QR-Code des ELO-ForumErwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Deutschland führt eine Scheindiskussion!

...Grundeinkommen Alles zum Grundeinkommen


Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 23.06.2011, 18:49   #551
arbeitslos in holland
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von arbeitslos in holland
 
Registriert seit: 16.08.2010
Ort: im Datenloch der NSA ;)
Beiträge: 9.576
arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

lass' den bock hier mal im forum weiter die wände vollheulen.

am besten der bäckt sich noch ein/zwei accounts und dann kann er sich lustig die(falschen)argumente den ganzen tag selbst zuspielen.

wenn man schizophren ist, dann ist man praktischerweise nie ganz allein

ansonsten:

don't feed the troll
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
arbeitslos in holland ist offline  
Alt 30.06.2011, 11:59   #552
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Leistungsgerechte Bezahlung gab es noch nie seit es Geld gibt.

Leistungsgerechte Bezahlung wäre auch nicht fair gegenüber Menschen, die sich nach besten Wissen und Gewissen anstrengen, aber körperlich und geistig bedingt nicht mehr leisten können.

Bezahlung muß für alle gleich sein. Denn jeder muß essen und trinken.

Über die Geldschöpfung der EZB müssen die Schulden erlassen und fort an, jeder ein Grundeinkommen von durchschnittlich 4000.- Euro bekommen.
Pauschal gleich für alle.

Die Arbeitsagenturen sind nur noch dafür zuständig, anfallende Arbeit, an Arbeitslose gleichmäßig zu verteilen.

Es stimmt auch nicht, daß jemand der ein Einkommen erhält minderwertige Arbeit nicht mehr verrichten würde.

Wenn Sie zu Hause sitzen und bekommen ein Brief von ihrem Onkel, in dem steht, dass an diesem Tag, zu dieser Uhrzeit, in dieser Strasse, der Abfluß gereinigt werden muß und es fehlen dort noch Leute; ob Sie vielleicht geneigt wären dort kurz auszuhelfen, dann wären Sie wohl der letzte, der dazu "Nein" sagen würde. Anders wäre es auch nicht bei einem Brief von der Arge.
 
Alt 27.08.2011, 15:26   #553
HartzDieter
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von HartzDieter
 
Registriert seit: 10.08.2005
Ort: Döss soag i ned
Beiträge: 920
HartzDieter
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Sehen Sie, Eckhard Bock, das meinte ich. Man bringt keine drei Leute unter einen Hut und auch ein gutes Konzept wie das ihre, wird deshalb auch an der Umsetzung scheitern müssen, leider.
HartzDieter ist offline  
Alt 21.11.2011, 18:07   #554
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Wir befinden uns auf einen Irrweg

Es ist ein Irrglaube anzunehmen es geht uns Menschen um Gold und Öl, um wertvolle Erden und Mineralien, nein, darum geht es den meisten Menschen eben nicht, dies wird ihnen nur gezielt eingeredet.

Den meisten Menschen geht es primär um den Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln und sauberen Wasser, und letztendlich um ihre Gesundheit und ein warmes Zuhause.

Die Industriegesellschaften haben sich jedoch auf ein Wirtschafts- und Finanzsystem eingelassen, das den Zugang zu den elementaren Dingen des Lebens nur dann gewährt, wenn man zuvor Geld verdient hat. Und Geld wird i. d. R. in den Industriegesellschaften bei der Ausbeutung des Planeten, explizit bei der Verbrennung von Energieträgern, somit bei der Zerstörung unsere Lebensgrundlagen, verdient.

Geld, mit dem man uns, den Menschen, dann den Zugang zu den elementaren Dingen des Leben gewährt. Geld, das sich aus Prozessen generierte, die die lebensnotwendigen Dinge des Lebens bedrohen und zerstören, um sie dann wieder mit hohen Energieaufwand, der wiederum Einkommen generiert, aufzubereiten. Schon ein widersinniger Weg den wir da eingeschlagen haben und nun gehen müssen um an Nahrung, Wasser, Gesundheit und ein warmes Zuhause zu gelangen.

Der brutale Wettkampf um die Ressourcen der Erde hat nicht erst jetzt begonnen, nein, dieser Wettkampf hat schon vor langer Zeit mit dem Aufruf begonnen:

Die Gesellschaften, diejenigen, die den Planeten Erde mit seinen Ressourcen mit den besten Maschinen, somit am schnellsten und effektivsten ausbeuten können bekommen großen Wohlstand; Wohlstand, der wiederum mit einem gesellschaftlich hohen Ansehen verbunden ist. Somit unterstützen wir alle, gewollt oder ungewollt, diesen absurden und perversen Wettbewerb.

Ein auf diesen Wettbewerb zugeschnittenes Finanzsystem, hält die Gewinnern dieses Wettkampfs stets an Macht.

Dieser Weg der Selbstzerstörung ist ein Frevel, wenn nicht sogar ein Verbrechen an der Schöpfung.

Können wir Deutsche/Europäer dabei abseits stehen?

Da gibt es drei Möglichkeiten:

1. Wir verlassen diesen Weg und werden wieder ein Entwicklungsland.
2. Wir machen weiter mit, wissen jedoch genau was letztendlich auf uns zukommen wird.
3. Wir zeigen Wege auf, wie wir uns von dieser Irreleitung befreien können.

Letztendlich wird uns nur die 3. Möglichkeit verbleiben.

Das alle einer Meinung sind, dass darf und kann man nicht erwarten. Das mehr und mehr die Einsicht einkehrt, Verändern herbeiführen zu müssen, dies sollte man schon erwarten dürfen.

Doch welches Medium ist dazu letztendlich geeignet, die Gesellschaften auf einen geeigneten Weg des Zusammenleben und Wirtschaftens zu bringen? Dies ist doch die erste Hürde. Die Findung dieses Mediums ist der erste Schritt in eine bessere Zukunft.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 22.11.2011, 00:04   #555
Ein Hartzianer
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Ein Hartzianer
 
Registriert seit: 25.07.2009
Ort: Brandenburger Pampa
Beiträge: 1.681
Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat:
Das alle einer Meinung sind, dass darf und kann man nicht erwarten. Das mehr und mehr die Einsicht einkehrt, Verändern herbeiführen zu müssen, dies sollte man schon erwarten dürfen.
Starke Rede.
Tja nun, da hake ich mich mal ein.
Noch bietet der Planet für Alle Nahrung und Wohnung,
das dürfte klar sein.
Der Punkt ist aber, daß Mensch schon durch seine uns lieb
gewordenen Erfindungen so verwöhnt ist, daß ich hier schon kaum
eine Möglichkeit sehe, eine Gesellschaft aufzubauen, die
in der Lage wäre mit ihren Mitgliedern im positivsten Sinne
menschlich und mit Rohstoffen nachhaltig umzugehen.

Mal ganz genau genommen müßten wir wieder in die Zeit vor
Erfindung des Geldes zurückkehren und es diesmal besser machen.

[Edith:]
Da fällt mir noch so der eine oder andere
Science-Fiction ein, wo die Arbeit durch Maschinen
erledigt wird und der Mensch ein gutes Leben hat.
Wäre ja mal ein Anfang.
[/Edith]
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Ein Hartzianer ist offline  
Alt 22.11.2011, 11:56   #556
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Es gibt zwei Möglichkeiten

1. Die Politik schaut auf die Menschen
2. Die Politik schaut auf die Wirtschaft

Poitik hat normalerweise nur auf die Wirtschaft zu schauen. Und dort heißt es:

"Genügend Geld für alle"

Nur ein Grundeikommen von 3000.- Euro schafft Arbeitsplätze und sorgt für gleichmäßigen Konsum.

Was macht unsere Politik in Berlin?
Sie schauen auf die Menschen und wollen Menschen stigmatisieren.
Sie sagen: "Nur wer arbeitet soll essen". Was gleichbedeutend ist mit: Wer nicht arbeitet soll sterben.
Sie sehen sich wie Gott und denken, sie können darüber befinden, wer, was verdient habe.
Der ALG2 Empfänger habe nur soviel verdient. Und der Arbeitslose habe nur soviel verdient. Und der Arbeitnehmer habe nur soviel verdient.

Leider kennt unser Wirtschaftssystem keinen Unterschied zwischen Menschen.

Wenn eine Gruppe benachteiligt wird, mit unterschiedlichem Einkommen maßgeregelt wird, bricht alles zusammen.
Für einen der Arbeit gefunden hat, muß ein anderer seine Arbeit verlieren. Für ein Unternehmen, das einen Gewinn erwirtschaftet hat, muß ein anderer seinen Gewinn verlieren. Wollen 4 Mill Arbeitslose einen Job finden, müssen zuerst 4 Mill Arbeitnehmer ihren Job verlieren.
 
Alt 22.11.2011, 13:19   #557
Roter Bock
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Roter Bock
 
Registriert seit: 02.06.2011
Ort: Uelzen
Beiträge: 3.290
Roter Bock Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Sehr geehrter Herr Bock,

mir bleibt völlig unklar warum Sie diese ellenlange Diskussion führen und warum Sie die hier führen - und überhaupt.

