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| Tags: begutachtung, eurentenantrag, schlechter, witz |
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| | #76 | |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 90
| Zitat:
hier: Herz und Kreislauf ein paar Anhaltspunkte zum GdB.Es wird aber nicht einfach addiert sondern dann ein Gesamtpaket gewichtet. Eine Rente wird solange er arbeitet so gut wie unmöglich erreichbar sein.Denn Voraussetzung ist ja das er nicht arbeiten kann.Meistens muß da erstmal eine längere Karrier mit Krankmeldung,Krankenhaus und Reha vorliegen. Zuerst einmal würde ich Widerspruch gegen den GdB einlegen,kann formlos erfolgen,eventuell wurden ja nicht alle Symptome berücksichtigt. | |
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| | #77 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 26.04.2006
Beiträge: 2.822
| Mein GdB war im Erstversuch 30. Nach Widerspruch dann 40. Ich denke mit dem Verschlechterungsantrag kriege ich ihn jetzt wohl auf 50 oder drüber. Man sollte da nicht aufgeben. Außerdem kann man gegen einen GdB auch klagen. Ein Bekannter von mir bekam zuerst nur 30 bei MS und durch die Klage ist er jetzt bei 50. Rentenantrag: Zuerst viel BlaBla und eine lächerliche Begutachtung. Dann Widerspruch und ohne Gericht ging die Rente durch. Heute bekam ich ohne weitere Untersuchungen die Verlängerung bis 12/2009. Gebt nur nicht auf.
__________________ Demokratie ist ein wertvolles Geschenk, das jeden Tag erneut verteidigt werden muß! |
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| | #78 | |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 16.03.2008
Beiträge: 8
| Zitat:
Mein Mann erhielt 30 %, unsere Tochter (Epileptikerin) 40 % für drei Monate, ab dann 30 % und ich bekam die Antwort "Rheuma ist kein Grund!" Anfang diesen Jahres stellte ich erneut einen Antrag und erhielt sofort 50% ohne Zusatz und einen Ausweis ... ist irgendwie verwirrend manchmal, das ganze System!
__________________ freundlicher Gruß Reni | |
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| | #79 | |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 16.03.2008
Beiträge: 8
| Zitat:
dann kannst Du Dich nun endlich entspannt zurück lehnen
__________________ freundlicher Gruß Reni | |
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| | #80 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.07.2005 Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.561
| Aus diesem Grunde sollte man auch immer einen Widerspruch einlegen. Die Ämter arbeiten ja auch immer gerne nach dem Prinzip: Versuch macht kluch.......
__________________ Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg Mit Dank an Pixelfool |
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| | #81 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 19.04.2008 Ort: wo die Karriere der Beatles begann
Beiträge: 680
| Die befristete EM- Rente läuft bei meiner Frau nächstes Jahr aus. Wie wird die Verlängerung beantragt, auch erst mal formlos oder wieder den "Neuantrag" ausfüllen? Oder meldet sich die DRV bei uns vor Ablauf?
__________________ Einen ratlosen Gruß aus dem "kühlen" Norden... ![]() "Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm´nur viel zu selten dazu..." |
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| | #82 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 28.03.2008
Beiträge: 3
| WIR HABEN ES ENDLICH GESCHAFFT !! Nachdem wir vor 3 Jahren für meinen Mann einen Antrag auf EU-Rente gestellt haben ist es jetzt endlich geschafft. Anfang des Jahres wurde unser Antrag abgeleht. Begründung:er ist in der Lage 6x wöchentlich 6 Stunden zu arbeiten.Alle Gutachten in denen bescheinigt wurde,dass er nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten wurden ignoriert.Als ich beim zuständigen Rentenversicherungsträger anrief sagte man mir:uns ist bekannt,dass in Gutachten immer übertrieben wird!Und ich habe mich zudem gefragt,seit wann es in Deutschland wieder die 6 Tage Arbeitswoche gibt.Als haben wir Widerspruch eingelegt.2 Gutachten sollten danach noch einmal erfolgen.Das erste ging schnell über die Bühne-der Gutachter war erschüttert,dass wir uns im Widerspruch befanden,denn mein Mann hat für das Erreichen der ersten Etage des Hauses fast eine Stunde gebraucht.Der Gutachter meinte den Zustand meines Mannes könne er mit den geforderten Fragen der Rentenstelle gar nicht beschreiben.Also hat er noch ein Extraschreiben aufgesetzt,indem er beschrieben hat wie es meinem mann tatsächlich geht. Das 2. Gutachten hat dann wieder Monate gebraucht.Wir brauchten einen Gutachter in unserer Nähe,der für Rollstuhlfahrer erreichbar ist. Damit hat sich die Rentenstelle mehr als schwer getan.Der 1.Termin war in Marienberg-wir wohnen in Chemnitz.Das wäre etwa 60 Kilometer entfert.Die Strecke wäre nicht das Problem gewesen-doch der Arzt befand sich im 3.Stock ohne Fahrstuhl.Also wieder bei der Gutachterstelle angerufen und zum zigsten mal ein Schreiben aufgesetzt,indem dich den Zustand meines Mannes geschreibe und darum bitte einen Heimatnahen Gutachter zu finden,dessen Praxis auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen ist.Daraufhin bekamen wir einen Termin in Markkleeberg.Ich musste erst mal im Atlas nachschlagen wo das liegt.