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kein_lohn_unter10

Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen

Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??; in Forum: Information; Ich habe seit längerem die Zusage des Rententrägers, dass ein potenzieller Arbeitgeber in meinem Fall von der Rentenversicherung gefördert wird, wenn er mich versicherungspflichtig einstellt. Das könnte eine der Erkrankung ...
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Alt 21.09.2008, 15:04   #1
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Standard Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Ich habe seit längerem die Zusage des Rententrägers, dass ein potenzieller Arbeitgeber in meinem Fall von der Rentenversicherung gefördert wird, wenn er mich versicherungspflichtig einstellt. Das könnte eine der Erkrankung angepasste Arbeitsplatzgestaltung sein oder auch ein Zuschuss zum Gehalt für eine bestimmte Zeit. Am Ende der letzten Maßnahme vom Rententräger sagte die für mich zuständige Sozialarbeiterin (O-Ton): "Machen sie sich keine Sorgen, wenn es jetzt nicht gleich geklappt hat mit dem Arbeitsplatz. Wenn sie später etwas finden, machen wir ihre Reha-Akte sofort wieder auf und können fördern, sofern sie ohne Unterbrechung arbeitslos gemeldet waren". ..... und so war es bis jetzt auch; ich erhalte keinerlei Leistung vom Arbeitsamt, melde mich dort aber regelmäßig treu und brav. Obwohl ich einen 400,-€-Job habe, gucke ich auch regelmäßig die Stellenangebote. Ich bekomme zusätzlich noch etwas Witwenrente; alles in allem reicht das Geld immer irgendwie, allerdings komme ich selbst deutlich zu kurz. Eine halbe Stelle im Büro mit einem angemessenem Gehalt wäre für mich der Himmel auf Erden (besonders auch, weil meine Tochter nun nach dem Abi anfängt zu studieren).

Soweit so gut, nun war ich kürzlich auf Einladung bei einer Gruppenversanstaltung beim Arbeitsamt Gelsenkirchen, anwesend waren alles Leute wie ich: Minijob, Reha-Fälle, keine Leistungen vom AA. Sinn der Übung war eindeutig, Druck auf die Anwesenden auszuüben. Es ginge ja nicht, dass "man sich lustig arbeitslos melde, nur um dem Rententräger gemeldet zu werden. Das verfälsche die Statistik"; überhaupt .... die Statistik .... sie wurde dreimal innerhalb kürzester Zeit erwähnt. In Zukunft müsse man seine Bemühungen nachweisen, genauso, als bekomme man Leistungen vom Arbeitsamt. Auch müsse man damit rechnen, eine Maßnahme zur Überprüfung der Verfügbarkeit zu absolvieren. Man dürfe auch gleich diese Veranstaltung nur verlassen, wenn man sich entschieden habe, ob man noch arbeitslos gemeldet sein wolle und dies zu Protokoll gegeben habe.

Nach dieser Ansprache ging die Post ab .... persönliche Leidensgeschichten wurden in die Diskussion geworfen, Fragen, wie man denn den Minijob behalten wolle, wenn man in einer Maßnahme sei, wurden nicht konkret beantwortet, einige wurden laut und wütend. Im Zuge dieser Diskussion erklärte die Frontfrau, dies sei bereits die fünfte Veranstaltung dieser Art, die sie mache. Die vier vorherigen seien auch erfolgreich gewesen, 70% der Anwesenden hätten sich danach abgemeldet. Auf meine Frage, wie man denn die Bemühungen konkret nachweisen soll, fragte sie verdutzt "Wollen sie denn weiter arbeitslos gemeldet sein?". Ich bejahte und mir wurde daraufhin die Einladung zu einem Einzelgespräch in Aussicht gestellt.

Das Ganze ist jetzt vier Wochen her und ich habe immer noch keinen richtigen Standpunkt dazu gefunden. Sicher war das eine rein politische Maßnahme, der Wahlkampf läuft schließlich. Am liebsten möchte ich Öffentlichkeit herstellen und die Parteien vor Ort damit konfrontieren, warum das Arbeitsamt als Wahlkampfbüro missbraucht wird und wie man mit Menschen umgeht, die eh schon eingeschränkt sind. Andererseits will ich nicht zu früh schießen, denn ich will ja wissen, wie es weiter geht.

