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Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität; in Forum: Allgemein; Zitat: Zitat von Hartziger Jeden Monat das gleiche gelabere... Das geht mir auch voll auf die Ketten. N24 protzt schon wieder alle halbe stunde und einsextra virtelstündig....| News / Diskussionen / Tagespresse brandheiß, aktuell und neu . . . |
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| Forumnutzer Registriert seit: 10.03.2012 Ort: Kanzleramt
Beiträge: 375
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| Forumnutzer/in Registriert seit: 27.05.2008 Ort: NRW
Beiträge: 2,781
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| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 3,940
| Zitat:
- die Privatmedien von INSM, Konvent für Deutschland, Wirtschaftsinstitute der beratenden Weisen, Springerpresse, Gruner und Jahr, Bertelsmann-Stiftungs-Müll, Privatsender der Ex-Leo-Kirch-Gruppe und von Rupert Murdoch, die Arbeitgeberverbände. Oom! Die aktuelle Kamera und das Neue Deutschland oder die Junge Welt der DDR - viel interessanter und volksverbundener. Stimmt's Mietmaul, Wendetrittbrettfahrer und Merkelfreiheitsapostel der Finanzhaie - Gauck!!! Da waren die Abenteuergeschichten eines gewissen Abenteuerneurotikers namens Karl May viel aufregender und interessanter (Todestag: 30. März 1912). | |
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| | #244 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Arbeitsmarkt April 2012 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für April 2012 Seite 54 5.346.314 Personen müssen im April 2012 ALG I (825.909) oder ALG II (4.520.405) Hilfeleistungen beziehen 3.953.803 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht April 2012 unterbeschäftigt das sind 9,3 % 2.963.325 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im April 997.039 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik Leistungsempfänger 4) *7.057.496 Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 825.909 Personen (Minus) - erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.520.405 Personen (Plus) - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.711.182 Personen (Plus) ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Zahl der offenen Stellen - 499.000 Arbeitsstellen BA Bericht April 2012 Seite 10/11 --- 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April auf 499.000 Arbeitsstellen. In der Jobbörse (Sammlung diverser Jobbörsen) der BA sind 816.079 (Stand 02.05.12) offene Arbeitsstellen bekannt. (darin enthalten sind 499.000 offene Arbeitsstellen des BA- Berichts April 2012 zusätzlich gibt es noch 317079 offene Arbeitsstellen die nur in der BA Jobbörse erscheinen) Zudem sind in der Jobbörse der BA 226.353 Ausbildungsplätze (Stand 02.05.12) bekannt. Manche Medien fabulieren von mehr als 1,5 Millionen offenen Stellen diese Zahl ist nur durch einfältige und nicht zulässige Addition der BA Zahlen oder durch Datenredundanz (mehrfaches Zählen der gleichen Stellenangebote in verschiednen Jobbörsen) möglich. Nachdem die Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt weiterhin sehr marginal ausgefallen ist. Müssen im April 2012 fortwährend 5.346.314 Personen ALG I oder ALG II beziehen Alleine mehr als 4,5 Millionen erwerbsfähige Personen müssen Hartz IV Leistungen beziehen. Die Unterbeschäftigung verharrt bei ca. 4 Millionen Personen. Ist oder war Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) ist das ein Jobwunder? Herrscht tatsächlich ein Mangel an Fachkräften oder wird dieser nur suggeriert? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der völlig ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.057.496 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 63,33% mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) Faktencheck „Jobboom“ "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im April2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… In den gleich gestimmten Systemmedien wird im Gleichklang vom Schlaraffen- und Jobboomland Deutschland berichtet. Über acht Millionen von prekären Beschäftigungen werden zum Jobboom. Die Regeneration der Wirtschaft nach dem tiefsten Absturz des BIP in der Bundesrepublik wird zum Aufschwung xxl. Aber Achtung im 4. Quartal 2011 gab es ein Minuswachstum des BIP von 0,2 %. Auch im 1. Quartal 2012 wird anders als in vielen Medien gehorsam verkündet kein Wachstum des BIP erwartet. (Die deutsche Konjunktur hat im Winterhalbjahr an Schwung verloren. Die aktuellen Produktions- und Auftragszahlen lassen für das erste Quartal 2012 keinen realen Zuwachs des saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsproduktes erwarten, - BA Bericht April 2012 Seite 6 oben) Von Monat zu Monat wird den Verbrauchern gute Kauflaune attestiert. Diese Beeinflussung hat dass Ziel, die Konsumenten und Verbraucher zum gewünschten Verhalten zu veranlassen Das Weihnachtsgeschäft das laut Medien so stark brummte wie seit Jahren nicht, schloss dann doch mit einen deutlichen Umsatzminus im Einzelhandel ab. Reallohnerhöhungen werden nur rechnerisch durch die Einbeziehung der Kurzarbeit erreicht, die Preise für Heizöl und Autokraftstoff /Benzin) eilen von Rekordhoch zu Rekordhoch. Der „vorbildliche“ Tariflohnabschluss im ÖD wird den Beschäftigten im ÖD in 2012 weniger als 1 % an Reallohnzuwachs bescheren, abzüglich des exorbitant hohen Anstieg der Energiekosten bleibt von den „vorbildlichen“ Tariflohnabschluss nichts übrig. Die demografische Entwicklung wird bei Kinderarmut und Erwerbsfähigen einfach zum Reformerfolg umgedeutet. So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Die Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und die gleich gestimmten Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in Minijobs und der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Beschäftigungsgesellschaften. Ebenso werden diverse Gruppe von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) aus der Statistik aus.. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert. Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird, Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht April 2012 Eines ist für mich kristallklar, das sogenannte Jobwunder steht nur auf dem Papier des Pressedienstes der BA. Es ist einer kreativen Statistik und prekärer Beschäftigung in Mini und Billigjobs entsprungen. Erstellt von Sybilla am 02.05.12 --- 11Uhr 30 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| Forumnutzer/in Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 1,431
| Für deine regelmäßigen und exacten Angaben, verbunden mit entsprechender Arbeit, möchte ich dir ausdrücklich meinen Dank sagen ! Ohne dich wüßte ich bei all den Verdrehungen, Zahlentricks ect. pp. nicht einmal ansatzweise über wieviele Betroffene wir sprechen. Schön das es dich gibt ! Nochmals Danke ! |
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| | #246 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Arbeitsmarkt Mai 2012 Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu inter*essieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für Mai 2012 Seite 54 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im Mai 2012 müssen nach offiziellen Schätzungen und Hochrechnungen 5.284.083 Personen ALG I (795.955) oder ALG II (4.488.128) nach offiziellen Schätzungen und Hochrechnungen Hilfeleistungen beziehen. 3.862.740 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Mai 2012 unterbeschäftigt das sind 8,9 % 2.855.279 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Mai 973.140 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. BA Bericht Mai 2012 Seite 88 Fußnote 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2011 (Datenstand März 2012) nur ca. 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst. Leistungsempfänger SGB II 4) * 6.991.243 Personen Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 795.955 Personen - erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.488.128 Personen - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.707.160 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Zahl der offenen Stellen - bleibt im Mai bei 499.000 Arbeitsstellen BA Bericht Mai 2012 Seite 10 --- 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April und im Mai vermutlich rein zufäälig auf 499.000 Arbeitsstellen. In der Jobbörse (Sammlung diverser Jobbörsen) der BA sind 846.149 (Stand 31.05.12; 10 Uhr) offene Arbeitsstellen bekannt. (darin enthalten sind 499.000 offene Arbeitsstellen des BA- Berichts Mai 2012 zusätzlich gibt es noch 347.149 offene Arbeitsstellen die nur in der BA Jobbörse erscheinen) Zudem sind in der Jobbörse der BA 218.398 Ausbildungsplätze (Stand 31.05.12) bekannt. Manche Medien fabulieren von mehr als 1,5 Millionen offenen Stellen diese Zahl ist nur durch einfältige und nicht zulässige Addition der BA Zahlen oder durch Datenredundanz (mehrfaches Zählen der gleichen Stellenangebote in verschiednen Jobbörsen) möglich. Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Mai 2012 Nachdem die Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt im Frühjahr 2012 sehr marginal ausgefallen ist. Müssen nach offiziellen Angaben im Mai 2012 fortwährend 5.284.083 Personen ALG I oder ALG II beziehen Rund 4,5 Millionen erwerbsfähige Personen müssen Hartz IV Leistungen beziehen. Die Unterbeschäftigung verharrt bei ca. 4 Millionen Personen. Ist oder war Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) ist das ein Jobwunder? Herrscht tatsächlich ein Mangel an Fachkräften oder wird dieser nur suggeriert? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der völlig ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 7.057.496 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 61,79 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) Faktencheck „Jobboom“ "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Mai 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Sybillas Kommentar: In den gleich gestimmten Systemmedien wird im Gleichklang vom Schlaraffen- und Jobboomland Deutschland berichtet. Über acht Millionen von prekären Beschäftigungen werden zum Jobboom oder gar zum Jobwunder mystifiziert. Die Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und die gleich gestimmten Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in Minijobs und der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Beschäftigungsgesellschaften. Ebenso werden diverse Gruppe von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) aus der Statistik aus.. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert. Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird, So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA -Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen Erstellt von Sybilla am 31.05.12 --- 10 Uhr 30 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #247 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 3,940
| Als ein Teil dieser schöngefärbten Lügenpropaganda der von der Leyer fälscht sie mal wieder die 50plus-Auswertung: MDR, Sendung "Umschau" vom 29.05.2012, 20:15 Uhr: Wie lange Arbeitnehmer tatsächlich arbeiten Die Bundesregierung preist die Rente mit 67 an und stellt die Alten mit optimistischen Zahlen als Gewinner dar. Arbeitsmarktexperten sprechen von Schönfärberei. Schon jetzt arbeiten nur wenige bis zur Rente. Zwei Drittel der Bevölkerung wollen nicht erst mit 67 in Rente gehen. Sie haben Angst, die Arbeit dann nicht mehr zu schaffen, oder befürchten, gar keine Arbeit mehr zu haben und in diesem Alter auch keine mehr zu finden. Die Bundesregierung hingegen zeichnet ein ganz anderes Bild: "Die Gewinner am Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren sind die Älteren gewesen", sagt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Die Älteren waren die Gewinner? Rentner wie Sieglinde G. sehen das anderes. Die ehemalige Sekretärin aus Zwickau hätte gerne noch länger gearbeitet, um weiter in die Rentenkasse einzahlen zu können und eine bessere Rente zu haben. Stattdessen musste sie nach 45 Arbeitsjahren mit Abschlägen vorzeitig in Rente gehen und bessert sich jetzt mit einem Minijob auf 400-Euro-Basis ihr Einkommen auf. Allerdings tut sie das nicht mehr als Sekretärin, sondern mit einer Arbeit, in der sich niemals gesehen hätte: Sieglinde G. wiegt jetzt LKW auf einem Abriss- und Bauschuttgelände. Zitat:
