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...Grundeinkommen

Alles zum Grundeinkommen


Deutschland führt eine Scheindiskussion!

...Grundeinkommen

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Alt 02.10.2012, 13:02   #601
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Ein Einkommen ist ein Menschenrecht und kein Almosen

Vorab: Sozialschmarotzer sind Menschen, die die von einer Gemeinschaft erbrachten Leistungen auf exzessive Weise verprassen, ohne eine adäquate reale Gegenleistung dafür zu erbringen.

Zum Grundeinkommen und Einkommen allgemein.

Den Lebensraum Erde, mit seinen Ressourcen, zu nutzen, dies steht jedem Menschen mit seiner Geburt zu.

Wenn der Lebensraum, mit seinen Ressourcen, jedoch im Besitztum ist, dann haben die Besitzer dafür Sorge zu tragen, dass jedem Menschen die Möglichkeit gegeben ist, eine adäquate Leistungen für ein menschenwürdiges Leben in diesem Lebensraum zu erbringen bzw. zu erwirtschaften.

Kann dies von den Ressourcen-Besitzern und Verwaltern nicht garantiert werden, so haben sie mindestens dafür Sorge zu tragen, das jeder seinen rechtsmäßigen Anteil, von den in die Wertschöpfungsketten geführten Ressourcen, in Form von Geld, bekommt.

Dieser monetäre Anteil an den genutzten bzw. verbrauchten Ressourcen ist kein Almosen, sondern jedem sein verbrieftes Menschenrecht auf ein Einkommen.

Fazit: Jedem Menschen sollte daher die Möglichkeit gegeben sein, ein selbstbestimmendes Einkommen zu erwirtschaften.

Dies könnte folgendermaßen realisiert werden:

Monat für Monat bekommt jeder ein Grundeinkommen in Höhe von 1.400 € zur Verfügung gestellt. Wird das Einkommen ganz oder teilweise in eine Leistung gewandelt, entsteht eine entsprechende Bringschuld: Entsprechend der Wandlung hat sie/er mit dafür Sorge zu tragen, dass die notwendigen und gewünschten Leistung in ausreichender Menge und Qualität fortwährend bereitgestellt werden können.

Dies ist nicht nur folgerichtig, sondern auch absolut fair.

Dies bedeutet dann: Die Besitzer bzw. Verwalter der Ressourcen, die Unternehmen, stehen in der Pflicht jeder Bürgerin und jedem Bürger eine stimmige Tätigkeit anzubieten; eine Tätigkeit, aus der sich mindesten und fortwährend das Grundeinkommen von 1.400 € schöpft.

Mit der Folge: Das Gesetz Eigentum und Besitz verpflichtet, wird in die Realität umgesetzt.

Fazit: Ein Grundeinkommen, woher auch immer, ist ein Menschenrecht und kann niemals ein Almosen sein. Die Sicherstellung der notwendigen und gewünschten Leistungen, die dem Einkommen gegenüberstehen, ist zwar die Aufgabe aller, jedoch stehen die Besitzer bzw. Verwalter in der Pflicht, jedem eine sinnvolle Tätigkeit anzubieten. Können sie das nicht, aus was für Gründen auch immer, gibt ihnen das noch lange nicht das Recht, diesen Menschen ihr Recht auf ein Einkommen zu verwehren bzw. sie als Sozialschmarotzer zu betiteln und zu schikanieren.

Wenn die heutigen Ressourcen-Besitzer und Verwalter nicht in der Lage sind allen Menschen eine sinnvolle Tätigkeit mit einem stimmigen Einkommen anzubieten, dann müssen sie die Ressourcen der Erde denen übergeben, die dies leisten können.

Und dies wird uns ein öffentlicher und offener Wettbewerb zeigen.

Fakt ist: Jeder Mensch hat ein Recht auf ein stimmiges Einkommen.

Dieses Recht sollten sich die Verantwortlichen in der Politik und Wirtschaft immer vor Augen führen: Denn aus Unzufriedenheit wird Verzweiflung, und diese erreicht dann einen Punkt, an dem sich die menschliche Natur erhebt und ihre Rechte einfordert.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 04.10.2012, 12:10   #602
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard AW: Ein fataler Denkfehler

Wer heute Abend wieder das Frage und Antwort Spiel bei Maybrit Illner mit dem Thema „Altersarmut“, bzw. über die Entwicklung prekärer Einkommen allgemein in Deutschland und Europa verfolgt, der sollte sich dies mal vor Augen führen:

Wir leben in einer Zeit wo der Menschheit noch nie so viel Ressourcen, und da zählt auch der Mensch zu, zur Verfügung standen.

Mit Blick auf das Gesamte:

- Ganze Häuser und Wohnblocks stehen leer - dabei verlieren bzw. bekommen immer mehr Menschen keinen eigenen Wohnraum mehr.
- Es werden immer mehr Waren, Güter und Dienstleistungen hergestellt und angeboten die auf Halte bzw. auf Abruf stehen somit auf Käufer warten.
- Immer mehr Firmen machen bzw. müssen dicht machen weil die Kunden ausbleiben.
- Zu keiner Zeit wurden so viele Nahrungsmittel produziert, so viele, dass ein Großteil der produzierten Lebensmittel auf der Müllhalde oder in Biogasanlagen landen.

Fazit: Es besteht kein Mangel an Waren, Güter und Dienstleistungen, es standen uns noch nie so viel Leistungen abrufbereit bzw. bestellbereit den Menschen und Firmen zur Verfügung; so viele, das Firmen Überkapazitäten fahren und Kurzarbeit anmelden müssen. Es wird so viel produziert das Firmen sogar dichtmachen können.

Liebe Politiker und Finanzjongleure, es gibt zurzeit keinen Mangel, auch weltweit gesehen nicht, im Gegenteil, es standen noch nie so viele gutausgebildete human Ressourcen (Menschen) den Wertschöpfungsketten weltweit zur Verfügung. Immer mehr Menschen sind auf Wanderung, auf der Suche nach Arbeit.

Warum wollen sie uns weismachen, wir, die Menschen die nicht zur Oberschicht einer Gesellschaft angehören, leben über unsere Verhältnisse?

Wie kann jemand behaupten das sich das allgemeine Niveau der Einkommen absenken muss? Weil wir Mangel haben und uns das nicht mehr leisten können - obwohl noch nie so viel Waren, Güter und Dienstleistungen angeboten werden und zum Kauf bereitstehen?

Wir leben doch nicht im Mittelalter oder in einer Zeit wo realer Mangel vorherrscht. Doch warum will man uns das weismachen wir leben alle über unsere Verhältnisse?

Wer oder was kann daran Interesse haben den Menschen das zu vermitteln?

Wenn die Moderatorin hier zum Thema die richtigen Fragen stellen würde, könnte sich dies schnell aufklären lassen. Und die, die die These: wir leben über unsere Verhältnisse, vertreten würden dann vielleicht selbst darauf kommen, das sie hier einem fatalen Gedankenfehler unterliegen.

Allgemein: Die Befürworter von aufgestellten Thesen suchen in der Regel nur nach Fakten die ihre Meinung bestätigen. Nach eigenen Fehlern in der aufgestellten These wird i. d. R. nicht gesucht. Man diskutiert gern mit Gleichgesinnten; mit der Folge: Man bestätigt sich gegenseitig in seinen Vorstellungen und Argumenten, und kommt dann letztendlich zum Schluss, da sich alle einig sind, dass die aufgestellte These stimmen muss – somit das non plus Ultra, letztendlich alternativlos ist. Beteiligte die zum Thema eine andere, eine vielleicht tiefgründigere Meinung vertreten, werden hierzu als nicht passend zum Thema eingestuft - somit nicht zugelassen - Kritik und abweichende Meinungen will man nicht haben, denn der Glaube an die eigene aufgestellte These darf keine Risse bekommen.

Die Logik der heutigen Politik, Menschen die nicht zur Oberschicht gehören, sie alle leben über ihre Verhältnisse, ihre Einkommen müssen gesenkt werden, und dies ist alternativlos, diese aufgestellte These würde mit einer stimmigen und tiefgründigen Frage- und Antwortspiel schnell ad absurdum geführt.

Mit der Folge: Alle Beteiligten einer Talkrunde würden sich letztendlich offenbaren welche Interessen sie tatsächlich vertreten, und/oder, sie würden sich outen: das sie eigentlich kein wirkliches Wissen über die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften besitzen. Das sie nur das Wissen bzw. die These öffentlich wiedergeben, was intern, in der Partei oder Institution, beschlossen wurde.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Neue Ideen für eine neue Politik
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Alt 05.10.2012, 11:58   #603
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Diese Diskussionsrunde, gestern Abend ZDF Maybrit Illner, war mal wieder ein klassisches Beispiel dafür, was das heutige Götzenbild Schuldgeld aus dem menschlichen Gedankengut machen kann.

Allen sollte bzw. muss doch klar sein: Schuldgeld ist nur ein Hilfsmittel, das wir zur Herstellung von Waren, Gütern und Dienstleistungen benötigen und gebrauchen. Bei der Herstellung von Leistungen aller Art schöpft sich aus dem Schuldgeld Einkommen, Einkommen aller Art.

Schuldgeld und Einkommen sind somit ein Junktim, sie bedingen sich. Schuldgeld und Einkommen spiegeln unsere Wirtschaftsleistung wieder – sie sind jedoch nicht die Wirtschaftsleistung selbst - dies sind die Waren, Güter und Dienstleistungen, und die gibt es momentan in Überfluss. Wie verblendet kann man denn nur sein?

