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Alles zum Grundeinkommen


Deutschland führt eine Scheindiskussion!

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Alt 19.09.2006, 12:40   #1
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Wir sind eine Gemeinschaft und müssen uns an die aufgestellten Regeln halten. Regeln, die uns Bürgerinnen und Bürgern, unserer Staatsführung, unseren Institutionen und Unternehmen, Pflichten und Rechte geben. Wer hat die Pflicht in dieser Gesellschaft: den Menschen vor Arbeitslosigkeit zu schützen, eine gerechte und befriedigende Entlohnung zu gewährleisten, die eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert? Wer hat die Pflicht dies alles zu organisieren? Und warum funktioniert das nicht? Was sind die Ursachen? Wer oder was ist schuld daran?
Deutschland führt eine Scheindiskussion! Alles Einkommen und aller Sozialaufwand kann immer nur aus dem "Volkseinkommen" der laufenden Periode gedeckt werden. Das bedeutet, wir leben "von der Hand in den Mund". Das ist immer so gewesen und kann sich auch nie ändern.
Es liegt nicht am Geld! Geld ist nur das Mittel zum Zweck! Die Menge an Leistungen die ein Volk erbringen kann, hängt nur von seinem Leistungswillen, seiner Leistungsbereitschaft, seiner Leistungsfähigkeit und von den Innovationen seiner Bürgerinnen und Bürger und deren Unternehmen mit den Maschinen ab.
Die ganzen Diskussionen um das Geld, sind nur Scheindiskussionen, Geld kann nie zuwenig da sein, Geld kann nur in den falschen Händen sein und zur falschen Verwendung kommen.
Die Diskussion sollte nicht darum gehen wo das Geld herkommt, sondern darum, wie müssen die Konzepte aussehen, damit alle Menschen wieder glücklich und zufrieden leben können. Das Geld ist hier nur sekundär in Ansatz zubringen.
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Alt 19.09.2006, 17:22   #2
a.bergdorf
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a.bergdorf
Standard Re: Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Tach ins Forum,

Zitat von IKS-Hessen
Wir sind eine Gemeinschaft und müssen uns an die aufgestellten Regeln halten. Regeln, die uns Bürgerinnen und Bürgern, unserer Staatsführung, unseren Institutionen und Unternehmen, Pflichten und Rechte geben. Wer hat die Pflicht in dieser Gesellschaft: den Menschen vor Arbeitslosigkeit zu schützen, eine gerechte und befriedigende Entlohnung zu gewährleisten, die eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert? Wer hat die Pflicht dies alles zu organisieren? Und warum funktioniert das nicht? Was sind die Ursachen? Wer oder was ist schuld daran?
Deutschland führt eine Scheindiskussion! Alles Einkommen und aller Sozialaufwand kann immer nur aus dem "Volkseinkommen" der laufenden Periode gedeckt werden. Das bedeutet, wir leben "von der Hand in den Mund". Das ist immer so gewesen und kann sich auch nie ändern.
Es liegt nicht am Geld! Geld ist nur das Mittel zum Zweck! Die Menge an Leistungen die ein Volk erbringen kann, hängt nur von seinem Leistungswillen, seiner Leistungsbereitschaft, seiner Leistungsfähigkeit und von den Innovationen seiner Bürgerinnen und Bürger und deren Unternehmen mit den Maschinen ab.
Die ganzen Diskussionen um das Geld, sind nur Scheindiskussionen, Geld kann nie zuwenig da sein, Geld kann nur in den falschen Händen sein und zur falschen Verwendung kommen.
Die Diskussion sollte nicht darum gehen wo das Geld herkommt, sondern darum, wie müssen die Konzepte aussehen, damit alle Menschen wieder glücklich und zufrieden leben können. Das Geld ist hier nur sekundär in Ansatz zubringen.
das ist ja prinzipiell richtig, aber wo sind die Lösungsansätze?

Das Geld kann nicht abgeschafft und auch keiner Reform unterzogen werden, wir haben den Euro und teilen ihn mit vielen anderen Ländern.

Was zwischen den Zeilen durchkam, war, die 80/20 Situation muß sich ändern.
Es muß möglich sein, so intelligent umverteilen zu können. daß bei einer immer weiteren steigerung des BIP es keine Armut und Stigmatisierung mehr gibt -geben braucht, aber offensichtlich funktioniert der Kapitalismus da dann nicht mehr und müßte umbenannt werden.

by Alex
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Alt 19.09.2006, 22:27   #3
IKS-Hessen
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IKS-Hessen
Standard Deutschland führt eine Scheindiskussion!

