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Alt 20.08.2007, 09:06   #1
Redaktion
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 5.168
Standard Profiling,"Da sitzt man sich den Hintern platt”

Dauert zu lang und bringt nichts:

Vernichtende Kritik kommt jetzt von mehreren Langzeitarbeitslosen, die am so genannten Vermittlungscoaching des Landkreises teilnehmen.
„Auf Kosten der Steuerzahler sitzt man sich dabei den Hintern platt“, sagt einer der Arbeitslosen, ein Peiner (Name ist der Redaktion bekannt).

Ps. was wir schon immer wussten.


http://www.paz-online.de/paz/peiner_land/281826.html
__________________
Dem Deutschen Volke

Runtergeknechtet zur bitteren Armut und Hungerlöhnen durch die Menschenverachtende Politik der früheren RotGrünen- und heutigen großen Koalition,die sehr gerne alle paar Monate die Daumenschrauben fester anzieht

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
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Alt 20.08.2007, 11:28   #2
Redaktion
 
Benutzerbild von Kaleika
 
Registriert seit: 20.08.2006
Ort: Bremen
Beiträge: 3.497
Standard

Aus dem Kommentar dazu:
Zitat:
Der Landkreis verweist auf die „Erfolgsquote“ an Vermittlungen in den Arbeitsmarkt von 32,3 Prozent. Fragt sich, wie viele der Teilnehmer nicht ohnehin einen Job innerhalb eines ganzen Jahres gefunden hätten. 31,9 Prozent vielleicht? Einen Großteil der 275000Euro an Steuergeld könnten an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden. Zum Beispiel für Geringverdiener, damit sie ihren Kindern Schulmaterialien kaufen können.

Denn mittlerweile gibt es endlich ein Umdenken: Auch diejenigen, die unter Kinderarmut bisher verstanden, dass Deutschland arm an Kindern ist, merken langsam, was Kinderarmut wirklich bedeutet. Nämlich, dass 1,9 Millionen Kinder und ihre Eltern an der Armutsgrenze leben.
Das spricht doch Bände und sollte zum Umdenken animieren!!
Kaleika ist offline  
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Alt 20.08.2007, 18:29   #3
Erfahrener Benutzer
Forumnutzer
 
Benutzerbild von ThomasF
 
Registriert seit: 26.07.2007
Ort: MA/LU
Beiträge: 351
Standard ja, das ist reine Steuergeldvernichtung zum Wohle der Korruption

Hallo,

Zitat:
Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Dauert zu lang und bringt nichts:

Vernichtende Kritik kommt jetzt von mehreren Langzeitarbeitslosen, die am so genannten Vermittlungscoaching des Landkreises teilnehmen.
„Auf Kosten der Steuerzahler sitzt man sich dabei den Hintern platt“, sagt einer der Arbeitslosen, ein Peiner (Name ist der Redaktion bekannt).

Ps. was wir schon immer wussten.


http://www.paz-online.de/paz/peiner_land/281826.html

... in der Regel wird bei den Bewerberseminaren auch nur aus einem Buch vorgelesen. Dessen Marktwert liegt meistens um die 25€.
Alles weitere, Stellensuche, Anschreiben muß jeder Einzelne selbst erbringen. Hierzu ist eine monatelanges Treffen schlichtweg überflüssig. Zumal meine Erfahrung eher negativ ist. Bei meinem Seminar/Coaching waren die 'Dozenten' vom Konzept des 'Dritten Blattes' überaus begeistert. Das ging so weit, daß mir als Physik-Ingenieur und Programmierer angeraten wurde, mich doch als Poet zu versuchen.
Aber auch rein prinzipiell ist der Ansatz des Coachings schlichtweg idiotisch. Der Sinn ist es, jeden Einzelnen zu befördern, indem er sich von der Masse abhebt. Und in der Umsetzung wird die Masse gleichartig angehoben, wodurch der Einzelne in der Masse untergeht. Zum Schluß bekommen die Firmen einen Stapel mit genormten, unpersönlichen Hochglanz-Bewerbungen die alle nichts taugen, weil sie wortwörtlich identisch sind.

Zumindest nimmt sich nun wenigstens die Lokalpresse dieser Misere an.
__________________
tschüs
ThomasF

---

10% Arbeitslose, Sozialfälle und Aufstocker sind für die Linkspartei 10% aller Wählerstimmen. Und täglich werden es mehr...
ThomasF ist offline  
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Alt 20.08.2007, 19:35   #4
Erfahrener Benutzer
Forumnutzer
 
Benutzerbild von Hartzer Knaller
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 958
Standard

Meine Vorstellungen dazu:

Für den Aufbau einer Basisinitiative wär das u.U. nicht schlecht.
Diese "originellen" Bewerbungsschreiben werden aus dem Net gezogen oder liegen vor, der Cheffe dort wird mit ins Boot geholt, wenn geht. Die Fallmanagerin vorher evtl. auch. Und dann werden Kontakte, Aktionen, Betreuungen etc. organisiert.
Idealfall.

Wenns nicht funzt, geht man wieder oder macht was angenehmeres.
Kann man evtl. auch einrichten.

Im schlimmsten Fall muss man 4 Wochen rumdümpeln bzw. sitzt sich den Hintern platt, profiletiert sich gegenseitig, "optimiert" und schreibt Bewerbungen. Und das ist eben auch mein Problem dabei.
Und außerdem wurmts mich, wenn die Arge das dann noch als Behandlungserfolg abbucht.
__________________
Meinungsfreiheit ist ein eigen Ding. An jedem Schlagbaum versteht man etwas anderes darunter.
Heil Zensur und Demokratie!
Hartzer Knaller ist offline  
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