Mustermann Familie Dr. Prof. pro familia
Verheiratet, 4 Kinder alle erwachsen, Lehrstuhl an der Uni- Zukunft pro familia

Momentane Aufgabe: Bereitet den jährlich stattfindenden europäischen Kongress in Straßburg vor, mit den Themen:

• Gesund bleiben, von Geburt bis ins hohe Alter
• Spaß und Freude am Lernen, für Schüler und Lehrer
Edutainment – Infotainment – Entertainment
• Kriminalität und Gewaltbereitschaft
• Familienbetriebswirtschaft und Organisation
• Seelsorge
• Recht haben, Recht bekommen

Eingeladen sind alle in einen Vorsitz gewählten Familienmanager(innen), aus den Bereichen:

• Familie
• Kindergarten
• Schule
• Berufsausbildung

zur Feststellung des „Ist-Zustandes“ der gemeinsam vereinbarten „Zielsetzung“. Bewertungen erstellen und Verbesserungen erarbeiten, neue Aufgabenstellung geben, mit dem Ziel, Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

Dieses Berufsziel, eines „Familien- Managers oder - Managerin“ zu werden, mit den entsprechenden Ausbildungen und den dann damit verbundenen Aufstiegs- somit Verdienstmöglichkeiten, kann/wird ca. 2,5 – 3 Mio. neue Beschäftigungen hervorbringen. Diese Beschäftigungen werden Leid, Schmerz und Milliarden von Euros an Schäden verhindern. Es wird eine Tätigkeit sein, mit großer Wertschöpfung für uns Menschen.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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IKS-Hessen ist offline  
Alt 27.03.2007, 10:57   #133
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IKS-Hessen
Standard Entwicklung um jeden Preis?

Ein Grundeinkommen von Geburt bis zum Tode, stets in der Höhe, dass ich mir meine Grundbedürfnisse (essen, trinken, wohnen) und was genauso wichtig ist, mein Freizeitvergnügen davon leisten kann. Dies zu realisieren, setzt zuvor eine andere Wertegesellschaft voraus. Eine Gesellschaft, die ein Gedankengut verinnerlicht hat, das auf Nachhaltigkeit der Natur, der Umwelt und des Menschen ausgerichtet ist.

Beispiel:

Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt:

ein allgemeines Gedankengut in die Köpfe der Menschen zu bringen, welches ein Leben beschreibt, das nicht ständig Wachstum fordert; wo der technologische Fortschritt nicht auf Teufel komm raus betrieben wird, sondern, wo Aufbau und Entwicklung unter Berücksichtigung:

• der Ethik,
• dem Leben des – einzelnen – Menschen,
• der Lebensgrundlage allen Lebens auf unserer Erde

betrieben wird,

dann wird uns eine Entwicklung präsentiert, die primär nur den Interessen des Kapitals dient und vom Kapital bevorzugt finanziert wird. Der Weg wird dahingehen: uns Menschen immer weiter in die Abhängigkeit und Kontrollierbarkeit zu bringen, mit dem Ziel: absolute Kontrolle und Macht über Mensch und Technik zu bekommen.

Sollte es der Gemeinschaft in den nächsten Jahren nicht gelingen, jedem jungen Menschen, ein fundiertes neutrales Bildungs- und Ausbildungsgut zu vermitteln, bekleidet von objektiv begründeten Informationsquellen und ohne unter dem Einfluss wirtschaftlicher Abhängigkeit zu stehen, wird die Einflussnahme der Gemeinschaft auf technische Entwicklungen und somit auf die persönliche Zukunftsgestaltung jedes einzelnen Menschen weiter abnehmen. Technische Entwicklungen werden sich dann nur nach den Regeln des Kapitals durchsetzen lassen.

Mit fatalen Folgen, die heute schon sichtbar werden. Der Mensch wird immer gläserner, manipulierbarer und in jeder Hinsicht – in allen Bereichen des Lebens – total in die Abhängigkeit geraten.

Hat sich die Menschheit einmal in diesen Teufelskreislauf verrannt, gibt es kein zurück mehr, ihr Überleben hängt vom Computer, den richtigen Fluss der Bits und Bytes ab.

Das Alltagsleben wird zwar einigen Menschen Erleichterung bringen, jedoch sollten wir genau darauf achten, welchen Preis wir alle dafür zahlen müssen.

Sollte sich das Gedankengut der Gesellschaft nicht ändern, werden Technologien, die der Menschheit mehr Unabhängigkeit und mehr Freiheit bringen, die Natur und Umwelt schonen, aus heutiger Sicht, leider erst einmal ein Wunschdenken bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 27.03.2007, 11:09   #134
morpheus7771
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Och... Auch wieder wach geworden?
Guten Morgen dann.. hehe
 
Alt 27.03.2007, 12:10   #135
Hexe45
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Hexe45 Hexe45 Hexe45 Hexe45 Hexe45 Hexe45 Hexe45
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Hallo IKS ich bemühe mich wirklich, mich durch deine Beiträge zu forsten, ist echt schwer. Und es sind sogar gute Ansätze enthalten, nur ists schwer sich da konzentriert durch zu arbeiten. Von daher bitte ich um etwas Geduld, bevor ich da mitdiskutieren kann.
Lieber Gruß
Hexe
Hexe45 ist offline  
Alt 04.04.2007, 10:34   #136
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IKS-Hessen
Standard Entwicklung um jeden Preis?

Die Auszahlung eines Grundeinkommens - von der Geburt bis zum Tode - setzt ein bestimmtes Gedankengut voraus.

Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt:

ein allgemeines Gedankengut in die Köpfe der Menschen zu bringen, welches ein Leben beschreibt, das nicht ständig Wachstum fordert; wo der technologische Fortschritt nicht auf Teufel komm raus betrieben wird, sondern, wo Aufbau und Entwicklung unter Berücksichtigung:

• der Ethik,
• dem Leben des – einzelnen – Menschen,
• der Lebensgrundlage allen Lebens auf unserer Erde

betrieben wird,

dann wird uns eine Entwicklung präsentiert, die primär nur den Interessen des Kapitals dient und vom Kapital bevorzugt finanziert wird. Der Weg wird dahingehen: uns Menschen immer weiter in die Abhängigkeit und Kontrollierbarkeit zu bringen, mit dem Ziel: absolute Kontrolle und Macht über Mensch und Technik zu bekommen.

