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...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


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Alt 04.09.2012, 16:48   #576
pinguin
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Standard AW: Was sollte in Gang gebracht und gehalten werden, so das …

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Ein fortlaufender öffentlicher Ideen- und Konzept-Wettbewerb kann dies nachweislich leisten.
So löblich das ganze auch ist, so wird es nur dann effektiv funktionieren, wenn jeder (!) Bürger des Landes, Europas bzw. gar der Welt finanziell abgesichert ist, um sein Leben nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten, ohne anderen hinterherzurennen.

Solange die Gesellschaft DAS nicht in die Reihe bekommt, braucht man über offenen Ideenaustausch nicht zu reden, weil garantiert einige wenige Leutchen diese Ideen abgreifen und sich bei der Umsetzung die Taschen füllen, ohne jene finanziell zu beteiligen, von denen sie diese Ideen erst haben.

Ich hab's hinter mir; nie wieder.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 05.09.2012, 12:48   #577
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IKS-Hessen
Standard Ein Umdenken ist erforderlich

@Kaydo& @pinguim

Fakt ist:

• Auch die Wissenschaft generiert Schuldgeld; Geld, das irgendwo von irgendjemanden in den Wirtschaftskreislauf geführt wurde - für das irgendjemand mit seinen Vermögenswerten haftet.

• Die Wissenschaft wird vom Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft finanziert; d. h., die Wissenschaft hängt letztendlich auch, direkt bzw. indirekt, von der Generierung von Schuldgeld ab.

Diese Tatsache hat nachweislich großen Einfluss, somit Auswirkungen, auf die Forschungsergebnisse zukünftige Entwicklungen in den Gesellschaften.

Das bedeutet: Alternativen bzw. Veränderungen in der heutigen Gestaltungsweise:

• im Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft,
• in den heutigen Energie-einweg-technologien (Technik, wo der Energieträger nur einmal genutzt wird und dann dem System nicht mehr zur Verfügung steht),
• in den Bereichen wo Wettbewerb stattfindet, stattfinden darf, ...

... sind über die Wissenschaft nur noch sehr schwer möglich.

Wer in der Wissenschaft gegen den Strom schwimmt, der geht immer die Gefahr ein, dass er seine finanziellen Mittel verliert bzw. erst gar nicht gefördert wird.

Solange Regeln und (Grund-) Gesetze auf rein theoretischen Grundlagen basieren, keinen wirklichen Automatismus zum Positiven hin hervorbringen, bleibt alles nur gutgemeint.

Finanziell abgesichert sein. Ja was heißt denn das?

Jemand muss mir Monat für Monat einen entsprechenden Geldbetrag x auf mein Konto überweisen? Dies reicht nicht aus, dieser Geldbetrag wird in seinem Wert nicht nachhaltig sein, sein können. Und, mit Geld allein wird man nicht satt. Der Geldmenge und dem Geldwert müssen stets die notwendigen und gewünschten Leistungen gegenüberstehen.

Dies bedeutet: Zur Herstellung und Bereitstellung von Grund- und Wunschleistungen müssen fortwährend die notwendigen Rohstoffe, Energieträger, energetische und geistige Potentiale, funktionierende Wertschöpfungsketten und ein funktionierender Handel bereit stehen.

All diese Dinge müssen als realer Wert den Geldbetrag x gegenüberstehen, wenn er nachhaltig sein soll.

Das Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, mit den heutigen Wertvorstellungen und der heutigen Zielsetzung: Gewinnmaximierung um jeden Preis, kann und wird uns dies nachweislich nicht nachhaltig gewährleisten können - weil sich Fehler im System befinden und weil mit dem Werkzeug Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft die falschen Ziele verfolgt werden.

Wir müssen hier komplett Umdenken.

Und ein Umdenken wird nur dann wirklich stattfinden, ja stattfinden können:

• Wenn alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über das Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, über dessen Funktionsweise in der Gesellschaft und zwischen den Gesellschaften, neutral und objektiv, aufgeklärt sind.
• Wenn die Fehler im System, sowie die fehlerhafte Anwendung des Systems, den Bürgerinnen und Bürgern, neutral und objektiv, erklärt wurden.
• Wenn alle interessierten Bürgerinnen und Bürger geistig in die Gestaltungsweise zukünftiger Prozessabläufe, in den Gesellschaften und zwischen den Gesellschaften, eingebunden sind.
• Wenn interessierten Menschen fortwährend die Möglichkeit gegeben ist, ihre Wirtschafts- und Lebensweise, frei von jeglicher Ideologie, frei von jeglichem Lobbyismus, somit neutral und objektiv, durch eigene Ideen und Konzepte, zum Positiven hin, zu verändern.

Ein fortwährender, öffentlicher und offener Wettbewerb kann dies alles nachweislich leisten.

Haben die Anhänger eines bedingungslosen Grundeinkommens vor einem solchen Wettbewerb angst – der ihre Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens letzten Endes verwerfen könnte?

Die IKS Hessen ist sich relativ sicher, das ihr Grundeinkommenskonzept über die beiden Junktims:

• 60/30/10 Regel und Energiemehrwegtechnologie,
• Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, …

… in einem offenen Wettbewerb nicht nur eine breite Zustimmung bekommt, sondern auch vor den physikalischen, mathematischen und ethischen Gesetzen Bestand haben wird.

Lasst uns in einem Wettbewerb um die besten Ideen um das beste Konzept, für die stimmigste Methode des Wirtschaftens und Zusammenlebens, streiten.

Mit dem Ziel: Die beste Idee, das beste Konzept soll gewinnen. Und es geht nicht um die Idee und das Konzept, es geht um das zukünftige Zusammenleben und Wirtschaften,

Ganz nebenbei wird man den etablierten und fundamentalistischen Anhängern, Lobbyisten und Ideologen, den Wind aus den Segeln nehmen können.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 05.09.2012, 18:14   #578
pinguin
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

@IKS-Hessen

Bei allem Respekt, kein noch so gut erdachtes System wird funktionieren, wenn man die allgemeinen wie individuellen Bedürfnisse aller Bürger mißachtet; im gelebten Kapitalismus aber geschieht fortwährend genau das zugunsten einiger weniger Bürger. Denn jedes System, (egal ob Staat oder Firma), welches auf Ausgrenzung beruht, wird früher oder später scheitern.

Wäre Vermögen gerecht verteilt und würden in allen Branchen (!) stets (!) vernünftige Löhne bezahlt, gäbe es mehr Konsum, also bspw. mehr Absatz an bereits hergestellten Produkten, (die so derzeit auf Halde stehen und evtl. ungenutzt wieder recycelt werden müssen), oder es würden auf Grund erheblich größerer Nachfrage als jetzt, punktuell mehr Produkte hergestellt werden müssen.