Wie ist das an euren Wohnorten? Gab es schonmal Maßnahmen bei Arbeitslosen, die keinerlei finanzielle Leistungen vom AA erhielten? Ist jemand in ähnlicher Situation und auch auf so einer Veranstaltung gewesen (Suchfunktion bringt nicht viel bei "Maßnahme", "Leistungen",etc)? Könnte ich so eine Maßnahme ablehnen mit dem Hinweis auf meinen Minijob? Oder kann man mich dann ebenfalls aus der Datei der Arbeitslosen streichen??
Gabi ist offline  
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Alt 21.09.2008, 17:39   #2
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Ja, es gibt auch an anderen Orten solche Maßnahmen, unabhängig von irgendeinem Wahlkampf. Du hast das meiner Einschätzung nach sehr zutreffend beobachtet und bewertet. Es geht um die Statistik. Je mehr Leute sich abmelden, desto besser. Mit Druck wird nachgeholfen.

Dein Minijob hat allerdings in jedem Fall Vorrang.
__________________
Viele Grüße

rheinländerin
rheinlaenderin ist offline  
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Alt 21.09.2008, 18:08   #3
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Zitat:
Zitat von rheinlaenderin Beitrag anzeigen
Dein Minijob hat allerdings in jedem Fall Vorrang.
Steht das irgendwo?? Wenn ich den Minijob habe, stehe ich dem Arbeitsamt nicht uneingeschränkt für eine Maßnahme zur Verfügung, können sie mich deswegen aus der Meldung kegeln? Ich bin aber trotzdem suchend nach einer 20-Stunden-Stelle.
Gabi ist offline  
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Alt 21.09.2008, 18:39   #4
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Du bist erst dann nicht mehr beschäftigungslos, wenn Du eine Beschäftigung mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von mindestens 15 Wochenstunden hast. Anders ausgedrückt: wenn jemand mindestens 15 Stunden die Woche arbeitet, kann er nicht länger als arbeitslos geführt werden.

Diese Stundengrenze ist in § 119 Abs. 3 SGB III gesetzlich festgeschrieben. Deswegen wird bei jeder Veränderungsmitteilung immer gefragt, ob eine Beschäftigung diese Schwelle überschreitet. Ob das ein versicherungsfreier 400-Euro-Job ist oder nicht, ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung.

Zum Vorrang Minijob--Fortbildungsmaßnahme können andere vielleicht mehr aussagen. Würde mich auch interessieren.
gurkenaugust ist offline  
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Alt 21.09.2008, 18:54   #5
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Ich arbeite 10 Stunden in der Woche und bekomme 400,-€ monatlich; kein Weihnachts-/ Urlaubsgeld, o.ä.. So habe ich das dem AA seinerzeit auch gemeldet. Diese 10 Stunden in der Woche will ich nicht verlieren, schon erst recht nicht für eine blödsinnige Maßnahme. Ich erinnere mich an eine Maßnahme zur Feststellung der Verfügbarkeit, die ich während meines AlgI-Bezuges genießen durfte. Einess schönen Tages wurde uns von der sogenannten Dozentin angeboten, Serviettenfalttechnik für den schön gedeckten Mittagstisch zu erlernen .
Gabi ist offline  
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Alt 25.09.2008, 11:06   #6
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Da ich jetzt eine Einladung zu einem Gespräch habe, möchte ich nochmal nachfragen, ob jemand Quellen kennt, aus denen ein Vorrang Minijob vor Maßnahme hervorgeht.
Gabi ist offline  
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Alt 25.09.2008, 16:01   #7
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Zitat:
Zitat von Gabi Beitrag anzeigen
Da ich jetzt eine Einladung zu einem Gespräch habe, möchte ich nochmal nachfragen, ob jemand Quellen kennt, aus denen ein Vorrang Minijob vor Maßnahme hervorgeht.
Nach dem SGB II bist Du verpflichtet, alles zu tun, um Deine Bedürftigkeit zu beenden bzw. zu verringern.

Der Minijob verringert Deine Bedürftigkeit. Würdest Du diesen nun Aufgeben, kann es sein, dass dann eine Sanktion erhälst oder in Regress genommen wirst.

Daher würde ich verlangen, dass der SB mir detailliert schreibt, inwieweit diese Maßnahme dazu dienen soll, mich später von ALG-II-Zahlungen zu bewahren und dass die Aufgabe des Minijobs unschädlich ist und dass bei Aufgabe keine Sanktion oder Regress seitens der ARGE kommt.

Dieses in jedem Fall schriftlich, da es sonst sein könnte, dass der SB später an Alzheimer leidet.
__________________
Kapitalismus ist Egoismus zum System erhoben. (Gerald Dunkl)

Aktuelle Rechtsprechung des BSG zu § 22 SGB II - Leistungen für Unterkunft und Heizung (PDF)
von Wolfgang Eicher, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Lothenon ist offline  
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Alt 25.09.2008, 17:16   #8
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Zitat:
Zitat von Lothenon Beitrag anzeigen
Nach dem SGB II bist Du verpflichtet, alles zu tun, um Deine Bedürftigkeit zu beenden bzw. zu verringern.

Der Minijob verringert Deine Bedürftigkeit. Würdest Du diesen nun Aufgeben, kann es sein, dass dann eine Sanktion erhälst oder in Regress genommen wirst.

Daher würde ich verlangen, dass der SB mir detailliert schreibt, inwieweit diese Maßnahme dazu dienen soll, mich später von ALG-II-Zahlungen zu bewahren und dass die Aufgabe des Minijobs unschädlich ist und dass bei Aufgabe keine Sanktion oder Regress seitens der ARGE kommt.
Der Clou bei dieser Angelegnehit ist aber, dass ich keinerlei finanzielle Leistungen von der Agentur erhalte, auch kein AlgII.
Gabi ist offline  
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Alt 25.09.2008, 22:24   #9
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Es geht doch darum, dass Du für die Vermittlung in einen umfangreicheren, sozialversicherungspflichtigen Job verfügbar bist, und das ist der Fall. Bestenfalls kannst Du eigene Bewerbungsbemühungen belegen.
__________________
Viele Grüße

rheinländerin
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Alt 26.09.2008, 08:14   #10
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Ja und ja; in der Hauptsache geht es mir darum, dass das Amt mich weiter an den Rententräger meldet, sodass mir Förderungsmaßnahmen eines möglichen Arbeitsplatzes erhalten bleiben. Und meinen Minijob will ich dadurch nicht verlieren. Das ist in meinem Alter der einzige Hut, den ich bei einem Gespräch in den Ring werfen kann.

Entsetzt hat mich halt, dass allein das dem Amt noch zu viel scheint. Der Druck, der bei dieser Gruppenveranstaltung ausgeübt wurde, wäre vielleicht (wenn überhaupt) bei Leistungsempfängern angemessen ...... aber bei Menschen, die rein garnix bekommen .....
Gabi ist offline  
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Alt 26.09.2008, 10:26   #11
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Für mich sieht es so aus, dass man sich recht intensiv um diejenigen "kümmert", bei denen es ein Leichtes scheint, sie zur Abmeldung aus dem System zu bewegen, um die Statistik zu "bereinigen". Die Leistungsempfänger sind ja wohl eher nicht dazu bereit, also schaut man sich bei denen um, bei denen man vermeintlich ein leichteres Spiel hat.

Oft sind dies ältere Arbeitslose/-suchende, die schon aus dem ALG1-Bezug raus sind und denen aus welchen Gründen auch immer kein ALG2 zusteht.

Trotzdem ist klar, dass es für diese schwer bis unmöglich ist, einen neue Stelle zu finden, denn Alter und vorangehende Arbeitslosigkeit sind offenbar immer noch ein Ausschlusskriterium bei den Arbeitgebern, egal was offiziell verlautbart wird.

Offenbar wird das Dilemma ja schon dadurch, dass selbst die Vermittlungsangebote der AfA rar bis nicht vorhanden sind.

Sicherlich ist es in dieser Situation für die betroffenen vorteilhaft, wenn sie weiterhin der Rentenstelle gemeldet bleiben w/Anrechnungs-jahren, Arbeitsunfähigkeitsrente (oder wie das genau heisst) bei bestimmten Jahrgängen.

Dass so vehement versucht wird, diesen Leuten diesen kleinen Vorteil durch Abmeldung zu streichen, ist ja ansich schon schlimm genung, geht es doch gar nicht darum, irgendwelche Gelder einzusparen, sondern nur um die ach so tolle Statistik. Da werden aus Gründen des schönen Scheins die Zahlen über die Menschen gestellt.

Der von Gabi geschilderte Fall ist allerdings noch eine Nummer härter, wie ich finde. Nicht nur, dass es offenbar egal zu sein scheint, dass sich die Chancen auf eine neue/bessere Stelle weiter reduzieren, wenn dann die Rentenkasse (!) dem potenziellen Arbeitgeber keine Unterstützung zur Einstellung mehr geben wird.

Es kommt noch dazu, dass dafür auch noch Zeit (und somit auch Geld) aufgewendet wird, um solche Veranstaltungen durchzuführen, statt die Kräfte in Vermittlungsbemühungen zu stecken.

Supersystem!

Rüdiger
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Alt 26.09.2008, 22:44   #12
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Zitat:
Zitat von Gabi Beitrag anzeigen
Ja und ja; in der Hauptsache geht es mir darum, dass das Amt mich weiter an den Rententräger meldet, sodass mir Förderungsmaßnahmen eines möglichen Arbeitsplatzes erhalten bleiben. Und meinen Minijob will ich dadurch nicht verlieren. Das ist in meinem Alter der einzige Hut, den ich bei einem Gespräch in den Ring werfen kann.

Entsetzt hat mich halt, dass allein das dem Amt noch zu viel scheint. Der Druck, der bei dieser Gruppenveranstaltung ausgeübt wurde, wäre vielleicht (wenn überhaupt) bei Leistungsempfängern angemessen ...... aber bei Menschen, die rein garnix bekommen .....
Hallo,
ein Bekannter hatte ähnliches Problem. 12 Std. Woche auf 400€ Basis.
SB wollte den immer wieder in Massnahmen stecken weil er nur Nachmittags arbeitete.
Da Er mit seinem Chef gut steht gab ich ihm den Tip, sollte der Arbeitsvertrag verlängert werden, den Passus aufzunehmen "tägliche Arbeitszeit nach Vereinbarung /12 Std. wöchentlich".
Kam nun eine Massnahme für Vormittags musste er eben diese Woche vormittags arbeiten. Im anderen Falle umgekehrt. Wenn der Chef mitmacht kein Problem.
Seitdem war Ruhe.
Gruß
Kridlon
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Alt 27.09.2008, 11:32   #13
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Standard AW: Maßnahmen auch ohne finanzielle Unterstützung möglich??

Zitat:
Für mich sieht es so aus, dass man sich recht intensiv um diejenigen "kümmert", bei denen es ein Leichtes scheint, sie zur Abmeldung aus dem System zu bewegen, um die Statistik zu "bereinigen". Die Leistungsempfänger sind ja wohl eher nicht dazu bereit, also schaut man sich bei denen um, bei denen man vermeintlich ein leichteres Spiel hat.
Genau so ist es.

Bei uns werden diese Maßnahmen ins Umland verlegt, darf man also aus der Großstadt mit dem Zug aufs Land fahren, Beginn 7.30, als ob man hier nicht genug Anbieter für solche Maßnahmen hätte. Nein, man will die Menschen aus der Statistik entfernen und die Rentenkassen schonen.
Kalkulator ist gerade online  
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Alt 28.09.2008, 16:34   #14
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Zitat:
Zitat von Gabi Beitrag anzeigen
Ich arbeite 10 Stunden in der Woche und bekomme 400,-€ monatlich; kein Weihnachts-/ Urlaubsgeld, o.ä.. So habe ich das dem AA seinerzeit auch gemeldet. Diese 10 Stunden in der Woche will ich nicht verlieren, schon erst recht nicht für eine blödsinnige Maßnahme. Ich erinnere mich an eine Maßnahme zur Feststellung der Verfügbarkeit, die ich während meines AlgI-Bezuges genießen durfte. Einess schönen Tages wurde uns von der sogenannten Dozentin angeboten, Serviettenfalttechnik für den schön gedeckten Mittagstisch zu erlernen .
Serviettenfalttechnik ...hahhahaha da lachen ja die Hühner!
Die Statistik ist also die schwachstelle der BA und der ARGEn; man kann sie nicht noch µehr verfälschen, sonst fällt es auf!
Nun versucht man es mit anderen Tricks.
Das wäre eine Möglichkeit....Geringverdiener dazu zu überreden Arbeitsverträge mit 14 Stunden die Woche abzuschließen und sich weiterhin Arbeitslos melden. Bei den anstehenden Wahlen macht sich das für die herschenden nicht gut, so das hier die möglicvhkeit gegeben ist sie loszu werden und Hartz-IV dazu!
__________________
Wer in einer Demokratie schläft, der wacht in einer Diktatur auf!
Faustus ist offline  
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Alt 20.10.2008, 14:14   #15
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Ich wollte mich nochmal dazu melden, denn ich hatte heute das angedrohte Einzelgespräch beim Arbeitsamt:
Herausgekommen ist dabei eine Maßnahme bei der Tertia Gelsenkirchen. Da ich der Arbeitsamts-Dame erklärt habe, dass ich keine Maßnahme durchführen möchte, die mich meinen Minijob kostet und mich somit in Hartz IV treibt (was ihre Zustimmung hatte), bin ich mal gespannt, was bei Tertia auf mich zukommt. Die "Informationsveranstaltung" ist in der zweiten Novemberwoche.

Das Infoblatt von Tertia offeriert alles Maßnahmen, die der Steuerzahler bereits einmal 16 Monate lang für mich bezahlt hat ..... ob das wohl aus dem Wahlkampftopf beglichen wird??
Gabi ist offline  
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