Das Problem ist nicht nur ein Mindestlohn, das Problem ist fehlende Beschäftigung. Der Idealfall wäre Vollbeschäftigung. Vollbeschäftigung eine Utopie? Vollbeschäftigung wird erreicht werden, wenn die "Arbeit" gerecht auf alle verteilt wird. Dies kann nur geschehen, wenn der Gegenwert der geleisteten Arbeit, nämlich der Lohn (gemessen in Geldeinheiten), gerecht verteilt wird. Dies geschieht nur, wenn das Geld wieder seiner ursprünglichen Funktion zugeführt wird, und zwar als Tauschmittel. Ich erbringe meine persönliche Wirtschaftsleistung. Dafür erhalte ich den Lohn, mit dessen Hilfe ich die Wirtschaftsleistung eines anderen Wirtschaftsteilnehmers für mich in Anspruch nehme. Geld ist also das Mittel, damit zwei Wirtschaftsteilnehmer ihre erbrachten Leistungen austauschen, getreu dem Grundsatz, Geld ist niemals weg, das hat höchstens jemand anderes. Warum wird nun Geld nicht gerecht verteilt? Nun das liegt einfach daran, dass Geld nicht schlecht wird. Diese momentane Eigenschaft macht es begehrlich für alle. Dadurch wird es gehortet und kann demzufolge dem Wirtschaftskreislauf nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Da Geld nun eine erbrachte Wirtschaftsleitung darstellt, kann diese Leistung nicht mehr gegen eine andere eingetauscht werden. Somit wird ein anderer seine Leistung nicht mehr los und wird leistungslos und wird dadurch seine Arbeit los. Um dies zu vermeiden, wird nun stillgelegtes Geld durch Kredite reaktiviert, um diesen Kollaps zu umgehen. Dieses Reaktivieren hat seinen Preis, sprich Zins. Dieser Zins sorgt wiederum dafür, dass noch mehr Geld stillgelegt wird, um als Kredit zu neuem Leben zu kommen. Es entsteht eine Spirale des Stilllegens und der Kreditvergabe. Mathematisch gesehen wird dieses Verhalten durch eine Exponentialgleichung beschrieben. Das Ergebnis ist der stetige Zwang zum Wirtschaftswachstum, theoretisch bis ins Unendliche. Aber irgendwann ist Schluss, da eine Wirtschaft nicht unendlich wachsen kann. Wer also Geld still legt (spart), der sorgt für die Arbeitslosigkeit. Wenn jemand zum Beispiel 50.000 Euro als Zinsen einnimmt, können diese 50.000 keinem mehr als Einkommen dienen, mit dem er/sie die Familie ernähren könnte. Jeder hat in Deutschland Schulden, ob direkt oder indirekt. Etwa jeder dritte Euro eines Einkommens wird zur Bezahlung dieser Schuldenlast aufgewendet. Ob wir wollen oder nicht. Der Staat bezahlt seine Schulden mit den Steuergeldern, die wir alle zahlen, zumindest die Mehrwertsteuer. Unternehmen legen ihre Schuldenlast und Zinslast auf den Preis um, den wir alle an der Kasse bezahlen. Jedes Mal beim Einkaufen, jedes Mal beim Steuerzahlen bezahlen wir die Schulden anderer. Ein feines Geschäft für die, die die Zinsen erhalten. Das Dumme daran ist, dass die Allermeisten mehr Schulden und Zinsen abzahlen, als sie durch eigenes Sparen erhalten. Somit wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer. Geld muss also wieder fließen können. "Der Rubel muss rollen", heißt es so schön. Dies ist das wirkliche Prinzip einer stabilen Wirtschaft und damit Vollbeschäftigung. Das Horten von Geld führt regelmäßig in die Katastrophe. Je nach Zinssatz schnell oder nicht ganz so schnell. Damit der Rubel wieder rollen kann, muss Geld also "schlecht" werden. Damit meine ich nicht die Inflation. Die Inflation ist Folge des Zinses, nicht dessen Ursache.
Es gibt mindestens zwei Lösungsansätze. Der erste wird durch die Freiwirtschaftslehre vertreten, in dem das Geld in regelmäßigen Abständen einen bestimmten Wert verliert. Dadurch wird das Horten von Geld unwirtschaftlich und jeder ist gezwungen, es wieder auszugeben, da er ja sonst Verlust erleidet.
Variante zwei stammt aus dem Mittelalter. Damals wurde Geld regelmäßig verrufen, d. h. das alte Geld wurde von der jeweiligen Obrigkeit für ungültig erklärt, eingesammelt und durch neue Münzen ersetzt. Meist in einem Verhältnis 4 alte gegen drei neue Mützen. Das entspricht einem Steuersatz von 25 %, der einbehalten wurde und der dann im folgenden Zeitraum wieder der jeweiligen Wirtschaft durch Besoldung der Bediensteten, öffentliche Aufträge etc. zur Verfügung gestellt wurde. Steuerhinterziehung ist dadurch nicht möglich ohne Totalverlust.
Das so genannte Vermögen der Deutschen beträgt nach groben Schätzungen rund 6.000.000.000.000 Euro. Der jährliche Zinsertrag (5 %), wäre Geld für mindestens 20-30 Millionen Arbeitsplätze. Ein Wahnsinn ist das.
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Alt 21.09.2006, 09:46   #4
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Wenn wir den Kostenfaktor der Arbeitnehmer immer höher schrauben, wird das den letzten Investor bald des Landes verweisen?
Was steigert den Kostenfaktor Arbeit? Doch nicht, das die Masse der Bürgerinnen und Bürger zuviel Geld verdient. Der Grund hierfür ist: Arbeitsplatzabbau (maßgeblich durch Automatisierung), eine immer höher aufzubringende Zinslast, in der gesamten Volkswirtschaft, auf der einen Seite und das Sparen und horten von Geldern auf der anderen Seite, durch eine ungerechte Aufteilung der Arbeit, demzufolge durch eine ungerechte Verteilung der Leistungen.
Investoren lassen ihre Leistungen dort herstellen und bieten sie dort an, wo die Menschen gut ausgebildet sind, eine hohe Kaufkraft besitzen und wo die Menschen motiviert sind gute Leistungen zu erbringen. Das sind der Boden und der Anreiz Investitionen zu tätigen.
Es scheint noch andere Anreize zu geben: billig, billig, billig! Deutschland produziert für den Weltmarkt, als Gegenleistung bekommen wir: essen, trinken und ein warmes Wohnen, nur ein kleiner Prozentsatz Privilegierter darf am materiellen und geistigen Konsumglück teilhaben.
Geiz ist geil, ist aus der Sicht des Bürgers in schwierigen Zeiten zwar richtig, aber Volkswirtschaftlich gesehen, ein Desaster.
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Alt 25.09.2006, 10:18   #5
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Es kann und es liegt nicht am Geld das die anstehenden Probleme nicht so bewältigt werden können wie wir uns das alle wünschen. Steigende Armut in den Familien, bei vielen Freiberuflern, bei den Einzel- und Kleinunternehmern, bei den Rentnerinnen und Rentnern, ein nicht mehr finanzierbares Gesundheits- und Rentensystem hat nicht die Ursache das zu wenig Geld da ist, die Ursache liegt vielmehr darin: Das alles für unser Leben Notwendige, Konzernen mit einer fragwürdigen Ethik überlassen wurde und noch im größeren Umfang überlassen werden soll. Rohstoffe, Energie, Maschinen und Gebäude, Kapital (Geldmittel), selbst unsere Lebensmittelherstellung unterliegt schon zum größten Teil dem Diktat von Konzernen. Demnächst unsere Wasserversorgung, unsere Verkehrswege und vielleicht auch noch unsere Atemluft. Wer nicht den entsprechenden Preis zahlt muss sterben oder muss kriminell werden? Um nicht zu sterben und nicht Kriminell zu werden, müssen wir uns dem Diktat einer globalen Wirtschaft unterwerfen. Tolle Aussichten für die Zukunft. Wenn dann auch kein Geld da ist, müssen wir dann das Atmen einstellen? An diesem Extrembeispiel mit der Atemluft zeigt es sich, Deutschland führt eine Scheindiskussion unser Leben und Zusammenleben kann nicht vom Geld abhängig sein und auch nicht abhängig gemacht werden. Wenn die letzte Bastion wir Menschen (das Humankapital) der globalen Wirtschaft ausgeliefert sind, dies wäre das Ende der Freiheit für uns Menschen.
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Alt 26.09.2006, 14:06   #6
IKS-Hessen
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Den Bürgerinnen und Bürgern muss bewusst werden, Sie können sich nur miteinander und untereinander beschäftigen, und diese Tätigkeiten müssen zu mehr Wohlstand und mehr Lebensqualität für Alle führen. Damit dies auch wieder auf breiter Front und im vollen Umfang möglich wird, brauchen wir ein Bürgergeld ein Grundeinkommen.
Damit wir eine dynamische, entwicklungsfreudige und innovative Gesellschaft bleiben, darf das Bürgergeld nur ein Mindesteinkommen darstellen. Eine ganz entscheidende Frage stellt sich: wie setze ich neue Ideen & Konzepte in einer, "scheinbar" noch, relativ gut funktionierenden Gesellschaft um; eine Gesellschaft, die von den Medien, Lobbyisten, Kapitallisten und Ressourcenverwaltern wirtschaftlich dominiert wird. Diese Dominanz ist an sich nicht das Übel, das Übel ist: das die heutigen Forderungen der Machthaber und die technischen Entwicklungen, meist gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gehen.
Deshalb ist es ein „Frevel“ der Machthaber in dieser Gesellschaft, ihren Bürgerinnen und Bürgern immer noch einzureden, dass in Zukunft mit Hilfe ihrer eigenen Sparsamkeit, wieder ein funktionierendes Sozialsystemen, mit vielen neuen Arbeitsplätzen, geschaffen werden kann; und sie nur die notwendige Geduld und das Zurückschrauben von Ansprüchen an ihr Leben aufbringen müssen, um ja nicht wirkliche notwendige Reformen in der Gesellschaft, mit eindeutigen sozialengerechten Elementen, in die Wege leiten zu müssen; die für alle Menschen ein allseitig gesichertes Leben in einer Gemeinschaft zulässt.
Damit ausnahmslos allen Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Möglichkeiten gegeben sind, ihre Zukunft selbst zu gestalten, brauchen wir ein Grundeinkommen für alle, ein >>Bürgergeld<<. Finanziert durch eine Bürgergeldabgabe: 60 % aus allen in Deutschland erbrachten Leistungen. Damit unser Staat wieder seinen Aufgaben nachkommen kann, brauchen wir eine Staatsabgabe. Finanziert durch eine feste Staatsquote: 30 % aus allen erbrachten Leistungen in Deutschland. Jedes Volk braucht leistungsfähige, gewinnorientierte und innovative Unternehmen, die den Bürgern Waren, Güter und Dienstleistungen liefern. Finanziert durch einen garantierten Unternehmergewinn: 10 % von den erbrachten und verkauften Leistungen im Unternehmen. Die Geldströme in Deutschland (Europa) müssen mit ganz neuen Zu- und Abflusssystemen versehen werden. Reformen brauchen klare, von jedem Bürger nachzuvollziehende Strukturen.
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Alt 28.09.2006, 11:02   #7
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Viele Bürgerinnen und Bürger können sich nicht vorstellen, dass man in einem äußerst komplexen Wirtschafts- und Sozialsystem wie wir es heute haben, große Reformen umsetzen kann.
Wer schon mal in einem Flugzeugcockpit geschaut hat, war sicherlich genauso erstaunt und hat sich gefragt, wie zwei Fugzeugführer so ein Fugzeug beherrschen und fliegen können, unter dem Eindruck der vielen Instrumente mit noch mehr Schaltern und Hebeln. Nimmt man jedoch alle Instrumente die nicht direkt zum fliegen gehören heraus, wird fast jeder so ein Flugzeug fliegen können. Werden die ausgebauten Instrumente dann wieder Stück für Stück eingebaut, wird jeder feststellen, dass komplexe Systeme zwar ihre Komplexität behalten, aber nicht mehr undurchschaubar bleiben. Genauso verhält es sich mit der Finanzierung eines Bürgergelds (Grundeinkommens). Wenn die Menschen erfahren, wie relativ einfach und simpel ein Bürgergeld zu finanzieren ist, wird auch das Misstrauen gegenüber einem Grundeinkommen schwinden und somit mehr Akzeptanz in der Bevölkerung finden. Das sind die Fragen die ein Grundeinkommensbefürworter stellen und beantworten muss. Beispiel unsere Geldströme: Bruttoinlandsprodukt 2005 ca. 2100 Mrd. €. Hypothetisch angenommen: 1. ab den 01.01.2007 bis 31.12.2007 würde keiner arbeiten gehen, das BIP wäre 2007 0,00 €. 2. würden wir zwar zur Arbeit gehen, aber wir beanspruchen keinerlei Leistungen, spätestens Mitte des Jahres wären wir alle Leistungslos und somit Arbeitslos. Fazit: gibt es keine Leistungserbringer gibt es auch kein Kapital, gibt es keine Leistungsnehmer gibt es kein Kapital. Zurück zur Realität. Verfolgt man ganz akribisch unsere Geldströme, stellt man ganz schnell fest, wo die finanziellen und daraus resultierend, die sozialen Probleme einer Gesellschaft angesiedelt sind. Beispiel: Betrugen die Vermögen der Top Reichsten der Welt noch Ende der achtziger zwei bis dreistellige Millionenbeträge waren es im Jahr 2000 schon zwei bis dreistellige Milliardenbeträge. Ich möchte jetzt keine Neiddebatte aufkommen lassen, jedoch hinterfragen und Rechnungen aufstellen: Warum ist die Situation so wie sie ist!
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Alt 04.10.2006, 16:00   #8
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Finanzierung einer Gesellschaft