Ähnlich geht es auch vielen anderen Senioren, die sie regelmäßig im Seniorenbüro der Initiative 50 plus trifft. Dort wundert man sich eher über die Zahlen der Bundesregierung. Nach denen hätte sich nämlich die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen in den letzten Jahren verdoppelt. Demzufolge würden in dieser Altersgruppe immerhin noch vier von zehn arbeiten. Arbeitsmarktexperten wie Prof. Stefan Sell halten diese Zahl für Schönfärberei, um die Rente mit 67 besser vermitteln zu können. "In diese Quote fließen alle ein, die irgendeiner Beschäftigung nachgehen. Das heißt, ein Älterer, der einen 400-Euro-Job macht, zählt genauso viel wie jemand, der einen 40-Stunden-Job hat. (Mein Kommentar: Von der Leyer vergleicht also Äpfel mit Birnen anstatt die Gesamtzahl in die jeweilgen Gruppen statistisch sauber getrennt auszuweisen, was einer Statistikfäschung entspricht.) Wenn wir jetzt mehr Beschäftigte haben, weil mehr Ältere mehr Minijobs machen, erhöht sich zwar die Zahl der Beschäftigten, aber das sind keine Beschäftigungsverhältnisse von denen man wirklich leben kann." Nimmt man also Minijobber wie Sieglinde G. aus der Statistik heraus und schaut sich nur noch die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in dieser Altersgruppe an, ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Statt vier von zehn sind es dann nur noch rund zwei von zehn, die einer Arbeit nachgehen. Bei den 64-Jährigen sind es nur noch etwa zehn Prozent. Kaum jemand arbeitet heute also bis 65 durch. Nicht für alle steigt die Lebenserwartung Trotzdem hält Bundesarbeitsministerin von der Leyen an der Rente mit 67 fest - und führt ein weiteres Argument an: Die Menschen würden immer älter. Das stimmt zwar, allerdings nicht für alle. Für Geringverdiener im Osten ist die Lebenszeit in den letzten Jahren sogar von rund 78 auf 74 Jahre gesunken. Altersforscher machen vor allem die wachsende soziale Unsicherheit dafür verantwortlich. Dies könne auch weitere Teile der Gesellschaft erfassen, warnt der Sozialwissenschaftler Prof. Christoph Butterwegge: "Ich befürchte, wenn die Politik keinen grundlegenden Kurswechsel vollzieht, dass Menschen gerade im Niedriglohnsektor, der ja immer breiter wird, eine geringere Lebenserwartung haben, und dass sich dieser Trend verfestigt und möglicherweise sogar immer mehr in die Mitte der Gesellschaft ausbreitet." Sieglinde G. lebt offenbar mit ihrem Minijob vor, was künftig für immer mehr Ältere Realität werden wird: Sie müssen mit Abschlägen in Rente gehen und können dann davon nicht leben. Schon heute geht fast jeder zweite Neurentner wegen der Arbeitsmarktsituation früher in Rente - und muss dafür Abschläge von durchschnittlich 113 Euro pro Monat hinnehmen. Würden für sie bereits die Rente mit 67 gelten, wären die Abschläge mit etwa 226 Euro doppelt so hoch. Prof. Stefan Sell sieht deshalb darin auch eine indirekte Rentenkürzung: "Wir schaffen vielleicht gerade mal in zehn Jahren die Nähe zur 65, wenn wir uns Mühe geben. Wenn wir jetzt von der Rente mit 67 sprechen, dann hat das in meinen Augen nur einen Sinn, die Belastungen der Renten zu drücken, das heißt, es ist ein Rentenkürzungsprogramm." Darum muss sich auch Rentnerin Sieglinde G. ihren Lebensunterhalt aufbessern. Und sie macht sich schon Gedanken, was passieren wird, wenn sie ihren Minijob körperlich nicht mehr ausüben kann. Zuletzt aktualisiert: 30. Mai 2012, 10:19 Uhr (MDR-Redaktion "Umschau") ------------------------------------------- Wieso kommt die von der Leyer auf diese utopischen Wunschstatistiken? Sie macht eben Wunschversprechungen der CDU ans Volk, um ihre Parteibande immer wieder wählen zu lassen - die Märchen von den blühenden Landschaften. Wenn das Wirklichkeit werden sollte, dann müßte sie anderseits ihren Unternehmerverbänden kräftig und straftrechtlich in den Hintern treten, wenn sie der CDU-Politik praktisch nicht folgen wollen. Die Unternehmerverbrecherbande will aber nicht folgen, sondern macht ihr eigenen Ding von Ausbeutung und Unterdrückung. Da helfen auch keine Schmiermittel an die Wirtschaft mehr: Lohn- und Gehaltszuschüsse für Ü50plus und anderes mehr). Diese Geschenke an Wirtschaft sind diesen Herrschaften viel zu wenig. Geändert von jockel (31.05.2012 um 18:38 Uhr) | |
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| | #248 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Im Mai 2012 müssen nach offiziellen Schätzungen und Hochrechnungen 5.284.083 Personen ALG I (795.955) oder ALG II (4.488.128) Hilfeleistungen beziehen. 3.862.740 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Mai 2012 unterbeschäftigt das sind 8,9 % - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte *1.707.160 Personen Beziehen Sozialgeld 797 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 393 vom 21.10.2011 319 000 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt (nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch – SGB XII „Sozialhilfe“) Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 401 vom 28.10.2011 Sozialhilfe (2010)/Sozialgeld(Mai2012) = Gesamt 2.823.160 Personen Leistungsempfänger Mai 2012 (Zahlen der Sozialhilfe von 2010) == 8.107.243 Personen und rund 8 Millionen Personen arbeiten in prekärer Beschäftigung. Somit sind in D rund 16 Millionen Bürger akut von Armut bedroht. Das heißt die Empfänger von ALG und Arbeitslosenhilfe ist von Dezember 2004 von 4.321.000 um rund 1 Million Personen auf 5.284.083 Personen in ALG I und ALG II trotz "Jobwunder" angestiegen. Hingegen die Zahl der nicht erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (2.823.160 Personen) erhalten Sozialgeld/Sozialhilfe 3.Kapitel und 4. Kapitel SGB XII „Sozialhilfe“ mit der Zahl der Sozialhilfeempfänger/-innen Dezember 2004 2 910 000 nahezu identisch ist. Mithin ist auch die Frage, nach der Notwendigkeit der 1000 Tafeln in D die Lebensmittel an Bedürftige verteilen müssen, geklärt. Also wirft das nun die Frage auf, warum die gleich gestimmte und gleich klingende Systempresse den Bürgerinnen und Bürger nicht in Wahrhaftigkeit die Wahrheit berichtet, sondern das Märchen der neoliberalen Nomenklatur vom "Arbeitsmarktwunder - Jobboom - Vollbeschäftigung" im 15 Minuten-Takt in die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger eingehämmert?!? Die Aussichten: Die Gesamtproduktion und der Export sinken, entgegen der Prognosen und Erwartungen wie diese in vielen neoliberal gepräkten System-Medien kolportiert wurden, stark ab Gesamtproduktion fällt im April deutlich stärker als erwartet Deutschland: Gesamtproduktion fällt im April deutlich stärker als erwartet - : weiter lesen auf FOCUS Online Der Export gilt als Wirtschaftsmotor für Deutschland. Doch im April verkauften die deutschen Unternehmen 1,7 Prozent weniger ins Ausland als noch im März. ... weiter lesen auf Deutsche Mittelstands Nachrichten IhrPlatz und Schlecker XLVerkauf von Schlecker-Tochterfirmen geplatzt ... weiter lesen auf FOCUS Online Der Arbeitsplatz von 5000 Mitarbeiter der Unternehmen ist in großer Gefahr! - von einen Arbeitsplatzwunder ist weit und breit nichts zusehen ! |
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| | #249 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Jugendarbeitslosigkeit in D im Faktencheck Das Argument: In Frankreich gibt es eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, ja in Frankreich ist eine andere demografische Entwicklung als in Deutschland zu beobachten. Frankreich ist Fruchtbarkeitseuropameister In keinem europäischen Land ist die Geburtenrate so hoch wie in Frankreich: Statistisch gesehen bringt jede Frau 2,02 Kinder zur Welt….. In Deutschland liegt die "zusammengefasste Geburtenziffer" seit 30 Jahren relativ konstant bei unter 1,4. Kinder pro Frau. Ob die demografische Entwicklung als in Deutschland und die daraus resultierende positive Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit ein Grund für euphorischen Jubel ist wage ich zu bezweifeln. Ja Personen die nie geboren wurden können auch nicht arbeitslos werden. Aber langfristig ist das Problem der schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland folgenschwerer als die erhöhte Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich. Die Analyse Sind in D alle Jugendlichen in Arbeit oder nur in einer Beschäftigung/Beschäftigungsmaßnahme ? Das SGB II fordert Jugendliche sollen sofort in Beschäftigungsmaßnahmen vermittelt werden. Bis zu 350.000 Jugendliche finden in der gesamten Bundesrepublik jedes Jahr keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und werden in Beschäftigungsmaßnahmen öffentlicher Träger verschoben.Der Bildungsexperte Professor Dieter Münk von der Universität Duisburg-Essen hat herausgefunden, dass rund 60 Prozent der betroffenen Jugendlichen auch nach 30 Monaten Verweildauer in Beschäftigungsmaßnahmen keinen regulären Arbeitsplatz haben. Wer sich als Jugendlicher unter 25 Jahre nicht dem Diktat der Niedrigstlohnbeschäftigung oder der Beschäftigung in Beschäftigungsmaßnahme beugt, dem drohen drastische und einschneidend Sanktionen (Strafen) Die Folgen 248.000 Wohnungslose - davon leben 22.000 Menschen dauerhaft auf der Straße Gleichzeitig sei die große Zahl der Langzeitarbeitslosen konstant geblieben, der Anteil von Beschäftigten im Niedriglohnsektor, die von ihrem Geld allein keine Wohnung bezahlen könnten, sogar stark angewachsen…. Hartz-IV und Jugendobdachlosigkeit Dass die Zahl der jüngeren Obdachlosen seit einigen Jahren steigt, dafür haben die Experten vor allem eine Erklärung: "Als einen wichtigen Grund sehen wir die Einführung des Sozialgesetzbuchs (SGB) II im Jahr 2005", erklärt Werena Rosenke von der BAG Wohnungslosenhilfe. … Im SGB II (Hartz IV) werden Personen unter 25 Jahren mit drakonischen Sanktionen (harte, willkürliche und oft ausufernden Strafen) belegt, Bei der ersten „Pflichtverletzung“ - wenn etwa ein Termin beim Jobcenter nicht eingehalten wird – kann - die Regelleistung vollständig gestrichen werden. Bei wiederholter Pflichtverletzung – wenn etwa die Annahme eines 1 € Job abgelehnt wird - kann auch die Kostenübernahme für Unterkunft und Heizung für drei Monate abgelehnt werden. Die betroffenen Personen sind dann zusätzlich auch ohne Krankenversicherung.. Zum ersten sind die betroffenen Personen nach drei Monaten ohne Mietzahlung unter schlechten Umständen obdachlos zum zweiten fallen obdachlose aus der Statistik der Arbeitslosen, weil sie ohne Briefkasten nicht jederzeit für eventuelle Arbeitgeber erreichbar sind. Diese „Lösung“ des Problems der Jungendarbeitslosigkeit in D und die wachsende Bedrängnis arbeitsloser Menschen sehe ich mit brennender Sorge und steigendem Befremden. Mein Fazit Die im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern geringe Jungendarbeitslosigkeit in Deutschland gründet vor allem im demografischen Faktor und der Beschäftigung Jugendlicher in Beschäftigungsmaßnahmen und Niedrigstlohnjobs. Bei detaillierter Betrachtung im Faktencheck entpuppt sich diese gefühlt positive Entwicklung leider als potemkinsches Dorf.. Die Situation junger Menschen in D weicht nicht signifikant von der Situation der Jugendlichen in Frankreich oder vergleichbaren europäischen Ländern ab. Die Statistik der Jungendarbeitslosigkeit in Deutschland spiegelt nur das Bild wieder das gerne von der neoliberalen Nomenklatur gesehen wird, die Tatsachen und Fakten sind wie oben aufgezeigt ganz andere. Unsere Jugend in D wird sich eher früher als später „die Freiheit“ die sie durch die neoliberalen Ideologen und deren Reformen verloren hat zurückerobern.. Nach Club-of-Rome-Bericht: Forscher erwartet Jugendrevolte |
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| | #250 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 17.06.2010 Ort: An Rhein & Ruhr
Beiträge: 992
| Mal eine Frage! Wie berechnen die eigentlich die Arbeitslosenzahl? Gehen die von der Gesamtbevölkerung aus, also ca. 80 Millionen Menschen, also mit Renter und Kinder usw? Oder gehen die von der Bevölkerung aus, die eine Arbeit verrichten könnte oder sollte, also ca. 40 Millionen Menschen?