Sollte es der Gemeinschaft in den nächsten Jahren nicht gelingen, jedem jungen Menschen, ein fundiertes neutrales Bildungs- und Ausbildungsgut zu vermitteln, bekleidet von objektiv begründeten Informationsquellen und ohne unter dem Einfluss wirtschaftlicher Abhängigkeit zu stehen, wird die Einflussnahme der Gemeinschaft auf technische Entwicklungen und somit auf die persönliche Zukunftsgestaltung jedes einzelnen Menschen weiter abnehmen. Technische Entwicklungen werden sich dann nur nach den Regeln des Kapitals durchsetzen lassen.

Mit fatalen Folgen, die heute schon sichtbar werden. Der Mensch wird immer gläserner, manipulierbarer und in jeder Hinsicht – in allen Bereichen des Lebens – total in die Abhängigkeit geraten.

Hat sich die Menschheit einmal in diesen Teufelskreislauf verrannt, gibt es kein zurück mehr, ihr Überleben hängt vom Computer, den richtigen Fluss der Bits und Bytes ab.

Das Alltagsleben wird zwar einigen Menschen Erleichterung bringen, jedoch sollten wir genau darauf achten, welchen Preis wir alle dafür zahlen müssen.

Sollte sich das Gedankengut der Gesellschaft nicht ändern, werden Technologien, die der Menschheit mehr Unabhängigkeit und mehr Freiheit bringen, die Natur und Umwelt schonen, aus heutiger Sicht, leider erst einmal ein Wunschdenken bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 20.04.2007, 12:28   #137
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IKS-Hessen
Standard Grundeinkommen, Mindestlohn

„Die Unternehmen mit ihren Produktionsgütern sind für die Menschen da.“

Genauso sollte es sein!

Aber leider entspricht dies - in den meisten Fällen - nicht der Realität. Der Mensch, der Arbeitnehmer wird immer mehr instrumentalisiert, d. h., er wird wie eine Maschine behandelt, kann man mit ihr die notwendige Rendite am Markt nicht mehr erwirtschaftet, wird sie ausgetauscht oder verschrottet. Beim Menschen heißt das: Entweder er verdient weniger oder wird gänzlich aus dem Wirtschaftsprozess entfernt.

Jedem sollte jedoch bekannt sein, das jede Bürgerin und jeder Bürger mit weniger Einkommen, auch weniger konsumieren somit keinen anderen Wirtschaftsteilnehmer beschäftigen kann. Menschen, die gern Leistungen erbringen werden mit dieser Verfahrensweise demotiviert. In vielen Fällen geht das schon soweit, dass man von Ausbeutung sprechen kann - Ausnutzung einer persönlichen Notlage (Tendenz steigend).

Ausbeutung heißt: Wenn in einem Land, in dessen Geschichte noch nie soviel Geld verdient wurde und wird, das wenigen Menschen noch nie da gewesene Reichtümer verschafft hat und verschaffen wird, es immer mehr Menschen zugemutet werden soll, von der heutigen Politik tonangebend unterstützt und mit dem Fingerzeig, das 4 Mio. Arbeitsuchende nichts besitzen weder Güter noch ein eigenes Einkommen, sich mit immer weniger Einkommen gleichzeitig mit immer mehr Arbeit zufrieden geben sollen.

Dies ist eine Dreistigkeit wie aus den Zeiten der Feudalherrschaft.

Wertschöpfende Leistungen, die zur Vermehrung und dem Werthalt unseres Geldes dringend benötigt werden, die zur Steigerung des Wohlstands und der Lebensqualität Aller beitragen, müssen gut bezahlt und von allen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam erbracht werden.

Die Erhaltung von Arbeitsplätzen, die ein Grundeinkommen finanzieren, von dem man leben kann, kann nicht allein den Tarifpartnern überlassen werden. Die Aufgabe, ein Grundeinkommen für jeden zu sorgen, hat explizit die Gemeinschaft, somit deren Vertreter die Politiker.

Ein Grundeinkommen kann nur aus dem Gesamten finanziert werden, prozentual aus der Höhe des Bruttoinlandprodukts. Einkommen, die über dem Grundeinkommen liegen, sollen auch weiterhin die Tarifparteien aushandeln können.

Regeln (…) für ein Grundeinkommen, einen Mindestlohn für alle, müssen mit in die Eu-Verfassung aufgenommen werden. Ansonsten wird der soziale Frieden in Europa nicht zuhalten sein. Die Globalisierung wird für viele Eu- Bürger ein Schreckgespenst bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 24.04.2007, 10:00   #138
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IKS-Hessen
Standard Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Ministerpräsident Dieter Althaus wirbt für sein Bürgergeldkonzept.

Ein Schritt in die richtige Richtung?

Eine Schritt, der uns die gemeinsamen Ziele näher bringen wird?

Zielsetzung:

1. Geboren werden (Grundlage für unsere Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben

Aber aufgepasst, dies kann nur der erste Schritt sein. Weitere werden folgen müssen, damit die Logik für mehr Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger aufgehen kann. Ein weiterer Schritt wird sein: Lebensqualität und Wohlstand in der Gesellschaft neu zu definieren. Dem Bürgergeld müssen neue Werte in der Gesellschaft folgen. Wertberichtigung in den Bereichen:

• Familie - die Kindererziehung,
• Kinder- und Jungendbetreuung,
• Bildung, Ausbildung und Fortbildung,
• Altenbetreuung und –pflege,
• Umwelt, Natur- und Artenschutz,

und viele andere Bereiche, in denen für das Kapital nicht die notwendigen Renditen zu erwirtschaften sind. Dies sind jedoch Bereiche, in denen maßgeblich unsere Lebensqualität bestimmt wird. Mit der Einführung des Bürgergeldes wäre es bedeutend einfacher hier Leistungen zu erbringen. D. h., nun könnten notwendige Stellen besetzt bzw. neu eingerichtet werden, die aus dem gesamten mit finanziert werden.