Eine Gesellschaft teilt sich in 3 Gruppen auf:

1. Gruppe, der Souverän, die Bürgerinnen und Bürger
2. Gruppe, das Staatswesen und seine Institutionen
3. Gruppe, die Unternehmen mit seinen Unternehmern

die partnerschaftlich handeln sollten, da sie von einander abhängig sind.

Geldflussmengen, eingeschränkte Darstellung:

Da wir unsere erbrachten Leistungen nicht mehr direkt untereinander austauschen, sondern mit Geld bezahlen, steht als Zwischenstation hinter jeder erbrachten Leistung eine bestimmte Geldmenge X bereit. Damit für jede erbrachte Leistung auch die entsprechende Geldmenge zur Verfügung steht, überwacht die Europäische Zentralbank ganz genau das Verhältnis zwischen erbrachten Leistungen und den vorhandenen Geldmengen. Werden mehr Leistungen in einem Wirtschaftsraum in einer bestimmten Periode durch steigende Produktivität und/oder durch die Schaffung neuer Bereiche der Leistungserbringung (Schaffung neuer Arbeitsplätze) erbracht, spricht man von Wirtschaftswachstum. Parallel dazu müssen dann auch die entsprechenden Geldmengen den neuen Leistungen angepasst werden, ansonsten droht eine Deflation. Das bedeutet, die Wirtschaft bietet Leistungen an, aber wir können sie nicht kaufen weil uns das Geld dazu fehlt. Wenn jedoch in einer bestimmten Periode, weniger Leistungen als in der vorausgegangenen Periode erbracht werden, müssen den fehlenden Leistungen auch die noch im Wirtschaftskreislauf befindlichen Geldmengen wieder entzogen werden, ansonsten droht eine Inflation. Das bedeutet, es ist mehr Geld im Wirtschaftskreislauf als Leistungen vorhanden sind. Soweit die vereinfachte Darstellung über die Aufgabe und Handhabung unseres Geldes.

Dies zeigt, dass die Bewältigung der anstehenden Probleme in unserer Gesellschaft, nicht am fehlenden Geld liegen kann, sondern es nur auf den Leistungswillen und der Leitungsfähigkeit (Innovation) einer Gesellschaft ankommt.
Ebenso muss uns klar sein, dass alles Einkommen und aller Sozialaufwand immer nur aus dem Volkseinkommen der laufenden Periode gedeckt werden kann. Das bedeutet, wir leben von der Hand in den Mund. Das ist immer so gewesen und kann sich auch nie ändern.

Damit jeder der drei Partner überleben kann und Handlungsfähig bleibt, fordert und beansprucht er einen bestimmten Teil von dieser Geldmenge. Hierüber herrscht in unserer Gesellschaft ein erbitterter und gnadenloser Verteilungskampf, mit den uns bekannten negativen Auswirkungen. Damit dieser Kampf beendet wird, müssen Festimplantierte Regeln aufgestellt werden, die allen drei Partnern (Gruppen) das Überleben und die Handlungsfähigkeit garantieren.
Wie sieht das Konzept der IKS- Hessen aus? Alle Steuern werden abgeschafft! Das gesamte Gesellschaftssystem finanziert sich nur noch aus 3 Festimplantierten Abgabearten:

1. Bürgergeldabgabe
2. Staatsabgabe
3. einem Gesundheitsfonds

Von allen in einem Wirtschaftsraum und in einer bestimmten Periode erbrachten Leistungen (Geldmengen) 100 %, dazu zählen auch alle Geld- und Mieteinkommensgewinne, werden wie folgt aufgeteilt:

60 % der Geldmengen gehen als Grundeinkommen an die Bürgerinnen und Bürger.
30 % der Geldmengen gehen an das Staatswesen und die Institutionen.
10 % der im Betrieb erbrachten Leistungen (Geldmengen) bleiben bei den Unternehmen.

