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Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) > Allgemein > News / Diskussionen / Tagespresse > 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?

News / Diskussionen / Tagespresse

0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?; in Forum: Allgemein; Blogger und Rechtsanwalt Udo Vetter vom law blog veröffentlichte heute einen Fall der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Bei der beklagten Person, die Herr Vetter vertritt, wurden 0,9 Gramm Marihuana im Auto gefunden. ...

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Alt 02.03.2008, 21:33   #1
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Benutzerbild von Martin Behrsing
 
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Standard 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?

Blogger und Rechtsanwalt Udo Vetter vom law blog veröffentlichte heute einen Fall der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Bei der beklagten Person, die Herr Vetter vertritt, wurden 0,9 Gramm Marihuana im Auto gefunden. Die Staatsanwaltschaft plädiert in ihrem Anschreiben auf eine Verurteilung wegen Anbau, Herstellung, Handeltreiben, Schmuggel und Erwerb von Betäubungsmitteln nach Paragraf 29 Abs. 1 BtMG. Im Höchstfall kann eine Verurteilung mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder mit einer entsprechenden Geldstrafe erfolgen.

gulli: 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?
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Martin

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Alt 02.03.2008, 21:50   #2
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Benutzerbild von Erntehelfer
 
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Standard Da hilft nur eines;

Wer den Mut dazu hat, kann sich beim "Deutschen Hanfverband" an einem aktuellen Protestmailer beteiligen.
DHV- Protestmailer: Homegrower entkriminalisieren - Schwarzmarkt schwächen
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Alt 02.03.2008, 22:39   #3
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Benutzerbild von sickness
 
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Beiträge: 494
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hier in rlp sind die mitunter genauso drauf.
ich weiss von jemandem, der zu 12 monaten auf 3 jahre bewährung verurteilt worden ist, weil er jemanden zu seinem dealer gefahren hat. einen bekannten haben sie zu 9 monaten auf 2 jahren bewährung verurteilt. wegen 30 gramm, die er auf dem weg zu rock am ring mit dabei hatte. aber selber schön auf den klos im bundestag für ne freie nase sorgen. so ist das halt in diesem staat. die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen, bzw. befördert sie...
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Alt 02.03.2008, 22:56   #4
angel6364
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Daumen runter

Ich halte das Thema hier für völlig fehl am Platze.
Ob irgendeine Droge legalisiert werden soll oder nicht, wieviel man besitzen darf,
seid Ihr noch ganz gescheit?

Malt Euch mal die Folgen aus...

Das muss nun wirklich nicht sein.

Viele Grüße,
angel
 
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Alt 03.03.2008, 00:47   #5
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Na, da würde ich wie Gulli-Kommentatoren auch fast meinen: da ist dem Herr Staatsanwalt doch wohl die Textbausteinsammlung durcheinander geraten.

jedenfalls, so rät gulli ebenfalls, sollte man sich bei auch nur 0,0000x Gramm Räuchlein auf gar keinen Fall ablichten lassen und das Bildchen bei studiVZ einstellen
__________________

Viele Grüße, ethos07

bin bis 03.09. offline > ortsabwesend


********************
"Die Revolution steht in keinem Gesetzbuch, sie beginnt im Kopf..."(Mario Nette )" ... und reift im TUN. " (ethos07)
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Meine Beiträge stellen nur meine persönliche Meinung dar.
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Alt 03.03.2008, 00:47   #6
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Benutzerbild von HartzDieter
 
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Zitat:
Zitat von sickness Beitrag anzeigen
...aber selber schön auf den klos im bundestag für ne freie nase sorgen. so ist das halt in diesem staat. die kleinen hängt man, die großen lässt man laufen, bzw. befördert sie...
Was ich bis heute nicht verstehe ist, warum eine sogenannte weiche Droge immer noch so verteufelt wird, während man die harte Droge Alkohol als Gesellschaftsdroge voll tolleriert, obwohl der Alkohol jedes Jahr sehr viele Todesopfer fordert, für die Abhängigen ein grausames Siechtum über Jahre bedeutet und ganze Familien zerstört.
Wieviele Tote gibt es durch Cannabis? Geht wohl gegen Null.
Die Raucher sprechen immer wieder von einer Einschränkung der persönlichen Freiheit wenn der Staat ein Verbot des Rauchens will.
Wohlgemerkt hier geht es ums Nikotin. Nikotin macht voll süchtig, Cannabis vielleicht psychisch abhängig. Wo bleibt denn hier der Gleichheitsgrundsatz?
Ich habe die 'Hippiezeit' erlebt und, obwohl ich schon älter bin, immer noch derselbe Mist, ich raffe es einfach nicht.
__________________
Auf dem Papier:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR...
und real:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST EINE GELD- UND MACHTFRAGE...

