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0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?; in Forum: Allgemein; Blogger und Rechtsanwalt Udo Vetter vom law blog veröffentlichte heute einen Fall der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Bei der beklagten Person, die Herr Vetter vertritt, wurden 0,9 Gramm Marihuana im Auto gefunden. ...
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Alt 02.03.2008, 21:33   #1
Redaktion
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Benutzerbild von Martin Behrsing
 
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Beiträge: 11.509
Standard 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?

Blogger und Rechtsanwalt Udo Vetter vom law blog veröffentlichte heute einen Fall der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Bei der beklagten Person, die Herr Vetter vertritt, wurden 0,9 Gramm Marihuana im Auto gefunden. Die Staatsanwaltschaft plädiert in ihrem Anschreiben auf eine Verurteilung wegen Anbau, Herstellung, Handeltreiben, Schmuggel und Erwerb von Betäubungsmitteln nach Paragraf 29 Abs. 1 BtMG. Im Höchstfall kann eine Verurteilung mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit einer entsprechenden Geldstrafe erfolgen.

gulli: 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?
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Martin

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Alt 02.03.2008, 21:50   #2
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Benutzerbild von Erntehelfer
 
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Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 682
Standard Da hilft nur eines;

Wer den Mut dazu hat, kann sich beim "Deutschen Hanfverband" an einem aktuellen Protestmailer beteiligen.
DHV- Protestmailer: Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen
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unchristliche CDU + unsoziale SPD = unfähige Regierung
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Alt 02.03.2008, 22:39   #3
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Benutzerbild von sickness
 
Registriert seit: 27.06.2006
Beiträge: 438
Standard

hier in rlp sind die mitunter genauso drauf.
ich weiss von jemandem, der zu 12 monaten auf 3 jahre bewährung verurteilt worden ist, weil er jemanden zu seinem dealer gefahren hat. einen bekannten haben sie zu 9 monaten auf 2 jahren bewährung verurteilt. wegen 30 gramm, die er auf dem weg zu rock am ring mit dabei hatte. aber selber schön auf den klos im bundestag für ne freie nase sorgen. so ist das halt in diesem staat. die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen, bzw. befördert sie...
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Alt 02.03.2008, 22:56   #4
angel6364
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Beiträge: n/a
Daumen runter

Ich halte das Thema hier für völlig fehl am Platze.
Ob irgendeine Droge legalisiert werden soll oder nicht, wieviel man besitzen darf,
seid Ihr noch ganz gescheit?

Malt Euch mal die Folgen aus...

Das muss nun wirklich nicht sein.

Viele Grüße,
angel
 
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Alt 03.03.2008, 00:47   #5
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Registriert seit: 16.04.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 1.835
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Na, da würde ich wie Gulli-Kommentatoren auch fast meinen: da ist dem Herr Staatsanwalt doch wohl die Textbausteinsammlung durcheinander geraten.

jedenfalls, so rät gulli ebenfalls, sollte man sich bei auch nur 0,0000x Gramm Räuchlein auf gar keinen Fall ablichten lassen und das Bildchen bei studiVZ einstellen
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Gruß! ethos07


Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder.
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Alt 03.03.2008, 00:47   #6
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Benutzerbild von HartzDieter
 
Registriert seit: 10.08.2005
Beiträge: 719
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Zitat:
Zitat von sickness Beitrag anzeigen
...aber selber schön auf den klos im bundestag für ne freie nase sorgen. so ist das halt in diesem staat. die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen, bzw. befördert sie...
Was ich bis heute nicht verstehe ist, warum eine sogenannte weiche Droge immer noch so verteufelt wird, während man die harte Droge Alkohol als Gesellschaftsdroge voll tolleriert, obwohl der Alkohol jedes Jahr sehr viele Todesopfer fordert, für die Abhängigen ein grausames Siechtum über Jahre bedeutet und ganze Familien zerstört.
Wieviele Tote gibt es durch Cannabis? Geht wohl gegen Null.
Die Raucher sprechen immer wieder von einer Einschränkung der persönlichen Freiheit wenn der Staat ein Verbot des Rauchens will.
Wohlgemerkt hier geht es ums Nikotin. Nikotin macht voll süchtig, Cannabis vielleicht psychisch abhängig. Wo bleibt denn hier der Gleichheitsgrundsatz?
Ich habe die 'Hippiezeit' erlebt und, obwohl ich schon älter bin, immer noch derselbe Mist, ich raffe es einfach nicht.
__________________
Auf dem Papier:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR...
und real:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST EINE GELD- UND MACHTFRAGE...