Wir dürfen unser Handeln, unser Wirtschaften und Zusammenleben, doch nicht allein von der monetären Seite her betrachten, und letztendlich abhängig machen, von einem Missbrauch einer exzessiven einseitigen Einkommensverteilung zu Gunsten weniger, basierend auf einer exzessiven Schuldgeldschöpfung zum Leidwesen aller Bürgerinnen und Bürger.

Dies widerspricht jeglicher politischen und wirtschaftlichen Logik und Verantwortung.

Denn diese einseitige Sichtweise wäre absolut fatal für uns Menschen. Dem Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft müssen wir neue Regeln, Ziele und Zielsetzungen vorgegeben. Regeln, Ziele und Zielsetzungen, die einer sich stets verändernden realen Welt gerecht werden.

Fazit: Nicht wir Bürgerinnen und Bürger, unsere Unternehmen und öffentlichen Institutionen müssen sich einem unstimmigen Geldsystem anpassen, nein, das Geldsystem muss sich an uns, die vor neuen realen Herausforderungen stehen, anpassen – damit sich auch in Zukunft jeder ein stimmiges Einkommen erwirtschaften kann.

Frau Illner, versuchen Sie doch mal eine Diskussion in Gang zu setzen und zu halten, ohne das Hilfsmittel Geld ins Spiel zu bringen; wo man die anstehenden Probleme - in welchen Bereichen des Lebens auch immer – ausschließlich von der realen Ebene her betrachtet und diskutiert. Wer das Hilfsmittel Geld ins Spiel bringt, bekommt sofort das Wort entzogen.

Schnell wird sich zeigen: Wer von den Gesprächsteilnehmern die wahren, die realen Probleme kennt, mit denen die Gesellschaften, wir Bürgerinnen und Bürger, die Städte und Kommunen, die Unternehmen und alle anderen öffentlichen Institutionen, tagtäglich zu kämpfen haben. Wer wirklich taugliche Lösungen bzw. Lösungsansätze für das reale Leben und Wirtschaften präsentieren kann.

Zum Beispiel: Das Junktim Schuldgeld und Einkommen könnte zum gesellschaftlichen Hilfsmittel degradiert werden, es muss sich stets den real notwendigen und gewünschten Lebensbedürfnissen und Wirtschaftserfordernissen anpassen. Das Junktim Schuldgeld und Einkommen könnte zu einer reinen Option werden - eine Recht zu jeder Zeit auf eine Leistung zugreifen zu können. Wird das Schuldgeld in eine Leistung gewandelt, entsteht eine adäquate Bringschuld. Somit wird jeder in Zukunft sein Einkommen, je nachdem was er leisten kann bzw. geleistet hat, bis zu seinem Ableben, selbst bestimmen können.

Warum stellen wir nicht mal unsere heutige Lebens- und Wirtschaftsweise allgemein in Frage? Damit wirklich mal ein tiefgründiges, offenes und objektives Nachdenken und Diskutieren in Gang kommt? Denn nur dann werden wir unsere Probleme nachhaltig lösen und die Missstände in den und zwischen den Gesellschaften beseitigen können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 06.10.2012, 14:22   #604
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Wer heute zum verstärkten Sparen, in was für einer Form auch immer, aufruft, der hat von der sich immer mehr verschärfenden Problematik in unserem Geldsystem wenig Kenntnis.

Begründung:

Vorab: Schematischer Ablauf des Geldverkehrs:

1. Schuldgeld wird benötig um Arbeitsprozesse in Gang zu setzen.
2. Arbeitsprozesse generieren:

a. Leistungen aller Art – Waren, Güter und Dienstleistungen.
b. Einkommen aller Art, wie: Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Mietzinsen, Gewinne, Renditen, Steuern und Abgaben aller Art.

3. Die erstellten Leistungen aller Art können mit den Einkommen aller Art gekauft werden.

• Die Einzelpreise aller Leistungen kumuliert ergibt den Gesamtpreis aller Leistungen.
• Der Gesamtpreis aller Leistungen entspricht dem Gesamteinkommen aller Art - das sich aus der Herstellung der Leistungen aller Art generiert hat.

Da der Preis jeder erstellten Leistung vom Markt, von Angebot und Nachfrage, bestimmt wird, können sich die Gewinnmargen innerhalb des Marktes verschieben, der Gesamtpreis und das Gesamteinkommen bleiben davon jedoch unberührt.

Kommen alle Einkommen für den Kauf der erstellten Leistungen zeitnah zur Verwendung, tilgt sich das für die Herstellung aller Leistungen benötigte Schuldgeld wieder. Wenn den Wertschöpfungsketten fortwährend stimmige Ressourcen zur Verfügung stehen, entsteht ein nachhaltiger und stimmiger Geld- somit Wirtschaftskreislauf. Das Schuldgeld und die Einkommen aller Art, spiegel dann immer nur die aktuelle Wirtschaftsleistung wieder.

Wenn jetzt einem stimmigen Geld- und Wirtschaftskreislauf das Geld durch Ansparen entzogen wird, entstehen logischer Weise Geldfehlbeträge.

Mit der Folge: Sollen die Arbeitsprozesse nicht zum Erliegen kommen, müssen die Geldfehlbeträge von einem solventen Schuldner fortwährend ausgeglichen werden. D. h., durch Sparen entsteht fortwährend ein größerer Bedarf an Schuldgeld. Der Bedarf an mehr Schuldgeld wird mit dem gesparten Geld gedeckt. Es entsteht ein Teufelskreislauf: nach dem Motto, „lassen sie ihr Geld für sich arbeiten“.

Das unheilvolle daran ist nur: Alle Kosten des Kapital sind in den Waren, Güter und Dienstleistungen eingepreist - im Durchschnitt gehen heute schon 40 Prozent des Preises an die Kapitalgeber/Gläubiger - Tendenz steigend.

Selbst nach zu rechnen: Ab 600.000 € Anlagevermögen zu 4% verzinst, erst dann gehört man zu denen Gewinnern, und verdient an jeder verkauften Leistungen mit. Alle anderen gehören zu den Verlierern dieses Systems, sie zahlen an die Kapitalgeber. Je geringer das eigene Sparguthaben ist, desto größer der Betrag den man den Kapitalgebern, im Supermarkt, an der Tankstelle, beim Kauf einer Leistung, zahlen muss.

Wer jetzt zum Sparen, zur privaten Altersvorsorge aufruft, der verschärft die Schuldenproblematik weiter, er trägt dazu bei, das mit Geld noch mehr Geld verdient werden kann, zu Gunsten weniger, und letztendlich, wenn das System zum Erliegen kommt, zum Nachteil aller.
Die Schere zwischen „arm und reicht“ geht dadurch immer schneller und weiter auseinander.

An alle die, die für mehr sparen eintreten, wollen sie das wirklich?

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Sehr interessanter Beitrag passend zum Thema.

Amerikanische Geschichtliche - Entwicklungen und Ereignisse:

Der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.
Amerika schöpfte sein eigenes Geld im Jahre 1750

Wie Benjamin Franklin Neu England zur Blüte verhalf
Benjamin Franklin, am17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts geboren; am 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania verstorben, war ein nordamerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann.
Als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten beteiligte er sich am Entwurf der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und war einer ihrer Unterzeichner. Während der Amerikanischen Revolution vertrat er die Vereinigten Staaten als Diplomat in Frankreich und handelte sowohl den Allianz-Vertrag mit den Franzosen als auch den Frieden von Paris aus, der den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg beendete. Als Delegierter der Philadelphia Convention beteiligte er sich an der Ausarbeitung der amerikanischen Verfassung.

(Aus dem: „Michael“ Journal, 1101, Principale St., Rougemont, Que., Canada – JOL 1MO; aus dem Englischen übersetzt von E. Grimmel)

Die folgende historische Darstellung ist eine Radioansprache, welche der Kongressabgeordnete Charles G. Binderup, Nebraska, vor 50 Jahren gehalten hat -abgedruckt in „Die Demaskierung der Geister der Wall Street“.

Von Charles G. Binderup

Kolonien – florierender als das Mutterland

Vordem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776) war der kolonisierte Teil dessen, was heute die Vereinigten Staaten von Amerika sind, im Besitz von England. Er wurde Neu England genannt und bestand aus 13 Kolonien, welche die ersten 13 Staaten der großen Republik wurden.
Um 1750 war dieses Neu England sehr wohlhabend. Benjamin Franklin konnte folgendes schreiben: „Es gab Überfluss in den Kolonien, und Friede herrschte an allen Grenzen. Es war schwierig, ja sogar unmöglich, eine glücklichere und blühendere Nation auf der ganzen Erde zu finden. In jedem Heim war Wohlstand vorherrschend. Im Allgemeinen hielt das Volk die höchsten moralischen Maßstäbe ein, und Erziehung war weit verbreitet.“
Als Benjamin Franklin nach England hinüberfuhr, um die Interessen der Kolonien zu vertreten, begegnete er einer völlig anderen Situation: Die arbeitende Bevölkerung dieses Landes war von Hunger und Armut zerrüttet.

„Die Straßen sind voll von Bettlern und Landstreichern“, schrieb er.

Er fragte seine englischen Freunde, wie England trotz all seines Reichtums so viel Armut in seinen Arbeiterklassen haben konnte.

Seine Freunde erwiderten, dass England das Opfer einer schrecklichen Situation sei: es habe zu viele Arbeiter! Die Reichen sagten, sie seien bereits mit Steuern überlastet und könnten nicht noch mehr bezahlen, um die Massen von Arbeitern von deren Nöten und Armut zu befreien. Mehrere reiche Engländer jener Zeit glaubten wirklich, zusammen mit Malthus, dass Kriege und Seuchen nötig seien, um das Land von Arbeitskraftüberschüssen zu befreien.