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die 'Neue Weltordnung' akzeptieren.” (David Rockefeller 2005 auf der Bilderberger-Konferenz in Rottach-Egern)
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Alt 03.03.2008, 00:56   #7
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Benutzerbild von Arania
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.708
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Weil auch die sogenannte weiche Droge irgendwann das Gehirn benebelt und Folgeschäden zeitigt und das ist bewiesen

Ich schliesse mich Angels Kommentar an

(Auch wenn die Forderungen des Staatsanwaltes tatsächlich überzogen klingen, möchte ich mal auf andere Länder hinweisen, die bereits bei einigen Gramm Drogenbesitz die Todesstrafe anwenden, das ist natürlich völlig inakzeptabel)
__________________
Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 03.03.2008, 02:15   #8
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Benutzerbild von WurzelZwerg
 
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Da muß ich mal Widersprechen.
Ich kenne Leute die rauchen seit mehr als 20 Jahren und haben sich ihr Gehirn noch nicht wech geblasen, anders als solche, die schon morgens ne Pulle Bier oder stärkeres brauchen um den Tag zu überstehen.

Wenn jetzt noch der Einwand kommt, das weiche Drogen eine Einstiegsdroge sind, dann muß ich ebenfalls herzlich lachen, denn es kommt auf den Charakter und die Willensstärke der Person an, die soetwas konsumiert.

Alles andere sind Spekulationen, Vermutungen und Behauptungen die die betreffenden Personen noch nicht einmal wissenschaftlich belegen oder beweisen können.

MfG
WurzelZwerg
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Alt 03.03.2008, 08:03   #9
Eka
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Zitat:
Zitat von WurzelZwerg Beitrag anzeigen
Wenn jetzt noch der Einwand kommt, das weiche Drogen eine Einstiegsdroge sind, dann muß ich ebenfalls herzlich lachen, denn es kommt auf den Charakter und die Willensstärke der Person an, die soetwas konsumiert.

MfG
WurzelZwerg
Da muss ich mal wehement widersprechen. Es mag sein, dass du Leute kennst die es 20 Jahre konsumieren und noch auf keiner anderen Droge umgestiegen sind. Aber es gibt tatsächlich genügend Menschen, die auf andere Drogen danach umgestiegen sind. Sagen wir mal....danach kam erstmal Ecstasy ....

Und doch verändert sich der Charakter eines Menschen in dem Moment wo er es konsumiert hat.... Alles ist egal usw....
Tagtägliches konsumieren fördert auch nicht unbedingt die Leistungsfähigkeit.

Ich lebe in einer Stadt, die gilt/galt als Drogenumschlagsplatz Nr.1. Es war nicht schön bekiffte Teenies rumlaufen zu sehen, zu sehen wie deren Verhalten sich ändert, weil denen alles so egal war etc.
Und von manchen Eltern wäre das Geschrei auch hier ziemlich groß, wenn ihre Kids kiffen würden und wenn sie merken würden, wie sich deren Verhalten verändert. (Falls sie dieses überhaupt bemerken, dafür muß man Interesse an den Kids haben)

Natürlich habe ich auch von Fällen gehört, wo es wohl bei bestimmten Krankheiten helfen soll. Aber ob dieses stimmt, kann ich nichts zu sagen, da ich mich damit noch nicht näher befasst habe.

Gruß
Eka
__________________
Audiatur et altera pars....

Geändert von Eka (03.03.2008 um 08:15 Uhr)
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Alt 03.03.2008, 08:53   #10
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Benutzerbild von sickness
 
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also, es gibt immer solche und solche. es gibt leute, die nach der vermehrten einnahme von cannabisprodukten lust auf neue, stärkere dinge bekommen und diese dann auch nutzen. allerdings gibt es eben auch den andern teil. ich persönlich kenne leute, die seit 20, 30 jahren kiffen und die weder geistig noch körperlich mehr abgebaut hätten, als leute, die nicht kiffen. einige sind ingineure oder sonstwas geworden und geistig absolut auf der höhe des geschehens. also, man kann das nie verallgemeinern. sicherlich hab ich auch leute gesehen, die durch den konsum von cannabis auch mental abgedriftet sind und in behandlung mussten, aber sicherlich kenne ich wesentlich mehr leute, bei denen viel gravierendere schäden durch den genuss von alkohol entstanden sind.
"kiffen macht gleichgültig." "na und? mir doch egal!"
ist ein weit verbreitetes vorurteil, welches ich anhand von einigen bekannten wunderbar sowohl widerlegen als auch bestätigen könnte. aber letztlich ist mir noch kein einziger fall bekannt geworden, in dem ein cannabiskonsument an den folgen seiner "sucht" * lebensbedrohliche schäden aufzuweisen gehabt hätte. hingegen haben sich schon 2 bekannte von mir definitiv zu tode oder zumindest an den rand des todes gesoffen.
ich denke, es sollte jedem selber überlassen werden, womit er sich berauschen mag, solange er keine gefahr für sich und die menschen in seinem umfeld wird. und bei kiffern ist es halt in der regel so, dass sie für sich sein wollen und jegliche art von agression ablehnen. bei säufern ist es eher der umgekehrte fall.
zu meiner zeit war es so, dass man kaum einen jugendlichen gesehen hat, der gekifft hat. heutzutage sind die leute noch kinder , wenn sie mit den ersten drogen in kontakt kommen. und dabei spielt es keine rolle, ob sich ne zwölfjährige ihren vodka hinter die binsen kippt, ne tüte raucht, klebstoff schnüffelt, ecstasypillen schmeisst, oder ne spritze setzt. und genau das ist das eigentliche problem. die kinder werden heutzutage eben nicht mehr mittags nach der schule von der mutter in empfang genommen, bekocht und danach werden zusammen hausaufgaben gemacht. heutzutage müssen beide elternteile vollzeit arbeiten gehen und die kinder werden zwangsläufig allein gelassen. ideales futter für falsche freunde, die sie mit alkohol und drogen zu der nächsten generation von suchtkranken heranziehen. oftmals nichtmal willentlich oder wissentlich. und daran ändert auch ein verbot für alkohol unter 18 jahren nichts, ebenso wenig wie ein tabakverbot unter 18 oder die kriminalisierung weicher drogen. das ist schlichtweg der falsche weg. hand auf´s herz: wer kennt das nicht von sich selber? wenn man damals ne fete hatte und schnaps dazu kaufen wollte, obwohl man selber noch nicht 18 war, hatte man immer nen kumpel, der das mit seinem personalausweis für einen erledigen konnte. glaubt der staat wirklich, daran hätte sich was geändert??

