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kein_lohn_unter10

Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente

Eure Erfahrungen mit Alg II als Behinderter; in Forum: Information; Zitat: Zitat von flor Hallo ! Bin neu hier in diesem Forum. Bin durch Arbeitlos in Bremen hier hergekommen. Tach erst mal. Habe auch meine Erfahrungen als Schwerbehinderter 70% GdB. ...
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Alt 25.07.2007, 20:30   #51
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Zitat:
Zitat von flor Beitrag anzeigen
Hallo !
Bin neu hier in diesem Forum. Bin durch Arbeitlos in Bremen hier hergekommen. Tach erst mal.

Habe auch meine Erfahrungen als Schwerbehinderter 70% GdB. Eine davon mal zum Anfang. Habe einen Antrag auf Mehrbedarf nach §21 SGB II gestellt (Hypertonie) und auch bewilligt bekommen. Eine Rückwirkende zahlung bis zum Zeitpunkt des ALG II Antrags wurde abgelehnt. Obwohl es eine Aufklärungspflicht seitens der BAgIS gibt. Auskunft der AGAB Bremen. Meine Behinderung war da bekannt. Was man nicht weiß, wird einen auch nicht gesagt. Habe durch das Forum Arbeitslos in Bremen aber schon gelernt. Hoffe hier auch Infos zufinden und vieleicht auch meine Erfahrungen mit einzubringen.

Gruß flor
Na dann herzlich Willkommen.
Wir freuen uns über jeden Neuzugang. Ich hoffe, dass du dich hier bald zurecht findest.
Bei Probleme. einfach fragen. Es gibt keine dumme Fragen, nur dumme Antworten.
Heiko1961 ist offline  
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Alt 26.07.2007, 21:15   #52
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Beiträge: 8
Standard Erfahrungen eben

Hallo,

ich habe zum Glück bisher nur kurze Erfahrungen mit ALG II und Schwerbehinderung gemacht, aber die waren bezeichnend genug...

Als ich an die Dialyse kam, hatte ich einen Job und auch das Glück das mein Arbeitgeber mich behielt. Nur leider ging der insolvent und ich war arbeitslos, fand natürlich nicht schnell genug was neues. Da ich keinen Bock mehr hatte auf Zu-Hause-Rumsitzen, machte ich eine Weiterbildung, die mir meine "Schnarchnase" von Arbeitsvermittler (Reha/Schwerbehinderung-ALG I) von der Arbeitsagentur bewilligte. Da er wie gesagt eine "Schnarchnase" ist, sonst aber ganz nett, hatte er einiges vergessen weiterzuleiten und ich stand plötzlich ohne Geld da. Vorbeugend (kann mir als Dialysepatientin vielleicht ohne Geld leisten-nicht aber ohne Krankenversicherung) ging ich also zum Hartz IV-Amt. Kommentar des dortigen SB: "Bei ihrer Behinderung (GdB 100 und G) könnten Sie sicher EU beantragen und das ist dann vorrangig". Meinen Einwand: "Ich mache gerade eine Vollzeitweiterbildung ohne Fehlzeiten und überhaupt seit einem Jahr war ich nicht krank..." tat er ab mit, "..wenn Sie EU kriegen können, ist das egal, ALG II ist nachrangig, das allerletzte....".
OK alles klärte sich, meine "Schnarchnase" wurde wach und ich konnte die Weiterbildung beenden. Aber irgendwann war die zu Ende und noch kein Job in Sicht, also der Ernstfall trat ein. Wieder derselbe SB wie beim ersten mal, aber ich war gewappnet und hielt ihm gleich ein Schreiben meiner Ärztin unter die Nase, dass ich in meinem Beruf voll erwerbsfähig bin und nur dies und das nicht dürfe (analog den Empfehlungen der Integrationsämter). Ich gab alles problemlos ab u.a. auch den Antrag wegen dem Mehrbedarf bei der Ernährung. Nun begann das Warten auf den Bescheid. Es wurde unterbrochen vom Anruf der "Schnarchnase". Der hatte ja eigentlich nichts mehr mit mir zu tun. deswegen wunderte es ihn, dass er plötzlich das Attest meiner Ärtztin in der Hand hatte. Ich also zur Arbeitsagentur und meine Unterlagen (für das Jobcenter) da eingesammelt und wieder zum SB gebracht. Dem war das sehr peinlich und innerhalb von einer Woche wurde fast alles bearbeitet. Nur leider konnte ich nicht herausfinden, wohin er denn meinen Antrag auf Mehrbedarf verteilt hatte. Auch mein Widerspruch gegen den Bescheid (beinhaltet den Mehrbedarf nunmal nicht) wurde bis heute nicht beantwortet. Da ich zum Glück dann erst mal einen Job fand, habe ich da nicht nachgeharkt. Ein Fehler, aber irgendwann hat man die Nase voll...