Ein Bürgergeld würde auch bedeuten: In den Bereichen der Wirtschaft, wo hohe Renditen erwirtschaftet werden, können Einkommensanpassungen gegenüber dem Arbeitgebern selbstbewusster gefordert und durchgesetzt werden. Das Bürgergeld gibt jedem Arbeitnehmer - hier besonders Familienvätern/-frauen - eine wirtschaftliche Grundsicherung.

Richtig ist jedoch, mit 600 € kann kein Alleinlebender ohne Wohneigentum in einer Großstadt auskommen. Somit muss all denen, die mit 600 € im Monat auskommen müssen, eine Zuverdienstmöglichkeit angeboten werden.

Nach der Einführung des Bürgergelds wird - aus finanziellen Gründen - ein Elternteil nicht mehr dazu gezwungen sein, einer Arbeit nachzugehen, somit müssen viele Arbeitsstellen neu besetzt werden.

Es sollte jedoch jedem Bürger bewusst sein, unser Wohlstand und unsere Lebensqualität hängen von der Erziehung und dem Bildungsstand unserer Kinder, von der allgemeinen Leistungsbereitschaft und der Möglichkeit zur Erbringung einer Leistung für die Gemeinschaft ab. Das Bürgergeld wird hier der Funke sein, der wieder eine Eigendynamik in die Wirtschaft bringt wird.

Hierbei ist jedoch ganz wichtig:

• Das Bürgergeld muss an die Preise der Grundbedürfnisse wie: essen, trinken, wohnen und an die Preise der Energieträger: Strom, Benzin, Öl und Gas gekoppelt sein - ansonsten macht es keinen Sinn - es würde im Laufe der Zeit nur noch größere Armut produzieren;
• es darf nicht kreditierbar und nicht pfändbar sein;
• es sollte über eine Bürgergeldkarte ausgezahlt werden, damit kein Missbrauch damit betrieben werden kann - z. B. Drogen und Glücksspiele davon finanzieren;
• die Bürgergeldkarte sollte nur in den Ländern Gültigkeit haben, wo auch ein Bürgergeld ausgezahlt wird.

Das Ziel sollte auch weiterhin sein: Jeder Bürgerin und jedem Bürger eine fundierte Bildung, Ausbildung und Fortbildung zukommen lassen, die eine Beschäftigung ermöglicht, die von der Gesellschaft gebraucht und/oder gewünscht wird, die stets ein Einkommen garantiert, von dem man in Würde leben kann.

Mit der Einführung des Bürgergelds sind noch lange nicht die wirklichen Probleme gelöst.

Fakt ist: Das System, damit es funktioniert, bracht einen stetig anhaltenden Konsum, weit über unsere Grundbedürfnisse heraus; und nicht nur das, es setzt eine stetig wachsen müssende Wirtschaft voraus, mit verheerenden Folgen für Umwelt und Natur - letztendlich für uns Menschen.

Verursacht und angetrieben wird dies: durch eine hemmungslose Geldvermehrung, die der Zins und Zinsenzins mit sich bringen. Eine Geldvermehrung, die ein ständiges Wirtschaftswachstum fordert und wenn das Wachstum der Wirtschaft nicht der Geldvermehrung entspricht, werden die Preise dem Geldvolumen entsprechend angepasst. D. h. aber auch, unsere Einkommen müssen dem steigenden Geldvolumen stets angepasst sein. Ist dies nicht der Fall, steigt die Armut.

Ein Teufelskreislauf, den wir selbst – indirekt - kräftig unterstützen.

Das >>Bürgergeld<< ist ein wichtiger Schritt auf dem richtigen Weg in die Zukunft!


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 25.04.2007, 14:00   #139
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Standard Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

>>Bürgergeld<<

Bevor nicht alle Fakten auf dem Tisch liegen und alle Vor- und Nachteile bewertet wurden, sollten neue Ideen doch nicht immer gleich als schlecht und nicht umsetzbar angesehen werden, immer schön nach dem Motto: Was so einfach und genial ist, kann nicht funktionieren, ansonsten hätten wir es ja schon längst.

Wenn ein Bürgergeld 740 Mrd. € kosten wird, somit 1/3 vom Bruttoinlandprodukt (2.220 Mrd. €) darstellt, stellt sich sofort die Frage, wer oder was bekommt die anderen 2/3 des Geldes, wie verteilen sich die restlichen 1.480 Mrd. Euro?

Bürgergeld, 33 % vom gesamt erwirtschafteten BIP, ist Geld:

• das die Bürgerinnen und Bürger, im unteren und mittleren Einkommenssegment, der Wirtschaft wieder direkt zu 100 % zurückführen werden,
• welches explizit den kleinen und mittelständischen Betrieben am Binnenmarkt zu Gute kommt.

Geld was in die oberen Einkommensschichten fließt, wird größtenteils gespart und kommt als Kredite über Kapitalgesellschaften, Versicherungen und Banken zur Wirtschaft zurück. Jedoch mit einem Manko, es muss ein Zins dafür gezahlt werden. Ein Zins, der selbstverständlich in den Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung eingerechnet wird. Somit werden diese Zinsen von den Konsumenten bezahlt.

Auch der Staat bedient sich kräftig von diesem Geld. Die Zinslast dafür zahlen wir alle über die Steuern, zumindest beim Einkauf im Supermarkt mit der Mehrwertsteuer. Das dumme daran ist nur, die meisten von uns zahlen mehr Zinsen als sie selbst einnehmen. Erst ab einem Kapitalstock von ca. 150.000 € gehört man zu den Gewinnern. Diese Handhabung des Geldes, macht wenige Menschen immer reicher und viele Menschen immer ärmer.

Was bewirkt ein Bürgergeld?