__________________ Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat. |
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| | #251 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche Lage in Deutschland Teil 1 - Arbeitsmarkt Juni 2012 Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für Juni 2012 Seite 53 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im Juni 2012 müssen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.241.407 Personen ALG I (767.982) oder ALG II ( 4.473.425 ) nach offiziellen Schätzungen und Hochrechnungen Hilfeleistungen beziehen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte verharrt weiterhin bei 8,3 % 3.813.712 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Juni 2012 unterbeschäftigt das sind 8,8 % 2.809.105 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Allerdings ist die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit ist in den letzten Monaten gestiegen. (BA – Bericht Juni 2012 Seite 12f -3.1) Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Juni 2012 962.623 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Juni 2012 Seite 85 1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. 2) Die Einmalleistungen umfassen: Vermittl.gutschein, Vermittl. in sv-pfl. Beschäftigung, Förd. aus dem Vermittl.-budget, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur Eingl. von Selbständigen sowie Einmalleist. zur Freien Förderung SGB II. 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2011 (Datenstand März 2012) nur ca. 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst. 4) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, da nur statistische Daten der zugelassenen kommunalen Träger vorliegen. 5) Aus technischen Gründen werden nicht alle Teilnahmen erfasst. Es ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen 6) Zum gesamten Umfang der Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben sind Erläuterungen in den methodischen Hinweisen enthalten. 7) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III, da dazu ab April 2012 statistische Daten nicht mehr vorliegen. 8) ---fehlt im Bericht--- Aufgrund der Datenlieferung zum Juni 2012 konnten die Förderdaten von 1 zkT für die Berichtsmonate Januar bis Juni nicht als plausibel eingeschätzt werden. Dies führt bundesweit und rechtskreisübergreifend zu einem unvollständigen Nachweis des Bestandes an Teilnehmern i.H.v. 1408 für Berichtsmonat März 2012 und 759 für Berichtsmonat Juni 2012 (vorläufiger Wert). Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Leistungsempfänger SGB II 4) * 6.945.767 Personen Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 767.982 Personen - erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.473.425 Personen - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 1.704.360 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Zahl der offenen Stellen - wird seit April konstant mit 499.000 Arbeitsstellen beziffert BA Bericht Juni 2012 Seite 11 --- 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April und im Mai, Juni vermutlich rein zufällig auf 499.000 Arbeitsstellen. In der Jobbörse (Sammlung diverser Jobbörsen) der BA sind 868.082 (Stand 28.06.12; 10 Uhr) offene Arbeitsstellen bekannt. (darin enthalten sind 499.000 offene Arbeitsstellen des BA- Berichts Juni 2012 zusätzlich gibt es noch 369.082 offene Arbeitsstellen die nur in der BA Jobbörse erscheinen) Zudem sind in der Jobbörse der BA 216.505 Ausbildungsplätze (Stand 28.06.12) bekannt. Manche Medien fabulieren von mehr als 1,5 Millionen offenen Stellen diese Zahl ist nur durch einfältige und nicht zulässige Addition der BA Zahlen oder durch Datenredundanz (mehrfaches Zählen der gleichen Stellenangebote in verschiednen Jobbörsen) möglich. Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Juni 2012 Nachdem die Frühjahres- und Sommerbelebung 2012 am Arbeitsmarkt sehr marginal ausgefallen ist. Müssen nach offiziellen Angaben im Juni 2012 trotz politisch und medial suggerierter Vollbeschäftigung 5.241.407 Personen ALG I oder ALG II beziehen Rund 4,5 Millionen erwerbsfähige Personen müssen Hartz IV Leistungen beziehen. Ist oder war Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) ist das ein Jobwunder? Herrscht tatsächlich ein Mangel an Fachkräften oder wird dieser nur suggeriert? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der völlig ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.945.767 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 60,74 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) Faktencheck „Jobboom“ "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Juni 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Sybillas Kommentar: In den gleich gestimmten Systemmedien Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus wird im Gleichklang vom Schlaraffen- und Jobboomland Deutschland berichtet. Über acht Millionen von prekären Beschäftigungen werden zum Jobboom oder gar zum Jobwunder mystifiziert. Die Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und die gleich gestimmten Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in Minijobs und der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Beschäftigungsgesellschaften. Ebenso werden diverse Gruppe von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) aus der Statistik aus.. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert. Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird, So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA -Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen. Erstellt von Sybilla am 28.06.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden Geändert von Sybilla (28.06.2012 um 12:20 Uhr) |
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| | #252 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 24.02.2009
Beiträge: 224
| +++++++++++Leistungsempfänger SGB II 4) * 6.945.767 Personen++++++++++++++++++++++++++++++ Standen da bei Dir nicht früher schonmal knapp 7,5 Mio.? So gesehen hat die Regierung also doch Recht.................... |
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| | #253 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 25.07.2009 Ort: Brandenburger Pampa
Beiträge: 1,041
| musiker01 äußerte: Zitat:
Im Lauf der Zeit wurden einige Zählweisen verändert, außerdem auch Leute in Prekärbeschäftigung gepresst. Hinzu kommen noch Sinnlos-Maßnahmen und Ähnliches. So erklärt sich der Unterschied.
__________________ Für chinesische Löhne arbeiten und zu deutschen Preisen leben müssen ? Nicht mit mir ! Jeder sollte seinen berufsüblichen Lohn kennen, unabhängig davon, ob ZAF oder nicht. Seht in den Lohnspiegel ! Der Westlohn ist maßgebend. »Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören.« (Arthur Schopenhauer) | |
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| | #254 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 28.02.2012
Beiträge: 35
| da ja nun auch viele ehemalige Schlecker Mitarbeiter ihren Job verloren haben, dachte ich, dass ich hier zu diesem Thema einen Link posten könnte. Dort gibt es Informationen zu Schlecker aber auch für andere, die noch HIlfe bei einer BEwerbung brauchen! Mir hat es sehr geholfen! Wer hilft den Schlecker-Frauen? |
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| | #255 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 3,940
| Zitat:
Warum hilft man denen? Die wissen zuviel von den Schweinereien unter Ihresgleichen und könnten der Öffentlichkeit zuviel über die kriminellen Lebensverhältnisse der Bessersortierten ausplaudern. Also Deckel drauf und möglichst viel Gras drüber wachsen lassen. Ein Beispiel für Ganoven der Bessersortierten, die jahrelang im Westen etabliert waren und in den Osten übersiedeltelten, angesehen in schwarzgelben Kreisen, und notgedrungen endlich strafverfolgt werden müssen, weil sie es mit ihrer Raffgier übertreiben. Markus Mütsch - CDU-Finanzoberbürgermeister in meiner Heimatstadt, der 33.3 Mio. Steuergelder durch Börsenspekulation in den Sand setzte - Westimport aus Ludwigshafen - Mannheim FAKT: Swap-Geschäfte bringen Kommunen um Millionen | DasErste.de Riesa TV - Nachrichten- Ermittlungen gegen Markus Muetsch Sächsische Zeitung [online] - Riesa: Stadtangestellte wollen Markus Mütsch zurück Sächsische Zeitung [online] - Riesa: Stadtangestellte wollen Markus Mütsch zurück Sächsische Zeitung [online] - Riesa: Mütsch unter Druck Und nachdem der Mütsch suspendiert wurde, ließ man sich eine rührseelige Homestory zusammenzimmern, was er denn so ein Familienmensch wäre und im Ort anerkannt sei. http://www.riesa-lokal.de/?p=4312 Prof. Wolfram Dempke - Ex-Chefarzt der Elblandlkliniken Riesa, saß wegen des gleichen Delikts schon mal auf der Strafbank 2003 - Amtsgericht Kleve - damals mit Bewährung davon gekommen. Sächsische Zeitung [online] - Riesa: Riesaer Ex- Chefarzt muss vor Gericht Sächsische Zeitung [online] - Meissen: Anklage gegen Ex-Chefarzt in 16 Fällen Das sind die Fachkräfte, an denen dieses Land Mangel hat. Von denen wird die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses mit Einreichen der Bewerbungsunterlagen nicht gefordert, weil ihr sozialer und politischer "Stallgeruch" stimmt - vertreten schwarzgelbe Machtideologie in ihrem Job. Denen wird ständig geholfen, wenn sie durch kriminielles Eigenverschulden auf die Gusche fliegen. Millionen von jobsuchenden Erwerbslosen will man dagegen bestenfalls mit der Hartzgesetzgebung unter ständiger Androhung existenzvernichtender Mittel (sanktionsandrohende Eingliederungsvereinbarungen) lebenslänglich äußerst schlecht alimentieren. Das bringt kapitalistische Privatwirtschaft vorbildhaft hervor!!! | |
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| | #256 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche Lage in Deutschland Arbeitsmarkt Juli 2012 Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu inter*essieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für Juli 2012 Seite 51 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im Juli 2012 müssen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.268.462 Personen ALG I (820.942) oder ALG II ( 4.447.520 ) Hilfeleistungen beziehen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,2 % 3.847.293Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Juli 2012 unterbeschäftigt somit steigt die Quote auf 8,9 % 2.875.971 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Saisonbereinigt errechnet sich für die Arbeitslosigkeit ein leichter Anstieg (BA – Bericht Juli 2012 Seite 12f -3.1) Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Juli 2012 900.881 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Juli 2012 Seite 83 *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert Am aktuellen Rand werden die Daten aufgrund von unterschiedlicher Untererfassung mit Erfahrungswerten hochgerechnet. Dies gilt jedoch noch nicht für Daten der zkT, was den Vorjahresvergleich einschränkt. Endgültige statistische Ergebnisse zum Einsatz arbeitsmarktpol. Instrumente stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest. 1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. 2) […] 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2012 (Datenstand Juni 2012) nur ca. 59 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst. 4) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, da nur statistische Daten der zugelassenen kommunalen Träger vorliegen. 5) Aus technischen Gründen werden nicht alle Teilnahmen erfasst. Es ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen. 6) Zum gesamten Umfang der Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben sind Erläuterungen in den methodischen Hinweisen enthalten 7) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III, da dazu ab April 2012 statistische Daten nicht mehr vorliegen Oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde … Zuerst war ich etwas verwirrt als der Nachrichtensprecher mit der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündete das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wurde sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere. Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Leistungsempfänger SGB II 4) * 6.966.919 Personen Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 820.942 Personen - erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.447.520 Personen - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 1.698.457 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Zahl der offenen Stellen - wird seit April konstant mit 499.000 Arbeitsstellen beziffert Im Juli mit 499.847 BA Bericht Juli 2012 Seite 51 Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im April und im Mai, Juni, Juli vermutlich rein zufällig auf 499.000 Arbeitsstellen. Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Juli 2012 Nachdem die Frühjahres- und Sommerbelebung 2012 am Arbeitsmarkt sehr marginal ausgefallen ist. Müssen nach offiziellen Angaben im Juli 2012 trotz politisch und medial suggerierter Vollbeschäftigung 5.268.462 Personen ALG I oder ALG II beziehen Rund 4,5 Millionen erwerbsfähige Personen müssen Hartz IV Leistungen beziehen. Ist oder war Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) ist das ein Jobwunder? Herrscht tatsächlich ein Mangel an Fachkräften oder wird dieser nur suggeriert? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der völlig ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.966.919 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 61,23 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) Faktencheck „Jobboom“ "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Juli 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Sybillas Kommentar: In den gleich gestimmten Systemmedien Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus wird im Gleichklang vom Schlaraffen- und Jobboomland Deutschland berichtet. Über acht Millionen von prekären Beschäftigungen werden zum Jobboom oder gar zum Jobwunder mystifiziert. Die Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und die gleich gestimmten Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in Minijobs und der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Beschäftigungsgesellschaften. Ebenso werden diverse Gruppe von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) aus der Statistik aus.. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert. Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird, So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA -Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen. Die Aussichten: ZEW-Index: Dritter Rückgang in Folge ifo-Index -Stimmung in der deutschen Wirtschaft stark eingetrübt Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juni 2012 nominal 5,4 % und real 2,9 % mehr um als im Juni 2011. Allerdings hatte der Juni 2012 mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der Juni 2011. Die Schulden in D steigen um 42 Mrd. Euro in 2012 auf über 2 Billionen Euro an Nur der imaginäre Konsumklimaindex der GfK bleibt positiv Der Konsumklimaindex stieg für August um 0,1 Punkte auf 5,9. PS: Frau von der Leyen hat in einem Interview das MoMa bekräftigt dass sie bei den Frühindikatoren Zeitarbeit und Kurzarbeit keinen Hinweis auf eine wachsende Arbeitslosigkeit erkennen kann. Zudem betonte Frau von der Leyen das in D die niedrigste statistisch erfasste Arbeitslosigkeit seit Jahren gibt. Im Wortlaut: … Die Dynamik des Sinkens der Arbeitslosigkeit hat etwas abgenommen, aber wir sind auf einem langjährigen Tiefstand der Arbeitslosigkeit." Es gebe immer noch viele offenen Stellen. "Die Unternehmen suchen eher Fachkräfte, als dass sie zu viele Arbeitskräfte haben. Und auch die Frühindikatoren, also Zeit- und Kurzarbeit, die auf eine Krise hinweisen, sind vollständig unaufgeregt…. Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland steigt auf Rekordhöhe. Immer mehr Obdachlose im Land Immer mehr junge Menschen sind ohne Wohnung Immer mehr Obdachlose im Norden Sozialstaat Deutschland – Zweiter Wohnungsloser in Berlin erfroren Erstellt von Sybilla am 31.07.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #257 |
| Forumnutzer Registriert seit: 10.06.2012 Ort: Kreis NR
Beiträge: 306
| es gibt auch ein aktuelles video dazu - nachrichten24 ![]() >> 30.07.2012 - Arbeitslosenzahlen - Kostenlose hochqualitative Videospeicherung - Upload and share your videos << . |
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| | #258 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 25.07.2009 Ort: Brandenburger Pampa
Beiträge: 1,041
| Das Video ist gut !
