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Deutschland führt eine Scheindiskussion!

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Alt 20.04.2010, 17:52   #526
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege in die Zukunft

Ist Reichtum, somit auch Luxus, notwendig, damit Menschen beschäftigt werden können, Arbeit bekommen aus der sich ein adäquates Einkommen generieren kann; ein Einkommen mit dem man sein Auskommen hat?

Eine Antwort, ohne das Hilfsmittel Geld mit ins Spiel zu bringen.

Vorab: Waren, Güter und Dienstleistungen werden mit Grundstoffen/Baustoffen, die wiederum aus Rohstoffen hergestellt wurden, in Verbindung mit einem Wissen und Können, einer menschlichen Hand, geschaffen. Bei ihrer Förderung und Wandlung, bedarf es immer Energiepotentiale/Energieträger.

Waren, Güter und Dienstleistungen sollten i. d. R. Dinge sein, die für das alltägliche Leben notwendig sind bzw. dem Menschen sein Leben, sein Überleben erleichtern.

Luxus bedeutet immer, ich verwende bzw. besitze Dinge, die ich eigentlich gar nicht für mein Leben, für mein Überleben benötige; sie dienen lediglich als Statussymbole: seht her was ich besitze, welchen Einfluss ich auf das System habe - meinen Machtanspruch zu demonstrieren.

Wo generieren sich Rohstoffe /Grundstoffe und die notwendigen Energiepotentiale/Energieträger die wir für unser (Über-) Leben brauchen und die wir für Überfluss und Luxus verschwenden?

Die fossilen Rohstoffe sind Produkte aus universellen Arbeitsprozessen; die regenerativen Rohstoffe sind Produkte aus Arbeitsprozessen die in der Natur stattfanden und stattfinden; ein Energieträger ist gespeicherte Arbeit die in der Natur bzw. in den universellen Prozessen stattfand und stattfindet. Der Mensch kann bis zum heutigen Tage weder Rohstoffe noch Energie schaffen. Dies kann nur die Natur bzw. universelle Prozesse.

Das einzige wozu der Mensch in der Lage ist, er kann ein Energiepotential anheben und absenken.

Und Energiepotentiale, ein stimmiges Energieniveau auf der Erde, bestimmt letztendlich Wohlstand und Lebensqualität. Steigender Wohlstand und steigende Lebensqualität definiert Reichtum. Reichtum kann somit letztendlich nur auf der Anhebung eines Potentials basieren, das Schaffen eines hochwertigeren Energieträgers, der dann einen Mehrwert darstellt, der dann allen Leben zu Gute kommt.

Wer oder was gibt uns Menschen in den Industriegesellschaften, eigentlich das Recht auf die Rohstoffe und Energieträger zu zugreifen, die sich vor langer Zeit in Arbeitsprozessen generiert haben? Wer gibt uns das Recht, sie für ein Leben in Überfluss exzessiv zu nutzen; ohne, ja ohne der Natur, dem Planeten Erde gegenüber, eine adäquate reale Gegenleistung zu erbringen? Eine Gegenleistung die eine Nachhaltigkeit für das Leben bewirkt. Damit auch in Zukunft ein Wirtschaften und Leben auf der Erde gewährleistet bleibt.

Fakt ist: Der Mensch strebt nach Reichtum und Macht und möchte diese auch anderen demonstrieren. Daran ist auch nichts auszusetzen, dies ist nicht das Übel!

Das Übel ist: Der Mensch bedient sich mit Rohstoffen und Energieträgern nicht mehr nur um daraus sein Überleben zu sichern, nein, ein Großteil der Rohstoffe und Energieträger der Natur werden für Leistungen verwendet um sich Machtinstrumente zu schaffen, Statussymbole/Luxus zu schaffen, um sich ein angenehmes Leben zu ermöglichen.

Und dafür wird der Wirt allen Lebens, der Planet Erde, mit allem was sich auf ihm befindet, der Ausbeutung und Zerstörung, bis zum bitteren Ende, freigegeben.

Ein Teil der Menschheit führt ein exzessives Leben mit den Ressourcen die sich in gewaltigen Arbeitsprozessen, die über millionen von Jahren stattfanden und bis heute noch stattfinden, generiert haben.

Mit dem Resultat: Der heutige Reichtum und seine Definition, verändert unsern Lebensraum, den Planeten Erde, immer rasanter:

• Die Erde verliert ihre Energiedichte,
• ihre Konsistenz,
• ihre Zusammensetzung (der Atome),
• ihre energetischen Eigenschafften.

Dies hat wiederum zur Folge:

• die energetischen Kreisläufe verändern sich auf ihr, sie werden wieder instabiler;
• parallel dazu verändern sich die biologischen und chemischen Arbeitsprozesse adiabatisch auf ihr.

Wir sind kräftig dabei, uns einen anderen Planeten zu generieren.

Um die Frage:Was ist ein reicher Mensch?“ zu beantworten:

Aus heutiger Sicht ist ein reicher Mensch jemand, der viel Luxus und eine Menge Optionen besitzt: Auf die Ressourcen der Erde - da zählt auch der Mensch zu – zu zugreifen, sie zu verbrauchen.

Die Frage sollte richtigerweise lauten: Was befähigt einen Mensch dazu, was sollte er getan haben bzw. was sollte er tun, damit eine Gemeinschaft ihm ein solches Recht (Reichtum zu besitzen) zugesteht. Reichtum, der ihm einen Anspruch auf die Ressourcen der Erde, über das Normalnotwendige hinausgehend, zur Verfügen stellt; mit dem er auch seine Macht, seine Machtansprüche geltend machen kann?

Unsinn ist: Damit jeder sich seinen notwendigen Lebensunterhalt erwirtschaften kann, setzt es Reichtum – im heutigen Sinne – voraus; Reichtum der Arbeit schafft, Arbeitsprozesse in Gang setzt und hält.

Richtig ist: Um stets Wirtschaften und Leben zu können, setzt es Nachhaltigkeit an Rohstoffen, Energieträgern und explizit eine saubere Umwelt und eine überlebensfähige Natur voraus.

Reichtum im heutigen Sinne, schafft nachweislich keine sinnvolle Arbeit und Beschäftigung, im Gegenteil, dieser Reichtum lässt Menschen, Familien, Regionen, ganze Länder, ja ganze Kontinente verarmen. Der heutige Reichtum schafft nachweislich Arbeitslosigkeit, Not und Armut. Ein Reichtum, der Neid, Unzufriedenheit, Gewalt, Anarchie und letztendlich immer in kriegerischen Auseinandersetzungen geendet hat.

Das 21. Jahrhundert sollte einen anderen Reichtum hervorbringen. Reichtum sollte anders definiert werden. Reichtum sollte im Sinne einer Gemeinschaft zur Geltung kommen.

Wer durch sein Wissen und Können reale Werte:
Energiepotentiale/Energieträger schafft, dabei die Umwelt und Natur fördert dabei ein funktionierendes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem erhält, ja, der soll auch einen stimmigen Reichtum erhalten und nutzen können. Denn von diesem Reichtum werden alle Menschen partizipieren können.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 21.04.2010, 17:44   #527
Ollli
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Ollli
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

@IKS-Hessen

Das muß ich mal so deutlich schreiben:

Du bist ein hochintelligenter Mensch. Danke für diesen wertvollen Beitrag, der eigentlich in jedem Schulbuch zu finden sein sollte!
Ollli ist offline  
Alt 24.04.2010, 01:10   #528
Yorkfield
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Yorkfield
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von Ollli Beitrag anzeigen
Danke für diesen wertvollen Beitrag, der eigentlich in jedem Schulbuch zu finden sein sollte!
Ich möchte mich dem Lob von Ollli zu 100% anschließen.


Was denken wir Menschen eigentlich wer wir sind ?

Wir machen und breit, übernehmen nicht nur das was wir brauchen - NEIN, wir besetzen alles ! weil der endlose Schlund nur zufrieden ist, wenn er mindestens alles hat.

Dann setzen wir gut klingende Regeln auf - das Grundgesetz, um es durch nachfolgende Gesetze wieder außer Kraft zu setzen.

Verarschen kann ich mich selber. Dafür brauche ich keine Volksverräter.

Fühlen uns auch noch als die rechtmäßigen Eigentümer. Aber daß wir alles bei Geburt vorgefunden haben bzw uns überlassen wurde, das wollen wir nicht zugestehen, gell ?
Nachdem also einige Leute in die rechte Famillie reingeboren wurden, und zur rechten Zeit die rechten Leute am rechten Ort getroffen haben, dann also wagen sie sich das Mundwerk aufzureissen und zu behaupten, das habe ich mir alles redlich verdient.

So geht das gierige schrappen weiter bis zum Lebensende, wo sie dann alles - aber wirklich auch alles zurücklassen müssen.

Dann zwingen wir jeden im Lande lebenden Bürger sich an die zweifelhaften Regeln zu halten.
Wenn er sich weigern sollte, hat der Staat seine Exekutive bereit stehen - die wird uns schon mit Gewalt dazu zwingen zu gehorchen.

Sobald ein Mensch das Licht der Welt erblickt, ist sein gesamtes Leben durch den Staat bereits verplant.
Wie von Parasiten wird ein Mensch vom System lebenslänglich nach einem Kosten-Nutzen Faktor ausgesaugt und ausgenutzt.
Es gibt weder eine Ausweich- noch eine Aussteig-Möglichkeit. Friss oder stirb.

Eltern mit Problemen die sie selber nicht lösen können (Kinder kommen manchmal einfach so), über die Schulen wo die Lehrer sich einen feuchten Dreck um die Schüler kümmern, weiter über den Arbeitgeber, der sich einen noch feuchteren Dreck um den Arbeitnehmer kümmert, und nicht zuletzt die Ämter, welche den bedürftigen Menschen unterschwellig mitteilen, daß sie hier nicht mehr erwünscht sind.

Hoffentlich haben die Kinder sich während des Aufwachsens nicht dazu entschieden (oder wurden vom Elternhaus sanft dazu gezwungen), sich in der Kirche zu engagieren.
Ein weiters Puzzlestück hingehend zur kaltblütigen Zerstörung der jungen Seele.
Wieviele Menschen laufen durch die Gegend und sehen aus, als ob sie lebendig sind, während sie in Wirklichkeit innerlich längst getötet wurden ?

Wenn 50,1 % dafür Stimmen, daß für das Atmen und Sonnenlicht nun Steuer erheben werden soll, und 49,9 % dagegen sein sollten, dann wird das gemacht, was die Mehrheit beschlossen hat.

Dazu kann ich nur sagen, LMAA Deutschland !


Ja, ich habe eine Sozialphobie. Und ?
Yorkfield ist offline  
Alt 25.04.2010, 10:57   #529
Solidar
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Solidar
Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Viele Spezies,die diesen Planeten bewohnten,sind heute nicht mehr existent.
Die Dinosaurier haben auch den Planeten Erde geschadet.
Wenn man sich mal anschaut,wie groß ein Brachiussaurier war,und was einer allein am Tag gefressen haben muss,dann haben sie sicher damals die ganze Natur bedroht.
Und die Fleischfresser waren sicher nicht ikn der lage,dem einhalt zu gebieten.
ALSOOOO,hat die "Natur" selbst zum Krieg gerufen,und die Dinos,vom Planeten Erde gefegt.

Ob es wirklich ein Asteroid war,..ich weiss es nicht,aber sicher waren danach weltweit unzählige Vulkane aktiv,die dann die Atmosphäre verseuchten,und das Klima veränderten.

Vieleicht,....vieleicht wird es der Spezies Mensch auch passieren,und wir werden von der "Natur" vernichtet werden.
Sei es durch Erdinneren Aktivitäten,einem Asteroiden,oder neuen mutierten Killerviren/Bakterien,Pilzen.

Fakt ist,wir treiben es zu weit.
Nur der Mensch ist so dumm,und holzt die Regenwälder ab,und vernichtet die LUNGE der ERDE,und am ende werden wir ersticken.
Und das alles nur wegen GELD!!!

Würden wir nur das produzieren,was wir auch verbrauchen,sähe alles anders aus.
Aber die Ozeane werden leergefischt,und täglich wird auch viel Fisch weggeworfen,weil er nicht gegessen wird.
Wir erinnern uns,....Butter/Milch,Obst,...wird produziert,mehr als wir brauchen,unsd um den PROFIT stabil zu halten,wird der Überschuss einfach vernichtet!

Warum machen wir die Erde nicht sofort kaputt?
Startet alle Atomraketen,und wir haben ruhe,die Erde wird sich schon wieder regenerieren,haupstsache wir sind endlich weg!
Solidar ist offline  
Alt 12.05.2010, 13:42   #530
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege in die Zukunft

Welche trügerischen Prozesse laufen eigentlich in den Institutionen der Gesellschaft/en auf der Erde zurzeit ab?

Und welche tatsächlichen Prozesse werden die trügerischen Prozesse innerhalb unseres Lebensraums - der Biosphäre - in Gang setzen?

Zurzeit haben wir Menschen auf der Erde mit gewaltigen Kultur-, Umwelt- und Naturveränderungen zu kämpfen. Mit opulenten Veränderungen, die massive Auswirkungen und Wechselwirkungen, in einer sehr kurzen Zeitphase, mit sich bringen und verstärkt in Zukunft mit sich bringen werden.

Gesellschafts-, Umwelt- und Naturveränderungen, die nachweislich einen anderen Blick auf unsere Lebens- und Wirtschaftsweise hervorbringen werden.

Fakt ist: Den Industriegesellschaften, ihren Menschen und Institutionen, werden, in kürzester Zeit, umfangreiche, gewaltige und arbeitsintensive Umgestaltungs- und Anpassungsprozesse abverlangt werden, ja abverlangt werden müssen.

Gewaltige Umstrukturierungsprozesse, die eine trügerische Wirtschafts- und Lebensweise, von einer falsche Geldpolitik beschleunigt, nun der Menschheit aufgebürdet werden. Eine Geldpolitik, die den Menschen den Blick auf die wahren Werte seines Lebens verschleiert und zur Vergötterung trügerischer Werte geführt hat.

Das weltweite Finanzsystem ist den verantwortlichen Institutionen schon lange aus den Händen geglitten und zum zerstörerischen Monster mutiert.