Danach wurde Franklin von seinen Freunden gefragt, wie die amerikanischen Kolonien es organisierten, genug Geld zu sammeln, um die Armenhäuser zu unterstützen und wie sie diese Armutsseuche bezwingen würden; Franklin erwiderte:

„Wir haben in den Kolonien keine Armenhäuser; und falls wir welche hätten, gäbe es niemanden, den wir einweisen müssten; denn wir haben nicht eine einzige arbeitslose Person, weder Bettler noch Landstreicher.“

Dank des von der Nation herausgegebenen Freigeldes - Geld ohne Zins.

Seine Freunde glaubten, ihren Ohren nicht zu trauen und verstanden noch weniger diese Tatsache. Als die englischen Armenhäuser und Gefängnisse zu unruhig wurden, verschiffte England diese armen Wichte und Penner wie Vieh und lud diejenigen, welche die Armut, den Schmutz und die Entbehrungen der Reise überlebt hatten, an den Kais der Kolonien ab. Zu jener Zeit wurden in England alle diejenigen ins Gefängnis geworfen, die ihre Schulden nicht bezahlen konnten.

Deshalb fragten sie Franklin, wie er sich den bemerkenswerten Wohlstand der NeuEnglandKolonien erklärte. Franklin antwortete:

„Das ist ganz einfach. In den Kolonien geben wir unser eigenes Papiergeld heraus. Es wird ‘Colonial Scrip’ (=‘Kolonialaktie’) genannt. Wir geben es in angemessener Menge heraus, damit die Waren leicht vom Produzenten zum Konsumenten übergehen. Indem wir auf diese Weise unser eigenes Papiergeld schöpfen, kontrollieren wir seine Kaufkraft, und wir haben an niemanden Zinsen zu zahlen.“

Die Bankiers erzwingen die Armut
Diese Information wurde den englischen Bankiers bekannt, sie waren auf der Hut. Sie ergriffen sofort die nötigen Gegenmaßnahmen, um das britische Parlament zu veranlassen, ein Gesetz zu verabschieden, das den Kolonien verbot, ihr Colonial Scrip zu benutzen und das sie anwies, nur das Gold und Silbergeld zu benutzen, welches von den englischen Bankiers in unzureichender Menge zur Verfügung gestellt wurde. Danach begann in Amerika die Pest des Schuldgeldes, das seither dem amerikanischen Volk so viel Flüche eingebracht hat.

Das erste Gesetz wurde 1751 verabschiedet und dieses durch ein noch restriktiveres Gesetz im Jahr 1763 vervollständigt.

Franklin berichtete, dass im Jahr nach dem Vollzug des Verbotes des Kolonialgeldes die Straßen der Kolonien mit Arbeitslosen und Bettlern besetzt waren, genauso wie in England, weil es nicht genug Geld gab, Waren und Arbeit zu bezahlen. Das zirkulierende Tauschmittel war auf die Hälfte reduziert worden.

Franklin fügte hinzu, dass dieses der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution war – nicht die Teesteuer und nicht das Steuergesetz, wie es immer wieder in den Geschichtsbüchern gelehrt worden ist. Die Finanziers schaffen es immer wieder, dass aus allen Schulbüchern alles das entfernt wird, was Licht auf ihre eigenen Pläne werfen könnte, und was die Glut, die ihre Macht schützt, beschädigen könnte.

Franklin, der einer der Hauptarchitekten der amerikanischen Unabhängigkeit war, sagte es deutlich:

„Die Kolonien hätten gern die geringe Steuer auf Tee und andere Materialien ertragen, wäre es nicht die Armut gewesen, verursacht durch den schlechten Einfluss der englischen Bankiers auf das Parlament, welche in den Kolonien den Hass gegen England und den Revolutionskrieg ausgelöst hat.“

Dieser Gesichtspunkt von Franklin wurde bestätigt durch große Staatsmänner dieser Ära: John Adams, Thomas Jefferson und mehrere andere.

Ein bemerkenswerter englischer Historiker, John Twells, schrieb über das Geld der Kolonien, den Colonial Scrip:

„Es war das Geldsystem, unter dem Amerikas Kolonien in einem solchen Ausmaß aufblühte, dass Edmund Burke schreiben konnte: ‘Nichts in der Geschichte der Welt gleicht ihrem Fortschritt. Es war ein vernünftiges und wohltätiges System, und seine Auswirkungen führten zum Glück des Volkes.’“

John Twells fügte hinzu:

„In einer schlimmen Stunde nahm das britische Parlament Amerika sein repräsentatives Geld, verbot jegliche weitere Herausgabe von Geldscheinen, ließ diese Geldscheine aufhören, legales Geld zu sein, und verlangte, dass alle Steuern mit Münzen bezahlt werden sollten. Bedenken Sie jetzt die Konsequenzen: Diese Restriktion des Tauschmittels lähmte alle industriellen Energien des Volkes. Die einst blühenden Kolonien wurden ruiniert. Schlimmste Not suchte jede Familie und jedes Geschäft heim. Aus Unzufriedenheit wurde Verzweiflung, und diese erreichte den Punkt, an dem sich die menschliche Natur erhebt und ihre Rechte beansprucht, um die Worte von Dr. Johnson zu gebrauchen.“

Ein anderer Schriftsteller, Peter Cooper, äußerte sich in gleicher Weise. Nachdem er ausgeführt hatte, wie Franklin dem Londoner Parlament den Grund für die Blüte der Kolonien erklärt hatte, schrieb er:

„Nachdem Franklin die Erklärungen zum wahren Grund der Blüte der Kolonien abgegeben hatte, erließ das Parlament Gesetze, die den Gebrauch dieses Geldes für die Steuerzahlungen verboten. Diese Entscheidung brachte so viele Nachteile und so viel Armut über das Volk, dass sie zum Hauptgrund für die Revolution wurde. Die Unterdrückung des Kolonialgeldes war ein viel wichtigerer Grund für den allgemeinen Aufstand als das Tee und Stempelgesetz.“

Schönen und erholsamen Sonntag

Eckhard Bock IKS Hessen
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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 09.10.2012, 13:26   #605
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Standard Zum Grundeinkommen und dessen Umsetzung

Wer ein Grundeinkommen für alle fordert, sollte auch persönlich zum Grundeinkommen stehen. Ein offener Brief an die Piratenpartei.

Liebe Piraten,

ihr seid angetreten um das System im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu reformieren. Dafür habt ihr von den Bürgerinnen und Bürgern bei den Wahlen ein entsprechendes Votum bekommen. Verspielt euch das nicht!

Wie jetzt festzustellen ist, fangt ihr an euch intern zu demontieren. Ihr seid jetzt an einem Punkt angelangt, wo euch eure politischen Gegner sehen wollen. Sollten die Piraten dennoch nächstes Jahr in den Bundestag einziehen dürfen, befürchte ich, wie das bei allen Parteien der Fall war und bis heute ist: Sowie man von diesem System alimentiert wird, Monat für Monat ein stattliches Einkommen erhält, Armani Anzüge tragen und dicke Dienstwagen fahren darf, wird man das System ungewollt mit anderen Augen sehen. Der Blickwinkel auf das System ändert sich schlagartig. Von der ursprünglichen Idee das System grundlegend zu reformieren, wird man schnell Abstand nehmen. Warum auch, es ist doch eigentlich ein gutes System.

Damit die Piraten wirklich die Piraten im wahrsten Sinne des Wortes bleiben, sollten ihr hier einen klaren Akzent, der eure Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit stets erhält, setzen: Jeder hauptamtlich aktive Pirat bekommt ein Grundeinkommen in der Höhe, das man für die Bürgerinnen und Bürger als Grundeinkommen in der Politik erstreiten will.

Alle Einkommen die auf Grund der Piratenpartei, ganz egal wo, erzielt werden, fließen in eine gemeinsame Piratenkasse. Aus dieser Piratenkasse werden die Grundeinkommen der hauptamtlich Aktiven bezahlt. Alle anderen monetären Mittel werden zum Erreichen der aufgestellten Ziele (…) und Zielsetzungen (…) verwendet.

Wer sich schon von den Piraten als etablierter Politiker mit allen Vergünstigungen sieht, kann kein Pirat sein, der das System, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger, reformieren möchte - er ist bzw. wird zu einem etablierten Berufspolitiker mit allen Annehmlichkeiten die einem etablierten Politiker zu stehen. Dies führt zwangsläufig zum Verrat an den aufgestellten Grundsätzen der Piraten.

Piraten sollten sich nicht zu Berufspolitiker machen lassen, denn dann verlieren sie automatisch und zwangsläufig den Biss das System mit neuen Ideen und Konzepte zu befruchten. Die Aufgabe der Piraten ist es, die Bürgerinnen und Bürger tiefgründig über die Ursachen der Missstände in den und zwischen den Gesellschaften, die zu immer größeren Problemen führen, zu informieren bzw. aufzuklären. D. h., Piraten sollten die ablaufenden Prozesse nicht nur transparenter sondern auch für jeden verständlich machen.
Piraten sollten sich stets vom heutigen Establishment in der Politik abgrenzen. Machen sie das nicht, verlieren sie ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit, sie werden zu einer Partei wie jede andere - zu jederzeit auswechselbar.

Die Bürgerinnen und Bürgern hoffen auf stimmige Ideen und schlüssige Konzepte mit denen die Missstände, die immer mehr Probleme aufwerfen, in den und zwischen den Gesellschaften beseitigt werden können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 10.10.2012, 09:42   #606
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Ich habe den Eindruck, dass die Informationen, die man uns zukommen lässt, auf Systemrelevanz und Systemkonform gefiltert werden - und nicht nur die Informationen, auch das heutige Bildungsgut.