der staat lässt sich in meinen augen auch ein enormes steuerpotential durch die lappen gehen, in dem er cannabis so vehement unter strafe stellt. man bedenke, was man an cannabisprodukten in form von steuern einnehmen könnte. fast jeder 3. deutsche hat mit cannabis schon einmal erfahrungen gemacht und viele sind dabei geblieben. kiffen ist nicht mehr nur etwas für verträumte späthippies, sondern mittlerweile gesellschaftsfähig geworden. kiffer gibt es in jeder schicht und in jedem umfeld. ihr glaubt gar nicht, was für leute gelegentlich ein tütchen rauchen.
in meinen augen sollte der staat mal lieber hingehen und sich dieses potential nutzbar machen und die kriminalisierung der kiffenden bevölkerung ad acta legen.es gibt weitaus dringendere probleme im gesundheitswesen. und grade die alkoholsucht belastet dieses weitaus mehr, als die kiffer.

*sucht ist in meinen augen etwas ganz anderes, als gelegentlich ein tütchen zu rauchen. aber man ist ja auch schon alkoholsüchtig, wenn man abends ein, zwei bierchen nippelt. das hätte man mal meinem opa erzählen sollen. der ist 86 jahre geworden mit 2 kölsch und 2 wachholdern jeden abend. und ich kannte kaum einen friedfertigeren menschen als ihn.


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Alt 03.03.2008, 09:10   #11
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Zitat:
Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Natürlich habe ich auch von Fällen gehört, wo es wohl bei bestimmten Krankheiten helfen soll.
Die neueste Erkenntnis (natürlich berichteten die Medien nicht davon); THC hemmt Krebs: WEB.DE - Inhaltsstoff der Hanfpflanze hemmt Ausbreitung von Krebs (06.02.2008)
Als Medizin sollte die Pflanze nicht verboten sein.
Vienna 2008 - "Stop the war on Drugs

Gruß Erntehelfer
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Alt 03.03.2008, 10:12   #12
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Benutzerbild von WurzelZwerg
 
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Ist zwar schon wieder OffTopic aber wenn man solche Texte liest wo Dinge verbreitet werden ohne sich mit der Materie auszukennen, bekomme ich immer nen dicken Hals.
Ist wie bei den Politikern die meist auch nur dummes Zeuchs labern von Dingen wo sie vom Hörensagen was aufschnappten und meinten sie müssen nun irgend etwas intelligentes sagen, schreiben oder tun, was sich richtig betrachtet als absoluter Nonsens raus stellte. (Schäuble warnt jetzt schon wieder vor Terroranschlägen - möchte wissen, welche Glaskugel er verwendet)

Ich oute mich mal selbst ...
habe seit meinem 18. Lebensjahr selber mit weichen Drogen zu tun gehabt, und das mehr als 20 Jahre.
Dies hat weder meiner Gesundheit oder meinem Geist geschadet.
War über 5 Jahre mit einer Frau zusammen die 10 Jahre an der Nadel hing und zu dem Zeitpunkt im Methadon Programm war. Also ich denke somit kann ich sehr wohl in der Sache mitreden oder zumindest einen Teil dazu beitragen um mich eben hierzu zu äußern.
Und ehe nun eine Bemerkung kommen sollte von wegen Kiffer ...
... seit über 5 Jahren konsumiere ich weder weiche Drogen noch Alk.

@sickness
Du hast alles wesentliche sehr gut erörtert und beschrieben, so das man dem eigentlich nichts beifügen muß.
Tatsache ist aber auch, das man sich bei übermäßigem oder ständigem Genuss von Canabis lustlos und antriebslos fühlt etwa nach dem Motto: ach ich bring morgen den Müll raus; ich brauche heute nicht unbedingt einkaufen
oder ähnliches.