Und das mit diesem sog. Schuldgeld stimmt auch nicht so uneingeschränkt. Klar, für große Investitionen benötigt man Kapital, daß evtl. die laufende Wirtschaftsleistung nicht hereinbringt. Für den normalen Alltag aber wären Schulden im Grunde gar nicht nötig, wenn es nicht auf der anderen Seite Bürger geben würde, die ihr Geld zurückhalten, damit dem Kreislauf entziehen, weil die Politik insgesamt nicht in der Lage ist, allen (!) Bürgern sichere Lebensverhältnisse zu vermitteln.

Wer nicht auf Grund der gegebenen politischen Situation in die Lage versetzt ist, überschaubare 5 bis 10 Jahre zu planen, wird kaum etwas in die Zukunft investieren.

Langfristig effektive Sicherheit ist alleine die Basis für zukunftsbezogene Investitionen. Dazu gehört aber eine Politik, die weiß, was sie will, und die selber 'nen Plan davon hat, was sie im Laufe von 5 bis 10 Jahren in Echt überhaupt gestalten will.

Unsere Politiker derzeit haben fast von allem genau 0 Plan und trampeln sich damit noch gegenseitig im Wege herum, weil sie sich erstens nicht wirklich mögen, sich zweitens gegenseitig nicht über den Weg trauen und sich drittens gesellschaftstypisch gegenseitig alle wirklichen Erfolge mißgönnen. Sorry, aber damit können Sie mit allem einpacken.

Das A und O einer erfolgreichen (!) Gesellschaft sind sichere (!) Lebensverhältnisse für alle (!) Bürger.
__

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Alt 05.09.2012, 22:38   #579
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Kaydo
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen

Das A und O einer erfolgreichen (!) Gesellschaft sind sichere (!) Lebensverhältnisse für alle (!) Bürger.

Hallo

Hundertprozent Zustimmung von mir.


................... Alles andere ist doch Schwachsinn.


Mit Grüßen
__

Kaydo
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Alt 06.09.2012, 11:31   #580
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IKS-Hessen
Standard Sichere Lebensverhältnisse schaffen

@pinguin

„Das A und O einer erfolgreichen (!) Gesellschaft sind sichere (!) Lebensverhältnisse für alle (!) Bürger.“

Genau diesen Satz sollte jeder, der etwas zum Positiven hin verändern möchte, tief verinnerlichen.

Begründung: Kein Geld der Welt kann uns sichere Lebensverhältnisse gewährleisten. Wenn wir morgens aufstehen stehen, haben wir immer wieder die gleichen Aufgaben: Unsere Lebensverhältnisse zu erhalten und zu verbessern.

Die heutige Schuldgeldgenerierung basiert jedoch auf Verbrennungs-, Ausbeutungs- und Verbrauchsprozessen. Und Schuldgeld generiert Einkommen aller Art – auch ein Grundeinkommen für alle.

Dies bedeutet: Mit jedem Geldbetrag den wir heute generieren, verschlechtern bzw. belasten wir letztendlich unsere Lebensverhältnisse.

Unsere zukünftigen Einkommen dürfen sich nicht mehr aus Verbrennungs-, Ausbeutungs- und Verbrauchsprozessen generieren – denn das schafft nachweislich keine sicheren Lebensverhältnisse für alle.

Wer ein stimmiges und nachhaltiges Grundeinkommen für alle fordert, der sollte/muss den Bürgerinnen und Bürgern auch erklären können, wie, wo und aus was sich unsere zukünftigen Einkommen generieren sollen.

Ohne hier eine stimmige Antwort zu finden, wir ein stimmiges und nachhaltiges Grundeinkommen, für alle, immer eine schöne Utopie bleiben.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 06.09.2012, 16:27   #581
pinguin
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Standard AW: Sichere Lebensverhältnisse schaffen

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Die heutige Schuldgeldgenerierung basiert jedoch auf Verbrennungs-, Ausbeutungs- und Verbrauchsprozessen.
Ich gebe Ihnen dahingehend Recht, als daß es die von Ihnen genannten Ausbeutungsprozesse nicht geben müsste.

Ohne die beiden anderen von Ihnen genannten Prozesse ist Leben insgesamt gar nicht möglich, denn diese gibt es im weiteren Sinne im gesamten Bereich der Natur.

Zitat:
Dies bedeutet: Mit jedem Geldbetrag den wir heute generieren, verschlechtern bzw. belasten wir letztendlich unsere Lebensverhältnisse.
Da stimme ich nicht zu, da Geld als solches eine menschengemachte Erfindung ist und damit stets den vorhandenen Gegebenheiten angepaßt werden könnte.

Und da heißt es aktuell, daß bspw. alle der EZB nachrangigen Banken die von der EZB bezogenen niedrigen Zinsen an alle ihre Kunden durchzureichen haben.

Zitat:
Wer ein stimmiges und nachhaltiges Grundeinkommen für alle fordert, der sollte/muss den Bürgerinnen und Bürgern auch erklären können, wie, wo und aus was sich unsere zukünftigen Einkommen generieren sollen.
Nun, wo bleibt Ihr realistischer Vorschlag?

ciao
pinguin
__

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Alt 07.09.2012, 09:50   #582
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

@pinguin

Richtig ist, auch in der Natur gibt es Verbrennungs- und Verbrauchsprozesse; sie dienen jedoch dem Aufbau – und auf Aufbau und Zerfall basiert alles Leben. In der Natur laufen die Prozesse jedoch anders ab und dienen anderen Zielen: Aus natürlichen Verbrennungs- und Verbrauchsprozessen entsteht fortwährend reales Wachstum. Wachstum in Form von energetischen und geistigen Potentialen (Informationsketten) eingelagert in den Energieträgern der Erde – und der Menschen ist der hochwertigste Energieträger auf der Erde.

Die von Menschenhand initiierten Verbrennungs- und Verbrauchsprozesse, sie dienen anderen Zielen: in erster Linie der Kraftgewinnung; Kraft, die wir in unsere Wertschöpfungsketten führen: für die Herstellung von Konsumgüter, und für die Gewährleistung unserer Mobilität.

Nur noch ein ganz kleiner Bruchteil der gewonnen Kraft aus Energieträgern, dient für die Erhaltung und Förderung unserer aller Lebensgrundlagen, wird für die Erhaltung und Förderung realer Wachstumsprozesse in der Natur eingesetzt.