Können wir uns wirklich noch darauf verlassen, …

• … das uns das Bildungsgut in den Schulen und Universitäten, objektiv und breitflächig, über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens informiert und aufklärt?
• … das wir von den Medien objektiv, breitflächig und tiefgründig informiert werden?

Lässt man uns zurzeit nicht lediglich die Informationen über die Medien zukommen, die dazu taugen, die aufkommenden Symptome, der vielen Fehlentwicklungen, die immer mehr Missstände in den Gesellschaften verursachen, anzugehen?

Ist hier ein objektives Wissen und eine tiefgründige Aufklärung der breiten Bevölkerung, seitens der Medien, nicht gewollt?

Liegt es vielleicht auch nur an unserer eigenen Bequemlichkeit, an der eigenen Interessenlosigkeit, sind es vielleicht die vielen Interessenkonflikte, die die eigene Position in der Gesellschaft hervorbringt, die einen dazu zwingen bzw. nötigen eine gewisse Einsichtigkeit bzw. Gleichgültigkeit gegenüber den von Menschenhand initiierten Prozessabläufen, innerhalb der Gesellschaft/en, innerhalb der Umwelt und Natur, zu haben?

Wenn die Quellen der Wissensaufnahme, die Orte der Wissensverbreitung, die Quellen der Nachrichtenaufnahme und die Orte der Nachrichtenverbreitung – zusammengefasst: Das gesamte Gedankengut des Menschen, in Zukunft aus der/den Gesellschaft/en und von der/den Gesellschaft/en, direkt von den Bürgerinnen und Bürgern kommt – und nicht mehr von einer gewissen Gemeinschaft von Lobbyisten aufbereitet und vorgegeben wird, dann bin ich davon überzeugt:

Die Wissensaufnahme, die Wissensverbreitung, die Nachrichten- und Informationsverbreitung, all dies wird vielfältiger, objektiver und tiefgründiger werden.

Mit der logischen Folge: Es entsteht ein vielfältiges Gedankengut, das viele neue Ideen und Konzepte, zur Bewältigung unserer Aufgaben auf der Erde, hervorbringen wird.

Demokratische Entscheidungen die in offenen Gesellschaften getroffen werden, setzen ein fundiertes Wissen und eine tiefgründige Informationspolitik – mit der Folge eines vielfältigen Gedankenguts – voraus.

Politisch essentielle Entscheidungen sollten auf den Ergebnissen eines fortlaufenden offenen Wettbewerbs basieren – nicht auf dem Gedankengut einer Partei oder Institution.

Wissensaufnahme, Wissensvermittlung, Bildung, Ausbildung und Fortbildung, ein tiefgründiger und vielfältiger Informationsfluss, sie sind die existenziellen Grundlagen einer stimmigen Wirtschaft- und Finanzpolitik innerhalb einer demokratischen Gesellschaft.

Die Ursachen der heutigen Krisen - die ständig mehr Missstände und Probleme in den Gesellschaften aufkommen lassen, sie müssen unverschleiert und im Klartext auf den Tisch. Die Europäer, die Bürgerinnen und Bürger weltweit, sie müssen erfahren warum die Missstände und Probleme in den Gesellschaften, von Tag zu Tag, größer werden.

Denn die Ursachen, der vielen Missstände und Probleme, liegen ganz woanders als uns das über die Medien tagtäglich eingeredet wird – somit sind die Lösungsansätze andere.

Fakt ist: Die heutigen Missstände und Probleme in den und zwischen den Gesellschaften, haben nachweislich mit einer gefilterten Informationspolitik zu tun. Die Bürgerinnen und Bürger werden nicht tiefgründig und vielfältig informiert und aufklärt.

Eckhard Bock IKS Hessen
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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 13.10.2012, 07:17   #607
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IKS-Hessen
Standard Eine Welle der Empörung

Wie kann jemand behaupten das das Sparen, innerhalb einer Gemeinschaft, einer Gemeinschaft nicht gut tut - somit etwas Schlechtes ist.

Fakt ist: Jeden Morgen wenn wir aufstehen, müssen wir alle Arbeiten (…), die wir für unser (Über-) Leben benötigen, erledigen, daran kommen wir nicht vorbei.

Kein Geld der Welt kann und wird uns diese Arbeiten abnehmen können.

Aus mathematischer und naturwissenschaftlicher Sicht ist es nicht möglich: Leistungen mit Schuldgeld herzustellen, aus dem Schuldgeld Einkommen zu schöpfen, jedoch mit den Einkommen nicht die Leistungen zeitnah zu kaufen - damit sich das Schuldgeld wieder tilgen kann; sondern, Teile der Einkommen den Wertschöpfungsprozessen durch Sparen gezielt zu entziehen, ohne dabei den Wertschöpfungsprozessen zu schaden. Dies ist nicht möglich. Wer etwas anderes behauptet, muss die beweisen.

Begründung: Die erstellten Leistungen, sie unterliegen einem natürlichen Verfallsprozess; das daraus erzielte Einkommen jedoch, es bleibt im Wert (angeblich) fortwährend erhalten, und nicht nur das, wer Teile seines Einkommens spart, dem wird suggeriert, dass sich sein Geld - durch den Zins- und Zinseszinseffekt – fortwährend vermehrt.

Das es sich vermehrt ist möglich; das es seine Kaufkraft dabei behält, dies ist nicht möglich - da das Geld lediglich die erstellten Leistungen bzw. die Leistungskraft der Wirtschaft wiederspiegelt und die unterliegen den natürlichen Verfallsprozessen.

Die Geldmenge ja, sie nimmt stets zu, der Geldwert jedoch, er reduziert sich durch das Sparen und den natürlichen Zerfall der Leistung permanent. Wer etwas anders behauptet, muss dies widerlegen.

Bei einem Anlagevermögen von ca. 600.000 € zu 4% Zinsen negiert sich der Kaufkraftverlust des gesparten Einkommens. Der Zuwachs an Einkommen durch den Zins- und Zinseszins, ist hier i. d. R. immer größer als der Kaufkraftverlust des Einkommens was zum durchschnittlichen Lebensunterhalt benötigt wird.

Sparer, die nicht über solche Vermögen verfügen, ihre ersparten Einkommen verlieren tagtäglich an Kaufkraft. Denn die immer teurer werdenden Lebenshaltungskosten zehren das dazu gewonnen Kapital, und oft auch das Einlagekapital selbst, auf.

Nur dadurch, das immer mehr Geld eingesammelt wird, kann der Kaufkraftverlust in Grenzen gehalten werden.

Der angehäuften Geldmenge, stehen schon jetzt keine adäquaten Gegenleistungen mehr gegenüber. Auch die Wertschöpfungsketten verfügen nicht über entsprechende Kapazitäten, dem heutigen Geldvermögen entsprechende Waren, Güter und Dienstleistungen entgegenzustellen - von den dafür notwendigen Ressourcen und verfügbaren Energieträgern ganz zu schweigen.

Um dem ständigen Kaufkraftverlust entgegenzutreten, benötigt das Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, ein ständiges wachsen der Wirtschaft. Das Zauberwort hier kennen wir alle: Wachstum, Wachstum, Wachstum ...

Wie jedoch Wachstum schaffen, wenn sich auf der einen Seite die Unternehmen immer mehr, durch das Sparen, verschulden müssen, und auf der anderen Seite, öffentlich dazu aufgerufen wird, die aus der Leistungserstellung geschöpften Einkommen, immer mehr zu sparen. Das kann nachweislich nicht funktionieren. Dadurch produziert man immer mehr insolvente Schuldner. Und die Schuldenproblematik wächst mit.

Die Staaten versuchen hier mit ständigen Eingriffen in die Wirtschaft zu helfen.

In Form von: Subventionen, Konjunkturprogrammen, Förderprogrammen, Wirtschaftsbeschleunigungsgesetzen usw., wollen sie die Wirtschaftsprozesse erhalten und stabilisieren – mit mäßigem Erfolg.

Mit begrenzten Ressourcen, mit abnehmenden Energieträgern und immer größer werdenden Umweltproblemen, wird dies auch zukünftig nicht mehr möglich sein.

Die heutigen Finanz-, Wirtschafts-, Energie-, Klima- und Glaubenskrisen, die Problematik allgemein innerhalb unserer Biosphäre, sind nachweislich Auswirkungen …

• … einer fehlerhaften Finanz- und Wirtschaftspolitik,
• einer mittelalterlichen Technologie mit Verbrennungsprozessen,
• einer falschen Informationspolitik,
• einer einseitig ausgerichteten Bildungspolitik,
• darauf ruhend: einer einseitigen Forschung- und Entwicklungspolitik.

Warum sparen die Menschen eigentlich, was sind die Gründe?

1. Mit dem gesparten Geld will man sich Sicherheiten schaffen – die einem auch in schlechten Zeiten den Zugriff auf die notwendigen und gewünschten Leistungen sichern sollen - hier besonders in den Vordergrund gestellt das Alter.

2. Man spart auf etwas was man sich sofort, aus dem monatlichen Einkommen, nicht leisten kann, wie z. B. auf eine teure Flugreise, ein neues Auto oder auf ein Eigenheim.

Wir halten fest: Wir wollen bzw. sollen Teile unseres Einkommens sparen, damit wir zu einem späteren Zeitpunkt auf eine notwendige oder gewünschte Leistung zugreifen können, die uns letztendlich kein Geld der Welt garantieren kann. Sehr suspekt!