In Bezug auf Alk durch die Kitz habe ich vor Jahren einen Petitionsantrag gestellt, in dem ich forderte, die Alk Werbung im TV zu untersagen oder erst nach 22 Uhr auszustrahlen zum Schutze unserer Jugend.
Als Antwort kam nach einem halben Jahr eine nicht nur für mich absolut unzufriedene Antwort:

Laut EU Richtlinie darf diese Werbung nicht untersagt werden, es sei denn die Werbung vermittelt den Eindruck, Alk sei gesund, schafft Freude oder würde das Leben schöner und besser gestalten (sinngemäß zusammen gefasst).
Das man dabei auch an die Steuern und Einnahmen dachte, war nicht nur mir klar, und heute gibt es Flatrate- Koma-Saufen etc. pp.
Auf´m Schulhof dealen sie mit Drogen und haben den Flachmann immer dabei - weil sonst gehört man ja nicht dazu ...

Und ehe jetzt jemand wieder die Behauptung anstellt, ich würde verallgemeinern und das auf alle Jugendliche münzen, widerspreche ich dem schon einmal JETZT.
Es gibt mehr als genug Berichte, Reportagen und Artikel in Zeitungen darüber, so das man annehmen muß, das sies wohl ein normal Zustand in D. sei.

@HartzDieter
ja, sehe ich auch so, aber wer Drogen oder Alk braucht um durchs Leben zu kommen, ist krank - es geht auch ohne Alk und Drogen.
... aber manchmal möchte man sich einfach doch nur abschiessen und den ganzen Mist mit Hartz IV und wie mit uns umgegangen wird vergessen.
Nur ist dies weder eine Lösung noch bringt es etwas, weil wir dadurch nichts ändern.

@Erntehelffer
thx für die links, und es gibt noch eine ganze Menge mehr in dieser Form im Netz.
Von einigen sollte man erwarten das sie sich erstmal schlau machen ehe man etwas schreibt was nicht stimmt oder nur der eigenen Meinung entspricht.
Dafür hat man doch Internet - oder man weiß nicht damit umzugehen :)

Nu hab ich hoffentlich niemanden vergessen, der sich erst Gedanken oder Kundig machte ehe die Tastatur verfewaltigt wurde :)

MfG
WurzelZwerg

Geändert von WurzelZwerg (03.03.2008 um 10:17 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 03.03.2008, 10:51   #13
Eka
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Komisch, wie doch jeder seine anderen Erfahrungen hat und auch genügend im Bekanntenkreis und Familienkreis kennt, die mit Drogen auch Heroin in Kontakt waren, wo manche sich sogar durch die Nadel mit Hepatitis C infiziert haben etc.

@wurzelzwerg: weil du deine Erfahrungen hast, kannst du nicht davon ausgehen, dass andere, andere Erfahrungen haben und auch dieses vielleicht schon selber Hautnah mitbekommen/erlebt haben.


Durch den Konsum von Alk hab ich noch keinen gesehen, der/die bis 5 Jahre Haft bekommen kann. Klar ist auch Alkohol ein Problem. Da geb ich einigen für deren Aussagen recht.



Danke für die Links Erntehelfer. :)
Eka
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Geändert von Eka (03.03.2008 um 11:02 Uhr)
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Alt 03.03.2008, 10:52   #14
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Zitat:
Zitat von WurzelZwerg Beitrag anzeigen
@Erntehelffer
thx für die links, und es gibt noch eine ganze Menge mehr in dieser Form im Netz.
Von einigen sollte man erwarten das sie sich erstmal schlau machen ehe man etwas schreibt was nicht stimmt oder nur der eigenen Meinung entspricht.
Dafür hat man doch Internet - oder man weiß nicht damit umzugehen :)
biddebidde!

Nur eines noch: Das jämmerlichste was Deutschland drogenpolitisch je erlebt hat ist die derzeitige Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing. Sie fungiert nur als Marionette und ist ein Zögling der vorherigen Drogenbeauftragten Caspers-Merck. Wenn man sie auf das Thema über das Kontaktformular ihrer Page (Sabine Bätzing - Ihre Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Neuwied/Altenkirchen) kritisch befragt, so bekommt man nie eine Antwort. Sie hat aber auch ein Faible für Wein.
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Alt 03.03.2008, 12:08   #15
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@Eka
das war nicht als Rundumschlag zu verstehen gewesen, doch sollte zumindest erwarten, das man auch etwas Ahnung davon hat, von dem man schreibt.

Seien wir doch mal ehrlich:
heute gehören doch Canabis, Alk, Ekstasy und andere "Drogen" zum normalen Alltag.
Nur weil man eben mit vielen Leuten zu tun hatte die diese "Drogen" konsumieren, heißt es doch noch lange nicht, das dies kriminelle Kreise sind, nur weil es in D. verboten ist.