"Erlaubt mir, das Geld eines Staates auszustellen u. zu kontrollieren und es ist mir egal, wer seine Gesetze macht": Mayer Amsel Rothschild - Banker
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Alt 03.03.2008, 00:56   #7
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.150
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Weil auch die sogenannte weiche Droge irgendwann das Gehirn benebelt und Folgeschäden zeitigt und das ist bewiesen

Ich schliesse mich Angels Kommentar an

(Auch wenn die Forderungen des Staatsanwaltes tatsächlich überzogen klingen, möchte ich mal auf andere Länder hinweisen, die bereits bei einigen Gramm Drogenbesitz die Todesstrafe anwenden, das ist natürlich völlig inakzeptabel)
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Alt 03.03.2008, 02:15   #8
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Benutzerbild von WurzelZwerg
 
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Da muß ich mal Widersprechen.
Ich kenne Leute die rauchen seit mehr als 20 Jahren und haben sich ihr Gehirn noch nicht wech geblasen, anders als solche, die schon morgens ne Pulle Bier oder stärkeres brauchen um den Tag zu überstehen.

Wenn jetzt noch der Einwand kommt, das weiche Drogen eine Einstiegsdroge sind, dann muß ich ebenfalls herzlich lachen, denn es kommt auf den Charakter und die Willensstärke der Person an, die soetwas konsumiert.

Alles andere sind Spekulationen, Vermutungen und Behauptungen die die betreffenden Personen noch nicht einmal wissenschaftlich belegen oder beweisen können.

MfG
WurzelZwerg
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Alt 03.03.2008, 08:03   #9
Eka
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Zitat:
Zitat von WurzelZwerg Beitrag anzeigen
Wenn jetzt noch der Einwand kommt, das weiche Drogen eine Einstiegsdroge sind, dann muß ich ebenfalls herzlich lachen, denn es kommt auf den Charakter und die Willensstärke der Person an, die soetwas konsumiert.

MfG
WurzelZwerg
Da muss ich mal wehement widersprechen. Es mag sein, dass du Leute kennst die es 20 Jahre konsumieren und noch auf keiner anderen Droge umgestiegen sind. Aber es gibt tatsächlich genügend Menschen, die auf andere Drogen danach umgestiegen sind. Sagen wir mal....danach kam erstmal Ecstasy ....

Und doch verändert sich der Charakter eines Menschen in dem Moment wo er es konsumiert hat.... Alles ist egal usw....
Tagtägliches konsumieren fördert auch nicht unbedingt die Leistungsfähigkeit.

Ich lebe in einer Stadt, die gilt/galt als Drogenumschlagsplatz Nr.1. Es war nicht schön bekiffte Teenies rumlaufen zu sehen, zu sehen wie deren Verhalten sich ändert, weil denen alles so egal war etc.
Und von manchen Eltern wäre das Geschrei auch hier ziemlich groß, wenn ihre Kids kiffen würden und wenn sie merken würden, wie sich deren Verhalten verändert. (Falls sie dieses überhaupt bemerken, dafür muß man Interesse an den Kids haben)

Natürlich habe ich auch von Fällen gehört, wo es wohl bei bestimmten Krankheiten helfen soll. Aber ob dieses stimmt, kann ich nichts zu sagen, da ich mich damit noch nicht näher befasst habe.

Gruß
Eka
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Audiatur et altera pars....

