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| Tags: alg, behinderter, erfahrungen |
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| | #26 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.183
| Gibt es die Urteile irgendwo zum Nachlesen? Würde mich interessieren, da es für mich absurd ist, wenn jemand gewisse Dinge wegen einer Behinderung nicht machen kann, dann muss er auch darauf hinweisen, sonst wäre das ja auch eine Täuschung |
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| | #27 | |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 14.10.2006 Ort: Dresden
Beiträge: 39
| Zitat:
Ich weiß es nicht mehr, wo ich das gelesen habe. auch in irgend einem Forum, wo eben ein Betroffener genau diesen Fall geschildert hattte. Ich hatte da auch bloß verständnislos den Kopf geschüttelt. Das die ARGE einem so kommt, wundert keinen, aber das es Richter gibt, die diesem Schwachsinn auch noch recht geben ist schon grenzwertig. Werde aber mal schauen, vielleicht finde ich den Link wieder irgendwo. Angeloo | |
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| | #28 |
| Gast
Beiträge: n/a
| In meinen Bewerbungsunterlagen gebe ich nur den GdB bekannt - aber nicht die Art der gesundheitlichen Einschränkung. Im Vorstellungsgespräch bin ich auch nicht dazu verpflichtet die Art der Behinderung darzustellen, falls mich der Gesprächspartner explizit danach fragen sollte. Meiner Fallmanagerin liegt ein Muster-Lebenslauf vor, in dem ich den Grad der Behinderung benenne. Sie ist damit einverstanden. Ab und zu lasse ich den Hinweis auch weg. Aber im Endeffekt ist es eh' Jacke wie Hose. Arbeit habe ich trotz oder wegen meiner Behinderung bis heute nicht gefunden. Nach 6 Jahren Langzeitarbeitslosigkeit habe ich sowieso keine Chance mehr. Geändert von Catweazle (26.02.2007 um 20:37 Uhr). |
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| | #29 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.183
| Nun ich denke das muss von Fall zu Fall anders sein, ich muss z.B, explizit meine Einschränkungen nennen, denn aus dem GdB alleine wäre nicht ersichtlich was geht und was nicht |
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| | #30 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Der eine muß seine Behinderung in der Bewerbung benennen, der Andere nur den GdB und der Nächste wiederum wird für die Bennenung der Behinderung oder des GdB durch die ArGe sanktioniert. Der Wechsel des Fallmanagers oder des Sachbearbeiters wird ja schon zur Gefahr, weil der Nachfolger u. U. wieder eine ganz andere Meinung zu diesem Sachverhalt wie sein Vorgänger hat. Allein die verschiedenen Auslegungen in diesem Einzelfall machen Hartz IV zu einem Unrecht am Menschen. Geändert von Catweazle (26.02.2007 um 21:01 Uhr). |
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| | #31 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 14.02.2006 Ort: Hamburg
Beiträge: 3.711
| Zitat:
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| | #32 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.07.2005 Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.561
| Darf ich Euch bitten, hier nur Berichte über den Umgang hinein zu stellen. Dieses soll eine Sammlung der Berichte sein. Diskussionen über die einzelnen Berichte würden den Thread unübersichtlich machen. Für Diskussionen über diese Dinge würde ich den üblichen Weg über einen neuen Thread vorschlagen. Danke Kalle
__________________ Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg Mit Dank an Pixelfool |
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| | #33 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Mehr Erfahrungsberichte gibt es nicht? Schade! Kalle, was geschieht mit diesen persönlichen Berichten überhaupt? |
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| | #34 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.07.2005 Ort: Selmsdorf
Beiträge: 1.561