Womöglich alle diese Leute einsperren und erschiessen ?
Oh weia, dann wäre in den Niederlanden jede Menge Wohnraum und Arbeitsplätze frei *schmunzel*.
In Amerika soll es sogar "angeblich" Automaten geben, aus denen man legal Canabis erwerben kann.

Fakt ist aber auch, das einige Politiker ja sogar für die Freigabe von Canabis sind - sie denken dabei wohl auch an die Einnahmen durch den Staat?

Mit Sicherheit ist keine DROGE gesund, genauso wie zu viel Rauchen, trinken, Süßigkeiten, SEX ... *fg*
und natürlich kann es eben für solche Personen die nicht über genug Charakterstärke und Willen verfügen der Einstieg auf härtere Sachen sein.
Dem widerspreche ich ja nicht.
Aber dies ist letztendlich doch von jedem einzelnen seine eigene Entscheidung genau wie trinken, essen, rauchen sich von ner Brücke stürzen ...
Die Gesetze die es verbieten fördern eher den Versuch oder konsum, genau wie es bei Alk und Tabakrauchen ist.
Verbotene Dinge haben nun mal einen gewissen reiz - mal so ausgedrückt.

MfG
WurzelZwerg
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Alt 03.03.2008, 13:47   #16
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Zitat:
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Weil auch die sogenannte weiche Droge irgendwann das Gehirn benebelt und Folgeschäden zeitigt und das ist bewiesen
? Und deshalb verbietet man Cannabis und Alkohol nicht?
Wo ist denn da die Logik?

Zitat:
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
(Auch wenn die Forderungen des Staatsanwaltes tatsächlich überzogen klingen, möchte ich mal auf andere Länder hinweisen, die bereits bei einigen Gramm Drogenbesitz die Todesstrafe anwenden, das ist natürlich völlig inakzeptabel)
1 Glas der Droge Schnaps sind ungefähr 20 Gramm und wo gibt es dafür die Todesstrafe? Alkohol wird wohl nur in islamischen Ländern verboten.

Nun könnte ich sagen, weil ich sowieso weder Alk noch Cannabis konsumiere kann mir egal sein, ob das eine verboten ist und das andere nicht. Mach ich aber nicht, weil mir sonst als Arbeitsplatzhaber auch egal sein könnte, ob Hartz IV zum leben reicht oder nicht.
__________________
Auf dem Papier:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR...
und real:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST EINE GELD- UND MACHTFRAGE...

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Alt 03.03.2008, 14:17   #17
Eka
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Zitat:
Zitat von WurzelZwerg Beitrag anzeigen
Mit Sicherheit ist keine DROGE gesund, genauso wie zu viel Rauchen, trinken, Süßigkeiten, SEX ... *fg*
und natürlich kann es eben für solche Personen die nicht über genug Charakterstärke und Willen verfügen der Einstieg auf härtere Sachen sein.
Dem widerspreche ich ja nicht.
Aber dies ist letztendlich doch von jedem einzelnen seine eigene Entscheidung genau wie trinken, essen, rauchen sich von ner Brücke stürzen ...


MfG
WurzelZwerg
Ja, recht hast du, ich hab wohl eher auch den Blick erstmal auf die Teenies gerichtet, denn denen muß das von den Erwachsenen vermittelt werden, was Drogen, Alkohol etc. anrichten kann....nicht muß, aber kann. Wir wissen ja nun auch, dass gerade Teenies nicht immer über die Charakterstärke und dem Willen verfügen. Und der Mitläufereffekt, Reiz ist oft auch dabei....
All dieses was sickness vorhin schrieb, über Vollzeitarbeitende Eltern etc. passt da sehr gut rein.


LG Eka
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Alt 03.03.2008, 16:38   #18
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Hallo Eka
stimme dem was Du schreibst 100% zu.
Bei den Eltern, die diese "Drogen" konsumieren kommt es oft vor, das die Kinder mitbekommen, wie die Eltern trinken, saufen oder kiffen oder eben aus dem Freundeskreis.
Viele glauben auch, man müsse sich heute besaufen oder kiffen, um dazu zu gehören.
Letztens war darüber eine Reportage im TV, wo 13 - 16 jährige in Hannover von der Polizei aufgegriffen wurden und zu ihren Eltern gefahren wurden.
Gegen den Freund der 20 Jahre jung/alt war, wurde sogar eine Strafanzeige gestellt wegen Abgabe von Alkohol an Minderjährige und die Eltern durften oder dürfen für den Einsatz auch noch um die 65 Euro zahlen.
Dabei hab ich mir dann auch die Frage gestellt, was haben jugendliche morgens um 1 Uhr noch auf der Straße zu suchen.

MfG
WurzelZwerg
Die schuld soll man nun aber nicht nur bei den Eltern suchen, denn die Gründe stecken doch viel tiefer und sind schon sehr lange bekannt.
Mangelnde Schulbildung (ohne mittl. Reife oder Abi kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz), kaum Zukunftsperspektiven und den Arbeitslosenzahlen von der Bundesanstalt für Arbeit glaube ich schon seit Jahren nicht mehr.
Ist eh alles nur Schönrednerei und das jonglieren mit Zahlen sprich 1€ Job, ABM´s oder anderen Maßnahmen, damit die Arbeitslosen nicht in der Statistik auftauchen ...
WurzelZwerg ist offline  
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Alt 03.03.2008, 18:52   #19
Eka
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@wurzelzwerg: Die Schuld sollte man auch nicht bei dein Eltern suchen.

