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| Tags: albtraum, erziehungsheim |
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#81 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| Verhöhnung der „Heimkinder“ seiten Bundesministerin - Sollen wir uns das jetzt etwa gefallen lassen und uns einfach damit abfinden ? Re einer neuen „Entgleisung“ von der CDU Fraktionsangehörigen Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Presseerklärung des „Verein Ehemaliger Heimkinder e. V.“ vom 9. Januar 2009 »»» Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e. V. Mit Befremden und Empörung nimmt der Verein ehemaliger Heimkinder den Versuch der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zur Kenntnis, die Beschlüsse des Bundestags-Petitionsausschusses ( vom 26. November 2008 ) und des Bundestages ( vom 4. Dezember 2008 ) in unangemessener Weise zu beschneiden. Anstelle einer umfassenden Aufarbeitung und Wiedergutmachung des auch vom Bundestag anerkannten Unrechts an Heimkindern will Ministerin von der Leyen [ * ] dem bisher geplanten nationalen „Runden Tisch“ lediglich eine „Erörterungs- und Abklärungsfunktion“ zukommen lassen. Über die Einrichtung eines Entschädigungsfonds soll dabei nicht einmal mehr diskutiert werden, das Ministerium will dies von vorneherein kategorisch ausschließen. In dem von Frau von der Leyen vorgelegten Konzept ist auch die wichtige Anlauf-und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder nicht mehr vorgesehen. Erhebliche Abweichungen gegenüber den Beschlüssen des Bundestages gibt es ferner bei der Zusammensetzung des Runden Tisches. Das Ministerium will die Mitglieder des Runden Tisches eigenmächtig berufen. Dem Vernehmen nach sollen ehemalige Heimkinder am Runden Tisch nur durch zwei Vertreter repräsentiert werden. Damit würden wir erneut nicht ernst genommen, sondern an den Rand gedrängt. Besonders unverständlich ist uns, dass mit der Geschäftsführung des Runden Tisches der „Verein für öffentliche und private Fürsorge“ beauftragt werden soll, und zwar anstelle der vom Bundestag empfohlenen Kinder- und Jugendhilfe Dachorganisation AFET und des Deutschen Instituts für Jugend- und Familienrecht DIJUV. Diese beiden Organisationen haben ein seit langem bekanntes und akzeptiertes Konzept für die Arbeit des Runden Tisches vorgelegt. In einem Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs im Familienministerium, Hermann Kues [ ** ], an den Petitionsausschuss heißt es, der „Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge“ sei besonders geeignet „die bevorstehenden Aufgaben zu übernehmen“, denn er sei „wie kaum ein anderer Verein untrennbar verwoben mit der Geschichte der sozialen Arbeit in Deutschland“. Letzteres ist zwar der Fall, aber u.a. auch auf eine höchst unrühmliche Art: Der Deutsche Verein war in besonderer Weise verstrickt in die pädagogische Theorie und Praxis der Heimerziehung des Nationalsozialismus sowie der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland. Erst in den 90er Jahren wurde bekannt, dass sein jahrzehntelang hoch in Ehren gehaltener ehemaliger Vorsitzender, Herr Muthesius, im Dritten Reich als Referent für die zentrale Verwaltung der Jugendkonzentrationslager in Moringen, der Uckermark sowie in Litzmannstadt zuständig war. Ausgerechnet dieser Verein soll also die Nachkriegsgeschichte der Heimerziehung, die noch von der Nazizeit geprägt und gefärbt war, für die Betroffenen aufarbeiten! Das ist für uns ein Hohn! Dem Verein ehemaliger Heimkinder fehlt für dieses Vorhaben der Bundesregierung jegliches Verständnis. Und ebenso fehlt uns das Vertrauen, dass der Deutsche Verein im Sinne der Beschlüsse des Bundestages für uns handeln würde. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Hans-Siegfried Wiegand 1. Vorsitzender des VEH e.V. Tel. 070725273 www.veh-ev.org ««« [ Alle, oder die meisten, Medienberichte und Meinungen zu diesem Thema, die bisher im Internet abgegeben worden sind und dort existieren und viele mehr, die sicherlich noch hinzukommen werden, und die der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eindeutig klar machen und klar machen werden, was die Leute von ihr und ihrer Hartherzigkeit und fortdauernden „Entgleisungen“ denken, können hier gefunden werden bei Anwendung der Suchbegriffe »»»"Ursula von der Leyen"+"Heimkinder"+"Entschädigung"««« @ GOOGLE.DE-Suchindex [ ein direkter Link zu diesem Thema ! ] bei Anwendung der Suchbegriffe »»»"Ursula von der Leyen"+"Ehemalige Heimkinder"««« @ YAHOO.DE-Suchindex [ ein direkter Link zu diesem Thema ! ] ] QUELLE der „Presseerklärung“: 1.) Webseite des „Verein Ehemaliger Heimkinder e. V.“ @ Verein ehemaliger Heimkinder e.V. - Aktuelles und 2.) Webseite „DER PÄRITÄTISCHE GESAMTVERBAND“ @ http://www.der-paritaetische.de/uplo...aerung_VeH.PDF [ * CDU Fraktionsangehörige, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die selbst keine gewählte Bundestagsabgeordnete ist, sondern am 25. November 2005 von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu diesem Ministerialposten „berufen“ und „erhoben“ wurde. Man kann sie also auch nicht als „Nicht-Parlamentarerin“ bei der nächsten Bundestagswahl im September 2009 ganz einfach „abwählen“. ] [ BITTE EBENSO BEACHTEN: CDU Fraktionsangehörige, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen als vorherige niedersächsische Ministerin für Familie, Soziales und Gesundheit war schon während ihrem seinerzeitigen Zuständigkeitsbereich für Niedersachsen dem Thema „Heimkinderopfer“ ebenso verschlossen und hartherzig wie sie heute als Bundesministerin ist; es hat sich also nichts geändert. Ein eingehendes und detailiertes Schreiben, vom 03.12.08.2005, eines Betroffenen – eine persönliche Fürbitte an die Ministerin für die Belange aller „Ehemaligen Heimkinder“ – an sie als Bundesministerin hat diese ebenso nie beantwortet. Siehe den diesbetreffenden Bericht darüber vom 29.08.2006 »Heimkinder warten wieder einmal vergebens. – Keine Antwort nach mehr als 9 Monaten !!!« @ Ehemalige Heimkinder . Das gesagte Fürbitte-Schreiben vom 03.12.2005 ist ebenfalls in diesem Blog aufgeführt: »Mail an Ursula von der Leyen: Bundesregierung Deutschland« Frau Ministerin Ursula von der Leyen, die insgesamt 10 Jahre in Californien gelebt und dort ihre Universitätsausbildung genossen hat, spricht fließend Englisch; sie hätte also in Deutsch sowohl wie auch Englisch antworten können. Sie hielt es aber nicht für nötig auch nur in Deutsch zu antworten. Shame on her ! She is a disgrace to everything that is decent ! Ich empfehle der CDU Fraktionsangehörigen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, jetzt, dringend das leider bisher nur in englischer Sprache erscheinende Sachbuch »On Apolgy« von dem amerikanischen Autor Aaron Lazare zu studieren und sich in der Vertretung ihres politischen Portfolios und in ihrem diesbetreffenden öffentlichen Auftreten schleunigst dem Rat und den Vorschlägen dieses Professors anzupassen, sowohl wie sich ohne weitere Verzögerung den Empfehlungen des Petitionsausschusses anzupassen. ] [ ** CDU Fraktionsangehöriger, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und als solcher ein gewählter Bundestagsabgeordneter ] [ BITTE EBENSO BEACHTEN: Die Einstellung und Mentalität des CDU Fraktionsangehörigen, Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in der „Heimkinderopfer-Sache“ ist ebenso wohlbekannt, besonders auch aus der öffentlichen Korrepondenz zwischen diesem CDU Fraktionsangehörigen, und einem Betroffenen auf Abgeordnetenwatch.de aus dem Jahre 2007 – Februar / März 2007, wiedergegebenen @ 1960er „Ehemaliges Heimkind“ in Anstalten kirchlicher Trägerschaft, Ausländer deutscher Herkunft, Martin Mitchell, in seinem Fragestellen auf „Abgeordnetenwatch.de“ an den Staatssekretär im Bundesministerium für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ ] |