Eine immer gleich bleibende prozentuale Aufteilung erbrachter Leistungen (Geldmengen), garantiert uns ein beständiges und einwandfrei funktionierendes Wirtschafts- und Sozialsystem.
Damit wir eine leistungsbereite, leistungsfähige und immer eine innovative Gesellschaft bleiben, darf das Grundeinkommen nur ein Mindesteinkommen sein. Auch der Unternehmer bekommt durch Automatisierung die Möglichkeit seinen Anteil zu erhöhen. Jetzt stellt sich zwangsläufig die Frage, wer macht dann was, wo und bekommt von wem wie viel dafür? Und wie sieht die praktische Umsetzung und Handhabung in der Praxis aus? Siehe www.iks-hessen.de
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Alt 05.10.2006, 10:05   #9
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Den Unternehmungsgeist die Motivation beziehen wir Menschen aus einer Stimmung des Aufbruchs der Veränderungen zum Besseren, ebenso aus einer Atmosphäre des positiven Denkens. Jedem muss bewusst werden, dass dieser Zustand nur gemeinsam zu schaffen und Aufrechtzuhalten ist. Dies ist auch der Grund, dass das Konzept der IKS- Hessen ein Grundeinkommen nur in Verbindung einer Tätigkeit auszahlt.
Gewinn: Gewinn ist der Betrag der nach Abzug aller Kosten dem Unternehmen (Unternehmer) auf dem Tisch bleibt. Dieser Gewinn unterliegt dann der Einkommens- oder Kapitalsteuer. Wie hoch der Gewinn ausfällt, was das Unternehmen (der Unternehmer) an seinem Produkt, seiner Leistung verdient, ist unterschiedlich, aber in den allermeisten Fällen weniger als 10 %. Hier kommt es auf die Produktivität, auf die verschiedenen Kostenstellen und in den meisten Fällen auf die Stückzahl der hergestellten Produkte des Unternehmens an. Das Konzept der IKS- Hessen reformiert diese Situation. Jedes Unternehmen bekommt 10 % Gewinn von seinen erbrachten Leistungen garantiert. Und dieser Gewinn bleibt zu 100 % im Unternehmen (beim Unternehmer). Bei 90 % der Klein- und Mittelständischen Unternehmen wäre dies eine enorme Verbesserung. Die Unternehmen werden damit in die Lage versetzt, Eigenkapital zu bilden und sind nicht mehr nur von Bankkrediten und sonstigen Finanzierungen abhängig. Der Zinsanteil auf unseren Produkten und Dienstleistungen würde sich enorm reduzieren und die Produkte und Dienstleistungen könnten im Preis sinken. Eindrittel des Preises sind heute schon Zinsaufwendungen. Tendenz steigend.

Reformen in unseren Systemen sind dringend notwendig!

1. Beispiel Gesundheit: Ein riesiger Berg von Leistungen(Geld) wird hin und her geschoben, fließt durch tausende von Händen, alle verdienen mit, manche verdienen sich eine „goldene Nase“, jedoch da, wofür es eigentlich gedacht war, für die vielen Beschäftigten die Tag und Nacht für die Patienten da sind, für den Gesundheiterhalt der Bürgerinnen und Bürger, kommt immer weniger an.
2. Beispiel Steuern und Abgaben: Von der Bruttoeinkommensseite gesehen, verdienen wir ja gar nicht mal so schlecht. Ein gigantischer bürokratischer Aufwand wird jedoch betrieben, der uns dann einen Nettolohn übrig lässt, der für viele nur noch für die Grundbedürfnisse des Lebens reicht. Tendenz auch hier Verschlechterung. Warum gibt man uns nicht gleich das Geld für unsere Arbeit, was jeder zum Leben braucht und verzichtet auf den gigantischen Bürokratieaufwand. Siehe www.iks-hessen.de
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Alt 06.10.2006, 18:22   #10
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Standard Finanzierungsschema

Aufwendige und hochwertige Waren und Güter werden in der Regel nur noch auf Bestellung hergestellt. Somit haftet der Besteller, dass die entsprechende Gegenleistung in Form von Geld bei Auslieferung bereit steht. Bei anderen Produkten (schnelllebigen Waren) wird eine bestimmte Menge die nicht zum Endverbraucher gelangt oder nur zu einem geringeren Preis verkauft werden kann, schon mit in den Verkaufspreis einkalkuliert.

Wir bleiben mal beim Auto.

Beispiel 1: Kalkulationsdarstellung eines Mittelklasse Wagen, netto 20.000,00 € plus Mehrwertsteuer 16 % = 23.200,00 € Verkaufspreis.

Hinweis: Nachfolgende Zahlen und Werte sind angenommen und geschätzt, es kam uns auf die Darstellung eines Musters an.

Herstellungskosten: (vereinfachte Darstellung)
Rohstoff- und Materialeinkauf --------------------------------- 4200,00 €
Zins- und Mietaufwand ----------------------------------------- 1200,00 €
Energieaufwand ------------------------------------------------ 1000,00 €
Abschreibungen ------------------------------------------------- 400,00 €
Sonstiges ------------------------------------------------------- 2000,00 €
Personalkostenanteil ca. 37 % -------------------------------- 5280,00 €
= Herstellungspreis ------------------------------------------ 14.080,00 €
Kalkulierter Unternehmensgewinn ca. 5 % (vor Steuern)-- 754,00 €
= Abgabepreis an Händler -------------------------------- = 14.834,00 €

Händleraufschlag: Kalkuliert pro verkauftes Auto
Zins- und Mietaufwand ----------------------------------------- 1.400,00 €
Energieaufwand --------------------------------------------------- 400,00 €
Abschreibung ------------------------------------------------------ 100,00 €
Sonstiges ---------------------------------------------------------- 900,00 €
Personalkosten ca. 60 % -------------------------------------- 1.680,00 €
Kalkulierter Unternehmergewinn ca. 15 % (vor Steuern) -- 686,00 €
Netto Verkaufspreis ------------------------------------------- 20.000,00 €
Mehrwertsteuer 16 % ------------------------------------------ 3.200,00 €
=Verkaufspreis ----------------------------------------------- = 23.200,00 €

Angenommen, es werden 1 Mio. Autos pro Jahr verkauft. Die Kosten der erbrachten Leistungen setzen sich dann wie folgt zusammen:

11.600 Mio. € Kostenaufwand
6.960 Mio. € Personalkosten
1.440 Mio. € Unternehmergewinn (vor Steuern) ca. 50 % Steuerlast
(720 Mio. € verbleibender Unternehmergewinn)
(720 Mio. Unternehmersteuern für den Staat)
3.200 Mio. Mehrwertsteuer € für den Staat
3.920 Mio. Gesamtsteuereinnahme für den Staat
23.200 Mio. € ist ein Teil des Bruttosozialprodukts

Da jedes Unternehmen in irgendeiner weise Verschuldet ist und entsprechend des „Basler-Kreditvergabeabkommen“ kreditwürdig bleiben möchte, müssen von den Unternehmensgewinnen Tilgung und Zinsen langfristiger Darlehn gezahlt werden. Somit verbleibt dem Unternehmen, meist nur ein kleiner Finanziellerspielraum für Investitionen mit Eigenkapital. Es ist ständig auf neue Kredite angewiesen. Bei Aktiengesellschaften möchten die Aktionäre natürlich auch noch eine hohe Dividende von diesem Gewinn sehen.

Als Alternative, das IKS- Hessen Konzept: (alle Steuern werden abgeschafft)
Es gibt nur noch die Bürgergeldabgabe, die Staatsabgabe und eine garantierten Unternehmergewinn.

