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Sterbehilfe: Politiker streiten über "Reisebüros in den Tod"; in Forum: Allgemein; Der Tod zweier Deutscher in der Schweiz hat eine Diskussion über die Sterbehilfe losgetreten. CDU-Justizminister planen eine Initiative, um Organisationen wie Dignitas das Töten in Deutschland zu verbieten. Doch es ...

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Alt 10.11.2007, 21:41   #1
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Standard Sterbehilfe: Politiker streiten über "Reisebüros in den Tod"

Der Tod zweier Deutscher in der Schweiz hat eine Diskussion über die Sterbehilfe losgetreten. CDU-Justizminister planen eine Initiative, um Organisationen wie Dignitas das Töten in Deutschland zu verbieten. Doch es gibt auch Stimmen, die ein neues Gesetz zur Sterbehilfe für überflüssig halten.

Auslöser für die aktuelle Debatte sind die jüngsten Aktivitäten der Sterbehilfe-Organisation Dignitas. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der Schweizer Verein zwei Männern auf einem Parkplatz in der Nähe von Zürich beim Suizid half. Die beiden Deutschen starben im Auto. (...)

Die Deutsche Hospiz Stiftung rief dagegen in Berlin die Politiker zu schnellem Handeln auf. „Nie war die Chance größer, der Geschäftemacherei mit dem Tod Einhalt zu gebieten“, so Eugen Brysch, Vorstand der Hospiz Stiftung. „Wenn die Politik diesen Moment nicht nutzt, macht sie sich mitschuldig.“ Auch FDP und Linke seien gefordert, sich eindeutig zu bekennen. Nur auf diese Weise könne dem „menschenverachtenden Treiben der Schweizer Sterbehelfer“ ein Ende gesetzt werden. (...)

Der Mediziner Student forderte in Bad Krozingen, „der Tötung von behinderten Menschen einen Riegel vorzuschieben“. Zugleich übte er scharfe Kritik an Politikern der verschiedensten Fraktionen, insbesondere der FDP, und Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie befürworteten seit langem, dass Schwerbehinderte unter bestimmten Bedingungen zu Tode gebracht werden können, so der Leiter des Deutschen Instituts für Palliative Care. Student bezog sich auf entsprechende Gesetzesvorlagen und ein Eckpunktepapier der EKD zum Thema Patientenverfügung.(...)
http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=6642866
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