Zur Diskussion bezüglich der Angabe der Behinderung in der bewerbung: Es muss niemand tun, das ist wohl richtig. Aber ich habe gelesen, das Behinderte, deren Arbeitgeber nichts von der Behinderung wußten, Schadensersatz leisten mußten, da der AG Ausgleichsabgaben bezahlte, die er in Kenntnis der Behinderung nicht hätte zahlen müssen. Wer hat denn darauf Lust?
Ich habe im Lebenslauf (ganz unten ) immer angegeben: 100% Schwerbehindert, aber in dem Aufgabenbereich voll einastzfähig. Mein Eindruck: nie hat das einer gelesen, bevor ich nicht im Vorstellungsgespräch davon erzählt habe. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei seiner Arbeitssuche.

Viele liebe Grüße
Monchen
Monchen ist offline  
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Alt 27.07.2007, 08:25   #53
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Beiträge: 2
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Hallo und guten Morgen !

Erstmal Danke, dass es euch gibt !!!


Na, dann will ich hier auch mal meinen Senf dazugeben:

Zunächst zu meiner Person:
Ich bin männlich, 52 Jahre alt und seit Oktober 2004 SoziHilfe/Hartz IV.
In der Zeit von 1999 bis 2004 habe ich mich in der Selbstständigkeit versucht, was gründlich schiefgegangen ist und in der Insolvenz endete. Obwohl ich über 30 Jahre in die AL - Versicheurng eingezahlt hatte, sagte man mir seinerzeit, dass ich keinen Anspruch auf ALG habe - sondern zum Sozialamt müßte. Tja - und von irgendetwas muß ich ja auch leben. Nach Zusammenlegung von Sozi und ALG II bin ich nun seit dem 01.01.05 Mitglied dieser Cummunity.

Aufgrund von 6 Bandscheiben - OP´s und Hörsturz beidseitig (annähernd taub) bin ich dann mit einem GDB von 80 eingestuft worden.
Daneben hat man mir seinerzeit geraten, einen Rentenantrag zu stellen, mit dem Ergebnis, das ich "voll erwerbsgemindert" bin, jedoch aufgrund der fehlenden Einzahlungen aufgrund der Selbstständigkeit keinen Anspruch auf Rentenzahlungen hätte. Selbstverständlich liegen alle Schreiben der Arge vor. Komischerweise bin ich aber bei der Arge als 3Std. am Tag arbeitsfähig eingestuft und in einer dubiosen Eingliederungs- vereinbarung wurde mir dann auferlegt, mich bei 2-3 Firmen je Monat zu bewerben. Nun - das soll nicht das Problem sein, jedoch ein Unternehmen zu finden, die jemanden einstellen, der nicht kommunizieren kann - (Tel geht nicht) und auch nicht körperlich belastbar ist, und zu guter Letzt
das auch nur für 3 Std. täglich - das wird kompliziert.

Ich hab´dann mit meiner Sachbearbeiterin mal gesprochen, ob die Arge nicht die Kosten für die für die ärztliche Untersuchung zum Erhalt der Führerscheinklasse II (über 50 Jahre alt - da muß man zum Doc)übernehmen könnte, damit die Chancen etwas vergößert werden, wieder zu Arbeit zu kommen. Dies wurde mit dem Verweis auf meine Rückenprobleme zurückgewiesen (schön, wenn Sachbearbeiter einen solch´ medizinischen Sachverstand haben). Zwei Monate später jedoch hat man mir einen Vorstellsvorschlag für einen Pizza-Service in die Hand gegeben, wo ich in einem Fiat Cinquacento (nix gegen das Auto) Auslieferungsfahrten zu machen hätte. Als ich die SB darauf ansprach, wußte sie selbst keine Antwort. Im gleichen Gespräch hab´ich dann nochmals auf den Bescheid von der BFA hingewiesen, mal bitte zu klären, ob ich nun weiterhin 3 Std. /tgl. arbeitsfähig bin oder voll erwerbsgemindert. Beim letzten Gespräch nun sagte die Dame mir, man könne kein ärztliches Gutachten seitens der Arge erstellen, weil ich in den letzten 6 Monaten nicht beim Arzt war und somit ja auch nicht krank bin. Jetzt muß ich - in einer Eingleiderungsvereinbarung festgehalten - wieder zu den einzelnen Fachärzten - da frag´ ich mich einfach, haben denn die Bescheide der BFA keine Relevanz für die ARGE?
Vielleicht kann mir hier ja auch jemand mal einen Hinweis geben, ob es da Möglilchkeiten gibt, nun endlich mal Klarheit indas Thema zu bringen.