__________________ Für chinesische Löhne arbeiten und zu deutschen Preisen leben müssen ? Nicht mit mir ! Jeder sollte seinen berufsüblichen Lohn kennen, unabhängig davon, ob ZAF oder nicht. Seht in den Lohnspiegel ! Der Westlohn ist maßgebend. »Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören.« (Arthur Schopenhauer) |
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| | #259 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 24.12.2009 Ort: Hinter'm Wald scharf links
Beiträge: 1,829
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| | #260 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 25.07.2009 Ort: Brandenburger Pampa
Beiträge: 1,041
| Okay, genug geROFLt erstmal. Ulla von der Leiharbeit sollten wir ohnehin kein Wort glauben. Die Trulla lügt ja schon durch ihre bloße Anwesenheit. Außerdem ist die Zahl der Hilfebezieher schon seit einigen Jahren dicht an der 7 Millionengrenze. Da bewegt sich einfach nichts. Verbesserungen sehen anders aus, daher -einmal mehr- meinen Dank an Sybilla für ihre Arbeit.
__________________ Für chinesische Löhne arbeiten und zu deutschen Preisen leben müssen ? Nicht mit mir ! Jeder sollte seinen berufsüblichen Lohn kennen, unabhängig davon, ob ZAF oder nicht. Seht in den Lohnspiegel ! Der Westlohn ist maßgebend. »Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören.« (Arthur Schopenhauer) |
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| | #261 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 24.12.2009 Ort: Hinter'm Wald scharf links
Beiträge: 1,829
| Im Jahresbericht 2011 der BA werden 5,36 Miliionen ALG-I und ALG-II-Bezieher (bezogen auf erwerbsfähige) angegeben. Das ist das deutsche Jobwunder. Mich wundert auch so Einiges. Aber das ist kein Wunder, sondern Folge der jetzigen Sklavenpolitik.
__________________ Widerspruchs- und Klagebegründung zum Anspruch auf das Grundrecht eines uneinschränbaren Existenzminimums Diskussion „Der Klassenkampf ist ein historischer Fakt, er wird von meiner Klasse, der Klasse der Reichen geführt und wir sind dabei, ihn zu gewinnen“ (Warren Buffet) |
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| | #262 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
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| Die Lösung des Niedriglohn-Problems und daraus resultierende Kinder/Familien und Altersarmut sind im Prinzip sehr einfach aber in der Wirtschaft äußerst unpopulär. Ein gesetzlicher Mindestlohn auf den westeuropäischen Niveau würde ohne jeden Zweifel die Armut und die Armutsgefährdung vieler Arbeitnehmer/Innen die jeden Tag früh aufstehen und Tag für Tag 8,9 oder 10 Stunden schwer arbeiten verhindern zusätzlich könnte der betroffene Personenkreis eine Rentenanwartschaft in der GRV erzielen die über Grundrentensicherung hinausreicht. Eventuell wäre mit einen gesetzlicher Mindestlohn auf dem westeuropäischen Niveau auch eine minimale Absicherung durch private Altersvorsorge möglich. Dagegen spricht natürlich, dass ein gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau zulasten der exorbitant hohen Gewinne von den Arbeitgebern geleistet werden müsste. Ich erinnere im Zusammenhang das die Kaufkraft der Arbeitnehmer/innen Einkommen die jeden Tag früh aufstehen und Tag für Tag 8,9 oder 10 Stunden schwer arbeiten aktuell auf das Niveau von 1990 abgesunken ist. Hingegen sich die Kaufkraft der Unternehmensgewinne seit 1990 im Durchschnitt um 300 % exorbitant hoch angestiegen sind also sich verdreifacht haben. Natürlich stimme auch ich der These zu, dass Vollbeschäftigung nur erreichbar ist, wenn Arbeit nur sehr wenig oder gar nichts kostet. So war das Problem der Arbeitslosigkeit im Feudalismus zu Zeiten der Frondienste oder gar der Sklaverei völlig unbekannt. Wenn die neoliberale Politik dafür sorgt das sich lediglich Existenz erhaltende Löhne von 0 - 4 €/Std. fortlaufend etablieren ist Vollbeschäftigung wie in früheren Zeiten wieder erreichbar. „Jobboom und Arbeitsmarkwunder“ Sittenwidrige Löhne beginnen bei 2,04 Euro ... Sittenwidrige Löhne beginnen bei 2,04 Euro ... Das Anstandsgefühl und der Markt…Einladung zum Lohndumping….Die viel zitierten Friseure im Osten Deutschlands, hier namentlich in Sachsen, hätten erst eine rechtliche Handhabe gegen ihre Arbeitgeber, wenn ihr Stundenlohn 2,04 Euro unterschreitet. ….Kommune und Kreis werben mit Dumpinglöhnen Miese Arbeitsbedingungen bei Billigfrisören 4. Juli 2012, 22:15 Uhr In der Kritik Miese Arbeitsbedingungen bei Billigfrisören 24.05.2012 EU-Vergleich des WSI- Armut unter Beschäftigten und Arbeitslosen in Deutschland besonders stark gestiegen weiterlesen Ist ein Stundenlohn von 2 Euro sittenwidrig? Geschichtsbuch der Finanzen Dass Geld die Welt regiert, ist eine triviale Wahrheit. Wie das Geld-Regime jedoch entstand und wie es sich an der Macht hält, ist eine komplexe und umstrittene Geschichte. Für Christina von Braun ist Geld ein äußerst abstraktes Zeichensystem und anders als oft unterstellt gerade kein Symbol für den vereinfachten Tausch materieller Güter. |
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| | #263 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 24.02.2009
Beiträge: 224
| Also ich kann mich erinnern, das hier mal von 7,5 Mio.+ Leistungsbeziehern die Rede war. Da sind 5,irgendwas Mio. doch eine enorme Verbesserung |
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| | #264 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 25.07.2009 Ort: Brandenburger Pampa
Beiträge: 1,041
| Ist es wirklich eine ? Die Zahlen differieren, informier dich mal parallel dazu, wie Mensch auf diese Zahlen kam. Das kann einiges erklären.
