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Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin; in Forum: Information; Seit 6. Januar bin ich arbeitslos . Habe seither knapp 100 Bewerbungen geschrieben unter anderem auch bei einer privaten Arbeitsvermittlung als Sachbearbeiterin da ich diese Stelle auf "meine Stadt.de" gesehen ...

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Alt 19.03.2010, 10:53   #1
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Böse Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Seit 6. Januar bin ich arbeitslos. Habe seither knapp 100 Bewerbungen geschrieben unter anderem auch bei einer privaten Arbeitsvermittlung als Sachbearbeiterin da ich diese Stelle auf "meine Stadt.de" gesehen habe.

Ich habe einen Anruf bekommen dass sie nur private Arbeitsvermittler seien und das nur über Vermittlungsgutschein vom Arbeitsamt geht. Da ich aber einen hatte bekam ich schnell einen Termin für den nächsten Tag.

Als ich da reinkam sah das schon so abgeranzt aus. Holzdielen die sich vor Dreck nach oben bogen, Türen bei den die Klinke schon fast abgefallen ist und so weiter. Jedenfalls musste ich da wieder so einen Bogen ausfüllen ( ich frage mich warum, denn die haben mich aufgrund meiner Bewerbung ja eingeladen) nachdem ich in einem "Wartebereich" gleich bei den Toiletten "platziert" wurde. Nach gefühlten 10 Minuten durfte ich bei der Sachbearbeiterin Platz nehmen.

Die erste Frage war auf was ich mich denn beworben hätte und ob ich den Gutschein dabei hätte ( hatte ich aber nur in Kopie - bin ja nicht blöde) dann die Frage ob ich denn in einem Callcenter arbeiten möchte. ( Ich hatte mich aber auf eine Stelle als Sachbearbeiterin beworben die sie ja ausgeschrieben hatten). Habe gesagt dass sie mir damit gar nicht kommen brauchen ich hatte das 5 Jahre gemacht und nun ist gut außerdem hätte ich mich auch nicht dafür beworben. Da hat sie schon ganz doof geguckt.

Die dritte Frage dann ob ich mir vorstellen könne über Leih und Zeitarbeit zu arbeiten. Ich habe sie dann gefragt ob sie mich verkohlen möchte. Sie meinte die ganzen Firmen stellen nur über Leih und Zeitarbeit ein und da ich da ja schon mal gearbeitet hätte wäre das doch sicherlich kein Problem außerdem hätte ich wegen meines Alters ( ich bin 45 Jahre alt und Industriekauffrau mit IHK Abschluss) kaum ein andere Möglichkeit mehr auf dem Arbeitsmarkt. Ich hab sie nur angeschaut und gesagt dass damit das Gespräch beendet sei denn das könne ich selbst - dafür brauche ich keinen privaten Arbeitsvermittler der dafür auch noch 2000 Euro kassiert.

Ich wollte schon aufstehen da meinte sie ich solle bleiben sie hätten ja noch andere Firmen die keine Leih und Zeitarbeit wären und sie versuche mich da unter zu bringen. Ich habe sie gefragt was denn mit der Stelle wäre die sie ausgeschrieben hätten denn schliesslich hätte mich doch darauf beworben- da meinte sie sie wären privater Arbeitsvermittler sie würden nur vermitteln, ich habe sie nochmal gefragt was mit der Stelle sei da kam sie mir wieder mit dem selben Spruch. Ich habe ihr dann ins Gesicht gesagt dass sie die Stelle nicht hätten, da ist sie rot geworden und meinte "nein" sie suchen hauptsächlich für Manpower.

Ich hätte kotzen können habe mich noch den ganzen Tag drüber geärgert. Die Zeit die ich dafür vertrödelt habe hätte ich anders nutzen können. Deswegen musste ich extra nach Steglitz. Wenn man die Homepage ansieht dann ist die Firmengründerin auch noch ausgezeichnet worden als Unternehmerin mit Migrationshintergrund des Jahres 2009 weil sie Leute in Beschäftigung bringt. Die Dame hat 3 Niederlassungen in Berlin.

Es mag zwar alles legal sein aber ich persönlich finde das ein Ver***** hoch zehn. Sowas gehört unterbunden. Teilen die sich das Geld mit Manpower oder wie läuft das ? Nur Lug und Betrug.

Um mal meine Reaktion ein bisschen verständlicher zu machen Ich hatte vorher für eine Zeitarbeitsfirma aus Ingolstadt ( klingt wie ein Bäumchen Tu...) 5 Jahre gearbeitet bei einem Stundenlohn von 6,42 Euro.
Ich hatte am 15. einen durchschnittlichen Nettolohn von 867 Euro auf meinem Konto, dafür dass ich mich von Kunden am Telefon beschimpfen lassen musste, Schichtdienst bis 22.00 Uhr und natürlich an Sonn.- und Feiertagen arbeiten durfte. Der ständige Verkaufsdruck ( Tarifumstellung oder Handys verkaufen) hat mich kaputtgemacht und daher möchte ich kein Callcenter mehr machen. Verkaufsprämien gabs prozentual am Ende des Jahres natürlich nur für die Stammmitarbeiter. Wir gingen leer aus. Außerdem bezahlt Manpower auch nicht besser als die "T."