Was du vorhin schriebst, wie es kommt, das Jugendliche noch um 1 Uhr auf die Strasse sind? Tja....die Jugendlichen hören nicht sehr gerne auf die Eltern und bleiben einfach fort. Oftmals steht man dem auch ziemlich hilflos gegenüber, denn die Polizei tut gar nichts außer diese nachhause zu bringen, wenn sie denn mal aufgegriffen werden. Die Polizei weiß auch, dass gerade dieses Pubertäre Alter schwierig ist.
Wo sollen Eltern da ansetzen? Hausverbot/Zimmerarrest, hilft nichts. Reden, reden, reden, sodaß es irgendwann mal Klick macht? ;) Dieses fruchtet vielleicht mal. ;) Hilfe holen vom Jugendamt? Bestimmt nicht, die reden auch ziemlich viel und kommt nix bei raus. Ich denke, sowas ist noch schwieriger, bei Alleinerziehenden oder täusch ich mich da? Dieses meinte ich nun nicht bezogen auf Drogen oder Alkohol, sondern allgemein.

LG
Eka
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Audiatur et altera pars....

Geändert von Eka (03.03.2008 um 18:54 Uhr)
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Alt 03.03.2008, 20:21   #20
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Hier geht es doch gar nicht darum, eine Diskussion über das Für und Wider von Drogenkonsum vom Zaun zu brechen, sondern aufzuzeigen, wie von der Justiz Bagatellvergehen aufgeblasen werden, eventuell um durch härtere Strafen Geld in die Staatskassen zu spülen.

Deine Bemerkung Arania zeigt mir daher, dass es offenbar viele Menschen gibt, deren Gehirn auch ohne diese Substanzen umnebelt zu sein scheint.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

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Alt 03.03.2008, 20:38   #21
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Zitat:
Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hier geht es doch gar nicht darum, eine Diskussion über das Für und Wider von Drogenkonsum vom Zaun zu brechen, sondern aufzuzeigen, wie von der Justiz Bagatellvergehen aufgeblasen werden, eventuell um durch härtere Strafen Geld in die Staatskassen zu spülen.
Diese Frage ist zur Zeit auch politisch interessant, da in Hamburg die CDU mit den Grünen flirtet. Während die sog. Volksparteien das UN-übereinkommen aus den 60gern in dem sich fast alle Staaten zur Verfolgung von Drogen verpflichtet hatten, umsetzen wollen und die Gesetzgebung deshalb unverhältnismäßig ist, verfolgen die Grünen einen viel umfassenderen Ansatz; Bundesnetzwerk Drogenpolitik Die Landesregierungen der Südstaaten Bayern und Baden-Württemberg betreiben sogar Brauereien an denen sie nicht schlecht verdienen (Brauerei Rothaus - Badische Staatsbrauerei Rothaus).
Es ist einfach total ideologisch verblendet und unverhältnismäßig, das weis auch ein Teil der Justiz und der Staatsanwälte. Bei denen trennt sich in dieser Frage die Spreu vom Weizen, Die Faschisten und Nazis von den Demokraten.
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Alt 03.03.2008, 20:45   #22
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Du hast natürlich Recht damit, aber ich schrieb ja auch, das man NICHT NUR die Eltern dafür verantwortlich machen kann und soll.
Heute müssen meist beide Elternteile arbeiten gehen um über die Runden zu kommen, und wer beaufsichtigt oder versorgt/kümmert sich dann um die Kinder/Jugendlichen ?
Damals gab es noch Jugendheime, aber die wurden ja im Laufe der Jahre immer weniger ...
Wenn man sich dann noch die "Bolz-" oder Sportplätze ansieht, dann muß man feststellen, das die Komunen anscheinend auch für die Pflege der selbigen auch nicht ausreichende Mittel haben.
Also wohin soll die Jugend gehen, wenn sie nicht gerade vor ihren Playstations oder PC´s hängen um irgendwelche dösigen Games zu zocken und somit verblöden ?
Man muß Anreize schaffen für die Jugend sich auch interessiert.

Wer gefordert ist, ist die Regierung. Anstatt immer mehr Gelder zu streichen oder dem kleinen Bürger aus der Tasche zu ziehen, sollten sie mal über geeignette Maßnahmen nachdenken, wie man der Jugend wieder Zukunftsperspektiven geben kann.
Und anstatt die Schulzeit zu verkürzen und die Wochenstunden der Schüler zu erhöhen Einrichtungen oder Möglichkeiten schaffen wo man sich treffen kann.
Es wird immer von Aufschwung geredet und fallenden Arbeitslosenzahlen ...
Ausbildungsplätze werden aber immer noch zu wenig zur Verfügung gestellt oder Anforderungen um einen solchen zu ergattern sind unheimlich hoch.
Ergo stellen sie sich auch die Frage, warum soll ich lernen und eine Ausbildung machen, wenn ich später doch nicht von der Firma übernommen werde und wie meine Eltern (mal angenommen) auf der Straße bzw. vor dem Arbeitsamt/ARGE stehe ...