Mit dem Wissen, dass sich die Schuldenproblematik dadurch immer mehr verschärft, das die gesparten Einkommen dadurch ständig an Kaufkraft verlieren. Noch suspekter!

Uns sollte doch bewusst sein: „Einkommen aller Art, aller Sozialaufwand, kann immer nur aus dem “Volkseinkommen” der laufenden Periode gedeckt werden. Das bedeutet, wir leben “von der Hand in den Mund”. Das ist immer so gewesen und kann sich auch nie ändern.“

Was gibt uns wirklich die reale Sicherheit, die notwendigen und gewünschten Leistungen aller Art, stimmig und leistungsgerecht, von der Geburt bis zum Tode, gewährleistet zu bekommen - ohne das wir unsere Lebensgrundlagen, die Ressourcen der Erde, und da gehören wir Menschen auch zu, bis zum Exitus ausbeuten zu müssen?

Diese Fakten:

• Ein unerschöpfliches, selbstbestimmendes, stimmiges und fortwährendes Grundeinkommen – wem das garantiert ist, der hat nur noch wenige Gründe sein Geld zu sparen, dadurch fällt ein maßgebender Teil des Geldentzugs aus den Wirtschafts- und Finanzkreisläufen weg; und, ein garantiertes Grundeinkommen versetzt jeden in die Lage, sich sinnvoll in die Wirtschaftsprozesse einzubringen. Wer etwas besitzt, somit zu verlieren hat, der verändert automatisch sein Verhalten gegenüber der Gesellschaft und seinen Mitmenschen.

• Unerschöpfliche, stimmige und fortwährende Einkommen, setzen jedoch stets unerschöpfliche, stimmige und fortwährende energetische und geistige Potentiale voraus - damit die Arbeiten für das tägliche (Über-) Leben erstellt bzw. erledigt werden können.

• Unerschöpfliche, stimmige und fortwährende energetische und geistige Potentiale setzen ihrerseits wieder eine stimmige und nachhaltige Nutzung der verfügbaren Ressourcen auf der Erde voraus – und wie gesagt, da gehören auch wir Menschen zu.

Die Frage aller Fragen: Wer oder was kann und wird dies alles den Menschen real gewährleisten können?

Die IKS Hessen sagt, und dies kann und wird sie auch in einem Wettbewerb beweisen, diese beiden Junktims schaffen das:

1. Das Junktim Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft - mit neuen Zielen, Zielsetzungen und Regeln, damit reale Wachstumsprozessen realisiert werden können.

2. Das Junktim „Energiemehrwegtechnologie" mit dem Energieträger Luft und dem darin eingelagerten energetischen Potential Druck, damit die Generierung energetischer und geistiger Potentiale – somit reale Werte – fortwährend geschaffen werden können.

Ein offener und öffentlicher Wettbewerb, er wird nicht nur die stimmigste und nachhaltigste Wirtschafts- und Lebensweise den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen können, er wird den Bürgerinnen und Bürgern auch die natürlichen und die von Menschenhand initiierten Prozesse, deren Wirkungen und Wechselwirkungen auf die Biosphäre, tiefgründig und anschaulich, frei von jeglichen Lobbyismus, erklären und aufzeigen können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 18.10.2012, 11:07   #608
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Es ist schon sehr erstaunlich, dass das Thema Geld und Einkommen die Kommentare und Diskussionsrunden so dominieren, der Blick auf die Realitäten geht dabei total verloren.

Fakt ist: Wenn die Prozessabläufe in den und zwischen den Gesellschaften stimmiger und nachhaltiger gestaltet würden, werden zwangsläufig die Einkommen auch stimmiger und nachhaltiger, die Schuldenproblematik würde sich zwangsläufig entschärfen. Mit den Debatten und Diskussionen um das Geld und Einkommen, werden die realen Probleme und Missstände in den Prozessabläufen vernebelt.

Wenn jemand mit seiner Arbeit, die die Prozessabläufe in den und zwischen den Gesellschaften, für alle Beteiligten, stimmiger und nachhaltiger organisiert bzw. mit organisieren hilft, und dafür ein angemessenes Einkommen bezieht, ist das im Kapitalismus und in einer freien Wirtschaft erst einmal nichts Verwerfliches, im Gegenteil, dies ist aus mathematischer, naturwissenschaftlicher und ethischer Sicht richtig.

Jedoch stellen sich folgende Frage:

• Was hat er/sie bisher für wem und was geleistet?
• Welche Ämter hat bzw. hatte er/sie inne um etwas leisten zu können?
• Welches Wissen auf welchen Wegen hat er/sie sich aneignen können?
• Welche Prozesse hat er/sie initiiert bzw. mit initiiert, somit angestoßen?
• Welchen Interessen dienen bzw. dienten die angestoßenen Prozesse letztendlich?

Dies alles im Kontext stehend, um abschätzen zu können welches Wissen und welche Betrachtungsweise er/sie auf die ablaufenden Prozesse hat bzw. hatte, sind essentiell wichtig um den gemachten Aussagen, des Referierenden bzw. Diskutierenden, eine entsprechende Glaubwürdigkeit zuzuordnen.

Wenn jemand einen Vortrag vor einem ausgewählten Publikum halten darf, dafür jemand bereit ist ihm („viel“) Geld zukommen zu lassen, dann stellen sich mir wiederum die Fragen:

• Welches Wissen bzw. Informationen zu wessen Nutzen werden da verbreitet?
• Welche Prozesse hat er/sie angestoßen bzw. mit initiiert das jemanden die Verbreitung dieser Informationen so viel Geld wert ist?
• Welche Fakten werden hier wem für welche Zwecke präsentiert und welche Thesen werden dazu aufgestellt?
• Welchen Interessen dient man hier wirklich?

Das Einkommen was jemand daraus erzielt ist erst einmal zweitrangig, primär ist das Wissen und die Information die man vor einem ausgewählten Publikum präsentiert, somit rüberbringen möchte – siehe in USA: Mitt Romneys (republikanischer Präsidentschaftskandidat) wahre Gesinnung, offenbart bei einer Rede vor ausgewählten Publikum mit dem Tenor: 50 % der Amerikaner leben auf Kosten der Gutverdiener – welch ein verdrehen und ignorieren der realen Fakten.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 19.10.2012, 11:21   #609
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Standard Der Realitätsverlust mancher Politiker

Wie abgehoben, vom Rest der Gesellschaft, müssen Menschen sein, die behaupten: Wenn ein Politiker nicht mehr als 14.000 € im Monat verdient bzw. verdienen kann, dann würde sich kein/e kompetente/r BürgerIn mehr in die Politik begeben. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer sich heute mit weniger als 14.000 € Einkommen im Monat zufrieden gibt, der ist nicht kompetent für die große Politik.

Genau dieses Gedankengut verschärft fortwährend die Schuldenproblematik. Die heutigen politischen Größen machen Politik für Leute, die sich nicht mit den 14.000 € Einkommen im Monat zufriedengeben. Scheinbar ohne zu wissen, dass sie dadurch die Schuldenproblematik nachweislich anheizen somit verschärfen. Beispiel: Wer 100.000 € aus dem Wirtschaftskreislauf als Einkommen bezieht und nur 20.000 € dem Wirtschaftskreislauf zurückführt, erzwingt Schuldgeld in Höhe von 80.000 €, er heizt die Schuldenproblematik an.

Etablierte Berufspolitiker möchten, dass man ihre Kompetenz an ihrem Geldbeutel und/oder an ihrem Titel, der jeden Berufspolitiker in Zukunft automatisch zustehen soll, festmacht. Nach dem Motto: Je mehr Einkommen und Titel desto höher meine Kompetenz - sowas kennt man eigentlich nur aus totalitären Staaten, wo sich die Herrschenden mit Titel und Auszeichnungen schmücken.

Stellen sie sich einen Herrn Steinbrück, Riesenhuber, Klos hinter dem Tresen einer Imbissbude vor - mit dem gleichen Wissen und Können wie heute - was hätte dieses Wissen und Können, ohne Popularität, ohne ein entsprechendes Einkommen, ohne einen Titel, heute für einen Wert?

Die Bürgerinnen und Bürger, explizit die Berichterstatter in den Medien, sie sollten in Zukunft einen Politiker nicht mehr allein nach den äußeren Umständen bewerten, sondern nach seinen geistigen Potentialen. Nur dann wird Politik wieder in die Lage versetzt sein, die anstehenden und zukünftigen Probleme, in den und zwischen den Gesellschaften, stimmig und nachhaltig zu lösen.

Heute wird von sich selbst hochgejubelten und selbsternannten Elitepolitikern kompetente Minderheitenpolitik gemacht - zu Gunsten weniger und letztendlich zu Lasten aller in einer Gemeinschaft lebenden Menschen.

Geistiges Potential somit Kompetenz zeigt sich nicht am Geldbeutel, auch nicht am Titel den man trägt; nein, sein geistiges Potential, somit seine Kompetenz, sollte man in einem öffentlichen Wettbewerb, der zur Findung der bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise taugt, seinen Wählerinnen und Wählern nachweisen.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 23.10.2012, 10:51   #610
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Standard Ein stimmiges Grundeinkommen ist essentiell für eine Gesellschaft

Die soziale Kälte, das großen Aggressionspotential, in den und zwischen den Gesellschaften, extrem bei jungen Menschen, hat etwas mit den ablaufenden Prozessen in unserem Lebensraum zu tun. Prozesse, die nachweislich gravierende Fehler mit fatalen Auswirkungen haben. Diese Prozesse produzieren immer mehr Missstände, Missstände die immer mehr und größere Probleme aufwerfen.