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| | #82 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| „Fürsorgeerziehungszöglingjagd“ – Menschenjagd auf „Zöglinge“ in der Bundesrepublik Deutschland ( ca 1949-1985 ) = "on the hunt for absconded 'wards of the state'" - hunting human beings, escapees from work camps in the Federal Republik of Germany ( ca 1949-1985 ) Schon jemand mal von diesem langen Wort gehört oder gelesen - und sich der Ungeheuerlichkeit dessen dabei bewußt geworden ? „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ Besonders für solche eine Jagd geeignet zu sein schien damals ein Brenneke Flintenlaufgeschoß ( hier anzusehen @ 9,3x64 - KJG spitz - Ladungen ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ), normalerweise für die Hirschjagd oder die Wildschweinjagd verwendet Und darüber wie eine solche „Fürsorgeerziehungszöglingsjagd“ damals veranstaltet wurde, ist einzig und allein hier @ »Die Hölle von Glückstadt« – "Fürsorgeerziehung" oder "Freiwillige’ Erziehungshilfe", geprägt von staatlich angeordneter Demütigung, Entwürdigung, Misshandlung und Zwangsarbeit. "Fürsorgezögling" Ferdinand Ellerwald, einer von vielen "Fürsorgezögling ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) nachzulesen. Und anscheinend – ziemlich genauen Gerüchten gemäß – wurde damals auch „Kopfgeld“ für das Wiedereinfangen von entlaufenen „Fürsorgeerziehungszöglingen“ gezahlt. Übrigens, falls Ihr es noch nicht bemerkt habt, wird auf der Informationsseite des ZDF zu der am 25.01.2009 um 18:00 Uhr (MEZ) angesagten Fernseh-Dokumentation - in dem Programm Mona Lisa betitelt »Keine Entschädigung für ehemalige Heimkinder ? – Heimerziehungs-Opfer warten noch auf Gerechtigkeit« @ ZDF.de - Keine Entschädigung für Heimkinder? ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ein Foto einer offiziellen Akte gezeigt, einer Akte worin unter der Überschrift „Dienstbetrieb“ „Besondere Vorkommnisse und Entweichungen“ „156 Todesfälle“ und „971 Besondere Vorkommnisse“ notiert sind. Der ZDF weiß sicherlich auch ganz genau auf welche damalige „Anstalt“ / „Institution“ / „Erziehungseinrichtung“ und auf welchen Bundesstaat im damaligen Westdeutschland sich diese Akte bezieht. Die Frage stellt sich natürlich sofort: Was war die Gesamtzahl der „Todesfälle“ von „Zöglingen“ / „Schutzbefohlenen“ in der gesamten Bundesrepublik Deutschland zwischen 1949 und 1985, “die der ‘Fürsorge’ der Kirchen oder des Staates unterstanden“, und was waren die jeweiligen „Todesursachen“? In einem anderen Diskussionsforum ist mir deshalb „Berichterstattung im Bildzeitungsstil“ vorgeworfen worden - und ich bin dafür kritisiert worden, daß diese meine „Berichterstattung“ eine „Ungeheuerlichkeit“ / „Verallgemeinerung“ meinerseits sei. Desweiteren war in den bisherigen Kommentaren und Meinungsäußerungen meiner dortigen Kritiker dort die Rede von „Vormundschaft“, „Pflicht“, „Verantwortung“, „Verantwortlichkeit“, und „Normalität“ aus der Sicht der „Verantwortlichen“, die für die „Fürsorgeerziehungszöglinge“ verantwortlich waren, und deshalb verpflictet waren hinter ihnen her zu jagen. Die Tötung mit einem Hirschjagdgewehr, mit dem sich einer der erwachsenen „Wiedereinfänger“ [ der „Miliz“ ] ganz speziell „zum Zwecke des Wiedereinfangens“ eines jugendlichen Zwangsarbeiters bewaffnet hatte ( und andere Gewehre, mit denen sich andere erwachsene „Wiedereinfänger“ [ der „Miliz“ ] „zum Zwecke des Wiedereinfangens“ dieses jugendlichen Zwangsarbeiters ganz sicherlich ebenso bewaffnet hatten ), wird als ein „tragischer Unfall“ abgetan – und wenn man diesen Zivilisten [ der „Miliz“ ], die an diesem „Wiedereinfangen“ teilnahmen kein „Kopfgeld“ versprach, nahmen sie alle an dieser „Jagd“ teil wohl nur zum Spaß, oder weil es ihre „ kommunale Pflicht“ war und sie ihrer „Verantwortung“ nachkamen ? Unbewaffnetete „Vertrauensburschen“ aus Glückstadt selbst waren wohl auch ab und zu mal ebenso an der „Jagd“ auf ihre „Mithäftlinge“ beteiligt ( und auch sie wurden dafür „belohnt“ ). Und diese „Wiedereinfänger“ / „Vertrauensburschen“ sahen es wohl ebenso als ihre „Pflicht“ und ihre „Verantwortung“ an, den „Erziehern“ zu „helfen“. Würde mich mal interessieren, ob diese damaligen „Wiedereinfänger“ / „Vertrauensburschen“ / „Spione“/ „Kapos“, oder auch „Wiedereinfängerinnen“ / „Vertrauensmädel“ / „Spioninnen“ / „Kapos“, unter den „Fürsorgezöglingen“ selbst, in vielen dieser damaligen „Heime“ / „Anstalten“ / „Zwangsarbeitslagern“ / „Arbeitserziehungslagern“, das wohl heute als erwachsene Menschen im fortgeschrittenen Alter, noch genauso sehen wie damals – daß sie sich für den „Vorteil“ einer „Belohnung“ dazu bereit erklärten, und sich dazu „verpflichtet“ sahen, „Hilfserzieher“ oder „Hilfserzieherinnen“ zu werden und sich auf dieses „unterste Niveau der Erzieher“, „Wächter“ und „Sklaventreiber“ „begaben“. Es war jedesmal das Gleiche wenn einer der „Insassen“ aus Glückstadt entfloh. Die darauffolgende „Jagd“ war sofort angesagt, und schwer bewaffnete Zivilisten [ die „Miliz“ ] nahmen immer daran teil. Es war nur Glücksfall, daß nicht auch noch andere jugendliche Zwangsarbeiter ebenso dabei erschossen worden sind. Ein anderer jugendlicher Zwangsarbeiter, während er ebenso auf diese Weise gejagdt wurde, ertrank in der Elbe. Genau wie viele andere jugendliche Zwangsarbeiter in Glückstadt oder auf der Flucht aus Glückstadt zu Tode gekommen sind und was die jeweiligen Todesursachen waren, habe ich bisher noch nicht feststellen können. Aber ich ( im Auslande ! ) und viele andere engagierte „Ehemalige Heimkinder“ ( in Deutschland selbst ! ) – „Ehemalige Heimkinder der alten Bundesländer“ – arbeiten weiterhin daran es genau festzustellen und alle diesbetreffenden Beweise sicher zu stellen !!! An all meine Kritiker: Sagt Euch dieses Foto vielleicht etwas und läßt es Euch vielleicht sogar aufwachen, aufhorchen, und nachdenken ? ? ? http://www.heimkinder-ueberlebende.o...0er-Jahren.jpg Dieses Foto selbst ( auf der Webseite wo es archiviert ist ! - an dieser Stelle In einer offiziellen Verwaltungsakte werden „156 Todesfälle“ für eine bestimmte westdeutsche „Fürsorgeerziehungsanstalt“ in den 1950er / 1960er Jahren dokumentiert – eine von vielen, vielen solcher Anstalten im damaligen Westdeutschland, für Jungen U ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) ) hat einen Link eingebaut, der, wenn man ihn anklickt, viele, viele andere Fotos jugendlicher Zwangsarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland ( in den 1950er, 1960er, und 1970er Jahren! - Jungen und Mädchen ! ), die sich in der GOOGLE-Bilder-Datenbank befinden für jeden Wissensbegierdigen zu Tage befördert ( und das sind noch nicht alle solcher Fotos; es gibt auch noch viele mehr an anderen Stellen im Internet ! - die meisten davon auf meiner Webseite ! ). Und für die unter Euch die Englisch verstehen ---- Ihr könnt jetzt diese Geschichte aus dem Jahre 1966 „Fürsorgezögling auf der Flucht aus dem schleswig-holsteinischen ‚Landesfürsorgeheim Glückstadt‘ von einem Bauern mit einem Hirschjagdgewehr erschossen“ auch auf einer kanadischen Webseite in Englisch lesen – @ Thought Provoking, - The Exchange [ bitte, dort ein klein wenig runter scrollen ! ] ( falls der Link hier nicht funktioniert, bitte die URL manuell in die Adresszeile eingeben ! ) – wo auch zum ersten mal der Name dieses Bauern aus Hodorf der den Todesschuß auf diesen „Zögling“ abgegeben hat, genannt wird. Mit freundlichen Grüßen aus Australien Martin Mitchell |
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| | #83 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 2.094
| @ehemaligesHeimkind: Vielleicht auch ein interessanter Thread für dich Jugendamt und Arge planen Frühwarnsystem Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass die das nur bis 1970 anerkennen. Was ist mit den Kindern die nach 1970 ins Heim kamen? Die Zwangsarbeit wurde eingestellt, aber nicht der Mißbrauch etc. Gruß Eka