Ein Bürgergeld wird den Geldfluss ändern, das Geld nimmt seinen Weg über die Bürger, und die bringen es zu den Unternehmen, und die Unternehmen geben es wiederum den Bürgern. Ein Geldkreislauf ohne Zins. Die zügellose Geldvermehrung muss begrenzt werden, ansonsten ist das heutige System zu scheitern verurteilt.

Ein Bürgergeld ist für den Staat, seine Bürger und auch für seine Unternehmen, hier im Besonderen, für die am Binnenmarkt aktiven kleinen und mittelständischen Unternehmen positiv zu bewerten.
Gegen eine direkte Beteiligung des Bürgers an Unternehmen ist nichts einzuwenden. Begrenzt auf seine Einlage ist er dann am Gewinn und Verlust des Unternehmens beteiligt.

Ein richtig eingesetztes Bürgergeld wird die Wirtschaft beleben und der Gesellschaft positive Impulse geben.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 28.04.2007, 08:38   #140
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Standard Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Bürgergeld kontra Globalisierungsnachteile?

Obwohl wir eine gigantische Geldvermehrung in der westlichen Welt haben, sind die Preise - somit die Inflationsrate - relativ gering.

Wie kommt das?

Hier spielt die Globalisierung eine große Rolle. Das Geld fließt größtenteils in die aufsteigenden, gewinnbringenden Länder - nach Asien.

Sollten wir uns darüber freuen?

Wenn die Erträge allen Bürgerinnen und Bürgern und allen Unternehmen in Deutschland und Europa letztendlich zugute kämen, wäre daran nichts auszusetzen. Doch leider sind die Regeln im Welthandel für die allermeisten kleinen und mittelständischen Betriebe die vom Binnenmarkt abhängig sind, ruinös.

Warum?

Auch dieses Geld ist nur ein Tauschmittel. Geld, das im Ausland verdient wird, sind letztendlich nur Devisen, d. h., wir die Bürger und die Unternehmen müssen für diese Devisen Produkte und Leistungen von diesen Ländern direkt oder indirekt abnehmen. Produkte, die den heimischen Firmen große Probleme bescheren. Probleme die immer öfters: Firmen nahe an den Ruin bringen; die Mitarbeiter zu Lohnverzicht zwingen oder in die Arbeitslosigkeit führen.

Firmen die hauptsächlich vom Export leben, stehen zurzeit glänzend da.

Darüber freuen wir uns alle!

Damit alle an diesen Erfolgen partizipieren können, im Besonderen hier die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich ihr Geld am Binnenmarkt verdienen müssen, brauchen wir ein Bürgergeld. Vom Bürgergeld profitiert ausnahmslos der Binnenmarkt. Ansonsten werden nur wenige von der Globalisierung profitieren, aber viele dafür den Preis zahlen müssen.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 01.05.2007, 09:29   #141
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Standard "Im Namen des Volkes"

>>Die Reichstagsaktion<<

Durchgeführt von mutigen, selbstbewusst engagierten Bürgern:

„Der Deutschen Wirtschaft dem Deutschen Volke!“

Unsere Volksvertreter waren von dieser Aktion sehr überrascht und sehr verärgert.

Wenn über viele Jahre hin, Politik gegen das eigene Volk gemacht wird, dürfen sich unsere Volksvertreter nicht darüber wundern, wenn mutige, selbstbewusst engagierte Bürgerinnen und Bürger Aktionen durchführen - ohne das jemand Schaden davon trägt -, die gezielt auf unhaltbare Missstände in der Gesellschaft aufmerksam machen. Missstände, die immer mehr Menschen zum Schicksal werden und ganze Gesellschaften in Entwicklungen führen, die die Menschen nicht wollen.

Eine mutige Aktion, dessen Aussage eine klare Mehrheit von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland und Europa vertritt, also eine Aktion im Namen des Volkes, der Menschen.

Vielen Dank an die Akteure!


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 03.05.2007, 10:28   #142
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sonnenblühen
Standard

Warum sollte man Menschen vor Arbeitslosigkeit schützen, man sollte die, die nicht arbeiten wollen, endlich vor der Arbeit schützen! :p
sonnenblühen ist offline  
Alt 03.05.2007, 18:41   #143
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Standard Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Ein Grundeinkommen für alle wird Deutschland (Europa) verändern.

Ein richtig eingesetztes Grundeinkommen oder Bürgergeld wird die Republik verändern, es wird:

- den Bürgern die Existenzängste nehmen,
- Armut, Sucht, Vandalismus und Kriminalität bekämpfen,
- die Verteilungskämpfe regeln,
- eine noch nie da gewesene Sozialgerechtigkeit mit sich bringen,
- explizit die Binnenmärkte stärken,
- eine Aufbruchstimmung erzeugen,
- den Arbeitsmarkt beleben,
- Schwarzarbeit unmöglich machen,
- neue Werte in der Gesellschaft hervorbringen,
- die Gesundheit und die Freizeitgestaltung positiv fördern,
- die Bildung, Ausbildung und Weiterbildung fördern,
- einen noch nie da gewesenen Bürokratieabbau mit sich bringen,
- die Geldvermehrung somit die Verschuldung drastisch reduzieren,
- die Inflation und Deflation begrenzen.

Dies wird ein Grundeinkommen jedoch nur hervor bringen, wenn es mit den richtigen Regeln, der richtigen Finanzierung und in angemessener Höhe etabliert wird.

Unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität verdanken wir den Rohstoffen auf dieser Erde, den Menschen mit guten Ideen und den Menschen die dafür Arbeiten. Alle Menschen, die man in diesen Prozessen nicht mehr benötigt, diese müssen Dienstleistung entfalten, die eine Notwendigkeit besitzen und/oder gewünscht sind, die unser Leben schöner und lebenswerter machen.

Fazit: Ein richtig angepasstes Bürgergeld ist der richtige Schritt in die Zukunft und wird die Gesellschaft positiv verändern.



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 04.05.2007, 11:34   #144
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Standard Ein Recht auf Prüfung Alternativen!