Beispiel: Die, die nichts zu verlieren haben, die keine Zukunftsperspektiven haben, die sich von der Gesellschaft ausgegrenzt fühlen, die Verlierer einer Gesellschaft, die von bestimmten Gesellschaftsschichten stigmatisiert werden, diese Menschen werden mit der Zeit auch ein unsoziales und aggressives Verhalten annehmen.

Die Biosphäre, unsere Umwelt, wir Menschen, alles verändert sich tagtäglich. Wie und wohin es sich verändert, dass haben wir Menschen maßgeblich mit in der Hand. Somit sollten wir niemals unsere Zukunft nach dem Istzustand betrachten somit ausrichten.

Die IKS Hessen kämpft für ein stimmiges Grundeinkommen, von der Geburt bis zum Tode, für alle in einer Gemeinschaft lebenden Bürgerinnen und Bürger. Wer sein Grundeinkommen gegen eine Leistung eintauscht, der geht eine Bringschuld gegenüber der Gemeinschaft ein - die ihm die Leistung fortwährend zur Verfügung stellt.

Fakt ist: Erst ein stimmiges Grundeinkommen, mit dem man sich seine Grundleistungen kaufen kann, ist die Grundvoraussetzung für einen Menschen, mental und materiell, eine Leistung für die Gemeinschaft erbringen zu können.
Mit der Einführung eines stimmigen Grundeinkommens werden viele kleine Dienstleistungsbetriebe, somit auch die Tante Emma Läden, wieder eine wirtschaftliche Grundlage bekommen.

Fakt ist auch: Ein stimmiges Grundeinkommen, für jede Bürgerin und jeden Bürger, von der Geburt bis zum Tode, trägt nachweislich dazu bei, dass sich die heutige Schuldenproblematik entschärft; und das sich ein stimmiger und nachhaltiger Wirtschafts- und Geldkreislauf, in den und zwischen den Gesellschaften, bilden und festigen kann. Dies ist nicht nur eine inhaltslose Behauptung, dies wird die Eckhard Bock IKS Hessen in einem öffentlichen Wettbewerb auch beweisen können.

Gruß Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 30.10.2012, 11:33   #611
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK

Mach mit: Bring dein Wissen, dein Können, deine eigenen Ideen und Konzepte und alles was du meinst, das für ein besseres Zusammenleben und Wirtschaften beitragen kann, ein.

Beobachte, analysiere, forsche, bewerte, informiere und kritisiere.

Bedenke: Du hast nur ein Leben und eine begrenzte Lebenszeit auf der Erde; deine Gesundheit ist vergängliche und jederzeit bedroht. Dein Gedankengut was du preisgibst wird die Zukunft, im Kleinen oder Großen, auf jeden Fall maßgeblich mitgestalten.

Jeder hat einen anderen Blickwinkel auf die ablaufenden Prozesse, alle Blickwinkel zusammengeführt, wird uns zur richtigen Einschätzung der Lage, somit zu den richtigen Mitteln, die zur Problemlösung taugen, führen.

Es gibt keine schönere Arbeit als die Prozessabläufe in der Biosphäre, erst einmal gedanklich, mitgestalten zu dürfen - mit dem Ziel: Ein Klima zu schaffen, das Forschung und Entwicklung in allen Lebensbereichen - ohne System-Tabus, somit ohne jeglichen Lobbyismus - möglich macht; ein Klima, das den Menschen wieder vor Ort, in ihrer Heimat, nachhaltige Zukunftsperspektiven, in allen Bereichen des Lebens, eröffnet.

IDEEN UND KONZEPT-SCHMIEDE HESSEN >IKS HESSEN<

- Thinktank/Gedankenfabrik
- Cluster von Ideen, Wissen und Können
- Werkstatt und Labor für Gestaltung und Entwicklung
- Zentrum für Infotainment, Edutainment und Entertainment

IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » Über die IKS

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 30.10.2012, 21:46   #612
Alter Sack
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Alter Sack Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Bedenke: Du hast nur ein Leben und eine begrenzte Lebenszeit auf der Erde; deine Gesundheit ist vergängliche und jederzeit bedroht.
Richtig, darum muss endlich "richtig" angepackt werden, vorbei die Zeit der Stirn, es ist Zeit für die Faust.

Kein nutzloses BLA-BLA mehr ...
__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
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Alt 14.11.2012, 13:02   #613
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Standard (Grund-) Einkommen aller Art

Wird es jemals möglich sein, dass jedem in einer Gemeinschaft lebenden Menschen, von der Geburt bis zum Tote, eine sinnvolle Tätigkeit mit einem stimmigen (Grund-) Einkommen angeboten werden kann, ohne die Wirtschaft bzw. das Finanzsystem, ohne die Umwelt und Natur damit zu überfordern?

Noch weitergehend: Wird es jemals möglich sein, dass jeder die Höhe seines Einkommens und seine Arbeitszeit selbst mitbestimmen kann?

Klinkt alles sehr utopisch und weltfremd?

Die IKS Hessen sagt, ja, mit den richtigen Konzepten und den richtigen Technologien wird dies in Zukunft alles möglich sein.

Das neue Junktim:

60/30/10 Regel und "Energiemehrwegtechnologie"

Dieses Junktim wird die Unternehmen, den Staat, die Staatengemeinschaft in die Lage versetzen, jeder Bürgerin und jedem Bürger eine sinnvolle Arbeit mit einem stimmigen Einkommen, in Form einer gesetzlich verbrieften Option (...), fortwährend und nachhaltig anzubieten.

Das Junktim 60/30/10 Regel und "Energiemehrwegtechnologie" schafft die Voraussetzung dass das Schuld-Leistungs-Prinzip umgekehrt werden kann:

Heute trägt das Risiko keine sinnvolle Arbeit zu finden, somit kein stimmiges Einkommen zu erwirtschaften, jeder selbst.

Mit dem neuen Junktim: 60/30/10 Regel und "Energiemehrwegtechnologie" kann jeder Bürgerin und jedem Bürger eine sinnvolle Tätigkeit mit einem stimmigen Einkommen fortwährend und nachhaltig angeboten werden.

Ich sage es noch einmal: Diese Tatsache versetzt die Unternehmen, den Staat, die Staatengemeinschaft, in die Lage, stimmige Einkommen in Form von Optionen (...), jeder Bürgerin und jeden Bürgern fortwährend und nachhaltig anzubieten.

Fakt ist: Unser Finanzsystem hat gravierende Fehler, ist labil und steht deshalb - wieder einmal - vor dem Zusammenbruch.
Unsere Wirtschaftsweise, die uns heute noch Wohlstand und Lebensqualität generiert, basiert auf falschen Grundlagen, diese Grundlage ist nicht nachhaltig. Somit ist es doch nur folgerichtig, dass über etwas Neues: neue Ideen, Konzepte und Technologien, nachgedacht wird.

Ein öffentlicher und offener Wettbewerb schafft die besten Voraussetzungen, die neuen Ideen, Konzepte und Technologien öffentlich zu analysieren und bewerten zu lassen, um sie letztendlich zu einem stimmigen Gesamtkonzept zu konvergieren.

Mit dem Ziel: Der Öffentlichkeit die dann bekannten und favorisierten Ideen, Konzepte und Technologien, innerhalb eines Gesamtkonzeptes, das zu einer stimmigen und nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise führt, in der Gesellschaft bzw. den Gesellschaften zu integrieren. Damit sich Wohlstand und Lebensqualität, letztendlich für alle Menschen auf der Erde, sichern und vermehren kann.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 17.11.2012, 12:00   #614
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Das monetäre Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2011 bei ca. 2.570 Mrd. Euro – d. h., daraus haben sich 2011 Einkommen aller Art, wie: Löhne, Gehälter, Renten, Pensionen, Gewinne, Renditen, Steuern, Abgaben usw. in gleicher Höhe generieren können.

Das monetäre BIP 2011 in Höhe von 2.570 Mrd. € floss mit:

1.156 Mrd. € zu den Kommunen, Ländern und zum Bund - das sind ca. 44 % vom BIP. 760 Mrd. flossen davon in die Sozialkassen für Arbeit und Soziales - das sind ca. 30 % vom BIP.

914 Mrd. € zu den Kapitalgebern für den Kapitaldienst - das sind ca. 36 % vom BIP. (Tendenz steigend).

500 Mrd. € zu den ca. 10 Mio. verbliebenen Arbeitnehmer/innen in den Unternehmen, das entspricht einem durchschnittlichen Monatseinkommen von ca. 4.000 € pro Kopf, Arbeitnehmer/innen die noch einen monetären Leistungsausgleich direkt aus den Unternehmen beziehen - das sind ca. 20 % vom BIP (Tendenz fallend).

D. h., im Durchschnitt zahlen wir alle mit unserem Einkommen über die Preise - pro Euro:

44 Cent an den Staat - der wiederum gibt davon 30 Cent an die Bedürftigen weiter.

36 Cent an die Kapitalgeber - da zählen alle die zu, die in irgendeiner Form Geld ansparen (Tendenz steigend).

20 Cent für den monetären Leistungsausgleich zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber - die ursprüngliche Entlohnung für eine erbrachte Leistung in einem Unternehmen (Tendenz fallend).

Nach der Währungsreform von 1948 lag der Kapitaldienst in den Preisen noch weit unter 5 %. Fast 35 Jahre lang gab es annähernd Vollbeschäftigung. Der monetäre Leistungsausgleich in den Unternehmen, zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, lag damals noch bei 60 bis 70 %.

Mit den prozentualen Einkommenszuwächsen, vergrößerten sich die Einkommensunterschiede rasant. Immer mehr Einkommen konnten und können dadurch gespart, der Wirtschaft somit entzogen werden, um sie der Wirtschaft, in Form eines Kredites, wieder zuzuführen.