__________________ Für chinesische Löhne arbeiten und zu deutschen Preisen leben müssen ? Nicht mit mir ! Jeder sollte seinen berufsüblichen Lohn kennen, unabhängig davon, ob ZAF oder nicht. Seht in den Lohnspiegel ! Der Westlohn ist maßgebend. »Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören.« (Arthur Schopenhauer) |
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| | #265 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 3,940
| Zitat:
nach § 99 Betriebsverfassungsgesetz gibt es die Pflicht, daß der Unternehmer alle Jobs von arbeitswissenschaftlichen Fachleuten sachlich bewerten läßt. Das nennt man durch Anforderungsstudien erzielte Eingruppierungsunterlagen. Als Ergebnis hat man damit stichhaltige Beweismittel in der Hand, was die Arbeit juristisch in der Menge und Qualität der erfüllten Arbeitsleistung wert ist. Damit ist ein gesetzlicher Anspruch auf Tariflohn oder -gehalt je Branche oder Berufsgruppe durchsetzbar und nicht nur auf mickriger Mindestlohnbasis. Es ist bloß ein Frage der Einsicht und Vernunft als Unternehmer seine Belegschaft anständig zu behandeln. Aber denen ist die Profitsucht und Machtgier wichtiger. Deshalb bedienen sich Unternehmer ihrer Politmajonetten und Lobbyisten, um für sich Umsatz- und Profitprivilegien ungerechtfertigt anzumaßen. Anstelle der Grundsicherung benötigt man eine existenzsichernde Mindestrente, die dem allgemeinem Lohn- und Gehaltsniveau, der Lebenshaltungskosten und Inflationsrate folgt. Tariflöhne und -gehälter dürfen nicht zeitverschwendet wie auf arabischen Basaren billigst feilschend zwischen den angeblichen Tarifparteien ausgehandelt werden, sondern per Gesetz flächendeckend verordnet werden, wenn man denn eine Arbeiterregierung an der Macht hätte. Es geht, wenn man will. Die DDR hat das Prinzip vorgemacht, juristisch geregekt in ihrem Arbeitsgesetzbuch und in den Rahmenkollektivverträgen (RKVs) der Branchen. Nach demselben Strickmuster kann es auch die BRD. Problem: Die Unternehmerverbände der BRD wollen kein bundesweit einheitlich gültiges Arbeitsgesetzbuch. Aber die Manteltarifverträge sind das Synomym der Rahmenkollektivverträge der DDR. Man muß ers nur sozisl wollen für sein Volk. Aber die BRD hat eben nur 4 menschenverachtende Internehmerparteien. Und die wollen nicht. | |
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| | #266 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland Arbeitsmarkt August 2012 Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt." Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für August 2012 Seite 51 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im August 2012 müssen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.257.187 Personen ALG I (837.093 ) oder ALG II (4.420.094 ) Hilfeleistungen beziehen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,2 % 3.841.032 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht August 2012 unterbeschäftigt somit verharrt die Quote bei 8,9 % 2.905.112 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. 3.1 Entwicklung im Bund - Die Arbeitslosigkeit hat sich von Juli auf August um 29.000 oder 1 Prozent auf 2.905.000 erhöht. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im August um 4.000 oder 0,1 Prozent gestiegen. Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den August 2012 einen Anstieg von 9.000, (BA – Bericht August 2012 Seite 13f -3.1) Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im August 2012 842.274 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht August 2012 Seite 83 *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert Am aktuellen Rand werden die Daten aufgrund von unterschiedlicher Untererfassung mit Erfahrungswerten hochgerechnet. Dies gilt jedoch noch nicht für Daten der zkT, was den Vorjahresvergleich einschränkt. Endgültige statistische Ergebnisse zum Einsatz arbeitsmarktpol. Instrumente stehen erst nach einer Wartezeit von drei Monaten fest. 1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. 2) […] 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2012 (Datenstand Juni 2012) nur ca. 59 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst. 4) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, da nur statistische Daten der zugelassenen kommunalen Träger vorliegen. 5) Aus technischen Gründen werden nicht alle Teilnahmen erfasst. Es ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen. 6) Zum gesamten Umfang der Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben sind Erläuterungen in den methodischen Hinweisen enthalten 7) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III, da dazu ab April 2012 statistische Daten nicht mehr vorliegen Oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt. An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ mit dem applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert (z:B. bei RTL oder Bild), die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes. Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde … Zuerst war ich etwas verwirrt als der Nachrichtensprecher mit der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündete das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wurde sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere. Renten Regierung senkt Rentenbeitrag - Ab Anfang nächsten Jahres soll der Satz 19,0 Prozent betragen. …Gesetzesvorlage droht im Bundesrat zu scheitern – auch am Widerstand einiger Unionsgeführter Länder. Ein 2,7 Milliarden Euro Wahlgeschenk an die Arbeitgeber. Meine Frage in die Runde, sollen die Rentenbeiträge (um -0,6 Prozentpunkte = pro 1000 € Einkommen um 3 € für den Arbeitnehmer abgesenkt oder die Altersrenten von Rentnern in Altersarmut erhöht werden? Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken. Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern Leistungsempfänger SGB II 4) * 6.948.673 Personen Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit * 837.093 Personen - erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 4.420.094 Personen - nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte * 1.691.486 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Zahl der offenen Stellen - wurde seit April konstant mit 499.000 Arbeitsstellen beziffert Sie ist im August von (Juli 499.847) auf 493.380 offene Stellen abgesunken BA Bericht August 2012 Seite 51. Der Stellenindex der BA (BA-X) stieg entgegen diesen Trend von 163 auf 164 an. 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen - BA Bericht August Seite 11 Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im August saisonbereinigt um 4.000 verringert, nach -7.000 im Juli. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im August auf 493.000 Arbeitsstellen. Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht August 2012 Nachdem die Frühjahres- und Sommerbelebung 2012 am Arbeitsmarkt sehr marginal ausgefallen ist. Beginnt nun die Herbstflaute. Somit müssen nach offiziellen Angaben im August 2012 trotz politisch und medial suggerierter Vollbeschäftigung 5.257.187 Personen ALG I oder ALG II beziehen Rund 4,5 Millionen erwerbsfähige Personen müssen Hartz IV Leistungen beziehen. Ist oder war Deutschland tatsächlich auf der Schnellstraße zur Vollbeschäftigung (Rekordbeschäftigung) ist das ein Jobwunder? Herrscht tatsächlich ein Mangel an Fachkräften oder wird dieser nur suggeriert? Die demografische Entwicklung die unfreiwillige Frühverrentung und der völlig ausufernde Niedrigstlohnbereich senken die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen ab. Hingegen auch die Vollzeitbeschäftigung immer weiter absinkt die Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit boomt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.948.673 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 60,81 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++ Der Lösungsansatz ist klar und deutlich erläutert. Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD Zum Beispiel: - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Hartz IV und die Folgen Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben? Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen [url= Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist - YouTube ]Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist[/url] Faktencheck „Jobboom“ DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. … "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im August 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so PS: Frau von der Leyen hat in einem Interview das MoMa am 31.07.12 bekräftigt dass sie bei den Frühindikatoren Zeitarbeit und Kurzarbeit keinen Hinweis auf eine wachsende Arbeitslosigkeit erkennen kann. Zudem betonte Frau von der Leyen das in D die niedrigste statistisch erfasste Arbeitslosigkeit seit Jahren gibt. Im Wortlaut: … Die Dynamik des Sinkens der Arbeitslosigkeit hat etwas abgenommen, aber wir sind auf einem langjährigen Tiefstand der Arbeitslosigkeit." Es gebe immer noch viele offenen Stellen. "Die Unternehmen suchen eher Fachkräfte, als dass sie zu viele Arbeitskräfte haben. Und auch die Frühindikatoren, also Zeit- und Kurzarbeit, die auf eine Krise hinweisen, sind vollständig unaufgeregt…. Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Sybillas Kommentar: In den gleich gestimmten Systemmedien Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus wird im Gleichklang vom Schlaraffen- und Jobboomland Deutschland berichtet. Über acht Millionen von prekären Beschäftigungen werden zum Jobboom oder gar zum Jobwunder mystifiziert. Die Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und die gleich gestimmten Medien feiern euphorisch die „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, oder 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz schnell ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Der „Jobboom findet vor allem in Minijobs und der Leih und Zeitarbeit statt. Die BA Statistik versteckt viele Menschen in Ein-Euro-Jobs, Bürgerarbeit oder anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen oder Beschäftigungsgesellschaften. Ebenso werden diverse Gruppe von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) aus der Statistik aus.. Andere haben sich nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückgezogen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Viele Arbeitslose werden mit prekären Jobangeboten im Niedrigstlohnsektor überhäuft. Nach dem Motto: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Wer das komplette Zahlenwerk der BA detailliert betrachtet, wird dann doch sehr ernüchtert. Entgegen der politischen und medialen Lobgesänge ist die Lage am Arbeitsmarkt im besonderem im Niedrigstlohnbereich bei weiten schlechter als von Politik und Massenmedien den Massen und den Bürgern suggeriert wird, So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen. Die Aussichten: ZEW-Index: Vierter Rückgang in Folge ZEW - Konjunkturerwartungen fallen auf Jahrestief ifo-Index - Geschäftsklima zum vierten Mal in Folge eingetrübt ifo-Index Geschäftsklima zum vierten Mal in Folge eingetrübt Die Schulden in D steigen trotz Überschuss der Sozialversicherung voraussichtlich um 42 Mrd. Euro in 2012 auf über 2 Billionen Euro an Pressemitteilung Nr. 288 vom 23.08.2012 1. Halbjahr 2012: Staat realisiert Überschuss von 8,3 Milliarden Euro Der Finanzierungssaldo des Staates betrug im ersten Halbjahr 2012 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) + 8,3 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 299,5 Milliarden Euro) errechnet sich daraus eine Quote von + 0,6 %. Ausschlaggebend dafür war ein Überschuss der Sozialversicherung in Höhe von 11,6 Milliarden Euro, dem ein Defizit der Haushalte von Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 3,3 Milliarden Euro gegenüberstand. Nur der imaginäre Konsumklimaindex der GfK bleibt stabil die Aussichten positiv die Suggestion der Großen Kauflust“ der Konsumenten erhalten. DGB-Verteilungsbericht Seite 11 Abbildung 1.3: Entwicklung der Wachstumsindikatoren der deutschen Wirtschaft 2000-2010 DGB-Verteilungsbericht Seite 38 Tabelle 4.4: Betriebsüberschuss, Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen der privaten Haushalte Die ernüchternde Erkenntnis ist, dass vor allem die Konsumausgaben des Staates von 2000 – 2.Quartal 2011 um 14 % die des privaten Konsum um 5 % und das BIp um 12 % gestiegen sind. Das heißt der private Konsum unterschreitet sowohl die Wachstumsrate der Konsumausgaben des Staates als auch die Wachstumsrate des BIP. Diese Betrachtung bestätigt das die robuste/gestiegene Kauflaune der Verbraucher ein „potemkinsches Dorf“ ist. GfK-Konsumklimaindex bleibt stabil Große Kauflust trotz Konjunktursorgen … verharrt der Konsumklima-Index auch für September unverändert auf dem Niveau des Vormonats bei 5,9 Prozent Tja „Große Kauflust“ an dieser Stelle sollte, wie in Sitcoms üblich, das johlende Publikum von der Festplatte eingespielt werden. Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland steigt auf Rekordhöhe. Immer mehr Obdachlose im Land Immer mehr junge Menschen sind ohne Wohnung Immer mehr Obdachlose im Norden Sozialstaat Deutschland – Zweiter Wohnungsloser in Berlin erfroren Erstellt von Sybilla am 30.08.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #267 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2006 Ort: Riesa/Sachsen
Beiträge: 3,940
| Danke Sybille, das Thema Arbeitslosenverfälschungsstatistik ist so ätzend wie es
Also zünden wir den Stern der CDU/CSU- und FDP-Planerfüllung zu jedem Monatsersten an. Wann wird der denn auf den FDP- und den CDU/CSU-Parteigeschäftssitzen nun endlich mal angezündet? Alles andere ist Sozialismus: Guido Westerwelle das Opfer - heute-show 19.03.2010 - YouTube Guido Westerwelles Binsenweisheiten - heute-show 19.02.2010 - YouTube |
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| | #268 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – September 2012 Prolog Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung. Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus Einleitung Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt." Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA September 2012 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für September 2012 Seite 48 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im September 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.176.403 Personen ALG I (791.928) oder ALG II (4.384.475) Hilfeleistungen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 % 3.752.934 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht September 2012 unterbeschäftigt somit verharrt die Quote bei 8,7 % 2.788.243 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Leistungsempfänger SGB II/SGB III Gesamt + 1.684.818 Personen Sozialgeld (SGB II 4) ==* 6.861.221 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.861.221 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 58,78 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht September Seite 11 Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im September saisonbereinigt um 4.000 verringert, nach -5.000 im August. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im September auf 485.000 Arbeitsstellen. 3.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht September 2012 Seite 12 f -3.1) Die Arbeitslosigkeit hat sich von August auf September im Zuge der Herbstbelebung um 117.000 oder 4 Prozent auf 2.788.000 verringert. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im September um 143.000 oder 5 Prozent gesunken. Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im September 2012 888.557 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht September 2012 Seite 80 1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich. 2) […] 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - März 2012 (Datenstand Juni 2012) nur ca. 59 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst. 4) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, da nur statistische Daten der zugelassenen kommunalen Träger vorliegen. 5) Aus technischen Gründen werden nicht alle Teilnahmen erfasst. Es ist von einer Untererfassung der Teilnahmen auszugehen. … Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht September 2012 So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt. An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes. Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde … In der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündeten viele Medien das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wird sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere. Langzeitstudie über Kinderarmut Armut ist größter Risikofaktor für kindliche Entwicklung Faktencheck „Jobboom“ Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. … "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im September 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Kinderarmut weiter auf hohem Niveau Immerhin: Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, hat sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81 000 verringert.. …parallel dazu sei die Anzahl der Bezieher des so genannten Kinderzuschlags enorm angestiegen… Durch den Kinderzuschlag wird der Hartz-IV-Bezug vermieden. Trotzdem stehen solche Familien finanziell nicht besser da. Während es Ende 2005 nur knapp 41 000 Kinder gab, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, waren es im August 2012 bereits mehr als 210 000. Ebenso ist durch die allgemeine demografische Entwicklung die Gesamtzahl der Kinder seit 2005 erheblich abgesunken. “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Regierung senkt Rentenbeitrag - Ab Anfang nächsten Jahres soll der Satz 19,0 Prozent betragen. …Gesetzesvorlage droht im Bundesrat zu scheitern – auch am Widerstand einiger Unionsgeführter Länder. Ein 2,7 Milliarden Euro Wahlgeschenk an die Arbeitgeber. Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken. 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Hartz IV und die Folgen Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben? Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen Verarmt, verstorben, verscharrt - Wenn der Tod zu teuer ist - YouTube Auch die Zahl der Wohnungslosen nimmt aufgrund von Armut zu. Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland steigt auf Rekordhöhe. Immer mehr Obdachlose im Land Immer mehr junge Menschen sind ohne Wohnung Immer mehr Obdachlose im Norden Sozialstaat Deutschland – Zweiter Wohnungsloser in Berlin erfroren +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++ Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung Stand 17.09.2012 17:00 Der Lösungsansatz Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD Zum Beispiel: - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern Die Aussichten: ZEW-Index: Erholt sich nach vierten Rückgang in Folge ....Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen um 7,3 Punkte auf minus 18,2 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung mitteilte…. Zum 5. Mal in Folge Ifo-Index sinkt auf 31-Monats-Tief - Schwacher Export drückt Stimmung bei Firmenchefs DGB-Verteilungsbericht Seite 11 Abbildung 1.3: Entwicklung der Wachstumsindikatoren der deutschen Wirtschaft 2000-2010 Steuerzahlerbund - Steuereinnahmen im August explodieren ….Insbesondere schlug nach Angaben des Finanzministeriums die Kapitalertragssteuer auf eine Dividendenausschüttung zu Buche; diese ließ die Einnahmen aus dieser Steuerart laut Verband von 39 Millionen Euro im August 2011 auf fast 515 Millionen Euro im August 2012 hochschnellen…. Bund hält Neuverschuldung trotz Nachtragshaushalt stabil bei 32,1 Mrd. Euro Dem Reuters am Dienstag vorliegenden Entwurf für den Zweiten Nachtragshaushalt 2012 zufolge will sich der Bund dieses Jahr unverändert 32,1 Milliarden Euro frisches Geld am Kapitalmarkt borgen. Möglich wird die stabile Neuverschuldung durch die bisher günstige Haushaltsentwicklung in diesem Jahr. Nur der imaginäre Konsumklimaindex der GfK bleibt konstant stabil. Die Suggestion der Großen Kauflust“ der Konsumenten wird weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt. GfK - Konsumklimaindex bleibt stabil - Große Kauflust trotz Konjunktursorgen. Branchenbeben Autofirmen fürchten heftigste Krise seit Jahrzehnten Tja „ die (G)große Kauflust“ an dieser Stelle sollte, wie in Sitcoms üblich, das johlende Publikum von der Festplatte eingespielt werden. DGB-Verteilungsbericht Seite 38 Tabelle 4.4: Betriebsüberschuss, Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen der privaten Haushalte Die ernüchternde Erkenntnis ist, dass vor allem die Konsumausgaben des Staates von 2000 – 2.Quartal 2011 um 14 % die des privaten Konsums um 5 % und das BIP um 12 % gestiegen sind. Das heißt der private Konsum unterschreitet sowohl die Wachstumsrate der Konsumausgaben des Staates als auch die Wachstumsrate des BIP. Diese Betrachtung bestätigt dass die robuste/gestiegene Kauflaune der Verbraucher ein „potemkinsches Dorf“ ist. Epilog Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Erstellt von Sybilla am 27.09.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #269 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 1,431
| Das die deutsche Politik Arm in Arm mit der Wirtschaft samt diversen Gesellschaften wie Bertelsmann und Co. sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch Potomkinsche Dörfer herzeigen ist und wird immer mehr Bürgern klar. Spätenstens dann wenn Großfirmen massenhaft Mitarbeiter entweder entlassen oder aber sich aus D verabschieden oder eben insolvent gehen, fragen sich doch immer mehr Menschen bei den dann folgenden Lobhudeleien in den Medien bezüglich der tollen Arbeitslosenstatistik, - wie zum Geier kann es möglich sein das die Arbeitslosigkeit angeblich sinkt während z.B. 18 000 Schlecker Mitarbeiterinnen entlassen wurden auf einen Schlag, nicht einmal einbezogen all jene die "nur" zu Hunderten im selben Zeitraum auf die Straße geworfen werden. Wer fragt eigentlich wieviele arbeitssuchend sind OHNE Bezüge vom Amt zu bekommen, schlicht weil deren Partner/in noch relativ "gut" verdient bzw. weil zusammen mit dem Wohngeld ect. diese Familien gerade noch so über die Runden kommen, sich ALG II auf keinen Fall antun wollen solange sie ausweichen können, irgendwie. Wer fragt wo denn die über 58 Jährigen in den Rechnungen bleben, die jungen Menschen die noch bei ihren Familien leben MÜSSEN und dort entweder zur BG gezählt werden oder aber von der Familie oder dem Freund/in "ausgehalten" werden um eben nicht dieses Kainsmal des ALG II tragen zu müssen. Fein auch, - denn solange man diese jungen Menschen zwingt in ihren Elternhäusern zu bleiben kann man, - so diese Eltern noch ausreichend verdienen, eben aus dem ALG II schubsen. Wie kann es sein das volljährige Bürger bis zu ihrem 25 Jahr gezwungen werden in ihren Kinderzimmern bei den Eltern zu wohnen und wie kann es sein das diese Eltern gezwungen werden ihre lange volljährigen "Kinder" bei sich zu beherbergen UND vollständig zu ernähren, kleiden ect. pp. ? Wo bleiben in der Statistik die kranken Bezieher, welche unbedingt ins ALG II geschubst worden sind damit die Städte und Gemeinden die von der eigenen Sozialkasse weg haben, die allerdings bei genauer Betrachtung entweder in Wirklichkeit gar nicht mehr oder nur noch stark begrenzt arbeitsfähig sind. Ich gehe davon aus das die Zahl der tatsächlichen Arbeitssuchenden in diesem Land sogar bei Einbeziehung all dieser Fakten noch wesentlich höher liegt als Sybilla hier darlegen kann, - eben mangels genauer oder auch nur ansatzweiser Zahlen dafür. Aber solange diese deutsche "Eliten"mischpoke dem Ausland suggerieren kann D stehe wie ein Fels in der Brandung und hier sei das wahre paradies ohne Probleme, solange man das auch noch weiterhin versucht den deutschen Bürgern mantramäßig unterzujubeln UND der "Erfolg" noch entsprechend ist, so lange wird sich eben nix ändern. Gott sei Dank, - wir haben noch menschen wie Sybilla die uns zumindestens die existierenden offiziellen Zahlen liefern, - soweit sie überhaupt vorhanden sind. Diese sind bereits entsetzlich genug. Aber was ist eben mit den nicht existenten Zahlen ? |
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| | #270 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 03.02.2007 Ort: Wolkenstein
Beiträge: 1,385
| @Sybilla, mal einen ganz großen Dank für die monatliche Veröffentlichung der wahren Zahlen.
__________________ Was des Volkes Hände schaffen, ist des Volkes Eigen. Heinrich Lersch |
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| | #271 |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 27.05.2012
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| | #272 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Oktober 2012 Prolog Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden. Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung. Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus Schlagwörter Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen Faktencheck „Jobboom“ Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 % Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1% ZEW- Konjunkturerwartungen steigen Ifo – Index sinkt überraschend Wirtschaft im Rückwärtsgang Produktionsstopp Bei MAN stehen die Bänder still Einleitung Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt." Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Oktober 2012 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für Oktober 2012 Seite 48 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im Oktober 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.128.986 Personen ALG I ( 783.263 ) oder ALG II ( 4.345.723 ) Hilfeleistungen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 % 3.717.379 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht August 2012 unterbeschäftigt 8,6 % 2.753.354 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. Leistungsempfänger Gesamt + 1.677.978 Personen Sozialgeld (SGB II 4) * 6.806.964 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.806.964 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 57,43 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Oktober Seite 11 2.1 Gemeldete Arbeitsstellen Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Oktober saisonbereinigt um 7.000 ver-ringert, nach -5.000 im September. Nicht sai-sonbereinigt belief sich der Bestand im Oktober auf 468.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 32.000 oder 6 Prozent, nach -17.000 oder -3 Prozent im Sep-tember. 3.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht Oktober 2012 Seite 12 f -3.1) Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 35.000 oder 1 Prozent auf 2.753.000 verringert. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im Oktober um 87.000 oder 3 Prozent gesunken. Das Sai-sonbereinigungsverfahren errechnet für den Oktober 2012 einen Anstieg von 20.000, nach jeweils +12.000 im September und August. Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im Oktober 2012 924.076 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Oktober 2012 Seite 80 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Oktober 2012 So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt. An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes. Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde … In der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündeten viele Medien das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wird sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere. Langzeitstudie über Kinderarmut Armut ist größter Risikofaktor für kindliche Entwicklung Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 369 vom 23.10.2012: Jede/r Fünfte in Deutsch*land von Ar*mut oder sozi*aler Aus*gren*zung betrof*fen – Etwa jede/r Fünfte (19,9 %) in Deutschland – das sind rund 16 Millionen Menschen – war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %) Faktencheck „Jobboom“ Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. … "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im Oktober 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Kinderarmut weiter auf hohem Niveau Immerhin: Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, hat sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81 000 verringert.. …parallel dazu sei die Anzahl der Bezieher des so genannten Kinderzuschlags enorm angestiegen… Durch den Kinderzuschlag wird der Hartz-IV-Bezug vermieden. Trotzdem stehen solche Familien finanziell nicht besser da. Während es Ende 2005 nur knapp 41 000 Kinder gab, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, waren es im August 2012 bereits mehr als 210 000. Ebenso ist durch die allgemeine demografische Entwicklung die Gesamtzahl der Kinder seit 2005 erheblich abgesunken. “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Regierung senkt Rentenbeitrag - Ab Anfang nächsten Jahres soll der Satz 19,0 Prozent betragen. …Gesetzesvorlage droht im Bundesrat zu scheitern – auch am Widerstand einiger Unionsgeführter Länder. Ein 2,7 Milliarden Euro Wahlgeschenk an die Arbeitgeber. Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken. 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 % Die Absenkung von 0,7 Prozentpunkte bringt pro 1000 € Einkommen ein plus von 3,5 € /Monat für Arbeitnehmer. Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1% Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Hartz IV und die Folgen Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben? Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++ Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung Stand 17.09.2012 17:00 Der Lösungsansatz Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD Zum Beispiel: - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern Die Aussichten: ZEW- Konjunkturerwartungen steigen – Gesunkene Risiken Zum 6. Mal in Folge Ifo – Index sinkt überraschend Wirtschaft im Rückwärtsgang Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich immer weiter… DGB-Verteilungsbericht Seite 11 Abbildung 1.3: Entwicklung der Wachstumsindikatoren der deutschen Wirtschaft 2000-2010 Steuerzahlerbund - Steuereinnahmen im August explodieren ….Insbesondere schlug nach Angaben des Finanzministeriums die Kapitalertragssteuer auf eine Dividendenausschüttung zu Buche; diese ließ die Einnahmen aus dieser Steuerart laut Verband von 39 Millionen Euro im August 2011 auf fast 515 Millionen Euro im August 2012 hochschnellen…. Bund hält Neuverschuldung trotz Nachtragshaushalt stabil bei 32,1 Mrd. Euro Dem Reuters am Dienstag vorliegenden Entwurf für den Zweiten Nachtragshaushalt 2012 zufolge will sich der Bund dieses Jahr unverändert 32,1 Milliarden Euro frisches Geld am Kapitalmarkt borgen. Möglich wird die stabile Neuverschuldung durch die bisher günstige Haushaltsentwicklung in diesem Jahr. Nur der imaginäre Konsumklimaindex der GfK steigt gegen jeden Trend. Die Suggestion der Großen Kauflust“ der Konsumenten wird weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt. []GfK-Index lässt hoffen: Deutsche im Kaufrausch wie seit fünf Jahren nicht - Konjunktur - FOCUS Online - Nachrichten Deutsche im Kaufrausch wie seit fünf Jahren nicht. [/url] Klar das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür der „alljährliche“ Kaufrausch der dann doch nüchterner ausfällt als erwartet. ... 28. Oktober 2012 Produktionsstopp Bei MAN stehen die Bänder still Branchenbeben Autofirmen fürchten heftigste Krise seit Jahrzehnten Tja „ die große Kauflust“ an dieser Stelle sollte, wie in Sitcoms üblich, das johlende Publikum von der Festplatte eingespielt werden. DGB-Verteilungsbericht Seite 38 Tabelle 4.4: Betriebsüberschuss, Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen der privaten Haushalte Die ernüchternde Erkenntnis ist, dass vor allem die Konsumausgaben des Staates von 2000 – 2.Quartal 2011 um 14 % die des privaten Konsums um 5 % und das BIP um 12 % gestiegen sind. Das heißt der private Konsum unterschreitet sowohl die Wachstumsrate der Konsumausgaben des Staates als auch die Wachstumsrate des BIP. Diese Betrachtung bestätigt dass die robuste/gestiegene Kauflaune der Verbraucher ein „potemkinsches Dorf“ ist. Epilog Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Erstellt von Sybilla am 30.10.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #273 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 07.07.2006
Beiträge: 180
| celleheute.de berichtete am 30.10.2012 über die sinkenden Arbeitslosenzahlen: Leichte Herbstbelebung am Arbeitsmarkt im Landkreis Celle | CelleHeute Das BSG – Celle 2012 Bunt – Sozial – Gerecht e. V. stellt in einem offenen Brief Fragen an die Geschäftsführung des Jobcenters im Landkreis Celle: Sehr geehrte Frau Feltz-von Einem, sehr geehrter Herr Weber, wir wundern uns über den Bestand der Arbeitsuchenden im Monat Oktober (s. S. 6 des Arbeitsmarktreportes Oktober 2012). Arbeitsmarktberichte - www.arbeitsagentur.de Dort ist auch nachzulesen, dass Celle im Monat September 18.684 Personen in Celle im Bestand hatte. Sehen wir uns allerdings den Arbeitsmarktreport September 2012 an (Seite 6), gibt es dort noch 23.560 Arbeitsuchende. Wie lässt sich der wundersame Schwund von 4.876 Personen innerhalb eines Monats erklären? Ähnliche Ungereimtheiten sind uns auch beim Vergleich der Zahlen des Monats August aufgefallen. Informieren Sie doch bitte die interessierte Celler Bevölkerung, wie diese Zahlen zustande kommen. Neugierige Grüße sendet das Team vom BSG - Celle 2012 Bunt - Sozial - Gerecht e. V.