Geändert von Eka (03.03.2008 um 08:15 Uhr).
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Alt 03.03.2008, 08:53   #10
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Benutzerbild von sickness
 
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Beiträge: 438
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also, es gibt immer solche und solche. es gibt leute, die nach der vermehrten einnahme von cannabisprodukten lust auf neue, stärkere dinge bekommen und diese dann auch nutzen. allerdings gibt es eben auch den andern teil. ich persönlich kenne leute, die seit 20, 30 jahren kiffen und die weder geistig noch körperlich mehr abgebaut hätten, als leute, die nicht kiffen. einige sind ingineure oder sonstwas geworden und geistig absolut auf der höhe des geschehens. also, man kann das nie verallgemeinern. sicherlich hab ich auch leute gesehen, die durch den konsum von cannabis auch mental abgedriftet sind und in behandlung mussten, aber sicherlich kenne ich wesentlich mehr leute, bei denen viel gravierendere schäden durch den genuss von alkohol entstanden sind.
"kiffen macht gleichgültig." "na und? mir doch egal!"
ist ein weit verbreitetes vorurteil, welches ich anhand von einigen bekannten wunderbar sowohl widerlegen als auch bestätigen könnte. aber letztlich ist mir noch kein einziger fall bekannt geworden, in dem ein cannabiskonsument an den folgen seiner "sucht" * lebensbedrohliche schäden aufzuweisen gehabt hätte. hingegen haben sich schon 2 bekannte von mir definitiv zu tode oder zumindest an den rand des todes gesoffen.
ich denke, es sollte jedem selber überlassen werden, womit er sich berauschen mag, solange er keine gefahr für sich und die menschen in seinem umfeld wird. und bei kiffern ist es halt in der regel so, dass sie für sich sein wollen und jegliche art von agression ablehnen. bei säufern ist es eher der umgekehrte fall.
zu meiner zeit war es so, dass man kaum einen jugendlichen gesehen hat, der gekifft hat. heutzutage sind die leute noch kinder , wenn sie mit den ersten drogen in kontakt kommen. und dabei spielt es keine rolle, ob sich ne zwölfjährige ihren vodka hinter die binsen kippt, ne tüte raucht, klebstoff schnüffelt, ecstasypillen schmeisst, oder ne spritze setzt. und genau das ist das eigentliche problem. die kinder werden heutzutage eben nicht mehr mittags nach der schule von der mutter in empfang genommen, bekocht und danach werden zusammen hausaufgaben gemacht. heutzutage müssen beide elternteile vollzeit arbeiten gehen und die kinder werden zwangsläufig allein gelassen. ideales futter für falsche freunde, die sie mit alkohol und drogen zu der nächsten generation von suchtkranken heranziehen. oftmals nichtmal willentlich oder wissentlich. und daran ändert auch ein verbot für alkohol unter 18 jahren nichts, ebenso wenig wie ein tabakverbot unter 18 oder die kriminalisierung weicher drogen. das ist schlichtweg der falsche weg. hand auf´s herz: wer kennt das nicht von sich selber? wenn man damals ne fete hatte und schnaps dazu kaufen wollte, obwohl man selber noch nicht 18 war, hatte man immer nen kumpel, der das mit seinem personalausweis für einen erledigen konnte. glaubt der staat wirklich, daran hätte sich was geändert??

der staat lässt sich in meinen augen auch ein enormes steuerpotential durch die lappen gehen, in dem er cannabis so vehement unter strafe stellt. man bedenke, was man an cannabisprodukten in form von steuern einnehmen könnte. fast jeder 3. deutsche hat mit cannabis schon einmal erfahrungen gemacht und viele sind dabei geblieben. kiffen ist nicht mehr nur etwas für verträumte späthippies, sondern mittlerweile gesellschaftsfähig geworden. kiffer gibt es in jeder schicht und in jedem umfeld. ihr glaubt gar nicht, was für leute gelegentlich ein tütchen rauchen.
in meinen augen sollte der staat mal lieber hingehen und sich dieses potential nutzbar machen und die kriminalisierung der kiffenden bevölkerung ad acta legen.es gibt weitaus dringendere probleme im gesundheitswesen. und grade die alkoholsucht belastet dieses weitaus mehr, als die kiffer.