Es ist doch schon wirklich sehr erstaunlich, wie unsere gewählten Volksvertreter, die selben, die über viele Jahre hinweg die Chance hatten, positive Veränderungen herbeizuführen, immer noch vehement die heutigen Regeln unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik verteidigen.

Regeln, die aus Sicht der Logik, der Mathematik, der Lebens- und Wirtschaftslehre nachweislich über viele Jahre hinweg bewiesen haben, dass es so nicht mehr weiter funktionieren wird. Unser aller Wohlstand und Lebensqualität sind in großer Gefahr, wenn nicht neue Regeln, in allen Bereichen unseres Lebens, aufgestellt werden.

Den Bürger auf der Strasse zu befragen was er von einem Bürgergeld hält, die Antworten liegen klar auf der Hand: Toll wie im Schlaraffenland, sofort einführen, bis hin: mein Chef und mein blöder Nachbar die noch nie in ihrem Leben etwas richtiges getan haben, sollen nun jeden Monat für Nichts Geld bekommen, um Gotteswillen, wo soll das hinführen.

Wer sich jedoch intensiv mit der Thematik Bürgergeld beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dies ist der richtige Schritt in die Zukunft.

Jedoch im ersten Schritt darf das Bürgergeld nicht bedingungslos ausgezahlt werden! Warum?

Die Menschen müssen erst einmal erfahren, welche Verantwortung und Pflicht sie mit der Auszahlung eines Bürgergelds übernehmen.

Das Ziel: Das Bürgergeld soll zu mehr Beschäftigung führen.

Der Mensch braucht zu seiner Zufriedenheit eine sinnvolle Aufgabe.

Beschäftigung – Arbeit - muss ja dann keine Plage mehr sein.
Eine sinnvolle Aufgabe wird Zufriedenheit für alle bringen, für den der die Leistung erbringen darf und naturgemäß auch für den der die Leistung empfängt.

Wir müssen und dürfen uns doch die Frage stellen: wird alles so weitergehen können, wie gehabt? Gibt es Alternativen? Und wie sehen diese aus?

Millionen Menschen ohne Perspektive, ohne Arbeit oder mit Arbeit, von der man aber nicht leben kann, haben ein Recht darauf, das Alternativen wirklich ernsthaft, seriös, fachlich kompetent untersucht und bewertet werden?

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 07.05.2007, 16:15   #145
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Standard Bürgergeld der richtige Schritt in die Zukunft?

Wer sich auf der einen Seite, die Entwicklung der Einkommen, der Vermögen, die steigende pro Kopfverschuldung, die momentane Stimmungslage (ausgelöst durch Angst vor Armut durch Verlust von Einkommen und einer wachsenden Armut und Frustration im Lande) vieler Bürger anschaut, und auf der anderen Seite, die Einkommens- und Vermögensentwicklung Weniger betrachtet, diesen Prozess mathematisch und betriebswirtschaftlich in die Zukunft hochrechnet, wird feststellen: die heutige Wirtschaft- und Sozialpolitik, wird nicht mehr allen Menschen, verbunden mit deren Schicksal, nicht mehr allen kleinen und mittelständischen Betrieben, hier im Besondern die Betriebe, die vom Binnenmarkt abhängig sind, eine einkommenssichere und zukunftsorientierte Perspektive bieten können.

Wer sich mit der Thematik Bürgergeld (Grundeinkommen) intensiv befasst hat, wird zwangsläufig feststellen müssen, das Ministerpräsident Dieter Althaus und Herr Pof. Götz Werner den richtigen Weg beschreiben. Und ihnen die Gelegenheit gegeben werden sollte, ihre Ansichten öffentlich vorzustellen. Erst danach sollte man das Thema in die Diskussion führen.

Dies sind die Medien den Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Politische Themen (Nachrichten) dürfen nicht den Interessen weniger Einflusshabender zum Opfer fallen.

Die etablierten Parteien und deren Politiker müssen doch nun auch langsam erkennen, dass ihre Politik, die sie nun schon soviel Jahre verkünden, nicht mehr den Realitäten entspricht.

Neue Ideen sind gefragt!

Ein Bürgergeld, wird Antwort geben können, auf Fragen anstehender und zukünftiger gesellschaftspolitischer Probleme in Deutschland, als auch für Europa.

Jedoch was an den vorgestellten Bürgergeldmodellen noch zu bemängeln bzw. zu verbessern ist:


1. Unser Wohlstand und Lebensqualität hängen dann tonangebend vom Konsumieren ab. Da jedoch der heutige Konsum immer noch maßgeblich in den materiellen Segmenten stattfindet, ist in Hinsicht immer knapper werdender Rohstoffe und Energieressourcen ein Wirtschaftswachstum, ein ständig steigender Konsum - den unsere heutige Geldpolitik zwangsläufig mit sich bringt, nur begrenzt möglich. Ein Bürgergeld muss neue Dienstleistungen entfalten, die nicht in den materiellen Segmenten der Wirtschaft stattfinden.

2. Ein Bürgergeld muss sich aus den gesamt erbrachten Wirtschaftsleistungen finanzieren und es muss in entsprechender Höhe ausgezahlt werden, damit sich eine Eigendynamik am Binnenmarkt entfalten kann. Es muss fest an das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gekoppelt sein. Im Klartext: Wenn nicht ein immer gleich bleibender Prozentsatz vom BIP als Bürgergeld den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht, ist zu befürchten, dass sich die obige geschilderte Entwicklung - trotz Bürgergeld - nicht verbessern wird. Es werden sich dann keine neuen Dienstleistungen entfalten können.

Dann wird auch der zügellose Zugriff auf die erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen, in Form von nicht gerechtfertigten gigantischen Einkommen reduziert. Höchsteinkommen müssen vom Erwirtschafteten abhängig gemacht werden. Genauso wie das Bürgergeld dies dann ist. Der jährlich stattfindende Verteilungskampf beträfe dann nur noch das Einkommen, welches über dem Bürgergeld hinaus ausgezahlt wird.