Mit der Folge: Wir Menschen senken das Energieniveau der Erde kontinuierlich und immer rasanter ab. Die Energieträger werden dadurch gewandelt, der nachkommende Energieträger wird immer kraftloser, das in den Energieträgern eingelagerte energetische Potential wird immer geringer, mit dem absinkend des energetischen Potentials, nimmt zwangsläufig auch das geistige Potential in den Energieträgern ab – mit fatalen Folgen für die gesamte Entwicklung auf der Erde.

Wenn diese missstandsfördernden Prozesse erst einmal jedem bekannt sind, und wir wissen, dass sich unser Geld heute aus diesen unstimmigen Prozessen generiert, dann ist es doch nur logisch, wenn wir die zukünftige Geldgenerierung auf eine andere Basis stellen, stellen müssen.

Siehe IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » » Grundeinkommen – Konzept 1.0

Geld darf sich nur aus realen Wachstumsprozessen schöpfen - aus der Generierung energetischer und geistiger Potentiale. Und, Einkommen aller Art dürfen nur Optionen auf eine Leistung sein.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 07.09.2012, 20:22   #583
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Kaydo
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Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
@pinguin

Geld darf sich nur aus realen Wachstumsprozessen schöpfen - aus der Generierung energetischer und geistiger Potentiale.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen

EZB-Chef Mario Draghi kündigt Anleihenankaufprogramm an - SPIEGEL ONLINE

ZITAT:
Die Europäische Zentralbank will klammen Euro-Staaten mit unbegrenzten Anleihekäufen unter die Arme greifen. ....... Der EZB-Rat hat den Maßnahmen zugestimmt - es gab eine Gegenstimme.

----

Dagegen wirken Sie wie ein frommer Pater unter Spielsüchtigen. ........... Laden Sie doch mal Mario Draghi zum Kaffee ein, oder liest der auch hier im Forum.


Mit Grüßen
__

Kaydo
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Alt 08.09.2012, 08:32   #584
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IKS-Hessen
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Europäische Zentralbank EZB wirft Gelddruckmaschine an

Nun also doch, Staaten dürfen sich weiterhin Verschulden; d. h. sie dürfen weiterhin ihre Bürgerinnen und Bürger zwangsverschulden.

Um damit die Einkommen der Bürgerinnen und Bürger zu sichern? Nein!

In erster Linie dient diese Neuverschuldung dazu, die anstehenden Zins- und Zinseszinszahlungen an die Gläubiger zu sichern und, den Banken die entstandenen Verluste zu finanzieren. Aus der Zwangsverschuldung der Bürgerinnen und Bürger, über den Zins und Zinseszins, vermehren sich die Vermögenswerte der Kapitalgeber exorbitant.

Und diese Vermögenswerte fließen nicht direkt in den Konsum, zur Quelle, da wo sie generiert wurden, in den Wirtschaftskreislauf zurück, nein, sie werden den Staaten und Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern, in Form von Geschäftskrediten, Staatsanleihen und Konsumkrediten, d. h. zur erneuten Schuldgeldgenerierung, zur Verfügung gestellt - natürlich mit einem entsprechenden Zinssatz, der dem Risiko angemessen ist, versehen.

Dieser Weg des Geldflusses schafft den ständigen Zwang zur Neuverschuldung. Er, der Zwang zur Neuverschuldung, wird von den Kapitalmärkten entfacht und in Gang gehalten; und die Akteure, in der Wirtschaft und Politik, schauen hier hilflos zu.

Fakt ist: Das EZB-Geld produziert neues Schuldgeld, das wiederum produziert immer mehr leistungsloses Einkommen, Einkommen, das wiederum neues Schuldgeld produziert - ein Teufelskreislauf den man hier initiiert bzw. initiiert hat.

So wird das nichts mit unserem monetären System.

Wenn schon alle Bürgerinnen und Bürger für die Verschuldung ihrer Staaten und Banken haften müssen, dann ist es doch nur logisch, das das Schuldgeld, das die Staatengemeinschaft generiert, auch direkt in die Wirtschaftsprozesse geführt wird; dorthin, wo es Einkommen aller Art wie: Löhne, Gehälter, Renten, Steuern, Abgaben, Gewinne und Renditen usw. generiert; wo es zur Tilgung von Schulden zur Verwendung kommt, wo es die Produktion von Waren, Güter und Dienstleistungen entfacht - deren Verkauf wiederum Einkommen aller Art generiert. Jetzt sind wir bei den Geldgenerierung die Verbrennungs-, Ausbeutungs- und Verbrauchsprozesse in Gang setzt.

Fazit: Wir benötigen dringend einen funktionierendes Wirtschaftssystem- und einen stimmigen Geldkreislauf.

Wer an den Hebeln der Macht sitzt, somit die Geldgenerierung und die Geldflüsse kontrolliert, der gehört entweder selbst zum Geldadel oder ist dem Geldadel absolut hörig. Hier Aufmerksamkeit und Gehör für ein überdenken der heutigen Prozessabläufe in den Gesellschaften zu finden, dies könnte nur ein öffentlicher Wettbewerb leisten.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 08.09.2012, 09:30   #585
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Kaydo
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Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Dieser Weg des Geldflusses schafft den ständigen Zwang zur Neuverschuldung. Er, der Zwang zur Neuverschuldung, wird von den Kapitalmärkten entfacht und in Gang gehalten; und die Akteure, in der Wirtschaft und Politik, schauen hier hilflos zu.

Hallo

Das ist schon recht klug, was sie da schreiben. Die Neuverschuldung ist allerdings auch kein Automatismus. »Wirtschaft« funktioniert nur, wenn dabei alle gut wegkommen. Für Kleinunternehmer und Selbständige wird die Situation aber immer prekärer, sonst käme von der Leyen nicht auf die Idee die Selbständigen in die Rentenversicherung zwingen zu wollen.

Wer einigermaßen bei Verstand ist (und das werden immer mehr Menschen, trotz BILD-Zeitung) nimmt keine Konsumentenkredite auf, denn er weiß, er muss sie zurückzahlen. Da die Zahl der Geringverdiener durch Hartz4 und Zwangsarbeit immer weiter zunimmt, sind so natürliche Grenzen des Kreditwachstums zu erkennen. Kreditaufnehmen hat auch was mit realer »Hoffnung« zu tun. Die gesellschaftlichen Bedingungen sind aber nicht so, dass die Menschen Hoffnung haben können.