Ich habe gestern den Thread überhaupt erst gesehen. Weil der mir zu lang ist, bin ich auf der IKS Hessen Seite gewesen, und finde folgendes:

"Wer die Finanz- und Wirtschaftsmärkte an die Leine legen möchte, der hat nicht wirklich zu Ende gedacht. Finanz- und Wirtschaftsmärkte müssen frei agieren können, dies steht außer Frage".
Jedoch nur dann, wenn sie vernunftmäßige und folgerichtige Ziele verfolgen. Und diese Ziele kann ihnen letztendlich nur ein wirklich freier, nach allen Richtungen hin [...]"


Danke das war's

Wer so denkt bringt uns Arbeitslosen nichts...nichts! Ich erlaube mir die Frechheit das auf die Urquelle (ihre eigene Seite) zurückzuführen und steige damit ein und gleichzeitig aus. Schon die oben in ""stehende Aussage ist so grundsätzlich falsch...und ich werde den Teufel tun, mich auf Ihrer Page anzumelden um der IKS Hessen eine Wertigkeit zu geben die sie nicht hat.

Sorry..aus Erfahrung radikal und bösartig geworden

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
Roter Bock ist offline  
Alt 23.11.2011, 09:03   #558
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Wir befinden uns auf einen Irrweg

Wer die Finanz- und Wirtschaftsmärkte an die Leine legen möchte, der hat nicht wirklich zu Ende gedacht. Finanz- und Wirtschaftsmärkte müssen frei agieren können, dies steht außer Frage. Jedoch nur dann, wenn sie vernunftmäßige und folgerichtige Ziele verfolgen. Und diese Ziele kann ihnen letztendlich nur ein wirklich freier, nach allen Richtungen hin offener fortwährender Wettbewerb vorgeben:

Die Findung des Bestmöglichen – im Sinne eines friedlichen und nachhaltigen Zusammenlebens und Wirtschaftens, in einer sich ständig veränderten Welt.

Der Weg hin zum Bestmöglichen, er wird, in jeder Phase des Daseins, dann stets das Bestmögliche sein.

Finanz- und Wirtschaftsmärkte wie wir sie heute kennen, lassen jedoch keinen wirklichen Wettbewerb zu, er wird nur dort zugelassen, wo er den monetären Zielen dient: Letztendlich immer dem Ziel der Kapitalvermehrung. Kapital, das den Finanz-Geschicklichkeitskünstlern die Macht gibt, die Entwicklungen in den Gesellschaften so zu steuern, dass sie stets ihren Interessen entsprechen.

Das System, ich betone hier explizit das System der Kapitalvermehrung, nimmt hier auf nichts und niemanden Rücksicht.

Der Kapitalvermehrung wird alles untergeordnet.

Dieses System der Kapitalvermehrung, es zerstört zunehmend unsere Lebensgrundlagen, nimmt somit immer mehr Menschen die Lebensperspektive.

Wer das noch nicht erkannt hat oder nicht erkennen will, weil er (noch) auf der Sonnenseite des Lebens steht, wer darauf zeigt, wie sich in bestimmten Regionen und Gesellschaftsgruppen der Wohlstand auf der Erde doch vermehrt, der hat nichts, wirklich gar nichts verstanden, er muss auf beiden Augen blind sein.

Abhilfe kann hier nur ein wirklich freier und offener, allesumfassender und fortwährender Wettbewerb – der zur Findung des Bestmöglichen dient – bringen.

Ein Wettbewerb, der für jeden, unabhängig seiner Herkunft und seiner Finanzmittel, in gleicher Form zugänglich ist. An dem sich jeder, der eine gute Idee hat, die zu positiven Veränderungen beitragen kann, beteiligen kann.

Dieser Wettbewerb wird dem monetären System, den dann wirklich freien Prozessen in der Wirtschaft, neue Ziele geben.

Nur so, ja wirklich nur so, wird man den Menschen, in aller Welt, wieder positive Lebensperspektiven geben können.

Die Politik, die betroffenen öffentlichen Institutionen, die Medien, hier im Besonderen die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten, in den Industrie- und Schwellenländern, sie sind hier maßgeblich gefordert so einen Wettbewerb zu initiieren.

Systeme die der Mensch erfunden hat dienen ihm i. d. R. fafür, seine erklärten Ziele zu erreichen. Welche Ziele das sind, dies beruht auf entsprechenden Informationsketten die dem System fortwährend zugeführt werden.

Warum also ein effektiv arbeitendes Werkzeug zurückweisen, das nachweislich zur Problemlösung beitragen kann.

Ich kenne zur Zeit kein besseres System als die freie Marktwirtschaft in Verbindung mit dem Kapitalismus das dazu geeignet wäre:

  • Allen Menschen ein nachhaltiges und stimmiges Grundeinkommen zuzuführen.
  • Biologisches, energetisches und geistiges Wachstum auf der Erde zu generieren, zu erhalten und zu fördern.
Die heutigen Ziele, die man dem System vorgibt, sind andere, dies steht außer Frage.

Kritisieren und vorschlagen kann jeder viel, was jedoch tatsächlich dazu geeignet ist uns auf den richtigen Weg zu bringen, dies kann, nach Meinung der IKS Hessen, nur ein allesumfassender offener Wettbewerb hervorbringen.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:27   #559
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Neue Ziele und Zielsetzungen im Kapitalismus

Zitat von merapi22 Beitrag anzeigen

Ohne der ewigen Gier nach immer mehr, würde sich niemand verschulden! Die Verschuldung hält sich doch in Grenzen!

Da hat aber einer die Wirtschaftskrise verschlafen.
Aktuelle Verschuldung ca. 33 Billionen Dollar weltweit.

Ursache:
Preis für Geldverleihung. Genannt Zins.

Ein verliehener Geldbetrag wird mit Zins zurückgezahlt.
Geldbetrag +Zins wird zusammen wieder verliehen und verzinst.

Verliehener Geldbetrag wird mit Zins zurückgezahlt.
Geldbetrag +Zins wird zusammen wieder verliehen und verzinst.

Verliehener Geldbetrag wird mit Zins zurückgezahlt
Geldbetrag +Zins wird zusammen wieder verliehen und verzinst.
usw.
Die Zinsen die bei allen Vermögen weltweit auf dieses Weise immer schneller und höher wachsen, verursachen bis jetzt 33 Billionen Schulden.
 
Alt 24.12.2011, 09:29   #560
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Rückblick 2011

Liebe Leserinnen und Leser,

ein politisch sehr desorientiertes und desorganisiertes Jahr liegt hinter uns. Schon wieder einmal müssen wir feststellen, nichts, ja wirklich gar nichts, hat sich in diesem Jahr zum Positiven verändert. Alle Prozesse nehmen, wie gehabt, ihren Verlauf – mit dem Wissen: Die Kraft, die Energie die wir von der Erde bekommen, mit der wir die von uns Menschen initiierten Prozesse in Gang setzen und halten, diese Energie, sie wird von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag, geringer. Dabei nagt der energetische Zerfallsprozess nicht nur an unserem Lebensraum, er nagt auch an uns selbst, an unserem Schöpfergeist, an unserem Leistungswillen und letztendlich auch an unserer Leistungsfähigkeit. Die Lebensperspektive für immer mehr Menschen geht dabei verloren – nicht jeder sieht diese Entwicklung so, viele verschließen die Augen davor und wollen das nicht wahrhaben.

Wenn es uns, der Menschheit, nicht gelingen sollte, hier etwas grundlegendes zu verändern, werden Glaubenskrisen, Energiekrisen, Wirtschaftskrisen, Finanzkrisen, Klimakrisen, Krisen aller Art, unser ständiger Begleiter sein. Krisen sind Symptome nicht stimmiger Prozessabläufe. Sie entstehen immer dann, wenn etwas nicht stimmig abläuft.

Doch was läuft nicht stimmig ab?

Ursächliche Beispiele:
  • Die rücksichtslosen Raubzüge innerhalb der Biosphäre.
  • Die exzessive Ausbeutung von Mensch und Natur.
  • Die Unstimmigkeiten in der Leistungsbewertung, in der Leistungserbringung – die logischerweise Unstimmigkeit bei der Leistungsverteilung nach sich zieht.
  • Die Unstimmigkeiten bei der Rohstoff- und Energieträgernutzung – die nachweislich Knappheit und Armut in und zwischen den Gesellschaften verursacht.
Würden die Mächtigen dieser Erde, in einem freien offenen Wettbewerb (…), dazu genötigt werden, ihr Handeln, mit all den Unstimmigkeiten, den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, man käme zwangsläufig in große Erklärungsnot. Denn all diese Unstimmigkeiten schaffen regelmäßig Krisen. Daher wird in der Informationspolitik alles weggelassen, bzw. vernebelt, was die kausalen Fehler im System offenlegen könnte. Die Fehlersuche beschränkt sich i. d. R. auf die Symptome der jeweils vorherrschenden Krise.

Nichts scheuen die Mächtigen dieser Welt mehr als einen öffentlichen unabhängigen Wettbewerb. Denn ein Wettbewerb könnte ja eine oder mehrere stimmige und greifbare Alternative/n (…) zum heutigen System hervorbringen. Er könnte den Menschen die ursächlichen Fehler im heutigen System offenbaren und das heutige System der Industrieländer ad absurdum führen.

Wenn den Menschen, in einem wirklich freien, öffentlichen und fortlaufenden Wettbewerb, ein der aktuellen Entwicklung stets angepasstes, stimmiges und greifbares Alternativsystem präsentiert würde: Das zu einer nachhaltigen und stimmigen Lebens- und Wirtschaftsweise führt – wo die laufenden Prozesse genau das Gegenteil von dem hervorbringen, was sie heute produzieren.