Beispiel 2: Kalkulationsdarstellung eines Mittelklasse Wagen 23.200,00 € Verkaufspreis

Rohstoff- und Materialeinkauf ------------------------------ 4200,00 €
Zins- und Mietaufwand -------------------------------------- 1200,00 €
Energieaufwand ---------------------------------------------- 1000,00 €
Abschreibungen ----------------------------------------------- 400,00 €
Sonstiges ---------------------------------------------------- 2000,00 €
Personalkosten ------------------------------------------------- 00,00 €
= Herstellungspreis -------------------------------------- = 8.800,00 €
garantierter Unternehmergewinn 10 % --------------------- 880,00 €
= Abgabepreis an Händler ------------------------------- = 9680,00 €
Händleraufschlag: Kalkuliert pro Verkauften Auto
Zins- und Mietaufwand -------------------------------------- 1400,00 €
Energieaufwan ------------------------------------------------ 400,00 €
Abschreibung -------------------------------------------------- 100,00 €
Sonstiges ------------------------------------------------------ 900,00 €
Personalkosten ------------------------------------------------ 000,00 €
Unternehmergewinn 10 % ------------------------------------ 280,00 €
Zwischensumme ------------------------------------------- 11.600,00 €
Aufschlag auf die 11.600,00
60 % Bürgergeld (Grundeinkommen) --------------------- 6960,00 €
30 % Staatsabgabe ----------------------------------------- 3480,00 €
Verkaufspreis ------------------------------------------- = 23.200,00 €

Auch hier angenommen, es werden 1 Mio. Autos pro Jahr verkauft. Die Kosten der erbrachten Leistungen setzen sich dann wie folgt zusammen:

11.600 Mio. € Kostenaufwand
6.960 Mio. € Bürgergeld (Grundeinkommen)
3.480 Mio. € Gesamteinnahme für den Staat.
1.160 Mio. € Gesamtgewinn für die beteiligten Unternehmen.
23.200 Mio. € ist ein Teil des Bruttosozialprodukts

Vergleich:
1. Kostenaufwand: gleich bleibend
2. Personalkosten: gleich bleibend
3. Gesamteinnahme des Staates: minus 440 Mio.
4. Unternehmergewinn: plus 440 Mio.

Vorteile für den Staat: Er hat zwar weniger Steuereinnahmen aber dafür keinen Sozialaufwand (bis auf einen Anteil am Gesundheitsfonds) mehr, da jeder einer Beschäftigung nachgehen wird und dafür ein Bürgergeld bekommt. Ein noch nie da gewesener Bürokratieabbau hätte dies zur Folge.

Vorteile für den Unternehmer: Die direkten Personal- und Personalnebenkosten bis in Höhe des Bürgergeldes fallen im Unternehmen weg, und somit auch der gesamte Bürokratieaufwand. Da das Grundeinkommen nur einen Mindestlohn darstellt, sollen alle Löhne und Gehälter die über dem Bürgergeld liegen, aus den Gewinnen der Unternehmen gezahlt werden. Pro 1400 € gezahlte Bürgergeldabgabe, steht dem Unternehmen ein Mitarbeiter zur Verfügung, der bis 1400 € keine Kosten verursacht. Wenn ein Unternehmen die ihm zustehende Mitarbeiterzahl durch Automatisierung nicht oder nicht mehr benötigt, kann das Unternehmen pro freigestellten Mitarbeiter 400 € von der zuzahlenden Bürgergeldabgabe einbehalten.

Vorteile für die Bürger: Jeder bekommt eine Beschäftigung, Arbeit wird gleichmäßig verteilt und es gibt eine leistungsgerechte Bezahlung. Das System gewährleistet jedem ein Grundeinkommen, das in seiner Höhe an die Preise gekoppelt ist.
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Alt 07.10.2006, 13:06   #11
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Wer behauptet: die Preise müssten fallen, alles müsste billiger werden, dann wird alles besser, liegt verkehrt. Es ist immer eine bestimmte Geldmenge im Umlauf. Eine Geldmenge die sich an den Preisen und dem Wirtschaftswachstum orientiert. Der Preis einer Leistung hat keinen Einfluss auf steigenden oder sinkenden Wohlstand in einer Gesellschaft, solange alle Leistungen in einem bestimmten kostenwertmäßigen Verhältnis stehen. Erläuterung: Hinter jeder Leistung steht ein Preis (eine Geldmenge x), steigt der Preis, muss auch die dazu gehörende Geldmenge steigen. Dies regelt die Europäische Zentralbank (EZB) mit steigenden oder sinkenden Zinsen. Begründung: Zinsen vermehren das Geld, je höher der Zinssatz umso schneller die Geldvermehrung. Reagiert die EZB zu spät und die Geldmengen steigen nicht entsprechend mit, werden mehr Leistungen angeboten als Geld vorhanden ist. Die Folge ist eine Deflation, ein Preisverfall. Nur leider nicht bei den Preisen der tagtäglich notwendigen Grundbedürfnisse wie: essen, trinken, wohnen und bei der Mobilität. Um dies auszugleichen, müssen andere Branchen herhalten, deren Leistungen nicht unbedingt zum Lebensnotwendigen gehören. Dies bedeutet: niedrigere Löhne, Arbeitsplatzabbau, Pleiten, Arbeitslosigkeit und Armut. Das gleiche passiert einer Gesellschaft, wenn das Geld nicht richtig verteilt ist. D. h., bekommen die Bürger zu wenig Geldmittel oder verbleiben bei ihnen nicht genügend Geldmittel, durch exorbitante ansteigende Preise in bestimmten Bereichen des Lebens, verschärft sich die Situation immer mehr. Geld an sich ist und kann nie das Problem sein, Geld kann nur jemand anders haben, der es nicht wieder in den Wirtschaftskreislauf bringt und somit Beschäftigung schafft. Beispiel das Sparen, sparen bedeutet nichts anderes als: Jemanden sein Geld anvertrauen der etwas Gutes damit tut, z. B. Zinsen erwirtschaftet, Investitionsmittel für Investoren bereitstellt, die dann dafür Zinsen zahlen. Zinsen etwas Gutes? Zinsen verteuern unsere Leistungen. Investitionsmittel etwas Gutes? Ja! Aber nur wenn Investitionen im Sinne des Bürgers getätigt werden. Dies ist in der heutigen globalen Welt, ohne ethische Regeln für das Geld, sehr fragwürdig. Nein es liegt nicht an den Preisen oder am fehlenden Geld, das Geld kann immer nur ein anderer haben. Die Probleme liegen an einer ungleichen Teilnahme am materiellen und geistigen Konsumglück. Wer nicht die Chance bekommt eine Leistung zu erbringen, dem fehlt auch das Geld mit dem er einen anderen Wirtschaftsteilnehmer beschäftigen kann. Uns muss bewusst werden, wir können uns nur untereinander und miteinander beschäftigen. Je mehr Leistungen erbracht werden, desto mehr Leistungen kann der Einzelne auch bekommen.
Was trägt wirklich zur Lebensqualität des Menschen bei? Leistungen die unser Leben angenehmer, schöner einfach lebenswerter machen. Dies setzt eine gerechte Verteilung bei der Leistungsverteilung, als auch bei der Leistungserbringung voraus.
Abhilfe kann hier ein Grundeinkommen bringen, das solidarisch aus dem gesamten Volkseinkommen finanziert wird.
Eine über das Grundeinkommen hinaus leistungsgerechte Bezahlung, wird über die garantierten Unternehmensgewinne, die im Volumen stark ansteigen werden, finanziert.
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Alt 09.10.2006, 18:44   #12
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Es ist natürlich sehr schwer Reformen vorzustellen, die hier nur bruchstückweise vorgestellt werden können und die nicht so richtig in das heutige Weltbild passen. Aufklärung:

Der Hersteller als auch der Händler zahlt für seine Mitarbeiter, bis in Höhe des Grundeinkommens von 1400 €, keine Personalkosten mehr. Das Grundeinkommen eines jeden Bürgers, wird solidarisch aus den gesamten erbrachten Leistungen eines Wirtschaftsraumes finanziert. In jedem Produkt und in jeder Dienstleistung ist ein Grundeinkommensanteil von 60 % eingerechnet. D. h., das Grundeinkommen wird nicht mehr von den Unternehmen gezahlt, sondern wird jedes Mal beim Kauf einer Leistung (Ware) vom Verbraucher bezahlt.