*sucht ist in meinen augen etwas ganz anderes, als gelegentlich ein tütchen zu rauchen. aber man ist ja auch schon alkoholsüchtig, wenn man abends ein, zwei bierchen nippelt. das hätte man mal meinem opa erzählen sollen. der ist 86 jahre geworden mit 2 kölsch und 2 wachholdern jeden abend. und ich kannte kaum einen friedfertigeren menschen als ihn.


http://www.eulaliae.de/sickness/smilies/kiffer.gif
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Alt 03.03.2008, 09:10   #11
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Benutzerbild von Erntehelfer
 
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Zitat:
Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Natürlich habe ich auch von Fällen gehört, wo es wohl bei bestimmten Krankheiten helfen soll.
Die neueste Erkenntnis (natürlich berichteten die Medien nicht davon); THC hemmt Krebs: WEB.DE - Inhaltsstoff der Hanfpflanze hemmt Ausbreitung von Krebs (06.02.2008)
Als Medizin sollte die Pflanze nicht verboten sein.
Vienna 2008 - "Stop the war on Drugs

Gruß Erntehelfer
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Alt 03.03.2008, 10:12   #12
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Benutzerbild von WurzelZwerg
 
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Ist zwar schon wieder OffTopic aber wenn man solche Texte liest wo Dinge verbreitet werden ohne sich mit der Materie auszukennen, bekomme ich immer nen dicken Hals.
Ist wie bei den Politikern die meist auch nur dummes Zeuchs labern von Dingen wo sie vom Hörensagen was aufschnappten und meinten sie müssen nun irgend etwas intelligentes sagen, schreiben oder tun, was sich richtig betrachtet als absoluter Nonsens raus stellte. (Schäuble warnt jetzt schon wieder vor Terroranschlägen - möchte wissen, welche Glaskugel er verwendet)

Ich oute mich mal selbst ...
habe seit meinem 18. Lebensjahr selber mit weichen Drogen zu tun gehabt, und das mehr als 20 Jahre.
Dies hat weder meiner Gesundheit oder meinem Geist geschadet.
War über 5 Jahre mit einer Frau zusammen die 10 Jahre an der Nadel hing und zu dem Zeitpunkt im Methadon Programm war. Also ich denke somit kann ich sehr wohl in der Sache mitreden oder zumindest einen Teil dazu beitragen um mich eben hierzu zu äußern.
Und ehe nun eine Bemerkung kommen sollte von wegen Kiffer ...
... seit über 5 Jahren konsumiere ich weder weiche Drogen noch Alk.

@sickness
Du hast alles wesentliche sehr gut erörtert und beschrieben, so das man dem eigentlich nichts beifügen muß.
Tatsache ist aber auch, das man sich bei übermäßigem oder ständigem Genuss von Canabis lustlos und antriebslos fühlt etwa nach dem Motto: ach ich bring morgen den Müll raus; ich brauche heute nicht unbedingt einkaufen
oder ähnliches.

In Bezug auf Alk durch die Kitz habe ich vor Jahren einen Petitionsantrag gestellt, in dem ich forderte, die Alk Werbung im TV zu untersagen oder erst nach 22 Uhr auszustrahlen zum Schutze unserer Jugend.
Als Antwort kam nach einem halben Jahr eine nicht nur für mich absolut unzufriedene Antwort:

Laut EU Richtlinie darf diese Werbung nicht untersagt werden, es sei denn die Werbung vermittelt den Eindruck, Alk sei gesund, schafft Freude oder würde das Leben schöner und besser gestalten (sinngemäß zusammen gefasst).
Das man dabei auch an die Steuern und Einnahmen dachte, war nicht nur mir klar, und heute gibt es Flatrate- Koma-Saufen etc. pp.
Auf´m Schulhof dealen sie mit Drogen und haben den Flachmann immer dabei - weil sonst gehört man ja nicht dazu ...

Und ehe jetzt jemand wieder die Behauptung anstellt, ich würde verallgemeinern und das auf alle Jugendliche münzen, widerspreche ich dem schon einmal JETZT.
Es gibt mehr als genug Berichte, Reportagen und Artikel in Zeitungen darüber, so das man annehmen muß, das sies wohl ein normal Zustand in D. sei.

@HartzDieter
ja, sehe ich auch so, aber wer Drogen oder Alk braucht um durchs Leben zu kommen, ist krank - es geht auch ohne Alk und Drogen.
... aber manchmal möchte man sich einfach doch nur abschiessen und den ganzen Mist mit Hartz IV und wie mit uns umgegangen wird vergessen.
Nur ist dies weder eine Lösung noch bringt es etwas, weil wir dadurch nichts ändern.