Prozesse in denen:
  • Der Lebensraum geschützt und gefördert wird;
  • jeder seine kostbare Lebenszeit selbstbestimmend sinnvoll einsetzen kann;
  • Geld lediglich ein Mittel zum Zweck und nicht der Zweck selbst ist;
  • jeder einen Teil seiner Lebenszeit in einer dann wirklich sinnvollen Tätigkeit, mit einem stimmigen Einkommen versehen, verbringen kann,
  • zusammenfassend, wo sich die Menschheit, gemeinsam Junktim mit ihren Systemen, ein Paradies auf Erden realisieren können.
Die Umsetzung solch einer Alternative in die Realität wäre dann nur noch eine Frage der Zeit. Demokratische legitimierte Gesellschaften werden diese Alternative bei ihren Politikern vehement einfordern und bei bei den nächsten Wahlen besiegeln.

Das heutige System, unsere heutige Lebens- und Wirtschaftsweise, ist nicht alternativlos!

Wenn wir nichts ändern, wenn sich keiner findet der einen solchen Wettbewerb initiiert, ein Wettbewerb, der die kausalen Fehler in unserem System offenlegt und erklärt, der funktionierende und greifbare Alternativen aufzeigt, dann wird der Automatismus, der nachweislich im heutigen System steckt, die Mächtigen auf dieser Erde weiterhin dazu animieren, die Raubzüge und Ausbeutungen, auf Kosten aller, und zu Gunsten weniger, fortzuführen; solange, bis das System aus Mangel an Energie, an Schöpfergeist, an Leistungswillen und Leistungsfähigkeit, zum Erliegen kommt.

Der Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft sind nicht das Übel – was viele Menschen heute meinen.

Nein, der Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft sind letzten Endes nur Werkzeuge mit denen man bestimmte Werte schaffen und bestimmte Ziele erreichen möchte. Wenn etwas bei ihrem Einsatz nicht stimmig abläuft, wenn mit dem Werkzeug unstimmige Werte geschaffen und falsche Ziele verfolgt werden, dann liegt es nicht am Werkzeug, dann liegt es am Gebrauch des Werkzeugs.

Der Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft haben sich im Junktim gut bewährt; in wenigen Jahrzehnten hat man mit ihnen die Erde völlig verändern können – leider in die falsche Richtung - hin zum Negativen. Was in eine Richtung funktionierte, funktioniert auch in die andere Richtung – hin zum Positiven. Mit der richtigen Wert- und Zielvorgabe wird das Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft, in wenigen Jahrzehnten, ein Paradies auf Erden schaffen können.

Systeme sind letzten Endes nur Werkzeuge, die stets zu optimieren bzw. zu reformieren sind; immer dann, wenn sie Krisen und Missstände hervorbringen. Mit der richtigen Wert- und Zielvorgabe wird der Kapitalismus, im Junktim mit der freien Marktwirtschaft, die Lebenssituation der Menschen, Tag für Tag, Jahr für Jahr, für jeden direkt spürbar, verbessern. Davon ist die IKS Hessen nicht nur fest überzeugt, dies wird sie in einem freien offenen Wettbewerb auch beweisen können.

Rechtfertigungen wie: „Dies war doch schon immer so und dies werden wir auch nicht ändern können“, oder, „das hat es noch nie gegeben und das wird’s auch nie geben“, solche Aussagen sollten wir komplett aus unserem Gedankengut verbannen.

Uns allen, und besonders denen die heute noch explizit von der Zerstörung und Ausbeutung der Erdressourcen zu profitieren meinen, muss bewusst werden: Die Werte die wir heute mit Hilfe des Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft schaffen, sind keine wirklichen Werte im Sinne des Lebens, nein, mit diesen Werten und Zielen lässt sich keine stimmige Leistungserbringung und Leistungsverteilung verwirklichen; weil es eben keine existentiellen Nützlichkeiten sind die wir uns heute schaffen. Mit diesen Werten kann kein nachhaltiges Wirtschaften, kein friedliches Zusammenleben, und schon gar nicht ein individuelles nachhaltiges erfülltes und glückliches Leben realisiert werden – weil es eben nur suggerierte Nützlichkeiten sind und keine Existentiellen, hinter denen wir alle herlaufen.

Die heutigen Werte die der Kapitalismus, im Junktim mit der freien Marktwirtschaft, hervorbringt, die Ziele die man mit dem Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft verfolgt, sind nachweislich destruktiv, sie zerstören nachweislich die Fundamente auf denen das Leben basiert. Nur mit Leben, mit energetischen und geistigen Potentialen, lässt sich reales Wachstum schaffen. Ohne reales Wachstum (…) kann der Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft nicht funktionieren – alles gemeinsam bedingt sich.

Noch haben wir die Energie, den Leistungswillen, die Leistungsfähigkeit, das Wissen und das Können, unsere heutige Lebens- und Wirtschaftsweise grundlegend zu verändern.

Veränderungen sind und waren schon immer der Ausgangspunkt neuer Perspektiven. Aus neuen Perspektiven wurden neue Kraft, neues Wissen und neues Können geschöpft. Fakt ist: Reales Wachstum lässt sich nur aus neuer Kraft, neuem Wissen und Können generieren. Und nur mit realen Wachstum lässt sich ein nachhaltiges und stimmiges Leistungserbringungs- und Leistungsverteilungssystem aufrechterhalten.

Wir müssen den Mut und die Kraft aufbringen, eine Zeitenwende zu organisieren.

Die Evolution hat uns Menschen an die Spitze des Leben gebracht. Mit unserem Wissen und Können haben wir Verantwortlichkeit für den Planeten Erde bekommen. Damit der Prozess der fortwährenden Wissensaufnahme nicht versiegt, ist es unsere Aufgabe für Nachhaltigkeit auf dem Planeten Erde zu sorgen. Günstlingswirtschaft und Lobbyismus, Überheblichkeiten, Missgunst und Feindseligkeiten, sind Empfindungen und Antriebe, sie dürfen uns jedoch nicht vor unserer eigentlichen Aufgabe resignieren lassen.

In diesem Sinne, allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie Gesundheit, viel Kraft und Erfolg für das neue Jahr.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 09.01.2012, 22:13   #561
Opethbass
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von Opethbass
 
Registriert seit: 09.01.2012
Ort: Augsburg
Beiträge: 4
Opethbass
Standard Test aufs Exempel!

Hallo,

generell ein auf den ersten Blick interessantes Konzept. Nur die Gretchenfrage: Eine derart gigantomanische Reform durchzusetzen benötigt politische Superkräfte und ist riskant, schließlich haben wir bei unserern erfolgreichen Volkswirtschaft ja auch einiges zu verlieren. In der Theorie in der Tat brilliant.

Wie ließe sich das Konzept im kleinen testen, ein Pilotprojekt dazu zu organisieren oder ähnlich.

Welche - realistischen - bereits vorhanden politischen Forderungen gehen in Bezug aufs IKS Konzept in die richtige Richtung und sollten deshalb unterstützt werden? Ich würde die Frage mal auf offizielle Parteiprogramme von Grün, Rot; Links, Gelb, Schwarz, Pirat beschränken

gerne auch mit PN
Opethbass ist offline  
Alt 30.03.2012, 15:36   #562
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Wir sollten/müssen Umdenken

Wer den Bürgerinnen und Bürgern das Einsparen von „Schuldgeld“ als Ziel aller Dinge verspricht, der hat von den Wirtschafts- und Geldkreisläufen, im heutigen monetären System, wenig Kenntnis. Wer sich für weniger Schulden machen ausspricht, der sollte/muss dann jedoch fairerweise auch die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, deutlich machen.

Fakt ist: Im heutigen monetären System ist das Schuldenmachen die Voraussetzung für Einkommen, Einkommen aller Art. Wer also auf die Schuldenbremse treten will, der reduziert automatisch Einkommen. Denn Schuldgeld setzt immer Arbeitsprozesse in Gang, Arbeitsprozesse, aus denen sich wiederum Einkommen aller Art generiert.

Warum häuft sich eigentlich überall in den Industrieländern und nun auch schon in den Schwellenländern, so viel Schuldgeld an, und wie tilgt sich Schuldgeld?

Vereinfachte Darstellung: Schulden tilgen sich immer dann, wenn der der die Leistung mit seiner Arbeitskraft erstellt hat, ein stimmiges Einkommen bezieht, und, wenn er mit diesem Einkommen letztendlich dann auch die Leistung kauft, die er erstellt hat; nur dann, ja wirklich nur dann kann sich Schuldgeld tilgen.

Unstimmigkeiten im System verhindern das jedoch:

1. Durch den Zins und Zinseszinseffekt müssen immer mehr Arbeitsprozesse in Gang gesetzt werden, oder, die in den Arbeitsprozessen erstellten Leistungen müssen immer teurer verkauft werden.

2. Dadurch, dass die Einkommensschere immer weiter auseinander geht, entsteht auf der einen Seite Sättigung und auf der anderen Seite Nachfrageausfall.

Die Folgen:

• Sättigung führt zu immer mehr Geldguthaben - Geld, das fortwährend Zinszahler sucht,
• Nachfrageausfall wiederum führt zu immer mehr Schuldgeld - Geld, für das ein Zins zu zahlen ist.