In diesem Sinne

liebe Grüße

Brula
Brula ist offline  
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Alt 27.07.2007, 12:33   #54
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Zitat:
Beim letzten Gespräch nun sagte die Dame mir, man könne kein ärztliches Gutachten seitens der Arge erstellen, weil ich in den letzten 6 Monaten nicht beim Arzt war und somit ja auch nicht krank bin
Woher weiss die Dame das? Und seit wann ist das Vorbedingung für ein Gutachten?
Arania ist offline  
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Alt 27.07.2007, 14:52   #55
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Benutzerbild von kalle
 
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Schriftlich die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit beantragen . Bitte auf schriftliche Entscheidung bestehen.

Das ist nicht von der Krankschreibung abhängig. Würde aber helfen, eine Krankschreibung.
__________________
Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
Mit Dank an Pixelfool
kalle ist gerade online  
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Alt 27.07.2007, 14:54   #56
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Registriert seit: 31.10.2005
Beiträge: 260
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Lieber Kalle,
Frag mich schon seit einiger Zeit "Wo der Haken ist".
Ich bin seit einem halben Jahr als "Krüppel" anerkannt.
Seitdem bin ich nicht mehr beim Drachen, Frau H. in
Wattenscheid, sondern bei einer Hülje C. in Bochum.
Die ist extrem lieb, nett und Ihre Sprache strotzt von Konjunktiven. (Ich könnte sie glatt heiraten aber kein Bier und kein Eisbein... ich weiß nicht). Hülje hat mich irgendwann mal eine EGV unterschreiben lassen. 5 Bewerbungen im Quartal ich hab ihr gesagt Worauf?
Bis jetzt nichts mehr zu dem Thema gehört.
Nun ist sie im Urlaub und der nette Asiate der sie vertritt fand zu mir nichts in meiner Akte.
Na dann warten wir mal wanns sie sich wieder meldet.

Meine Lage ist nämlich echt lustig. Mein Hausarzt meint mein Sauerstoff reicht nur noch in Ruhe. Wenn ich am Waschbecken stehe und eine Ganzkörperwaschung vor nehme muß ich mich danach 10 min hechelnd entspannen. Dann soll mir mal einer nen Job finden wo man mich zur Jagd trägt. HEHE

Gruß

Clint
__________________
Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe.
Clint ist offline  
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Alt 27.07.2007, 15:56   #57
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Registriert seit: 25.07.2007
Beiträge: 2
Standard Re Ariana

Hallo Ariana,

das hat die Dame mir so mitgeteilt, diese information hat sie angeblich vm medizinischen Dienst der Arge, also Amtsarzt.

lg


Brula
Brula ist offline  
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Alt 31.07.2007, 16:32   #58
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Registriert seit: 23.07.2007
Beiträge: 5
Standard InJob und Schwerbehinderte

Hallo !

Nach langen Versuchen der BAgIS (Bremen) mich in einen InJob zubringen, habe ich mir selber einen gesucht um Ruhe zuhaben. Die Jobs die mir angeboten wurden, wehren in meinen Gesundheitszustand überhaubt nicht machbar. Nun soll ich in dieser Zeit noch 4 Wochen ein Praktikum machen. Es macht sich keiner die Mühe eines der Gutachten zulesen die auch vom Arbeitsamt erstellt wurden.
Warum werden die einen mit InJobs in Ruhe gelassen und Schwerbehinderte will man unbedingt irgendwo reinbringen. Die große Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Da war ich und bin auf Grund meiner Behinderung da raus. Nicht freiwillig. Wo sind da die Grenzen? Möchte die Personengruppen nicht unbedingt hier direkt ansprechen! Wo ist da der Sinn und etwas von Gerechtigkeit?