Die realen Wirtschaftsprozesse, das reale Wirtschaftswachstum in den Industrieländern der Erde, sind letztendlich nichts anderes als Verbrauchs- und Zerstörungsprozesse in unserer Biosphäre. Und die Geldmenge, der Geldwert, sie spiegeln schon lange nicht mehr die Verbrauchs- und Zerstörungsprozess innerhalb der Biosphäre wieder.

Und darüber sollte sich jedes einigermaßen intelligente Wesen freuen.

Doch was fordern und wünschen sich die heutigen Verantwortlichen: Das reale Wachstum soll sich der Geldmenge anpassen - auf Teufel komm raus sollen die Ressourcen der Erde verbraucht und zerstört werden, siehe das beschlossene Wirtschaftsbeschleunigungsgesetze, mit dem Ziel: Wachstum, Wachstum, Wachstum zu generieren; damit der explodierten Geldmenge die entsprechenden realen Leistungen, mit den dafür notwendigen Verbrauchs- und Zerstörungsprozessen, gegenüberstehen.

Was für ein irrsinniger absurde Weg ist das eigentlich?

• Wird dieses Ziel nicht erreicht, wird unser Geld explosionsartig seinen Wert verlieren, mit der Folge: Armut und Not wird sich weiter ausbreiten.
• Wird das Ziel erreicht, wird das Energieniveau der Erde weiter absinken und unsere Lebensräume weiter zerstört werden; mit der Folge: Armut und Not wird sich rasant ausbreiten.

Egal wie es ausgehen wird, die Schöpfung, somit wir Menschen, werden auf diesen Weg immer verlieren. Und da niemand gern etwas verlieren möchte, werden die Mächtigen und Starken dieser Gesellschaft/en schon dafür Sorge tragen, dass immer erst einmal die Gesellschaften, die Menschen einer Gesellschaft die Lasten tragen, die sich, bedingt durch das monetäre System, nicht selbst helfen können.

Wie dumm und naiv können sich - eigentlich intelligente - Lebewesen /Menschen verhalten?

Unsere Vorfahren haben die verschiedensten Götter angebetet und ihnen oft grausige Opfer gebracht, worüber heute jeder nur den Kopf schüttelt.

Doch welchen Gott beten die Menschen, in den sogenannten modernen Gesellschaften, heute an?

Den Gott „Rendite“, das Götzenbild „Geld“. Und was opfern die Menschen in den modernen Gesellschaften dafür: Ihren Lebensraum, ihre Lebensgrundlagen, somit letztendlich sich selbst.

Dies kann doch nicht das Ansinnen und der Wille intelligenten Lebens sein!

Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise wird schon - nachweislich - aus energetischen Gründen Schiffbruch erleiden. Was heute jeden klar sein sollte, das neue Lebens- und Wirtschaftskonzept, nach dem das alte Schiffbruch erlitten hat, darf nicht das alte Lebens- und Wirtschaftskonzept, lediglich mit ein paar kosmetischen Veränderungen, sein.

Bevor die mächtigen dieser Erde einen monetären Neuanfang wagen, sollten die Bürgerinnen und Bürgern, in allen Gesellschaften dieser Erde, über neue Konzepte einer anderen Lebens- und Wirtschaftsweise aufgeklärt sein.

Ansonsten werden die alten Machtstrukturen, lediglich im neuem Gewand, die neuen Machtstrukturen besetzen. Und alles wird im alten Trott vom Neuen beginnen.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 13.05.2010, 14:49   #531
HartzDieter
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HartzDieter
Standard AW: Neue Wege in die Zukunft

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen

Doch welchen Gott beten die Menschen, in den sogenannten modernen Gesellschaften, heute an?

Den Gott „Rendite“, das Götzenbild „Geld“. Und was opfern die Menschen in den modernen Gesellschaften dafür: Ihren Lebensraum, ihre Lebensgrundlagen, somit letztendlich sich selbst.

Dies kann doch nicht das Ansinnen und der Wille intelligenten Lebens sein!
Nein, es ist nicht die Intelligenz, die uns treibt, es ist die Gier und die vermeintliche Wunscherfüllung.
Sie kennen doch den Satz:"Man sägt sich selber den Ast ab, auf dem man sitzt." Und tut dies nicht unbedingt aus Unkenntnis, sondern wegen irgendeines Wunsches oder kurzzeitigem Vorteil.

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen

Bevor die mächtigen dieser Erde einen monetären Neuanfang wagen, sollten die Bürgerinnen und Bürgern, in allen Gesellschaften dieser Erde, über neue Konzepte einer anderen Lebens- und Wirtschaftsweise aufgeklärt sein.

Ansonsten werden die alten Machtstrukturen, lediglich im neuem Gewand, die neuen Machtstrukturen besetzen. Und alles wird im alten Trott vom Neuen beginnen.
Eckhard Bock IKS Hessen
Wer heute die Macht hat, die Bevölkerung umfangreich aufzuklären, hat eine Position erreicht, wo er dies nicht mehr tun wird, weil er dadurch seine Macht und seine Position verlieren könnte. Es läuft seiner Gierbefriedigung zuwider.

Es stellt sich auch die Frage, welche Befriedigung der Mensch in einem neuen System mit einer anderen Lebens- und Wirtschaftsweise findet. Wird es nicht so sein, daß der Mensch immer versuchen wird, sich irgendwelche Vorteile auf Kosten der Anderen zu verschaffen?

Danke Ihnen für Ihre Beiträge Herr Bock. Wie Sie sehen komme ich immer wieder auf das Problem: 'Wie leitet man eine Veränderung ein', zurück.
HartzDieter ist offline  
Alt 14.05.2010, 18:00   #532
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Neue Wege in die Zukunft

@HartzDieter

„Nein, es ist nicht die Intelligenz, die uns treibt, es ist die Gier und die vermeintliche Wunscherfüllung.“

IKS: Warum kehren wir das Laster: die Gier nach Geld, nicht in eine Tugend um?

1.
Nur reale Wertschöpfungsprozesse sollten Geld generieren: Reale Wertschöpfung wie z. B…
  • … das Generieren von Potentialen/von Kraft in Energieträgern.
  • … der Bau von Maschinen und Systemen die ihrerseits fortwährend Potentiale/Kraft schöpfen.
  • … den Erhalt und die Unterstützung der Prozesse, die die Biosphäre, unseren Lebensraum erhalten und fördern - dem Leben eine positive Weiterentwicklung erlauben.
  • … Leben generieren und Lebensräume schaffen.
2. Degenerierungsprozesse sollten Geld wieder auflösen bzw. entwerten: Degenerierungsprozesse wie z. B……
  • ... der Verbrauch von Potentialen/von Kraft/von Energieträgern.
  • … die Herstellung von Waren, Gütern und Dienstleistungen.
  • … der Verbrauch bzw. die Nutzung unserer Lebensgrundlagen.
  • … die Belastung der Lebensräume/der Biosphäre mit toxischen Stoffen.
Wir haben heute das Medium Internet, mit dem Nachrichten in kürzester Zeit um die Welt verschickt werden können; Botschaften, die Menschen direkt in ihrem Wohn- und Arbeitszimmern erreichen.

Die IKS Hessen ist dabei ein neues Gesellschaftskonzept, für ein nachhaltiges Leben, Wirtschaften und Zusammenleben - maßgeblich auf naturwissenschaftlichen Fakten basierend - zu schreiben.

In verschieden Foren und in einem eigenen Block der IKS Hessen, werden Reaktionen auf die veröffentlichen Vorstellungen gesammelt und gegebenenfalls mit in den Konzepten verarbeitet.

Zum richtigen Zeitpunkt, während eines politischen Vakuums, wird die IKS Hessen ihr Gesamtkonzept veröffentlichen und, wenn möglich, den Bürgerinnen und Bürgern als Alternative zur Wahl stellen.

@Hatz Dieter

„Es stellt sich auch die Frage, welche Befriedigung der Mensch in einem neuen System mit einer anderen Lebens- und Wirtschaftsweise findet.“

IKS: Die innere Zufrieden, die Glücksgefühlsbildung, setzt einen nachhaltigen und stimmigen Energiekreislauf innerhalb der Biosphäre, der Lebensräume voraus. Und Energiekreisläufe sind Arbeitsprozesse.

Arbeitsprozesse, an deren Antrieb sich jeder mit einer stimmigen Grundleistung beteiligen sollte; und, daraus auch eine stimmige nachhaltige Grundleistung in Form von Geld erhält. Darüber hinaus kann jeder frei und selbstbestimmt entscheiden, zu welcher Mehrleistung er bereit und fähig ist zu erbringen, mit der Folge: Auch eine Mehrleistung in Form von mehr Geld zu beziehen.

Gruß

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 17.07.2010, 18:33   #533
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Umsetzung neuer Ideen

Wie kann die Energiemehrwegtechnologie in Verbindung mit der 60/30/10 Regel vor Ort im eigenen Land und weltweit in den unterschiedlichsten Gesellschaften, etabliert werden.

Wie können wir die heutigen, von Menschenhand initiierten, energetischen und wirtschaftlichen Abläufe/Energiewege, die heute nachweislich auf einer Einbahnstraße geführt werden, und, die letztendlich immer in einer Sackgasse enden, wie können wir diese energetischen Abläufe …

• … die maßgeblich auf der Verbrennung von Energieträgern basieren.
• … mit denen die Wertschöpfungsketten gebaut und in Gang gehalten werden.
• … von denen wir uns komplett abhängig gemacht haben, die für den modernen Menschen, für sein (Über-) Leben unverzichtbar geworden sind, die maßgeblich unseren Alltag, unseren Lebensablauf bestimmen.
• … in denen viel Menschenarbeit, gewandelte Rohstoffe und Energieträger lagern.
• … die von einem strittigen Geldsystem, wie ein Turbolader, ständig beschleunigt werden.
• … die immer mehr (Schuld-) Geld produzieren, das auf Rückzahlung und gute Rendite hofft.

... anders gestalten, ohne …

• … das ein von Menschenhand verursachter Verbrennungsprozess,
• ohne das die Energiebereitstellung durch Atomkernspaltung bzw. durch Kernfusion genutzt werden muss?

Hier gibt es letztendlich nur drei Varianten die einen Wandel hin zur nachhaltiger Nutzung von Energie/Energiepotentialen, hin zum nachhaltigen Wirtschaften, führen könnten bzw. führen werden:

Variante 1: Man initiiert einen unabhängigen, freien und fairen, spannenden und aufregenden, öffentlichen Wettbewerb, der für viel Aufsehen sorgt, an dem sich jeder direkt mit einer eigenen Idee beteiligen kann, an dem sich jeder an der vorgestellten Idee, direkt durch Verbesserungsvorschläge bzw. indirekt, indem er die vorgestellten Ideen helfend unterstützt und/oder kritisiert - Fehler aufzeigt.
Ein Wettbewerb, der letztendlich die beste Idee, das beste Konzept, die beste Technologie, für den Erhalt und die Förderung der von Menschhand initiierten energetischer Energie- und Wirtschaftskreisläufe, für jeden klar verständlich und nachvollziehbar, hervorbringt.

Variante2: Man schürt Ängste und versucht daraus Macht zu scheffeln; Macht, die es möglich macht, diktatorisch von oben herunter, den Menschen autoritär vorzuschreiben was sie in Zukunft zu machen haben und was sie in Zukunft nicht mehr machen dürfen.

Letzte Variante 3: Abwarten bis die Natur, die Gesetze der Natur, den Menschen in den Industriegesellschaften zum nachhaltigen Handeln zwingen werden.

Die IKS Hessen kämpft für die Variante 1und sucht Institutionen bzw. Personen, die diese Variante umsetzen können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
IKS-Hessen ist offline  
Alt 16.08.2010, 12:20   #534
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IKS-Hessen
Standard Mehr Wettbewerb durch einen Wettstreit

Wenn uns, d. h. der Menschheit, auch in Zukunft ein lebenswertes, artenvielfältiges und perspektivreiches Leben gewährleistet werden soll, sollten bzw. müssen wir die wahren Ursachen für die prekären Ereignisse, die nachweislich immer mehr unsere Lebensräume bedrohen, offenlegen. Denn nur so bzw. nur dann werden wir wirkliche Lösungen bzw. Lösungsansätze aus der/den Gesellschaft/en und für die Gesellschaft/en bekommen; Lösungen, die dann auch wirkliche breite Akzeptanz finden werden.

Was heute wohl niemand mehr in Frage stellen wird: Die Industriegesellschaften und Schwellenländer benötigen dringt neue gesellschaftspolitische und technologische Ideen und Konzepte um die anstehenden und zukünftigen Probleme bewältigen zu können.

Da kein einzelnes menschliches Gehirn die Kapazität besitzt, die notwendigen Prozesse in mathematische und technologische Formeln und Konzepte zu verfassen, die zur Lösung aller unserer Probleme taugen, sollte die „Schwarmintelligenz“ in einen offenen, fairen Wettbewerb genutzt werden;

- ohne irgendwelcher Voraussetzungen - z. B. Geld;
- fair, ohne Einschüchterung bzw. direkter Einflussnahme irgendwelcher Lobbyinstitution;
- d. h., zu jeder Zeit sollte ein fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen stattfinden können.

Mit dem Ziel:

Im ersten Schritt: Neues Gedankengut in die Gesellschaften bringen, die zu ganz anderen Debatten und Diskusionen führen; die neue Gedankenflüsse in die Köpfe der Menschen bringen; die wiederum ihrerseits, zu einem neuen kritischen Blickwinkel auf die heutige Lebens- und Wirtschaftsweise führen.

Im zweiten Schritt: Das Auffordern sowie die Möglichkeit schaffen, seine eigenen Ideen in einen öffentlichen Wettbewerb zuführen, um sie dort gemeinsam mit vielen anderen Ideen zusammenzuführen bzw. in den direkten Vergleich zu stellen, um sie letztendlich zur Überprüfung und Bewertung zubringen.

Große Ideen und Visionen, die uns zu großen Veränderungen führten, basierten i. d. R. auf dem Gedankengut einzelner Menschen bzw. kleiner geistesverwandter Menschengruppen.

Bei der Veröffentlichung ihrer Idee oder Vision, stand ihnen i. d. R. immer ein gewaltiger Lobbyismus entgegen. Denn jegliche Veränderung die nicht in das bestehende System passte, die nicht sofort nachvollziehbar war, wurde schon immer vehement von den Lobbyisten abgelehnt, bekämpft und somit im Keim erstickt.