__________________ In der ganzen Welt gibt es etwa 40 Millionen Gesetze, und das nur, um den Zehn Geboten Geltung zu verschaffen... |
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| | #274 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – November 2012 Prolog Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Geschönter Armutsbericht 29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird! Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird. Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden. Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung. Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus Schlagwörter Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen Faktencheck „Jobboom“ Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 % Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1% Einleitung Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt." Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA November 2012 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für November 2012 Seite 51 (Ich gehe davon aus, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im November 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.140.690 Personen ALG I (805.816) oder ALG II (4.334.874 ) Hilfeleistungen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 % 3.746.414 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht November 2012 unterbeschäftigt 8,6 % 2.751.480 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. 957.098Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3) Leistungsempfänger Gesamt + 1.675.735 Personen Sozialgeld (SGB II 4) * 6.816.425 Personen ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.816.425 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 58 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) 3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht November Seite 11 3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im November saisonbereinigt um 2.000 verringert, nach -7.000 im Oktober. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im November auf 451.000 Arbeitsstellen. 4.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht November 2012 Seite 12 f -3.1) 4.1 Entwicklung im Bund Die Arbeitslosigkeit hat von Oktober auf November geringfügig um 2.000 oder 0,1 Prozent auf 2.751.000 abgenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im November um 17.000 oder 1 Prozent gesunken. Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Laut vorläufiger Schätzung/Hochrechnung der BA sind im November 2012 957.098 Personen Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht November 2012 Seite 83 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht November 2012 So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt. An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes. Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Viele Systemmedien berichten im gleich gestimmten Gleichklang von einem Beschäftigungsrekord. Hamburger Billig-Löhner: So werden wir ausgebeutet… Taxifahrerin: 3,50 Euro/Stunde … Wachmann: 4,15 Euro/Stunde …DHL-Kurierfahrer: 5,30 Euro/Stunde … In der inzwischen üblichen hysterisch-euphorischen Stimme verkündeten viele Medien das immer mehr Personen in einer lebenslangen Vollzeitarbeitsstelle beschäftigt sind. Aber bei detaillierter Betrachtung wird sehr schnell kristallklar, das diese Personen weder eine ausreichende Altersrente der GRV erwarten dürfen, noch dass das erzielbare Einkommen für eine private Altersvorsorge ausreichend ist. Tatsächlich, Personen die heute zu Niedrigstlöhnen beschäftigt sind werden lebenslang auch im hohen Alter arbeiten müssen. Die Früchte ihrer Arbeit ernten in Form von steigenden Profiten andere. Langzeitstudie über Kinderarmut Armut ist größter Risikofaktor für kindliche Entwicklung Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 369 vom 23.10.2012: Jede/r Fünfte in Deutsch*land von Ar*mut oder sozi*aler Aus*gren*zung betrof*fen – Etwa jede/r Fünfte (19,9 %) in Deutschland – das sind rund 16 Millionen Menschen – war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %) Faktencheck „Jobboom“ Der „Beschäftigungsboom“ Atypisch Beschäftigte (in Mio.) nach Erwerbsformen in den Jahren 1999, 2008 bis 2010 Balkendiagramm DGB-Verteilungsbericht Seite 13 „Schnellstraße zur Vollbeschäftigung“ oder Einbahnstraße ins Prekariat?... Der Niedriglohnsektor ist in Deutschland so stark gewachsen wie in kaum einem anderen Industriestaat und erreicht mit 21 % fast US-amerikanische Verhältnisse. … "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" "Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen" Professor für Statistik über den Zahlenschwindel der Bundesagentur für Arbeit. (Die gewonnen Erkenntnisse des Interviews vom Mai 2011 sind auch im November 2012 zutreffend.) Unter 3 Millionen Arbeitslose und so Neue Zahlen zum deutschen Niedriglohnsektor kurbeln die Debatte um den Mindestlohn an. Knapp acht Millionen Beschäftigte müssen mit weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen,… Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse Unicef beklagt hohe Kinderarmut in Deutschland In Deutschland fehlt es den Kindern demnach am ehesten an Freizeitaktivitäten (6,7 Prozent). Nahezu 1 von 20 Kindern müsse auf eine tägliche warme Mahlzeit verzichten (4,9 Prozent). 4,4 Prozent hätten keinen Platz, an dem sie ihre Hausaufgaben machen könnten. 3,7 Prozent besäßen höchstens ein Paar Schuhe. 3,1 Prozent der unter 16-Jährigen erhielten nie neue Kleidung, sondern zum Beispiel getragene von älteren Geschwistern. …..Besonders häufig entbehrten Kinder in Deutschland wichtige Dinge, wenn die Eltern arbeitslos seien oder einen niedrigen Bildungsabschluss hätten. Kinderarmut weiter auf hohem Niveau Immerhin: Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, hat sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81 000 verringert.. …parallel dazu sei die Anzahl der Bezieher des so genannten Kinderzuschlags enorm angestiegen… Durch den Kinderzuschlag wird der Hartz-IV-Bezug vermieden. Trotzdem stehen solche Familien finanziell nicht besser da. Während es Ende 2005 nur knapp 41 000 Kinder gab, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen, waren es im August 2012 bereits mehr als 210 000. Ebenso ist durch die allgemeine demografische Entwicklung die Gesamtzahl der Kinder seit 2005 erheblich abgesunken. “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Personen unter 25 Jahren werden in die Bedarfsgemeinschaft mit ihren Eltern eingerechnet. Sie haben damit keinen eigenständigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Drei Viertel der unter 26-Jährigen wohnen noch bei ihren Eltern Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Die Altersrenten betrugen im Jahr 2000 im Mittelwert 1021 € sind aber bis ins Jahr 2011 im Mittelwert auf 953 € abgesunken. 45 Jahre Arbeit = 140 Euro Rente Pralle Kasse erlaubt Rentenbeitrag von 18,9 % Die Absenkung von 0,7 Prozentpunkte bringt pro 1000 € Einkommen ein plus von 3,5 € /Monat für Arbeitnehmer. Hingegen die Arbeitgeber ein Wahlgeschenk von rund 3 Milliarden Euro erhalten. Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1% Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Hartz IV und die Folgen Mutter durch Hartz IV Sanktionen gestorben? Erneute Hartz IV Todesopfer - Todesopfer durch Hartz IV Leistungsentzug. Die Verwaltung soll alle Erkenntnisse über Tod einer Mutter und ihres 2-jährigen Kindes in Burbach offenlegen +++Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer+++ Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Seite 32 Abbildung 4.1: Nominale und reale Entwicklung von Volkseinkommen, Unternehmens- und Vermögenseinkommen sowie Arbeitnehmerentgelten in Deutschland seit 1991 (Basisjahr = 2000) Entwurf des 4. Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung Stand 17.09.2012 17:00 Der Lösungsansatz Für einen solidarischen und verteilungsgerechten Sozialstaat Kernforderungen des SoVD Zum Beispiel: - Niedriglohnsektor bekämpfen - Mindestlöhne einführen - Minijobs abschaffen - sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen - Befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge eingrenzen - Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit wiederherstellen - Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Renten- Kranken- und Pflegeversicherung sichern Epilog Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Erstellt von Sybilla am 29.11.12 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Die wirtschaftliche und soziale Lage in Deutschland – Dezember 2012 Prolog Was ist Wahrheit? (Pontius Pilatus) Geschönter Armutsbericht 29. November 2012 05:21 Geschönter Armutsbericht Sozialverband warnt von der Leyen vor Zensur Wahrheit ist offensichtlich dass, das uns verschwiegen wird! Die wahre Lage wird meiner Erfahrung nach, nicht nur im Armutsbericht sondern auch im Arbeitsmarktbericht verschleiert ebenso wie eine ewig gute Kauflaune prognostiziert wird. Viele Medien und viele Bürger sind aufgrund dieser Erfahrungen in abgestumpft und kraftlos es ist die uralte Situation in der die Macht der Mächtigen der Ohnmacht der Ohnmächtigen gegenüber steht. Der Regular einer freien Presse ist in D nahezu ausgeschaltet. Welches Brot sie essen dessen Lied sie singen. So malen viele Medien eine Welt so wie sie der herrschenden Nomenklatura gefällt Wer weiß eigentlich, was von dem, was uns täglich in den Medien berichtet wird, wirklich wahr ist? Kaum jemand!... Manfred Lütz, Psychiater und Bestsellerautor, ist Experte für den Zweifel. Er hat ein Buch geschrieben, das "Bluff" heißt - und von "Fälschung der Welt" handelt - von den vielen scheinbaren Wahrheiten, die uns so Tag für Tag entgegengeballert werden. Wir können nicht entscheiden, ob das, was uns Medien und der Pressedienst der BA als Wahrheit suggerieren, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob uns das nur als ersehnte politisch erwünschte Wahrheit in unsere Köpfe gehämmert wird. „Was ist Wahrheit?“, Das ist die Frage, die ich an die Autoren in den Medien richte: Medienverantwortliche fragen das nicht, weil sie anfangen, sich für die Wahrheit zu interessieren, sondern weil sie damit schon längst aufgehört haben. Was ist Wahrheit? Diese Frage wird oft abfällig, spöttisch, zynisch beantwortet: „Was soll das schon sein, die Wahrheit? Wo kann man denn schon Wahrheit finden? Wenn man ihr begegnet, dann ist sie doch so sehr mit Irrtum und Lüge vermischt, dass niemand sie wirklich erkennen kann!