@Erntehelffer
thx für die links, und es gibt noch eine ganze Menge mehr in dieser Form im Netz.
Von einigen sollte man erwarten das sie sich erstmal schlau machen ehe man etwas schreibt was nicht stimmt oder nur der eigenen Meinung entspricht.
Dafür hat man doch Internet - oder man weiß nicht damit umzugehen :)

Nu hab ich hoffentlich niemanden vergessen, der sich erst Gedanken oder Kundig machte ehe die Tastatur verfewaltigt wurde :)

MfG
WurzelZwerg

Geändert von WurzelZwerg (03.03.2008 um 10:17 Uhr). Grund: Ergänzung
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Alt 03.03.2008, 10:51   #13
Eka
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Komisch, wie doch jeder seine anderen Erfahrungen hat und auch genügend im Bekanntenkreis und Familienkreis kennt, die mit Drogen auch Heroin in Kontakt waren, wo manche sich sogar durch die Nadel mit Hepatitis C infiziert haben etc.

@wurzelzwerg: weil du deine Erfahrungen hast, kannst du nicht davon ausgehen, dass andere, andere Erfahrungen haben und auch dieses vielleicht schon selber Hautnah mitbekommen/erlebt haben.


Durch den Konsum von Alk hab ich noch keinen gesehen, der/die bis 5 Jahre Haft bekommen kann. Klar ist auch Alkohol ein Problem. Da geb ich einigen für deren Aussagen recht.



Danke für die Links Erntehelfer. :)
Eka
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Geändert von Eka (03.03.2008 um 11:02 Uhr).
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Alt 03.03.2008, 10:52   #14
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Zitat:
Zitat von WurzelZwerg Beitrag anzeigen
@Erntehelffer
thx für die links, und es gibt noch eine ganze Menge mehr in dieser Form im Netz.
Von einigen sollte man erwarten das sie sich erstmal schlau machen ehe man etwas schreibt was nicht stimmt oder nur der eigenen Meinung entspricht.
Dafür hat man doch Internet - oder man weiß nicht damit umzugehen :)
biddebidde!

Nur eines noch: Das jämmerlichste was Deutschland drogenpolitisch je erlebt hat ist die derzeitige Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing. Sie fungiert nur als Marionette und ist ein Zögling der vorherigen Drogenbeauftragten Caspers-Merck. Wenn man sie auf das Thema über das Kontaktformular ihrer Page (Sabine Bätzing - Ihre Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Neuwied/Altenkirchen) kritisch befragt, so bekommt man nie eine Antwort. Sie hat aber auch ein Faible für Wein.
__________________
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Alt 03.03.2008, 12:08   #15
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@Eka
das war nicht als Rundumschlag zu verstehen gewesen, doch sollte zumindest erwarten, das man auch etwas Ahnung davon hat, von dem man schreibt.

Seien wir doch mal ehrlich:
heute gehören doch Canabis, Alk, Ekstasy und andere "Drogen" zum normalen Alltag.
Nur weil man eben mit vielen Leuten zu tun hatte die diese "Drogen" konsumieren, heißt es doch noch lange nicht, das dies kriminelle Kreise sind, nur weil es in D. verboten ist.

Womöglich alle diese Leute einsperren und erschiessen ?
Oh weia, dann wäre in den Niederlanden jede Menge Wohnraum und Arbeitsplätze frei *schmunzel*.
In Amerika soll es sogar "angeblich" Automaten geben, aus denen man legal Canabis erwerben kann.

Fakt ist aber auch, das einige Politiker ja sogar für die Freigabe von Canabis sind - sie denken dabei wohl auch an die Einnahmen durch den Staat?

Mit Sicherheit ist keine DROGE gesund, genauso wie zu viel Rauchen, trinken, Süßigkeiten, SEX ... *fg*
und natürlich kann es eben für solche Personen die nicht über genug Charakterstärke und Willen verfügen der Einstieg auf härtere Sachen sein.
Dem widerspreche ich ja nicht.
Aber dies ist letztendlich doch von jedem einzelnen seine eigene Entscheidung genau wie trinken, essen, rauchen sich von ner Brücke stürzen ...
Die Gesetze die es verbieten fördern eher den Versuch oder konsum, genau wie es bei Alk und Tabakrauchen ist.
Verbotene Dinge haben nun mal einen gewissen reiz - mal so ausgedrückt.

MfG
WurzelZwerg
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