An dieser Situation hat sich - trotz Internet – bis heute nichts geändert.

Der heutige Lobbyismus, der die verschiedensten Gesellschaftsgruppen vertritt, blockiert auch heute noch, trotz besseren Wissens um die anstehende Probleme, jegliche Veränderung, jeglichen Wandel, jegliche Reform im Sinne des Ganzen.

Dies hat natürlich seine Gründe!

Unser (Über-) Leben in den Industriegesellschaften wurde vom Geld, von einen Einkommen abhängig gemacht. D. h., jeder der sich in einer Industriegesellschaft aufhält benötigt für sein (Über-) Leben Geld - eine bestimmte Geldmenge, ein sogenanntes Mindest- bzw. Grundeinkommen. Je größer die Geldmenge - die ich monatlich zur Verfügung gestellt bekomme - ist, desto angesehener und einflussreicher bin ich bzw. werde ich in den Industriegesellschaften von meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bewertet.

Somit ist das primäre Ziel der Menschen in den Industriegesellschaften: Soviel Geld wie möglich zu ergattern um sein persönliches Überleben und das seiner Familie und seiner Nachkommen zu sichern und darüber hinaus: Mit Geld Macht und Einfluss auszuüben.

Für dieses Ziel wurden und werden einflussreiche Lobbyinstitutionen gegründet und gepflegt. Lobbyinstitutionen, die Einfluss auf politische und technologische Veränderungen in den Gesellschaften nehmen. Jede sich anbahnende Veränderung die sich gegen das Interesse irgendeiner Lobbyinstitution zu richten scheint, wird schon im Ansatz abgewürgt.

Mit der Folge: Noch nie war es so schwer Veränderungen - im Sinne des Ganzes – durchzusetzen. Hier könnte nachweislich ein öffentlicher und fairer Wettbewerb helfen, den jeder verfolgen, und an dem sich jeder zu jeder Zeit beteiligen bzw. einbringen kann.

Denn Fakt ist: Es bedarf eines leidenschaftlichen Wandels, der sich als erstes in den Köpfen der Menschen vollzieht sollte/muss.

Es bedarf nachweislich einer 180° Kehrtwende, die uns zu einer anderen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik führt; die uns, in den Industrie- und Schwellenländern zu einer anderen Ressourcennutzung führt.

Beispiel für eine paradoxe Lebens- und Wirtschaftsweise:

Die Grundversorgung des Menschen, sie kann letztendlich nur …

• … auf einer funktionierenden nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft, auf fruchtbaren Böden, auf gesunden Feldern und Wäldern;
• auf einer bestimmten Zusammensetzung des Wasser und der Luft;
• auf das Funktionieren biologischer und technischer/maschineller energetischer Kreisläufe, die stets für ein lebensfreundliches Klima und einer toxisch unbedenklichen Umwelt in der Biosphäre sorgen,...

... basieren.

D. h., ein Einkommen mit dem ich mein Überleben bestreite, kann sich primär, in erste Linie, nur aus dem Erhalt und der Förderung der oben aufgeführten 3 Punkte generieren - aus den natürlichen und technischen/maschinellen energetischen Kreisläufen heraus.

Welche Prioritäten hat man jedoch gesetzt bzw. geschaffen!

Man hat das Funktionieren der Land- und Forstwirtschaft von den industriellen Wirtschaftsabläufen, die wiederum von einem fehlerbehafteten Geldsystem - wie ein Turbolader angetrieben, abhängig gemacht.

Mit der Folge: Es wird ein ständiges Wachstum benötigen, damit der Leistungsspiegel - unser Geld - nicht den Wert verliert und somit die technischen energetischen Kreisläufe zum Erliegen bringt (siehe dazu aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise).

Wirtschaftliches Wachstum wiederum benötigt Ressourcen: Rohstoffe, Energieträger und Energiepotentiale; deren Wandlung, nachweislich zu Lasten der biologischen energetischen Kreisläufe in der Biosphäre gehen, somit unsere Lebensgrundlagen bedrohen.

Und nun das paradoxe an dem heutigen System: Ohne diese industriellen Wirtschaftsabläufe würden die von Menschenhand initiierten biologischen energetischen Kreisläufe in der Land- und Forstwirtschaft - somit der Erhalt unserer Lebensgrundlagen - zum Erliegen kommen. Die Land- und Forstwirt könnte seine Wirtschaftskreisläufe - aus Geld- und Energiemangel - nicht mehr in Gang halten. Eine noch nie dagewesene Situation würde das Überleben der Menschen in den Industrie- und Schwellenländern bedrohen.

Die Menschen in den Industriegesellschaften stecken nachweislich in einer Zwickmühle:

Wird das (Über-) Leben und explizit Wohlstand und Lebensqualität weiter durch Verbrennungstechnologie und Ressourcenverbrauch realisiert, müssen wir immer mehr auf die Generierung natürlicher geschaffenen Lebensgrundlagen, auf ein gemäßigtes Klima, eine saubere Umwelt, auf intakte energetische Kreisläufe in der Natur verzichten.

Verzichten wir auf die Verbrennungstechnologien - ohne eine wirkliche Alternative zur Verfügung zu haben - würde das heutige Wirtschaftsystem zusammenbrechen; mit der Folge: Die landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Wirtschaftskreisläufe kämen zum Erliegen - mit fatalen Folgen für die Versorgung der Menschen und hier explizit der Menschen in den Millionen-Metropolen.

Abhilfe: Nur ein öffentlicher Wettbewerb wäre in der Lage, uns aus dieser Zwickmühle, in die wir uns nachweislich manövriert haben, zu befreien. Die Politik ist hier, aus den oben beschriebenen Gründen, machtlos.

Lassen sie uns gemeinsam einen fairen und stets anhaltenden Wettbewerb in einem Wettstreit initiieren; einen Wettbewerb, der die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger, aller Menschen, letztendlich die Interessen aller Staaten und Länder auf dieser Erde verfolg; ein Wettbewerb, der uns zu einer Lebens- und Wirtschaftsweise führt, die den Erhalt und die Förderung unser aller realen Lebensgrundlagen forciert .

Nun sagen Sie: Wir haben doch einen funktionierenden Wettbewerb!

Ja, den haben wir, einen der zwischen arm und reich, zwischen Arbeitsplatzbesitzer und Erwerbslosen, zwischen Hochlohnland und Niedriglohnland, zwischen alt und jung, Mann und Frau, zwischen Single und Familie, zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, usw stattfindet.

Wir haben und hatten noch nie einen Wettstreit im Laufen, der die Interessen aller verfolgt; dieser ist, aus heutiger Sicht der Dinge, jedoch dringend notwendig, um nicht alles was wir erreicht haben wieder in Frage zu stellen. Die wirklich Reichen dieser Welt haben das schon lange erkannt.

Eckhard Bock IKS Hessen
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NEUE IDEEN FÜR EINE NEUE POLITIK
IKS-Hessen ist offline  
Alt 24.12.2010, 13:29   #535
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Rückblick

Liebe Leser und Leserinnen,

wieder einmal beenden wir ein Jahr gemeinsam, wieder einmal blicken wir zurück, und wieder einmal müssen wir feststellen, unsere Aufgaben und unsere Probleme sind die gleichen wie in den letzten Jahren geblieben. Nichts, ja nichts hat sich wirklich zum Positiven verändert. Auch in den nächsten Jahren werden sich unsere Aufgaben, die zu einer wirklichen Problemlösung beitragen, nicht verlieren - im Gegenteil.

Trotzdem nicht den Mut und den Tatendrang verlieren gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen.

IKS Hessen auch im neuen Jahr 2011 mit neuen Ideen und Konzepten.

Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 13.01.2011, 18:58   #536
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Standard Zeitenwende

Eine weitverbreitete Behauptung: "Die Arbeitslosen und Sozialhilfe Empfänger, die Einwanderer und Asylbewerber, eine immer älterwerdende Gesellschaft, die alten, kranken und hilfebedürftigen Menschen, sie während schuld daran, dass Wohlstand und Lebensfreude in der/den Gesellschaft/en dieser Erde, langsam aber sicher, schwinden."

Dies ist leider das Gedankengut vieler Menschen, und hier im Besonderen dass von älteren Menschen. Von Menschen, die ihr ganzes Leben für ihren Lebensunterhalt und ihren heutigen Wohlstand, teilweise sehr hart, arbeiten mussten.

Einen erarbeitenden Wohlstand, den sie nun langsam aber sicher, durch falsche bzw. nichtgetroffene Entscheidungen verantwortlicher Politiker und Institutionen schwinden sehen.

Dies kann einen sehr wütend und traurig, keine Frage!

Doch dieses Gedankengut basiert nachweislich auf falschen Annahmen und Unwissenheit - basierend auf fehlerhaften bis hin falschen Informationen, oftmals auch nur weil Tatsachen ignoriert werden.

Nicht die Arbeitslosen und Sozialhilfe Empfänger, nicht die Einwanderer und Asylbewerber, nicht eine alternde Gesellschaft, nicht die alten, kranken und hilfebedürftigen Menschen sind schuld daran, das Wohlstand und Lebensfreude in der/den Gesellschaft/en dieser Erde, langsam aber sicher, schwinden.

Nein, die kausalen Ursachen liegen ganz wo anders.

Erklärung:

Alle monetären Einnahmen (Zahlungsmittel), ganz egal wo auf der Welt, generieren sich aus …

• … der Nutzung und dem Verbrauch von Energieträgern und Potentialen - da zählt auch der Mensch zu, auch er ist ein Energieträger und generiert Potentiale.

• Aus der Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung, letztendlich aus dem Verbrauch von fossilen und regenerativen Rohstoffen.

• Aus einem stimmigen Wissen - das sich aus Wissensträgern, Informationsquellen und Informationsflüssen generiert.

Wem gehören eigentlich, die fossilen und regenerativen Rohstoffe und Energieträger, die energetischen und geistigen Potentiale - die Informationsketten/die Botschaften der Natur, die sich aus natürlichen Prozessabläufen fortwährend neu generieren und uns immer mehr offenbaren?

Welche (Arbeits-) Kraft/Energieträger nutzt man heute explizit für die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung dieser Rohstoffe bis zum fertigen Produkt?

Wer sind und wo befinden sich die Abnehmer für diese Produkte (Fakt ist: Ohne Abnehmer wäre der ganze Arbeits-somit Energieaufwand sinnlos)?

Warum und für wenn betreibt man (und wer ist man?) diesen ganzen immer größer werdenden Aufwand eigentlich?

Erklärung: Weil sich aus diesen von Menschenhand initiierten Wirtschaftsprozessen - innerhalb der natürlichen Prozessabläufe - Schuldgeld generieren lässt. Geld, das einem Ansehen, Macht und Einfluss verschafft. Macht, die einem die Einflussnahme auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Prozesse, Prozessabläufe, mittels gezielten Lobbyismus, gibt.

Eine Schuldgeldschöpfung deren Ziel es ist, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse so zu lenken, dass sich Macht auf wenige konzentriert.

Der wahre, der eigentliche Antrieb moderner Wirtschaftsprozesse ist die Schuldgeldschöpfung. Sie ist das Instrument, das die Menschen ihre Lebensräume und sich selbst, bis zum Exitus, ausbeuten lässt.

In jedem Produkt das uns die Natur (kostenlos) liefert, in jeder von Menschenhand dem Produkt hinzu geführten Leistung (für ein Einkommen), wird ein Preis am (freien) Markt ermittel.

Bevor wir Menschen die Produkte der Natur jedoch nutzen dürfen, benötigen es Geld, bevor jemand dem Produkt aus der Natur seine Leistung zuführen kann, benötigt es ebenso Geld. Dies hat man (und wer ist man?) so festgelegt und in der Gesetzgebung manifestiert.

D. h., bevor jemand in den Wertschöpfungsketten tätig werden kann/darf, egal ob UnternehmerIn oder ArbeitnehmerIin, er/sie benötigt erst einmal Geld, Schuldgeld. Geld, das er/sie sich von den Kapitalmärkten, d. h., indirekt von den (Zentral-) Banken borgen muss. Alle Zahlungsmittel, die sich im Umlauf, im Wirtschaftskreislauf befinden, sind somit eine Schuld mit einem Schulddienst dem Zinsdienst belastet.

Ein Zinsdienst, der die Schuld - nachweislich - immer größer werden lässt - unaufhaltsam.

Wenn sich alle Einkommen, Steuern, und Gewinne/Renditen/Zinsdienste, aus den (kostenlosen) Leistungen der Natur und den Leistungen der Arbeit des Menschen, in Form eines Preises/eines Geldbetrages generieren, dann stellt sich doch sofort die Frage: Wie setzt sich der Preis einer Ware, einer Leistung eigentlich zusammen?

Wie viele Anteile eines Preises sind:

• Einkommen,
• Steuern,
• Unternehmer- bzw. Unternehmensgewinne.

Und, welchen Anteil am Preis hat der Zinsdienst eigentlich?

Die meisten Menschen werden sich wundern wie verschwindend klein der Anteil am Preis die Sozialtransfers ausmachen (ein kleiner einstelliger Prozentwert) und der soll uns den zukünftigen Wohlstand und Lebensfreude kosten. Im Gegenteil:Jeder Euro der in die Sozialtransfers fließt, stärkt den Binnenmarkt; sichert bzw. schafft Einkommen, somit Kaufkraft und die schafft wiederum Einkommen usw.

Fakt ist: Jeder der Sozialtransfers bezieht, kann i. d. Regel nur seine Grundleistungen, die er für sein (Über-) Leben braucht, nutzen - wie essen, trinken und wohnen.

Diese Grundleistungen stehen jedem Menschen in den Gesellschaften bedingungslos zu, die ihre Wertschöpfungsketten mit den kostenlosen Leistungen der Natur betreiben. Denn die kostenlosen Leistungen der Natur, gespeichert in den Rohstoffen und Energieträgern, sind Leistungen die allen Menschen gehören.

Den größten Anteil des Preises, so unglaublich das auch für viele zu scheinen mag, macht der Zinsdienst aus schon weit mehr als 30 Prozent, und, bedingt durch die Regeln des monetäre System, stark ansteigend.