“ Das Prinzip der Wahrheit wird durch das Prinzip der Masse abgelöst. Irgendwann verfestigt sich in unseren Köpfen eine Entwicklung nur weil es viele behaupten. Das ist eine völlig neue Dimension des Gerüchts und der Propaganda. Eine suggerierte Entwicklung im Medienzeitalter verfestigt sich in den Köpfen der Bürger durch epidemische Verbreitung. Der Journalist schreibt, dass was ist! Oder schreibt er doch nur das was der BA – Pressedienst verlautbart? Spiegel TV (RTL)-Mitarbeiter kündigt und packt aus Schlagzeilen Das Erfolgskonzept am Arbeitsmarkt ein ausufernder Niedriglohnsektor Hartz IV „ist ein voller Erfolg“ - Die Armut und der Reichtum in Deutschland wachsen Verbände: Armut ist in Deutschland politisch verordnet Faktencheck „Jobboom“ Arbeitslosenzahl steigt im Dezember 2012 auf 2,84 Millionen Mehr als drei Millionen der 4,33 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger sind Langzeitbezieher. Armut in Deutschland verfestigt sich Es wird einfach wegdefiniert, dieser hohe Berg von Arbeitslosen Mittelschicht schrumpft drastisch Familien – Kinderarmut durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse “Hotel Mama“ Niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland ? Die Folgen des Jobbooms Renten die in Altersarmut führen Pralle Kasse erlaubte Rentenbeitrag von 18,9 % ab Januar 2013 Rentnern droht nur eine Mini-Erhöhung der Bezüge Rentenanpassung - Renten steigen 2013 wohl nur um 1% Preise Inflation in Deutschland 2012 bei 2,0 Prozent Fakt Das Sozialgericht (SG) Berlin hält die Hartz IV-Regelsätze für verfassungswidrig und hat diese Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt. Sozialgericht Berlin S 55 AS 9238/12 "Der autoritäre Obrigkeitsstil der viele Menschen in den Niedriglohnsektor zwingt, so wie dieser im Hartz IV System angelegt ist, nimmt eine Hürde nach der anderen, weil er auf Gewöhnung setzt." Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen der BA Dezember 2012 Die offiziellen Zahlen des Pressediensts der BA im Detail betrachtet Offizieller BA - Zahlenbericht für Dezember 2012 Seite 78 (Es gibt viele Hinweise, dass im offiziellen BA Bericht in Schätzungen und Hochrechnungen nicht alle arbeitslosen Personen innerhalb Deutschland erfasst und gezählt werden.) Im Dezember 2012 beziehen nach offiziellen BA Schätzungen und Hochrechnungen 5.236.989 Personen ALG I (875.178) oder ALG II (4.361.811 ) Hilfeleistungen. Die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte beträgt 8,1 % 3.812.526 Personen sind laut offiziellen BA – Bericht Dezember 2012 unterbeschäftigt 8,8 % 2.839.821 Personen werden nach § 16 SGB III als arbeitslos in der offiziellen BA Statistik erfasst. 935.607Teilnehmer an ausgewählten Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik 3) Leistungsempfänger Gesamt 6.920.305 Personen 5.236.989 Personen ALG I (875.178) oder ALG II (4.361.811 ) + 1.683.316 Personen Sozialgeld (SGB II 4) ( nicht berücksichtigt sind Leistungsempfänger von Wohngeld, Kinderzuschlag, Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe SGB XII…) *4)Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden. (Im BA-Bericht Dezember 2004 wurden im Bereich des Arbeitslosengeld und der Arbeitslosenhilfe nur 4.321.000 Leistungsempfänger gezählt. Der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit stehen 6.816.425 Leistungsempfänger im Leistungsbezug im Rechtkreis SGB II/SGB III als (ALG I, ALG II, Sozialgeld) gegenüber das sind rund 60 % mehr Leistungsempfänger als im Dezember 2004. (Ohne Sozialhilfe diese im Jahr 2004 als auch im Jahr 2011 rund 1 Million Personen erhalten haben) 3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Bericht Dezember Seite 15 3.1 Gemeldete Arbeitsstellen Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen hat sich im Dezember saisonbereinigt um 4.000 verringert, nach -3.000 im November. Nicht saisonbereinigt belief sich der Bestand im Dezember auf 421.000 Arbeitsstellen. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang von 47.000 oder 10 Prozent, 4.1 Entwicklung im Bund (BA – Bericht Dezember 2012 Seite 14) 4.1 Entwicklung im Bund Die Arbeitslosigkeit hat von auf Dezember mit der beginnenden Winterpause um 88.000 oder 3 Prozent auf 2.840.000 zugenommen. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosenzahl im Dezember um 71.000 oder 2 Prozent gestiegen. Instrumente der Arbeitsmarktpolitik in der Systematik ab 04/2012 Bitte beachten Sie die Fußnoten im BA Bericht Dezember 2012 Seite 112 3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Juni 2012 (Datenstand September 2012) nur ca. 63 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst Quelle der Zahlen: BA – Monatsbericht Dezember 2012 So weit die schön gemalte Welt der Mythen und Märchen jene in den Systemmedien verkündet werden. Eines ist für mich kristallklar das Jobwunder steht nur auf dem BA Papier! Es ist der kreativen BA-Statistik entsprungen - oder, wir malen eine Welt, so wie sie uns gefällt. An die Tatsache dass die neuen „Arbeitsmarktzahlen“ dem hysterisch-euphorisch applaudierenden Publikum der Systemmedien verkündet werden, haben wir uns bereits gewöhnt. Was soll's, bei Sitcoms kommt das johlende Publikum auch von der Festplatte. Sozialpsychologische Massenlenkung oder besser Propaganda gestaltet sich heute wie früher. Um die Kommunikationssuggestion weit gehend zu erreichen, werden Stimmungsstimulanzien gesetzt, und scheinkritische Medienberichte publiziert, „Sündenböcke“ mit „unerhörten“ Lebensstil präsentiert, die zu gewünschten Aversionen anregen sollen. All das kannten schon die alten Sumerer, ein geeignetes Mittel, um die Massen psychologisch emotional und auch physisch in die „richtige“ Ideologie zu bewegen. Eine Schmierenkomödie epischen Ausmaßes. Epilog Die „Wahrheit“ die von der Nomenklatur aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik in den gleich gestimmten Medien euphorisch verkündet wird, suggeriert den Bürgern die „Große Kauflust“ und eine „Rekordbeschäftigung“ aufgebläht durch mehr als acht Millionen Mini und Midi und Teilzeitjobs obwohl jeden bewusst sein sollte, dass viele von ihrer Arbeit nicht leben können. Wahr ist 3 Euro 18 in der Stunde verdient eine Friseurin in Thüringen, 4 Euro 58 in der Stunde für eine Floristin in Brandenburg. Mehr als 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind im Niedriglohnbereich beschäftigt, Tendenz rasch ansteigend. Einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz haben nur noch 60 % aller Erwerbstätigen. Wahr ist auch das diverse Gruppen von Arbeitslosen (über 58 jährigen und die unter 25 Jährigen) in der Regel aus der offiziellen Statistik der Arbeitslosen verschwinden. Ebenfalls Wahrheit ist das sich andere Arbeitslose nach dem auslaufen des Arbeitslosengeldes I von den Jobcentern zurückziehen, sie sind zwar auf der Suche nach Arbeit, aber sie sind nicht im Sinne des SGB II bedürftig. Dazu gehören Frauen/Männer die über „Vermögen“ verfügen oder deren Partner ein „Einkommen“ erzielen das über der Grundsicherung liegt. Zur Wahrheit gehört auch dass viele Arbeitslose Jobangebote im prekären Bereich des Niedrigstlohnsektor erhalten und diese auch annehmen. Denn in Wahrheit heißt die Devise am „Arbeitsmarkt“: Kann die Arbeit von anderen noch billiger erledigt werden? Erstellt von Sybilla am 03.01.13 --- 11 Uhr 00 Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden |
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| | #276 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 1,431
| Zuerst wie stets meinen herzlichsten Dank an Sybilla für die neuesten Offenlegungen der staatsgeschönten Statistiken ! Damit habe ich zumindestens z.Z. mal wieder einen gewissen echten Überblick. Seit längerer Zeit habe ich mir angwöhnt mir ganz besonders die Kinder anzusehen bei privaten Einkäufen, Spaziergängen ect. pp. Bei genauer Betrachtung kann man mehr oder weniger leicht erkennen wie schlecht es inzwischen einigen Kindern geht. Schlechtes bis saumäßiges Schuhwerk, kaum an den Winter angepaßte Kleidung, sehr enge Kleidung ect. Immer öfters auch Kinder die "herumlungern" selbst schon mit unter 10 Jahren und auf Nachfrage antworten das Mutter / Eltern den ganzen Tag arbeiten, - oft genug in 2-3 "Jobs" und daher lange Zeit niemand zuhause ist. Das Geld reicht auch nicht für Hort, jedenfalls WENN ein Platz frei sein sollte und das Horte und Kindergärten allerspätestens um 17 Uhr die Pforten schließen ist da für die "Jobhopper" unter den Eltern auch wenig hilfreich. Mir ist aus dem Bekanntenkreis eine Familie bekannt, - Mutter arbeitet bei einer Bank, Vater bei einem Kleinunternehmer. 2 Kinder, - einer gerade 5 und der Andere 3 Jahre alt. Beide einen Kita- und Hortplatz, aber im Hort werden anscheinend eben keine Hausaufgaben gemacht und außerdem schaffen es die Eltern nicht bis 17,- Uhr die Kinder abholen zu können, - Wege einerseits zu lang und zudem massenhaft noch Überstunden, - TROTZDEM DIE AG GENAU WISSEN DAS DIE BEIDEN KLEINE KINDER HABEN UND BIS 17,- Uhr abgeholt sein müssen. ! Großeltern der eine Teil in Westdeutschland und es bleibt nur die Oma in Berlin, - aber DIE arbeitet noch und ist eben NOCH NICHT in Rente = hat keine Zeit. Was wird mit den Kindern ? Besser keine anschaffen wie so Viele ? Aber wenn sie schon mal da sind, - wem nutzen denn nun die Kitas und Horts BIS 17,- Uhr und Ferienschließungen ? Da haben wir es wieder, - das Fordern einerseits und das Fördern, welches die Erfüllung des Forderns erst möglich macht, wird auf ein absolutes und lächerliches = nicht hilfreiches Pensum herunter gefahren. Nicht nur die Arbeitssuchenden stehen unter dem Forderungszwang, sondern alle abhängig Beschäftigten außerhalb der Beamten. Ehrlich gesagt, - dieses Land ist völlig krank, die Gesellschaft ist völlig krank ! Angeschissen sind doch fast alle in diesem Land, einige ewige Ausnahmen einmal weggelassen. Wohin soll das eigentlich noch führen ? Wie lange lassen sich das denn die Bürger noch gefallen ? |
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| | #277 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 07.07.2006
Beiträge: 180
| Wir freuen uns immer wieder darüber, dass celleheute.de den Mut aufbringt, Sybillas Zahlen und die Kommentare unseres Vereins BSG – Celle 2012 Bunt – Sozial – Gerecht e. V. zu veröffentlichen (wie auch am 03.01.2013 und 04.01.2013): Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität | CelleHeute Arbeitslosenzahlen steigen im Landkreis Celle | CelleHeute Vielen Dank Herr Fehlhaber!!!
__________________ In der ganzen Welt gibt es etwa 40 Millionen Gesetze, und das nur, um den Zehn Geboten Geltung zu verschaffen... |
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| | #278 |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 19.04.2008
Beiträge: 289
| Sehr gut - BSG – Celle 2012 Bunt – Sozial – Gerecht e. V. |
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| | #279 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 27.05.2008 Ort: NRW
Beiträge: 2,781
| Als Ergänzung: Zitat:
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| | #280 | |
| Forumnutzer/in Registriert seit: 26.11.2012
Beiträge: 170
| Zitat:
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