Wie viel Mitarbeiter, die ein Grundeinkommen beziehen, kann dann ein Unternehmen beschäftigen? Das richtet sich nach dem Verkaufspreis. Beispiel: Kostet ein PKW 23.200,00 € beinhaltet diese Summe 6.960,00 € Grundeinkommen. Werden 1 Mio. Autos pro Jahr davon verkauft, sind das 6.960 Mio. € für das Grundeinkommen. Pro Jahr bezieht jeder Beschäftigte ein Grundeinkommen von 16.800,00 €. Rechnung: 6960.000.000 : 16.800 = 414285,71; d. h., für die Herstellung und den Vertrieb (Händler) stehen 414.286 Mitarbeiter zur Verfügung.

Jede erbrachte Leistung wird mit einem festen Aufschlag von 60 % für ein solidarisch finanziertes Grundeinkommen für Alle versehen (auch Im- und Exportwaren bekommen die gleichen Voraussetzungen) Damit uns Menschen die Arbeit durch Maschinen auch weiterhin abgenommen wird, wird Automatisierung belohnt. D. h., jedes Unternehmen kann von der auf seine erbrachten Leistungen aufgeschlagene Grundeinkommensabgabe, pro eingesparten Mitarbeiter, 400 € pro Monat einbehalten. Diese Freisetzung von Leistungen, kommt alten, kranken und von Arbeitbefreiten zu Gute. Heute fließen diese Leistungen zu fast 100 % in die Gewinnmaximierung.

Wer regelt dann den Arbeitsmarkt? Der Aufbau der Bundesagentur für Arbeit wird dafür genutzt! Sie bekommt ganz neue Aufgaben. An die BfA wird die Grundeinkommensabgabe abgeführt. Die BfA gibt den Schulen, Hochschulen und Ausbildungs- Institutionen Ausbildungsempfehlungen welche Berufe mit welcher Ausbildung in der Wirtschaft benötigt werden und vermittelt den Betrieben die entsprechenden Mitarbeiter.

Eine Leistungsgerechte Bezahlung wird wie gehabt über die Tariflöhne und durch interne betriebliche Vereinbarungen geregelt. Bis auf einen Anteil am Gesundheitsfonds sind von den Unternehmen keine Steuern mehr zu zahlen. Damit verbleiben große Geldmengen in den Betrieben, die für mehr Eigenkapitalbildung und für eine leistungsgerechte Bezahlung zur Verwendung kommen sollen.
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Alt 10.10.2006, 18:46   #13
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Wir halten fest:

1. Alle Steuern werden abgeschafft.
2. Alle erbrachten Leistungen in einem Wirtschaftsraum werden prozentual aufgeteilt: 60 % Grundeinkommen; 30 % Staatsabgabe; 10 % Unternehmergewinn (auch Importierte Leistungen unterliegen diesen Kriterien).
3. Das Grundeinkommen für Alle, wird solidarisch aus den gesamten erbrachten Leistungen eines Wirtschaftsraumes finanziert. Ebenso die Staatsabgabe. Somit haben zum ersten Mal alle angebotenen Leistungen in einem Wirtschaftsraum die gleichen Voraussetzungen.
4. Jedem Unternehmen steht ein garantierter Gewinn von 10 % seiner erbrachten Leistungen zu. Wenn ein Betrieb seine Leistungen vollautomatisch ohne Mitarbeiter herstellen könnte, kann der Gewinnanteil einen Wert von bis zu 27 % erreichen. Dies würde Gewinne und somit Gehälter in einer noch nie da gewesener Höhe ermöglichen. Damit auch hier Grenzen gesetzt sind, unterliegen extrem Hohe Einkommen einer Einkommensabgabe von 5-50 %, die in voller Höhe in den Gesundheitsfonds fließen. Das Ziel ist es, einer Zeit entgegen zu gehen, in der wir Menschen nicht mehr für unsere Bedürfnisse arbeiten müssen.

Woher kommt das Geld für eine Leistungsgerechte Bezahlung?

1. die Unternehmen erleben einen noch nie da gewesenen Bürokratieabbau.
2. die Unternehmen zahlen für Gewinne, die im Unternehmen bleiben, keine Steuern und Abgaben mehr.
3. das Unternehmen kann bedeutend mehr Eigenkapital bilden, auf neue Kredite verzichten und somit den Zinsanteil senken.

Dadurch, dass auch importierte Leistungen den gleichen Kriterien unterliegen, bekommt natürlich auch die Grundeinkommensabgabe das Land (die Menschen), wo die Leistungen erbracht wurden. Der erste Schritt für ein Grundeinkommen weltweit!
Im- und Export bekommen neue Regeln! Siehe www.iks-hessen.de
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Alt 12.10.2006, 09:02   #14
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Tag für Tag, Jahr für Jahr, hören wir in den Medien von unseren Politikern der etablierten Parteien die gleichen Aussagen. Aussagen die etwas schildern das der Bürger als Grundwahrheit, Gegebenheit hinnehmen soll. Der Bürger ist heute jedoch so mündig geworden, dass er Realitäten und Entwicklungen in seiner Gemeinschaft erkennen und einschätzen kann. Da jeder Politiker ja nun auch ein mündiger Bürger ist, stellt sich die Frage, warum beschließt er in der Politik Sachen, die von der Lebens- und Wirtschaftslehre und auch mathematisch nicht aufgehen können? Der Grund liegt in der Tat beim Lobbyismus zur Wirtschaft, in der Korruption, in den aufgebauten Seilschaften wo auf Kosten der Allgemeinheit Macht ausgeübt und ausgebaut wird. Natürlich nicht zu vergessen die dabei stattfindende Bereicherung. Eine Leistung zu bekommen für eine erbrachte Leistung ist ja in unserer Gesellschaft nicht verwerflich, verwerflich ist nur, wenn jemand ein Mandat bekommt und dieses Amt nicht für die Menschen einsetzt, die ihm das Amt erst ermöglicht haben. Meist steckt hinter der Entscheidung des einzelnen Politikers keine böse Absicht. Unwissenheit und Fraktionszwang (demokratische Entscheidungen) sind oft die Gründe. Auch das Milieu der Wirkungskreis eines Politikers spielt hier eine Rolle. Beispiel: Die neuen Entscheidungen zu Hartz 4 und die Debatten über einen Mindestlohn spiegeln dies anschaulich wieder. Keiner von den Akteuren die darüber entscheiden, haben nur einen geringsten Schimmer von der Realität. Es wird rein nach Zahlen entschieden, der einzelne Mensch mit seinen Sorgen, Ängsten und Bedürfnissen zählt hier nicht mehr.
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Alt 23.10.2006, 18:20   #15
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Berlin Mitte Donnertag Abend 19.10.06

von: IKS-Hessen

Hier hat sich mal wieder gezeigt, die Politik steht den Problemen Arbeitslosigkeit und Mindestlohn hilflos gegenüber. Um ein Problem zu lösen, muss erst einmal analysiert werden was das Problem hervorgerufen hat. Warum sind so viele Menschen ohne Arbeit und warum reichen die Einkommen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr für den Lebensunterhalt aus? Was sind die Gründe einer wachsenden Armut in Deutschland?

• Arbeitsplatzabbau durch Automatisierung (sie ist erst einmal nicht das Übel)
• Kaufkraftschwund durch eine ungerechte Verteilung der Leistungen (bei der Erbringung und bei der Verteilung)
• Zukunftsängste zwingen zum sparen (bei denen die noch etwas zu verlieren haben).
• Zinsen (Vermehrung des Geldes ohne eine erbrachte Wirtschaftsleistung)


Am Geld kann es nicht liegen, denn in den letzten beiden Jahren wurde noch nie soviel Geld verdient: Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2004 ca. 2000 Mrd. €, BIP 2005 ca. 2100 Mrd. €, Tendenz 2006, steigend.