Es gibt einiges zu tun, und es muß etwas passieren, aber bestimmt nicht mit der jetzigen Regierung.
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Gruß aus dem Bergischen Land

Es gibt nur einen echten Zwerg,
und dat Avatar waggelt

micha
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Alt 03.03.2008, 20:53   #23
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Im Regierungsprogramm der CDU Baden-Württemberg steht z.B.:
http://www.cdu-bw.de/uploads/media/C...amm_web_02.pdf
Seite 81
Zitat:
Bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität müssen Prävention und Repression Hand in
Hand gehen. Mit einem abgestuften Interventionskonzept sorgen wir dafür, dass jugendliche
Straftäter die Folgen eines Rechtsverstoßes frühzeitig und unmissverständlich zu
spüren bekommen. Die von linken Gruppen geforderte „Entkriminalisierung“ so genannter
„Bagatelldelikte“ wie Ladendiebstahl, Schwarzfahren, Graffiti-Schmierereien oder den
Besitz kleiner Mengen an Rauschgift lehnen wir ab, denn dies wäre gerade für das Rechtsbewusstsein
junger Menschen das falsche Signal.
Da muss man sich schon die Frage stellen was die unter Rechtsbewusstsein verstehen, bzw. weshalb hier verschiedene Straftatbestände vermischt werden. Die wollen mit ihrer Leitkultur so eine Art bewusstseinsbildende Inquisition in Form von Drogenprohibition installieren, bei der die Beamten mit Textbausteinen rumtrixen, in der Hoffnung, daß der Richter dann den Rest erledigt.
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Alt 03.03.2008, 23:20   #24
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Beitrag

Zitat:
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Weil auch die sogenannte weiche Droge irgendwann das Gehirn benebelt und Folgeschäden zeitigt und das ist bewiesen
[...]
War das ein Selbstversuch oder wie kommst du zu der Erkenntnis? (bitte nicht hauen, aber die Steilvorlage musste ich nutzen!)

Zitat:
Zitat von Eka Beitrag anzeigen
[...] Durch den Konsum von Alk hab ich noch keinen gesehen, der/die bis 5 Jahre Haft bekommen kann. [...]
Und warum nicht? Meine Meinung: wer sich besoffen in ein Auto setzt handelt vorsätzlich, somit empfinde ich z. B. das Überfahren eines Menschen in betrunkenen Zustand als vorsätzlichen Mord (mindestens Totschlag)!

Aber mal allgemein, nicht THC ist die Einstiegsdroge Nr. 1! Ich persönlich kenne niemanden, der/die nicht schon vor dem ersten Joint Alkohol oder Nikotin konsumiert hat!

Ich vermute, dass Cannabis nicht legalisiert wird (oder Alkohol verboten), damit sich die ganzen Alkis immer noch über dieses "Pack" der Drogenabhängigen stellen können! Übrigens kenne ich nur einen, der sich im Laufe von zwei Jahrzehnten durch Drogenkonsum um seinen Verstand gebracht hat - und da vermute ich, dass dies in erster Linie auf den Missbrauch von harten Alkoholika zurückzuführen ist.

Denkanstoß: jetzt stellt euch mal vor ...

- Alkohol wird verboten.
Was wäre die Folge?
Plötzlich würde Otto-Normaldummlemming auf die Straße gehen, weil er/sie plötzlich ungefiltert mitbekommt, was in diesem Staat für ein Müll abgeht!
Die Alkoholdealer (Alkproduzierende Industrie) würde natürlich schon im Vorfeld mit Verlust von Arbeitsplätzen drohen. Und überhaupt, was ist die schönste Wahlparty wert, wenn mensch sich nicht gnadenlos mit Alk das Hirn wegschießen darf?

- oder Cannabis wird legalisiert.
Was wäre die Folge?
Der Staat könnte Milliarden an Steuern einnehmen. Der Markt würde abgespalten vom Handel mit harten Drogen wie Koks oder Heroin. Die angebotene "Ware" könnte kontrolliert werden und die Cannabis-Produkte wären nicht mehr mit diversen Inhaltsstoffen, die billig für mehr Masse (Gewicht) sorgen, aber mitunter stark Gesundheitsschädlich sind, gestreckt werden. Außerdem würde die Nähe zu wirklich gefährlichen Drogen wegfallen, wodurch die viel gepriesene Gefahr (sprich: der Blödsinn), dass Cannabis als Einstiegsdroge wirkt, gen Null tendiert.