Die Dummen dabei sind:

• Die Unternehmen, die Arbeitsprozesse in Gang gesetzt haben und ihre Leistungen nur sehr schwer am Markt, aus obigen Gründen, verkaufen können.

• All die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf Kosten ihrer Einkommen, die immer teurer werdenden Arbeitsprozesse, durch die Rohstoff- und Energieproblematik, sowie den Sollzinseffekt, in Gang halten müssen.

Die Kreditwürdigkeit vieler Unternehmen und nun auch schon vieler Staaten, schwindet von Jahr zu Jahr, sie fallen somit als zukünftiger Schuldner, somit Einkommensbeschaffer aus.

Da wir jedoch alle auf ein Einkommen angewiesen sind, müssen zwangsläufig die Staaten als Schuldner einspringen, die heute noch gute Wirtschaftsbilanzen vorweisen können. Sie, die solventen Staaten, müssen ihre Bürgerinnen und Bürger zwangsverschulden, damit die notwendigen und versprochenen Einkommen gesichert sind.

Fazit: Die Suche nach Fehlern im System sollte/muss tiefgründiger angegangen werden.

Warum haben sich, i. d. R., die Gesellschaften der Industriestaaten, somit die reichsten Länder der Erde, bis zur Halskrause monetär verschuldet?

Waren alle Regierungen nicht willens oder unfähig ausgeglichene Haushalte vorzulegen?

Oder ist das Schuldenmachen ein wesentlicher Bestandteil unseres Wirtschafts- und Finanzsystems, die Voraussetzung für Einkommen aller Art?

Wo und wie generiert sich Schuldgeld? Wo und wie wird Schuldgeld zu Einkommen? Woher kommt das Geld? Wer bringt es in den Umlauf?

Wie sehen die Schuldgeld- und Guthabengeldkreisläufe in den und zwischen den Gesellschaften aus?

Welche Ziele werden mit der Generierung von Schuldgeld verfolgt und welche Ziele verfolgt man mit der Generierung von Guthabengeld?

Welche Rolle spielen: Soll- und Habenzins in dem System?

Wer sind letztendlich die Profiteure - die Guthabengeldbesitzer, und wer sind die Verlierer - die Schuldner.

Wie kann es sein, das wir einer kleinen Minderheit von Menschen - den Gläubigern, Leistungen schulden, für die unsere Kinder und Kindeskinder noch für aufkommen sollen?

Eine Schuld zu haben heißt: Jemand hat mir eine Leistung erbracht für die ich ihm eine Gegenleistung schulde.

Welche Leistungen hat diese kleine Minderheit von Menschen eigentlich der Menschheit erbracht, dass sie Gegenleistungen fordern können, die wir niemals in unserem Leben leisten werden können. Welche Ziele verfolgt man mit diesem Schuldgeldsystem. Dieses Finanzsystem ist nachweislich unstimmig.

Sozial ist was Arbeit schafft“. Diesen Satz kennen wir alle.

Richtig ist: Wir alle benötigen ein Einkommen, und Einkommen generiert sich heute ausschließlich aus gewerblichen Arbeitsprozessen.

Jeder Arbeitsprozess benötigt jedoch Energie, verbraucht Rohstoffe und Energiepotentiale. Und Rohstoffe und Energie werden immer rarer, kostbarer somit teurer. D. h., die von uns Menschen initiierten Arbeitsprozesse werden immer kostspieliger und aufwendiger.

Im Umkehrschluss würde dies bedeuten: „Sozial ist was Arbeitsprozesse verkürzt bzw. ganz abschafft“.

Denn das spart Rohstoffe und Energie. Rohstoff- und Energieressourcen sind reale Werte die wir Menschen für unser Überleben und für unsere Weiterentwicklung dringend benötigen.

Wenn wir unsere Arbeitsprozesse verkürzen bzw. ganz abbauen, würde dies nicht nur bedeuten das wir weniger Rohstoffe und Energie verbrauchen, dies würde auch zur Folge haben, das sich weniger Schuldgeld generiert.

Weniger Schuldgeld weniger Einkommen? Nein!

Wenn wir die Freiräume dann dafür nutzen: Neue Energie- und Geistespotentiale zu schaffen, werden wir ganz neue Arbeitsprozesse (…) bekommen; Arbeitsprozesse, die uns die gewerbliche Arbeit weiter verkürzen bzw. in vielen Bereichen ganz abschaffen. Gewerbliche Arbeitsprozesse abschaffen bedeutet ja nicht den Verlust von Lebensqualität, im Gegenteil, jeder würde mehr Freiräume für sein Privatleben bekommen. Freiräume, die Arbeitsprozesse hin zum Positiven (...) entstehen lassen.

Jedoch in einer Welt, wo sich Einkommen nur aus gewerblichen Arbeitsprozessen, egal welcher Art, sie müssen nur Schuldgeld generieren, Schuldgeld, aus dem sich dann Einkommen generieren lässt, solange dieses Gedankengut in den Köpfen der Menschen vorherrscht, wird es sehr schwer sein, einen anderen Weg der Geldgenerierung zu erklären.

Ein öffentlicher und freier Wettbewerb, mit dem Ziel: Die beste Wirtschafts- und Lebensweise zu finden, würde hier zum Nachdenken und letztendlich zum Umdenken der heutigen Systeme führen.


Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 01.04.2012, 13:37   #563
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Wir sollten/müssen Umdenken

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Jedoch in einer Welt, wo sich Einkommen nur aus gewerblichen Arbeitsprozessen, egal welcher Art, sie müssen nur Schuldgeld generieren, Schuldgeld, aus dem sich dann Einkommen generieren lässt, solange dieses Gedankengut in den Köpfen der Menschen vorherrscht, wird es sehr schwer sein, einen anderen Weg der Geldgenerierung zu erklären.
Ein Umdenken setzte auch damals die Ausländer nach Deutschland kamen ein . Heute ist das selbstverständlich.

So kann das Volk auch umdenken, dass Geld fließen muß ohne Arbeit. Denn erst wenn das Geld geflossen ist setzt danach die Arbeit ein. Ohne Geld wie es jetzt ist, kann es keine Eigenverantwortung, Ideen und Neuentwicklungen aus dem Volk geben. Nur Konzerne können produzieren, weil Geld für sie kein Thema ist. Möglicher Weise soll auch niemand außer Konzerne etwas herstellen können. Damit alle im Abhängigkeitskreis festgehalten werden. Deshalb haben wir bis heute das Feudalsystem von Herr und Sklave, welches sich seit dem 16 Jahrhundert bis heute nicht geändert hat.
 
Alt 13.04.2012, 12:04   #564
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Das Grundeinkommen erfordert ein komplettes Umkrempeln der Wirtschaft.

Heute ist es so, dass der Arbeitnehmer auf den Arbeitgeber angewiesen ist.

Mit Grundeinkommen wird der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer angewiesen sein.

Heute ist es so, dass der Arbeitnehmer eine Bewerbung an den Arbeitgeber sendet um sich zu bewerben. Um das Unternehmen zu umwerben damit dieses Ihn einstellt.

Mit Grundeinkommen muß das Unternehmen den Arbeitnehmer umwerben, damit dieser bei diesem Unternehmen anfängt.

So sollte es auch normalerweise sein.

So wäre die Wirtschaft normalerweise richtig herum.
 
Alt 13.04.2012, 19:17   #565
zuteuer
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von zuteuer
 
Registriert seit: 01.04.2012
Beiträge: 960
zuteuer
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat:
Die Suche nach Fehlern im System sollte/muss tiefgründiger angegangen werden.

Warum haben sich, i. d. R., die Gesellschaften der Industriestaaten, somit die reichsten Länder der Erde, bis zur Halskrause monetär verschuldet?

Waren alle Regierungen nicht willens oder unfähig ausgeglichene Haushalte vorzulegen?

Oder ist das Schuldenmachen ein wesentlicher Bestandteil unseres Wirtschafts- und Finanzsystems, die Voraussetzung für Einkommen aller Art?
Ja. Schuldenmachen um jeden Preis ist gewünscht. Auch wenn, perverserweise, öffentlich immer behauptet wird, man "müsse" sparen da "man" ja über die Verhältnisse gelebt habe. Was nicht stimmt, aber so verbreitet wird, um die Bevölkerung unter Druck zu setzen.

Zitat:
Wo und wie generiert sich Schuldgeld? Wo und wie wird Schuldgeld zu Einkommen? Woher kommt das Geld? Wer bringt es in den Umlauf?
es handelt sich ja größtenteils nicht um reales Geld, sonderm um Giralgeld. D.h das Geld existiert nur auf Konten. 90 Prozent sind Giralgeld.
Woher das kommt? Die Nachfrage nach Geld (Kreditwünsche von Menschen, Unternehmen, Staaten) erschafft Giralgeld. Die Bank befriedigt die Konsum-, Kreditwünsche ihrer Kunden, indem sie neues Geld erschafft, welches real gar nicht existiert, weil ihre Kunden einen Kreditwunsch haben.
Banken verleihen so immer mehr Geld, welches real (also richtiges, reales Geld) gar nicht existiert, wie gesagt, im Verhältnis etwa 9: 1.