Arbeitsplatzabbau: Wo früher ein Mensch gestanden hat und sein Geld verdienen konnte, steht heute eine Maschine. Das ist ja nicht schlecht, somit erspart sich der Mensch die Arbeit. Das Übel ist nur, die Leistung die die Maschine nun erbringt macht den Menschen Einkommenslos. D. h., er kann nun keinen anderen Wirtschaftsteilnehmer mehr beschäftigen.
Viele Einkommen reichen gerade mal für die Grundbedürfnisse (essen, trinken, wohnen, Mobilität). Für die Bereitstellung der Grundbedürfnisse jedoch benötigen wir nur noch 9 % der erwerbsfähigen Menschen (Tendenz abnehmend). Auch wenn wir ab morgen mehr essen und trinken würden, es entsteht kein neuer Arbeitsplatz, die Technik gleicht das aus.
Da wir immer mehr von unseren Einkommen für unsere Grundbedürfnisse aufbringen müssen, bleibt für andere Leistungen die wir nicht unbedingt für das tägliche Leben brauchen immer weniger übrig. D. h., dort müssen die Leistungen immer günstiger angeboten werden, mit den uns allen bekannten Folgen: Lohn und Preisverfall und daraus folgend Arbeitslosigkeit und Armut.

Zukunftsängste: Da das Schicksal Arbeitslosigkeit heute fast jeden treffen kann, wird gespart wie noch nie. D. h., hier wird Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen was wiederum einen anderen Wirtschaftsteilnehmer arbeitslos und somit leistungslos macht. Da sich in Deutschland diese Armutsspirale fortsetzt, schwindet die Kaufkraft in der Gesellschaft und das Land stellt keinen attraktiven Markt mehr für gute Gewinne da. Somit geht ein grossteil dieser Gelder außer Landes. In Länder, wo noch ein großes Wachstumspotential vorherrscht. Da viele Bevölkerungsschichten immer ärmer und der Zwang zur Arbeiten verschärft werden soll, entwickeln wir uns immer mehr hin zu einem Billiglohnland. Dies steht aber in keinem Verhältnis zu unseren Preisen. Dies wird die Armut weiter ausweiten.

Zinsen: Zinsen vermehren unser Geld tagtäglich je höher der Zinssatz desto schneller die Geldvermehrung. Nur, hinter dieser Geldvermehrung steht keine Leistung, das Geld vermehrt sich von ganzallein. Je nach Zinssatz, kann es sich innerhalb weniger Jahre verdoppelt. Da hinter dieser Geldvermehrung keine Leistungen stehen und der gesamte Zinsaufwand einer Volkswirtschaft in den Preisen und Steuern steckt, müssen unsere Produkte und Dienstleistungen ständig teurer werden. Ein Drittel unserer Leistungen müssen heute schon für Zinsen aufgebracht werden (Tendenz steigend). Ein Zusammenbruch unserer Wirtschaft mit dieser Handhabung ist mathematisch vorprogrammiert. Nur durch ein ständiges Wirtschaftswachstum können wir den Zusammenbruch verzögern. Das Leid in dieser Zeit wird für viele Menschen im größer werden.

Was muss geändert werden, das alle Menschen wieder zufrieden und in Frieden leben können? Wir die IKS-Hessen haben dazu ein Konzept entwickelt: >>Die 60 / 30 / 10 Regel<<
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Alt 23.10.2006, 19:31   #16
Arco
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... sehr allein - oder ? ? ?
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Alt 26.10.2006, 15:15   #17
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Was muss geändert werden, das alle Menschen wieder zufrieden und in Frieden leben können?
Die IKS- Hessen hat dazu ein Konzept entwickelt: >>Die 60 / 30 / 10 Regel<<

Diese 60 / 30 / 10 Regel bezieht sich auf unsere Grundrechte.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25
1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen gewährleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Was kann jede Bürgerin und jeder Bürger dazu beitragen, dass die Politiker wieder Politik für alle Menschen machen?

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20
1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21
1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Wenn auch Ihr mit der Idee eines Bürgergelds (Grundeinkommens) überzeugt auftretet, dieses Thema in ihrem Freundeskreis diskutiert und somit publiziert, wenn alle von einer Sache wissen und davon auch überzeugt sind, wird es politisch auch aufgenommen. Denn Du und wir alle anderen, sind der Souverän unserer Gesellschaft. Unsere Politiker haben nur den gesellschaftlichen Auftrag, unser Ansinnen in der Politik zu vertreten. Mehr als 50 % unserer Gesellschaft ist gegen die gegenwärtig gemachte Politik!
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Alt 27.10.2006, 16:39   #18
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Wenn Arbeit hauptsächlich auf unsere materiellen Bedürfnisse beschränkt bleibt, d. h. auf das Zurückgreifen von Rohstoffen, wird es keine Vollbeschäftigung geben können (unser Wachstum ist begrenzt).
Wenn wir aber weiter denken, werden wir feststellen, dass die Ansprüche an unser Leben eben nicht nur aus materiellen Bedürfnissen bestehen. Bedürfnisse, die Dienstleistungen mit Beschäftigungen hervorbringen, die keine Rohstoffe benötigen. Dienstleistungen, die Krankheit, Kriminalität, Vandalismus, Leid und Armut verhindern. Beschäftigungen, die unser Leben verschönern, lebenswerter machen. Leider fehlt uns da in der Gesellschaft noch der richtige Anstoß, um die wahren Werte des Lebens zu erkennen.
1. Was ist Vollbeschäftigung?
2. Was sind unsere Probleme?

Zu 2. Probleme sind Grundgedanken die wir uns aus Sorgen, Ängsten und Unzufriedenheit machen, verursacht durch Krankheit und Armut durch Verlust oder nicht erreichen von Ansprüchen, die wir an unser Leben stellen.
Zu 1. Vollbeschäftigung ist ein Zustand, in dem alle Bürgerinnen und alle Bürger ab dem 18. Lebensjahr einer Beschäftigung nachgehen, die wir Bürger wünschen und/oder benötigen; Beschäftigungen mit einer „Wertschöpfung“. Wertschöpfung bezeichnet, diese Tätigkeit sorgt für mehr „Wohlstand“ und steigert die Lebensqualität in einer Gesellschaft.
Welche neuen Beschäftigungsfelder (Arbeitsplätze) wird es geben die dies hervorbringen? Dazu schauen wir uns unsere gemeinsamen Ziele an:

1. Geboren werden (Grundlage unserer Existenz),
2. in einer sorgenfreien, intakten Familie aufwachsen,
3. in einer intakten Umwelt gesund leben,
4. eine gute, solide Ausbildung erfahren,
5. einen von der Gesellschaft gewollten und sicheren Arbeitsplatz mit ausreichend Einkommen besitzen,
6. über freie Zeit, Zeit für Spaß, Freude und Unterhaltung verfügen,
7. die Möglichkeit haben, seine eigenen individuellen Lebensziele zu verwirklichen
8. einen lebenswerten Lebensabend genießen,
9. einen würdigen Tod erleben.