| Hallo Thomas ! Es passiert mit den Berichten nichts böses. Mein Problem ist immer, das über "normale" AlgII- Empfänger und die Schikanen oder Probleme eigentlich, wenn auch zu wenig, recht ordentlich berichtet wird. Ich merke aber in meiner täglichen Überzeugungsarbeit, das über die Probleme Behinderter im ALGII kaum oder gar kein Mensch bescheid weiss. "Gibt es denn Behinderte im ALGII?" So kann ich zum einen Berichte sammeln um weiter zu überzeugen. Denn manchmal kann selbst ich mir so manche Sachen nicht mal im Traum vorstellen. Und zum anderen kann ich dann die Leute immer mal auf diesen Thread verweisen. So das man nachlesen kann. In konzentrierter Form. Sicherlich würde es reichen, wenn man auf den Thread Schwerbehinderte verweist. Da gibt es ja auch genug Beispiele. Aber da ist zu viel durcheinander. Logischerweise. Und deshalb habe ich diesen Thread gestartet. Damit Berichte in konzentrierter Form ohne große Diskussionen zu lesen sind. Ich hoffe, damit ist es gut erklärt. Ansonsten nochmal nachfragen. Liebe Grüße aus Meck-Pomm Kalle
__________________ Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg Mit Dank an Pixelfool |
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| | #35 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Guten Abend kalle, danke für Deine ausführliche Info. Das ist so in Ordnung. |
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| | #36 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 72
| Hallo Also ich habe als behinderter (kurze vorgeschichte gibts hier http://www.elo-forum.org/unrechtmaes...9282#post99282 erster absatz ;) ) die Erfahrung gemacht, weil man bei mir eben nix sieht ausser ner fetten narbe am kopf wenn ich die haare kurz habe, das sie einem es nicht glauben und einem indirekt unterstellen das man simuliert, faul ist und nur nicht will, hatte ich schon oft - Sowohl beim Arbeitsamt als ich da gemeldet war (ohne bezüge) als auch jetzt mit hartzIV. Standardspruch ist immer "Ja die Berichte sind ja schon soundso alt" aber es änderst sich nunmal nichts wenn einem im kopf rumgefurwerkt wurde und das wollen die nicht kapieren. Genausowenig das sie kein stück von ihren "richtlinien" abweichen. Hatte vor einigen jahren mal ein Jobangebot musste aber erst eine qualifizierung machen. Der Arbeitgeber hat garantiert das wenn die erfolgreich absolviert ist das ich dann eingestellt würde. Also zum Arbeitsamt gerannt mit denen das bequatscht und das was herauskam war "Ja das können wir nicht unterstützen weil das steht nich in unserem leistungskatalog". Also auf gut deutsch, ist uns doch scheißegal das du was gefunden hast und noch ne schulung brauchst, wir sind nicht dran interesiert arbeitlose zu vermitteln, bezahls selber oder bleib weiter arbeitslos. |
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| | #37 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.183
| Ist denn noch nie eine Begutachtung durch den Amtsarzt erfolgt? |
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| | #38 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 72
| Doch, vom arbeitsamt paar mal, jetzt vom Sozialamt usw usw . Bringt nur nix wenn es die "sachbearbeiter" nicht interesiert was die feststellen Geändert von Loser (08.05.2007 um 19:36 Uhr). |
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| | #39 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.183
| es hat die aber zu interessieren, mach Dir keine Sorgen , da gewinnst Du jeden Prozess |
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| | #40 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.12.2005 Ort: bei München
Beiträge: 197
| Zitat:
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| | #41 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 23.04.2007
Beiträge: 1
| Kurze Einleitung: Ich habe meinen Arbeitsplatz durch Krankheit verloren. Bin 2x an der Bandscheibe operiert worden und bin ohne Antrag auf einen GdB von 30 eingestuft worden. Im April 2006 bin auch noch an Krebs erkrankt. Habe jetzt einen GdB von 60. Ich beziehe seit dem 01.01.2005 Alg 2, zuständig ist die Kommune Kreis Schleswig-Flensburg. Das Fordern der Kommune besteht darin, das meine Kosten der Unterkunft um 55 € abgesenkt wurden, d.h. das von meiner Regelleistung nur 290 € übrig geblieben sind. Nach Abzug der laufenden Kosten bleiben rund 200 € zum "leben". Das Fördern: Ich habe mehrfach versucht schriftlich und telefonisch einen Termin beim "Fallmanger" zu bekommen, ich wurde nur abgeschmettert. Im September 2005 habe ich dann die Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein eingeschaltet, die mir voller stolz schriftlich mitteilte, dass sie meinen Fallmanager telefonisch erreicht hat und ich einen Termin bekommen würde. Im Januar 2006 war es dann soweit, voller Vorfreude