Fazit: Bürgergeld muss als fester Bestandteil vom Gesamterwirtschafteten verstanden werden, und im Grundgesetz Beachtung finden.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 09.05.2007, 11:29   #146
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Standard Kapitalismus mit Grundeinkommen vereinbar?

>>Grundeinkommen (Bürgergeld)<<

„Dass aber der eine oder andere faule Sack gern noch mehr von fremder Arbeit profitieren möchte, kann ich mir vorstellen.“

Neid und Missgunst untereinander, bringen uns nicht weiter!

Den ärmsten und schwächsten in dieser Gesellschaft, gönnt man nichts; noch nicht einmal ein Einkommen von dem jeder ein würdiges Leben führen könnte!

Die Institutionen und Personen jedoch, die wirklich von fremder Arbeiter unangemessen profitieren, die, die den Bürgerinnen und Bürgern die Arbeit und Produkte durch eine falsche Geldpolitik ständig verteuern, die uns unsere Jobs unrentabel machen, wegrationalisieren, um sie dann als neue billig Jobs über Zeitarbeitsfirmen wieder zu aktivieren, die sich dadurch in die Lage versetzen, immer größere Reichtümer zuzuschieben, diese Herrschaften werden nicht als Profiteure fremder Arbeit in der Öffentlichkeit bezichtigt. Nein, ihr Lobbyismus funktioniert prächtig, sie halten sich bedeckt im Hintergrund und bestimmen immer mehr die Entwicklungen und Geschehnisse in der Gesellschaft.

Hier sind nicht die Unternehmer, Manager und Betriebsleiter gemeint, die ja auch nur ihre vorgegebene Aufgabe in der Gesellschaft im Sinne des Unternehmens erfüllen. Hier sind Personen und Institutionen gemeint, die den Menschen, dem Staat eine Politik aufzwingen, die ein immer feindlicheres Wirtschaftssystem hervorbringt, das die Schere zwischen arm und reich immer größer werden lässt.

Eine Politik, die uns zu immer längeren Arbeitszeiten für immer weniger Einkommen zwingt. Die viele ältere Leistungsträger, deren Arbeit jahrzehntelang dazu beigetragen hat, dass sich der heutige Wohlstand erst entfalten konnte, nun gnadenlos vor die Tür setzt, und sie langsam verarmen lässt.

Eine Politik, die vielen Leistungsschwachen und auch vielen jungen Leistungsträgern keine Chance am Arbeitsmarkt gibt.

Eine Politik, die nicht dazu in der Lage ist, allen Menschen eine sinnvolle Arbeit zu vermitteln, von der man in Würde leben kann.

Eine Politik, die immer mehr Menschen demütigt und letztendlich zur Leistungsverweigerung, in die Depression und in die Aggression, in die Gewaltaufnahme führt.

Eine Schande ist das, für ein Land, in dem noch nie soviel Kapitalien erwirtschaftet wurden.

Darüber sollte jeder mal nachdenken, bevor man seine Mitmenschen als faule Säcke bezichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 11.05.2007, 12:35   #147
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Standard Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

Ideologie (griechisch - die Ideenlehre) bezeichnet eine Weltanschauung - ein Lehre von Wertvorstellungen.

Wollen wir uns und unseren nachfolgenden Generationen einen lebenswerten und artenvielfältigen Planeten erhalten, wird sich unser Tun, unsere Handlungen - die Wirtschafts- und Lebensabläufe eines jeden einzelnen von uns, insgesamt ändern müssen.

Die Werte des Lebens werden sich einer neuen Definition unterwerfen.

In einer Informationsgesellschaft kann heute keiner mehr sagen, ich habe von den vielen Missständen auf dieser Erde nichts gewusst, Missstände, die ein Zusammenleben und ein Leben insgesamt auf dieser Erde, immer unerträglicher machen.

Die Entscheidungsträger dieses Planeten (siehe Repräsentanten der G 8 Länder), stehen vor großen Herausforderungen, Herausforderungen, die große und mutige Entscheidungen - im Sinne allen Lebens – abverlangen.

Unsere Lebensweise, die Werte in der Gesellschaft, die Technologien werden sich aus ökologischer, ökonomischer und auch aus ethnischer Sicht verändern müssen. Es wird nicht mehr ausreichen die Symptome aus den Missständen zu analysieren und zu bekämpfen, es muss die Kausalität (die Ursächlichkeit) der Missstände behoben werden. Dies kann man kontrolliert, in der noch verbleibenden Zeit, oder unkontrolliert, dann zwangsläufig aus der Konfusion (im Chaos) heraus machen.

Ein Grundeinkommen für alle, in angemessener Höhe, mit klaren Regeln (…), die auch außerhalb unseres Einflussbereiches Nützlichkeit zeigen, wird ein Segment darstellen, das an die Ursächlichkeit vieler Missstände im eigenen Land und auch an die im Ausland geht. Deutschland muss ein Vorbild werden, ein Land der Revolutionäre, Ideengeber, Vordenker und Visionäre.

Es liegt nicht am Geld, es liegt ausschließlich an den aufgestellten heutigen Regeln, das ein Zusammenleben immer unerträglicher wird.

Die heutigen Probleme in der Gemeinschaft sollten/müssen Ideologisch angegangen werden, ansonsten wird es immer nur bei der Ursachenforschung der Symptome bleiben.


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen
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Alt 12.05.2007, 15:58   #148
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Standard Beschäftigung mit Bürgergeld?

Immerfort neue "Verlierer" zu produzieren, muss aufhören!

Politik kann keine Arbeitsplätze mit einem ausreichenden Einkommen schaffen oder vermitteln. Jedoch Politik hat die Aufgabe: mit kurzen, klaren, für jedermann verständlichen Regeln, ein Klima zu schaffen, das ein Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger - wie im Grundgesetz beschrieben – ermöglicht. Regeln, die so formuliert sind und auch kontrolliert werden können, dass sich eine freie, soziale Marktwirtschaft entfalten kann, die nicht durch einen einseitigen Lobbyismus und durch eine immer größer werdende Bürokratie untergraben wird.