Gruß flor
flor ist offline  
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Alt 31.07.2007, 17:14   #59
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Beiträge: 13.183
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Zitat:
Zitat von Brula Beitrag anzeigen
Hallo Ariana,

das hat die Dame mir so mitgeteilt, diese information hat sie angeblich vm medizinischen Dienst der Arge, also Amtsarzt.

lg


Brula

wie Kalle schreibt: schriftlich beantragen die Erwerbsfähigkeit zu überprüfen
Arania ist offline  
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Alt 31.07.2007, 17:20   #60
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Wer behauptet, dass, wenn man 6 Monate nicht beim Arzt war und deshalb nicht krank ist und dann daraus folgert Gutachten ist nicht, der kennt den Unterscheid zwischen Krankheit und Behinderung nicht.
__________________
Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline  
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Alt 04.08.2007, 01:44   #61
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Standard Psychische Behinderung wir nicht ernst genommen

Hallo

Da ich gerade den Fall Speyers gelesen habe und was die Bundesregierung und zuständige Arge dazu zu sagen hat, muss ich mich doch glatt fast übergeben ---- bei derart ausreden und darstellungen.

Ich selber habe wie viele die Erfahrung gemacht das man einfach nicht ernst genommen wird und sich noch so sprüche wie -: "" Man kann sich auch viel Einbilden""" anhören darf.
Desweiteren wird man eindeutig für dumm verkauft.
Ich hatte ganz eindeutig meine Entlasspapiere auf denen klar drauf stand ---- 100% Erwerbsminderungsunfähig entlassen abgegeben als ich Hartz beantragte. Deseiteren mit den Attesten und der Mitteilung das Rente beantragt wurde.
Nichts desto trotz wollte man das ich die Eingliederungsvereinbahrung unterzeichne.
Bei meinem Hoffnungsvollen versuch mir Information und Rat dahingegen zu holen wie es nun in zukunft weitergehen könnte mit Rehamassnahmen im Beruflichen Bereich - suchte ich das Gespräch bei der zuständigen Rehaberatungstelle. Ich trug mein Anliegen vor und wurde zu einem zweiten Termin geladen bei dem geschaut werden solle was es eben unter berücksichtigung meiner krankheit für möglichkeiten gäbe.
Der Termin entpuppte sich dahingehend das plötzlich die akte der Arge auf dem Tisch lag und man eine unterschrift von mir wollte mit der Aussage wann ich den wieder Arbeitsfähig sei.
Dem kam ich nicht nach und man schrieb halt momentan nicht dazu fähig rein.
Im weiteren zuge wurden mir keine Beratenden Informationen gegeben die mir weiterhelfen könnten. Also suchte ich einen eigenen weg über den die Arge dann sehr erbost reagierte.
Auch bei diesen Gesprächen in denen ich wieder hilfe suchte -- hörte ich immer die selben sätze --- das geht uns nichts an.... Das ist schon abgeschlossen da steht ihnen nichts mehr zu..... Das ist nicht unser Problem..... usw usw.
Auf Anträge reagierte man sehr langsam..... Papier ist ja geduldig.
Eierte herum und ging nicht auf meine forderungen ein.
Erst als ich knallhart mit einer kompletten anwaltsmaschinerie von drei Anwälten und einem BEkannten sowie der Caritas zwei wochen lang Brief und Mündlichen aufbaudruck mit riesentheater von Paragraphen vorhaltungen -- in der Arge - über den Amtsleiter bis hin zum Datenschutzbeauftraten veranstaltete, gab man nach und fehler zu.
Natürlich hat man mich jetzt nicht verstanden gehabt was ich wollte....
Natürlich wusste auf einmal keiner das ich Erwerbsminderungsunfähig bin und Rente beantragt hatte usw....
ein Blick in meine Akten wird wohl erst mal in einigen wochen den rest ans licht bringen.
Mir zeigt das eindeutig das Argesachbearbeiter überfordert sind - schlecht geschult und schutzbehauptungen aufstellen um ihre vorgehensweisen zu decken und zu rechtfertigen.
all dies ist widerlegbar da ich alles schriftlich auf papier habe und den rest werden die akten zeigen.