Fazit: Nicht die Arbeitslosen und Sozialhilfe Empfänger, nicht die Einwanderer und Asylbewerber, nicht eine alternde Gesellschaft, nicht die alten, kranken und hilflosen Menschen sind daran schuld, das Wohlstand und Lebensfreude in der/den Gesellschaft/en, langsam aber sicher, schwinden, nein, eine der kausalen Ursache dafür liegt an unserem Geldsystem.

Eine weitere kausale Ursache das Wohlstand und Lebensfreude in den Industrieländern schwinden, liegt an der Wirtschafts- und Lebensweise der Menschen in den Industrieländern; sie, d. h. wir alle sind dafür verantwortlich, das ein fehlerhaftes Geld- und Wirtschaftssystem ausbeuterische und zerstörerische Wertschöpfungsketten betreiben und aufrechterhalten, die nachweislich, gezielt und immer effizienter, unseren Heimatplaneten die Erde ausbeuten und letztendlich unsere Lebensräume zerstören – und dies alles zu Gunsten weniger und zum Nachteil aller.

Letzten Endes werden wir alle verlieren, denn es werden heute mehr Kohlenstoffe verbrannt und Energiepotentiale gesenkt, als die Natur über die Photosynthese schaffen kann.

Fakt ist: Unsere exzessive Wirtschafts- und Lebensweise kostet die Substanz, die Lebensgrundlagen allen Lebens.

Das kann und wird nicht so nicht weiter gehen können, wir müssen der heutigen Wirtschafts- und Lebensweise, dem Geldsystem, eine 180° Wende verordnen.

Und zwar mit der 60/30/10 Regel und der Energiemehrwegtechnologie.

Sie, die 60/30/10 Regel und die Energiemehrwegtechnologie schaffen reale Mehrwerte, Werte, die dann auch human und effizient zur Verteilungen kommen.

Nur dann, ja nur dann wird sich Wohlstand und Lebensfreude in den Gesellschaften dieser Erde wieder generieren lassen.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 19.01.2011, 10:40   #537
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IKS-Hessen
Standard Neue Ziele und Zielsetzungen im Kapitalismus

Warum konnte sich der Kapitalismus auf der Erde durchgesetzt, wo doch der Kommunismus nachweislich die besseren und humaneren Ziele verfolgt?

Gibt es da eine plausible Begründung für?

Alles Geld, das sich in einem kapitalistischen System im Umlauf befindet, ist letztendlich immer eine Schuld – somit Schuldgeld.

Nicht allein die Gier nach immer mehr; nicht das Streben nach Erfolg, Ansehen, Macht und Einfluss treibt die Wirtschaftsprozesse in einem kapitalistischen System allein an; nein, es ist explizit das wachsende Schuldgeld, das einen wachsenden Schulddienst mit sich bringt.

Die meisten Menschen die jeden Tag morgens aufwachen und zur Arbeit gehen, haben letztendlich nur einen Grund, der sie tagtäglich ihre vorgegebene Arbeit machen lässt: Die Erfüllung des Schulddienstes den man (...) jeder Bürgerin und jeden Bürger aufgebürdet hat. Denn im Kapitalismus verliert der alles, der seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann - er wird dann auf ein Minimum, auf Hartz IV gesetzt. Und wer möchte das schon?

Alles was wir i. d. R. besitzen und nutzen dürfen, basiert auf Schuldgeld mit einem entsprechenden Schulddienst behaftet. Da wir auf nichts verzichten möchten und oft auch nicht mehr verzichten können, tun wir alles, alles menschenmögliche, unsere Schuld, unseren Schuldendienst zu erbringen.

Die Staaten müssen ihre Bürgerinnen und Bürger immer mehr Verschulden um ihren Schulddienst erbringen zu können. Die Unternehmen können i. d. R. nicht mehr ohne Schuldgeld zu beanspruchen produzieren, auch hier wächst der Schulddienst unaufhörlich.

Da sich das ganze monetäre System letztendlich aus dem Verkauf von Waren, Gütern und Dienstleistungen finanziert, müssen immer mehr Leistungen erbracht werden und/oder die Preise der Leistungen müssen steigen, damit der wachsende Schulddienst stets befriedigt werden kann.

Folgerichtig: Wächst das Volumen des Schuldgeldes, wächst auch der Schulddienst; wächst der Schulddienst, muss parallel die Wirtschafts-/Leistungskraft und/oder die Preise der Leistungen mitwachsen.

Wächst die Wirtschafts-/Leistungskraft, wächst auch der Schulddienst, da jegliche Leistungskraft auf Schuldgeld basiert; ohne neues Schuldgeld kann heute i. d. R. keine Wirtschaft mehr wachsen.

Fazit: Der Automatismus aus immer neuem Schuldgeld mit einem immer größer werdenden Schulddienst, die Angst vor der Pleite und Armut, diese sind die wahren Elemente, der Antrieb, der die Wertschöpfungsketten und dessen Entwicklungen in Gang hält und stets beschleunigt.

Neutral betrachtet: Eigentlich ein sehr effektives System mit einem enormen Vorwärtsdrang.

Jedoch, schaffen die Ziele, die Zielsetzungen des Kapitalismus wirklich reale Mehrwerte, somit Nachhaltigkeit, die wir alle so dringend benötigen?

Wenn nicht, welche Ziele bzw. Zielsetzungen sollten wir dem Kapitalismus dann ganz klar und unmissverständlich vorgeben?

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 19.01.2011, 11:54   #538
FMD82
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Idee AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Es scheint mir, dass die Jedenfalls schein mir, dass wir uns mit der Akltzeptanz des BGE/Bürgergeldes in eine gefährliche Nähe der Zementierung des Neoliberalismus bewegen und entlasten Unternehmen und gerade Kapital völlig aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.
Man sollte in der BGE-Diskussion differenzieren:
Wenn Sie vom Althaus-BGE-Modell ausgehen, gebe ich Ihnen Recht; das wäre wahrlich eine "Zementierung des Neoliberalismus". Zwar würde das "Solidarische Bürgergeld" bedingungslos an jede(n) Bürger(in) ausgezahlt, jedoch nach Abzug der Gesundheitspauschale blieben 600€ Bürgergeld. Das würde heißen - vor allem für allein stehende Erwerbslose Arbeitszwang unaufgefordert.
Geht man jedoch von den Vorschlägen der deutlichen Mehrzahl aller BGE-Befürworter aus, so handelt es sich bei der Idee des BGEs um ein Grundeinkommen in einer Höhe ("Kulturminimum") von der man leben kann, ohne auf eine Erwerbsarbeit angewiesen zu sein. Das würde erstmals einen wirklichen ArbeitsMARKT ermöglichen.
Bei diesem von der Mehrheit befürworteten BGE kann beim besten Willen nicht davon die Rede sein, Unternehmen und Kapital würden völlig aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entlassen.

Im Gegenteil - es handelt sich dann um eine Win-Win-Situation:
Arbeitnehmer und Arbeitgeber begegnen sich auf gleicher Augenhöhe. Wie es m. E. bei einem wirklichen ArbeitsMARKT der Fall sein muss. Ohne BGE (auf kulturtauglichem Niveau) werden wir niemals einen richtigen Arbeitsmarkt haben.

Dann darf man auch nicht vergessen, dass das von Ihnen so gern kritisierte Werner-Modell eines von diversen Finanzierungsmöglichkeiten eines BGEs ist.

M. E. sollte man sich erst mal ernsthaft mit der Idee auseinandersetzen, anstatt von vornherein Feindbilder aufzubauen.

MfG
 
Alt 19.01.2011, 13:13   #539
merapi22
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merapi22
Standard AW: Neue Ziele und Zielsetzungen im Kapitalismus

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Warum konnte sich der Kapitalismus auf der Erde durchgesetzt, wo doch der Kommunismus nachweislich die besseren und humaneren Ziele verfolgt?
Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen

Gibt es da eine plausible Begründung für?
In der "Farm der Tiere" von G. Orwell wird doch die wahre Ideologie satirisch aufgezeigt und das die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen in diesen Staaten perfekter war und in Nordkorea noch ist, als in den Kapitalistischen Staaten!
Auch ist die Idee des Kapitalismus doch gar keine Ideologie, sondern einfach nur ein Wirtschaftssystem! Wird betrogen - ausgebeutet ist dies doch für alle schlecht, auch für den Unternehmer! Kapitalismus ist das Prinzip: Eine Hand wäscht die andere! Wer einnehmen will, muss zuerst ausgeben, wer zu niedrige Löhne zahlt, hat niedrige Kaufkraft, niedrige Stückzahl und niedrigen Gewinn! Umgedreht, bei hohen Löhnen - hoher Gewinn!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Alles Geld, das sich in einem kapitalistischen System im Umlauf befindet, ist letztendlich immer eine Schuld – somit Schuldgeld.
Geld ist doch nur ein Konstrukt - Tauschmittler zwischen Angebot und Nachfrage, man kann und hat auch Muscheln als Tauschmittler genommen!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Nicht allein die Gier nach immer mehr; nicht das Streben nach Erfolg, Ansehen, Macht und Einfluss treibt die Wirtschaftsprozesse in einem kapitalistischen System allein an; nein, es ist explizit das wachsende Schuldgeld, das einen wachsenden Schulddienst mit sich bringt.
Ohne der ewigen Gier nach immer mehr, würde sich niemand verschulden! Die Verschuldung hält sich doch in Grenzen!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Die meisten Menschen die jeden Tag morgens aufwachen und zur Arbeit gehen, haben letztendlich nur einen Grund, der sie tagtäglich ihre vorgegebene Arbeit machen lässt: Die Erfüllung des Schulddienstes den man (...) jeder Bürgerin und jeden Bürger aufgebürdet hat. Denn im Kapitalismus verliert der alles, der seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann - er wird dann auf ein Minimum, auf Hartz IV gesetzt. Und wer möchte das schon?
Ich hab vor 20 Jahren mit arbeiten aufgehört, niemand zwingt die Menschen zur Arbeit, außer sie sich selber!
http://www.wildcat-www.de/material/m003lafa.htm

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Alles was wir i. d. R. besitzen und nutzen dürfen, basiert auf Schuldgeld mit einem entsprechenden Schulddienst behaftet. Da wir auf nichts verzichten möchten und oft auch nicht mehr verzichten können, tun wir alles, alles menschenmögliche, unsere Schuld, unseren Schuldendienst zu erbringen.
So eine Theorie im Forum der Grünen, das hab ich noch nie gelesen. Es hat doch super viele Menschen die keinerlei Schulden haben, auch die Staatsschulden entsprechen gerade mal 15% des Geldvermögens! Würde man wie nach den Krieg einen Lastenausgleich einführen, müssten die Reichen ab Vermögen von 1 Million, gerade mal 15% als Steuer abführen und die Staatsverschuldung wäre Null!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Die Staaten müssen ihre Bürgerinnen und Bürger immer mehr Verschulden um ihren Schulddienst erbringen zu können. Die Unternehmen können i. d. R. nicht mehr ohne Schuldgeld zu beanspruchen produzieren, auch hier wächst der Schulddienst unaufhörlich.
Haben Sie dafür mal einen Link, der so was belegt?

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Da sich das ganze monetäre System letztendlich aus dem Verkauf von Waren, Gütern und Dienstleistungen finanziert, müssen immer mehr Leistungen erbracht werden und/oder die Preise der Leistungen müssen steigen, damit der wachsende Schulddienst stets befriedigt werden kann.
Die Lösung aller Probleme wäre in Grundeinkommen! Dies muss die richtige Höhe haben um alle positiven Effekte zur Geltung kommen zu lassen! Bei 1000 Euro plus KV würden etwa 20% der heutigen AN endlich den Traum von Auszeit erfüllen. Dadurch wird schlagartig aus heutigen AN Überschuss, AN Mangel!
Dadurch müssen sich AG wieder um AN bemühen und hohe Löhne zahlen. Also Höchstlohn statt Niedriglohn. Dadurch werden die AG endlich Automatisieren und vollautomatische Fabriken errichten. Die Roboter werden mehr und besser arbeiten als der Mensch und mehr herstellen. Dadurch wird das BGE immer weiter erhöht, bald mehr als der heutige Durchschnittslohn von 3300 Euro!
Wer Auszeit nimmt, braucht viel weniger das Auto, weil er nicht mehr auf Arbeit fahren muss. Braucht bei mehr persönlicher Zeit weniger umweltbelastende Produkte.
Ich lebe selber seit 20 Jahren als Aussteiger, kann mich da also gut rein-denken, Arbeit ist doch eher Last, wir wurden seit 300 Jahren an die Arbeit und dem Leben nach der Uhr regelrecht dressiert. Klingt ungewohnt, aber sozial ist was dem Mensch Zeit schenkt, ohnehin viel zu kurze Lebenszeit. Lese bitte bei Hermann Hesse, Goethe oder anderen über die Arbeit...

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Folgerichtig: Wächst das Volumen des Schuldgeldes, wächst auch der Schulddienst; wächst der Schulddienst, muss parallel die Wirtschafts-/Leistungskraft und/oder die Preise der Leistungen mitwachsen.

Wächst die Wirtschafts-/Leistungskraft, wächst auch der Schulddienst, da jegliche Leistungskraft auf Schuldgeld basiert; ohne neues Schuldgeld kann heute i. d. R. keine Wirtschaft mehr wachsen.
Aus ökologischer Sicht, ist ein weniger an materiellen, einem mehr an freier Zeit doch vorzuziehen, warum bringt Ihr Grünen das nicht in den Vordergrund?

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Fazit: Der Automatismus aus immer neuem Schuldgeld mit einem immer größer werdenden Schulddienst, die Angst vor der Pleite und Armut, diese sind die wahren Elemente, der Antrieb, der die Wertschöpfungsketten und dessen Entwicklungen in Gang hält und stets beschleunigt.

Neutral betrachtet: Eigentlich ein sehr effektives System mit einem enormen Vorwärtsdrang.
Dann lasst uns das Grundeinkommen fordern und die Bürger mit guten Argumenten davon überzeugen!

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
Jedoch, schaffen die Ziele, die Zielsetzungen des Kapitalismus wirklich reale Mehrwerte, somit Nachhaltigkeit, die wir alle so dringend benötigen?

Wenn nicht, welche Ziele bzw. Zielsetzungen sollten wir dem Kapitalismus dann ganz klar und unmissverständlich vorgeben?