Wer von den Maßnahmen der EZB profitiert sind in erster Linie diejenigen, die Staatsanleihen kaufen, und jetzt von der EZB eine Garantie erhalten, dass auch dann, wenn die Staaten die Zinsen nicht zahlen können, die EZB die Anleihen zurückkauft. Also eine Geldvermehrungsquelle für Investoren. Wer sind die, die da immer reicher werden. Beherrschen die bald die Welt?

Zitat:
Fazit: Wir benötigen dringend einen funktionierendes Wirtschaftssystem- und einen stimmigen Geldkreislauf.
Das Problem der Bürgerinnen und Bürger ist, das sie nicht organisiert sind. Wir schauen den anderen, zu was sie machen. Dabei müssten wir selbst entscheiden und mitbestimmen. Es herrscht ein eklatantes Organisationsdefizit unter uns.
Ich sehe es am Beispiel des Bedingungslosen Grundeinkommens. Wenn ich die Menschen anspreche, ob sie mithelfen das bGE einzuführen, bleiben sie auf Distanz. »Keine Zeit, das kommt schon irgendwie« und so weiter. In derselben Zeit drücken die anderen »Machthaber« ihre Regeln durch.


Mit Grüßen
__

Kaydo
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Alt 08.09.2012, 21:53   #586
Alter Sack
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Alter Sack Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Warum habe ich so das Gefühl, dass ich hier beim Internationalen-Frühschoppen mit Werner Höfer bin?

Wenn, sollte, müsste, aber, eigentlich, könnte, oder ...
__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
Alter Sack ist offline  
Alt 09.09.2012, 14:36   #587
Ein Hartzianer
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Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Diese Frage stell ich mir auch.

Aber sehn wir doch mal genauer hin:
Zitat:
In erster Linie dient diese Neuverschuldung dazu, die anstehenden Zins- und Zinseszinszahlungen an die Gläubiger zu sichern und, den Banken die entstandenen Verluste zu finanzieren. Aus der Zwangsverschuldung der Bürgerinnen und Bürger, über den Zins und Zinseszins, vermehren sich die Vermögenswerte der Kapitalgeber exorbitant.
Wir reden hier schon seit geraumer Zeit über nichts weiter, als Zahlen auf Papier.
Naturbedingt ist der reale Gegenwert auf dieser Erde ebenso begrenzt,
wie auch konstant. Wenn denn überhaupt vorhanden, denn wer definiert denn
den Wert ? Richtig, der Mensch selbst.

Je mehr die Geldmenge wächst, umso wertloser wird es.
Bei den Zahlen auf Papier (den Zinsen) kommts noch toller.
Dieses virtuelle Geld ist von Anfang an wertlos !
Es wurde weder etwas dafür produziert, noch gibt es einen realen Gegenwert dafür.
Es entstand einfach.

Man kann also durchaus alle Zinsschulden streichen,
es entstände keinerlei Schaden dadurch !
Und die Schulden selbst auch noch.
Wenn man sich mal überlegt, wann diese Schulden aufliefen,
sind die längst durch den Materialwert inzwischen erfolgter
Exporte und anderen Handels längst beglichen.

Denkt mal drüber nach.

EDIT: Geld, das gebunkert wird, ist ohnehin wertlos.
Geld soll ja einen Wert darstellen, in Form von Waren, Arbeit etc.
Tut es das, wenn es nur irgendwo hinter schweren Eisentüren liegt ?
Sicher nicht. Es erfüllt nur seine Aufgabe, wenns den Besitzer wechselt.
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Ein Hartzianer ist offline  
Alt 09.09.2012, 16:54   #588
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Kaydo
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Zitat von Ein Hartzianer Beitrag anzeigen
Je mehr die Geldmenge wächst, umso wertloser wird es.
Bei den Zahlen auf Papier (den Zinsen) kommts noch toller.
Dieses virtuelle Geld ist von Anfang an wertlos !
Es wurde weder etwas dafür produziert, noch gibt es einen realen Gegenwert dafür.
Es entstand einfach.
Euro "unumkehrbar": Draghi will unbegrenzt Krisen-Anleihen kaufen - Wirtschaft - Tagesspiegel

Hallo

Wie sieht das denn jetzt mit dem Draghi und der Merkel aus. Können die mit ihren Entscheidungen den Menschen schaden? Wie. Was könnte passieren.


Mit Grüßen
__

Kaydo
Kaydo ist offline  
Alt 09.09.2012, 17:40   #589
FrauMerkel
 
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FrauMerkel FrauMerkel
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"Scheindiskussion" So sehe ich das auch.

Es wir ja tatächlich mit Steuergeld unzumutbarer Aufwand für
LOHNDUMPINGINSTRUMENTE und faule Sachbearbeiter (ca.130.000) bei der BA finanziert!

Wozu braucht man diese Personen wirklich?

Wozu haben Sie Büros und arbeiten nicht von zuhause?

Warum muss überhaupt jeder Furz zur Anspruchsberechtigung nachgerechnet werden?

Antwort:

WEIL SIE NUR DEIN BESTES WOLLEN

DEIN BARGELD
FrauMerkel ist offline  
Alt 09.09.2012, 18:36   #590
Ein Hartzianer
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Aus obigem Artikel:
Zitat:
Um die Inflationsgefahr durch die Aufkäufe einzudämmen, will die EZB an anderer Stelle Geld aus dem Kreislauf abziehen.
Wie soll das gehen ? Mal ganz davon ab,
daß diese Kohle auch nur virtuell vorhanden ist !

Zitat:
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann lehnt das Programm ab. Nach seiner Überzeugung verstößt die EZB gegen das vertragliche Verbot der Staatsfinanzierung mit Hilfe der Notenpresse.
Finanzierung mit der Notenpresse ? Ist gar nicht nötig.
Hier wird lediglich die Umlaufmenge auf dem Papier geändert.
Hat aber die gleichen Effekte.

Zitat:
Spanien müsse nicht wegen grundlegender Probleme seiner Wirtschaft, sondern wegen der Zweifel am Euro Risikoaufschläge auf Staatsanleihen zahlen.
Was für Risikoaufschläge ?
Spanien und Griechenland sind schlicht und einfach
an die Wand spekuliert worden. Denkt dran, vor dem €
ging es doch auch.

Sehen wir der Wahrheit ins Auge:
Europa ist ein Spekulantenspielball geworden.
Das die Eurozone nie hätte funktionieren können, sah
man ja schon an den damaligen Wirtschaftsdaten.