Ich will damit nicht Cannabis verharmlosen, es ist und bleibt eine Droge wie Alkohol auch, aber was mich in solchen Diskussionen immer stört, ist einfach diese widerliche Doppelmoral, denn allein von der Form der Abhängigkeit ist Alkohol (körperliche und psychische Abhängigkeit) gefährlicher als Cannabis (nur psychische Abh.). Was die Folgen für die geistige Kompetenz angeht, denke ich, dass dies vor Allem von der Verträglichkeit des/der KonsumentIn abhängt.

Schönen Gruß, Andreas
__________________
"Wer nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, der ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen."
(Übersetzungsvariante eines Zitats von George Santayana)

Das Ziel der Hartz-Gesetze: Niemand soll hungern, ohne zu frieren!


Alle meine Äußerungen sind durch das Grundgesetz, Artikel 20, Absatz 4 abgedeckt und somit strafrechtlich nicht verfolgbar! ;-)
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Alt 04.03.2008, 10:26   #25
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Standard Vielleicht noch zu der Drogenproblematik

Ich persönlich bin immer der Meinung gewesen das man über Verbote solche Sachen nicht regeln sollte. Das Problem bei Drogenkonsum ist letztlich dasselbe wie bei Alkoholkonsum. Gelegentlich schadet es nichts. In einer stark normierten Gesellschaft, die wenig Nischen für individuelle Eigenheiten bietet und auf Repressalien beruht, neigen auch mehr Personen zum Mißbrauch solcher Drogen um dem zumindest zeitweise zu entfliehen, besonders aber Jugendliche mit Angststörungen und "Anpassungsproblemen". Zusätzliche Verbote und Repressalien über ein sinnvolles Maß hinaus, führen dann letztlich genau zu den Verhaltensweisen, die man eigentlich damit bekämpfen will.

Im Endstadium wird dann auch die Muskatnuß und der Salbei verboten, womit sich dann auch die Hausfrau am Kochherd strafbar macht. Das gäbe Schäuble den idealen argumentativen Hintergrund, auch die Kochtöpfe der Bürger zu überwachen.
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"Inzwischen glaubt er, das Freiheit etwas ist was er nur geträumt hat..." aus: DER INSTINKT

Geändert von zebulon (04.03.2008 um 10:36 Uhr)
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Alt 04.03.2008, 12:16   #26
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Standard Stoff = Stoff

Eines sollte man bei der ganzen Diskussion nicht vergessen!
Der Stoff der in den 60er Jahren aus dem Libanon, Afghanistan oder der Türkei kam, hatte sowohl bei Gras als auch bei Hasch wesentlich niedrigere Konzentrationen als der heute im "industriellen" Rahmen angebaute und erhältliche Stoff!
Zudem hat sich die Verfügbarkeit des Stoffes wesentlich erleichtert und die Preise wurden gesenkt.
Zumindest bei uns an der Grenze zu Holland hat der Gebrauch von Pot und Hasch wegen der hohen Konzentrationen bei nicht geübten Rauchern, Anfänger und leider Kids von 12, zu ganz dicken Problemen geführt!

PS: Hier an der Grenze würde bei 0,9 Gramm kein Polizist auch nur die Schreibmaschine anrühren!
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Alt 05.03.2008, 14:39   #27
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Hier noch eine aktuelle Studie der Universität Bristol zur Gefährlichkeit von legalen und illegalen Drogen im Focus.
Drogen-Ranking: Die 20 gefährlichsten Drogen - Bilder - News - FOCUS Online
Cannabis liegt hier auf Platz 11 hinter Alkohol und Tabak.
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Alt 07.03.2008, 13:49   #28
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Zitat:
Zitat von Erntehelfer Beitrag anzeigen
Hier noch eine aktuelle Studie der Universität Bristol zur Gefährlichkeit von legalen und illegalen Drogen im Focus.
Drogen-Ranking: Die 20 gefährlichsten Drogen - Bilder - News - FOCUS Online
Cannabis liegt hier auf Platz 11 hinter Alkohol und Tabak.
Alkohol macht Männer krank:

Zitat:
An zweiter Stelle liegt die Herzerkrankung Angina pectoris (301.000), gefolgt vom Krankheitsbild "psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol" (299.000).
Gesundheit: Statistik - Alkohol macht Männer krank | ZEIT online
__________________
Auf dem Papier:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR...
und real:
Artikel 1 Grundgesetz: DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST EINE GELD- UND MACHTFRAGE...

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die 'Neue Weltordnung' akzeptieren.” (David Rockefeller 2005 auf der Bilderberger-Konferenz in Rottach-Egern)
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Alt 07.03.2008, 14:58   #29
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SCHILL- OUTING

"Jetzt wirkt das Koks bei mir"

Er war eine der skurrilsten Figuren im Politbetrieb: Ronald Barnabas Schill, Ex-Innensenator von Hamburg und vormaliger "Richter Gnadenlos". Jetzt ist ein seltsames Video aufgetaucht, in dem der 49-Jährige über Drogen parliert und mit Tellerchen und Strohhalm hantiert. Von Jörg Diehl und Dennis Kayser mehr...
Ohne Worte

Jürgen
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