Eckhard Bock IKS Hessen
Wir hocken auf einer Feuerkugel und haben ein Energieproblem, warum? Lobbyisten beharren auf der Sackgasse Atomtechnologie!
Heute dient die Wirtschaft nicht dem Mensch, sondern der Mensch der Wirtschaft. Die Reichen profitieren vom heutigen System und ein Millionär schafft es problemlos mit NULL STEUERN sein Vermögen immer schneller zu vermehren:
http://www.stern.de/wirtschaft/geld/abgaben-wer-zahlt-eigentlich-noch-steuern-613358.html
Das Grundeinkommen beseitigt endlich diese Subventionswirtschaft, profitieren tun zwar in erster Linie die Armen, aber auch die Reichen, obgleich die mehr zahlen müssen erhalten ein mehr an Lebensqualität als Gegenleistung! Hier ein Super-Link zum BGE:
http://aktuelles.archiv-grundeinkommen.de/petitio.html
merapi22 ist offline  
Alt 20.01.2011, 19:42   #540
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@merapi22

Ohne der ewigen Gier nach immer mehr, würde sich niemand verschulden!

IKS: Das Geldsystem besitzt - durch den Zins und Zinseszinseffekt - einen Automatismus, der das Geldvolumen, das Schuldgeld letztendlich exponentiell vermehrt.

Da hinter jedem Euro Schuldgeld auch ein Schuldner stehen muss, und wenn sich nicht genügend Schulder: Unternehmen und Privatpersonen dafür finden lassen, aus was für Gründen (…) auch immer, dann muss letztendlich der Staat - seine Bürgerinnen und Bürger - als Schuldner einspringen. Würde der Staat das nicht machen, dann verliert das Schuldgeld kontinuierlich seinen Wert.


Dies bedeutet: Ein Staat, ein Staatenbund, somit wir alle, brauchen ein ständig quantitatives und/oder qualitatives wirtschaftliches Wachstum. Wachstum, damit unser Geld, das Tauschmittel, seinen Wert nicht verliert - mit all den gesellschaftlichen und ökologischen Widrigkeiten die ein solches gezwungenes Wachstum mit sich bringt

In gesättigten Gesellschaften wird das jedoch immer schwieriger.

Die Verschuldung hält sich eben nicht in Grenzen, da alle Zahlungsmittel die im Umlauf sind, letztendlich Schuldverschreibungen von Privatpersonen, von Unternehmen und von Staaten, Staatenbündnissen sind – und die Schulden steigen unaufhörlich.

IKS: „Die Staaten müssen ihre Bürgerinnen und Bürger immer mehr Verschulden um ihren Schulddienst erbringen zu können. Die Unternehmen können i. d. R. nicht mehr ohne Schuldgeld zu beanspruchen produzieren, auch hier wächst der Schulddienst unaufhörlich.“

merapi22: „Haben Sie dafür mal einen Link, der so was belegt?“

IKS: Das erfährt man fast jeden Abend in den Nachrichten - hier im Besonders in den Wirtschaftnachrichten.

merapi22: „Die Lösung aller Probleme wäre in Grundeinkommen!“

IKS: Ein Grundeinkommen allein wird und kann die anstehenden Probleme nicht lösen.
Maschinen und Roboter werden den Mensch zwar mehr und mehr die Arbeit abnehmen, jedoch ohne eine Leistung dafür zu bekommen, arbeiten diese auch nicht. Und die Leistungen die sie fordern, die Maschinen, sind die gleichen Leistungen die wir Menschen zum Leben benötigen (Kohlenwasserstoffe).

So einfach wird das also nicht funktionieren, denn die Maschinen der Wirtschaft sollten den Menschen dienen nicht deren Ressourcen verbrauchen.

merapi22: "Aus ökologischer Sicht, ist ein weniger an materiellen, einem mehr an freier Zeit doch vorzuziehen, warum bringt Ihr Grünen das nicht in den Vordergrund?"

IKS: Das generieren von Glücksgefühlen, von Lebensfreude, dies sollte das kausale Ziel aller initiierten Arbeitsprozesse sein.
Die Bürgerinnen und Bürger wird man nur mit stimmigen Gesellschafts- und Wirtschaftskonzepten, die den Befürwortern gute Argumenten liefern, von einem Grundeinkommen überzeugen und letztendlich gewinnen können.

Gruß
Eckhard Bock IKS Hessen

P.S. Jemand der schon vor 20 Jahren (vor dem Rentenalter) damit aufgehört hat zu arbeiten, und dies öffentlich bekannt macht, der sollte sich nach der Forderung eines bedingungslosen Grundeinkommens zurückhalten; denn dies kommt bei der arbeitenden Bevölkerung nicht gut an, das stärkt nicht die Position der Grundeinkommensbefürworter.
IKS-Hessen ist offline  
Alt 01.02.2011, 14:18   #541
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IKS-Hessen
Standard Ist die Zeit für Revolutionen gekommen?

Falsche Versprechungen und Erklärungsversuche der Mächtigen sind die Ursache von steigender Unzufriedenheit und Wut in der Bevölkerung. Unzufriedenheit und Wut, sind wiederum der Nährboden für Revolution.

Wie konnte es dazu kommen?

Den Menschen wird suggeriert: Die heutige Wirtschafts- und Lebensweise ließe sich auf alle Gesellschaften dieser Erde ausweiten; dieses Versprechen hatte und hat zur Folge: Die Menschen in aller Welt vertrauten ihren Glauben, eine expandierende Weltwirtschaft könnte ihr (Über-) Leben sichern und führt zu einem anteiligen Wohlstand aus den Wirtschaftsprozessen. Sie erwarten und hofften darauf, dass die Wirtschaft ihnen einen Arbeitsplatz anbieten wird; Arbeit, von der man sich einen gewissen Wohlstand, Sicherheit und Lebensfreude leisten kann.

Versprechungen, die immer neue Erklärungsversuche seitens der Machthaber hervorbringen (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Glaubenskrise, etc.).

Fakt ist: Den Wohlstand den einige Menschen in den Industrieländern und in den Schwellenländern momentan genießen, sind Leistungen die sich aus der Substanz generieren - dem Verbrauch und der Zerstörung lebensnotwendiger Ressourcen.

Diese Art und Weise des Wirtschaftens und der Lebensführung kann und wird das (Über-) Leben nicht einfacher machen; im Gegenteil, die Wirtschaftsprozesse werden immer aufwendiger somit kostenintensiver werden. Sie, die Wirtschaftsprozesse, werden immer ausbeuterischere und zerstörerische Ausmaße annehmen, ja annehmen müssen, um nicht zum Erliegen zu kommen.

Dies wird und kann eben nicht die versprochenen Entwicklungen hervorbringen, die man den Menschen versprochen hat, nein, dies wird Entwicklungen hervorbringen, die immer mehr prekäre Einkommensverhältnisse benötigen.

Einkommen, die zum Gegenteil des Versprochenen führen:
  • zu mehr Armut,
  • zu mehr Depressionen,
  • zu mehr Angst vor der Zukunft;
auf der einen Seite, auf der anderen Seite:
  • zu exorbitant steigenden Einkommen;
Einkommen, die den hohen Einkommensbesitzern, bedingt durch das heutige monetäre System, zu immer mehr Einkommen und Wohlstand verhelfen.

Über die Einkommensunterschiede wird der Zugriff auf die immer knapper werdenden Ressourcen geregelt. D. h., mit einem immer größer werdenden Aufwand werden Werte geschaffen, die von einer immer kleiner werdenden Anzahl von hohen Einkommensbesitzern, über das monetäre Systen, einverleibt werden.

Hier baut sich unübersehbar ein gewaltiges Potential auf, dass die Menschen in den Gesellschaften wütend macht. Diese Wut führt die Menschen auf die Straße zu Massenkundgebungen - das Potential für Revolutionen.

Doch hat eine Revolution jemals etwas wirklich revolutionäres für die Menschen verändern können?

Revolution bedeutet:
  • Umsturz,
  • Umbildung,
somit immer eine angestrebte Verbesserung in Form eines positiven Neuanfangs.

Und revolutionär bedeutet:
  • fortschrittlich,
  • bahnbrechend,
  • umwälzend.
Bisher deutet nichts darauf hin, dass sich auch nur irgendetwas in diese Richtung irgendwo entwickelt hat bzw. entwickeln wird.

Die Entwicklung des Menschen hat zwar ein Gedankengut hervorgebracht, das eine stimmige Wirtschafts- und Lebensweise erkennen lässt, jedoch noch nicht in der Lage war, diese den von Menschenhand initiierten Prozessabläufen auch zuzuführen.

Prozessabläufe, die den Menschen wirklich die Freiräume für freie Entscheidungen lässt. Können wir …
  • … uns wirklich frei Bewegung?
  • … wirklich frei entscheiden wo und wie wir leben, arbeiten und wohnen?
  • ... wirklich frei entscheiden wo und wann wir eine Familie gründen wollen?
  • ... wirklich frei entscheiden welches Einkommen wir aus welcher Arbeit beziehen?
  • ... wirklich die Kaufkraft unseres Einkommens mitbestimmen?
Und:
  • Bringen die heutigen Wirtschaftsprozesse wirklich Mehrwerte hervor - aus denen sich Wohlstand und Lebensfreude einmal für alle Menschen generieren lässt?
  • Basiert die heutige Wirtschafts- Lebensweise der Industrie- und Schwellenländer, ihr technologischer Fortschritt, wirklich auf Erhalt und Förderung somit auf Nachhaltigkeit?
Jeder Punkt in seiner Tiefe betrachtet kann nur zu der Konsequenz führen: Wir sollten alles, wirklich alles, komplett und konsequent überdenken, denn die Ist-Zustände ablaufender Prozesse, sie sind für eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, in Deutschland, Europa und auf der Welt, nicht mehr akzeptabel.

Bevor man jedoch eine Revolution, wo auch immer: in Amerika, Europa, Asien, Afrika oder sonst wo anzettelt, sollte das angestrebte Ziel - für jeden - klar und unmissverständlich definiert sein:
  • Wohin soll/muss uns die Revolution führen.
  • Wo ist die Idee, das Konzept, der Weg der uns an das gewünschte Ziel führen wird.
Bevor ihnen niemand diese Fragen beantworten kann, wird jede Revolution - auch mit den besten Vorsätzen versehen - nicht revolutionär, somit nicht fortschrittlich, bahnbrechend und umwälzend sein können.

Nein, etwas wirklich Fortschrittliches, Bahnbrechendes und Umwälzendes, somit einen wirklichen Neuanfang, wird man nur mit einem vorher akribisch ausgearbeiteten Masterplan: mit einem genau definierten Ziel, mit einer genau definierten Zielsetzung versehen, von einer Mehrheit befürwortet und akzeptiert, erreichen können. Alles andere ist wirklich nur unnötige Energie- und Potentialverschwendung.

Wer eine Revolution anzettelt, wer sie duldet und/oder unterstützt, jedoch keinen Masterplan mit neuen Ideen und Konzepten verfolgt, läuft immer Gefahr etwas ganz anderes zu bekommen als gewünscht.

Die neuen Kapitäne werden den Bürgerinnen und Bürgern zwar Reformen versprechen, aber letztendlich nur, wenn überhaupt, Reförmchen umsetzen können. Denn ohne wirklich neue Ideen und Konzepte, in einem Masterplan - der den Bürgerinnen und Bürgern bekannt ist, werden die Sachzwänge und Umstände die neuen Kapitäne immer wieder in die alten Strukturen zwingen - das beste Beispiel ist der amerikanische Präsident Barak Obama - welch große Hoffnung hat man in diesem Mann gesetzt.


Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 16.03.2011, 12:17   #542
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IKS-Hessen
Standard IKS Hessen ruft zu einen allesumfassenden Wettbewerb auf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

in Deutschland, Europa und in aller Welt,

• lasst uns gemeinsam eine 180° Wende in der Energienutzung vollziehen;
• lasst uns unsere Lebens- und Wirtschaftsweise, explizit unser Finanzsystem, auf den Prüfstand stellen.

Sie fragen warum und wie soll das gehen?

Die Staatsoberhäupter dieser Erde sollten zu einem allesumfassenden Wettbewerb aufrufen. Mit dem Ziel: Die Menschheit an die bestmögliche Energienutzung und an die bestmögliche Lebens- und Wirtschaftsweise heranzuführen.

Warum sollten sie das tun?

Die Menschen in den Industrie- und Schwellenländern haben gewaltige Verbindlichkeiten dem Planeten Erde gegenüber angehäuft, die mit Blick in die Zukunft nicht mehr zu verantworten sind. Wir, die Menschheit, verspielen langsam aber sicher unsere Zukunft und explizit die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder.

Unsere heutige Lebens- und Wirtschaftsweise, nach der immer mehr Menschen dieser Erde streben, lässt die Verbindlichkeiten dem Planeten Erde gegenüber, immer rasanter ansteigen; in einer Geschwindigkeit, wo wir uns dem Punkt “of no return” rasant nähern, auf ein Punkt zu, wo es kein Zurück mehr geben wird.

Das was die Erde auf natürlichen Wegen zu verteilen hat, wird nachweislich immer weniger; und das Wenige, das müssen wir der Erde immer aufwendiger entnehmen.

Daher, unterstützen Sie eine 180 ° Wende in unserer heutigen Lebens- und Wirtschaftsweise; lassen sie uns alles auf den Prüfstand stellen und in einem freien, fairen Wettbewerb - an dem sich jeder, der etwas einbringen möchte, beteiligen kann - neu bewerten.

Was sollte ich tun?

Stellen Sie die Idee einen allesumfassenden Wettbewerb zu initiieren ihren Freunden und Bekannten vor. Ein Wettbewerb der das Ziel verfolgt: Die bestmögliche Lebens- und Wirtschaftsweise, mit der bestmöglichen Energienutzung, hervorzubringen.

Denn Fakt ist: Die heutige Lebens- und Wirtschaftsweise, mit der heutigen Energieträgerbereitstellung und Energienutzung, lässt ein nachhaltiges Wirtschaften – den Erhalt und die Förderung des heutigen Wohlstands und Lebensqualität für immer mehr Menschen die danach streben – nicht länger zu.

Was sollte geschehen, wie sollte bzw. könnte die Wende aussehen.