Die Politikerkaste soll mal mit Flennen aufhören, selbst Schuld.
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Ein Hartzianer ist offline  
Alt 17.09.2012, 09:31   #591
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Unsere Denkfehler sollten/müssen an das Tageslicht kommen, damit logische Denkstrukturen gedeihen und neue Ideen in die logische Denkstrukturen einfließen können. Denn nur mit dem Gedeihen logischer Denkstrukturen, kann ein stimmiges Gedankengut in die Köpfe der Menschen finden. Nur ein stimmiges Gedankengut, kann und wird die heutigen (unstimmigen) Prozessabläufe in den und zwischen den Gesellschaften ad absurdum führen.

Und ein stimmiges Gedankengut, kann und wird ein öffentlicher Wettbewerb - der zur Findung der bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise führt - leisten.

Die öffentlich rechtlichen Medien, die von uns allen finanziert werden, stehen hier in der Pflicht uns diesen Weg hin zur bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise, über einen wirklichen vorurteilslosen und fairen Wettbewerb, zu bereiten.

IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » » Offener Wettbewerb

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 18.09.2012, 11:11   #592
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IKS-Hessen
Standard Wohlstand für alle!

Wer oder was hat uns den heutigen Wohlstand gebracht? Wer oder was wird uns in Zukunft den Wohlstand erhalten und ausbauen können? Was war der Antrieb der freien Marktwirtschaft in den letzten 50 Jahre?

Rückblick:

Nach dem 2. Weltkrieg musste alles wieder aufgebaut werden, die Bürgerinnen und Bürger hatten nach langer Zeit der Entbehrungen ein starkes Bedürfnis nach Wohlstand und Vergnügung. Für den neu gewonnenen Wohlstand wurde und musste jedoch hart und lange (rund um die Uhr in drei Schichten) gearbeitet/geschuftet werden. Es bestand ein riesiges Bedürfnis nach Waren, Gütern und Vergnügungen aller Art. Aus dieser Nachfrage heraus, bekam die Wirtschaft, bedingt durch den freien Wettbewerb, die Aufgabe, immer neue und leistungsfähigere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Ein immer größer werdender Bedarf an Arbeitskräften aller Art war die Folge. Es gab in allen Bereichen so viel Arbeit, dass hunderttausende von Gastarbeiter nach Deutschland eingeladen wurden. Das Bruttosozialprodukt und die Löhne stiegen von Jahr zu Jahr, es herrschte der Eindruck unter den Menschen, dies wird immer so weiter gehen.

Doch am Ende der achtziger kam die Ernüchterung, die Sättigung.

Mit der deutschen Wiedervereinigung, der Grenzöffnung, stieg die Nachfrage wieder an. Diese Nachfrage, bedingt durch 16 Mio. neu hinzugekommener Mitbürgerinnen und Mitbürger, brachte jedoch leider nicht in allen Bereichen der Wirtschaft die erhoffte und gewünschte nachhaltige Belebung (die blühenden Landschaften) mit Beschäftigung für alle. Die Versorgung der neuen 16 Mio. Bürger wurde vielerorts durch Modernisierung, Automatisierung und Produktivitätssteigerung der am Markt vorherrschenden Unternehmen erreicht.

Seit der Einführung des Euros sinkt die reale Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger ständig. Dies hat nichts mit dem Euro selbst zu tun, sondern liegt an der signifikant hohen und immer noch jährlich ansteigenden Staats- und Wirtschaftsverschuldung. Eine Verschuldung, deren Zinslast von der gesamten Volkswirtschaft Jahr für Jahr immer schwerer aufzubringen, ja fast schon erdrückend ist. Eine Zinslast, die alle Arbeitsplätze extrem belastet und teuer macht. Ein Belastung, die zwangsläufig auf der einen Seite eine immer größere werdende Armut und Frustration in die Gesellschaften bring. Auf der anderen Seite jedoch, die Vermögenden immer reicher werden lässt (siehe Reichtums und Armutsbericht 2012).

Neuer Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Sinnvolle Arbeit wäre genügend für alle da, aber heute leider nicht mehr überall bezahlbar. D.h., wenn Arbeit nicht eine entsprechende Rendite erwirtschaftet, ist sie im Sinne des Kapitals keine gewinnbringende Arbeit - somit keine Arbeit, wie z.B. Hausarbeit, Kindererziehung, allgemeine Sozialarbeit, Arbeit im Umwelt- und Naturschutz usw. Somit besteht bei den Bürgerinnen und Bürgern der Zwang, nur Arbeit aufzunehmen, wo sich eine entsprechende Kapitalrendite erwirtschaften lässt. Für eine humane Gesellschaft absolut irrsinnig und paradox.

Begründung: Dies bringt eine Gemeinschaft in Zugzwang. Arbeit muss demzufolge immer so billig angeboten werden, das daraus eine adäquate Kapitalrendite schöpfen lässt.

Arbeitsprozesse, die zwar Sinn machen, jedoch keine ausreichende Rendite erwirtschaften - dies sind meist Arbeitsplätze im Binnenmarkt und/oder in den Sozialbereichen - verschwinden oder müssen, wenn die Gemeinschaft sie behalten möchte, immer öfters bei den Löhnen und Gehältern, durch den Staat, subventioniert werden (siehe Kombilohn und Subventionen usw.). Viele dieser Arbeitsplätze werden dem Staat heute insgesamt aufgebürdet: In Form von Praktikantenstellen, 1 Euro Arbeitsstellen, Hartz 4, usw. oder sie werden abgebaut und verschwinden für immer. Die Anzahl der prekäre Arbeitsverhältnisse steigt von Jahr zu Jahr.

Einkommen: Jeder Fünfte arbeitet für einen Niedriglohn | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

Warum? Mit dem Zerfall des Kommunismus im Ostblock und der daraus folgenden Globalisierung der Wirtschaft, haben die Gesetze/Regeln der freien sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und Europa eine andere Grundlage bekommen. Eine Grundlage, die es zulässt, das nun plötzlich fast alle Länder mit ihren Bürgern auf dieser Erde im gemeinsamen wirtschaftlichen Wettbewerb stehen. Da die im Wettbewerb stehenden Länder aber heute noch große Unterschiede bei den Einkommen, den Energiepreisen, den zu zahlenden Steuern und besonders signifikant bei den Umweltstandards haben, nutzt der Kapitalismus mit der freien Marktwirtschaft naturgemäß dies für seine Interessen aus.

Dies ist jedoch legitim und entspricht den heutigen Regeln des Kapitalismus.

Fazit: Wenn der Kapitalzins, eingepreist in den Verkaufspreisen der Waren Güter und Dienstleistungen, weiter steigt, heute liegt der Ø Kapitalzins (eingepreist in den Waren, Gütern und Dienstleistungen) in den Industrieländern bei ca. 38 %.