Ich bekomme jetzt ALG I mit Aufstocker ALG II etwas über 700 Euro. Also unterm Strich auch nicht viel weniger als mein Gehalt gewesen ist denn ich brauche kein Benzingeld bzw. Monatskarte der BVG. Ich möchte arbeiten und das dringend aber ich möchte von meiner Arbeit leben können und mir auch mal was leisten. Endlich mal in einer festen Beschäftigung bleiben bei einer Firma wo ich keine Angst haben brauche dass man mit Projektende wieder beim Arbeitsamt auf der Matte steht.

Bis jetzt kam übrigens kein Angebot der privaten Arbeitsvermittlung.
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Alt 19.03.2010, 11:05   #2
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Mit diesen PAV hat man was geschaffen bzw. zugelassen!

Was das Steuergelder kostet. (Hatte auch schon das "Vergnügen".)
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Alt 19.03.2010, 11:05   #3
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Du hast ne Antwort von Per..kunft bekommen? Is mir bislang nicht passiert.
Vermutlich weil ausgeschriebene Stellen einfach erfunden sind, um Kunden in die Kartei zu bekommen, Kaltaquise is ja nu mal "nicht erlaubt".

Is wohl gängige Praxis bei privaten AV.
Schlimmer sind dann nur die PAV, die sich die 2.000€ mit nem Arbeitgeber teilen und dies alle paar Wochen wieder - dann, wenn der Bewerber wieder in ALG2 zurückkehren durfte.
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Alt 19.03.2010, 11:10   #4
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Ich persönlich glaube, dass es 95 % der von privaten Arbeitsvermittlern angebotenen Stellen überhaupt nicht gibt. Das sind reine Lockangebote.
ZAF und private Arbeitsvermittlung sind ja einzeln schon pervers, aber wenn die Privatvermittler jetzt schon an ZAF vermitteln ist das ein Potenzierung der Perversion.

Es wird höchste Zeit, diese wirklich überflüssigen "Zwischenhändler" abzuschaffen. Wer Arbeit zu vergeben hat, soll die anbieten und sich die Leute selbst anschauen und einstellen.

Telekom hab ich über ZAF und CallCenterdienstleister auch hinter mir und wünsche das nicht mal meinem ärgsten Feind.

Da man heute aber fast ausschliesslich ZAF oder private Vermittler Stellenangebote findet, bleibt als Alternative wohl nur noch die gute alte Initiativ- bzw Blindbewerbung. Arbeitssuche ist heute mehr denn je reine Glückssache.

Ich möchte nicht wissen, wieviele ZAF und private Arbeitsvermittlungen zusammenarbeiten Ein Lottogewinn ist wohl wahrscheinlicher, als darüber einen guten Job zu finden.

Ich drück Dir alle Daumen und hoffe, Du kommst ohne staatlich finanzierte "Privat-Vermittler" zu einem neuen Job.
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Alt 19.03.2010, 14:29   #5
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von schnarch4 Beitrag anzeigen
Du hast ne Antwort von Per..kunft bekommen? Is mir bislang nicht passiert.


Wenn man auf "meinestadt.de" geht sind schon wieder zig Anzeigen drin. Und wieder genau die auf die ich mich beworben habe. Ich persönlich kann nur abraten eine Firma die sich derart abgeranzt präsentiert macht auch keinen seriösen Eindruck auf den ersten Blick.
Gerade kam ein Anruf einer anderen PAV aus Hohen-Neuendorf. Wenns klappt am Montag Bewerberrunde beim Kunden. Aber auch fürs Erste LuZ wie sie mir gleich gesagt hat. Anders käme man in die Firmen nicht mehr rein.Anscheind wäre das so üblich heutzutage. Aber mit der Option auf Übernahme. Das wäre vom Kunden auch so vorgesehen und das verspricht sie mir. Wers glaubt.... habe das schon so oft gehört. Das glaube ich erst wenn ich den Festvertrag in der Tasche habe....
Anschauen werde ich mir das auf jeden Fall mal. Danach kann ich immer noch entscheiden.
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Alt 19.03.2010, 18:31   #6
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Hallo niki,

was ist bitte LuZ? Irgendwas im Bereich Luftfahrttechnik und, wenn ja, was?

fragt ladydi12
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Je schlauer wir werden, desto gefährlicher wird´s auf diesem Planeten. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Nichts ist härter als die Wahrheit. Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
Der ARGE- Dreisatz: Warum? Wo steht das? Können Sie mir das schriftlich geben?
Ein kluger Antrag zur rechten Zeit bringt eindeutig mehr Gemütlichkeit.
Wegen der Datenpannen bei den ARGEN und Arbeitsagenturen sollte man sich mal dieses Dokument zu Gemüte führen.
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Alt 19.03.2010, 19:05   #7
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von ladydi12 Beitrag anzeigen
Hallo niki,

was ist bitte LuZ? Irgendwas im Bereich Luftfahrttechnik und, wenn ja, was?

fragt ladydi12
Die Abkürzung ist mir auch nicht vertraut, aber aus dem Zusammenhang dürfte es sich um Leih-und Zeitarbeit handeln.
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Alt 19.03.2010, 19:09   #8
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Hallo Niki

Kannst Du mir mal erläutern, warum Du nicht sofort nachdem Du die Unseriösität erkannt hast, unverzüglich gegangen bist?
Wie kannst Du Deine wertvolle Zeit so verschwenden?