Beispiele:

1. Für jeden Liter Wasser den man den natürlichen Wasserkreisläufen entzieht, den man den Wirtschaftsprozessen zuführt und der Natur verunreinigt zurückführt, sollte zuvor – in doppelter Menge – sauberes Trinkwasser bereitgestellt sein.

2. Jedes energetische Potential, das man der Natur zum Antrieb unserer Wertschöpfungsketten, für unsere Mobilität, entnimmt und in Verbrennungsprozessen verprasst, sollte zuvor – in doppelter Menge – andernorts, in entsprechender Qualität, generiert und nutzungsgerecht gelagert worden sein.

3. Jeder Schad- und Schmutzstoffeinbringung, in die Umwelt und Natur, sollte zuvor – in doppelter Menge – eine Schad- und Schmutzstoffausbringen, aus der Umwelt und Natur, vorausgegangen sein.

4. Für jede Fläche Naturboden die man neu versiegelt möchte, sollte zuvor die doppelte Fläche an versigelten Boden wieder entsiegelt worden sein. Bodenfläche die der Natur für die Photosynthese, für Kohlenstoffwachstum, wieder zurückgeführt wird.

5. Für jeden Baum der für industrielle Zwecke gefällt werden soll, sollte zuvor ein energetisch gleichwertiges Potential an Bäumen gepflanzt worden sein. D. h., für einen 30 Jahre alten Baum den man fällen möchte, müssen zuvor an anderer Stelle 30ig einjährige Bäume, in gleicher Qualität, gepflanzt worden sein.

6. Jede Art von Nährstoffen die man den Natur- und Kulturböden entzieht, sollte zuvor die doppelte Menge an Nährstoffen den Böden zugeführt worden sein.

7. Jedes Leben, das man den Meeren entzieht, sollte in doppelter Menge und Qualität in den Meeren geschützt werden.

8. Für jeden Rohstoff, den man der Erde entnimmt, sollte zuvor die doppelte Menge an Rohstoffen, aus recycelten Produkten, dem Wirtschaftskreislauf zurückgeführt worden sein.

Die Liste ließe sich auf viele Wirtschafts- und Lebensbereiche weiterführen.

Nur so wird es möglich sein, unsere Verbindlichkeiten der Natur gegenüber – von der wir alle letztendlich leben – zu begleichen. Nur so werden wir ein Klima auf der Erde schaffen können, das ständig reales Wachstum, somit Wohlstand und Lebensqualität für alles Leben in allen Lebensformen auf der Erde hervorbringt.

Jetzt kommt meist der Aufschrei: Wer soll das denn bezahlen?

Wir alle! An diesen Prozessen werden sich alle Menschen freiwillig und leidenschaftlich beteiligen.

Warum sollte das so kommen?

Jeder der sich an diesen Prozessen beteiligt bekommt ein (Grund -) Einkommen; ein Einkommen, das sich aus den dann realen Wachstumsprozessen auf der Erde – über die 60/30/10 Regel – generiert.

Reales Wachstum bedeutet letztendlich im Umkehrschluss, in der 60/30/10 Regel, fortwährend realwachsende monetäre Einkommen.

Ein stets stimmiges monetäres Einkommen wiederum wird die Menschen körperlich und emotional in die Lage versetzen, sich leidenschaftlich und nachhaltig an den realen Wachstumsprozessen zu beteiligen.

Fakt ist: Nur so lassen sich nachhaltig und fortwährend reale Mehrwerte, somit reale Einkommen, generieren. Mehrwerte, die dann entsprechend nach der 60/30/10 Regel als:

• Grundeinkommen,
• Staatsabgabe und
• Unternehmensgewinne,

den Bürgerinnen und Bürgern, dem Staat und den Unternehmen - real und nachhaltig - zugeführt werden können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 08.05.2011, 12:11   #543
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Standard Fakten zum zukünftigen regionalen und globalen Arbeitsmarkt

Arbeitsabläufe/Prozessabläufe, generell auf der Erde, in den Gesellschaften, in den Familien und explizit in den Wertschöpfungsketten, die Wohlstand und hier im Besonderen unser (Über-) Leben sichern sollen, sie werden von Tag zu Tag immer arbeits- und energieaufwendiger.

Dadurch das uns, den Menschen in den Industriegesellschaften, Maschinen in den Wertschöpfungsketten immer mehr die notwendigen und gewünschten Arbeiten abnehmen, spüren und bemerken wir, die Wohlstandsgesellschaften, diesen tagtäglich größer auf uns zukommenden Arbeitsaufwand nicht.

Länder und Gesellschaften die nicht das Know-how und die finanziellen Mittel besitzen sich solche immer größer und komplexer werdende Maschinen in ihre Wertschöpfungsketten zu installieren, verlieren dadurch kontinuierlich die Grundlagen ihrer Existenz.

Da die Kraft und die Arbeit, die uns die Maschinen zur Verfügung stellen bzw. verrichten, letztendlich immer aus Verbrennungsprozessen hervorgeht, nimmt die Energiedichte, das Energieniveau auf der Erde, kontinuierlich ab; mit der Folge: Die Situation zwischen „kraftvollen und schwachen/armen und reichen“ Ländern und Gesellschaften verschärft sich Zusehens.

Dies bringt zwangsläufig Völkerwanderungen in Richtung „reicher“ Länder und Gesellschaften in Gang. Das Potential zwischen „arm und reich“, es hält die zerstörerischen Prozesse fortwährend in Gang und beschleunigt sie kontinuierlich. Dies verursacht immer größer werdende Mobilität und Wohnortsveränderungen bis hin zu immer größer werdenden Völkerwanderungen.

Der Erde ihre Energieträger zu entnehmen, diese so aufzubereiten das sie in den Wertschöpfungsketten genutzt werden können, dieser Arbeitsaufwand - somit Energieaufwand - wird immer aufwendiger und größer. Um den Energiehunger der Industriegesellschaften zu befriedigen, werden immer aufwendigere und hemmungslosere Wege gesucht und gefunden diesen Energiehunger zu befriedigen - mit fatalen Folgen für unser zukünftiges Leben und Zusammenleben.

Fazit: Die heutige Lebens- und Wirtschaftsweise, explizit unsere heutige Energienutzung, sie werden aus energetischen Gründen nicht mehr lange zu halten sein; immer mehr Wirtschaftsprozesse werden aufgrund eines immer höheren Arbeitsaufwandes, somit immer größer werdenden Energieaufwandes, der letztendlich nicht mehr zu verantworten sein wird, wegbrechen.

Ein monetäres System, das auf Zins und Zinseszins basiert, Zins, der sich aus Wirtschaftsprozessen generieren muss, Wirtschaftsprozesse, die letztendlich immer auf einem Energiewandlungs- somit auf einen Verbrennungsprozesse basieren, dies System wird immer aufwendigere und exzessivere Energiebereitstellungsprozesse hervorbringen, ja hervorbringen müssen um nicht zu kollabieren. Dies wird, aus heutiger monetärer Sicht, immer unrentablere Arbeitsprozesse hervorbringen.

Begründung: Die Erstellung eines Energieträgers, die Energiebereitstellung, sie werden Tag für Tag, Stunde für Stunde, mehr Energie benötigen als der Arbeitsprozess, für die Erstellung einer Leistung, selbst benötigt.

Mit der Folge: Immer mehr Menschen werden ihren Arbeitsplatz, somit ihren Lebensunterhalt verlieren und auf Hilfe einer Regionen, eines Landes, angewiesen sein, wo man noch in der Lage ist, diese stetig steigenden energetischen Prozesse aufrecht zu halten.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 12.05.2011, 12:24   #544
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Standard Scheindiskussionen über fiktive Scheinwerte/Geldwerte

Unser Zahlungsmittel das Geld, es steht lediglich im sekundären Zusammenhang des Lebens und Wirtschaftens. Überlebensnotwendiger technischer Wandel, explizit in der Energienutzung und Energiesicherstellung, haben primär mit Geld erst einmal nichts aber wirklich gar nichts zu tun.

Fakt ist: Überlebensnotwendiger technischer Wandel entwickelte bzw. entwickelt sich immer erst einmal als Gedankengut in den Köpfen interessierter Menschen.

Wenn die, die das Geld besitzen und verwalten, kein schlüssiges und nachhaltiges Energienutzungs- und Energiebereitstellungskonzept vorgelegen können, das die Gesellschaft/en, die Länder und Gemeinschaftsstaaten dieser Erde zusammenführt, sondern sie, die Geldschöpfer und Verwalter, nur explizit ihre Geldvermehrung in den Vordergrund stellen, dann wäre die Konsequenz für uns Bürgerinnen und Bürger daraus: Wir sollten mit Hilfe der Mittel die wir alle gemeinsam finanzieren: Das öffentlich rechtliche Fernsehen und das Internet; einen eigen, vom Geld gelösten, offiziellen Wettbewerb anfordern.

Ein offizieller Wettbewerb:

  • Der das Gedankengut interessierter Bürgerinnen und Bürger, fair und spannend, abruft.
  • Der uns, den Menschen auf der Erde, auf einen Weg bringt, der ein humanes und nachhaltiges Wirtschaften und Zusammenleben möglich macht.
  • Der uns ein wirklich schlüssiges Energieförderungs- Energienutzungs- und Energiebereitstellungskonzept präsentiert bzw. die dafür notwendigen Lösungsansätze vorstellt.
  • Der uns Ideen und Konzepte offenbart, die ein nachhaltiges Wirtschaften, Zusammenleben und Überleben, konform mit den physikalischen und chemischen natürlichen Prozessabläufen, nachhaltig gewährleistet.
  • Der uns einen Lebensweg zeigt, der begleitet ist von fortwährenden realen Wachstum; Wachstum, das in Symbiose mit den biologischen Prozessabläufen der Natur steht; Wachstum, das uns, über die 60/30/10 Regel, beständigen Wohlstand und Lebensqualität verschafft.
Doch leider gehen die heutigen Prozesse, die wir alle gemeinsam in Gang gesetzt haben und halten, in die falsche Richtung.

Metapher: Es wird (energetisch) auf unserem Heimatplaneten Erde immer kühler; die Menschen sehnen und suchen einen Weg in den Süden, in wärmere Gefilde; man führt sie jedoch weiter auf den Weg in den Norden – zwar technisch immer effizienter, somit als Fortschritt angepriesen – in immer kältere Gefilde. Dieser Weg führt die Menschen zu immer größer werdender Energieabhängigkeit, ihr (Über-) Leben legen sie immer mehr in die Hände weniger Entscheidungsträger, Menschen, die die Geldschöpfung kontrollieren. Mit dem Tenor den man der Menschheit suggeriert: Ohne Geld kein Wirtschaften und, die Wirtschaft, die Arbeit in der Wirtschaft, sie sind das Lebenselixier unseres Lebens, für Arbeit (Vollbeschäftigung) müssen wir alle Opfer bringen.

Würde Intelligenz auf die Lebens- und Wirtschaftsweise des Menschen treffen, sehen welchen Werten und Zielen sie, die Menschheit, hinterherrennt, könnte man nur zu dem Ergebnis kommen: Selbstzerstörerisch, egoistisch ohne jegliche Schwarmintelligenz, somit ohne jeglichen Sinn zu einer gesamtpolitischen Sozialkompetenz – primitiv, außergewöhnlich rücksichtslos und aggressiv.

Unsere Lebens- und Wirtschaftsweise, unsere Energienutzung ist einfach nur absurd und paradox.

Geld kann doch nur ein Werkzeug, ein Hilfsmittel für überlebensnotwendige Prozesse – diese in Gang zu setzten, sie immer effektiver und nachhaltiger zu gestalten – sein. Geld sollte niemals den überlebensnotwendigen Prozessen vorgestellt sein. Denn dies würde eben dann nicht zur Findung der bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise, zur bestmöglichen Energienutzung führen, dies bringt uns nachweislich lediglich zur bestmöglichen Geldvermehrung.

Bevor man die Geldfrage in den Raum stellt, müssen erst überlebensnotwendige Prozessabläufe, d. h. die dafür notwendigen Informationsketten gefunden werden. Nur dann, ja wirklich nur dann werden sich reale Werte, somit der wahre Gegenwert unseres Geldes, aus diesen Prozessen nachhaltig und immer effizienter schöpfen lassen.

Wir dürfen der Geldvermehrung doch nicht die überlebensnotwendigen Dinge des Lebens opfern.

Wie kann sich die Menschheit von der Macht des Geldes nur so verblenden lassen.

Wer dem einzelnen Menschen seine individuellen Fähigkeiten unterdrückt, ihm seiner natürlichen Werkbank und seiner natürlichen Werkzeuge beraubt, wer ihm ein Bildungsgut zukommen lässt, das ihn zwar zu einem punktuellen Prozessablaufs-Experten macht, jedoch zu einem universell Prozessablauf-Fachidioten degradiert, der darf sich nicht wundern, dass letztendlich nur noch gearbeitet wird um damit viel Geld zu verdienen. Geld, das letztendlich zu exzessiven Konsum und explizit zu puren Geldvermehrung zur Verwendung kommt. Der darf sich nicht wundern, dass wirklich sinnvolle Arbeit, mit einem stets stimmigen Einkommen, immer mehr zu Gunsten prekärer Beschäftigung verloren geht.

Lösung: Wir sollten einen wirklichen fairen und nachhaltigen Wettbewerb initiieren, der Ideen, Konzepte und Technologien hervorbringt, der uns ein Wissen und Handeln somit Arbeit verschafft, die uns ein Paradies auf Erden generiert.

Wir sollten unser Wissen und unsere Arbeitskraft explizit unsere Energievorräte dafür einsetzen, für das Leben wirklich wahre Werte zu schaffen; Werte die uns das Leben kontinuierlich und nachhaltig erleichtern, damit wir unseren Wissensstand und unsere Intelligenz, im Besonderen die Schwarmintelligenz des Menschen, vermehren können. Mit dem Ziel, den Erhalt und die Förderung unserer Heimatplanenten Erde.

Der Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft haben sich als sehr effektiv und dynamisch erwiesen, jedoch wurden diese beiden sehr dynamischen Instrumente für die Verfolgung falscher Ziele und Werte eingesetzt.

Lasst uns dem Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft neue Ziele geben; nur dann, ja wirklich nur dann, werden wir unsere energetischen und gesellschaftspolitischen Probleme vor Ort und in den Gesellschaften weltweit wirklich lösen können. Alles andere wird sich als endloses Provisorium herausstellen und endlose Scheindiskussionen und weiter großes Leid hervorbringen, jedoch keine wirklichen Ansätze schaffen, uns aus der prekären Situation, in die wir uns alle gemeinsam manövriert haben, herauszuführen.