Wenn hier nicht bald, seitens der Verantwortungsträger, Einhalt geboten wird, dann werden die Arbeitsprozesse durch den Zins und Zinseszinseffekt immer teurer werden - somit die Herstellung von Waren, Güter und Dienstleistungen nur noch durch Lohn- und Gehaltsverzicht aufrecht zu erhalten sein.

Mit der Folge: Die Einkommen aus den Kapitalrenditen werden weiter steigen; die Einkommen aus Löhnen, Gehältern, Renten, Pensionen, Gewinne aus realen Leistungen, Steuern und Abgaben jedoch, sie werden dadurch zwangsläufig sinken.

Damit sich sinnvolle Arbeit aller Art in Zukunft wieder überall in der Welt lohnt, muss den Akteuren der Finanzwirtschaft neue Regeln an die Hand gegeben werden. Regeln, die es verhindern, dass sich die Vermögenswerte, immer und immer wieder auf die gleiche Art und Weise, einseitig ansammeln können.

Neid, Missgunst, Vorurteile wahren noch nie gute Garanten für eine bessere und friedlichere Zukunft. Objektivität, Ehrlichkeit, Vertrauen und eine konstruktive Mitarbeit aller Beteiligten, dies sind die Garanten für eine bessere und friedlichere Zukunft.


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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
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Alt 22.09.2012, 12:37   #593
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Standard Höhere Steuern für die Reichen

Wer jetzt höhere Steuern bei den Reichen einfordert, um mehr Gerechtigkeit bei der Einkommensverteilung herzustellen, der hat von dem Geldsystem, von den Geldfüssen im System, wenig Kenntnis. Der hat aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Niemanden ist geholfen wenn die Super-Reichen noch mehr Steuern zahlen, dann nehmen sie sich eben ein noch grösseres Stück vom Kuchen (BIP). Nicht höhere Steuern brauchen wir Bürgerinnen und Bürger in den Gesellschaften, nein, wir benötigen eine direkte stimmige Einkommensverteilung bei den Löhnen, Gehältern, Grundeinkommen, Renten, Pensionen, Gewinnen und Renditen usw. - und die Betonung liegt hier auf direkt ... und nicht über neue oder höhere Steuern über den Staat.

Direkt deshalb, damit die Einkommen - über den Konsum - zurück zur Quelle gelangen können. Dorthin, wo sie generiert worden und das Schuldgeld hinterlassen haben.

Mit dem Ziel: Das Schuldgeld bei den Unternehmen und den Staaten wieder zu tilgen. Damit die Herstellung von Waren, Gütern und Dienstleistungen billiger wird, indem der Zins und Zinseszinsanteil, durch Tilgung der Schulden, in den Preisen sinken kann - somit Arbeit aller Art, in allen Lebensbereichen, wieder bezahlbar wird.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 23.09.2012, 08:36   #594
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

"... Mitt Romneys Einkommen nahezu komplett aus Investments, Dividenden und Zinseinkünften stammt - da gilt nicht der US-Spitzensteuersatz von 35 Prozent."

Mitt Romney veröffentlicht Steuerdokumente - SPIEGEL ONLINE

Das große und schnelle Geld wird heute nicht mehr mit der aufwendigen, langwierigen und risikobehafteten Herstellung von Leistungen verdient, nein, heute wird Geld mit Geld verdient. Die Leistungsherstellung dient den super Reichen nur noch zur Schuldgeldgenerierung bei den anderen - aus der sich ihre Einkommen, über den Zins- und Zinseszinseffekt, kontinuierlich generieren und steigern.

Und ein Mann wie Mitt Romney, der Präsident der USA werden will, erzählt den super Reichen, und daran glauben diese auch, sie müssten für die, die nicht so viel Geld anhäufen konnten, immer mehr bezahlen. Wie verblendet kann man denn nur sein.
Den meisten super Reichen, hier im Besonderem den Neureichen, ist es nicht bewusst, das jeder Euro/Dollar, den sie aus den Wirtschaftsprozessen beziehen und nicht wieder direkt über den Konsum oder über eine direkte Beteiligung an den Wirtschaftsprozessen, somit der Wirtschaft direkt zurückführen, Geldfehlbeträge produziert.

Geldfehlbeträge, die sie dann mit dem Geld wieder ausgleichen, das sie zuvor den Wirtschaftsprozessen entzogen haben. Der Wirtschaft und den Gesellschaften werden die Geldfehlbeträge in Form von Krediten und/oder dem Kauf von Staatsanleihen (Investments) fortwährend ausgeglichen.

Mit der Folge: Das Schuldgeld wächst in der Wirtschaft und bei den Staaten immer schneller, viele Unternehmen müssen Personal abbauen oder ganz schließen; die Staaten und große Teile der Gesellschaften verarmen und auf der anderen Seite wird ein kleiner Teil von Menschen immer Reicher. Dies wird und kann nicht mehr lange gut gehen und dies darf auch nicht mehr hingenommen werden.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 27.09.2012, 11:58   #595
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Standard Pressezensur?

Günther Klebinger: 26. September 2012 um 16:59 Uhr

Zitat: “Wir müssen dabei die ganze Welt im Blick haben und abwägen und haben uns nach Abwägung aller nachrichtlichen Kriterien in den verkürzten Tagesthemen am Dienstag für die Wasserschlacht zwischen taiwanesischen und japanischen Schiffen entschieden.”

"Das sagt eigentlich schon alles. Wasserschlacht mit Schiffchen ist interessanter als Menschen, die für ihr Überleben auf die Straße gehen. Bezeichnend."

Diese vielen Missstände und Probleme, die uns das heutige Geld- und Wirtschaftssystem beschert und noch massiv bescheren wird, die darauf folgenden Massenproteste in den betroffenen Ländern, sind den Verantwortlichen in der Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik ein Dorn im Auge, sie sehen diese Entwicklung sehr kritisch.

Aus ihrer Sicht der Dinge, sollten Bilder, die wutentbrannte Bürgerinnen und Bürger, Gewalt und Vandalismus zeigen, wie in Griechenland und Madrid gestern, nicht mehr in den Hauptnachrichten präsentiert werden dürfen. Denn wenn sich die prekäre finanzielle Situation in Europa weiter verschärft, könnte sich dieser Zorn auf ganz Europa ausbreiten und zum europäischen Flächenbrand des Zorns mutieren - mit fatalen Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben und Wirtschaften.