Es ist kein Geheimnis, dass wir (also Deutschland als Staat, und der einzelne Bürger) hoch verschuldet sind und wenn 10 % aller Sparer ihr Geld abholen wollen würden bei den Banken, von dem sie meinen, dass es dort irgendwo auf irgend einem Konto läge (wie in einem Tresor, also vermeintlich sicher), gäbe es einen Finanzcrash. Das Geld liegt nämlich da nicht mehr, weil die Banken es nicht haben. Die Bundesregierung schweigt darüber und hat auch die Presse angewiesen, keinesfalls über die Folgen der Hochverschuldung zu berichten, denn sonst würde Panik ausbrechen in der Bevölkerung. Dasselbe, was für Sparguthaben gilt, gilt natürlich auch für Versicherungen aller Art und Renten. Auch das Geld existiert nicht real. Dumm ist, wer da noch einzahlt.

Film zum Thema Schuldenfalle: ARD Mediathek: Reportage / Dokumentation - Die Story im Ersten: Die Welt auf Pump - Montag, 12.03.2012 | Das Erste

Zitat:
Welche Ziele werden mit der Generierung von Schuldgeld verfolgt und welche Ziele verfolgt man mit der Generierung von Guthabengeld?
Schuldgeld macht diejenigen, die Geld haben, aufgrund des verzinsten Geldsystems immer reicher, ohne dass diejenigen Leute etwas dazu tun müssen. Deshalb werden Reiche immer reicher und arbeitende Menschen immer ärmer. (Schere reich/arm)

Zitat:
Wie kann es sein, das wir einer kleinen Minderheit von Menschen - den Gläubigern, Leistungen schulden, für die unsere Kinder und Kindeskinder noch für aufkommen sollen?
durch das verzinste Geldsystem. Zins und Zinseszins auf verliehenes, real nicht existierendes Geld wird nicht mehr bezahlbar, kann nicht mehr bezahlt werden von den Schuldnern. Geschweige denn, die eigentlichen, ursprünglichen Schulden. Das System hat sich längst verselbstständigt. Das ist auch so gewollt.

Zitat:
Eine Schuld zu haben heißt: Jemand hat mir eine Leistung erbracht für die ich ihm eine Gegenleistung schulde.

Welche Leistungen hat diese kleine Minderheit von Menschen eigentlich der Menschheit erbracht, dass sie Gegenleistungen fordern können, die wir niemals in unserem Leben leisten werden können. Welche Ziele verfolgt man mit diesem Schuldgeldsystem. Dieses Finanzsystem ist nachweislich unstimmig.
äh... für die Reichen ist es nicht unstimmig.

Zitat:
Sozial ist was Arbeit schafft“. Diesen Satz kennen wir alle.

Richtig ist: Wir alle benötigen ein Einkommen, und Einkommen generiert sich heute ausschließlich aus gewerblichen Arbeitsprozessen.

Jeder Arbeitsprozess benötigt jedoch Energie, verbraucht Rohstoffe und Energiepotentiale. Und Rohstoffe und Energie werden immer rarer, kostbarer somit teurer. D. h., die von uns Menschen initiierten Arbeitsprozesse werden immer kostspieliger und aufwendiger.
der Gedanke über reale Arbeit Einkommen zu erschaffen, ist rückläufig. Geht gar nicht, weil es immer weniger Arbeit geben wird.


Zitat:
Jedoch in einer Welt, wo sich Einkommen nur aus gewerblichen Arbeitsprozessen, egal welcher Art, sie müssen nur Schuldgeld generieren, Schuldgeld, aus dem sich dann Einkommen generieren lässt, solange dieses Gedankengut in den Köpfen der Menschen vorherrscht, wird es sehr schwer sein, einen anderen Weg der Geldgenerierung zu erklären.
Na ja gut, den Gedanken, dass Arbeit "sein muss", wird man schwer aus der breiten Masse der Bevölkerung raus kriegen. Die breite Masse der Bevölkerung wurde diesbezüglich lange genug indoktriniert. - Die Reichen, denen ist das egal, die lassen ihr Geld für sich arbeiten, die müssen nichts tun.
Der entscheidende Faktor ist das verzinste Geldsystem. Das gehört meiner Meinung nach abgeschafft, weil es die Wurzel allen Übels ist.
Innerhalb eines solchen Rahmens würde auch ein bGE funktionieren. Auch deshalb:
Zitat:
Mit Grundeinkommen muß das Unternehmen den Arbeitnehmer umwerben, damit dieser bei diesem Unternehmen anfängt.

So sollte es auch normalerweise sein.

So wäre die Wirtschaft normalerweise richtig herum.
weil damit die Abhängigkeiten mit einem Mal vorbei wären.
zuteuer ist offline  
Alt 15.04.2012, 17:18   #566
AM40
Gast
 
Benutzerbild von AM40
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von zuteuer Beitrag anzeigen
..weil damit die Abhängigkeiten mit einem Mal vorbei wären.
Und das ist auch der ungeheurliche Beweis, dass wir heute noch im Feudalismus leben.

Feudalismus

Bauer war abhängig vom Grundherr
Arbeitnehmer ist abhängig vom Arbeitgeber

Genau das gleiche. Nichts ist anders.
Ein Skandal, schlimmer und größer als der 11 September.
 
Alt 29.04.2012, 07:53   #567
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Wer ein sicheres Einkommen für alle Menschen haben möchte, darf nicht die „Werkzeuge“ abwerten, in Frage stellen und letztendlich zerstören, die aus heutiger Sicht der Dinge in der Lage wären, ein stimmiges und auch nachhaltiges Grundeinkommen für alle, mit den dafür stets notwendigen und gewünschten Leistungen, zu ermöglichen. Unsere „Werkzeuge“ sind nicht fehlerfrei, keine Frage, aber gut; wir gebrauchen sie nur für die falschen Ziele.

Fehler im System:

Schuldenabbau ist nicht möglich!

Im Gegenteil, dass monetäre System produziert ständig neue Schulden (unaufhaltsam). Wer etwas anderes behauptet muss dies beweisen.

Jeder Euro und Eurocent der sich im Umlauf befindet, ist Schuldgeld. Und Schuldgeld sind Kredite, Kredite, für die stets jemand haften muss. Mit Krediten/Schuldgeld werden Arbeitsprozesse in Gang gesetzt. Aus den Arbeitsprozessen generieren sich:

Einkommen aller Art (Löhne, Gehälter, Gewinne, Renditen, Mieten, Abgaben, Beiträge, Steuern usw.).

Leistungen aller Art (Waren Güter und Dienstleistungen)

Einkommen aller Art sind dafür bestimmt, die erstellten Leistungen aller Art zu kaufen. Beim Kauf der Leistung tilgt sich der Kredit/das Schuldgeld.

• D. h., wer Wachstum fordert, fordert auch mehr Verschuldung.

• Wer sich mehr verschuldet, muss auch dafür Sorge tragen, dass die Schulden auch wieder getilgt werden können – durch Kauf der erstellten Leistungen.

Fehler im System: Egal wo sich die Schulden aufbauen, bei den Unternehmen, beim Staat, den Kapitaldienst dafür müssen letztendlich immer wir, die Bürgerinnen und Bürger, zahlen. Wir alle zahlen die Kosten für das gesamte Schuldgeld aller gewerblichen und öffentlichen Institutionen über die Preise unserer Waren, Güter und Dienstleistungen - im Ø ca. 40 % Kapitalrenditen an die Finanzmärkte.

Wie kommen die 40% Kapitalrenditen in die Preise?
Ein Fehler in unserem Geldsystem macht dies möglich!

Erklärung: Jedes Mal wenn ein Arbeitsprozesse in Gang gesetzt wird benötigt es Geld/Schuldgeld/Kredite.

• Aus dem Schuldgeld generieren sich Einkommen aller Art (…) und,
• Leistungen aller Art (...).

Mit den Einkommen aller Art (...) wird der Kredit, über den Verkauf der Leistungen, wieder getilgt (so jedenfalls die Theorie). Am Ende der Laufzeit des Kredits müssen Zinsen bzw. auch Zinseszinsen gezahlt werden; da diese Zinsen/Zinseszinsen jedoch kein Einkommen generiert haben, kann dieser fällige Zinsbetrag auch nicht über die Preise getilgt werden - sie werden den jeweils anschließenden Darlehnsvertrag zugeschlagen.

Mit der Folge:

• Die Verschuldung erhöht sich kontinuierlich.
• Die Einkommen aller Art (…) erhöhen sich - explizit bei den Renditen.
• Die Preise der Waren, Güter und Dienstleistungen erhöhen sich und/oder die Wirtschaft muss adäquat mit wachsen.

Der Zins und Zinseszins - an der falschen Stelle - erhöht die Verschuldung fortwährend - ohne Möglichkeit der Tilgung. Dies geht solange gut, bis die monetäre Schuldenlast die Wirtschaftsprozesse zum Erliegen bringt.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 29.04.2012, 09:56   #568
zuteuer
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von zuteuer
 
Registriert seit: 01.04.2012
Beiträge: 960
zuteuer
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Fehler im System:
Schuldenabbau ist nicht möglich!
Im Gegenteil, dass monetäre System produziert ständig neue Schulden (unaufhaltsam). Wer etwas anderes behauptet muss dies beweisen.
richtig. Schuldenabbau ist nicht möglich bzw. war es noch nie. Die Verschuldeten (Staaten, Banken, wasweißich) können froh sein, wenn sie noch den Zinseszins für die Schulden abbauen können. Wahrscheinlich ist das aber nicht.


Zitat:
• D. h., wer Wachstum fordert, fordert auch mehr Verschuldung.