Was hat das setzen neuer Ziele, die das (Über-) Leben wirklich und nachhaltig sichern und erleichtern werden, primär mit Geld zu tun?

Nichts, wirklich gar nichts. Wann begreifen die Menschen das endlich!

Unser Leben, das Leben allgemein, sind ständige energetischen Auf- und Abbauprozesse. Und die Energie, die diese Prozesse antreibt, in was für einer Form auch immer, sie generiert sich aus energetischen Potentialen die die Auf- und Abbauprozesse fortwährend hervorbringen.

Das bedeutet letztendlich: Ohne Abbauprozesse bzw. Aufbauprozesse gäbe es auch keinen Energiefluss – somit keine Kraft die Arbeit verrichten könnte – alles Existente würde im thermodynamischen Ausgleich verharren, lediglich die Prozesse des natürlichen Atomzerfalls würden weiterlaufen.

Die physikalischen Informationsketten der Genesis, sie haben die Prozessabläufe in unserem Sonnensystem in eine “relative” thermodynamische Balance gebracht, sodass sich Leben und Intelligenz, die Natur in unserem Sonnensystem generieren konnte.

Die physikalischen und biologischen Informationsketten der Natur wiederum, sie haben die Prozessabläufe auf der Erde in eine “relative” Balance gebracht, sodass sich ein für das Leben förderliches Klima auf der Erde entwickeln konnte.

Fakt ist: Das nukleare Feuer der Sonne ist ein gewaltiger universeller Degenerationsprozess, das jedoch zeitgleich zu einem gewaltigen Generationsprozess auf der Erde führte und bis heute führt – zur Produktion von biologischen Wachstum und geistiger Intelligenz.

Fazit: Unser Leben basiert auf den vielfältigsten Aufbau- und Abbauprozessen; somit sollten wir keinen Prozess von vorherein aus unseren Gedankengut verdrängen.

Stattdessen sollten wir gemeinsam, vom Geld gelöst, darüber nachdenken:

Wo finden die von der Genesis vorgegebenen Abbauprozesse statt, und, wo finden bzw. sollten mit Hilfe von Intelligenz die von der Natur vorgegebenen Aufbauprozesse stattfinden.

Wenn dies (wissenschaftlich untermauert) feststeht und weltweit gemeinsam festgelegt und akzeptiert ist, dann stellt sich die nächste Frage:

Mit welcher Technologie werden wir das energetische Potential, welches sich zwischen diesen Prozessen des Auf- und Abbaus ständig neu generiert, für unsere Zwecke: Dem Erhalt und die Förderung unserer Lebensgrundlagen, somit zum Erhalt der Förderung unseres Planeten Erde, zum Nutzen bringen können.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 19.05.2011, 13:44   #545
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Standard Unternehmerschelte

Hier im Erwerbslosen-Forum wird allgemein das Unternehmertum, die Unternehmer, an den Pranger gestellt. Jedem sollte doch klar sein, Unternehmen, Unternehmer initiieren Prozessabläufe. Prozesse, aus denen sich die notwendigen und gewünschten Leistungen generieren; Leistungen, die beim Verkauf wiederum Einkommen generieren; Einkommen, auf das die Bürgerinnen und Bürger einer modernen Gesellschaft stets angewiesen sind. Die freie, soziale Marktwirtschaft soll uns dies fortwährend gewährleisten.

Freie, soziale Marktwirtschaft

Marktwirtschaft bedeutet doch nichts anderes als: Ich habe eine Geschäftsidee und biete mein Produkt am Markt den Bürgerinnen und Bürgern an. Ist das Produkt erwünscht, stimmt Preis und Qualität, wird mir das Produkt, die Leistung abgekauft. Voraussetzung ist jedoch, die Bürgerinnen und Bürger verfügen über entsprechende Einkommen, das sie in die Lage versetzt, die Leistung eines anderen Wirtschaftsteilnehmers auch zu kaufen.

Haben wir heute noch so eine Marktwirtschaft, die dies überall und jedem Wirtschaftsteilnehmer ermöglicht?

Bedingt durch eine über Jahrzehnte falsch stattfindende Geldpolitik und explizit in den Einkommensentwicklungen, entfaltete sich ein noch nie da gewesener Lobbyismus, besonders ausgeprägt zwischen Finanz-, Konzernwirtschaft und legislativer Politik. Ein einseitiger Lobbyismus, der auf dem besten Wege ist, die freie, soziale Marktwirtschaft vollkommen auszuhebeln.

Warum falsche Geld- und Einkommenspolitik?

Es wird immer mehr Geld eingezogen und gespart, Geld das man als Zuwendung, Investitionshilfe, letztendlich jedoch immer in Form eines Kredits mit einem Zins und Zinseszins belastet, dem Wirtschaftskreislauf zurückführt; Ein Zins und Zinsenzins, der das Geldvolumen fortwährend und immer schneller vergrößert; Geld, das letztendlich nur in der Wirtschaft generiert werden kann.
Diese Handhabung des Geldes war und ist die Ursache von Ausbeutung, Armut, Ungerechtigkeit und pauschaler Verurteilungen, daraus folgend Neid, Missgunst, bis hin zu Aggression.

Warum ist das so?

Geld ist lediglich ein fiktives Tauschmittel, das Spiegelbild erbrachter Leistungen; somit sollte hinter jedem neuen Euro und Eurocent - die die Geldvermehrung mit sich bringt – auch eine Leistung stehen - mit der Folge: Es müssen zwangläufig immer mehr Waren, Güter und Dienstleistungen hergestellt, angeboten und auch fortwährend verkauft werden, oder, die Preise müssen entsprechend mit der Geldvermehrung steigen - dies bedeutet dann aber Inflation, Entwertung unserer Einkommen.

Damit die Unternehmen mit dieser Geldmarktpolitik am Markt bestehen können, sind bzw. werden sie, die Unternehmer mit ihren Mitarbeitern/Innen, ständig dazu gezwungen, ihre Umsätze und ihre Gewinne in ihren Betrieben zu steigern - damit der stetig steigende Kapitaldienst auch fortwährend finanziert werden kann.

Dies wurde eine Zeitlang durch Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion und/oder, in den Bereichen wo es möglich war, durch Preissteigerungen erzielt. Sind Produktivitätssteigerung, Produktausweitung, Mehrproduktion, Preissteigerungen jedoch voll ausgereizt, dann lässt sich nur noch beim Personal, durch einfordern von Lohnverzicht oder gänzlich durch Streichung von Stellen, dieser stetige monetäre Anpassungsdruck realisieren - mit der Folge: Lohndumping und Ausbeutung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und endete oft in der Arbeitslosigkeit und mit Hilfe der Harts IV-Gesetze in Verarmung.

Um diese negativen Entwicklungen in den Gesellschaften abzufedern, mussten und müssen die Staaten, somit wir alle, immer öfters in diese Prozesse, durch Neuverschuldung ihrer Bürgerinnen und Bürger, eingreifen: Frühverrentungen, Kombilöhne, Hartz VI auf der einen Seite, mit großzügigen Steuergeschenken und Subventionen bei den Unternehmen auf der anderen Seite.

Dies entspricht keiner freien, sozialen Marktwirtschaft mehr, denn hier profitieren nur Wenige auf Kosten Aller.
Wer sind hier die einseitigen Profiteure?

Dies sind Institutionen, Einzelpersonen und Unternehmen/Konzerne, die aus dieser Situation gute und satte Gewinne machen konnten und können, und diese profitieren ausschließlich von den Steuergeschenken und Subventionen. Warum? Nur der der gute satte Gewinne macht "zahlt" Steuern, bekommt Steuergelder; der, der schon seit Jahren durch die schlechte Binnenkonjunktur gerade mal so überleben kann, zahlt auch Steuern, doch diese Unternehmen können schon lange nicht mehr die Basel 1-4 Kriterien erfüllen, können somit auch keine Subventionen somit Zuwendungen vom Staat bekommen.

Damit alle Betriebe, besonders die mittelständigen am Binnenmarkt, wieder in die Lage versetzt werden in die reale Wirtschaftlichkeit zurück zu kehren, ist die beste Subvention, die beste Zuwendung, die gerechteste Subvention in einer freien sozialen Marktwirtschaft, für alle am Markt befindlichen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ein stimmiges Grundeinkommen für alle - jedoch mit logisch nachvollziehbaren Regeln.

Dieses Geld/Grundeinkommen, das sich beim Verkauf einer Leistung an der Ladentheke generieren würde, wird, über die Bürgerinnen und Bürger, zu 100 Prozent an alle am Markt befindlichen Unternehmen, die eine stimmige, gewünschte und notwendige Leistung anbieten, zurückfließen.

Warum ist es so wichtig das dieses Geld in die Unternehmen zurückfließt?


Weil nur dort die gewünschten und notwendigen Leistungen erstellt werden, von denen sich beim Verkauf an der Ladentheke ein stimmiges Grundeinkommen generieren lässt; ein Grundeinkommen, mit dem ein flächendeckender Geldkreislauf in Gang gehalten werden kann; ein Geldkreislauf, der wiederum ein stimmiges Wirtschaften somit jeden ein Einkommen gewährleistet.

Ein stimmiges Grundeinkommen für alle, ist der Garant dafür, dass Zuwendungen vom Staat an die Gesellschaft: an die Bürgerinnen und Bürger, an die Unternehmen letztendlich überflüssig werden. Der Staat bräuchte sich nicht weiter verschulden, seine Schulden mittel- bis langfristig tilgen können. Mit der ständigen Verschuldung der Gesellschaften und Unternehmen wäre ein Ende gesetzt. Die, die mit der Verschuldung der Staaten, der Gesellschaften ihr Geld verdienen, sie müssten sich dann jedoch eine neue Arbeit suchen.
Die Binnenwirtschaft würde wieder eine Eigendynamik bekommen, vergleichbar wie nach dem Krieg beim Wideraufbau, nur in anderen Bereichen und auf höherem Niveau.

Fazit: Ohne Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger kein Gewinn; ohne Gewinn wiederum keine oder nur geringe Einkommen; ohne bzw. nur mit geringen Einkommen keine bzw. nur geringe Kaufkraft mit der Folge schleppender Verkauf von Waren, Gütern und Dienstleistungen.

D. h., die Unternehmer haben letzten Endes die gleichen Interessen wie die Bürgerinnen und Bürger. Das Geld darf nicht mehr von wenigen Kapitalisten im Markt abgesaugt werden und in Form eines Kredites den Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern wieder zugeführt werden; nein, das Geld darf den Markt nicht verlassen, es muss in den Händen der Bürgerinnen und Bürgern, in den Unternehmen verbleiben somit in einem wirklich freien Markt - mit gleichen Regel und genau definierter Zielsetzung, stets rotieren. Eine Rotation die nachweislich Früchte tragen wird; Früchte, die dann zur Verteilung kommen können und Wohlstand und Lebensfreude für alle Markteinehmer bringen.

Eckhard Bock IKS- Hessen
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Alt 19.05.2011, 15:33   #546
arbeitslos in holland
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Standard AW: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

offensichtlich ist es in deutschland noch nicht aufgefallen, dass in teilen der sozialismus schon eingezogen ist.

in einer reinen marktwirtschaft wären etliche banken schon verschwunden(und das wäre gut so!). selbst in den USA, unter bush UND obama, werden banken wie im sozialismus/kommunismus geschützt.(auch GM ist schon verstaatlicht )

in der marktwirtschaft verschwinden unternehmen, in unserer verlogenen gesellschaftsform werden sie vom steuerzahler am leben erhalten. das hat eine fatale wirkung:

marktteilnehmer lernen, dass sie soviel viel risiken eingehen können, wie sie wollen. sie werden keine verluste machen................

und noch was:

sozialsysteme werden in deutschland nur von denen getragen, die von diesem unverschämten staat, die kohle direkt vom lohnzettel "geklaut" bekommen.

SIE und ihre gattung(unternehmer) bilden sich ein, mit ihrer lächerlichen EKS ihren beitrag zu leisten !

SIE dürfen sich doch jedes jahr BETTELARM rechnen und brauchen keine überprüfungen zu fürchten !

wieso würden SIE in den NL voll zu finanzierung des sozialstaates herangezogen, in deutschland können SIE sich aber aus der verantwortung stehlen ??

für mich als an spielt es keine rollen, ob ich mich morgen selbstständig mache: den obulus für arbeitlosenversicherung und krankenversicherung zahle ich immer -> solidarisch in gleicher höhe wie ein an !(und habe auch ansprüche als ag UND an)

aber seien SIE sich gewiss:

mit den von ihrer gattung(unternehmer)geschmierten parteien, werden SIE niemals voll zur verantwortung gezogen werden.
SIE können sich auch 24/h tag, 7 tage/woche einbilden, in einem rechts- u. sozialstaat zu leben.

leider beschädigen SIE mit ihrer dekadenten lebensweise nicht nur den kapitalismus, sondern auch die demokratie !

nicht der kapitalismus oder die demokratie sind das problem, sondern die teils abstruse einführung der staatshaftung und die haftung des lohnsteuer-zahlers(für SIE)

solange leute, die SIE und ihresgleichen finanzieren, nicht aufbegehren, können SIE weiter wie die made im speck leben.

ICH finanziere SIE und ihresgleichen(mit meinem lohn) schon lange nicht mehr, noch wähle ich IHRE gekauften politiker-handpuppen !
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 20.05.2011, 11:46   #547
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Standard Gezielt verbreitete Vorurteile verhindern ein gemeinsames Handeln

Unmotivierte, wenig qualifizierte und lernunwillige Arbeitnehmer/innen die ihr Einkommen nicht wert sind, auf der einen Seite, Renditegeile, menschenverachtete ausbeuterische, unfähige Unternehmer/innen, die nur ihren Profit im Auge haben, auf der anderen Seite, in den Medien an Beispielen den Bürgerinnen und Bürgern vorgeführt, mit den entsprechenden Bildern untermauert, an den Stammtischen weiter ausgemalt und als allgemeine Gegebenheit weiterverbreitet.