ging ich mit meinen Unterlagen (Lebenslauf, Internet Recherchen, Ausarbeitungen was ich noch machen könnte) zum Fallmanager. Das Ergebnis kurz und knapp: Was wollen Sie hier, sie sind über 25 Jahre alt und haben keinen Rechtsanspruch auf Förderung. Wie schon oben Beschrieben bin ich im April 2006 an Krebs erkrankt. Nachdem ich Ende April aus dem Krankenhaus entlassen wurde, habe ich die Zuzahlungen in Höhe von rund 180 € geleistet. Die Quittungen habe ich bei der Krankenkasse eingereicht. Mir blieben dann für den Monat Mai 2006 erstmal rund 20 € zum "leben". Ich bin dann mit den Kopien der Quittunge zur ARGE Schleswig-Flensburg gegeangen und habe nachgefragt, ob die Möglichkeit bestünde, bis zur Erstattung der Krankenkasse ein "Überbrückungsgeld" zu bekommen, dass ich selbstverständlich nach Rückerstattung sofort zurückzahle. Kurz und knapp die Antwort der ARGE: "Solche Leistungen sind im SGB II nicht vorgesehen". Mein Antrag vom Mai 2006 auf Mehrbedarf wegen Krebserkrankung wurde nach einer Bearbeitungszeit von über 7 Monaten abgelehnt. Meine Klagen beim Sozialgericht: Meine Klage vom September 2005 wegen der Kürzung der Unterkunftskosten wurde Anfang April 2007 entschieden, die ARGE und ich haben uns verglichen, die ARGE muss 25 € bis 31.05 2007 pro Monat nachzahlen und ab 01.06.2007 die tatsächliche Miete übernehmen. Anhängig ist die Klage wegen Mehrbarf aufgrund von meiner Krebserkrankung, außerdem behalte ich mir vor den Mehrbedarf wegen Krankheit und Behinderung geltend zu machen, dort ist aber noch eine höchst richterliche Entscheidung anhängig. Ferner habe ich eine Fachaufsichtsbeschwerde gegen den Kreis Schleswig-Flensburg eingereicht, ob die etwas bringt ist fraglich (Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus). Nach der Gerichtsentscheidung wurde die ARGE hyperaktiv, ich muß ab den 14.05.2007 an einem Tiefenprofiling teilnehmen. Ob ich mich darüber freuen soll, weiß ich noch nicht. Letzte Anmerkung: Meine Klage gegen die Rentenkasse Nord auf Zahlung einer Erwerbsminderungsrente wurde beim Sozialgericht mit der Begründung abgelehnt: "Sie sind arbeitsrechtlich Erwerbsunfähig, aber rentenrechlich nicht Erwerbsgemindert. Sie können noch leichte Tätigkeiten ausüben, wie z.B. Kugelschreiber zusammenbauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die Tätigkeit gibt oder ob damit ein Erwerbseinkommen erzielt wird". Das sind meine Erfahrungen, ich könnte kotzen, wenn ich daran Denke das 22 Jahre Steuern und Sozialabgaben bezahlt habe. Ich frage mich wofür?? |
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| | #42 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 72
| gibts dafür auch zufällig nen § ? ;) Ich mein dass das irgendwo in den SGB's geschrieben steht das die auf Amtsärtzlichenberichte rücksicht nehmen müssen?! Lese mich zwar gerade selbst (jeden tag ein bißchen) durch den § dschungel aber konnte dahingehend nix finden :( @Ralf 44: Da kommt mir die galle hoch wenn ich sowas lese. ist aber typisches verhalten gegenüber Behinderten, entweder garnix machen, abwimmeln ala wir haben nix, zahlen nix etc oder nur sinnloses anbieten. Geändert von Loser (12.05.2007 um 04:34 Uhr). |
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| | #43 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 10.11.2006 Ort: Bremen
Beiträge: 60
| Erfahrungen.....darüber kann man endlos schreiben!Mache es aber relativ kurz. Freundlichkeit:die ist nur vorhanden wenn man zu allem Ja und Amen sagt und vor allem keine Fragen stellt,da man ja eigendlich arbeiten will! Sachverstand:Das ist aber zuviel verlangt!Kennt sich der FM aber doch nicht mit aus,ist schliesslich kein Mediziner. Problemlösungen:Klar ganz sinnvolle...Kann ja nicht so schlimm sein wenn man nur ca.20 Minuten stehen kann muss man den Arbeitgeber eben fragen ob er einen Stuhl hat.Alle Arbeiten kann man im sitzen erledigen!Zb.Küchenarbeiten,Ware einordnen oder auszeichnen,eben alle Hilfsarbeiten. Förderungen:Machen Sie mal nen PC-Kurs in Word und Exel und alle Büroarbeiten sind möglich.Man wird sich vor Angeboten nicht retten können! Forderungen:Nu suchen Sie mal schön nach Arbeit,wird schon werden.Und wenn Sie schlecht zufuss sind,müssen Sie eben früher losgehen!Und dann alle 4 Wochen Bewerbungen vorlegen,Arbeit gibt es ja genug!!! |
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