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #84 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| „Fürsorgeerziehung“ - „Gestohlene Kindheit“ - „Gestohlenes Leben“ - „Flucht in den Tod“ „GESTOHLENE KINDHEIT“ – Eine ZDF-Veröffentlichung, aus dem Jahre 2008, die sich ebenfalls mit diesen Themen befaßt und auseinandersetzt: [ Westdeutsche Nachkriegsgeschichte ! – „Wahrheit“ oder „Lüge“ ? – „Tatsachen“ oder „Volksverhetzung“ ? – „Verbrechen“ oder „Zeitgeist“ – „Ausnahmezustand“ oder „Normalität“ ? ] Mehr Information über den gesamten Inhalt dieser ZDF-Veröffentlichung ist hier zu finden @ http://www.mvg-verlag.de/mediadata//...36-06402-8.pdf »»» Barbara Dickmann | Sibylle Bassler (Hg.) Gestohlene Kindheit Wie Fürsorgeheime Kinder zerstört haben Ein ML Mona Lisa Buch Nach einer Dokumentation von Barbara Dickmann und Angelica Fell 5 Inhalt Vorwort .................................................. ................. 7 Weggesperrt im Namen des Staates ..................... 9 Frank Leesemann .................................................. ...... 9 Otto Behnck .................................................. ............. 12 Wie Sträflinge gehalten .................................................. . 15 Drangsaliert und ausgebeutet .......................................... 19 Ausgebeutet für die Stadt und ihre Fabriken ............... 20 Wie im Knast…................................................. .......... 22 Unheilvolle Geschichte des Landesfürsorgeheims ........ 23 Störung der bürgerlichen Ordnung ...................... 25 Die drohende Verwahrlosung ........................................... 28 Die Maschinerie setzt sich in Gang ................................... 32 Schuldgefühle und Scham der Opfer .................... 35 Kinderheim St. Josef in Eschweiler .................................... 36 Carola Koszinoffski .................................................. ... 36 Der Willkür ausgeliefert .................................................. . 41 Warum schweigen die Nonnen bis heute?........................ 46 Hermine Schneider .................................................. .... 48 Schwarze Pädagogik .................................................. ...... 50 Die Opfer brechen ihr Schweigen ......................... 51 Michael-Peter Schiltsky ................................................ 54 6 Konfrontation mit der Vergangenheit ............................... 58 Das Trauma .................................................. .................... 63 Flucht in den Tod .................................................. .. 65 Harry Radunz .................................................. ............ 67 Ferdinand Ellerwald .................................................. ... 70 In den Fängen der Fürsorge .................................. 71 Kalmenhof in Hessen .................................................. ..... 71 Günter Klefenz .................................................. ......... 76 Systematische Misshandlungen ........................................ 82 Heinz Schreyer .................................................. .......... 86 Die unglaubliche Geschichte der Elfriede Schreyer ....... 87 Das Unrecht wird angeprangert ........................... 91 Warum so spät? .................................................. ............. 91 Verbrechen im Namen des Staates und der Kirche ............ 93 Verantwortung übernehmen ............................................ 96 Aufarbeitung in Schleswig-Holstein ............................. 97 Hessen .................................................. ...................... 100 Petitionsausschuss im Bundestag ...................................... 101 Reaktionen auf die Dokumentation ..................... 103 Anhang .................................................. ................. 107 Die Mona Lisa-Frauen .................................................. .... 107 Wir danken .................................................. .................... 108 Quellen, Links und Literatur ............................................. 109 Anmerkungen .................................................. ................ 112 © des Titels »Gestohlene Kindheit« ( ISBN 978-3-636-06402-8 ) 2008 by mvgVerlag, FinanzBuch Verlag GmbH, München Nähere Informationen unter: MVG Verlag ««« Hoffe vielen Betroffenen und ihren Familien hiermit gedient zu haben. Mit freundlichen Grüßen aus Australien. Martini PS. Ich bin selbst erst gestern ( 30.01.2009 ) auf dieses PDF-Dokument aufmerksam geworden. Und ich hatte selbst auch noch keine Möglichkeit diese ZDF-Veröffentlichung zu studieren, weil sie natürlich nicht in Australien zu erwerben ist. Vielleicht wird ja jemand demnächst so nett sein und mir eine Kopie davon nach Australien, auf mein Postfach, zukommen lassen. Wäre schön. PPS. Hoffe Ihr friert nicht zu sehr, momentan, in Deutschland, und hoffe das Putin Euch nicht wieder den Gashahn zudreht. In Adelaide hatten wir seit Montag 26.01.2009 jeden Tag über 44 Grad, und die Wettervorhersage ist, daß dies noch für weitere vier Tage anhalten wird ( auch das wird in die Geschichtsbücher eingehen ). |
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| | #85 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.10.2008 Ort: Hildesheim
Beiträge: 44
| ich muss das thema grad mal hochholen wie sieht es eigentlich mit den verjährungsfristen für missbrauch an kindern aus? mir ist auch vor 25 jahren was passiert was ich totschweigen musste, aber es kommt immer wieder hoch wie soll ich am besten vorgehen? |
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| | #86 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Zitat:
Wenn es sich um sexuellen Missbrauch handeln sollte, so verjährt dieser bei Kindern nach 10 Jahren. 20 Jahre Verjährungsfrist kommt bei sexuellen Missbrauch (und es gibt ja nicht nur den sexuellen Missbrauch) in besonders schweren Fällen vor.
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. | |
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| | #87 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Es kommt auf die Strafandrohung an. Bis 5 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 5 Jahren Bis 10 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 10 Jahren Mehr als 10 Jahre Haftandrohung: Verjährung nach 20 Jahren Bei lebenslanger Haftandrohung: Verjährung nach 30 Jahren Dabei gilt bei Straftaten an Kindern, dass die Frist erst mit dem Vollenden des 18. Lebensjahres beginnt. Geändert von Runkel (06.02.2009 um 16:07 Uhr). |
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| | #88 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Zitat:
Es geht nur bis 5 Jahre nach § 176 StGB
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. | |
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| | #89 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
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| | #90 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Zitat:
Das mag sein. Es geht aber hier um die Verjährungsfrist und diese beträgt nun mal nach § 176 StGB 10 Jahre und bei schweren Fällen nach Absatz 3 dieses Paragraphen 20 Jahre.
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. | |
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| | #91 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Weil ja auch 10 Jahre Haft angedroht sind, wie dein Link besagt ... |
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| | #92 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Lieben Gruss Emily | |
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| | #93 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Wie bitte? In welchem Link werden 10 Jahre Haft angedroht. Haftandrohungen stehen doch nicht in Gesetzestexten. Rumpel, begreifst du das nicht? Sexueller Mißbrauch verjährt nach 10 Jahren. Wenn diese 10 Jahre noch nicht abgelaufen sind, kann man klagen und es kann eine Haftstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren verhängt werden, gemäß § 176 StGB. Wie gesagt, in solch einem Fall beträgt die Verjährungsfrist 10 Jahre Ist der Missbrauch ein besonders schwerer Fall, darf nach § 176 Abs. 3 StGB nicht unter 1 Jahr verurteilt werden aber nicht mehr als 5 Jahre. In solch einem Fall beträgt die Verjährungsfrist 20 Jahre.
