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| Tags: krankenkasse, loswerden, mich, verdacht |
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| | #1 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.07.2006 Ort: hamburg
Beiträge: 2.958
| Habe seit heute Morgen einen schlimmen Verdacht, dass die KK mich loswerden will. Wie kam es dazu? Ich bin seit Jahren bei Dr. X in Dauerbehandlung wegen einer chronischen, nicht heilbaren Krankheit. Bei dem hätte ich heute auch einen Termin gehabt. Zu meinem Erstaunen musste ich aber dann zu Dr. Y, obwohl Dr. X im Hause war. Dr. Y ging mit mir um, als ob ich nicht ganz klar im Kopf wäre, stufte mich als Hypochonder ein, und schrieb mir eine Überweisung zum Psychologen. Eine weitere Schmerztherapie (auf die ich dringend angewiesen bin) verweigerte er mir, mit dem Hinweis, ich solle erst mal zum Psychologen gehen. Seit einiger Zeit fällt mir auch auf, dass mein Arzt, Dr. Z, bei dem ich ebenfalls in gewissen Abständen in Behandlung bin, seit einiger Zeit keine persönliche Beratung mehr macht, sehr kurz angebunden ist und mir immer Vorwürfe macht, warum ich denn "schon wieder" krank sei. Ich vermute aufgrund dieser Indizien, dass die KK bei denen mal nachgefragt hat, warum ich so häufig krank bin bzw. in Dauerbehandlung bin und dass das wohl schon zu teuer sei. Die haben wohl die Weisung, die weitere Behandlung auf ein Minimum herunterzufahren oder bestimmte Behandlungen ganz zu verweigern. Wie soll ich mich nun weiter verhalten? Ich bin auf meine Medikamente dringend angewiesen, zumal das eine chronische, lebenslange Krankheit ist. Ist das die Zwei-Klassen-Medizin für Hartzler? Oder steckt da am Ende gar die ARGE dahinter ...
__________________ Bin in Zukunft nicht mehr so oft online. |
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| | #2 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 25.11.2007 Ort: Zweibrücken
Beiträge: 617
| Hallo ofra, bei welcher KK bist Du? im Moment sieht es eher so aus, das die KKs versuchen ihre chronisch Kranken zu behalten, da es mit der Einführung des Gesundheitsfonds eher so aussieht eben Kranke Bestandskunden zu behalten. Je mehr Kranke umso höher der Anteil aus dem Gemeinschaftstopf der Staatskassen. Meine Einschätzung ist eher so, deine behandelnden hausärzte sind mit ihrem Budget knapp, also lagert man noch einen Psychologen dazwischen. ich möchte wetten dein einer Arzt X macht in 4 wochen mal eben so 14 Tage urlaub und im anschluß die Praxis von Dr. X dann genauso. Liebe Grüße vom Frettchen Barbara
__________________ ich stehe als sozialbeistand im umkreis von 20 km um zweibrücken zur verfügung,bitte per PN Jeden kann es treffen, jeden trennen 12 Monate von H4 |
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| | #3 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.07.2006 Ort: hamburg
Beiträge: 2.958
| Alle drei von mir genannten Ärzte sind nicht meine Hausärzte, sondern Fachärzte. Mein Hausarzt ist ein anderer. Bin bei der IKK
__________________ Bin in Zukunft nicht mehr so oft online. |
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| | #4 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 25.11.2007 Ort: Zweibrücken
Beiträge: 617
| hallo ofra, wenn es fachärzte sind ist das Budget weit überzogen. Die IKK ist eine ersatzkasse, die will auf jeden fall ihren Krankenbestand behalten. Die Barmer z.B. zahlt schon Prämien wenn ihre Kunden NICHT wechseln. Die Nr. mit dem Psychologen kenne ich aus unserer Praxis, kleines interna: Für einen Neu Patienten stehen 25 Sitzungen im Jahr zur Verfügung. Also schicken Dich diese Fachärzte zu einem Kollegen, der mit Garantie noch Kapazitäten frei hat. Dann gibt es ein bischen Verhaltenstherapie, Entspannungsmusik, seelenstriptease, "ein Bild malen", und Kaffee. Bei uns bin ich zuständig für "wir malen ein bild" und kaffee, Musik und Duftkerze. Nicht schön aber bei unserem maroden und ungerechtem Gesundheitssystem gang und gebe. ![]() Liebe Grüße vom Frettchen Barbara
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| | #5 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.07.2006 Ort: hamburg
Beiträge: 2.958
| Ich war schon mal vor einigen Jahren bei so einem Psychologen, da wurden mir 25 Sitzungen bewilligt. Jedoch nahm ich diese nicht in Anspruch, da ich mit dem Arzt nicht klar kam und er mit mir nicht. Da stimmte die Chemie einfach nicht. Das war so ein Mick-Jagger-Typ mit E-Gitarre in der Ecke. Danach war ich noch bei einem anderen, der mir empfohlen wurde, der war aber dermaßen unfreundlich, dass ich gleich wieder das Weite suchte. Später war ich dann noch bei einem Neurologen, der jedoch nur medikamentös behandelt und keine Therapien anbietet. Seither war ich nie wieder bei einem Psycho-Doktor. Ich hab also keine Erfahrungen damit, wie so eine konkrete Behandlung aussieht, weil es dazu noch gar nicht gekommen war. Ich hatte nur Vorgespräche, aus denen sich dann nichts Weiteres ergab. PS: Falls der Doc einen Malkurs machen möchte, kann ich ihm gerne einiges beibringen
__________________ Bin in Zukunft nicht mehr so oft online. |
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| | #6 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.06.2005 Ort: im Speckgürtel Hamburg's
Beiträge: 1.434
| moin ofra... in Hamburg haben wir so viele Psychlogen, da ist sicher einer bei, mit dem du zurecht kommst. Ich kann mir auch kaum vorstellen, das der Arzt dich loswerden will. Ich selbst bin regelmässig im Endokrinologikum in der Lornsenstr., ich hab da noch nicht einmal ne Abmahnung oder weiterschiebung bekommen, obwohl dort 37 Ärzte (Endo...) sind. Immer ist es der Gleiche, der mich am Anfang übernommen hat. Ich vermute wirklich, das Frettchen mit ihrer Aussage, bezgl. des Buget's richtig liegt.
__________________ Hartzer Linchen Zitat:
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| | #7 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 378
| ...wird mensch in diesem Land neuerdings sehr kurz abgefertigt, eagl ob chronisch krank oder nicht. Passiert mir und meiner Familie & Bekannten in HH immer öfter, dass wir uns nach 5 min. im Behandlungsraum lediglich mit einem Rezept in der Hand auf dem Flur wiederfinden... , ohne dass die eigentliche Befindlichkeitsstörung/Krankheit ausreichend erklärt und erläutert werden konnte.Ärzte erhalten kaum noch Geld für die Behandlung von unsereins, werden mehr und mehr zu Privatpraxen. Gerade bei Psychologen in HH ist es mir besonders aufgefallen, dass viele keine KK-Patienten mehr annehmen, sondern nur Privat-"Kunden" (O-Ton neulich vom Arzt...) für eine Therapie akzeptieren. Häufig werden nur gerade mal die gesetzl. 4 Vorgespräche als Kassenleistung gemacht, danach kann der Kranke "sich einen Kollegen suchen, der noch freie Plätze...". Was in dieser Stadt leider inzwischen fast unmöglich ist, da jeder Psychologe Wartelisten (für die Kassenpatienten) hat von hier bis Australien, so lang. Alles Gute für dich Geändert von Tinka (13.08.2008 um 14:13 Uhr). |
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