Ich hätte mich sofort ganz höflich verabschiedet und bemerkt, dass hier wohl ein Missverständnis vorliegt.

Lg Robert

Ps: Übrigens diese Frau ist einschlägig bekannt. Das sollte jeder wissen, der sich in die Hände dieser Firma begibt, denn da stehen mächtige große Familien dahinter. Mehr möchte ich dazu nicht bemerken.
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Alt 19.03.2010, 19:12   #9
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Hallo Niki

Kannst Du mir mal erläutern, warum Du nicht sofort nachdem Du die Unseriösität erkannt hast, unverzüglich gegangen bist?
Wie kannst Du Deine wertvolle Zeit so verschwenden?

Ich hätte mich sofort ganz höflich verabschiedet und bemerkt, dass hier wohl ein Missverständnis vorliegt.
...
Aber ob man dann noch den Stempel auf dem Zettel zwecks Reisekostenerstattung bekommt? Selber zahlen die ja mit Sicherheit keine Reisekosten, schieben das lieber aufs Amt ab.
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Alt 19.03.2010, 19:20   #10
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Mit dieser speziellen Firma wüde ich sehr höflich und vorsichtig umgehen. Ich würde sie jedenfalls nicht provozieren. Ich glaube man bekommt einen Stempel dann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ManPower" mit dieser Firma unter einer Decke steckt.

Ich kann nur dringend zur Vorsicht mahnen, wenn man mit besagten Leuten in Kontakt tritt.
Das ist eine andere Liga.

Geändert von Robert Fraisillach (19.03.2010 um 19:30 Uhr)
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Alt 19.03.2010, 19:23   #11
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Mit dieser speziellen Firma wüde ich sehr höflich und vorsichtig umgehen. Ich würde sie jedenfalls nicht provozieren. Ich glaube man bekommt einen Stempel dann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ManPower" mit dieser Firma unter einer Deccke steckt.

Ich kann nur dringend zur Vorsicht mahnen, wenn man mit besgten Leuten in Kontakt tritt.
Das ist eine andere Liga.
Für mich sind diese Firmen alle kriminell. Eine wie die andere. Kriegsgewinnler, sozusagen....
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Alt 19.03.2010, 19:29   #12
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von hartz5 Beitrag anzeigen
Für mich sind diese Firmen alle kriminell. Eine wie die andere. Kriegsgewinnler, sozusagen....
Ja allgemein stimmt das auch in der Tendenz.
Jetzt aber mal Spass beiseite, bei dieser Firma ist es wirklich ernst, dastehen ganz andere Interessen dahinter.
Ich kann es gar nicht oft wiederholen, Hände weg von dieser Firma.
Die Verhältnisse in diesem Stadtteil Berlins würde ich als sehr kompliziert kennzeichnen.
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Alt 19.03.2010, 21:39   #13
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Zitat:
Zitat von ladydi12 Beitrag anzeigen
Hallo niki,

was ist bitte LuZ? Irgendwas im Bereich Luftfahrttechnik und, wenn ja, was?

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Leih.-und Zeitarbeit
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Alt 19.03.2010, 21:41   #14
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Mit dieser speziellen Firma wüde ich sehr höflich und vorsichtig umgehen. Ich würde sie jedenfalls nicht provozieren. Ich glaube man bekommt einen Stempel dann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ManPower" mit dieser Firma unter einer Decke steckt.

Ich kann nur dringend zur Vorsicht mahnen, wenn man mit besagten Leuten in Kontakt tritt.
Das ist eine andere Liga.
Ich habe mich ja selbst beworben ohne Vermittlungsvorschlag vom Arbeitsamt insofern kann da nicht wirklich viel passieren.
Niki ist offline  
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Alt 19.03.2010, 21:50   #15
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Hallo Niki

Kannst Du mir mal erläutern, warum Du nicht sofort nachdem Du die Unseriösität erkannt hast, unverzüglich gegangen bist?
Wie kannst Du Deine wertvolle Zeit so verschwenden?
Weil ich mir immer anhöre was man mir zu sagen hat und dann entscheide.

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Ich hätte mich sofort ganz höflich verabschiedet und bemerkt, dass hier wohl ein Missverständnis vorliegt.
Lg Robert
Ich habe mich auch höflich verabschiedet und die Sachbearbeiterin hat schön notiert keine Leih und Zeitarbeit. Bisher kam ja auch nichts


Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Ps: Übrigens diese Frau ist einschlägig bekannt. Das sollte jeder wissen, der sich in die Hände dieser Firma begibt, denn da stehen mächtige große Familien dahinter. Mehr möchte ich dazu nicht bemerken.
Mir ist da nichts bekannt und Die Homepage sieht ja ganz gut aus
Allgemeine Frage : Kann man auch einem PAV den Auftrag wieder entziehen auch wenn man noch keinen Job gefunden hat oder muss ich warten bis der Vermittlungsgutschein abgelaufen ist ?
Niki ist offline  
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Alt 19.03.2010, 21:54   #16
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Niki Beitrag anzeigen
...
Allgemeine Frage : Kann man auch einem PAV den Auftrag wieder entziehen auch wenn man noch keinen Job gefunden hat oder muss ich warten bis der Vermittlungsgutschein abgelaufen ist ?
Hast Du denn bei denen was unterschrieben oder nur Deine Bewerbung eingereicht? Wenn Du nen Vermittlungsvertrag unterschrieben hast, musste da reinschauen, ob Du wieder rauskommst. Da hat jeder Laden sein eigenes Konzept.
Wenn Du nix unterschrieben hast, biste zu nix verpflichtet.
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Alt 19.03.2010, 22:04   #17
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Ja hab nen Vermittlungsvertrag unterschrieben. Mit der Option keine Leih und Zeitarbeit. Da muss ich dann warten bis der Gutschein abgelaufen ist so weit ich das im Kopf habe. Also bis Juni warten.
Wenn ich jetzt sagen würde ich hätte einen Job gefunden was würde passieren ? Fragen die beim Jobcenter nach oder melden die das ? Sonst könnte man ja so evtl. rauskommen
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Alt 19.03.2010, 22:25   #18
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Mein erster Kontakt mit nem privaten AV war so:
Hab mich für nen Job beworben, aber dann den Verm.auftrag nicht unterschrieben, weil mir die Bedingungen nicht passten (wegen Eigenleistung, wenns nicht klappt beim neuen Arbeitgeber). Hab dann unter dem Vorwand, was andres gefunden zu haben, abgesagt. Beim nächsten AfA-Termin, damals noch in ALG1-Bezug, erfuhr ich, daß der AV dies der AfA gepetzt hatte. Habs der Sb erzählt wie es war, da hatte sie Verständnis und das Schreiben von dem AV is vor meinen Augen in den Papierkorb gewandert.

Generell scheint es wohl so: die können Dich zu nix zwingen, Du kannst im Prinzip auch bei mehreren AV unterschrieben, wer Erfolgreich is, bekommt den VG. Und wenn dieser abläuft, wird evtl. nochmal nach nem Neuen gefragt.
Aber die wenigsten AV sind besonders fleißig, ihren Kunden auf längere Zeit was anzubieten. Verläuft wohl eher im Sande...

(Meine Meinung)
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Alt 19.03.2010, 22:43   #19
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Danke -jetzt bin ich etwas schlauer. Ist mein erstes Mal mit VG und PAV da habe ich noch keine Ahnung. Ich dachte immer die sind besser als das Arbeitsamt weil sie ja Geld bekommen und ein Interesse hätten ihre Kunden zufrieden zu stellen. Daß das aber in Wirklichkeit ein großer Beschiss am Staat und an dem Steuerzahler sowie natürlich auch bei den Arbeitssuchenden ist wurde mir erst jetzt klar. Da ist man schon in einer beschissenen Situation und sucht nach allen Möglichkeiten wieder in Arbeit zu kommen und dann wird man da auch noch übers Ohr gehauen. Ganz toll und besser wird das vermutlich nicht mehr eher schlechter....

Da kann ich nur Heine zitieren "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...".
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Alt 20.03.2010, 10:28   #20
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Zitat:
Zitat von Niki Beitrag anzeigen
Danke -jetzt bin ich etwas schlauer. Ist mein erstes Mal mit VG und PAV da habe ich noch keine Ahnung. Ich dachte immer die sind besser als das Arbeitsamt weil sie ja Geld bekommen und ein Interesse hätten ihre Kunden zufrieden zu stellen. Daß das aber in Wirklichkeit ein großer Beschiss am Staat und an dem Steuerzahler sowie natürlich auch bei den Arbeitssuchenden ist wurde mir erst jetzt klar. Da ist man schon in einer beschissenen Situation und sucht nach allen Möglichkeiten wieder in Arbeit zu kommen und dann wird man da auch noch übers Ohr gehauen. Ganz toll und besser wird das vermutlich nicht mehr eher schlechter....

Da kann ich nur Heine zitieren "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...".

Es mag evtl. ein paar geben, die hilfreich sind bei der Suche nach Arbeit. Aber für die meisten isses wohl die Lizenz zum Gelddrucken. Und da es ja inzwischen gesellschaftsfähig geworden scheint (wie Du als ehemalige CC-Mitarbeiterin selber weisst), andere Menschen berufsmäßig übers Ohr zu hauen, kann man das ja auch in Eigenregie - und nicht fürn mickrigen Stundenlohn.

Ich meide diese pAV nach Möglichkeit.
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Alt 20.03.2010, 11:45   #21
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Das deckt sich so ziemlich mit meiner (bisher einzigen, älteren) Erfahrung mit einem PAV.
Auf eine Stelle beworben, Einladung bekommen. Kein Hinweis auf Fahrtkosten (müsste also eigentlich der PAV übernehmen). Noch eine Mail hinterher, auf keinen Fall den Eingliederungsgutschein zu vergessen.

Beim Vorstellungsgespräch war die Stelle plötzlich kein Thema mehr. Dafür war eine "Vermittlung" an eine Zeitarbeitsfirma möglich.
Für wie bekloppt halten die eigentlich die Leute? Für einen Helferjob unter 7 Euro bei einer Zeitarbeitsfirma brauche ich sicher keinen PAV, sondern gehe in die nächstgelegene Zeitsklavenfirma und kann da sofort unterschreiben.

Gedrängelt wurde natürlich, einen Vermittlungsvertrag auf Gutscheinbasis abzuschließen. Den durfte ich dann zwecks Studiums immerhin mitnehmen, ohne zu unterschreiben (PAV war neu und amateurhaft, ginge heute sicher nicht mehr).

Nette Klausel:

"Wird innerhalb von 6 Wochen nach Unterzeichnung Ihrerseits gekündigt (z.B. durch Nichterscheinen, Arbeitgeberwechsel), wird Ihnen unsere Vermittlungsdienstleistung mit 500,00 Euro in Rechnung gestellt.
Bei Kündigung innerhalb der ersten 6 Wochen durch den Arbeitgeber bei Eigenverschulden (z.B. Diebstahl, Alkohol am Arbeitsplatz etc.) wird Ihnen unsere Vermittlungsdienstleistung mit 500,00 in Rechnung gestellt."

Diese "Vermittlungsdienstleistung" bestand wahrscheinlich aus einem Anruf bei der angeschlossenen Zeitarbeitsfirma.
Kassiert hätte man dafür 2000 Euro.

Eine individuelle Vermittlung oder Beratung gab es nicht und war wohl auch gar nicht vorgesehen.

Eigentlich sind solche künstlich vorgeschalteten Leute die Parasiten Deutschlands.
Verdienen hervorragend, und zwar ausschließlich durch staatliche Leistungen, ohne irgendetwas zu produzieren oder zu erschaffen.
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Alt 20.03.2010, 14:45   #22
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Hallo Niki

Kannst Du mir mal erläutern, warum Du nicht sofort nachdem Du die Unseriösität erkannt hast, unverzüglich gegangen bist?
Wie kannst Du Deine wertvolle Zeit so verschwenden?

Ich hätte mich sofort ganz höflich verabschiedet und bemerkt, dass hier wohl ein Missverständnis vorliegt.

Lg Robert

Ps: Übrigens diese Frau ist einschlägig bekannt. Das sollte jeder wissen, der sich in die Hände dieser Firma begibt, denn da stehen mächtige große Familien dahinter. Mehr möchte ich dazu nicht bemerken.
Und warum nicht? Es gibt hier seit Jahr und Tag hier im Forum- suche ich gleich mal - die ausführlichen Threads zu den schäbig-dreckigen Geschäften im "Firmengewirr" von Herrn K. . Gut möglich, dass er nur ein Strohmann für andere ist...

Niki, handelte es sich um eine dieser Firmen rund um Joblife?

Wie Jobvermittler Arbeitssuchende abzocken


http://www.elo-forum.org/allgemeine-...ht=Kindervater

Abzocke mit Arbeitslosen durch Joblife Berlin geht weiter

Abgezockt ?

Vorsicht vor active-work24


JobLife Arbeitsvermittlung Berlin – BA verbrennt weiterhin Steuergelder


Joblife erhebt keine Forderungen, wenn JobCenter nicht bezahlt

Da sollten wir alles an Informationen hier über das Forum zusammenführen - und dann wirklich demnächst mal eine blutrote Berliner Schnitzeljagd ganz real in der Stadt zu all diesen Firmen organisieren, so dass deren Drecksgeschäfts-Spuren niemand mehr übersehen kann...

Nur Mut - irgendwann werden wir ihnen das schmutzige Handwerk mit uns legen können!
__________________

Viele Grüße, ethos07


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Geändert von ethos07 (20.03.2010 um 14:53 Uhr)
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Alt 20.03.2010, 17:07   #23
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
t...

Niki, handelte es sich um eine dieser Firmen rund um Joblife?
...
Niki hatte mir gestern schon bestätigt, daß es sich bei der Firma der preisgekrönten Unternehmerin mit Migrationshintergrund um einen Laden geht, der mit Per anfängt und mit ...kunft aufhört. Und es geht nicht um Auskunft, Ankunft oder Einkunft.
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Diejenigen, die von Gutmenschen sprechen, sind in der Regel Schlechtmenschen!
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Alt 20.03.2010, 18:07   #24
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Dankeschön - ich hab's gefunden. Hmm
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Viele Grüße, ethos07


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Alt 12.06.2010, 11:03   #25
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Zitat:
Zitat von Niki Beitrag anzeigen
.... Deswegen musste ich extra nach Steglitz. ...Unternehmerin mit Migrationshintergrund des Jahres 2009 weil sie Leute in Beschäftigung bringt. Die Dame hat 3 Niederlassungen in Berlin....
Was heißt hier "extra na Steglitz" ... für einen neuen Job sollte man schon seinen Hintern bewegen können.

Ich war auch in der PAV "Per..." in Steglitz gewesen und war eigentlich angenehm überrascht. Da ich noch keinen Vermittlungsgutschein habe, habe ich erst einmal einen Privatvertrag unterschrieben. Ein neuer Job sollte schon was wert sein.

Die PAV macht ein normales "Profiling", berät kompetent, geht auf Wünsche ein und hat mir innerhalb von zwei Wochen schon zwei Vorstellungsgespräche besorgt. Die "Per ..." aus Stelitz hat ihr "NETZWERK" in Berlin.

Der Sinn einer bezahlten PAV ist es, "verdeckte" Arbeitsstellen zu vermitteln. Und mal ehrlich, mit Ü40, Ü45 wird es schon schwierig, einen neuen Job zu bekommen.

Das Honorar (2000 Euro minus MWST) ist kein leicht verdientes Geld, schließlich wird es nur im Erfolgsfall und auch nur nach mindestens 6 Monaten Tätigkeit in voller Höhe fällig. Aus dem "Headhunter" Umfeld ist man sonst andere Größenordnungen gewohnt.

Klar, bei Zeitarbeitsfirmen kann und sollte man sich auch so registrieren, bewerben. Dafür braucht man keine PAV. Es sei denn, die ZAF haben auch "verdeckte Stellen", was durchaus sein kann.
Amazonasonline ist offline  
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Alt 12.06.2010, 12:01   #26
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Zitat:
Zitat von Amazonasonline Beitrag anzeigen
Was heißt hier "extra na Steglitz" ... für einen neuen Job sollte man schon seinen Hintern bewegen können.

Ich war auch in der PAV "Per..." in Steglitz gewesen und war eigentlich angenehm überrascht. Da ich noch keinen Vermittlungsgutschein habe, habe ich erst einmal einen Privatvertrag unterschrieben. Ein neuer Job sollte schon was wert sein.

Die PAV macht ein normales "Profiling", berät kompetent, geht auf Wünsche ein und hat mir innerhalb von zwei Wochen schon zwei Vorstellungsgespräche besorgt. Die "Per ..." aus Stelitz hat ihr "NETZWERK" in Berlin.

Der Sinn einer bezahlten PAV ist es, "verdeckte" Arbeitsstellen zu vermitteln. Und mal ehrlich, mit Ü40, Ü45 wird es schon schwierig, einen neuen Job zu bekommen.

Das Honorar (2000 Euro minus MWST) ist kein leicht verdientes Geld, schließlich wird es nur im Erfolgsfall und auch nur nach mindestens 6 Monaten Tätigkeit in voller Höhe fällig. Aus dem "Headhunter" Umfeld ist man sonst andere Größenordnungen gewohnt.

Klar, bei Zeitarbeitsfirmen kann und sollte man sich auch so registrieren, bewerben. Dafür braucht man keine PAV. Es sei denn, die ZAF haben auch "verdeckte Stellen", was durchaus sein kann.
dieser beitrag ist ja extrem glaubwürdig...
bei welchem PAV können wir uns denn dafür bedanken?
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“Je mehr ich von den Führungskräften kennenlerne, desto besser verstehe ich den Sinn der Guillotine.“ George Bernard Shaw (1856 - 1950)
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Alt 12.06.2010, 12:24   #27
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Zitat:
Zitat von Amazonasonline Beitrag anzeigen
Was heißt hier "extra na Steglitz" ... für einen neuen Job sollte man schon seinen Hintern bewegen können.

Ich war auch in der PAV "Per..." in Steglitz gewesen und war eigentlich angenehm überrascht. Da ich noch keinen Vermittlungsgutschein habe, habe ich erst einmal einen Privatvertrag unterschrieben. Ein neuer Job sollte schon was wert sein.

Die PAV macht ein normales "Profiling", berät kompetent, geht auf Wünsche ein und hat mir innerhalb von zwei Wochen schon zwei Vorstellungsgespräche besorgt. Die "Per ..." aus Stelitz hat ihr "NETZWERK" in Berlin.

Der Sinn einer bezahlten PAV ist es, "verdeckte" Arbeitsstellen zu vermitteln. Und mal ehrlich, mit Ü40, Ü45 wird es schon schwierig, einen neuen Job zu bekommen.

Das Honorar (2000 Euro minus MWST) ist kein leicht verdientes Geld, schließlich wird es nur im Erfolgsfall und auch nur nach mindestens 6 Monaten Tätigkeit in voller Höhe fällig. Aus dem "Headhunter" Umfeld ist man sonst andere Größenordnungen gewohnt.

Klar, bei Zeitarbeitsfirmen kann und sollte man sich auch so registrieren, bewerben. Dafür braucht man keine PAV. Es sei denn, die ZAF haben auch "verdeckte Stellen", was durchaus sein kann.
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
sie lasen einen Beitrag einer PAV.

Und nun das Wetter:
München, sonnig, 25 Grad, leichter Wind von Südwest.
hergau ist offline  
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Danke @ hergau sagen 2 Benutzer:
Alt 12.06.2010, 12:42   #28
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Zitat:
Zitat von hergau Beitrag anzeigen
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
sie lasen einen Beitrag einer PAV.

Und nun das Wetter:
München, sonnig, 25 Grad, leichter Wind von Südwest.
sponsored by......



hast Du vergessen
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Wenn mein SB weiß, daß ich weiß, muß ich ihn nicht hassen, sondern kann handeln.

Denn bin ich der der beißt!!!!

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Alt 12.06.2010, 13:23   #29
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

@amazonasonline

Bitte berichte weiter von deinen Abenteuern und Erfahrungen.
Für ein einziges Posting lohnt sich doch die Anmeldung gar nicht.
Jürgen3 ist offline  
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Alt 12.06.2010, 17:39   #30
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Ach leute was soll das?

Mir hat am besten
"berät kompetent,und geht auf Wünsche ein" gefallen.

Ist halt heute ein wünsch dir was Tag.
michaelulbricht ist offline  
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Alt 13.06.2010, 13:47   #31
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Standard AW: Realitäten anerkennen

Eigentlich wollte ich dir Amazonasonline nicht antworten denn dein Beitrag ist nur eine Eigenwerbung. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen.
Hättest du meinen Beitrag aufmerksam gelesen und nicht überflogen dann hättest du auch gemerkt daß ich mich nur darüber geärgert hatte dass man mir nicht von vornherein sagt dass a) die Stelle gar nicht existiert und b) man für Manpower sucht.
Hätte ich das vorher gewusst dann hätte ich mir den Weg nach Steglitz sparen können und die dafür verschwendet Zeit in Bewerbungen investieren können die seriös sind.
Und zu deiner Information - ich suche auch außerhalb Berlins. Mir macht ein Arbeitsweg nach FF/O, Brandenburg, Potsdam etc. nichts aus. Du siehst ich bewege , um dich mal zu zitieren, meinen Hintern auch in entferntere Regionen.
Aber was will ich auch erwarten von einem PAV der unserös erscheint und sich vermutlich auch hier angemeldet hat. Wenn du so arbeitest wie du meinen Beitrag gelesen hast wundert mich ehrlichgesagt nichts mehr.
__________________
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht..."
Niki ist offline  
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Alt 14.06.2010, 20:09   #32
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Oh das kenne ich.

Ich voller Erwartung eine Stellenanzeige gefunden die mich mal wieder ansprach.
Gleich angerufen und gefragt ob man nicht sofort vorsprechen dürfe. naja und man müsse halt abwarten wieviele sich auf die Anzeige melden usw.
Ich ja klar kein problem, möchte aber mit meinen Unterlagen auftauchen udn jedenfalls die CHance genutzt haben.
Am Ende kam ganz leise ob Ich denn einen vermittlungsgutschein hätte. Ich fragte nach und man erklärte mir, man sei eine PAV. Ich war kurz sprachlos und dachte okay das Ding haste ja. Mach was draus. Ich gesagt hab den Schein udn gültig sei der auch. Die Dame guckte wohl kurz was anch und zu meinem erstaunen nannte Sie mir einen termin, den Ich selbst mit Hubschraubereinsatz nicht hätte halten können.
Wir einigten uns auf in 2 Stunden und ich fuhr zum Allianztower. Dort angekommen alles toll Wasser wurde gereicht und die Röcke der Damen ....sagen wir mal so Ich würde Gürtel dazu sagen.

Jedenfall wurde Ich hereingebeten und am Anfan hat man so die nettigkeiten ausgetauscht.
Als Ich dann nach 5 minuten mal nach dem Job aus der Anzeige fragte kamm nur ja ja gleich..aber da sie der erste heute sind haben sie Glück. Denn es ist viel aktuelles und neues reingekommen und ich könnte viell. was anderes besseres haben. Darauf meinte ich , Ich wolle mein Glück nicht herausfordern und würde gerne Einzelheiten zu der Stellen ahben wollen.
Tja nach ewigen Hin undher...die Stelle gab es nie. Die Frauz schielte auf meinen Vermittlungsschein udn wollte mich in Zeitarbeit bringen. Wo ich jederzeit für 5 euro brutto alleine was finde. Und da kommt noch jemand zu mir und bringt auch Kaffee mit.
Ich jedenfalls gefragt was der Scheis soll.. Naja sie drehte den monitor zur Seite sa dass Ich auch sehen konnte wo sie gerade suchte. Es waren Anzeigen von der Arbeitsagentur udn Meine Stadt.de usw.
Also alles was man jeden tag selber durchblättert.
Ich mich bedankt und bin stock sauer abgezogen.
Als Ich rauskam habe ich nur mitbekommen wie der Warteraum sich Stück für Stück füllte.

Ich habe auch meinen Vermittler mal darauf angesprochen. Auch warum so viele Private arbeitsvermittler auf der Arbeitsamtseite ihre Anzeigen schalten...Er zuckte nur mit den Schulter und druckte mir einen neuen termin aus. beim rausgehen fragte er ob ich denn noch einen gültigen Vermittlungsschein bräuchte.,

Schöne neue Welt.,.......
Speedfreak ist offline  
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Alt 15.06.2010, 17:01   #33
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Benutzerbild von Tonimaroni
 
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Zitat:
Zitat von Robert Fraisillach Beitrag anzeigen
Mit dieser speziellen Firma wüde ich sehr höflich und vorsichtig umgehen. Ich würde sie jedenfalls nicht provozieren. Ich glaube man bekommt einen Stempel dann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass "ManPower" mit dieser Firma unter einer Decke steckt.

Ich kann nur dringend zur Vorsicht mahnen, wenn man mit besagten Leuten in Kontakt tritt.
Das ist eine andere Liga.
Nur als kurze Anmerkung;
Auch dieses Gesockse von Zeit und Leiharbeitern ist --NICHT--
beser als PAV. Deren letzer Genannte bewegen sich vielleicht etwas mehr am rande der Grauzone....wenn es aber im Zweifel gegen einen ELO ginge haben auch die Ihrer Rückendeckung!!

Fazit ,das Gebaren im Neoliberalen Auftrag von Seiten der PAV wie von Zeit und Leiharbeit ist allsamt ist eine verabscheuungswürdiges erbärmliches Handeln das unbedingt ausgerottet gehört !!! Meine Meinung-Erfahrung -und Überzeugung ! Ohne diese Handlanger wäre so einiges dieser Auswüchse an Geschwüren von Harzt nicht möglich!
Tonimaroni ist offline  
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Alt 16.07.2010, 09:19   #34
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

Ich frage mich auch in wieweit man seine Pflicht erfüllt auf "Bewerbung auf eine Sozialversicherungspflichtige Stelle" wenn man sich ja dauert bei irgendwelchen Vermittlern bewirbt und nicht auf reale Stellen.... rein Theoretisch dürfte das garnicht zählen...

Laut Jobcenter gibts aber viele Stellen.... entweder sind die zu Dumm oder Blind um zu sehen das es meist FAKES sind oder nur CallCenter Tätigkeiten.

Aus zwei Gründen würde ich CallCenter nie machen 1. Würde ich durch das dauernde Sitzen wieder Rückenprobleme bekommen, ich brauch ab und zu Bewegung und 2. Fang ich sogar nach 10min Privaten Hotline Versuchen (also im Bekanntenkreis :D) an die Leute anzuschreien weil mich die Dummheit der Leute nervt.
The_Vulcan ist offline  
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Alt 19.07.2010, 05:16   #35
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Benutzerbild von danara
 
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Standard AW: Realitäten anerkennen

gibt es eigentlich noch unverdeckte Arbeitsstellen???

und wenn ja... wo findet man diese...?
danara ist offline  
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Alt 19.07.2010, 21:38   #36
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Standard AW: Realitäten anerkennen

Zitat:
Zitat von danara Beitrag anzeigen
gibt es eigentlich noch unverdeckte Arbeitsstellen???

und wenn ja... wo findet man diese...?
Überall (Tageszeitungen, Stadtmagazine, Fach-Inet-Jobbörsen etc ...), nur nicht auf der Jobbörse der Arbeitsagentur ...
minzee ist offline  
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Alt 21.07.2010, 00:11   #37
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Standard AW: Realitäten anerkennen

Ich find da auch eher verdeckte anzeigen von Vermittlern und sogar den Arbeitsagenturen ;) Und verkappte Drückerjobs oder unterbezahlte Hilfsarbeiten.

Ok Manchmal auch Stellen wo Studium erfordert wird und 60.000eur und mehr Jahresgehalt gang und gäbe sind. Aber Sogenannte Finanzielle Mittelschicht... selten.
The_Vulcan ist offline  
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Alt 21.07.2010, 19:18   #38
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

letzte Jahr im Februar war ich in Berlin bei einem vergleichbaren Unternehmen, Berlin/Fridrichshain. Das wirkte dort auch arg abgerockt. Bin durch die halbe Republik gejuckelt für dieses Gespräch und da war keine Stelle von der zuvor die Rede war. Es kamen Ausreden, dass die Jobs, die sie anbieten könnten, nicht auf mich zu treffen würde... bla bla.
Im Telefont zuvor verhielt sich das ganz anders. Ausführliches Gespräch über meinen Werdegang! Ich solle alle Bewerbungsunterlagen mitbringen und natürlich diesen Vermittlungsgutschein. Habe ich gemacht, aber auch nur in Kopie.
Dann meinte man, ich solle mich nach dem neuen Betreuungsgesetz qualifizieren, dann hätten sie etvl. was für mich.........
__________________
Erst ignorieren sie dich. Dann belächeln sie dich. Dann bekämpfen sie dich. Dann - hast du gewonnen. Mahadma Ghandi ...
verona ist offline  
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Alt 24.07.2010, 16:53   #39
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Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

[QUOTE=verona;649563]letzte Jahr im Februar war ich in Berlin bei einem vergleichbaren Unternehmen, Berlin/Fridrichshain. Das wirkte dort auch arg abgerockt. Bin durch die halbe Republik gejuckelt für dieses Gespräch und da war keine Stelle von der zuvor die Rede war. Es kamen Ausreden, dass die Jobs, die sie anbieten könnten, nicht auf mich zu treffen würde... bla bla.
Im Telefont zuvor verhielt sich das ganz anders. Ausführliches Gespräch über meinen Werdegang! Ich solle alle Bewerbungsunterlagen mitbringen und natürlich diesen Vermittlungsgutschein. Habe ich gemacht, aber auch nur in Kopie.
Dann meinte man, ich solle mich nach dem neuen Betreuungsgesetz qualifizieren, dann hätten sie etvl. was für mich.........[/QUOTE


Die PAV sind in der Überzahl unseriös ! Ca. 60-70 %
Wenn sie den Job nicht haben,geh ich wieder und lasse mich nicht belabern ! Und diesen
Vermittlungsgutschein ,Bekommen sie erst nur eine Kopie ! und das Original bekommen sie nur,nach Abschluss eines Arbeitsvertrages der Firma wo ich anfange ! Keine Selbstleistung !

P:S die Arge lösst diesen Gutschein sowieso erst nach drei Monaten ein.
Da sie nie weiss , der Arbeitnehmer kann ja in innerhalb der Probezeit wieder gekündigt werden ! Unter irgendwelchen Erfundenen Gründen !

Macht der PAV klar,was ihr wollt ! Lasst euch nicht verarschen !
falkenpeter ist offline  
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Alt 27.07.2010, 22:19   #40
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Beiträge: 414
Standard AW: Private Arbeitsvermittler - Ein Erfahrungsbericht aus Berlin

So ähnlich wars, nie wieder, oder den Fäustel dabei.
hemmi ist offline  
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