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. |
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| | #94 | ||
| Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
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| | #95 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Zitat:
Ok, das hab ich übersehen. Dann revidiere ich meine Aussage. Ändert aber nichts an der Verjährungsfrist.
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. | |
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| Hildeshomer |
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Dieser Beitrag wurde von Curt The Cat gelöscht.
Grund: auf Wunsch des Autors gelöscht... |
| | #96 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Aus der Ecke meiner Umgebung
Beiträge: 1.274
| Hildeshomer, bei aller Tragik, welche dir als Kind da in dieser Kur widerfahren ist aber belangen wirst du nach 25 Jahren keinen mehr. Auch wenn du die Namen der Schwestern noch im Gedächtnis hast. Du kannst a nichts beweisen, somit stände Aussage gegen Aussage und b dürfte es, auch wenn du Beweise hättest, diese Angelegenheit verjährt sein. Ich will mich da aber auch nicht festlegen, juristisch kann ich das nicht einschätzen. Ich werde mich aber hüten dir eine Empfehlung zu geben, auch attestiere ich dir aus mangelnder Kompetenz nichts aber raten, das kann ich dir: Vielleicht arbeitst du diese Geschichte mal anhand eines Therapeuten oder Psychologen auf, sofern das noch nicht gemacht worden ist. Zeigt doch auch deine Geschichte, dass da noch viel Redebedarf besteht.
__________________ Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll Anlehnend zunehmender Entdemokratisierung, Entsozialisierung und Entrechtung in der BRD wird an einem von mir bereits festgesetzten Zeitpunkt (Peak) der Notstand eintreten, sowie aus den daraus resultierenden Umständen Gebrauch des §35 Abs. 1 StGB gemacht. |
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| | #97 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Grausamkeiten im seelischen Bereich wie willkürliche Unterstellungen, ungerechtfertigte Schuldzuweisungen, Isolation und Mobbing sind selbst heute noch extrem schwierig zu ahnden. Ist ja nichts sichtbar, was kaputt ist, sondern Interpretationssache, und wird vor allem stets weit von sich gewiesen. Dennoch find ich es wichtig, dass du es mal zusammengesammelt hast, denn daraus bist du auch in der Lage, andere zu unterstützen denen Ähnliches widerfahren sollte. PS. Ich empfehle dir den Film runterzuladen den Kinderklauinfo in dem Thread "Frühwarnsystem" eingestellt hat - "Meine Mörder". Lieben Gruss Emily |
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| | #98 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 159
| Ich hänge einen Scan des Artikels hier an. Den Artikeltext verlinken kann ich leider nicht; m.E. dosiert die WAZ sehr genau, welcher Artikel online verfügbar, somit verlinkbar und breit zu streuen ist. Dieser Artikel ist in der Online-WAZ nicht zu finden. |
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| | #99 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 15.01.2007
Beiträge: 417
| brrhhh, wenn ich das lese: Forscher wollen untersuchen ..... die baulichen Voraussetzungen. Ich bin absolut sicher, dass die Kabause im Vinzenzheim Dortmund nicht mehr existent ist (Einzelzelle, Matratze auf dem Fußboden, Eimer in der Ecke, Glasbausteine rechts und links). Eingesperrt dort 3 Tage wegen Nachtwandelns bei trocken Wasser und Brot, ohne irgendeine Form der Ablenkung. War Kind bis hierhin noch halbwegs intakt, wusste Kind nach der Kabause fürs Leben: "Ist alles mein Fehler." Dieses Heim wurde von Nonnen geleitet. Mir fällt nicht eine einzige Nonne ein, die "barmherzig" war. Der Artikel über das Heim im Buch "Schläge im Namen des Herrn" entspricht völlig den damaligen Verhältnissen. Noch heute (nach Aufenthalt dort für etwas länger als ein Jahr) überkommt mich die kalte Wut, wenn ich mitbekommen muss, dass damals "ja alles nicht so schlimm" gewesen sein soll. Es war grauenhaft, abartig und das in einem von Nonnen geführten Heim. |
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| | #100 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 2.094
| Wiedergutmachung für eine verlorene Kindheit "Das werden harte Verhandlungen" - DIE WELT - WELT ONLINE Bundestag: Ehemalige Heimkinder schildern Rundem Tisch ihr Martyrium - Vermischtes - FOCUS Online Deutschland: Gerechtigkeit für ehemalige Heimkinder - Badische-Zeitung.de ähnlich geschriebene Artikel.
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #101 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 01.08.2005 Ort: TRIER
Beiträge: 2.668
| Bin übrigens selber auch betroffen (drei Jahre Vinzenzhaus). Ich habe zum Beispiel die Sache mit dem Erbrochenen auch beobachtet, obwohl ich es persönlich nicht durchmachen musste. Bestimmt sind viele schwer traumatisiert und die haben wahrscheinlich unter schlimmeren Bedingungen dort ihre Zeit verbracht wie ich. Allerdings muß man dazu auch mal Folgendes sagen: Was hätte man tun sollen mit diesen Kindern ? Es gab keine anderen Strukturen. Die Kinder waren meistens Halb- oder Vollwaisen aus zerrütteten Familien, was an sich schon traumatisch ist. Wenn die noch ein Elternteil hatten, war der völlig überlastet. Ich will jetzt die Methoden nicht in Schutz nehmen, die teilweise dort angewendet wurden. Bei uns war es nicht so schlimm oder vielleicht hab' ich es auch persönlich als nicht so schlimm empfunden. Am ersten Tag, an dem ich eingebracht wurde, bekam ich vom Platzhirsch des 7-Bett Zimmers allerdings direkt mal eins in die Fresse. Da konnte gar nicht erst Heimweh aufkommen bzw. wurde dieser Schmerz von was anderem überdeckt. Später habe ich mir dann schnell den nötigen Respekt verschafft, allerdings weniger mit Muskeln sondern mit Grips. Selbstverständlich gab' es Prügelstrafe bei den Nonnen, aber ich hatte bei uns nicht das Gefühl, dass das willkürlich mißbraucht wurde. Das wurde eher nur in drastischen Fällen als letzte Maßnahme angewendet. Unsere Nonne als Bezugsperson war eine weise Frau die ich eigentlich gerne mochte. Habe später erfahren, dass sie beim Essenausteilen vom Schlag getroffen wurde. Das Essen war einfach mit immer wiederkehrenden wöchentlichen Essensplänen. Es gab nur hin und wieder Abwechslungen. Das Schlimmste war, dass es morgens immer nur Brot mit einer Erdbeermarmelade gab, die garantiert zu 100% aus einem Chemiewerk kam und die mit tödlicher Sicherheit NIE eine einzige Erdbeere beinhaltete. Die Marmelade wurde in 10 Kg Gebinden angeliefert. Da hab' ich mir angewöhnt, ohne Frühstück auszukommen.Teilweise wurden aber auch Nahrungsmittel noch selber angebaut wie Grünkohl, Kartoffeln Runkelrüben usw. In dem Ort wo das Vinzenzhaus war, gab' es glücklicherweise eine Art Gesamtschule was sehr ungewöhnlich war, damals eine Art Experiment so daß ich eigentlich nach meinen Fähigkeiten weitgehendendst gefördert wurde. Schwachmaten mußten aufs Feld (durften aber dafür auch den Einachser fahren), ich hatte die Erlaubnis mit den Älteren Jungs im Studiezimmer lernen zu dürfen. Es war im ländlichen Bereich. Bei uns ging es recht friedlich zu. Hab' auch viele angenehme Erinnerungen an die Zeit, was vielleicht mal als Facette die Berichte von den Heimen dort etwas relativiert. Es wurde bei uns sehr auf Gerechtigkeit geachtet, was mich geprägt hat. Allerdings denke ich mal dass das von der leitenden Person abhing und da hatte ich vermutlich einfach Glück gehabt.
__________________ "Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO "Inzwischen glaubt er, das Freiheit etwas ist was er nur geträumt hat..." aus: DER INSTINKT Geändert von zebulon (18.02.2009 um 13:37 Uhr). |
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| | #102 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
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| Ich denke mal @zebulon, das manche nicht alles so mitbekommen haben, was in Heimen ablief. Ich bin kein Kind der 50/60. Aber was bei uns die ersten Jahre los war ist ekelhaft, ätzend, beschämend, ich könnte kotzen immer wieder. Erzieher die drauflosprügelten, Kinder im dunklen Keller steckten, wenn sie nicht so parierten wie sie wollten, Erbrochenen sollte ich auch essen, weil ich damals RRouladen mit so nen ekligen Blatt drumrum so ekelhaft fand. Erzieher die was mit den Heimkindern hatten. Erzieher die nachts schliefen und nicht bemerkten, wenn die älteren Jugendlichen zu kleinen 7/8 jährigen Mädels ins Bett krochen, denen den Mund zu hielten..... Dienicht mitbekamen wie große Tagsüber versucht haben öfters mal auch die kleinen 10 jährigen versucht haben zu vergewaltigen bzw. es auch zeitweise geschafft haben. Wenn man gut schreien konnte, war man evntl. 'gerettet'.... Ekelhaft, ich könnte nur noch kotzen.
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #103 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 01.08.2005 Ort: TRIER
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| Hallo Eka, ja das ist schlimm. Also ich glaube bei uns gab' es das nicht, zumindest nicht als Regelfall. Wir hatten eigentlich als männliche Personen die dafür in Frage gekommen wären nur einen Hausmeister. Dem hätte ich das allerdings tatsächlich zugetraut, weil der wirklich ein A*schloch war. Darf ich dich mal nach deinem Alter fragen und wann dein Heimaufenthalt etwa war und wie lange ungefähr ? Bei uns waren die Geschlechter bei den Heimzöglingen gemischt. Es gab allerdings noch einen zweiten Trakt mit Mädchen, die arbeiten mussten bzw. dort eine Ausbildung (Pflege, HAuswirtschaft) machten. Was da passierte, da hatte ich wenig Einblick.
__________________ "Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO "Inzwischen glaubt er, das Freiheit etwas ist was er nur geträumt hat..." aus: DER INSTINKT |
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| | #104 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 15.01.2007
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| Zebu: Weder war ich Waise noch Vollwaise. Mein Vater war berufstätig (Ruhr-Nachrichten) hatte zusätzlich eine Leihbücherei. Ich selbst war in Lehre zur ReNo-Gehilfin, ein ordentlicher Beruf will ich mal meinen. Lediglich meine Mutter war und ist ein Aas, die speziell mich seit ich 7 Jahre alt war, permanent überforderte. Vor ihr bin ich weggelaufen. Noch nicht mal mit dem Ziel "irgendwohin" sondern zu einer Tante (wir waren von DO in ein Kaff ins Sauerland gezogen), wo ich meine Ausbildung beenden wollte. Sicher ist, dass im Vinzenzheim DO uns Medikamente verabreicht wurden. Ich kam von Gr. 38 ratzfatz auf Gr. 48. Sicher ist: jede Woche beichten, sex. Übergriffe seitens des "Beichtvaters" und des Gynokologen, der halbblind war. Ich selbst kein Opfer sex. Übergriffe, weil ich eine "Private" war, soll heißen: mein Vater musste damals - weil es keine andere Möglichkeit für ihn gab - einem Heimaufenthalt zustimmen. Die "Privaten" wurden nicht so oft geschlagen und sex. hatte man seine Ruhe. Ich erinnere Hühnersuppe, die ich wieder und wieder essen musste (da war so Schwabbelhaut drin Da hier doch wohl einige Betroffene schreiben, wäre ich äusserst dankbar, sollte jemand über die Adresse dieses Zentralarchivs verfügen, in dem angeblich alle Akten noch lagern sollen, mir diese Adresse zu nennen. Eka: Danke für die eingestellten Links LG Van |
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| | #105 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
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| Gemeinsame Presseerklärung des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. und der Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans VOLLMER DÜPIERT BETROFFENE - EHEMALIGE HEIMKINDER SETZEN SICH ZUR WEHR Nach der konstituierenden Sitzung des Runden Tisches zur Heimerziehung in den 50er- und 60er Jahren vom 17.02.09 ist für den 02./03.04.09 die erste inhaltliche Sitzung des Runden Tisches angesetzt. Bereits im Vorfeld dieser ersten Sitzung sieht sich der Verein ehemaliger Heimkinder (VEH), der am Runden Tisch die Interessen der geschätzt 500000 Betroffenen vertritt, von der Leitung des Runden Tisches schikaniert. So wird seitens der Leitung des Runden Tisches, Bundestagsvizepräsidentin a.D. Dr. Antje Vollmer, und Norbert Struck (Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ) nachhaltig in die Personalhoheit des VEH eingegriffen. „Die Leitung des Runden Tisches verweigert den von uns beauftragten Juristen den Zugang zum Runden Tisch. Hierdurch werden wir gegenüber den anderen Organisationen, die insgesamt sechs Juristen entsandt haben und zudem über große Mitarbeiterstäbe verfügen, von Frau Vollmer klar benachteiligt.“ führt der Verhandlungsführer des VEH, Werner Molter, aus. Monika Tschapek-Güntner, die amtierende Vorsitzende des VEH, ergänzt: „Geradezu skandalös ist der Vorgang, dass uns als einzigem Verband am Runden Tisch nicht zugestanden wird, unsere Delegierten selbst zu bestimmen.“ Hintergrund ist die Weigerung der Moderatorin, die Ablösung des ehemaligen Ersten Vorsitzenden als Delegierten am Runden Tisch anzuerkennen, der, so Molter, „aufgrund seiner unkritischen Nähe zu Frau Dr. Vollmer kein Vertrauen mehr im Vorstand genoss.“ Auf kein Verständnis stößt auch die Weigerung der Geschäftsführung des Runden Tisches bei der Rechtsvertretung des VEH, die anzuhörenden Zeugen vor der Sitzung zu benennen: „Die Geheimniskrämerei um die Zeugen ist ebenso wie die übrigen Vorgänge der jüngsten Vergangenheit nur allzu durchschaubar. Wir kennen diese Strategien der Anspruchsvereitelung bereits aus anderen Akten.“, meint Rechtsanwalt Gerrit Wilmans. Einen Schritt weiter geht der renommierte Opferjurist Michael Witti, der Wilmans beratend zur Seite steht: „Kopfschüttelnd nehmen wir wahr, wie Frau Dr. Vollmer zu Lasten der Opfer hier Eskalation betreibt und den früheren Titel der Bundestagsvizepräsidentin missbraucht.“ Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung: Für den Verein ehemaliger Heimkinder: Frau Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende, Tel.: 0 29 21 / 13 60 8 Herrn Helmut Klotzbücher, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 07731-797204 Herrn Dirk Friedrich, AK Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 06106-15379 Für die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans: Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, Tel.: 040/65055179 Herr Assessor Michael Witti, Tel.: 089/38157075 [ Hier im ELO-Forum veröffentlicht von »Martini« – Martin – Martin Mitchell – »Ehemaliges Heimkind« mit Zustimmung des Vereins und mit Zustimmung der Anwälte des Vereins, in dem er Martin Mitchell ebenfalls Mitglied ist und für den er ebenfalls Öffentlichkeitsarbeit leistet ] ________________________________________ "Justice must not only be done, but must also be seen to be done !" ________________________________________ "The price of freedom is eternal vigilance !" "Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie bedarf ständiger Wachsamkeit ! |
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| | #106 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
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| RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin RE: »Runder Tisch Heimkinder« / »Runder Tisch Heimerziehung« / »kleine Wahrheitskommission« / »Truth Commission« unter Vorsitz von Antje Vollmer Antje Vollmer's secret »Truth Commission« Seit dem 3. April 2009, unter anderem, hier im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ Ehemalige Heimkinder zu lesen: ( and it will also be placed on many other internet platforms as well ! ) Chairperson at »Truth Commission« rejects "natural justice" for the victims. [ 2. April 2009 / 3. April 2009 ] Ladies and Gentlemen. GERMANY. The chairperson at the »Truth Commission« into postwar institutional child abuse currently convening in Berlin, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer does not want any observers to be present during the deliberations and negotiations "to find the truth" and "to find a means to make amends to the victims". Antje Vollmer also adamantly rejects the presence at these hearings of lawyers acting for the victims association, the "Verein ehemaliger Heimkinder" ( association of former wards of the state in institutional care ) to assist their clients to assert their rights and to protect their interests, regardless of the fact that the opposing parties ( the perpetrators of the victims’ suffering in the past ) are well represented at the table by legal eagles of the highest caliber. It seems that Ms Vollmer has never heard of the term "natural justice" and does not know what it means to be "transparent" in all respects and aspects of this crucial undertaking. She does not seem to be interested in "Justice must not only be done, but must also be seen to be done!". God help the victims, because their lawyers are not permitted to be present to assist. Antje Vollmer has spoken, and that is final. ( MM – Member of the victims association of former wards of the state in institutional care ) TAGS: Germany, Antje Vollmer, Pastor Ms Dr Antje Vollmer, Pastorin Dr Antje Vollmer, Verein ehemaliger Heimkinder, association of former wards of the state in institutional care, Truth Commission, institutional child abuse, natural justice, institutional child abuse, institutional child slave labour, institutional child forced labour, forced labour, forced labor Geändert von Ehemaliges Heimkind (03.04.2009 um 07:47 Uhr). Grund: Fehlerbehebung und Formatierung |
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| | #107 | |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| Zitat:
ANMERKING: Ich hatte in verschiedenen zutreffenden Threads zum Thema »Runden Tisch« in einem anderen Forum, dem heimkinder-forum.de ebenfalls diesen Text in Englisch reingestellt, worauf das "Ehemalige Heimkind" Christel ( auch Moderatorin dort ) mir eine Frage gestellt hat - worauf ich dann wie folgt geantwortet habe: Liebe Christel. - Hallo everybody. Zu Deiner Frage [ anderswo ], ob der von mir hier am Donnerstag in verschiendenen Threads im heimkinder-forum.de eingegebene englische Text, in meinem Blog HEIMKINDEROPFER.BLOGSPOT.COM in Deutsch wiedergegeben ist. Was meinen Blog, den "Ehemalige Heimkinder" Blog @ www.heimkinderopfer.blogspot.com betrifft, so ist dort immer DAS ALLER, ALLER WICHTIGSTE UND NEUSTE kurz zusammengefaßt, weil ich es dort am schnellsten einstellen kann ( und gleicherzeit die Kontrolle darüber beibehalte, was in vielen Diskussionsforen nicht möglich ist ). Ich kann in diesem Blog viel, viel schneller gut formatierten Text posten als auf meiner Webseite Heimkinder-Ueberlebende.org ( die ich nicht selbst programmiere, weil ich das einfach nicht kann ). Im "Ehemalige Heimkinder" Blog @ www.heimkinderopfer.blogspot.com ist alles vorwiegend in Deutsch. Aber dieser kurze Artikel, der von Frau Antje Vollmer und ihrer »Secret Commission«, Geheimniskrämerei, Intransparenz und Rechtsvereitelung und Anspruchsvereitelung handelt, ist absichtlich von mir in Englisch verfaßt worden, weil ich die Welt über diese ihre geheime »kleine Wahrheitskommission« informieren will. Frau Vollmers versteht all das sehr, sehr gut, denn ihr English ist besser als mein Englisch. In Deutsch kann ich diesen Text leider nicht so einfach wiedergeben, weil er in Englisch von mir durchdacht worden ist, und ich kein professioneller Dolmetscher / Übersetzer bin, weil mir einfach der nötige Wortschatz in Deutsch dazu fehlt. Ich habe aber seither in meinem Blog, dem "Ehemalige Heimkinder" Blog @ www.heimkinderopfer.blogspot.com auch ein paar Notizen in Deutsch hinzugefügt und auch einige verschiedene Links zu deutschen Medien-Reportagen und Webseiten gesetzt. Ich kann in diesem Blog jederzeit ( jede Minute in 24 Stunden, 365 Tage im Jahr ) einen Post umändern oder etwas hinzufügen - und ich mache das auch des öffteren as additional news comes to hand. Seit alle ganz herzlich gegrüßt aus dem Land Down Under. Martini - Martin - Martin Mitchell - »Ehemaliges Heimkind« PS. Zur allerseitigen Bekanntgebung hier im Erwerbslosen-Forum ( ELO-Forum ): Das Diskussionsforum imheim.eu wurde vor einigen Wochen auf den Namen heimkinder-forum.de umbenannt ( und alle Links, die mal irgendwo im Internet auf imheim.eu gesetzt wurden funktionieren leider auch deshalb nicht mehr; wenn man auf solch einen Link irgend wo stößt, muß man das betreffende Thema über die GOOGLE oder YAHOO Suchmaschine ausfindig machen; mit den Links geht's leider nicht mehr ). | |
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| | #108 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| Für Leute, die, aus welchen Gründen auch immer allergisch auf den »"Ehemalige Heimkinder" Blog« oder die Webseite »Heimkinder-Ueberlebende.org« reagieren, und diese nicht besuchen wollen ( und ich kann mir nicht vorstellen warum dies so wäre und warum sie diese Seiten nicht besuchen wollen würden ). Media reports in English: IRISHTIMES.COM [ 17.02.2009 ] - »Germany Faces up to Slavery of Children in Post-war Years« @ Germany faces up to slavery of children in post-war years - The Irish Times - Wed, Feb 18, 2009 or @ Germany Faces up to Slavery of Children in Post-war Years, The Irish Times, February 17, 2009 Media reports in German: hpd - Humanistischer Presse Dienst - 2. April 2009 - 16:56 Nr. 6732 [ 02.04.2009 ] »Runder Tisch« - »Ehemalige Heimkinder düpiert« @ Ehemalige Heimkinder düpiert | hpd Saarbrückener-Zeitung [ 02.04.2009 ] »Misshandelte Heimkinder streben mit Härte zum Ziel« [ Seite 1 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127 [ Seite 2 ] @ http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/standpunkt/;art10796,2851127,2 [ Gesamtansicht ] @ Misshandelte Heimkinder streben mit Härte zum Ziel taz.de [ 01.04.2009 ] »"Eine Entschuldigung ist zu banal"« Article = Artikel @ Bischöfin Käßmann über Heimkinder: "Eine Entschuldigung ist zu banal" - taz.de, Readers' comments = Leser-Kommentare @ Bischöfin Käßmann über Heimkinder: "Eine Entschuldigung ist zu banal" - taz.de ( for reader opinions in German, please scroll down there [ 14 reader's opinions so far ] = für Leser-Kommentare in Deutsch, bitte dort runter scrollen [ bisher 14 Leser-Kommentare ] ) MOBIL-WELT [ 28.11.2008 ] »HEIMKINDER - Die unbarmherzigen Erzieher der Nachkriegszeit« [ Seite 1 ] @ WELT MOBIL und [ Seite 2 ] @ http://mobil.welt.de/article.do?id=welt_print/article2795104/Die-unbarmherzigen-Erzieher-der-Nachkriegszeit&pg=1&cid Announcement / Anounce / Bekanntgebung / Erklärung / Zielsetzung / News / Altes und Neues : »Zielsetzung der Anwälte« aus dem Jahre 2007, Anwälte, die übrigens pro bono für uns arbeiten - "no win, no pay" ( sie tragen momentan, und in Zukunft, alle Kosten selbst! ) @ Wichtige Mitteilung für ehemalige Heimkinder von den Representanten und Rechtsvertretern für alle betroffenen Geschädigten der damaligen Heimerziehung. Kurzfassung der Zielsetzung durch die Anwaltskanzlei Dr. Vehlow & Wilmans [ Hamburg ] und der Kanz DIERK SCHÄFER - »Anhörung am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“« - Donnerstag, 2. April 2009 @ http://www.emak.org/Heimkinder/Runde...richt%20ds.pdf DIERK SCHÄFER - »Verfahrensvorschläge zum Umgang mit den derzeit diskutierten Vorkommnissen in Kinderheimen in der Nachkriegszeit in Deutschland« ( Leicht überarbeitete Fassung mit ergänzenden Fußnoten und zwei Anlagen für die Anhörung am Runden Tisch am 2. April 2009 ) @ http://www.emak.org/Heimkinder/Verfa...hl%E4ge-RT.pdf DIERK SCHÄFER - »Deutschland - Rabenvaterland ? - Bilanz und Aufbruch« – In der Tagungsreihe "Kinderkram" – Wort zum Tag, 24. Januar 2009 @ http://www.emak.org/Heimkinder/Rueck-Sicht.pdf DIERK SCHÄFER war am Mittwoch, 2. April 2009 auf seine eigenen Kosten nach Berlin gereißt und hatte sich dort Zugang zum »Runden Tisch« verschafft, wo er, u.a., seine »Verfahrensvorschläge« und seine »Kritik« vorgetragen hat. |
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| | #109 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| Berliner-Zeitung [ 04.04.2009 ] »Runder Tisch ohne Anwälte [ auf der Opferseite ] - Forderung ehemaliger Heimkinder abgelehnt« @ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0404/politik/0093/index.html epd-Nachrichten Evangelischer Pressedienst [ 04.04.2009 ] »Keine Anwälte [ als Opferbeistand für Heimkinder ] am Runden Tisch Heimkinder« @ http://www.epd.de/nachrichten/nachrichten_index_64054.html THE SUN [ 16.03.2009 and 05.04.2009 ] »Re: SLAVERY IN POSTWAR WEST GERMANY OF CHILDREN IN INSTITUTIONAL CARE« @ http://www.thesun.co.uk/discussions/posts/list/SLAVERY_IN_POST_WAR_GERMANY_OF_SCHOOL_CHILDREN-167842.page#3328687 TAGS: Germany, Antje Vollmer, Pastor Ms Dr Antje Vollmer, Pastorin Frau Dr Antje Vollmer, evangelical-Lutheran Pastor Ms Dr. Antje Vollmer, evangelisch-lutherische Pastorin Frau Dr. Antje Vollmer, Frau Dr. Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin a.D., Antje Vollmer vice-president of the German "Bundestag" and influential Green politician, former Protestant pastor Antje Vollmer, »Geschäftsstelle Runder Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren"«, Verein ehemaliger Heimkinder, association of former wards of the state in institutional care, victims of postwar institutional child abuse ( 1945-1985 ), Truth Commission, Runder Tisch, Runder Tisch Heimkinder, Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren, institutional child abuse, natural justice, institutional child slave labour, institutional child forced labour, forced labour, forced labor, Geschichtsaufarbeitung, Heim, Heimerziehung, Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, AGJ, Opferbeistand, Runden Tisch Heimkinder, Opferjurist, Opferjurist Michael Witti, German human rights lawyer Michael Witti, Menschenrechtsanwalt, Menschenrechtsanwälte, Rechtsanwälte Dr. Vehlow und Wilmans, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des Verein ehemaliger Heimkinder Monika Tschapek-Güntner vom Runden Tisch ausgesperrt, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter, Verhandlungsführer des Verein ehemaliger Heimkinder Werner Molter vom Runden Tisch ausgesperrt, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder, Opferbeistandsanwälte des Verein ehemaliger Heimkinder vom Runden Tisch ausgesperrt, secret commission, secret commission of inquiry, secretive commission of inquiry, depürt, Opfer depürt, blockiert, Opfer blockiert, manipuliert, Opfer manipuliert, schikaniert, Opfer schickaniert, bevormundet, Opfer bevormundet, Opfer bevormundet von Antje Vollmer, Berlin 02.04.09: acting chairperson of the association of former wards of the state in institutional care Monika Tschapek-Güntner locked out of the commission of inquiry, Berlin 02.04.09: legal representatives of the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry, Berlin 02.04.09: official spoke person and chief negotiator for the association of former wards of the state in institutional care locked out of the commission of inquiry, Geändert von Ehemaliges Heimkind (05.04.2009 um 16:09 Uhr). Grund: Fehlerkorrigierung |
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| | #110 | ||
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 16.04.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 2.994
| Läuft dann offenbar nach allen Seiten komplett zerstritten? Nur gerade die Meldung in der Berliner Zeitung studiert, der letzte Satz deutet schon an, wohin dieser Runde Tisch hinführen soll: Zitat:
Ist schon klar: Schließlich legen diese Träger ja heute schon wieder neue nützliche Akten an - zu uns als ihren neuen Halb-Zöglingen2.0, ihren vielen, vielen Hartzis und 'Maßnahmen'-TeilnehmerInnen. Zitat:
__________________ Viele Grüße, ethos07 alles nur meine pers. Meinung | ||
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| | #111 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.07.2007
Beiträge: 38
| »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« in Berlin ist nicht bereit sich mit dem Schicksal aller damaligen »Heimkinder« zu befassen ! Verschiedene Kategorien von »Heimkindern« wurden damals in der Bundesrepublik Deutschland in »totale Instutitionen« »eingewiesen«; und viele, die auch schon im Dritten Reich in diesen »totalen Institutionen« »interniert« worden waren, »verblieben«, auch nach dem Zusammenbruch, weiterhin in diesen »totalen Institution« unter den gleichen Bedingungen wie zuvor und in der »Obhut« des gleichen Personals wie zuvor, und waren auch noch zehn oder fünfzehn Jahre später dort »eingesperrt« ( bekannte unterschiedliche Beispiele, u.a.: Paul Brune; Fredi Saal; Paul Wulf; Elfriede Schreyer; Willi Kappes; Dorothea Buck ). Viele dieser »Heimkinder« waren vielleicht auch als »körperlich behindert«, »geistig behindert«, »schwachsinnig«, »lernbehindert«, »lernunfähig«, »minderwertig« oder »labil« »eingestuft worden« und blieben auch weiterhin, nach dem Zusammenbruch, so »kategorisiert« und »abgestempelt«, und daher »eingesperrt«; und sie wurden auch vielfach zwischen »Heimen«, »Anstalten« und »Psychiatrien« hin und hergeschoben; und seit 1980 schiebt man einige auch einfach für einige Zeit zur Arbeit auf »Bauernhöfen« ins Ausland ab. ( Der heute in diesen letzteren sogenannten »intensivpädagogischen Maßnahmen im Ausland« für deutsche Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren direkt involvierte Pädagoge Holger Wendelin berichtet, daß sich, z. B., im Dezember 2006 „rund 600 Kinder und Jugendliche“ im Ausland befanden. ) Um das Schicksal all dieser damaligen »Heimkinder« will sich der »Runde Tisch Heimerziehung« – Antje Vollmer’s »Kleine Wahrheitskommission« – jedoch nicht kümmern, obwohl all diese »Insassen« / »Internierten« / »Verwahrten« / »Bewahrten« / »Deportierten« / »Sonderbehandelten« all dieser damaligen »totalen Institutionen« vielfach genauso »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – gleicherweise in kirchlichen und staatlichen »totalen institutionen« »misshandelt, missbraucht und ausgebeutet wurden« – wie alle anderen damaligen »Heimkinder« auch. Der »Runde Tisch Heimerziehung« – d.h. der sogenannte »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« will sich nur um die damaligen »Heimkinder« kümmern, die damals gemäß dem »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. dem »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) in »totalen Institutionen« »interniert gewesen waren« und nur ihre Geschichte „aufarbeiten“, und diese „Aufarbeitung“ soll sich dann auch nur auf den Zeitraum zwischen 1950 bis 1969 beschränken. Fakt jedoch ist, daß damalige »Heimkinder« / »Zöglinge«, im Zeitraum von 1933 bis 1992, nicht nur unter Anwendung des »Reichsjugendwohlfahrtsgesetz« ( »RJWG« ) bzw. des »Jugendwohlfahrtsgesetz« ( »JWG« ) »eingesperrt«, »interniert«, »verwahrt«, »bewahrt« und »deportiert« werden konnten und wurden; mal völlig davon abgesehen von der Frage ob solche »Maßnahmen« ( welche »Maßnahmen« auch immer zwischen 1933 und 1992 in Deutschland ihre Anwendung fanden ! ) überhaupt rechtmäßig und gesetzmäßig waren, oder auch überhaupt von „christlichen Werten“ zeugten und damit vereinbar waren. Dann gab es natürlich damals auch noch zusätzlich das »Erbgesundheitsgesetz« [ dieses Gesetz soll „in weiten Teilen durch Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 außer Kraft gesetzt worden sein, und „in den verbleibenden Teilen 1974 aufgehoben“ worden sein ! ] und die Kategorisierung »junger Menschen« – »Heimkinder« / »Zöglinge« – gemäß »eugenischen Kriterien« ( biological paradigm of eugenics: »racial hygiene« and »mental hygiene« ) die weiterhin bis in die 1970er Jahre in Deutschland – besonders in Westdeutschland ! – fortbestanden und angewandt wurden. Und teilweise auch auf Grund dessen waren auch, nachweislich, zum Beispiel, im Jahre 1956 mindestens auch 693 uneheliche »Mischlingskinder« / »Afrodeutsche Besatzungskinder« in »totalen Institutionen« in Westdeutschland untergebracht. Später, in den 1960er Jahren waren dann auch einige ältere »Heimkinder« auf Grund des in 1961 in Kraft getretenden bundesdeutschen »Bewahrungsgesetzes« in »totalen Institutionen« untergebracht, d.h. »interniert« – und »weiterhin interniert« auch »nachdem sie mit 21 Jahren ihre Volljährigkeit erreicht hatten«. »Der Deutsche Bundestag [ aber ] hat den Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ [ nur ] mit der Aufarbeitung der Jugendhilfepraxis im Bereich des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG) bzw. Jugendwohlfahrtsgesetzes (JWG) beauftragt.« teilt Referent Holger Wendelin am 21. April 2009 im Auftrage von Frau Dr. Vollmer und im Auftrage der »Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe« ( »AGJ« ) einem Behinderten, Helmut Jacob ( damals ein »behindertes Heimkind« im »Johanna-Helenen-Heim der Evangelischen Stiftung Volmarstein« ( »ESV« ) ) schriftlich mit. Helmut Jacob persönlich ist ein hochengagierter Opferrepresentant behinderter »ehemaliger Heimkinder« - der »„Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006“ (FAG JHH 2006)« und seit Mitte 2006 Betreiber der Webseite Freie Arbeitsgruppe Johanna-Helenen-Heim 2006, wo das oben erwähnte Ablehnungsschreiben, von Referent Holger Wendelin, vom 21. April 2009, in der Rubrik »Runder Tisch Berlin« @ Runder Tisch - Informationen über und Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Berlin eingescant worden ist und aufrufbar ist ( bitte dort ein wenig runter scrollen ! ). In den meisten der damals in Westdeutschland bestehenden »totalen Institutionen« in denen Kinder und Jugendliche sich »in der Obhut des Staates und der Kirchen befanden«, geht es um »Misshandlungen«, »Missbrauch«, »Ausbeutung«, »Zwangsarbeit«, »Menschenrechtsverletzungen« / »Menschenverbrechen« / »Menschenrechtsverbrechen« – und dies nicht nur im „Einzelfall“ !!! Im übrigen hat, meines Erachtens, auch das am 23. Mai 1949 damals in Westdeutschland in Kraft getretende »Grundgesetz« kein einziges damaliges »Heimkind« ( in welcher Kategorie auch immer ! ) vor diesem damals existierenden und weiterhin fortbestehenden »perfiden System« geschützt !!! Die Bundesrepublik Deutschland diesbetreffend hielt sich weder an ihr eigenes »Grundgesetz«, noch an von ihr unterzeichnetes diesbetreffende »Europarecht« oder an das ebenfalls von ihr unterzeichnete diesbetreffende »Völkerrecht« !!! __________________________________________________ _ My own current signature: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne qualifizierten juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus. Geändert von Ehemaliges Heimkind (06.05.2009 um 07:36 Uhr). |
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| | #112 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 2.094
| Zitat:
Man achte auf die Jahreszahlen. Und es hört ja noch immer nicht auf. Man lese nur diesen Link: Jugendamt und Arge planen Frühwarnsystem Danke @ehemaliges Heimkind, dass du dir solche Mühe gibst. Endlich wird es auch begriffen, dass es auch in den späteren Jahren so weiterging und wohl noch immer nicht ganz aufgehört hat Gruß Eka
__________________ Audiatur et altera pars.... | |
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| | #113 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2008 Ort: 77716 Haslach
Beiträge: 270
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| | #114 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 24.09.2008 Ort: 77716 Haslach
Beiträge: 270
| Heutzutage darf man nicht jedes Kinderheim in eine Schublade stecken,wenn ich das von früheren zeiten lese omg grausam sowas, aber heutzutage ist nicht jedes heim gleich. Gut das heutzutage auch noch Heime gibt die dem Kind nicht schaden sondern auch drauf aus sind dem Kind zu helfen. |
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| | #115 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 23.03.2009 Ort: München
Beiträge: 144
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__________________ Achtung Netzwerker! |
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| | #116 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.06.2005 Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 159
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| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 02.11.2007 Ort: Franggn
Beiträge: 5.966
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| | #118 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 31.10.2005
Beiträge: 371
| Furchtbare Heime haben nicht in der Nachkriegszeit aufgehört. In den frühen 70-gern wurde ich als Gymnasiastin gefragt, ob ich denn nicht Heimkindern Nachhilfeunterricht geben könnte. Da wir ziemlich außerhalb wohnten, konnte ich nur meine Samstagnachmittage anbieten. Die wurden ganz gerne genommen, aber nicht für Hilfe in der Schule, sondern zur Ent-lastung einer kaum ausgebildeten Erzieherin, die ganz allein am Wochenende Dienst für je nach Lage 30-40 Kinder zwischen einhalb und Schulbeginn, natürlich waren fast alle Kinder unterentwickelt und wurden sehr spät, wenn nicht gleich auf die Sonderschule, eingeschult. Heute weiß ich, dass ich auch Hospitalismus gesehen habe, damals ist mir vor allem aufgefallen, dass wer nicht schon gut sprechen konnte, wenn er kam, es garantiert nicht lernte. Werktags gab es zwei Erzieherinnen, das Essen war nicht toll, aber genießbar, gezielt sadistisch war niemand, so weit ich sehen konnte, aber allen rutschte in Überforderungssituationen mal die Hand aus. Fast alle Kinder hatten Eltern, so oft es ging, es ging nicht oft, sogar Kontakt mit ihnen. Für sie war das nur als Übergang gemeint, bis die Scheidungsfolgen geklärt waren, bis Unterhalt kam, bis die Alleinerziehende aus der Sozialhilfe raus war, die Alleinerziehenden sind auch in diese Richtung beraten worden. Die Aufenthalte dauerten dann doch sehr oft mehrere Jahre, die Eltern sahen nichts oder vielleicht wollten sie auch nichts sehen. Jedenfalls kriegten sie oft Kinder zurück, die ja so froh waren, aus dem Heim raus zu kommen, die alles für ihre Eltern getan hätten, die aber trotz aller Liebessehnsucht gegen ihre jüngeren, nach der Elternkrise, geborenen Geschwister sich ständig minderwertig fühlten und in ihren Fähigkeiten tatsächlich auf das schlimmste ausgebremst waren. Dem Heimträger kam es damals wohl hauptsächlich auf eine großzüg gerechnete Kostendeckung der Immobilie an, heute hat er da ein Altenheim, ähnlich geleitet. Bloß bin ich nicht mehr zwischen 14 und 16 und deshalb imstande, fahrlässige Körperverletzung anzuzeigen. Und heute, heute fahre ich wie jeden zweiten Dienstag mit meinem Sohn zur Psychotherapeutin wegen ADHS und Eßstörung und habe mir vor sechs Wochen erklären lassen, dass die Schwierigkeiten seiner Therapie darin bestehen, dass er eine posttraumatische Belastungsstörung hat, die ihm wärend sechs Wochen in einer geschlossenen Psychatrie, in die ihn das Jugendamt "irrtümlich" eingewiesen hat, beigebracht wurde. Als er da rauskam, hat er wochenlang in meinem Bett geschlafen, dabei war er schon 10 und eigentlich sicher, ein großer Junge zu sein. Elisabeth
__________________ Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe. |
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