Lobbyismus, Reichtum, Zeitarbeitsfirmen, Zeitarbeitsplätze, Tiefst- und Niedriglöhne auf der einen Seite, Grundeinkommen, Arbeitsplatzsicherung, Mindestlöhne, Kündigungsschutz, Tarifautonomie auf der anderen Seite, sind doch jeweils Reaktionen auf falsch vorgegebene und/oder nicht richtig definierte Regeln seitens der Politik. Und Politik bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten. Jedoch produziert heute Politik ein Wirrwarr an unsinnigen und sich widersprechenden Regeln, so undurchsichtig, dass das wirkliche Ziel: Glück und Zufriedenheit des einzelnen Menschen, aus den Augen verloren wurde.

Die Kausalität aller Missstände ist eine falsche Geldpolitik.

Die Europäische Zentralbank EZB hat in den letzten Tagen den Leitzins angehoben. In den Nachrichten wird uns Bürgern verkündet, diese Maßnahme dient dem entgegensteuern der Inflation.

Was bedeuten höhere Zinsen?

Doch nichts anderes als: eine Beschleunigung der Geldvermehrung.

Geld vermehrt Geld.

Da die Geldmenge nur eine erbrachte Leistung widerspiegelt, muss das Leistungswachstum - das Wirtschaftswachstum - kräftig gestiegen sein.

In der Tat, in den letzten Jahren ist die Wirtschaft (deren Umsätze) kräftig gestiegen, jedoch leider nur in bestimmten Bereichen.

Wer profitiert von einer Leitzinsanhebung?

Institutionen und Personengruppen, die große Bargeldvermögen besitzen.

Wer profitiert vom Wirtschaftswachstum?

Unternehmen und Personengruppen, die in den Bereichen tätig sind, da wo der Wirtschaftswachstum stattfindet: In der Regel bei den Exportunternehmen, deren Zulieferer und Financiers.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger jedoch gehen leer aus, sie haben nichts vom Aufschwung, im Gegenteil, sie müssen die Zeche bezahlen. Mit einem immer höher werdenden Zinsanteil, der in den Steuern und Preisen eingerechnet wird; über den Eintausch von Devisen (was unser Export mit sich bringt) - mittels importierter billig Waren, mit immer teurer werdenden importierten Rohstoffen und Energieträgern.

Ein Grundeinkommen, fest mit dem Wirtschaftswachstum und dem Im- & Export verknüpft, würde vieles zum Positiven ändern!



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 16.05.2007, 13:15   #149
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Standard Kapitalismus und Grundeinkommen vereinbar?

>>Freie, soziale Marktwirtschaft<<

Marktwirtschaft bedeutet doch nichts anderes als: Ich habe eine Geschäftsidee und biete mein Produkt am Markt der Gemeinschaft an. Ist das Produkt erwünscht, stimmt Preis und Qualität, wird mir das Produkt, die Leistung abgekauft. Voraussetzung ist jedoch, die Bürgerinnen und Bürger verfügen über entsprechende Einkommen, das sie in die Lage versetzt, die Leistung eines anderen Wirtschaftsteilnehmers zu kaufen.

Haben wir heute noch so eine Marktwirtschaft, die dies jedem ermöglicht?

Bedingt durch eine über Jahrzehnte stattfindende falsche Geldpolitik, entwickelte sich ein noch nie da gewesener Lobbyismus, besonders ausgeprägt zwischen Finanz-, Konzernwirtschaft und exekutiver Politik. Ein einseitiger Lobbyismus, der auf dem besten Wege ist, die freie, soziale Marktwirtschaft vollkommen auszuhebeln.

Warum falsche Geldpolitik?

Es wird immer mehr Geld eingesammelt, damit es sich durch den Zins und Zinseszins kräftig vermehrt, in dem man es mittels Kredit wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückführt. Diese Handhabung des Geldes war in der Geschichte - und ist es heute noch mehr, nachweislich, die Ursache von Ausbeutung, Armut, Ungerechtigkeit, daraus folgend Neid, Missgunst, Aggression und letztendlich Mord und Totschlag (Kriege).

Warum?

Da Geld nur ein Tauschmittel darstellt und hinter jedem neuen Euro und Cent - die die Geldvermehrung mit sich bringt - eine Leistung stehen muss, müssen zwangläufig immer mehr Waren, Güter und Dienstleistungen hergestellt bzw. angeboten werden, oder, die Preise müssen entsprechend mit der Geldvermehrung steigen - dies bedeutet dann aber Inflation, Geldentwertung.

Um mit dieser Geldpolitik am Markt bestehen zu können, sind die Unternehmer mit ihren Mitarbeitern/Innen ständig gezwungen, den Umsatz und auch den Gewinn in ihren Betrieben zu steigern. Dies wurde und wird in erster Linie, durch Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion und/oder in den Bereichen wo es möglich ist, durch Preissteigerungen erzielt. Sind Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion, Preissteigerungen jedoch voll ausgereizt, lässt sich dies nur noch beim Personal, durch einfordern von Lohnverzicht oder gänzlich durch Streichung von Stellen, realisieren. Lohndumping, Ausbeutung und letztendlich Arbeitslosigkeit und Armut sind die Folgen.

Um diese negativ Entwicklung in der Gesellschaft abzufedern, greift der Staat immer öfters in diese Prozesse ein: Frühverrentungen, Kombilöhne, Hartz 4 auf der einen Seite, mit großzügigen Steuergeschenken und Subventionen auf der anderen Seite.

Ist dies der richtige Weg für eine freie, soziale Marktwirtschaft?

Wer sind hier die einseitigen Profiteure?

Dies sind Unternehmen, Personen die gute satte Gewinne machen, diese profitieren ausschließlich von den Steuergeschenken und Subventionen. Warum? Nur der der gute satte Gewinne macht zahlt Steuern, der, der schon seit Jahren durch die schlechte Binnenkonjunktur gerade Mal so überleben kann, zahlt schon lange keine Steuern mehr. Diese Unternehmen können schon lange nicht mehr die Basel 1-4 Kriterien erfüllen, können somit auch keine Subventionen bekommen.

