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...Grundeinkommen

Alles zum Grundeinkommen


Die SPD will Konzept negative Einkommensteuer beschließen

...Grundeinkommen

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Alt 06.01.2007, 08:28   #1
Marcel
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Marcel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Die SPD will Konzept negative Einkommensteuer beschließen

Zitat:
Zitat: rundschau-online.de
Wir kommen dabei pro Person auf eine Summe von gut 600 Euro monatlich. Wir setzen ein Existenzminimum pro Person an. Das heißt, 600 Euro für jeden egal ob Paar oder ledig, Kinder werden genauso behandelt. Allerdings verknüpfen wir dies mit einer Bedingung: Der Mensch muss bedürftig sein. Wer den Bedarf nicht hat, wächst genauso wie heute in die Steuer- und Abgabenpflicht hinein.

http://www.rundschau-online.de/html/...84293402.shtml
Zusatz: Das hat sich scheinbar geändert :!:
Siehe dazu Beitrag # 4 - weiterführende Links !
http://www.elo-forum.org/forum/viewt...=140396#140396
:!:
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Freundliche Grüße Marcel
.

[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 06.01.2007, 08:42   #2
Fronk
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Fronk Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat:
Antwort: Wir freuen uns, dass immer mehr Parteien sich der FDP anschließen und den gering entlohnten Arbeitsmarkt aktivieren wollen. Jeder, der vernünftige Politik macht, wird dabei unsere Unterstützung finden. Schade bloß, dass es immer Jahre dauert, bis andere Parteien verstehen, dass die Liberalen gute Konzepte haben.
:lol: :lol: :lol:
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Alt 06.01.2007, 08:51   #3
Marcel
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Marcel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Das Konzept von FDP (Liberales Bürgergeld) gibt es hier:

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic11386.html

Zusatz:
hat meines Erachtens nichts - kaum etwas - damit zu tun ?

PS: warum kein richtiges bGE :kratz:
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Freundliche Grüße Marcel
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[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 07.01.2007, 12:30   #4
Marcel
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Hm, hier gibts neue Erkenntnisse ... Punkto negativer Einkommensteuer:

Zitate:

Bonus für Arme

http://www.zeit.de/online/2007/02/sp...inkommensteuer

Das Modell folgt dem Vorschlag des Ökonomen und Wirtschaftsweisen ...

Niedriglöhner sollen brutto für netto verdienen, damit sie Jobs annehmen, statt Arbeitslosengeld zu kassieren, ...
Und schlägt ein Grundeinkommen von 750 Euro vor.


Subvention für echte Arbeit (das Modell des Wirtschaftsweisen)

http://www.zeit.de/online/2006/38/bo...nkommenssteuer

Zusatz - Zitate daraus :

... Außerdem sollte ein Mindestlohn von 4,50 Euro für den Niedriglohnsektor gelten - womit jemand, der 40 Stunden in der Woche arbeitet, wieder fast jene 750 Euro Grundeinkommen erreichen würde ...
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Freundliche Grüße Marcel
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[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 10.01.2007, 09:37   #5
Marcel
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Das hat meines Erachtens überhaupt nichts mit dem Liberalen Bürgergeld der FDP zu tun :!:

Zitat:
Was wollen SPD und CDU?

Die SPD hat gerade das Modell "Bonus für Arbeit" beschlossen, das auf einer Idee des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger beruht. Durch eine Steuergutschrift für Geringverdiener werden dem Arbeitnehmer die Ausgaben für die Sozialversicherung erstattet. Er hat damit mehr netto in der Tasche. Der Staat übernimmt die Sozialabgaben bis zu einem Lohn von 750 Euro bei Singles und 1300 Euro bei Paaren. Die Union will den Kombilohn auf zwei Zielgruppen beschränken.

Nur ältere Langzeitarbeitslose und jene unter 25 Jahren sollen profitieren, der Arbeitgeber erhält 40 Prozent Zuschuss zum Lohn.

Gibt es in anderen Ländern erfolgreiche Vorbilder?

In vielen Ländern gibt es Kombilohnmodelle.