Dies, ja dies ist das Potential, mit dem die wahren Ausbeuter der Gesellschaften (die den meisten Menschen noch nicht mal bekannt sind) ihr monetäres Kapital aus den Gesellschaften pressen, um es ihnen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, den Unternehmerinnen und Unternehmern wieder als Kredit, mit einem Zins versehen, zurückzuführen.

„Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation, und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.“

Abraham Lincoln, US-Präsident, 21. November 1864

Schon 1864 mahnte Abraham Lincoln vor der Macht des Geldes!

Nur ein ganz kleiner Teil der Unternehmerinnen und Unternehmer, die reale Wirtschaft betreiben, gehören zu diesen Geldadel.

Der Schein drückt, die Probleme der Bürgerinnen und Bürger sind auch die Probleme der meisten Unternehmen. Nur ein wirklich gemeinsames Handeln wird Besserung bringen.

Dies sollten die Menschen doch irgendwann mal begreifen.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 10.06.2011, 16:19   #548
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Standard Ohne stimmige Energiewende wird das Finanzsystem weltweit kollabieren

Will man die Probleme in der Finanzwirtschaft lösen, müssen erst einmal die Probleme in der Energiewirtschaft gelöst werden - denn das monetäre System stützt auf der Energiewirtschaft.

Begründung: Geld ist bzw. sollte lediglich ein fiktives Werkzeug sein; ein Werkzeug, mit dem wir uns die lebensnotwendigen und gewünschten Energieträgerwandlungsprozesse in Gang setzten und halten.

Jeder Euro und Eurocent, der von einer entsprechenden Institution in den Umlauf gebracht wird bzw. wurde, hat immer einen Schuldner. D. h., alles Geld, das sich im Umlauf befindet, hat grundsätzlich immer Schuldner (...).

In dem Moment wo man für den Schuldner eine Leistung (…) erbringt, wird das Schuldgeld zum Guthabengeld und bekommt einen Geldbesitzer. D. h., die Differenz zwischen Schuldgeld und Guthabengeld ist immer gleich Null.

Eine Leistungserbringung fußt grundsätzlich auf einem Energiewandlungsprozess. Unser Wirtschaften, unser (Über-) Leben, das Leben allgemein, basiert prinzipiell auf natürlichen und von Menschenhand initiierten Energiewandlungsprozessen.

Energiewandlungsprozesse sind unser Lebenselixier, die Basis für das Wirtschaften, für Wohlstand und Lebensfreude.

Jeder Energiewandlungsprozess benötigt:
  1. Energieträger;
  2. ein stimmiges energetisches Potential - das den Energiefluss in Gang bringt und hält;
  3. eine logische und nachhaltige Informationskette - die den bzw. die Prozessabläufe lenkt.
Wobei anzumerken ist: Energie kann nicht generiert aber auch nicht verbraucht werden; die Energiemenge, sie ist universell gesehen immer eine feste Größe. Was jedoch generiert und verbraucht werden kann, sind die Energieträger mit den eingelagerten energetischen und geistigen Potentialen.

Wir unterscheiden zwei Arten von Energiewandlungsprozessen:
  1. Die von der Natur in Gang gesetzten und in Gang gehaltenen, und,
  2. die von uns, den Menschen, initiierten Energiewandlungsprozesse.
Wobei: Die natürlichen Energiewandlungsprozesse i. d. R. reales Wachstum generieren. Wachstum in Form von: Energieträgern und energetischen und geistigen Potentialen - mit den dafür notwendigen logischen und nachhaltigen Informationsketten in den fortwährenden physikalischen, biologischen und chemischen Prozessabläufen; Prozessabläufe, auf denen das gesamte Leben, das Leben der Menschheit und ihr heutiges Wirtschaften, letztendlich die Fortentwicklung basiert.

Wobei: Die von Menschenhand initiierten Energiewandlungsprozesse i. d. R. reales natürliches Wachstum degenerieren um damit wirtschaftliches Wachstum (im Sinne des Menschen: in Form von Waren, Gütern und Dienstleistungen) zu generieren. Dabei wird i. d. R. das natürliche Wachstum: Die Energieträger und das energetische und geistige Potential verbraucht, somit die natürliche Fortentwicklung gehemmt bis hin gestoppt.

Fazit: Den Erhalt und die Förderung von Energieträgern, den Erhalt und die Förderung des energetischen und geistigen Potentials, dies kann nur über natürliches Wachstum realisiert werden.

Hierfür bedarf es einer 180° Kehrtwende in der heutigen Energienutzung und Wirtschaftsweise:
  • Einer anderen Technologie in der Energiebereitstellung, der Energienutzung und der Energieführung.
  • Einer Reform des heutigen Wirtschaftssystem – hin zur Kreislauf-Wirtschaft.
  • Explizit einer Reform des monetären System mit neuer Zielsetzung: Das Schaffen realer Werte.
Unser Geld, mit dem Zins- und Zinseszinseffekt, es sollte/muss zum Antrieb, zum Treibstoff lebensnotwendiger Wachstumsprozesse werden. Das Generieren und Forcieren:
  • Von Energieträgern,
  • von energetischen und geistigen Potentialen,...
... innerhalb unseres Lebensraumes, der Biosphäre.

Reale Wachstumsprozesse in der Natur: Sie sollten die Referenzgröße des Guthabengeldes werden; Geld, das reale Werte für das (Über-) Leben wiederspiegelt; Geld, aus dem sich dann auch ein realer Habenzins, somit neues Geld generieren kann, dann, wenn jemand auf den Zugriff auf eine Leistung, zu Gunsten der Erstellung eines neuen realen Wertes, erst einmal verzichtet.

Wirtschaftliche Wachstumsprozesse des Menschen (die auf einer Degeneration basieren): Sie sollten weiterhin den Referenzgröße des Schuldgeldes sein; Geld, das die Degeneration natürlicher Werte wiederspiegelt; Geld, aus dem sich ein Schuldzins generiert.

Die Referenzgröße des Schuldgeldes wäre dann logischerweise das Volumen des Guthabengeldes. Eine Schuld würde sich dann nur noch dann generieren, wenn genügend Guthabengeld generiert wurde.

Die Geldschöpfung bekäme eine ganz neue Grundlage.

Mit der Folge: Das monetäre System müsste stets darauf bedacht sein, eine stimmige Technologie für den Aufbau zu finanzieren. Technologie, die stets Guthaben (reale Werte) in Form von realen Wachstum hervorbringt: Wird mehr reales Wachstums generiert, kann auch mehr Schuldgeld, somit mehr Prozessabläufe in den Wertschöpfungsketten realisiert werden. Prozessabläufe, die immer effizientere Technologien hervorbringen, die wiederum ihrerseits Guthabengeld generieren.

Um finanziell reich zu werden und zu bleiben, bedarf es vier Grundfaktoren:
  1. Rohstoffe/Energieträger,
  2. Energetische und geistige Potentiale,
  3. Jemanden und/oder etwas (Technologie) der/das die Arbeit verrichtet,
  4. und, jemanden der die Leistung/die Arbeit letztendlich beansprucht.
Aus diesen vier Grundfaktoren generiert sich monetäres Kapital - somit monetärer „Reichtum“.

Nicht jeder Reiche, doch die wirklich Reichen wissen, ihr Reichtum stützt sich auf diesen vier Grundfaktoren. Fällt auch nur einer dieser vier Grundfaktoren aus, verliert jeglicher Reichtum mittel- bis langfristig seinen Wert.

Ob mit Einsicht oder ohne Einsicht, der notwenige Wandel wird definitiv kommen. Das Wissen und die Informationsketten sind vorhanden, das Umdenken und die Umgestaltung sind nur noch eine Frage der Zeit.

Eckhard Bock IKS Hessen
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Alt 23.06.2011, 17:16   #549
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Standard Solvente Schuldner dringend gesucht

Gegenseitige Schuldzuweisungen ist die gebräuchlichste Art und Weise Diskussionen und Debatten zu führen, leider führen sie meist zu keiner wirklichen Problemlösung.

Fakt ist: Alle Länder dieser Erde, die über keine oder wenige nutzbaren Ressourcen: Energieträger und Rohstoffe verfügen, mussten und haben sich i. d. R. hoch verschuldet. So sehr, dass sie ihre Schuldenlast niemals wirklich, jedenfalls nicht auf regulären monetären Wegen, zurückzahlen werden können.

Jeder sollte jedoch wissen: Schuldgeld/Kredite, sie sind ein Grundpfeiler unseres Zinsgeldsystem.

Finden sich nicht ständig neue solvente Schuldner in der Privatwirtschaft, zwingt das Zinsgeldsystem die Politik zur kollektiven Verschuldung seiner Bürgerinnen und Bürger. Das Zinsgeldsystem braucht ständig neue solvente Schuldner. Ohne solvente Schuldner gäbe es kein monetäres somit wirtschaftliches Wachstum.

Der Schuldner (…) benutzt das Schuldgeld i. d. R. für die Erstellung einer notwendigen und/oder gewünschten Leistung. Nachdem ein Leistungserbringer dem Schuldner die gewünschte Leistung erbracht hat, wird das Schuldgeld zum Guthabengeld. D. h., Schuldgeld und Guthabengeld stehen in Wechselwirkung - die Summe des Schuldgeldes ist letztendlich immer gleich die Summe des Guthabengeldes.

Fazit: Wer eine monetäre Rendite erwartet, der sollte/muss auch akzeptieren das sich ständig neues Schuldgeld generiert - Einkommen und Renditen setzen immer solvente Schuldner, jemanden der Schuldgeld in die Hand nimmt um sich daraus eine Leistung erbringen zu lassen, voraus. Wenn sich für die vereinbarten und versprochenen Renditen und Einkommen nicht genügend solvente private Schuldner finden, müssen zwangsläufig die Staaten einspringen. Will man diesen Automatismus aufgeben, muss man auch das Zinsgeldsystem aufgeben bzw. reformieren (siehe Basler 1-4 Kriterien).

Warum finden sich immer schwieriger solvente Schuldner in der Privatwirtschaft? Dies muss doch einen Grund haben.

Das liegt daran: Das monetäre System basiert auf der Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Ressourcen: Von Rohstoffen und Energieträgern. Sie sind die Grundlage realen Wirtschaftens; die Grundlage realer Wirtschaftsprozesse - dort wo Schuldgeld, in Form eines Kredits, in die Hand genommen wird um damit den Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen und gewünschte Leistung zu generieren. Wurde die Leistung durch einen Leitungserbringer erbracht, generiert sich, in gleicher Höhe zum Schuldgeld, Guthabengeld - das Einkommen und/oder die Rendite eines Leistungserbringers.

Guthabengeld ist wiederum die Basis von Kaufkraft; Kaufkraft sichert letztendlich das Schuldgeld ab. Guthabengeld ist die monetäre Option sich die für das Schuldgeld erbrachte Leistungen auch kaufen zu können - beim Kauf der Leistung degeneriert sich das Schuldgeld wieder. Alle Einkommen und Renditen befinden sich im Preis einer Leistung wieder.

Die Rohstoffe und Energieträger auf der Erde, die für die Erstellung einer Leistung gebraucht werden, sie sind jedoch begrenzt; ihre Förderung und Nutzbarmachung wird Jahr für Jahr aufwendiger somit teurer.

D. h., einer dem Zinsgeldsystem unterliegenden und den freien Märkten ausgesetzten Wirtschaft, sie benötigt ständiges Wachstum und Innovationen. Schwellenländer ohne moderne Wertschöpfungsketten, kleine und mittelständische Unternehmen die vom Binnenmarkt abhängig sind, sie können da immer weniger mithalten. Durch dynamische Preissteigerungen der Rohstoffe und Energieträger, durch immer höhere Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen, verliert das System, Jahr für Jahr, immer mehr solvente Schuldner.

Jedoch ohne Schuldner, die Schuldgeld in die Hand nehmen, läuft gar nichts.

Die den Banken vorgegebenen Basler 1-4 Kriterien (die Vergabekriterien für einen Kredit) z. B. die das notwendige Eigenkapital oder Sicherheit vorgeben, sie können von vielen Ländern, von immer mehr kleinen und mittelständischen Unternehmen, nicht mehr erfüllt werden.

Mit der Folge: Es finden sich immer weniger solvente Schuldner die in der Lage wären Guthabengeld = Einkommen und Renditen = Kaufkraft zu generieren.

Wie kommen wir aus dem monetären Teufelskreislauf heraus?

Der Schlüssel zur Problemlösung liegt nicht im monetären System. Der Schlüssel zur Problemlösung liegt in der Findung einer neuen gemeinsamen Zielsetzung – ohne ein gemeinsames Ziel definiert zu haben, wird und kann es logischerweise auch keinen gemeinsamen Lösungsweg geben.

Aus naturwissenschaftlicher Sicht kann das zukünftige gemeinsame Ziel nur sein: Das Schaffen der Voraussetzungen, die notwendig und gewünscht sind, um ein humanes Zusammenleben und ein gemeinsames nachhaltiges Wirtschaften, im Sinne einer positiven Entwicklung auf der Erde, organisieren zu können.

Diese Voraussetzungen sind:

  • Ein nachhaltiger Umgang mit den Rohstoffen der Erde,
  • die Verfügbarkeit stimmiger Energieträger,

und, hier im Besonderen,

  • dass Schaffen und Fördern geistiger und energetischer Potentiale.

Geht man diese elementaren Dinge gemeinsam an, lösen sich parallel weltweit alle Schuldgeldprobleme.

Eckhard Bock IKS Hessen
IKS-Hessen ist offline  
Alt 23.06.2011, 18:38   #550
olivera
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olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Solvente Schuldner dringend gesucht

Zitat von IKS-Hessen Beitrag anzeigen
... Voraussetzungen sind:

  • Ein nachhaltiger Umgang mit den Rohstoffen der Erde,
  • die Verfügbarkeit stimmiger Energieträger,

und, hier im Besonderen,

  • dass Schaffen und Fördern geistiger und energetischer Potentiale.

Geht man diese elementaren Dinge gemeinsam an, lösen sich parallel weltweit alle Schuldgeldprobleme....
Schöne Predigt vom Berge.

Ich aber sage euch also: Gläubigerkopfe müssen rollen, der Hydra das Haupt abgeschnitten - damit die tentakeln Ruhe geben, und die Geldreligion, der Fetisch Mammon ihrem verdienten Ende zugeführt werden können.
olivera ist offline  
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