Damit alle Betriebe wieder in die Lage versetzt werden in die Wirtschaftlichkeit zurück zu kehren, ist die beste Subvention, das gerechteste Steuergeschenk für alle am Markt befindlichen Unternehmen und deren Mitarbeiter, ein Grundeinkommen für alle, ein Bürgergeld in entsprechender Höhe und mit klaren Regeln. Denn dieses Geld fließt dann über die Bürger zu 100 % an alle am Markt befindlichen Unternehmen zurück. Warum an die Unternehmen zurück? Weil nur von dort die notwendigen Einkommen kommen können und dort erwirtschaftet werden müssen.

Steuergeschenke und Subventionen in Form eines Grundeinkommen für alle, ist der Garant dafür, dass Zuwendungen vom Staat nicht nur denen zu Gute kommen die jetzt schon gut dastehen, meist exportierenden Unternehmen und Konzernen, sondern allen Betrieben deren Leistungen am Markt erwünscht sind.

Die Binnenwirtschaft wird eine Eigendynamik bekommen, vergleichbar wie nach dem Krieg beim Wideraufbau, nur in anderen Bereichen und auf höherem Niveau. Und was in der heutigen Zeit noch wichtiger ist, ein Grundeinkommen lässt alle Bürgerinnen und Bürger am Aufschwung partizipieren.



Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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Alt 23.05.2007, 13:43   #150
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Das Zusammenleben im 21. Jahrhundert braucht neue Regel!

Die Unzufriedenheit unter den Menschen wächst. Viele Bürger fühlen sich von ihrer Staatsführung und von den Wirtschaftsführern nicht mehr vertreten, immer mehr Menschen werden an ihren Arbeitsstellen ausgenutzt oder gänzlich vom Arbeitsmarkt verdrängt. Hier Einhalt zu gebieten und Besserung herbeizuführen, dazu sind unsere Politiker und Wirtschaftsakteure – scheinbar - nicht willig oder nicht zu fähig.

Basisdemokratie funktioniert nicht mehr! Die Macht im Staat geht schon lange nicht mehr vom Souverän - dem Bürger aus. Die individuellen Bedürfnisse und Interessen eines jeden einzelnen Menschen, wie unter Artikel 25 der Menschenrechte beschrieben, auf dem sich unser Grundgesetz im Artikel 1 beruft, wurde noch nie von einer Institution vertreten, lediglich Interessengruppen wie: Vereine, Verbände, Gewerkschaften, Kirchen etc. haben sich solidarisiert. Sie sind jedoch immer nur für ihre spezifischen Interessen eingetreten. Für diese Interessen wurde immer nur Politik gemacht und über die Medien verbreitet.

Eine reine Lobbypolitik, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Einzelnen nehmen zu müssen. Das Resultat: Eine habgierige, feindselige, rein materiell ausgeprägte Ellenbogengesellschaft, die uns tagtäglich über die Medien in Filmen, Nachrichten und auf Videospielen vorgeführt wird.

Welche Aufgabe hat die gesetzgebende Politik?

Politik hat die Aufgabe, eine Gesellschaft so zu organisieren, dass die Menschen in Frieden und Friede ihr Leben in Würde leben können, und die Bedürfnisse eines jeden einzelnen Menschen Berücksichtigung finden.

Die Realität sieht jedoch meist anders aus, Politik bietet regelmäßig inszenierte politische Showveranstaltungen, die nur einem Ziel dienen, uns von den wirklichen, ursächlichen Missständen abzulenken. Man vermittelt uns den Eindruck, die Zustände müssen hingenommen werden, Schuld seien wir doch alle selbst, die, die immer mehr fordern, in einer Zeit wo Massenarbeitslosigkeit vorherrscht und es uns doch trotzdem relativ gut geht, im Vergleich mit anderen Ländern, mit denen wir in Konkurrenz um Arbeit und Wohlstand stehen.

Dies ist eine total falsche Beurteilung der Realitäten, ein rein lobbyistisches Gedankengut methodisch inszeniert und über die Medien von einer gewissen elitären Oberschicht verbreitet, mit dem Ziel: von den wirklichen Missständen abzulenken.

Ein Gedankengut, das sich weitab von einer funktionierenden Volkswirtschaft befindet, in der alle Bürger teilhaben. Im Gegenteil, die Notlage vieler Menschen wird hier zur Gewinnmaximierung Weniger schamlos ausgenutzt.

Wie kommen wir aus diesem Dilemma heraus?

Es müssen erst einmal alle Missstände die an der heutigen Bedürftigkeit vieler Menschen schuld und mathematisch nachweisbar sind, öffentlich bekannt gemacht werden. Z.B. die falsche Nutzung unserer Ressourcen, wie:

• des Bodens
• der Betriebsmittel,
• der Energieträger,
• der Geldmittel,
• den Menschen.

Solange man hier nicht neue Wege findet und aufzeigt, Wege, die zu einem Werterhalt und Mehrwert dieser Ressourcen führen, wird sich nichts ändern, im Gegenteil, das Leben wird für viele immer unerträglicher werden.

Da Politik die Summe der Mittel ist, die nötig sind, um zur Macht zu kommen, sich an der Macht zu halten und um von der Macht zu profitieren, kann dies Politik logischerweise nicht leisten. Nur eine neutrale Wissenschaftskunde wird dies leisten können.

Den Auftrag dazu, können nur unsere Volksvertreter erteilen.

Letztendlich die Entscheidung zu treffen, in was für einer Gesellschaft die Menschen leben möchten, können nur die Menschen selbst mittels Wahlen entscheiden.

Wie bekommen die Bürgerinnen und Bürger es hin, das ihre Volksvertreter diesen Auftrag öffentlich auszuschreiben, mit dem Ziel: neue Regeln für ein Gesellschaftssystem zu entwickeln, die allen Menschen ein Leben in Würde, Friede und in Frieden garantiert?


Mit freundlichen Grüßen

IKS- Hessen

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