• Wer sich mehr verschuldet, muss auch dafür Sorge tragen, dass die Schulden auch wieder getilgt werden können – durch Kauf der erstellten Leistungen.

Fehler im System: Egal wo sich die Schulden aufbauen, bei den Unternehmen, beim Staat, den Kapitaldienst dafür müssen letztendlich immer wir, die Bürgerinnen und Bürger, zahlen. Wir alle zahlen die Kosten für das gesamte Schuldgeld aller gewerblichen und öffentlichen Institutionen über die Preise unserer Waren, Güter und Dienstleistungen - im Ø ca. 40 % Kapitalrenditen an die Finanzmärkte.
ja so ist es. Auch der Arbeitslose zahlt, über den Preis der Waren die er einkauft /einkaufen muss.

Zitat:
Wie kommen die 40% Kapitalrenditen in die Preise?
Ich nenne das lieber Zins und Zinseszins.

Der Fehler ist unser verzinstes Geldsystem.
Du beschreibst ja die Folgen sehr gut. Das ist auch eigentlich einfach, zu verstehen:

Zitat:
Mit der Folge:

• Die Verschuldung erhöht sich kontinuierlich.
• Die Einkommen aller Art (…) erhöhen sich - explizit bei den Renditen.
• Die Preise der Waren, Güter und Dienstleistungen erhöhen sich und/oder die Wirtschaft muss adäquat mit wachsen.

Der Zins und Zinseszins - an der falschen Stelle - erhöht die Verschuldung fortwährend - ohne Möglichkeit der Tilgung. Dies geht solange gut, bis die monetäre Schuldenlast die Wirtschaftsprozesse zum Erliegen bringt.
Ja und so weit sind wir wieder. Es kommt der weltweite Crash, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Einfach deshalb, weil er kommen muss, spätestens dann, wenn die Steuereinkommen eines Staates, die Summe, die für Zins und Zinseszins bezahlt werden muss, nicht mehr abdeckt. Ich glaube (bin mir aber nicht 100 % sicher, bitte korrigieren, wenns nicht stimmt), wir liegen bei 90 % in der BRD. Bei 100 % wären wir dann pleite. Da Schulden und Kapital exponentiell wächst, also die Wachstumskurve steil nach oben geht, ist auch nicht vorhersehbar, wann das so weit sein wird, sicher ist nur, es wird sehr bald so weit sein.
zuteuer ist offline  
Alt 07.05.2012, 12:32   #569
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Bei einem über die Konsumsteuer finanziertes Grundeinkommen ist zu beachten

Vorab: Auch die IKS Hessen streitet für ein stimmiges und nachhaltiges Grundeinkommen.

• 400 € ab der Geburt, ansteigend bis zum 18. Lebensjahr auf 1.400 €

Wer die Menschen jedoch davon begeistern will, sollte/muss sie mit schlüssigen Konzepten überzeugen.

D. h., die primäre Aufgabe wird nicht sein, ein leistungsgerechtes und stimmiges Einkommenskonzept, mit den entsprechenden Geldkreisläufen, für alle zu schaffen, dies ist nur eine Frage des Wollens.

Die primäre Aufgabe wird sein:

Mit begrenzten Ressourcen den dann stimmigen Geldkreisläufen die notwendigen und gewünschten Leistungen, vor Ort, den Menschen stets bezahlbar anbieten zu können.

Das bedingungslose Grundeinkommen über die Umsatzsteuer zu finanzieren.

Aufklärung: Die Rohstoffe für die notwendigen und gewünschten Leistungen gibt uns die Natur ohne Geld dafür zu zahlen- kostenlos.

Sowie jedoch die Rohstoffe in die Wertschöpfungsketten geschickt werden, um daraus die notwendigen und gewünschten Leistungen zu erstellen, entstehen Kosten.

Kosten aller Art wie:

• Löhne und Gehälter,
• Mietzinsen, Zinsen, Renditen und Gewinne,
• Gebühren, Steuer und Abgaben aller Art usw.

Und Kosten sind letztendlich immer monetäre Einkommen von Menschen.

D. h., bevor Arbeitsprozesse in Gang gesetzt werden - die dann Kosten aller Art, somit Einkommen aller Art generieren, bedarf es Geld, Schuldgeld.

Wer einen gewerblichen Arbeitsprozess in Gang setzt ...

- somit Schuldgeld generiert, Schuldgeld aus dem sich, während der Arbeitsprozesse, Einkommen aller Art generieren kann -

... ist ein Unternehmer.

Die notwendigen Schuldgelder bekommen die Unternehmer von ihren Hausbanken als Kredit - mit festgelegten Laufzeiten und festgelegten Zinssätzen versehen.

Alle Kosten (Einkommen) 100 % kumuliert, die eine erstellte Leistung bis zum Verkauf prodoziert hat, ergeben den Verkaufspreis 100 %.

Mit der logischen Folge: Da die zu zahlenden Zinsbeträge nach Ablauf der Laufzeit des Kredit kein Einkommen generiert haben, können diese Zinsbeträge auch nicht über die Verkaufspreise an die Banken gezahlt werden.

Dies sollte den Volkswirtschaftlern bekannt sein.

Dieser immer wiederkehrende Zinsbetrag wird dem nächsten Darlehn zugerechnet – mit der Folge: es entsteht der Zins und Zinseszinseffekt.

Nun zur Konsum bzw. Mehrwertsteuer.

Wenn nun der Staat auf den Netto-Verkaufspreis 19 % plus x Mehrwertsteuer aufschlägt, was heißt das letzten Endes, er macht sich immer mehr zum Unternehmer - verbunden mit allen Risiken und Pflichten.

Erklärung: In dem Moment wo er auf die Netto-Preise Kosten aufschlägt, generiert er Einkommen, zwar erst einmal sein eigenes, was er dann jedoch an bestimmte Menschen und Institutionen in der Gesellschaft weiterreicht.

Doch woher kommt das Geld, die Einkommen die er da verteilt?

Daher wo jeder Unternehmer auch das Geld für seine Leistung, die er stellen möchte, herbekommt: von den Banken. Er, der Staat, muss sich Verschulden.

Rechenbeispiel:

Wenn eine Leistung mit 100 € netto in einem Geschäft angeboten wird, beinhaltet dieser Preis 100 € Kosten = 100 € Einkommen aller Art;

Einkommen, für das der Unternehmer, der die Leistung hergestellt hat, bei den Banken mit seien Vermögenswerten haften muss.

Wenn nun der Staat seine Leistung im Wert von 19 % Mehrwertsteuer, somit 19 € auf den Netto-Verkaufspreis aufschlägt, generiert er, der Staat, 19 € mehr Einkommen.

Einkommen und der Verkaufspreis steigen durch den 19 prozentigen Mehrwertsteueraufschlag auf nun 119 €.

Doch woher kommen die 19 € Einkommen, die der Staat auf den Netto-Verkaufspreis aufschlägt?

Die muss er sich, wie jeder andere Unternehmer, von einer Bank, in Form eines Kredites borgen.

Mit der Folge:

• des Zins und Zinseszinseffektes,
• die Verschuldung steigt fortwährend - ohne Möglichkeit der Tilgung.

Wer also ein bedingungsloses Grundeinkommen über die Konsumsteuer finanzieren möchte, macht den Staat in der Gesellschaft immer mehr zum Unternehmer – mit allen Widrigkeiten (…) die das Finanzsystem den Unternehmern heute aufbürdet:

Wachstum, Wachstum, Wachstum, um jeden Preis.

Der Staat darf sich nicht zum Unternehmer machen, dies ist nicht seine Aufgabe in der Gesellschaft. Der Staat hat die Aufgabe Rahmenbedingungen zu schaffen. Rahmenbedingungen, die ein nachhaltiges und stimmiges Wirtschaften und Zusammenleben für alle Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.

Keine Partei ist in der Lage, aus ihr heraus und auf demokratischem Wege, stimmige Ideen und Konzepte zu entwickeln.

Begründung: Wer schon Mal versucht hat Politik zu machen, musste schnell feststellen, politische Entscheidungen basieren immer auf Kompromissen.

Daher sollte der Staat, somit wir alle, einen öffentlichen Wettbewerb initiieren. Ein Wettbewerb, in dem stimmige Ideen und Konzepte entwickelt werden. Ideen und Konzepte, die dann jede Partei für sich intern bewerten kann. Um sie dann mit guten Argumenten zu unterstützen bzw. zu verhindern.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 31.07.2012, 11:11   #570
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Stellen wir uns eine Zukunft vor …

… in der jeder, von Geburt an, ein Einkommen von 400 € erhält. Wenn sie/er (bei Kindern sind die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dafür verantwortlich) nach demokratisch vorgegebenen Regeln, dem Grundgesetz entsprechend, lebt und wirtschaftet, kommen jedes Jahr, bis zum 18. Lebensjahr, 50 € hinzu.

Mit dem 18. Lebensjahr bekommt dann jede Bürgerin und jeder Bürger eine garantierte monatliche Option für ein Grundeinkommen in Höhe von 1.400 € - wenn sie/er nach den Regeln (…) der Gemeinschaft, die das Einkommen fortwährend bereitstellt, lebt und wirtschaftet.

Eine Option beinhaltet immer ein Entscheidungsrecht:

• Entweder, ich akzeptiere die verfassten Regeln der Gemeinschaft,
• oder, ich verzichte auf das mir zustehende Grundeinkommen.