In den USA erhalten Geringverdiener eine so genannte negative Einkommensteuer. Ist der Lohn zu niedrig, zahlt das Finanzamt einen Zuschuss. In England werden Geringverdiener von den Versicherungsbeiträgen befreit und zahlen nur den halben Steuersatz. Die meisten europäischen Modelle subventionieren die Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber. So soll das Angebot an Stellen für Ungelernte steigen.

http://www.waz.de/waz/waz.aktuell.vo...WAZ&dbserver=1

und so weiter ... siehe Link ...
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Freundliche Grüße Marcel
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[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 10.01.2007, 09:57   #6
redwitch
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redwitch
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wenn die fdp das auf die Idee ihres Bürgergeld bringt, zeigt das vielleicht auch, dass dieses liberale Konzept wenig mit einer echten 'Befreiung vom Zwang zur Lohnarbeit" zu tun hat.

zum SPD Konzept, da geht es nur um eine 'Verminderung der Arbeitslosigkeit' durch Verbilligung der Ware Arbeitskraft mittels breiter Subventionierung

Zitat:
Die Ergebnisse des Arbeitsbereichs Wirtschaftspolitik der ver.di werden wie folgt zusammengefasst:

Für viele arbeitende Arbeitslosengeld II-Bezieher würde das Bofinger/ Walwei-Modell Verschlechterungen bringen. Weniger Einkommen oder für das gleiche Geld erheblich längere Arbeitszeiten.

Die bisherige Minijob-Subventionierung soll durch eine noch stärkere und teurere Subventionierung von Armutslöhnen in Vollzeitbeschäftigung ersetzt werden.

Es entstünden Kosten in Höhe von vier Milliarden Euro.

Der Beschäftigungseffekt sei unklar. Es könnte sogar zu einer Verringerung der Anzahl der Beschäftigten führen.

Bei Monatseinkommen zwischen 900 und 1300 Euro blieben Alleinstehenden von einem zusätzlichen Euro nur 30 bis 35 Cent netto.

Bofingers und Walweis Konzept ziele auf mehr Beschäftigung im Niedriglohnsektor durch noch niedrigere Löhne. Die Abwärtsspirale beim Lohn würde nicht gestoppt, sondern sogar noch beschleunigt werden.

Das zentrale Ergebnis des Bofinger/Walwei-Konzepts wäre eine staatlich organisierte und subventionierte weitere Umverteilung zu Lasten der Löhne und zugunsten der Arbeitgeber und Gewinne.

Mehr Niedriglöhne beschleunigten die Spirale nach unten: noch weniger Kaufkraft, noch weniger Wachstum, noch mehr Arbeitslosigkeit.

Das Bofinger/Walwei-Konzept bringe weder „Vorrang für das reguläre Arbeitsverhältnis“ noch „Existenz sichernde Beschäftigung“, sondern die Ausweitung und Subventionierung von Armutslöhnen.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=1993

da Motto des Konzepts ist es, der Staat scheut keine Kosten, um Menschen wieder in Billigarbeit zu zwingen

von Bofinger als Keynsianer hätte ich das nicht erwartet
redwitch ist offline  
Alt 10.01.2007, 10:02   #7
redwitch
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redwitch
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es geht um workfare

siehe auch den Beitrag von SPD Mitverfasser G. Wagner

Zitat:
Alle Fachleute schätzen, dass es nicht nur 100.000 Langzeitarbeitslose gibt, die keinerlei Chance mehr auf einen normalen Job haben, sondern etwa 400.000. Vielleicht sogar noch mehr. Insofern sollte erwogen werden, ob man nicht jetzt auch damit beginnt, die Arbeitsfähigkeit und -willigkeit aller Langzeitarbeitslosen durch staatliche Jobangebote zu testen.
Zitat:
Ein letztes Wort: Mit einem “Grundeinkommen für alle”, von dem immer wieder geträumt wird, sind die Probleme der derzeit Langzeitarbeitslosen nicht zu lösen. Denn diese Gruppe hat ja nicht nur den Anschluss an die Erwerbsarbeit verloren, sie ist aufgrund unzureichender Bildung und der Gewöhnung an Perspektivlosigkeit auch kaum noch in der Lage, sich außerhalb der Erwerbswelt sinnstiftend zu betätigen.
http://www.taz.de/pt/2007/01/05/a0145.1/textdruck
redwitch ist offline  
Alt 10.01.2007, 10:35   #8
Marcel
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Marcel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Solche Einrichtungen (Jobs) für Menschen die gern arbeiten möchten, aber momentan keinen Job erhalten, die könnten auch mit einem bGE geschaffen werden, wegen dem bGE würde ja die Welt nicht stehen bleiben. Das würde aber dann heißen, wer sich freiwillig daran beteiligen möchte, der könnte es mit bGE tun.