Entsprechende Gesetze, die dies verhindern sollen, wo keine Gerichtsbarkeit mehr eingreifen kann, gibt es schon bzw. sind in Arbeit.

Der Reichtum der oberen Zehntausend soll mit allen Mitteln verteidigt und geschützt werden. Die Polizei und demnächst auch das Militär, sind bzw. werden dann gesetzlich dazu verpflichtet sein, diese Aufstände mit allen Mittel zu unterdrücken.

Dies hatten wir schon mal, soweit darf es nicht wieder kommen!

Jede Bürgerin und jeder Bürger, also jeder von uns, steht hier in der Pflicht dies zu verhindern. Mitzuhelfen, einen Weg aus dem finanziellen und wirtschaftlichen Desaster zu finden.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 27.09.2012, 14:22   #596
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Mutierter Kapitalismus im 21 Jahrhundert. So nicht meine Herren!

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Alt 29.09.2012, 12:14   #597
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Standard Neue Ideen für eine neue Politik

Die 60/30/10 Regel in einer Gemeinschaft

Vorab: Regeln die sich eine Gemeinschaft gibt, sollten auf Tatsachen und nicht auf einer theoretischen Vorstellung gründen.

Nutzbare Rohstoffe, Energieträger, energetische und geistige Potentiale, sie sind die essentiellen Dinge des Lebens. Die Geldschöpfung, das Geld, aus dem sich Einkommen aller Art generiert, sollte die essentiellen, die realen Dinge des Lebens wiederspiegeln. In einer globalen wirtschafteten Welt, wo jeder für den anderen arbeitet, hat das Geld, in und zwischen den Gesellschaften, eine besonders wichtige Rolle eingenommen.

Die 60/30/10 Regel passt die Geldschöpfung der jeweils gegeben Sachlage stimmig und zeitnah an.

Sie sorgt dafür:

1. Das den Wertschöpfungsketten stets nutzbare Rohstoffe, Energieträger, energetische und geistige Potentiale, in ausreichender Menge und Qualität, bereitgestellt werden.

2. Das fortwährend ein stimmiges Leistungserbrings- und Leistungsverteilungssystem aufrechterhalten bleibt.

3.Das stets eine stimmige Geldschöpfung praktiziert wird; Geld, aus dem sich stimmige und nachhaltige Einkommen aller Art generieren können.

Die "Energiemehrwegtechnologie", sie schafft die realen Voraussetzungen dafür.

Das System der Leistungserbringung und der Leistungsverteilung kann dadurch so strukturiert werden, das jeder Bürgerin und jedem Bürger, ab dem 18. Lebensjahr, nicht nur die Chance, sondern auch die reale Möglichkeit gegeben ist, eine seinem (selbstbestimmten) Einkommen entsprechende Leistung in die Wertschöpfungsprozesse einzubringen.

Fakt ist: Die fortwährende Gewinnung, Förderung und Bereitstellung von Rohstoffen und Energieträgern, explizit die Generierung und Speicherung von Energie- und Geistespotentialen, stellt einen unbegrenzten Arbeitsmarkt (…) da. Und ein unbegrenzter Arbeitsmarkt (…) ist wiederum die Voraussetzung für eine unbegrenzte Möglichkeit der Geldschöpfung, Geld aus dem sich letztendlich Einkommen aller Art generieren kann.

Fakt ist auch: Das die heutige Produktion und Bereitstellung von notwendigen und gewünschten Waren, Güter und Dienstleistungen, nur eine begrenzte Möglichkeit der Geldschöpfung bietet, da der dafür notwendige Raum und die dafür notwendigen Ressourcen begrenzt vorrätig bzw. nutzbar sind.

Die 60/30/10 Regel im Junktim mit der "Energiemehrwegtechnologie" machen die Wirtschafts- und Geldkreisläufe stimmig und nachhaltig.

Zusammenfassung: Jede Bürgerin und jeder Bürger die bzw. der nach der 60/30/10 Regeln – im Junktim mit der "Energiemehrwegtechnologie" – in einer Gemeinschaft lebt und wirtschaftet, bekommt von der Gemeinschaft ab der Geburt ein Grundeinkommen von 400 €; ansteigend bis zum 18. Lebensjahr auf 1.400 € (nach heutiger Kaufkraft).

Dieses monetäre (Grund-) Einkommen ist eine von der Gemeinschaft gewährte monetäre Option, ein Entscheidungsrecht.

Wird das Grundeinkommen ganz oder teilweise in eine Leistung gewandelt, entsteht eine rechtsgültig Bringschuld in Höhe der aktivierten Wandlung.
Werden die von der Gemeinschaft vorgegebenen Regeln vom Kreditnehmer eingehalten, ist seine Bringschuld, bis in Höhe des Grundeinkommens von 1.400 € im Monat, erfüllt.

Wer sich aktiv an den Wertschöpfungsprozessen beteiligt, wird über die 60/30/10 Regel an der Wertschöpfung, entsprechend seiner eingebrachten Leistung in einem Unternehmen und/oder Institution, zusätzlich, über sein Grundeinkommen von 1.400 € hinaus, monetär, in Form von weiteren monetären Optionen, beteiligt.

Wer sich nicht in die Wertschöpfungsprozesse einbringt, jedoch nach den Regeln der Gemeinschaft lebt und wirtschaftet, der behält seinen Rechtsanspruch auf die Option auf ein Grundeinkommen von 1.400 € im Monat. Er bzw. sie partizipiert jedoch dann nicht an der fortwährenden Wertschöpfung, die die Energie-mehrweg-technolgie EMT ermöglicht.

Fazit: Die 60/30/10 Regel sorgt nicht nur für eine stimmige Geldschöpfung, für stimmige Einkommen aller Art, sie garantiert auch eine zeitnahe Beanspruchung der erstellten Leistungen, dadurch ist der Rückfluss des Geldes zur Quelle gesichert. Sie stellt auch sicher, dass der Verbrauch bzw. Gebrauch von Rohstoffen, Energieträgern, Energie- und Geistespotentialen, nachhaltig ist – Input und Output werden über die 60/30/10 Regel stets stimmig gehalten.

D. h., die Geldschöpfung, aus der sich Einkommen aller Art generiert, wird vom In- und Output bestimmt.

Wachstum IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » » Reales Wachstum, Steigerung der Geldmenge, mehr Einkommen, kann letztendlich nur aus einer effektiveren Nutzung der Rohstoffe und Energieträger, sowie aus einer quantitativen und qualitativen Steigerung nutzbarer Energie- und Geistespotentiale geschaffen werden.