Aus dieser Zielvorstellung, werden neue Wertsteigernde und Lebensqualitäts- fördernde Beschäftigungen (Arbeitsplätze) entstehen.
Es muss uns Mensch bewusst werden, wir können uns nur miteinander und untereinander beschäftigen. Damit dies auch möglich wir, brauchen wir ein Grundeinkommen für Alle!
Das Grundeinkommen muss so hoch angesetzt werden, das nach der Finanzierung der Grundbedürfnisse noch ein Betrag übrig bleibt, mit dem ich einen anderen Wirtschaftsteilnehmer beschäftigen kann.
Jeder muss für sein Grundeinkommen eine Gegenleistung erbringen.
Das Grundeinkommen darf nur ein Mindesteinkommen darstellen und es muss an die Preise gekoppelt sein. Es darf bis 1000 € nicht kreditierbar und nicht pfändbar sein.
So schaffen wir Beschäftigung für Alle!
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Alt 27.10.2006, 23:00   #19
Perestroika
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@Arco: pssst!

Anscheinend meditiert der Mann! :D

Lieber IKS-Hessen!

Falls Du ein Mensch bist und kein "intelligentes" Diskussionsprogramm: ist es gestattet dich zu unterbrechen und mit profanen Fragen zu belästigen?

Perestroika
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Alt 28.10.2006, 08:43   #20
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Liebe Leser,

damit es hier keine Soloveranstaltung bleibt, sollte jeder der etwas dazu beitragen kann, das Beschäftigungsproblem somit die Armut in Deutschland und Europa zulösen, dies hier tun!
Kritiken, Aufklärungen, neue Ideen, sind sehr erwünscht!
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Alt 28.10.2006, 11:31   #21
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Was macht den Wert einer „Arbeit“ (Tätigkeit) aus?
Der Wert einer „Arbeit“ wird danach bestimmt, welche Leistung der Mensch zuvor in seinen Körper investieren musste, um bestimmte „Arbeiten“ machen zu können oder dürfen. Menschen die mit besonderen Talenten und Begabungen geboren wurden und diese in einer Tätigkeit ausüben, dort ist die erbrachte Leistung in der Regel besonders wertvoll (Künstler, Sportler, Wissenschaftler usw.). Höchst- Einkommen sollten jedoch, in der Regel, einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Geld sollte niemals für einen Machtanspruch genutzt werden können. Lediglich das Können, das Talent und das Ansehen einer Person dürfen dafür herhalten. Was macht den Wert einer Arbeit Tätigkeit aus (ethisch)? Hierzu möchte ich ein Beispiel bringen: Vor kurzen wurde in den Medien die Managerin des Jahres vorgestellt. Toll gekleidet, schickes Auto, viele nette Menschen um sich herum tolles Ambiente und gute Atmosphäre. Sie war in der Mode Branche tätig und bereitete gerate eine Modenschau vor. Ledig, keine Kinder, 6-10 Stundentag, 36 Tage Urlaub, Einkommen 6000 Euro netto im Monat.
Frau des Jahres in Deutschland.
Ansehen in der Gesellschaft: „vorbildlich“.
Zwei Tage später im gleichen Medium wurde der Tagesablauf einer allein erziehenden Mutter (der Vater konnte den Stress ums tägliche Überleben nicht mehr standhalten) vorgestellt, mit drei schulpflichtigen Kindern 6, 9 und 12 Jahre alt, mit einer halbtags Beschäftigung, 12-16 Stundentag, kein Urlaub, Einkommen 1200 Euro netto im Monat. Da das Geld der halbtags Beschäftigung nicht ausreichend ist um ihre Familie damit zu ernähren, bezieht sie zusätzlich Sozialhilfe.
Frau des Bedauerns in Deutschland.

Ansehen in der Gesellschaft: „nicht nachahmenswert“.

Wer hat diesen Zustand der Erniedrigung und Verarmung einer Familie in unserer Gesellschaft zu verantworten?
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Alt 28.10.2006, 13:08   #22
Perestroika
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Aha, anscheinend doch ein Mensch!

Wohl Single wie? Na es wird schon!

Perestroika
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Alt 28.10.2006, 14:47   #23
JoeMilano
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Hi,

Alle Achtung, was hier auf einer "Seite" steht von so vielen zusammengetragen ist ja klasse.

Soo viele Ansätze so viele Bedenken und Einschätzungen.

Ich wurde quasi erschlagen mit Informationen. Und es würde dauern die Fehler zu wiederlegen und die "richtigen" Einschätzungen hervorzuheben.

Wer kann mir sagen welche Teile in dieser Gemeinschaft in etwa übereinstimmen?
Und wo die Knackepunkte sind?

Joe
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Alt 29.10.2006, 14:18   #24
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Die Freizeit des Menschen wird in Zukunft zu einem sehr hohen und lebensqualitätsfördernden Gut. Da der Bürger nach Einführung des Bürgergelds mehr finanzielle Mittel zu seiner freien Verfügung haben wird, das Bürgergeld zu einem hohen Prozentsatz nur für Dienstleistungen im eigenen Wirtschaftsraum ausgegeben werden darf, wird sich ein phantastischer Freizeitmarkt in Deutschland etablieren, der uns eine unikale Lebensqualität bringen wird. In keinem anderen Bereich unseres Lebens werden in Zukunft mehr Menschen Beschäftigung finden. Die Freizeitbranche wird zur Wirtschaftslokomotive des 21. Jahrhunderts werden. Das ergab eine Studie des BAT-Instituts für Freizeitforschung. Tourismus, Medien, Kultur, Sport und Entertainment sind zu Milliardenmärkten geworden und die Freizeitwirtschaft mit weit mehr als sechs Millionen Beschäftigten Deutschlands größter Arbeitgeber. Der Branche komme die Rolle einer Leitökonomie der Zukunft mit Wachstumsraten weit über der Gesamtwirtschaft zu. Jedoch gehört zu einem Freizeitmarkt immer beides: Zeit und Geld sagte Institutsleiter Horst W. Opaschowski.
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Alt 29.10.2006, 15:12   #25
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Vermutlich gehen die davon aus das in keiner anderen Branche soviel Blödsinn als Produkt verkauft werden kann wie in der Freizeitbranche.
Wann überlegen sich diese Herren Wissenschaftler endlich die richtigen Fragen?

Also Wenn ich davon ausgehe, das ein Wachstumsmarkt ständig neue Kaufmöglichkeiten schaffen muß, und wenn selbst zu einer einfachen Dienstleistung auch immer ein Produkt oder Werkzeug oder irgendwas anderes benötigt wird, und wenn ich davon ausgehe das beides zusammen den Resourcenverbrauch erhöhen wird, und wenn ich davon ausgehe das durch verbessern der Technik nicht der größere Verbrauch aufgefangen werden kann, und wenn ich davon ausgehe, das daher irgendwann die Veringerung der Resourcen zu einem Preisanstieg der Prodsukte führen muß dann kann ich mir beim besten Willen eine solche Zukunft wie die Studie es sagt nicht vorstellen.
Wenn aber eine Reihe der genannten Bedingungen wegfallen würden, dann ist die genannte Branche am allerwahrscheinlichsten eine Boom-Branche.
Aber bleiben wir auf dem Boden.
Wir haben steigende Rohstoffpreise.
Wir haben einen gesättigten Binnenmarkt spätestens kurz vor der Mehrwertsteuererhöhung.
Wir haben eine globale Konkurrenzsituation die bereits wirtschaftlich von der Politik abgekoppelt ist.
Jedes % Exportzuwachs vergrößert die Abhängigkeit vom Weltmarkt.
Das auf Konkurrenz basierende Wirtschaftssystem hat abgewirtschaftet.
Das wissen wir alle aber viele wollen es nicht wahrhaben.
Sie sind nicht in der Lage der dummen Lüge "ohne Konkurrenz würde die Wirtschaft nicht funktionieren" die gefolgschaft zu verweigern.

Also bitte IKS-Hessen, wenn du solche Informationen postest, dann doch bitte mit einem Kommentar. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, als würdest du glauben es gäbe eine freie Weltwirtschaft.

Joe
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