Was das obige Beitrag # 6 und # 7 aussagt,
da ist es ja umgedreht, arbeiten müssen um nicht zu verhungern.

Nicht zu vergessen die ganzen Sanktionen ...

Wenn du nicht ... dann gibt es kein Geld mehr ...

Zitat:
Workfare ... wikipedia

In Deutschland gibt es bis auf Ein-Euro-Jobs und Kombilohn-Modelle bisher keine ernsthaften Bestrebungen zur Einführung eines Workfare-Konzepts. Alternativen von Workfare werden jedoch immer wieder diskutiert. Roland Koch gilt als einer der Vorreiter dieser Idee. Bundesarbeitsminister Müntefering sieht diese Konzepte nur in Ausnahmefällen (z.Z. geplant für ältere Arbeitslose ab 50) als zielführend an und lehnt eine allgemeine Einführung ab.[2]. Wie der Vorsitzende des Wirtschafts-Sachverständigenrats, Bert Rürup, hält Bundesarbeitsminister Müntefering eine allgemeine Einführung für nicht finanzierbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Workfare
PS:
das Konzept der FDP ist etwas humaner :hihi:
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[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 11.01.2007, 08:57   #9
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Zitat:
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ottmar Schreiner lehnt den Vorschlag seiner Partei einer Steuergutschrift für Geringverdiener ab. Der Vorschlag stehe im Gegensatz zum vom SPD-Gewerkschaftsrat geforderten Mindestlohn von 7,50 Euro, sagte Schreiner am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Peter Bofinger, auf den das SPD-Konzept zurückgeht, habe bei seinen Berechnungen einen Stundenlohn von 4,50 Euro zugrundegelegt. Das sich daraus ergebende Vollzeitarbeitseinkommen von 750 Euro liege »eindeutig im Armutslohnsektor«.
http://www.jungewelt.de/2007/01-11/045.php
redwitch ist offline  
Alt 11.01.2007, 10:59   #10
Marcel
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Ich finde es erstaunlich, dass so langsam der eine oder andere dahinter kommt ... die Zeit (siehe Beitrag 4) hatte das Konzept schon früh veröffentlicht.

Die Armutsgrenze liegt bei ca. 950 Euro.

Dieser Lohn ca. 4,50 - 40 Stunden pro Woche ein Armuts-Bonus = 750 im Monat ,
vorallem wären die Leute voll zeitmäßig ausgelastet
und könnten noch nicht mal einen Penny dazuverdienen.

Warum gibt es noch keine Menschenschutzpartei :kratz:

Siehe z. B. Tierschutzpartei.
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[b]Ein Bedingungsloses Grundeinkommen (Existenzgeld) für alle ? [/b]
In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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Alt 23.01.2007, 12:39   #11
Marcel
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Pressemitteilung vom 19. 01. 2007

Berlin. FDP-Generalsekretär DIRK NIEBEL gab dem „Deutschlandradio Kultur“ heute das folgende Interview. Die Fragen stellte HANNS OSTERMANN.

Zitat:

http://www.fdp-kleinmachnow.de/porta...se.php?id=7763

Das eine würde ich von dem anderen trennen. Was die Durchsetzbarkeit anbetrifft, stelle ich mit großer Freude fest, dass immer mehr Politiker auch anderer Parteien in diese Richtung vom Grundsatz her denken, nicht in den Details, da sind wir sehr verschieden. Ich habe gesagt, die SPD spricht von einer negativen Einkommensteuer, obwohl sie eigentlich eine Umfinanzierung der Sozialversicherungsbeiträge hin zum Steuersystem vorschlägt.

Herr ALTHAUS hat mal gesprochen von einem, er nannte es auch Bürgergeld, aber anders als unseres in der Ausgestaltung, ein leistungsloses Grundeinkommen im Prinzip, wie es auch die Grünen fordern, das jedem zusteht.