Über die 60/30/10 Regel erhält:

1. Jede Bürgerin und jeder Bürger einer Gemeinschaft ein Grundeinkommen in stimmiger Höhe.

2. Jede Bürgerin und jeder Bürger die bzw. der sich in die Arbeitsmärkte einbringt, entsprechend in Höhe des geschaffenen Wachstums, ein höheres Einkommen.

3. Darüber hinaus, entsprechend der individuell eingebrachten Leistung, ein höheres Einkommen aus den Renditen und Gewinnen der am Wachstum maßgeblich beteiligten Unternehmen.

4. Der Staat entsprechend dem realen Wachstum mehr Geld in seine Kassen.

5. Die Unternehmen und Unternehmer, entsprechend ihres Anteils an den Wachstumsprozessen, höhere Renditen und Gewinne.

Alle Bürgerinnen und Bürger, alle Unternehmen, Unternehmer und Unternehmerinnen, alle Staaten, alle die nach den aufgestellten Regeln gelebt und gewirtschaftet haben, explizit alle die die sich in die Wertschöpfungsprozesse eingebracht haben, werden über die 60/30/10 Regel an den Wachstumsprozessen, in Form von mehr Einkommen, nachhaltig teilhaben.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Neue Ideen für eine neue Politik
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Alt 29.09.2012, 15:03   #598
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Kaydo
Standard AW: Neue Ideen für eine neue Politik

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Die 60/30/10 Regel in einer Gemeinschaft

Vorab: Regeln die sich eine Gemeinschaft gibt, sollten auf Tatsachen und nicht auf einer theoretischen Vorstellung gründen.
...................

Eckhard Bock IKS Hessen
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Neue Ideen für eine neue Politik

Hallo

Ehrlich gesagt finde ich ihre Beiträge selten passend zum Thema. Das Thema dieses Unterforums hier ist das Bedingungslose Grundeinkommen.

Wer hier mitdiskutiert, sollte sich wenigstens ab und zu am aktuellen Diskussionsstand orientieren, der ja auch ständig von Leuten wie z.B. Gartenfreund und FMD82 publik gemacht wird. - Mein Eindruck ist, dass sie nur ganz selten mal darauf Bezug nehmen. Ihren hochdifferenzierten Eigenproduktionen fehlt der Bezug zum bGE und ich sehe kaum mal jemanden, der sich in ihre Gedankenwelt verirrt und Kontakt mit Ihnen aufnimmt.

Insofern kann ich Ihnen nur viel Spaß mit sich selbst wünschen.


Mit Grüßen
__

Kaydo
Kaydo ist offline  
Alt 29.09.2012, 19:47   #599
LeoLoewe
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LeoLoewe Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Wir brauchen weniger 'Markt'-Forschung sondern mehr Bedürfnisforschung.
LeoLoewe ist offline  
Alt 30.09.2012, 10:49   #600
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IKS-Hessen
Standard Ein Grundeinkommen für alle muss nach allen Richtungen hin schlüssig sein

@Kaydo

1. Das Thema dieses Unterforums ist das Grundeinkommen, nicht das „bedingungslose Grundeinkommen“ - das „bedingungslose Grundeinkommen“ ist nur eine Variante der vorgestellten und diskutierten Konzepte eines Grundeinkommen.

2. Für jede Variante eines Grundeinkommens ist es immer von Vorteil, wenn allgemeine Fakten, Meinungen und Darstellungen, die im Zusammenhang mit einem Grundeinkommen stehen, gemeinsam zusammengetragen werden. Denn ohne fundierte Grundlagen und Informationen, lässt sich kein Thema sachlich und zielorientiert diskutieren.

Die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens suchen in der Regel nur nach Fakten und Meinungen die das bedingungslose Grundeinkommen untermauern. Nach eigenen Fehlern suchen sie i. d. R. nicht. Man diskutiert gern mit Gleichgesinnten; mit der Folge: Man bestätigt sich gegenseitig in seinen Vorstellung und Argumenten, und kommt dann letztendlich zum Schluss, da sich alle einig sind: das bedingungslose Grundeinkommen ist das non plus Ultra.

Beteiligte die zum Thema eine andere, eine vielleicht tiefgründigere Meinung dazu haben, werden hier als nicht passend zum Thema eingestuft - Kritik und abweichende Meinungen will man nicht haben, denn der Glaube an ein bedingungsloses Grundeinkommen soll keine Risse bekommen.

Grundeinkommen ja, aber bedingungslos?

Fakt ist: Jeder ablaufende Prozess unterliegt Bedingungen.

Unbeantwortete Fragen zum "bedingungslosen Grundeinkommen":

1. Wer soll das Geld, was Monat für Monat bedingungslos den Bürgerinnen und Bürgern als Einkommen ausgezahlt werden soll, als Schuldner, in den Wirtschaftskreislauf einbringen?

Auch wenn den Menschen suggeriert wird, Milliarden von monetären Mitteln stehen den Gesellschaften zur Verfügung, jeder Euro der in den Wirtschaftskreislauf geführt wird und Einkommen generiert, benötigt immer einen solventen Schuldner der mit seinen Vermögenswerten dafür haftet. Bei der Mehrwertsteuer ist es der Staat.

2. Wer oder was garantiert dann dem Staat, somit uns allen, dass das Geld, was Monat für Monat als Grundeinkommen verteilt wird, wieder vollständig, über den Konsum, zur Quelle zurückgeführt wird - dorthin wo es wieder zur Verteilung kommen kann?

3. Wenn nicht, wenn es gespart oder sonst wohin getragen wird, wer gleicht dann die fortlaufenden Fehlbeträge aus, und woher kommt das Geld was die Fehlbeträge ausgleichen muss - von denen, die Teile ihres bedingungslosen Grundeinkommens sparen können? Von den Kapitalisten, die dann noch mehr Zins und Zinseszins dafür kassieren?

Hypothetisch angenommen, alle geben das bedingungslose Grundeinkommen von 1.400 € zeitnah aus, wer oder was garantiert das dann die Rohstoff und Energiepreise nicht explodieren (Stichwort begrenzte Ressourcen und freie Marktwirtschaft)?

Das primäre Problem ist nicht die Verteilung von Geld, dies wird das geringste Problem sein, nein, der Erhalt des Geldwertes. Wem nützt ein Grundeinkommen ohne Wert? Keinem!

Begreift das doch bitte: Soll ein Grundeinkommen in der breiten Bevölkerung und bei den politisch Verantwortlichen Akzeptanz finden, muss es nach allen Seiten hin schlüssig präsentiert werden.

Eckhard Bock IKS Hessen
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