Ich persönlich habs am eigenen leib erlebt was da gespielt und getrickst wird. Eine Ohrfeige für die Bürger mitten ins Gesicht!
Es ist unverschämt dreist und mit worten nicht mehr zu beschreiben.
Meine erfahrung hat ergeben --- nichts unterschreiben --- immer zu zweit dahin --- und wenn es was zu klären gibt -- so spart euch das lahme hin und her geschreibe unfähiger anwälte.
Das zieht sich und dauert.............
Besser ist es den Amtsapperat systematisch ausseinander zu schrauben mit stetigen druckaufbau über die stellen innen und aussenherum gleichzeitig.
Je mehr sich daran beteiligen umso besser -- ich habe in zwei wochen nach dem ich die faxen dicke hatte mehr erreicht -- als vorher ein anwalt den ich hatte in 7 Monaten.
Selbstverständlich waren die sauer und wie. macht nichts dürfen sie sein.
Wichtig ist das ich dahin komme was ich möchte und meine Rechte bekomme die mir zustehen.
Den hier wird ganz bewusst so getan als wäre nichts vorhanden -- die Menschen werden bewusst hier für dumm verkauft - nicht oder unzureichent beraten und ansonsten möglichst im Regen stehen gelassen.

Grüßle
Jenie
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Alt 04.08.2007, 14:47   #62
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nur ein kleiner hinweis: entweder erwerbsminderung oder erwerbsunfähig
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Alt 04.08.2007, 15:26   #63
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Grins hast ja recht ;) aber ich denke im grunde weis man was gemeint ist .... kommt davon wenn man sich damit laufend herumärgert....
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Alt 07.10.2007, 17:12   #64
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Standard Re.

GdB 70


Hallo Kalle, bei mir wird von Seiten der Arge Bremen keine Rücksicht genommen,ob mit oder ohne Behinderung.Hatte bereits in der Vergangenheit die Arge gebeten mich in die Rehaabteilung zu nehmen, nichts passiert.Ständig wechselnde Sachbearbeiter im Jobcenter und bei der Bagis.
Allerdings wird im Moment Rücksicht auf die Erziehung meines PK genommen,aber weis man wielange? Vor einem Jahr war es noch sehr schlimm,wurde permanent Druck auf mich ausgeübt, bin dadurch krank geworden, zu der Zeit hast du mir sehr geholfen.


Gruß Evahb
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Gruß Eva

"Tu erst das Notwendige,dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche."
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Alt 07.10.2007, 18:43   #65
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Ohne den Thread hier weiter zerpflücken zu wollen:


Aber kurz zum Thema:
Da DU ja wohl immer noch bei der Arge festhängst: Hast Du schon die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit beantragt?
Wenn nicht solltest Du das machen. Wenn ja, die müssen sich an das Ergebnis halten.

LG
Kalle
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Alt 16.10.2007, 11:36   #66
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Zitat:
Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Ich gebe schon im Bewerbungsschreiben meine Behinderung bekannt, mit den Hinweis auf evtl. Förderungen.
Beim Einstellungsgespräch, wenn es dazu kommt , sollte man es nicht verschweigen.
ich gebe mein reizdarm auch immer in bewerbungsschreiben an,denn die arge hat nichts besseres zu tun,als mich seit meiner unterschrift einer egv mit callcenterangebote zu bombadieren.
nur habe ich tierisch bammel,dass man mich deswegen sanktionieren kann,denn jedem dürfte klar sein,dass kein callcenter mich mit reizdarm einstellen wird,da es doch zu riskant ist,dass ich telefonate einfach abbrechen muss,um das wc aufzusuchen.
meine anderen krankheiten,wie abnutzung der knorpel in beiden knien und mein rückenproblem(woraufhin die amtsärztin mich nur noch für sitzende tätigkeiten für den arbeitsmarkt zugelassen hat),gebe ich nicht in bewerbungsschreiben an.das kann ich immer noch bei vorstellungsgesprächen machen.
naja jetzt muss ich ja bis zum 26.10 meine nachweise über eigenbemühungen nachweisen.
ich gebe dort einfach nur eine liste mit den arbeitgebern,wo ich mich beworben habe ab und dann die absagen,sofern welche vorhanden sind,denn bei emails bekam ich bislang nie was von denen zu hören.
meine bewerbungsschreiben selbst gebe ich nicht mit ab,da in meiner egv steht,das ich die nachweise auch durch bewerbungsschreiben nachweisen KANN.es steht dort nicht ich muss.
bin ja mal gespannt,wie die arge da drauf reagieren wird,denn wenn die in meinen berwerbungsschreiben das mit dem reizdarm lesen würden,wäre glaub ich der ofen für mich aus
ansonsten habe ich bislang sehr positive erfahrung mit meinem fallmanger gemacht.naja ich habe bislang ja auch alles gemacht,was er von mir gefordert hat und demnach dürfte es ja auch keine probleme zwischen ihm und mir geben
Sally38 ist offline  
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