Mit der Folge:

1. Der Verschuldungsdruck in den und zwischen den Gesellschaften erhöhte sich mit jedem gesparten Euro, der nicht zeitnah über den Konsum der Wirtschaft wieder zurückgeführt wurde - die Schuldenproblematik hat sich dadurch kontinuierlich verschärft.

2. Der Anteil des monetären direkten Leistungsausgleich in den Unternehmen hat sich, durch den steigenden Kapitaldienst, kontinuierlich verringert - heute auf nur noch ca. 20 % des BIP (Tendenz abnehmend).

Die einseitigen Diskussionen über Steuererhöhungen bzw. Steuersenkungen sind in ihrer Bedeutung und Auswirkung, wie oben zu sehen ist, so weit weg von der Realität wirklich die Probleme zu lösen, dass man sich fragen muss: Ist dies nun Naivität, Unwissenheit oder gezielte Verschleierung der Realitäten. Ist hier eine tiefgründige und objektive Aufklärung nicht gewollt. Will man den Bürgerinnen und Bürgern die wahre Problematik bei den Einkommen- seitens der Kapitalgeber, den Professionellen aus der Politik und der Konzern-Wirtschaft - mit Hilfe endloser Diskussionen über Steuern und Abgaben vernebeln?

Wir, die Bürgerinnen und Bürger, die klein und mittelständischen Unternehmen und Unternehmer, wir alle warten auf neue Impulse, auf neue Ideen und Konzepte, die stimmig und nachhaltig sind, die uns allen wieder neue Lebens- und Wirtschaftsperspektiven eröffnen. Wer das in der gestaltenden Politik nicht in die Reihe bekommt bzw. nicht liefern kann, und dies ist offensichtlich der Fall, der sollte sich Hilfe suchen oder so fair sein, sich aus der gestaltenden Politik zurückziehen - damit neue Köpfe mit neuem Gedankengut die Prozessabläufe, in den und zwischen den Gesellschaften stimmig und nachhaltig gestalten können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 17.12.2012, 11:51   #615
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Stimmige demokratische Prozesse benötigen Aufklärung und Wissen, nur mit Aufklärung und Wissen können die richtigen demokratischen Entscheidungen getroffen werden.

Interessanter Beitrag, immer noch top aktuell, schaut mal rein.

Die vergessenen Warnungen von Kennedy und Eisenhower 1961 - YouTube

Kriege:

• Werden von Staaten und deren Verbündeten geführt.
• Werden von Regierungen, von deren Lobbyisten initiiert.
• Haben die Folge von Aufrüstung.
• Bringen Leid und Zerstörung.
• Haben die Folge des Wiederaufbaus.

• Produzieren Aufrüstung und Wiederaufbau – Aufrüstung und Wiederaufbau generieren wiederum Schuldgeld.
• Produzieren Schuldgeld - Schuldgeld für das die Staaten und deren Verbündete, somit wir Bürgerinnen und Bürger haften müssen.
• Produzieren Schuldgeld - aus dem sich Einkommen aller Art schöpfen.
• Produzieren Einkommen - das schon zu 40 % in den Kapitaldienst fließt.
• Produzieren immer mehr Kapitaldienst - ist Einkommen, das bei denen ankommt, die die Kriege, somit Aufrüstung- und Zerstörungsprozesse initiiert haben.

Jeder der über die entsprechende Pietät verfügt, sich in hohen öffentlichen Ämtern oder Institutionen befindet und dies Missstände öffentlich anspricht, muss damit rechnen, dass er von den Lobbyisten der Waffen- und Rüstungsindustrie attackiert wird. Dies kann bis zum Äußersten: Der Gewaltandrohung und Mord führen - auf Mord und Zerstörung basiert ihre Geschäftsidee, davor haben diese Herrschaften keinerlei Skrupel, Mord und Zerstörung das ist ihr Geschäft.

Das Internet macht es möglich das wir uns mit Wissen und Informationen austauschen. Die Mächtigen dieser Erde sind zurzeit dabei, unter dem Vorwand krimineller Machenschaften einiger User, diesen Wissens- und Informationsfluss einzuschränken - zu zensieren.

Daher müssen wir alle, die das Internet nutzen, aufpassen, dass man uns diese Freiheit nicht einschränkt. Die Freiheit uneingeschränkt Wissen und Informationen austauschen zu können, diese Freiheit dürfen wir uns unter keinen Umständen nehmen lassen. Denn den Wissen- und Informationsaustausch brauchen wir um uns eine humanere und stimmigere Welt zu schaffen.

Eckhard Bock IKS Hessen - http://www.facebook.com/eckhard.bock.7
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Alt 24.12.2012, 14:22   #616
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Standard Weihnachtsbotschaft 2012

Wieder einmal feiern wir, in unserer westlichen Wertegemeinschaft, zusammen ein Weihnachtsfest mit unseren Liebsten. Ein Fest der Freude und Besinnlichkeit: Mit dem Blick auf das Vergangene, auf das Zukünftige, und, mit den Blick auf das Wesentliche – den Sinn des Lebens.

In den letzten Jahren haben viele von uns nicht nur Freude sondern auch viel Leid erfahren müssen. In vielen gesellschaftlichen Bereichen hat sich das Zusammenleben und Wirtschaften dramatisch verschlechtert. So sehr, dass sich immer mehr Menschen fragen: Wie wird es in Zukunft für mich, für meine Familie und für alle anderen weitergehen? Wie viel Schaden werden die Gemeinschaften noch nehmen? Was bringt uns die Zukunft?

An vielen Orten und in vielen Bereichen unseres Lebens sind die Arbeitsprozesse, somit die Einkommensquellen, eingebrochen bzw. ganz vom Markt verschwunden. Die Angst vor Armut geht europaweit um.

Und was sagen unsere Politiker, Wirtschaftsbosse und Finanzjongleure dazu: Europa befindet sich, aus monetärer Sicht, auf dem richtigen Weg in die Zukunft.

Wenn so die Zukunft Europas aussehen soll, dann gute Nacht Europa.

Mit ökonomischen, gesellschaftlichen und ethischen Gesetzmäßigkeiten hat das nichts, nachweislich wirklich rein gar nichts, zu tun. Hier wird auf Kosten vieler Bürgerinnen und Bürger Europas, ein unstimmiges und nicht nachhaltiges Finanz- und Wirtschaftssystem erhalten, das nachweislich auf einem Schneeballsystem basiert.

Ohne Skrupel werden hier ganze Existenzen und Zukunftsperspektiven zu Gunsten monetärer Gewinnmaximierungen geopfert.

In allen gesellschaftlichen Bereichen des Lebens fehlt das Geld. Vielen Unternehmen und Kommunen, die mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tagtäglich die notwendigen und gewünschten Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen, steht das Wasser bis zum Hals, geraten immer weiter in eine finanzielle Schieflage – fallen somit als zukünftige Schuldner aus dem System heraus – mit fatalen Folgen für die Gesellschaften.

Diese Unternehmen und Kommunen werden nicht nur als Schuldner zur Generierung von Einkommen dringend benötigt, sie werden auch für die unentbehrlichen Dienstleistungen in den Gesellschaften dringend benötigt – doch wie soll das alles in Zukunft aufrechterhalten werden, wenn ihre Kreditwürdigkeit immer mehr verloren geht?

Wir können und dürfen Europa doch nicht einem monetären Schneeballsystem ausliefern. Ein System, das immer mehr Missstände in den Gesellschaften, die immer mehr Probleme in den und zwischen den Gesellschaften aufwerfen, bringt.

Die Menschen in den Gesellschaften werden von dem heutigen Finanz- und Wirtschaftssystem ausgebeutet – es nimmt immer mehr Bürgerinnen und Bürgern die Luft zum Atmen. Es nötigt sie dazu, sich einem exzessiven, somit existenzvernichtenden Wettbewerb auszuliefern – alles um dem Finanzsektor die Gewinnmaximierung zu ermöglichten.

Das heutige Finanz- und Wirtschaftssystem hat nachweislich keine nachhaltigen Grundlagen. Wenn wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, diesen Tatsachen nicht bald ins Auge sehen, produziert das heutige Finanz- und Wirtschaftssystem, Jahr für Jahr, mehr Armut und Leid in den Gesellschaften Europas. Der Jahresrückblick wird, im Gesamten, immer negativ sein.

Wie viel Leid und Armut werden uns unsere Politiker, Wirtschaftsbosse und Finanzjongleure noch zu muten, ja zu muten können, bevor wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, aufwachen und unseren gewählten Politikern, den Wirtschaftsbossen und Finanzjongleuren unmissverständlich erklären, bis hier hin und nicht weiter, wir fordern: Das Finanz- und Wirtschaftssystem muss vom Grunde her neu reformiert werden.

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Bürgerinnen und Bürger Europas, wacht auf, das heute Finanz- und Wirtschaftssystem ist nachweislich nicht stimmig, nicht nachhaltig und schon gar nicht alternativlos ( das Junktim 60/30/10 Regel und “Energiemehrwegtechnologie” wäre z. B. eine Alternative).

Das heutige Finanz- und Wirtschaftssystem, es nimmt euch, Tag für Tag, mehr die Luft zum Atmen – dies muss, nachweislich, nicht sein. Wir könnten uns ein “Paradies” auf der Erde schaffen.

In diesem Sinne, allen ein schönes, frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2013.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 15.02.2013, 14:25   #617
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Standard Wahre Freiheit und Chancengleichheit

Unsere „Westliche Wertegemeinschaft“:

• Die persönliche Freiheit,
• Chancengleichheit,
• das Streben nach Glück und Wohlstand.