Also von der Tendenz her hat jeder erkannt, man kann nicht für einen Arbeitsplatz so viel Geld zahlen, dass man davon gut leben kann, wenn dieses Geld nicht erwirtschaftet wird. Auf der anderen Seite müssen diejenigen, die arbeiten, mehr Geld übrig haben als die, die nicht arbeiten. Deswegen ist es ein sehr cleverer Weg, die Mittel, die wir heute ohnehin schon für Transferleistungen zur Verfügung stellen, so zu verteilen, dass sie denjenigen nützen, die bereit sind, eine Leistung zu erbringen und dazu in der Lage sind, auch selbst wenn es eine schlecht bezahlte Arbeit ist.

http://www.fdp-kleinmachnow.de/porta...se.php?id=7763
PS: Das Liberale Bürgergeld im Vergleich zum SPD Konzept ...

http://www3.fdp-bundesverband.de/fil...uergergeld.pdf
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Freundliche Grüße Marcel
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Alt 23.01.2007, 14:16   #12
trx123
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Zitat:
Das Bürgergeld wirkt wie dargestellt aktivierend durch richtige Anreize auf der einen
und Sanktionen auf der anderen Seite. Die Sanktionsmechanismen müssen konse-
quent angewendet werden, nicht zuletzt auch zum Schutze des Steuerzahlers vor
Sozialleistungsmissbrauch und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Deshalb wird die
Pauschale für den Lebensunterhalt um bis zu 30 % gekürzt, wenn angebotene zu-
mutbare Arbeit abgelehnt wird. Eine weitere Ablehnung zieht die gleiche Rechtsfolge
nach sich, so dass die tatsächliche Kürzung bei Arbeitsverweigerung erheblich höher
liegen kann.
http://www3.fdp-bundesverband.de/fil...uergergeld.pdf

Eine negative Einkommensteuer, egal ob SPD oder FDP, wäre keine Verbesserung zu Hartz IV.

grüße
trx123 ist offline  
Alt 23.01.2007, 16:18   #13
Marcel
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Zitat von trx123
Zitat:
Das Bürgergeld wirkt wie dargestellt aktivierend durch richtige Anreize auf der einen
und Sanktionen auf der anderen Seite. Die Sanktionsmechanismen müssen konse-
quent angewendet werden, nicht zuletzt auch zum Schutze des Steuerzahlers vor
Sozialleistungsmissbrauch und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Deshalb wird die
Pauschale für den Lebensunterhalt um bis zu 30 % gekürzt, wenn angebotene zu-
mutbare Arbeit abgelehnt wird. Eine weitere Ablehnung zieht die gleiche Rechtsfolge
nach sich, so dass die tatsächliche Kürzung bei Arbeitsverweigerung erheblich höher
liegen kann.
http://www3.fdp-bundesverband.de/fil...uergergeld.pdf

Eine negative Einkommensteuer, egal ob SPD oder FDP, wäre keine Verbesserung zu Hartz IV.

grüße
Ja nachzulesen auf Seite 8 ... es heißt ja auch „““Liberales Bürgergeld“““

und nicht bGE oder Existenzgeld oder Grundsicherung oder Bürgergeld ... ect.
ohne Arbeitszwang, ohne Bedürftigkeitsprüfung, individuell, existenzsichernd und garantiert !

Es heißt eben "Liberales Bürgergeld" ;)

Beispiel
Ledige Person ohne Beschäftigung (und ohne Kinder) = 662 €
Ledige Person mit Beschäftigung (ohne Kinder) = ab 747 bis 5139
Seite 18

Allerdings steht dort nichts
Von 4,50 Mindestlohn x 40 Stunden in der Woche = 750,- € im Monat.
Wie es z. B. im Bofinger Konzept (SPD) steht. :hihi:
http://www.elo-forum.org/forum/viewt...=140396#140396

Im Endeffekt nehmen sich beide Konzepte nicht viel,
da die Sanktionen und Kürzungen bleiben.


Was auch ganz allgemein ... überlegenswert wäre:
z. B. ein Konzept, wer sich freiwillig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellt, Arbeitssuchend meldet,
erhält pro Monat z. B. 100 Euro oder so ? ... mehr.

So könnte das leidige Thema eventuell auch reguliert werden,
nur so ein Gedanke ... :pfeiff:
__

Freundliche Grüße Marcel
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In Deutschland lag nach der abweichenden Definition der Europäischen Union (60 % des mittleren Einkommens) die Armutsgrenze im Jahr 2003 bei einem monatlichen Einkommen von 938 Euro. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Armut[/url]
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