Erklärung zu den Regeln:

Tausche ich mein monatliches Grundeinkommen ganz oder teilweise in eine reale Leistung ein, gehe ich eine rechtsverbindliche Bringschuld (…) in Höhe des gewandelten Einkommen ein.

Wenn jede Bürgerin und jeder Bürger einer Gemeinschaft aus den Wertschöpfungsprozessen, mit der entsprechenden Geldschöpfung, ein (Grund-) Einkommen erhalten soll, dann ist es elementar wichtig, dass das ausgegebene Geld zeitnah - über den Konsum - zur Quelle, zu den Wertschöpfungsprozessen, zurückkommt - ansonsten entsteht ein gigantischer Verschuldungsprozess.

Regeln die sich eine Gemeinschaft gibt, sollten auf Tatsachen und nicht auf einer theoretischen Vorstellung gründen.

Werden die von der Gemeinschaft vorgegebenen Regeln (…) vom (Grund-) Einkommensbezieher eingehalten, ist seine Bringschuld, bis in Höhe des Grundeinkommens von 1.400 € im Monat, erfüllt.

Wer ein bedingungslosen Grundeinkommen fordert, der sollte/muss den Bürgerinnen und Bürgern auch erklären können:

1. Wo, an welcher Stelle unseres Geldsystems, soll sich das Grundeinkommen für 80 Mio. bzw. 350 Mio. Bürgerinnen und Bürger, Monat für Monat, generieren?

2. Wer bringt es in den Umlauf?

3. Wer haftet letztendlich mit seinen Vermögenswerten dafür – wer ist der Schuldner?

4. Aus welchen Quellen wird der Zins gezahlt?

5. Wie kommt das ausgegebene Geld, für ein Grundeinkommen, zur Quelle - zu den Geld- bzw. Wirtschaftskreisläufen - zeitnah zurück – wer oder was gewährleistet dies?

6. Wer oder was garantiert, dass das für ein Grundeinkommen eingebrachte Geld in den Wirtschaftskreisläufen stimmig zum Rotieren kommt, wenn nicht, wer muss dann den Fehlbetrag ausgleichen – sich verschulden?

7. Wer oder was hält die Inflationsrate stets moderat - bedingt durch das Grundeinkommen wird zweifellos eine gewaltige Nachfrage nach Waren, Gütern und Dienstleistungen entfacht?

Wer ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle fordert, der sollte/muss zwangsläufig auch zu diesen Themen nicht nur Stellung nehmen, sondern auch eine stimmige Antwort finden.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 31.07.2012, 16:35   #571
Kaydo
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von Kaydo
 
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 285
Kaydo
Standard AW: Stellen wir uns eine Zukunft vor …

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
1. Wo, an welcher Stelle unseres Geldsystems, soll sich das Grundeinkommen für 80 Mio. bzw. 350 Mio. Bürgerinnen und Bürger, Monat für Monat, generieren?

2. Wer bringt es in den Umlauf?
Hallo

Es wird nichts »generiert«.

bGE bedeutet: Die Wertschöpfung wird gerechter geteilt, als es heute der Fall ist.
Es geht nicht um einen Geldbetrag der erst geschaffen werden muss, sondern um die Güter und Dienstleistungen die eine Gemeinschaft hervorbringt. Aus diesen kommt das bGE.


Noch zum Thema Geld. Unser Geldsystem ist krank. Sonst hätten wir keine »Finanzkrisen«. Deshalb wäre ich vorsichtig aus diesem System heraus Regeln ableiten zu wollen (so wie Sie es machen). Stichworte sind hier: Zinsproblematik, Geldschöpfung, Rolle der Geschäftsbanken.


Mit Grüßen
Kaydo ist offline  
Alt 01.08.2012, 09:35   #572
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

@Kaydo

Unser Geldsystem hat Fehler und produziert Missstände, dies wird heute keiner mehr in Zeiten der Finanzkrisen in Frage stellen. Will man die Fehler in Finanzsystem beseitigen, sollte man das Geldsystem, was in seiner Grundstruktur sehr effektiv sein kann, verstehen.

In einer Zeit wo jeder für den anderen weltweit an einer gemeinsamen Wertschöpfung arbeitet, dort benötigt es zwangsläufig einen nachhaltigen Referenzwert - Geld - das die erstellten Waren, Güter und Dienstleistungen im Wert wiederspiegelt.

Wir kennen zwei Arten von Geld:

Schuldgeld - das zur Herstellung von Leistungen benötigt wird, und,
Guthabengeld - das sich bei der Herstellung von Leistungen generiert, und das letztendlich für den Kauf der hergestellten Waren, Güter und Dienstleistungen bestimmt ist (so jedenfalls die Theorie).

Fakt ist: Jedes Mal wenn ein gewerblicher Arbeitsprozesse von einem Unternehmer/in in Gang gesetzt wird, generieren sich die zwei Arten von Geld: Schuldgeld und Guthabengeld - aus dem sich Einkommen aller Art, wie: Löhne, Gehälter, Gewinne, Mietzinsen, Renditen, Steuern, Abgaben usw. generieren.

Woher kommt das Geld? Das Geld generiert sich nicht einfach so, das Geld muss der Unternehmer von seiner Hausbank in Form eines Kredit (Schuldgeld) mit einem Zins belastet borgen.
Während der Arbeitsprozesse generiert sich, in gleicher Höhe wie das Schuldgeld, Guthabengeld (Löhne, Gehälter, …) und reale Werte in Form von Leistung:Waren, Güter und Dienstleistungen.
Der Preis der erstellten Leistungen sollte allen daraus geschöpften Einkommen entsprechen - d.h.: Schuldgeld = Guthabengeld = Wert bzw. Verkaufspreis der erstellten Leistung.
Werden die erstellten Leistungen mit den Einkommen gekauft, ist das Schuldgeld getilgt und das Guthabengeld gleich Null.

Fakt ist auch: Die Leistungen aus den Wertschöpfungsketten kommen über das Hilfsmittel Geld zur Verteilung.
Somit geht es bei dem Grundeinkommen schon um einen stimmigen und nachhaltigen Geldbetrag.

Richtig ist: Aus der Erstellung der Waren, Güter und Dienstleistungen würde sich das Grundeinkommen und alle anderen Einkommen generieren.

Einkommen aller Art, somit auch das zukünftige Grundeinkommen benötigt immer einen solventen Schuldner, der mit seinen Vermögenswerten für das Geld , was er als Einkommen in den Wirtschaftskreislauf bringt, haftet - dies ist richtig und wichtig für die Geldwertstabilität. Mit dem Verkauf der erstellten Leistungen tilgt sich das Schuldgeld wieder und die Wertschöpfungsprozesse können von neuem beginnen - ein in sich stimmiger Geldkreislauf.

Richtig ist auch: Unser Geldsystem ist nicht stimmig. Stimmige Regeln sollten auf Tatsachen und nicht auf einer theoretischen Vorstellung gründen.

Daher sollte ein öffentlicher Wettbewerb initiiert werden.

Der dazu dient, stimmige Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme mit einem stimmigen Finanzsystem hervorzubringen – das stimmigste, humanste und nachhaltigste Konzept soll gewinnen.

Unser gemeinsames Ziel muss es sein: Die humanste, stimmigste und nachhaltigste Gestaltungsweise einer Gesellschaft zu realisieren - ohne Weltanschauung und ohne jeglicher Vorurteile. Warum etwas zerschlagen bzw. nicht aufnehmen wollen, was allen letztendlich Wohlstand und Lebensfreude bringen kann.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 30.08.2012, 09:11   #573
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Neue Wege

Wer seine Einbildungskraft und seine Fähigkeiten dazu nutzt, den Menschen ein stimmiges Einkommen mit möglichst wenig und kurzen Arbeitsprozessen zu ermöglichen, der ist in Zukunft auserwählt für den großen Erfolg.

Heute heißt das Motto: „Sozial ist was Arbeit schafft“ – egal wie prekär die Einkommen daraus sind, egal wie viel Energie/Kraft man dafür aufwenden muss – solange sich aus den Arbeitsprozessen eine Rendite erzielen lässt, ist das im Kapitalismus gewollt.

In Zukunft sollte das Motto lauten: Sozial ist was Arbeit reduziert, Energie/Kraft einspart, leistungsgerechte und stimmige Einkommen, für alle, schafft.

Erklärung:

Fakt ist: Jeder ablaufende Prozess, welcher Art auch immer, beansprucht bzw. verbraucht Energie- und Geistespotentiale (Informationsketten); und Energie- und Geistespotentiale benötigen immer einen Energieträger. Die Nutzung fossiler Energieträger, durch Menschenhand initiierte Verbrennungsprozesse, diese Methode der Kraftgewinnung geht schon in naher Zukunft, aus den verschiedensten Gründen (...), zu Ende.

D. h., diese Bereitstellung von Energie/Kraft und Informationsketten wird in einer freien Marktwirtschaft fortwährend kostspieliger werden. Letztendlich werden sich immer weniger Menschen die Nutzung von Energie/Kraft und Informationsketten leisten können - jedenfalls nicht mit den heutigen Energie-einweg-technologien in denen der Energieträger nur einmal genutzt wird und dann dem System nicht mehr zur Verfügung steht.

Jetzt stellen sich die Fragen:
Was kommt nach den fossilen Energieträgern?
Was kommt nach den Energie-einweg-technologien?