-130 !!!! Kilometer entfernt.Wieder im 3. Stock, wieder ohne Fahrstuhl.Hab also wieder in Berlin angerufen und gefragt,wie es zu solchen Gutachtervergaben kommen kann. Das wüssten sie auch nicht bekam ich zur Antwort!? Man gab mir aber den Tipp,dass ich doch zu dem Gutachtertermin noch 3 kräftige Männer aus unserem Bekanntenkreis mitnehmen kann,die meinen Mann im Rollstuhl die Treppen hinauftragen könnten.Da ist wir wirklich alles aus dem Gesicht gefallen,als ich diese Antwort hörte.Ausserdem könne man uns nicht schon wieder einen neuen Gutachter zuteilen-wir wären nicht die einzigen die auf Termine warten.Ich bat dann mir dies schriftlich zu geben inclusive den Hinweis den Rollstuhl doch von anderen 3 Etagen tragen zu lassen. Man soll es nicht glauben aber genau das haben die mir auch zugeschickt !!!! Damit hatten die sich natürlich ein absolutes Eigentor geschossen.Denn genau das Schreiben habe ich an deren Präsidenten geschickt!Und nach nicht mal 5 Tagen hatten wir einen Termin 100 Meter von unserer Wohnung entfernt und eine Entschuldigung des Präsidenten zur Arbeitsweise seiner Mitarbeiter dazu. Unser Glück hat dann aber nur kurz angehalten-denn als alle Gutachten vorlagen war wieder die gesamte Akte meines Mannes verlorengegangen.Man meinte:am besten sie stellen noch einmal einen neuen Antrag auf EU-Rente......Dies teilte man uns dann auch schriftlich mit,dass bedauerlicherweise die Akte nicht mehr auffindbar sei und man uns um Neubeantragung bittet...... Na Gut,dann eben mal wieder 55 Cent investiert und an den Präsidenten geschrieben--- und auf einmal war die Akte wieder da,mit der Bitte der Sachbearbeiter, dass ich mich doch nicht gleich an den Präsidenten wenden muss,mann könne es doch auch anders klären!!!So so ..... Eine Woche nach diesem Schreiben erhielten wir die Zusage der Rente- und sogar ohne Befristung sondern bis zum regelrechten Eintritt ins Rentenalter meines Mannes. Ich hoffe sehr,dass mein Mann wenigstens noch einige Zeit etwas davon hat.Er ist ein Pflegefall,kann nicht mehr laufen sieht kaum noch etwas und dass wir es mit der Rente endlich geschafft haben vergisst er auf Grund seiner Hirnschädigung ab und zu. Ich bin trotz allem stolz auf mich, dass ich das für meinen Mann noch tun konnte und nicht aufgegeben habe zu kämpfen-auch wenn ich mehr als nur 1x einfach nicht mehr konnte und am Ende war. Ich hoffe nun,dass uns noch etwas gemeinsame Zeit bleibt........ Ich wünsche euch allen viel viel Durchhaltevermögen! Viele Grüsse Manuela und Stefan |
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| | #83 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 1
| Hallo an alle Gleichgesinnte, mir kommt das hier alles sooo bekannt vor.Will mich so kurz wie möglich fassen. Habe von 1997-2000 drei Jahre umgeschult zur exam. Altenpflegerin abgeschlossen mir "sehr gut".leider konnte ich nicht lange in den Beruf arbeiten,weil man mich jahrelang verarscht hat.Ich leide seit meiner Jugend an Rückenproblemen,war auch immer bei Ärzten,wurde immer gesagt alles o.k..Irgendwie verlässt man sich drauf trotz der Schmerzen.Ich hatte vor der Umschulung schon massive Probleme mit dem Rücken u. hätte nie in die Pflege gehen dürfen.Alle Untersuchungen sogar die Eignungsu.immer alles o.k.2003 wegen stärkster Schmerzen krank geschrieben.A-Amt hat mich weg geschickt,soll mich krank schreiben lassen,es folgen, MDK,Reha,Austeuern,2004 Rentenantrag,hochdosierte Morphine u. Nervenblokker,Antidepressiva,-Analgetika,Schmerzpflaster täglich,TENS Gerät,OP 2006,Diagnosen:Morbus Scheuermann,HWS,BWS;LWS;Spinalkanalstenose;3Bandsc heibenvorfälle LWS,2Banscheibenvorfälle HWS,Arthrose in der ganzen Wirbelsäule,Beckenschäden;Spondylose;hochgradige Nervenschäden,Durchblutungsstörungen,u.s.w.80 % Schwerbehinderung,Mein Weg den ich seit dem Rentenanrtag gegangen bin kann ich hier nicht schildern,würde den Rahmen sprengen.Mittlerweile gibt es zwei orthopädische Gutachten,3 neurologische,ein neurologisches Privatgutachten hat 1500€gekostet die Kosten vom Anwalt möchte ich nicht erwähnen.Widerspruch,Klage,Rente abgelehnt,alle Gutachten sagen aus das ich 8 Stunden arbeitfähig bin.Habe seit einem Jahr Pflegestufe 1.Werde als Simulant dargestellt.Bin jetzt in Berufung,aber habe den Glauben an ein gutes Ende verloren.Was hier los ist unglaublich,mit 80% GDB und Pflegestufe 1 soll ich acht Stunden arbeiten.Bin froh das ich jeden Tag einigermaßen überstehe.Kann mir jemand sagen was das alles soll?Geht es hier wirklich nur ums Geld,zählt der Mensch nichts mehr.Zu dem ganzen Elend und der Krankheit,den wahnsinnigen Schmerzen kommt noch die Armut,ich habe den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Ein wenig trost das ich nicht die einzige bin,was ich hier lese .....naja.Hat jemand auch bis zur Berufung gekämpft u. welche Erfahrung gemacht?Danke u. Grüße Bettina |
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