Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen
fallbeispiel: trauma + "hartz IV" = katastrophe?; in Forum: Allgemein; hallo, ein kurzer hinweis auf eine geschichte, die zwar in ihrem ausgang extrem ist, in ihrer grundsätzlichen struktur jedoch meiner meinung nach verbreiteter vorkommt: die realität hinter den simulationen... Zitat: ...| Tags: fallbeispiel, ivquot, katastrophe, quothartz, trauma |
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| Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 86
| hallo, ein kurzer hinweis auf eine geschichte, die zwar in ihrem ausgang extrem ist, in ihrer grundsätzlichen struktur jedoch meiner meinung nach verbreiteter vorkommt:die realität hinter den simulationen... Zitat:
mo Anmerkung der Redaktion: Dies ist eher ein Beispiel dafür, was sexuelle Gewalt Menschen macht. Es ist aber nicht unbedingt ein Beispiel dafür, was Hartz IV mit Menschen macht. Diesen Zusammenhagn herzustellen wäre ene Reduktion, die einem Tunnelblick gleich kommt. Hartz IV hat hat hier sicher zur Eskalation mit beigetragen, hätte aber die alte Sozialhilfe auch. Wir möchten, dass dieser Beitrag benutzt wird, um über sexuelle Gewalt und deren Folgen zu sprechen. Martin Behrsing
__________________ "Wenn es ein Phänomen wie das absolut Böse überhaupt gibt, dann besteht es darin, einen Menschen wie ein Ding zu behandeln." (John Brunner, Der Schockwellenreiter) Geändert von Martin Behrsing (07.06.2008 um 16:47 Uhr) | |
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| Forumnutzer Registriert seit: 31.05.2008
Beiträge: 47
| "Das passt", leider. |
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| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 01.03.2006 Ort: Haan
Beiträge: 1.337
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Erschreckend sowas. Mit nichts zu entschuldigen. Aber der Druck der auf einem lastet mit Hartz 4 und Tochter ist sehr schwer Die Frau ist ja vorbelastet und pysischisch labil. Es ist nur noch tragisch mit anzusehen wie sich Armut auswirken kann ![]() Ich denke solche Fälle werden sich häufen. Was mich bestürzen würde
__________________ Mit freundlichem Gruß Patrik Dieser Beitrag dient nur der Information und stellt somit keine Rechtsberatung dar. Und ist somit durch Artikel 5 des Grundgesetzes geschützt Bitte mitzeichnen bei beiden Petitionen: http://www.500-euro-eckregelsatz.de/ http://www.sanktionsmoratorium.de Rechte von Erwerbslosen.Unbedingt lesen: http://www.elo-forum.org/infos-abweh...erbslosen.html | |
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| | #4 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. | |
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| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 19.03.2008 Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.044
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Stimmt, aber in 2004 konnte sich aber jeder denkende Mensch, der mindestens 4 Schuljahre die bank gedrückt hat ausrechnen, wie das Leben danach aussieht - zum
__________________ Das Bundesverfassungsgericht hat festgestellt, dass die Erhebung der Regelsätze verfassungswidrig ist - anstatt nachzubessern unterhält sich die regierende Klasse darüber, wie man den Obolus senken kann - bei Bankenprobleme gab es fix, den 20ig-fachen Jahresbedarf aller ALG II Empfänger (ikl. KdU) in wenigen Tagen - geht es asozialer? Arme, chancenlose und hungernde Kinder sind deren Produkt! |
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| Forumnutzer Registriert seit: 02.11.2007 Ort: Franggn
Beiträge: 9.580
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vorher hieß Hartz IV eben noch Sozialhilfe, gleiche Methoden nur ab 2005 neuer Name. Die psychische Belastung hat aber seit 2005 enorm zugenommen, was viele nicht nur in Verzweiflung trieb und treibt. Geändert von Sancho (11.06.2008 um 14:41 Uhr) |
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| | #7 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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Warum das Kind aber zu Hause blieb, obwohl die Mutter sie einen Tag vor dem Mord noch gewürgt hatte, ist mir wirklich unverständlich.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. | |
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| | #8 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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Für Menschen, die schon depressiv sind gibt es Nichts, was sie auf die Reihe bekommen.
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| | #9 | |
| Forumnutzer Registriert seit: 02.11.2007 Ort: Franggn
Beiträge: 9.580
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Ich hatte mal eine Bekannte, die auch freiwillig in die Psychiatrie ging, die haben im Endeffekt alles nur noch schlimmer gemacht. Vielleicht war es bei ihr auch so. | |
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| | #10 |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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Das Problem ist die Nachsorge. Ohne Nachsorge nützt das alles bei den meisten Nichts. Ich war auch wegen starken Depressionen freiwillig dort. Bei mir gab es auch keine Nachsorge. Aber ich hatte das Glück, dass sie zuerst fast weg waren, als ich arbeitslos wurde (wurde als Single unter Verheirateten nur gemoppt) und ganz weg waren, als ich schwanger wurde. Für mich war es ein Wunder. Heute weiß ich, dass es einen Grund hatte und der liegt im Jahre 1988.
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| | #11 | |
| Gast
Beiträge: n/a
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Sicherlich ist eine solche Tat erschreckend. Ich wundere mich aber stets wieder, wie locker gerade selbst Betroffenen Bewertungen ohne weiteres Hintergrundwissen von der Hand gehen. Auch die mangelnde Empathie wundert mich, wenn ähnliche Erlebnisse doch selbst erfahren wurden. Dass das letztendliche Handeln der Frau tragisch ist, wird durch Empathie und einen Ansatz von Nachvollziehbarkeit der zu einer Handlung führenden Voraussetzungen ja nicht gemindert. Lieben Gruss Emily | |
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| | #12 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 07.04.2006 Ort: Landkreis Limburg-Weilburg
Beiträge: 364
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__________________ In zeitgemäßer Abwandlung: Ich wünscht´, ich könnt´mir so viele Lebensmittel leisten, um so viel fressen zu können, wie ich kotzen möchte! Meine Beiträge in diesem Forum stellen meine persönliche Meinung dar - keine Rechtsberatung! | |
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| | #13 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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Und wenn wir nicht glauben, dass sie Depressionen hatte, dann brauchen wir über keinen Artikel, der in der Zeitung steht diskutieren, denn immer könnte auch alles ganz anders gewesen sein.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. Geändert von andine (11.06.2008 um 19:55 Uhr) | |
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| | #14 |
| Redaktion Forumnutzer/in Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 14.194
| Bitte jetzt nicht wieder die gleiche Diskussion, die wir vor 5 Tagen hatten. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir Hartz IV nicht für alles instrumentalisieren. Damit würde man einer Realität nicht gerecht werden und erst recht psych. Probleme nie wieder adäquet begegnen können.
__________________ Gruß aus dem RheinlandMartin Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06 Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung. Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland |
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| | #15 |
| Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 08.03.2006
Beiträge: 86
| kleine anregung: vielleicht die threads mal zusammenlegen? fallbeispiel: trauma + "hartz IV" = katastrophe? @martin behrsing: wenn du dich an unsere schriftliche diskussion erinnerst, halte ich es für durchaus notwendig, die allgemeine (anti-)sozialpolitik incl. h4 als förderndes bzw. vielleicht auch auslösendes element bei vielen anscheinend "persönlichen" katastrophen zu thematisieren, erst recht bei menschen mit eh schon belasteten biographien. dazu muss nicht alleine auf h4 bezug genommen werden - ich denke, die mehrheit hier ist durchaus fähig zu differenzieren. deshalb würde ich eine erneute threadschließung auch als sehr unglückliche aktion empfinden.
__________________ "Wenn es ein Phänomen wie das absolut Böse überhaupt gibt, dann besteht es darin, einen Menschen wie ein Ding zu behandeln." (John Brunner, Der Schockwellenreiter) Geändert von mo (11.06.2008 um 20:28 Uhr) |
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| | #16 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
ob es in diesem Fall so war weiß ich nicht, aber ich halte es für sehr gut möglich! | |
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| | #17 |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
| Hatte ich auch selbst schon fast mit denselben Worten geschrieben.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. |
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| | #18 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Indem man sagt, selbst schuld, wenn du dein Recht nicht einforderst? Sory, aber ich bin zu betroffen - ich habs erlebt! | |
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| | #19 | |
| Gast
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| Zitat:
Emily | |
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| | #20 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
| Zitat:
Man kann es auch gleich ganz sein lassen, etwas zu lesen und zu kommentieren, wenn man nicht alles glaubt oder nur das, was man glauben will. So einfach ist das. Man kann auch gleich eine Glaskugel benutzen.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. Geändert von andine (11.06.2008 um 21:24 Uhr) | |
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| | #21 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Menschen mit Depressionen gehören zum Arzt. Das Problem ist wie mein Arzt es ausdrückte, er ist Vietnamese: "Hier in Deutschland musst du dir die Hilfe selber besorgen können sonst bleibst du auf der Strecke." Die Politik würde dies wohl als "emanzipatorisch" bezeichnen. Der "mündige Patient", ist eben auch einer, der keine Hilfe zu erwarten hat, wenn er selbst keine holt. |
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| | #22 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Ich habe heute den ganzen Vormittag gebraucht, um mich beim Arbeitsamt telefonisch durchzusetzen, (da brauchte jemand in der kommenden Woche spätestens einen Termin) und danach habe ich noch einmal ca 1/2 Stunde nach der Mittagspause gebraucht, um durchzusetzen, daß ich eine email Anschrift der Kindergeldkasse bekomme. Und das waren beides nur Kleinigkeiten... wer depressiv ist und nicht schafft einen Antragauf ALG II zu stellen geht vor die Hunde...und niemanden (von dem ich Hilfe erwarten würde) interessierts! | |
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| | #23 |
| Gast
Beiträge: n/a
| ich bin selbst nicht ganz unerfahren wenn es um den Umgang mit depressiven Menschen geht. Ich selbst neige auch dazu, es liegt auch oft in der Familie, es ist nämlich durchaus vererbbar. Nur in meinem Fall z.B wurde das bei meinem Elternteil viel zu spät diagnostiziert, sonst hätte schlimmmeres für die Kinder verhindert werden können. Das klingt jetzt hochdramatisch ist es irgendwie auch und dann doch auch wieder nicht. Denn: Es gibt verschiedene Stufen also sozusagen Level(Schweregrade) einer Depression und wer früh genug davon erfährt, das er betroffen sein könnte und bei sich selbst erste Anzeichen ausmacht, der sollte wirklich schnell handeln. Es ist wie eine seelische Karies. Wenn man nicht zum Psychiater geht, dann verfällt der ganze Mensch. Das darf man nicht zulassen und genau zu diesem Zeitpunkt stolpern die meisten. Ich kann nur sagen geht hin ! Der Psychiater, die Neurologie das sind Spezialisten, die machen das nicht erst seit gestern. Die können wirklich helfen. Um nochmal auf das späte diagnostizieren zurückzukommen. Es ist Fakt das von vielen Eltern noch der Glaube vertreten wird, das ein Psychiater einer ist, der alle für - ich benutze jetzt mal die Worte meiner eigenen Eltern - "Balla Balla erklärt und einen in die Klappsmühle sperrt". Und zu den Zeiten meiner Eltern wurde das auch nicht ganz unabsichtlich unterminiert, von diversen Einrichtungen. Es ist aber so nicht mehr und wer sich das einredet, unterstützt im Endeffekt diese Aussage und das kann es doch wohl nicht sein ! Es hat sich viel getan, in den letzten, ich sag mal, zwanzig Jahren. Nicht genug, wie immer und überall im Leben, aber genug um adäquate Hilfe leisten zu können. Wenn ich so sehe wie der Krankheitsverlauf meiner Mutter war, die wirklich seelisch schwer krank war, also, kann ich nur sagen, Hut ab ! Da musste jemand am Werke gewesen sein, der was von seinem Handwerk versteht. Doch den ersten Schritt muss man selbst auf die Reihe kriegen, ich weiss nicht ob es sich ändern wird aber zur Zeit glaube ich eher, das es weiter in die Richtung Selbsthilfe geht. Umso wichtiger hinzugehen und auch hinzuschauen und anderen zu sagen: "geh hin!" Grüße |
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| | #24 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 15.03.2007 Ort: NRW
Beiträge: 2.128
| Ich weiss nicht warum man hier hergeht und Depression allgemein über den kamm traumatisierter Menschen zieht. Den das hat meist am wenigsten damit zu tun. traumatisierte Menschen die in der Kindheit sexuellen missbrauch erleben mussten haben später viel schlimmere auswirkungen die sie oft selbst nicht mal begreifen können oder lokalisieren. Manche haben zusätzlich eine Depression entwickelt aber eben nicht alle. Was aber alle haben ist eine PTBS = Posttraumatische Belastungstörung. Jedesmal wenn sie in eine situation geraten die sie überfordert landet nur noch die hälfte der Wahrnehmung und Informationen im Gehirn. Sie bekommen nur noch Bruchteile eines Gespräches mit usw..... Das heisst das Gehirn reagiert wie beim trauma und speichert nur teile. Die Betroffenen fühlen sich oftmals wie betäubt - weit weg - der kopf wird ganz schumrig usw.... Das passiert eben auch bei Sachearbeitern in den Argen da ja Hartz vier in seiner wirren gesetzgebung für stress sorgt. Betroffene die dann eine Gesprächsnotiz unterschreiben sollen und am nächsten Tag mit klaren kopf das durchlesen fühlen sich nicht selten über den Tisch gezogen weil sie eben keine klare Erinnerung an das Gesrpäch haben. Leider ist das natürlich wie vieles nicht bei der Umsetzung von Hartz berücksichtigt worden wie man mit Traumatisierten Menschen besser umgehen könnte. Desweiteren haben Traumatisierte Menschen überlebensfähigkeiten entwickelt die nun heute im Wege stehen. Zum beispiel sind die sinne für Geruch - stimmen und deren schwingungen usw... viel Ausgeprägter. Warum? wenn ein opfer bei sexuellem missbrauch über jahre oder eben längeren zeitraum das immer wieder erleben musste - so hat es gelernt den peiniger an seinen schritten zu hören -- an seiner stimme und seinen stimmschwankungen zu erkennen was nun kommt. (besonders netter ton um das opfer zu überreden usw...) Das hat zur auswirkung das ein solcher mensch viel viel schneller im unterbewusstsein Wahrnimmt was ein gegenüber von ihm will oder nicht will oder eventuell möchte. Da ja bei den Ämtern leider viel gelogen wurde spüren das solche menschen extrem und schon läuft wieder die verteidungswand hoch. Das spielt sich alles unterbewusstsein ab und der Betroffene reagiert oft einfach automatisch ohne genau zu wissen warum und versteht auch oft nicht was da gerade in ihm vorgeht. Desweiteren ein nicht unerheblicher teil ist das diese Menschen nicht mit zwängen umgehen können! schliesslich wurde bei ihnen regelmässig die Grenzen überschritten. Leider auch wieder hier --- Hartz ist oft mit zwang zu dingen verbunden und sanktionen. Das führt bei Betroffenen oft mals zu panikartigen haltungen in denen sie um ihr überleben kämpfen. Sie sind ja überlebende und haben die fähigkeiten entwickelt zu flüchten zum beispiel. sie flüchten in ihre für uns sichtbaren oder oft auch nicht sichtbaren psychischen zustände die man auch neurosen nennen kann. Hier müsste meiner meinung nach dringend ein riegel vorgeschoben werden statt immer weiter solche menschen in irgendwas hinein zu zwingen usw... Den je mehr zwang - druck sie dann bekommen desto mehr flüchten sie. Sie kapseln gefühle ab -- schmerz und vieles mehr das heisst sie schalten diese wahrnehmungen im körper aus! Nennt sich Dissoziation. Das ist sehr gefährlich. den dann befinden sie sich in einem zustand in dem sie kaum mehr zu bremsen sind. das führt oft zu verzweiflungstaten die wir dann als selbstmord oder mord oder selbstverletzung usw. zu gesicht bekommen. Es gibt sicher auch welche die Therapien gemacht haben -- dafür gibt es spezielle traumaärtze kliniken und therapeuten --- sicher können auch einige mit den folgen besser umgehen und sie können sich selbst verstehen deuten und lokalisieren was mit ihnen geschieht. Aber heilbar ist das nicht. diese Menschen brauchen ruhe. keine zwänge damit sie sich entwickeln können und lernen können mit den folgen zu leben. Hat Hartz vier aber leider nicht im Programm..... Hier versucht man solchen menschen eher einzureden sie würden übertreiben, sie sollen zielvereinbarungen unterschreiben und meint sie müssen doch auch bei Therapien ein ziel haben das sie schriftlich ausmachen... Liebe Argemitarbeiter wenn ihr hier lest. Dem ist nicht so! In Therapien Schwertraumatisierter Menschen durch Gewalt und Missbrauch die Diagnosen haben wie: Postramatische Belastungstörung Dissoziative störungen Borderlein Persönlichkeitsstörung Und sich in Therapien begeben dann wird oftmals so Therapiert und mit diesen Menschen gearbeitet das man schaut was kann ich was tut mir gut und auf alles was da ist aufbaut und das auf freiwilliger Basis. Natürlich gibt es hier genauso noch viele andere formen und diagnosen dazu der eine hat dies der andere noch das usw... Und nicht jeder kann Therapien umsetzen oder tut sie freiwillig usw.... Den wie bei vielem kann man auch hier nur grobe sparten als beispiele aufzeigen. und das sind die meiner meinung nach noch am meisten auftretenden und bekanntesten. Hinzu kommt immer noch bei jedem seine weiteren elrebnisse die einen formen und jeden zu dem Menschen machen der er ist. also schubladendenken auch hier fehl am platz. Aber und darauf weise ich hin. Ich habe mehrmals von Betroffenen und zu denen gehöre auch ich selbst --- immer wieder aussagen gehört: Ich habe meine diagnosen und akten hingelegt und um hilfe gebeten --- aber das wird nicht berücksichtigt auf den Argen --- statt das man auf das hört was ich nun brauche um stabiler zu werden und stabil zu bleiben, nimmt man mich nicht ernst und es gibt nur ärger und stress, die sind überfordert und ich bin überfordert. Mir geht es immer schlechter statt besser usw........ so ich hoffe ich konnte hier einen sinnvollen einblickenden Beitrag leisten und da ich wie schon erwähnt diese ganzen auswirkungen mit einem derart komplexen diagnosebild selbst auf den behörden erlebte --- bete ich für alle betroffenen das dies bald ein ende findet.
__________________ Schicke Bruno mal ganz viel |
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| | #25 | ||||
| Gast
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| Jenie, Zitat:
Zitat:
" Für die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen ist es ganz entscheidend, wie die Frauen (ersetzbar durch Traumatisierten, Anm.) die Zeit nach den Gewalttaten erleben. Ideal sind eine sichere Umgebung, ein gutes soziales Netz, eine sensible und angemessene gesundheitliche Versorgung und das Gefühl, nicht mehr der Willkür anderer ausgesetzt zu sein und geachtet und respektiert zu werden." Retraumatisierung· Krieg und Trauma· Trauma-Arbeit· medica mondiale e.V. Und genau das Gegenteil betreiben natürlich die Behörden. Zitat:
Zitat:
Lieben Gruss Emily Geändert von Emily (12.06.2008 um 18:08 Uhr) | ||||
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| | #26 | |
| Gast
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| Zitat:
Emily | |
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| | #27 |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
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Tja, jeder hat eben eine andere Sichtweise von den Dingen. Ist ja nichts Schlechtes. Der eine sieht hinter allem die Schuld der Arge, der andere differenziert lieber. Jeder hat eben eine andere Sicht auf die Wirklichkeit. Ich versuche eher, die Dinge objektiv zu sehen.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. |
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| | #28 | |
| Gast
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| Zitat:
Aber macht ja nichts, Lektionen kommen in der Regel relativ schnell. Wenigstens dazu solltest du mittlerweile einiges gelernt haben. Emily | |
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| | #29 | |
| Emailprobleme, Administrator kontaktieren! Registriert seit: 11.01.2006
Beiträge: 4.154
| Zitat:
Mir ist schon klar, dass es schwer ist, nicht in Depressionen und mehr zu verfallen, wenn man finanziell wenig hat und man dauernd rechnen muss. Das ist mir selbst mit Arbeit schon so gegangen, hatte damals keinen ALG2-Antrag gestellt. Nicht jeder steckt das so einfach weg.
__________________ Man sieht sich im Leben immer zweimal. Tschau und alles Gute von andine. Ich habe leider immer weniger Zeit und werde deshalb nur noch ab und an mitlesen. | |
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| | #30 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Das letzte, was einem Traumatisierten hilft ist, depressiv genannt zu werden. Trauma victims 'need different treatment for depression than others' - www.smh.com.au Zitat:
Auch wenns Anderen besser passen würde, dass bei einer Diagnose "Depression" der Rest - und vor allem der tabuisierte innergesellschaftliche Gewalt-Aspekt - vom Tisch ist. Emily | |
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| | #31 |
| Gast
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| Depression ist nur die Spitze des Eisberges, zumindest in den allermeisten Fällen. Es ist nur ein Indiz, für eine vorhandene Erkrankung. Das ausblenden von traumatischen Erfahrungen, ist erlernt, man kann es aber wieder verlernen. Ob das gut oder schlecht ist, es zu verlernen, wird ein Arzt entscheiden. Als Laie kommt man schnell an seine Grenzen wenn es um diese Wissenschaft geht. Die affektive Störung mit manischen Schüben, würde aber auch ein Allgemeinmediziner in den meisten Fällen gut erkennen. Es sind auch häufig körperliche Probleme damit einhergehend, wie z.B. zu hoher Blutdruck. Vor allem kommt es in Schüben und ist nicht kontrollierbar, was erklären, aber nicht rechtfertigen kann. |
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| | #32 | |
| Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 29.03.2008 Ort: Berlin
Beiträge: 77
| Zitat:
Wenn man sich ein bißchen Mühe gibt, die Dinge zusammenzudenken, dann kriegt man auch Hartz IV & Gesundheitssystem samt Auswirkungen - sprich: die gesellschftlich politische Komponente - mit der individualpsychologischen Komponente (die extrem weitreichenden Folgen gerade sexueller Traumatisierungen) in einen Topf ohnen einen unansehnlichen Brei daraus machen zu müssen. Zum einen ist da der Punkt der schon angesprochen wurde: Traumatisierte reagieren auf eine ganz spezifische Art & Weise auf gefühlte Bedrohungen (ganz egal ob diese Wirklich§ da sind oder "nur" so empfunden werden) & mal im Ernst: diese kaputte Gesellschaft die wie mir scheint nur noch aus Vereinzelung, Ellbogen, Leistungsdenken & Binnenmoral (wenn überhaupt) besteht ist nicht gerade dafür geeignet traumatiserte Menschen in irgendeiner Form zu unterstützen. Hast Du Dir Dein Bein gebrochen darfst Du zuhause bleiben, aber wer (inkl. der meisten Forenuser) hätte auf Dauer oder überhaupt Verständnis dafür, daß jemand jahrelang nicht arbeiten geht, kein Sozialleben mehr hat, einen Haufen unklarer körperlicher Beschwerden mit sich rumschleppt & trotzdem nicht zur vTherapie geht um sich "helfen zu lassen"? Ich vermute, da würde die Geduld der meisten relativ schnell am Ende sein weil sie die zwei größten Probleme von Traumatisierten nicht nachempfinden können - nämlich Angst & Scham! Diese Verbindung lähmt, führt zu von der Umwelt häufig nicht nachvollziehbaren (Re-)Aktionen, psychischen, psychosomatischen & somatischen Erkrankungen, dem Gefühl der Isolierung, Ohnmacht & Sprachlosigkeit & Hartz IV & Co. als Verkörperung einer entsolidarisierten, leistungsgeilen, verrohten Gesellschaft verschlimmern das Problem nochmal zusätzlich. Was aber nicht heißt, daß sie die primären Ursachen für solche Taten sind! Also kurz gesagt (ich kann's ja wenigstens versuchen *g*): Bitte Leute, hütet Euch vor einfachen Wahrheiten & monokausalen Erklärungsansätzen - das hilft keinem Betroffenen weiter & unterfüttert nur eine Politik die prinzipiell genauso funktioniert; versucht mal nachzufühlen was in den Menschen abgeht bevor Ihr schreibt (dann werdet Ihr nämlich merken, daß man Depressionen in keinster Weise mit Traumafolgesymptomen vergleichen kann) & paßt auf, daß ihr Euch nicht zu sehr von eigenen politischen & ideologischen Faktoren leiten laßt bei der Beurteileung einer Situation. Wirr geschrieben? Nun gut - ich bin todmüde & werde bei dem Thema recht schnell sehr emotional Leyla P.S.: Meinen Dank an Emily & Jenie | |
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| | #33 |
| Gast
Beiträge: n/a
| ist nicht wirr geschrieben, ist sehr gut und verständlich geschrieben. Depression ist aber meist die allererste Diagnose, die kommen wird und dann kommt man halt darüber zu den Problemen die aus einer traumatischen Erfahrung resultieren. Es ist mehr eine Tendenzdiagnose. Es ist der Eingang zum Ausgang, selbst zu merken, das es einem schlecht geht. Grüße |
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| | #34 | |||
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 15.03.2007 Ort: NRW
Beiträge: 2.128
| Zitat:
Zitat:
Das ist genau das was meine auswirkung war nachdem ich durch behörden chaos auf der strasse hier stand, und schauen musste wo ich was zu essen herbekomme. sicher waren die behörden mit meiner situation zwar überfordert -- schön ncihts desto trotz musste ich 10 wochen lang in die obdachlosigkeit weil die Ämter so schnell waren Und scho hatte ich den salat -- ein kampf für mich als wenn es um mein leben ginge und das meiner kinder. der kampf endete erst als ich alles so hatte wie ich es haben wollte und für mich selbst die sicherheiten geschaffen hatte die mir ein lockeres überleben ermöglichen. Das ist auch eine auswirkung -- betroffener -- ich sichere meinen hintern lieber fünfmal ab den aich kann mich auf niemanden verlassen.... Deswegen ist es auch so verheerend wenn solche menschen genau das jetzt erleben müssen -- den Hartz bietet keine sicherheit noch schutz und gerade schutz brauchen diese menschen sehr sehr dringend. Haben sie diesen schtz nciht so rennen sie um ihr Leben im warsten sinne des wortes. nur wohin das ist bei jedem anderst. Ergo sie reagieren wie in der situation als das Trauma war, und stimmt Emily - entweder habe ich gelernt mir irgendwie hilfe zu holen und habe schnelle füsse, oder ich schlage wurzeln, erstarre in Hilflosigkeit -- schock. Für aussenstehende sieht das dann oft so aus -- bei denen die füsse haben -- Panik - Manie -- verfolgungswahn -- oder oder..... bei den schockerstarrern --- leere augen blick ins leere -- nach unten hängende schultern -- wirkt abwesend -- redet verwaschen oder reagiert kaum noch usw.... das verlernen ist so eine sache. man kann erlebtes hochholen und damit arbeiten. wenn es aber viele traumen waren kann man das oftmals nicht. Einen unfall den kann ich verarbeiten , auch zwei drei traumen kann man durcharbeiten gehen aber viele traumatische nächte oder situationen von gewalt und missbrauch die über jahre hinweg stattfanden kann man nicht durcharbeiten. was man aber gut machen kann zum verlernen ist das man sich mehr von aussen betrachtet und affekte -- reaktionen -- gefühle usw... besser wahrnimmt -- sie und sich selbst besser versteht und dann wenn das mit der ruhe (gute umgebung --- soziale sicherheit usw...) gegeben ist - ruhiger wird in stresssituationen. man meidet nicht mehr alles aus angst sondern kann cooler draufschauen und ruhiger mit umgehen, sich eher mal bremsen usw... Zitat:
Manchmal frage ich mich ob sie es schlichtweg vergessen haben, oder ob sie der meinung sind das man ja schliesslich sieht wer dann durch die kanäle rennt und kämpft und in panik gerät. ja sicher man kann Hartz nicht für alles verantwortlich machen -- klar aber dieses chaos filtert solche menschen raus und entweder haben sie riesenschwein und kraft sich da durch zu kämpfen und finden irgendwann zur ruhe oder sie gehen irgendwo seelisch dabei drauf. Auf jeden fall ist ein riesenchaos durch Hartz enstanden das lässt sich nicht bestreiten.
__________________ Schicke Bruno mal ganz viel | |||
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| | #35 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Immerhin: Schön zu sehen wie es einige, wie du @Jenie, geschafft haben ihr Leben in den Griff zu bekommen. Nach alledem was du durchgemacht hast. Du hast es aber eben auch aus eigenem Antrieb erst zu den Ärzten geschafft als es eigentlich schon viel zu spät war, daran kann man sehr schön erkennen, das es eben stimmt, das man als wirklich "Hilfebrauchender" (nicht suchender) keine Hilfe bekommt, solange man nicht selbst aktiv wird. Das selbst dieses aktiv werden eine gewisse geistige Festigkeit erfordert, wird hier stets ignoriert. Passivität: Das mag auch daran liegen das in Behörden keinerlei unvoreingenommenes medizinisches Personal anzutreffen ist. Es wäre eine gute Sache, wenn der Arge solches zur Seite gestellt würde. Natürlich müsste es aber im ständigen Wechsel erfolgen, nicht das sich diese Ärzte oder Psychologen dem Zwang der Arge anpassen. Es sei denn, er schafft es, ihnen klar zu machen das sie sich diesen Zwang nur einreden. Diese Menschen trauen doch auch schon keinem mehr, auch sie werden krank gemacht. Mmh.. wobei... die Idee ist glaube ich so nicht so gut für die Betroffenen. Aber so in der Richtung müsste es gehen. Irgendwie müsste es möglich sein "entdeckt" zu werden, wenn man Probleme hat, ohne das dies gleich in Arge Manier ausgenutzt wird. Traumatas werden wach: Wenn sich das Gegenüber unbewußt zu einer "Verknüpfung" entwickelt. Bis er sich dann schlußendlich zu einem Hauptproblem entwickelt, dann macht er das in den meisten Fällen unbewußt, dennoch er macht es schwieriger, seine eigenen Prioritäten richtig zu setzen. Wenn man mir z.B. damit droht, das man mir meine Existenzgrundlage entzieht: dann habe ich verdammt nochnmal anderes zu tun als eine Armutsarbeit zu suchen, die ich eh nicht finde, wie es die Vergangeheit beweist. Dieser Teufelskreis aus Scham und Angst ist der Weg auf die Straße. Deshalb liegt es wohl auch manchmal(nicht immer) im Interesse bestimmter Institutionen diesen Kreislauf in Gang zu setzen, oder noch zu verschlimmern. Traumatas verarbeiten: sich selbst zu reflektieren, das ist nicht jedem einfach so gegeben. Das muss man mühsam erlernen. Du sprachst es an @Jenie, dafür muss prof. Hilfe her. Dann glaube ich kann jeder wenigstens ein Stückchen cooler werden. Hartz als Symbol für ein kranke Gesellschaft: alles wiederholt sich und dreht sich, in einem Kreis aus Isolation und Angst. Willkommen in der Ellenbogengesellschaft. Zu alten Traumatas, kommen neue hinzu, dafür können Ämter tatsächlich etwas ! Menschen zu sanktionieren, ist unrecht. Vor allem aber nicht nur, wenn es zu schlimmen Folgen führt. Diese Angst macht den ohnehin labilen Charakter unberechenbar. Bis er in einem Blackout richtig Schei`e baut. Die Argen drehen das Rad nur schneller, sie beschleunigen einen bösen Prozess. Grüße |
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| | #36 | |||
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer/in Registriert seit: 15.03.2007 Ort: NRW
Beiträge: 2.128
| mh ok so gesehen hast du recht, mit den Argen. ich als sachbearbeiter entscheide ein ausführendes organ für sanktionen zu sein in dem moment. Zitat:
Aber aktive kann ich nur werden wenn ich es auch will und mich freigemacht habe dafür. Leider kann das nicht jeder und somit wird mit einem system wie hartz auch hier gefiltert -- die starken mit einer gewissen festigkeit kommen durch der rest geht unter. So ist es. Zitat:
Dazu hätte man in den Hartzgesetzen einiges verankern müssen für eben chronsich kranke und alte menschen den die werden gleich behandelt und das ist nicht richtig. Zitat:
damit wären wir bei nur die starken können in solch einem system überleben... und die instutionen die schwache somit rausfiltern und letztlich ins jenseits schubsen denen gehört der kragen umgedreht. womit wir mal wieder auch bei der instrumentalisierung wären -- den die Hartzpapiere sind doch genau diese neoliberale politik die Menschen auf hinterhältige art und weise aussortieren ein Mord den man so nicht sieht. Und mir kann keiner weismachen das man das nicht wusste.... haha die worte für deinen letzten absatz spare ich mir --- aber eines ist mri Gewiss -- wenn alte und kranke und kinder wichtig wären häte man schon längst reagiert und mal eben geschwind für verbesserung gesorgt was nun plötzlich demnächst mal eben geschwind als wahlgeschenk antrabt!
__________________ Schicke Bruno mal ganz viel | |||
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