Die Antwort: Die Energie-mehrweg-technologie (EMT) - mit dem immer wieder nutzbaren Energieträger Luft - mit dem eingelagerten energetischen Potential Druck!

EMT bedeutet: Die heutigen Arbeitsprozesse können immer effizienter, schlanker, bis hin ganz abgeschafft, ohne die Zielsetzung aus den Augen zu verlieren: Waren, Güter und Dienstleistung in hoher Qualität und in ausreichender Menge herstellen zu können.

EMT bedeutet auch: Eine nachhaltige Arbeitsplatz Garantie - mit der Gewährleistung leistungsgerechter, stimmiger und nachhaltiger Einkommen aller Art nach Artikel 25 des Grundgesetz.

Wer dies in Angriff nimmt, ist in der Tat für den großen Erfolg vorbestimmt.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 04.09.2012, 09:00   #574
IKS-Hessen
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von IKS-Hessen
 
Registriert seit: 13.09.2006
Beiträge: 331
IKS-Hessen
Standard Was sollte in Gang gebracht und gehalten werden, so das …

Jeder hat sich doch schon mal gefragt, was kann ich persönlich in die Gesellschaft einbringen, das die politischen und wirtschaftlichen Prozesse stimmiger und gerechter ablaufen lässt?
Wer oder was kann bzw. könnte mir eine solche Möglichkeit der direkten bzw. indirekten Einflussnahme auf die Prozessabläufe in den und zwischen den Gesellschaften geben?

Antwort: Wettbewerb – ein öffentlicher, fortwährender und offener Ideen- und Konzept-Wettbewerb, der zur Findung der bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise taugt, kann dies leisten.

Ein Wettbewerb, an dem sich jeder, der Interesse an gesellschaftlicher und technologischer Gestaltung hat, direkt oder indirekt beteiligen kann. Den jeder öffentlich, von Zuhause aus, am PC, am Fernseher, und/oder in den Printmedien, verfolgen und auch in seinem Sinne beeinflussen bzw. bewerten kann.
Was bringt uns so ein fortlaufender öffentlicher Wettbewerb eigentlich?
Und haben wir nicht schon genügend Wettbewerb in demokratischen Gesellschaften mit freien Marktwirtschaften? Nein, nicht in dieser essentiellen Form des Wettbewerbs!

Erklärung:

Jeder hat seine eigene Lebensgeschichte, daraus seine eigenen Lebenserfahrungen gemacht; somit ist der Blickwinkel, die Sichtweise auf die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften, i. d. R., bei jedem anders.

Diese vielen unterschiedlichen Sichtweisen auf die ablaufenden Prozesse, macht es uns, den Menschen auf der Erde, die in den verschiedensten Gesellschaftsformen aufgewachsen sind und leben, so unglaublich schwierig sich auf ein gemeinsames Ziel, auf eine gemeinsame Zielsetzung hin, zu verständigen – letztendlich uns eine gemeinsame nachhaltige und stimmige Lebens- und Wirtschaftsweise zu definieren. Fakt ist: Wir können uns einfach nicht auf Maßnahmen verständigen die sich gegen die kausalen Ursachen richten; Ursachen die immer wieder Krisen wie: Energiekrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakrise, Glaubenskrise usw. aufkommen lassen.

Keine öffentliche oder private Institution, kein Staat, keine Staatengemeinschaft, auch keine Gruppe von Menschen, von Unternehmen, kann den Menschen, den Gesellschaften weltweit, eine bestimmte Lebens- und Wirtschaftsweise vorgeben bzw. vorschreiben, und dann auf 100prozentige Akzeptanz hoffen.

Dies ist schon gar nicht möglich, wenn eine Lebens- und Wirtschaftweise nachweislich nicht stimmig ist:

>Die immer mehr Menschen in prekäre Arbeitsverhältnisse mit prekären Einkommen drängt.
>Die immer mehr Menschen auf der Erde verwahrlosen und verhungern lässt.
>Die immer mehr Unternehmen in die Insolvenz und letztendlich in die Pleite führt.
>Die ganze Gesellschaften an den Rand des Ruins bringt.
>Die unseren Heimatplaneten Erde zur exzessiven Ausbeutung freigegeben hat.
>Die unsere wahren Lebensgrundlagen extrem belastet und letztendlich zerstören lässt.
>Die immer mehr Missstände hervorbringt.

Denn so eine Wirtschafts- und Lebensweise kann keine Weltgemeinschaft wirklich akzeptieren.
Dies funktioniert heute nur deshalb, weil man (…) über all diese nicht stimmigen ablaufenden Prozesse, in den Gesellschaften und zwischen den Gesellschaften, die Macht des Geldes gestellt hat. Und diese Macht des Geldes soll auch in Zukunft mit allen Mittel erhalten bleiben – aktueller Stand dazu – siehe ESM-Vertrag für Europa: Die Schuldgeldschöpfung – die Verschuldung/Ausbeutung ganzer Gesellschaften auf der einen Seite, und die daraus folgende Guthabengeldschöpfung - der exzessive Luxus, die rasante Prachtentfaltung – auf der anderen Seite.

Jeder der aus diesen Prozessen (heute noch) seinen eigenen Profit zieht, wird dies anders sehen und erklären können.

Und da sind wir wieder bei der Sichtweise, dem Blickwinkel auf die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften.

Was sagt uns das? Wollen wir in Zukunft unsere Probleme wirklich lösen, sollten/müssen wir einen neutralen und objektiven Blickwinkel, eine neutrale und objektive Sichtweise auf die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften bekommen. Dieser objektive Blick auf die Dinge wird die Voraussetzung sein, gemeinsame Ziele und Zielsetzungen definieren zu können.

Jetzt stellt sich die Frage, wie kommen wir zu einer neutralen und objektiven Sichtweise auf die Dinge, auf die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften?
Wer oder was könnte uns diesen neutralen und objektiven Blick >wirklich< und nachhaltig verschaffen?

Denn ohne diesen neutralen und objektiven Blick, werden sich keine revolutionären Ideen und Konzepte in den Gesellschaften entwickeln, somit auch nicht aus den Gesellschaften kommen können. Mit einer objektiven Sichtweise auf die ablaufenden Prozesse in den Gesellschaften und zwischen den Gesellschaften werden die Bürgerinnen und Bürger überhaupt erst in die Lage versetzt die unstimmigen Prozesse in ihrer Gesellschaft zu erkennen; sie bekommen die Motivation und den Mut eigene Ideen und Konzepte öffentlich vorzustellen. Ideen und Konzepte, die uns neue Wege offenbaren, hin zu einer nachhaltigen und stimmigen Wirtschafts- und Lebensweise; eine Wirtschafts- und Lebensweise, die den Planeten Erde und dessen Bewohner im Kontext sieht – nach dem Motto: „einer für alle, alle für den einen“.

Ein fortlaufender öffentlicher Ideen- und Konzept-Wettbewerb kann dies nachweislich leisten. IKS | Ideen- und Konzeptschmiede » » Offener Wettbewerb

Hier stellt sich die nächste Frage: Wer oder was ist in der Lage und hat die dafür notwendige Aufmerksam in der Öffentlichkeit, die notwendige Pietät, einen solchen Ideen- und Konzept-Wettbewerb ins Leben zu rufen – und diesen Wettbewerb letztendlich auch für jede/n interessierte/n BeobachterIn und TeilnehmerIn spannend und informativ fortlaufend in Gang zu halten?

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 04.09.2012, 13:42   #575
Kaydo
Unbestätigter Zugang (Email gültig?)
 
Benutzerbild von Kaydo
 
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 285
Kaydo
Standard AW: Was sollte in Gang gebracht und gehalten werden, so das …

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Wollen wir in Zukunft unsere Probleme wirklich lösen, sollten/müssen wir einen neutralen und objektiven Blickwinkel, eine neutrale und objektive Sichtweise auf die ablaufenden Prozesse in den und zwischen den Gesellschaften bekommen. Dieser objektive Blick auf die Dinge wird die Voraussetzung sein, gemeinsame Ziele und Zielsetzungen definieren zu können.
Hallo

Einen »neutralen und objektiven Blick« ..........

Es gibt die Wissenschaften, die versuchen zu allgemeingültigen Aussagen zu kommen und es gibt die Menschenrechte, über die wir versuchen Aussagen zu treffen, die für alle Menschen Gültigkeit haben.

Etwas anderes ist mir nicht bekannt.


Mit Grüßen
Kaydo ist offline  
Thema geschlossen

Stichwortsuche
deutschland, fuehrt, führt, scheindiskussion

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Hartz IV führt in Obdachlosigkeit HartzDieter Archiv - News Diskussionen Tagespresse 62 30.06.2011 14:39
Heizkostenumfrage in Wuppertal führt zu Erfolg wolliohne Archiv - News Diskussionen Tagespresse 4 03.08.2008 15:55
EU-Reformvertrag führt Todesstrafe ein Borgi Archiv - News Diskussionen Tagespresse 63 01.07.2008 07:51
Polen - Deutschland 08.06.2008; Deutschland gewinnt 2:0 Martin Behrsing Fußball Europa Meisterschaft EM 2008 17 09.06.2008 15:46
LEBENSHILFE führt Musterklagen Martin Behrsing Diskussionsbereich-> Urteile / Entscheidungen / Rechtsmittel 1 21.08.2006 15:41


Es ist jetzt 05:51 Uhr.

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland