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| | #1 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 15.11.2008 Ort: Heiningen
Beiträge: 1
| Hallo bin die Nicole 20 Jahre alt und auch seit längerer Zeit arbeitslos und die vom Arbeitsamt haben mich vor ein paar Wochen zum Psychologischen Dienst geschickt von denen und zum Amtsarzt und bei dem Gutachten kam nun heraus dass ich zurzeit nicht Leistungsfähig bin wegen meinen Depressionen und nun wollen die mich in so eine Reha BB Maßnahme ambulant stecken obwohl ich schon seit längerem in psychologischer Behandlung bin bei meinem früheren Hausarzt. Ich möchte dass aber nicht machen diese Maßnahme weil ich ein Aber habe gegen diese Klinik und es gibt ja auch noch andere Psychologen in meinem Landkreis da brauch ich doch nicht in so nee komische Klinik gehen. Habe jetzt am Montag den 17.11.2008 noch einen Termin bei einem Nervenarzt und die beim Arbeitsamt meinten der würde dann sich das Gutachten anschauen und dann sagen was sinnvoll wäre oder was gut für mich ist. Bin zurzeit wegen dem Arbeitsamt nur noch am Boden zerstört die machen mich voll ganz kaputt. So und nun mein Anliegen an euch was kann ich tun um diese Maßnahme nicht machen zu müssen bzw ablehnen zu können weil ich will des echt nicht über eine Klinik machen. Wäre echt sehr nett von euch wenn ihr mir dabei helfen könntet dass ich von der Maßnahme rauß komme. Weil ich fühle mich noch sehr stabil sodass ich eine Arbeit annehmen könnte von denen. Der Grund dafür weswegen ich zu diesem Dienst musste war dass ich nicht weiß was ich beruflich mal machen möchte. Habe vor gut ca.5 Monaten meinen Hauptschulabschluss in der Tasche habe ihn in der Volkshochschule nachgeholt und meine Hauptschule abgebrochen wegen täglichen Mobbings. Hoffe ihr könnt mir da rauß helfen so schnell wie möglich danke Lieber Gruß Nicole |
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| | #2 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Rhein-Neckar
Beiträge: 1.178
| Nein du mußt nicht in eine Klinik in die du nicht willst. Depris sind eine ernsthafte Erkrankung und daran sollten auch nur Ärzte deines Vertrauens behandeln. Ich würde mich da mal dem Psychologen deines Vertrauens anvertrauen. Bist du wegen deiner Depris krank geschrieben, dann könnte man dich eh nicht in eine Maßnahme stecken. Ich kann da deinen Fall aber nicht so beurteilen da fehlen noch Infos. Wie kam es zur Ladung zum Amtsarzt un in was für eine Maßnahme wollen sie dich stecken. LG Hexe |
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| | #3 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 01.07.2008
Beiträge: 878
| Warum willst es denn nicht machen? Gibt wirklich auch sehr gute psychosomatische Kliniken (auch und besonders junge Menschen sind heute sehr viel betroffen von psychischen Krankheiten). Und vor allem solltest Du alles versuchen, daß es Dir gesundheitlich wieder besser gehen könnte. Du hast noch das ganze Leben vor Dir. Also nutze doch einen Klinikaufenthalt oder eine (ambulante) Reha. (Im übrigen: ich war 2x in einer psychosomatischen Klinik - jeweils 8 Wochen - und 1x habe ich eine Reha gemacht - 6 Wochen - in einer psychosomatischen Reha-Klinik. Man lernt dort sehr viel über sich selbst, kann abschalten und sich wirklich auf sich selbst konzentrieren. Mir haben diese Aufenthalte wirklich viel gebracht. Geheilt bin ich nicht - aber zumindest weiß ich mit meiner Krankheit umzugehen. Und das ist auch schon was wert.) Wünsche Dir alles Gute und vor allem gute Besserung! LG .
__________________ Muci Nur meine Meinung (und Grundgesetz, Art. 20, Abs. 4 - somit strafrechtlich nicht verfolgbar) - Helfe gerne, so ich denn kann! * "Manchmal muss man verstummen, um erhört zu werden " (Stanislaw Jerzy Lec) * "Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr" (Marie Curie) * "Hinter Ansichten stecken Absichten" (Hans Peter Keller) __________________ |
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| | #4 | ||
| Forumnutzer Registriert seit: 23.04.2008 Ort: Dortmund
Beiträge: 636
| Hallo, :) Zitat:
Zitat:
@ Nicole Ich würde auch vorschlagen, das Du Dich mal mit dem Arzt Deines Vertrauens berätst, bei welchem Du in psychologischer Behandlung bist und vllt., wenn es Dir möglich ist, einen Beratungsschein besorgen und Dich von einem Rechtsanwalt beraten lassen. LG Ahasveru | ||
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| | #5 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 01.07.2008
Beiträge: 878
| Zitat:
Man muss ja nicht in die vorgeschlagene Klinik gehen
__________________ Muci Nur meine Meinung (und Grundgesetz, Art. 20, Abs. 4 - somit strafrechtlich nicht verfolgbar) - Helfe gerne, so ich denn kann! * "Manchmal muss man verstummen, um erhört zu werden " (Stanislaw Jerzy Lec) * "Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr" (Marie Curie) * "Hinter Ansichten stecken Absichten" (Hans Peter Keller) __________________ | |
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| | #6 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 01.07.2008
Beiträge: 878
| Nein, hat sie eben nicht geschrieben. Es ist oft so, daß man mit Depressionen nur ungern raus gehen möchte .... Deshalb habe ich gefragt.
__________________ Muci Nur meine Meinung (und Grundgesetz, Art. 20, Abs. 4 - somit strafrechtlich nicht verfolgbar) - Helfe gerne, so ich denn kann! * "Manchmal muss man verstummen, um erhört zu werden " (Stanislaw Jerzy Lec) * "Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr" (Marie Curie) * "Hinter Ansichten stecken Absichten" (Hans Peter Keller) __________________ |
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| | #7 | |
| Forumnutzer Registriert seit: 23.04.2008 Ort: Dortmund
Beiträge: 636
| Hallo, :) Zitat:
Fakt ist, das sie in eine Klinik geht, wenn sie sich selbst helfen möchte und auch der Arzt ihres Vertrauens ihr das rät. Jener wird dann auch in Kenntnis seiner Patientin Vorschläge für eine geignete Klinik unterbreiten. Dies hat aber m.E. nicht unter Zwang und Druck und auf Anordnung zu geschehen, denn das entmündigt einen Patienten. LG Ahasveru | |
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| | #8 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 02.11.2007 Ort: Franggn
Beiträge: 3.346
| Solange die ARGE das nicht als "Mitwirkungspflicht" ansieht, sollte sie sich lieber selbst entscheiden, was für sie gut ist oder nicht. Aber selbst Mitwirkungspflichten haben ihre Grenzen und die sind eigentlich beim "Eingriff in die Privatsphäre" schnell erreicht. |
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| | #9 | |
| Forumnutzer Registriert seit: 23.04.2008 Ort: Dortmund
Beiträge: 636
| Hallo, :) Zitat:
Und was die Arge ansieht, ist schnuppe. Wenn Nicole eine Unterbringung in eine Klinik ablehnt, muss eine Einweisung unter Zwang und Anordnung rechtlich begründet werden. Und dagegen geht man dann mit Beratung und Hilfe eines Rechtsanwaltes gegen vor. Das mal als meine Meinung dazu. LG Ahasveru | |
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