Nach diesen Werten leben und wirtschaften wir. Stimmt das oder wird uns das lediglich suggeriert?

Da stellt sich mir sofort die Frage: Stehen diese Werte heute, in den Industrie- und Schwellenländern, wirklich noch ganz oben an - auf der Agenda?

Besitzen wir alle noch die gleichen Chancen auf wahre wirkliche Freiheit, auf das Streben nach Glück und Wohlstand?

Haben wir, die Menschen in den Industrie und Schwellenländern, nicht schon lange unsere wahre wirkliche Freiheit gegen eine rein fiktive Freiheit, gegen eine reine Konsum-Freiheit, und die auch nur in Verbindung mit einem entsprechenden Einkommen, eingetauscht.

Eine Konsum-Freiheit, die wir uns auf Kosten unseres Lebensraums, auf Kosten der Substanz, auf Kosten unserer Gesundheit und Lebenszeit aufrechterhalten - und immer weniger Menschen wirklich genießen können.

War es nicht mal so: Wer sich überdurchschnittlich anstrengt, wer fleißig und strebsam ist, der bekommt für seine erbrachte Leistung auch einen adäquaten Gegenwert - in Form eines stimmigen Einkommens.

Ist dies in einer vom Geld dominierten Welt, mit hoch technisierten und bürokratisierten Gesellschaften, wirklich noch so, dass man für seine erbrachte Leistung einen adäquaten Gegenwert, in Form eines stimmigen Einkommens, erhält? Nein!

Das heutige Finanzsystem stellt das Leistungsprinzip - nachweislich - auf den Kopf. Aus dem Geldkreislauf der Wertschöpfungsketten, beziehen wenige Menschen überdurchschnittlich hohe Einkommen - ohne eine adäquate reale Leistung dafür erbracht zu haben. Sie stellen den Wertschöpfungsketten lediglich das notwendige (Schuld-) Geld zur Verfügung, das sie zuvor dem Geldkreislauf der Wertschöpfungsprozesse unstimmig entzogen haben.

Seitdem "clevere" Menschen das Geldsystem explizit für ihre Zwecke (...) nutzen können, hat sich die Situation der Verschuldung und Ausbeutung, die Gewalt, der Hass und die Unzufriedenheit in den und zwischen den Gesellschaften, die Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt und Natur, dramatisch entwickelt.

Wer über genügend Ressourcen verfügt, sie klug und effizient und nachhaltig einsetzt, sollte auch die besten Chancen haben Entwicklungen voranzutreiben.

Damals hat die Kombination aus Klugheit, Wissen und Kraft die Entwickelung maßgeblich angetrieben und beeinflusst; heute ist es allein das Geld, was die Entwicklungen antreibt und beeinflusst. Und das Geld, es verfolgt allein den Entwicklungen, die die monetäre Gewinnmaximierung vorantreibt - somit sind letztendlich alle Entwicklungen auf das Ziel der Gewinnmaximierung hin ausgerichtet.

Wer über viel Geld verfügt, der hat die besten Chancen Entwickelungen in seinem Sinne zu beeinflussen und voranzubringen. Das Unabwendbare daran ist nur, mit der heutigen Verbrennungstechnologie, und mit allen Technologien die auf der Verbrennungstechnologie basieren, wird die Gewinnmaximierung in den Wertschöpfungsketten forciert.

Das bedeutet: Die Ausbeutungs-, Verbrauchs- und Zerstörungsprozesse, sie müssen mit allen Mitteln (...) aufrechterhalten und forciert werden, Stichwort Waschstum: damit die Gewinnmaxiemierung auch möglich wird.

Fazit: Der Schlüssel für positive Entwicklungen liegt letztendlich in einer wirklich realen Chancengleichheit Entwicklungen, Entwicklungsprozesse, zu initiieren, zu beeinflussen und voranzubringen.

Eine wirkliche reale Chancengleichheit Entwicklungen mitgestalten zu können, kann in einer Welt wo das Geld alle Prozesse initiiert und lenkt, nur dann wirklich erreicht werden, wenn die Einkommen aus dem Geldkreislauf der Wertschöpfungsketten stimmig zur Verteilung kommen.

Die 60/30/10 Regel, die es möglich macht jeden Menschen eine Option in Form eines stimmigen und nachhaltigen Einkommen anzubieten, sie kann und wird dies leisten können.

Siehe:IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » » Die 60/30/10 Regel einer Gemeinschaft

Begründung: Heute wo das Geld, der Besitz bzw. die Verfügbarkeit von Geld, alle Entwicklungen maßgeblich beeinflusst und vorgibt, hier ist es dringend notwendig, das das Geld stimmig, vor Ort an der Quelle, zur Verteilung kommt -damit die Kaufkraft das Angebot und die Nachfrage, somit die dazu gehörige Forschung und Entwicklung, von allen Menschen mitbestimmt werden kann.

Wahre Freiheit und Chancengleichheit, mit stimmigen Entwicklungen, kann und wird uns eine Option (…) auf ein stimmiges und nachhaltiges Einkommen, mit Hilfe de 60/30/10 Regel, bringen.

Jetzt kommt meist der große Aufschrei: „Ja Wer soll denn das bitteschön alles zahlen, woher soll das viele Geld, was jeden Monat zur Auszahlung kommt, kommen?“

Antwort: Fakt ist, eine monetäre Option auf ein (Grund-) Einkommen setzt keinerlei Leistungen voraus; erst wenn die Option in eine Leistung gewandelt wird, entsteht für beide Parteien: bei dem der sie anbietet und bei dem der sie annimmt, eine reale Bringschuld (…). Und die Erfüllung der Bringschuld kann mit Hilfe der"Energiemehrwegtechnologie", und mit allen Technologien die auf der "Energiemehrwegtechnologie" basieren, jeder Bürgerin und jedem Bürger gewährleistet werden.

Es entsteht nachweislich für alle Beteiligten eine sogenannte Win-Win-Situation.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 16.02.2013, 13:18   #618
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Standard AW: Frage an alle

Frage an alle Grundeinkommen- und Mindestlohn- Befürworter und auch Gegner:

Könntet ihr euch mit folgender Gestaltungsweise: Die allen ein stimmiges und nachhaltiges Grundeinkommen, und, allen einen stimmigen und nachhaltigen Mindestlohn sichert, anfreunden?

Jeder bekommt, von Geburt an, ein (Grund-) Einkommens in Höhe von 400 € im Monat, um 50 € pro Jahr bis zum 18. Lebensjahr auf 1.400 € ansteigend, von der Europäischen Gemeinschaft (EU), in Form einer Option, angeboten.

Mit dieser monatlichen Option kann nun jeder für sich selbst entscheiden, bei Minderjährigen entscheiden die Erziehungsberechtigten, ob er das von der EU angebotene Grundeinkommen (400 € bis 1.400 €) ganz oder teilweise in eine Leistung wandelt.

Wird die Option in eine Leistung gewandelt, entsteht für alle Beteiligten:

• Für den, der die notwendigen und gewünschten Leistungen herstellt und anbietet,
• für den, der das Einkommen in den Wirtschaftskreislauf bringt, und,
• für den, der seine Option, sein Einkommen in eine Leistung wandelt,

eine klar definierte Bringschuld (…).

Unabhängig wie letztendlich diese Bringschuld (...) aussehen wird, es geht hier erst mal nur um die Methode, wie man einen stimmigen und nachhaltigen Wirtschaftskreislauf, von dem letztendlich alle partizipieren werden bzw. können, in Gang bringt und hält; und, welche Akzeptanz diese Methode: Option auf ein Einkommen, auf einen Mindestlohn bei euch findet.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 17.02.2013, 12:55   #619
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Standard Zum Thema:"Debatte um Mindestlohn neu entbrannt"

Einkommen, Mindestlohn, Grundeinkommen - in Form einer Option?

Da sollten/müssen wir, in den Industrieländern und Schwellenländern, in Zukunft komplett umdenken. Alle Arbeitsprozesse sollten extrem verkürzt werden, unsinnige Arbeitsprozesse müssen verschwinden. Die Generierung von Einkommen muss auf anderen Grundlagen (…) fußen.

Begründung: Jeder Arbeitsprozess verbraucht Rohstoffe und Energieträger- und die werden knapper somit in einer freien Marktwirtschaft immer teurer. Die uns noch zur Verfügung stehenden Rohstoffe und Energieträger sollten wir in Zukunft nur noch für sinnvolle und nachhaltige Wertschöpfung (…) zur Verwendung bringen.

Das zukünftige Motto sollte nicht mehr lauten: „Sozial ist was Arbeit schafft“, nein, das zukünftige Motto sollte lauten: Sozial ist was jeder Bürgerin und jedem Bürger ein stimmiges und nachhaltiges Einkommen verschafft.

Wer, trotz Angebot, auf mehr Einkommen verzichtet, den sollten wir nicht anfeinden sondern extrem dankbar sein. Denn dieses Verhalten sichert Rohstoffe und Energieträger, die dann für nachhaltige Dinge verwendet werden können. Menschen die freiwillig auf Einkommen verzichten werden sich in Grenzen halten. Wer das Angebot bekommt mehr zu verdienen, wird dies i. d. R. auch annehmen.

Die Verantwortlichen in der Politik sollten, nein die Sachzwänge werden sie dazu zwingen, in Zukunft komplett Umzudenken!

Sozial ist was Arbeitsprozesse verkürzt, sinnlose Arbeitsplätze/Tätigkeiten abschafft, jeden ein stimmiges Grundeinkommen und allen ein leistungsgerechtes, selbst zu bestimmendes, Einkommen ermöglicht.

Eckhard Bock IKS Hessen
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