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| Tags: ablehnung, massnahme, weiterbildung |
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| | #1 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 28.08.2008
Beiträge: 2
| Hallo, ein Freund interessiert sich sehr für IT und neue Medien und möchte sich in dem Sektor selbstständig machen. Er hat sich eine Weiterbildungsmaßnahme in dem Bereich herausgesucht, sich einen Kostenplan besorgt und ist damit zu seiner Sachbearbeiterin gegangen. Diese hat jedoch rigoros abgelehnt, ihm einen Bildungsgutschein dafür zu erteilen. Begründung ihrerseits: er habe keine Ausbildung und habe auch noch nicht 4 Jahre am Stück gearbeitet. Niemand in dieser Situation bekäme so etwas bewilligt, so ihre Aussage. Weiterhin hat sie ihm gesagt, dass er niemals auch nur irgendwas gezahlt bekäme, in seiner Lage. Dumm nur, dass er Leute kennt, bei denen der Bildungsgutschein -trotz gleicher Situation- bewilligt wurde. Der Teamleiter, bei dem er vorgesprochen hat, meinte zu diesem Problem nur, dass die Sachbearbeiter da einen gewissen Ermessenspielraum haben und es somit schon in Ordnung sei. Mein Freund ist jetzt total verzweifelt und sieht gerade gar keine Perspektiven für sich. Gibt es irgendwelchen Anlaufstellen, bei denen er noch einmal vorsprechen könnte? Oder hat jemand sonstige Tipps? Vielen Dank! |
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| | #2 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
IT ist scheisse, wenn eine Weiterbildung dann etwas im nicht technischen und nicht handwerklichen Bereich. Das wäre dann was für mich. | |
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| | #3 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.09.2007
Beiträge: 390
| Zu den inhaltlichen Voraussetzungen können vielleicht andere mehr sagen. Aber eine grundsätzliche Anmerkung. So wie das geschildert wurde, hört es sich ganz nach einem mündlichen Antrag und einer ebenfalls mündlichen Ablehnung an. Damit würde ich mich auf gar keinen Fall abgeben. "Das geht nicht" sagt sich immer sehr leicht. Wenn man das genau begründen muß und alles in den Akten nachgewiesen ist, sieht es vielleicht schon anders aus. Also schriftlich beantragen und begründen. Antrag gegen Empfangsbestätigung abgeben und ebenfalls auf einer schriftlich begründeten Ablehnung bestehen, falls das nicht bewilligt wird. Eine Erfolgsgarantie ist das freilich auch nicht. |
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| | #4 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 09.04.2007 Ort: NRW
Beiträge: 1.919
| Bei mir wurde die Weiterbildung (3 Monate) letztes Jahr auch abgelehnt. Heute könnte ich ohne hartz IV leben, aber das wollte meine Arge nicht! |
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| | #5 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 28.08.2008
Beiträge: 2
| Stimmt, der Antrag war nur mündlich. Ich werde ihm vorschlagen, den Antrag noch einmal schriftlich zu stellen. Auch, wenn er das sicherlich als überflüssig ansehen wird. Aber so hat er schon mal was Schriftliches, was belegt, dass er nicht untätig ist, sondern sich bemüht. |
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| | #6 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 294
| Sein gefestigtes Interesse und evtl. auch gewisse Fähigkeiten in diesem Bereich könnte Dein Freund vielleicht besser belegen, wenn er ein fachbezogenes Praktikum bzw. eine betriebliche Trainingsmaßnahme machen würde.
__________________ Viele Grüße rheinländerin |
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| | #7 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Er könnte vielleicht noch einen Eignungstest beim Bildungsträger seiner Wahl machen und dann das positive Ergebnis dem Antrag beilegen. Viele Grüße, angel |
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| | #8 | ||
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 292
| Hi, 2 Dinge: Zitat:
Zitat:
Heutzutage bieten sich z.B. hervorragend ausgebildete Russen für 10 EUR/h an und selbst gegen solche Mitbewerber wird sich ein vollkommen unerfahrener Einsteiger kaum durchsetzen können. Und zudem: Was wird nur von den Schmalspurkursen (deren Zertifikat das Papier nich Wert sind und dass wissen potentielle Kunden durchaus), die einem die ARGE im "Glücksfall" eventuell anbieten könnte, eigentlich erwartet? Wenn zumindest ein halbwegs solider Schulabschluss vorhanden ist, kann ich nur dazu raten, bei ehrlichem Interesse wirklich direkt bei den Unternehmen (selbst unsere kleine Firma - 20 Mitarbeiter - bildet aus) nach einem Ausbildungsplatz im IT-Bereich oder zumindest nach einem bezahlten Praktikum anzufragen und dann vielleicht nach einigen Jahren Erfahrung (dazu gehört eben nicht nur das Technische) mal an eine Selbstständigkeit zu denken. Gruss burki | ||
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