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Gesundheitliche Beeinträchtigungen; in Forum: Information; Hallo zusammen! Ich bin neu hier und habe direkt ´mal eine Frage: Wenn ich bei der BA gefragt werde, ob ich gesund bin, was soll ich darauf antworten? Ich habe ...
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Alt 05.06.2007, 21:41   #1
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Beiträge: 58
Frage Gesundheitliche Beeinträchtigungen

Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und habe direkt ´mal eine Frage:
Wenn ich bei der BA gefragt werde, ob ich gesund bin, was soll ich darauf antworten?
Ich habe eine chronischeSchilddrüsen-Autoimmunerkrankung und eine Nebennierenschwäche.
Bei meiner letzten Arbeitsstelle war ich längere Zeit krankgeschrieben wg. Depressionen / Überlastungssyndrom, ich beginne nun eine Psychotherapie.
Das Problem ist: ich bin Krankenschwester von Beruf.
Soll ich das der BA mitteilen?
Können mir hierdurch Nachteile entstehen?
Danke für die Anwort(en)!
majosu
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Alt 06.06.2007, 12:17   #2
na
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Wenn ich das richtig verstehe, möchte man von dir wissen, ob du irgend welche Gebrechen hast, d.h., ob du für irgend welche Arbeiten nicht infrage kommst, denn ansonsten bist du ja nicht krank oder hast keine Behinderung, ist das richtig?

Dann sage denen, was du so alles hast. Ich kann es nicht ausschließen, dass die dann von dir ein Attest haben wollen.

Da ich deren Vermittungsvorschläge noch nie als sehr geistreich empfunden habe, war ich auch nicht scharf darauf. Die können Arbeitslosigkeit sowieso nicht zufriedenstellend beenden (falls sie das überhaupt können). Sie verursachten nur mir und denen Kosten und Zeitverschwendung.

Bei so einer Frage würde ich z.B. nicht nur meine ganzen Wewehchen angeben (auch unter der Gefahr, dass sie ein Attest wollen), sondern auch noch alles mögliche angeben, das nicht so nachvollziehbar ist: Regelmäßige Migräne und Kopfschmerzen durch die Arbeitslosigkeitsproblematik, keine psychische Belastbarkeit oder Arbeiten unter hohem psychischem Druck, Neigung zu Depressionen, etc.
 
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Alt 06.06.2007, 17:15   #3
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Registriert seit: 05.06.2007
Beiträge: 58
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Ich habe halt Bedenken,das sie meine Einschränkungen eventuellen Arbeitgebern mitteilen würden.

Ich bin durch massive Überstunden, sowie zahlreiche Anrufe meines Ex AG in meiner Freizeit sowie Arbeitszeiten über 12 Stunden krank geworden.
Ich habe im 3 Schicht System gearbeitet,außerdem habe ich 2 chronisch kranke Kinder.Letztendlich hebe ich auf ärztlichen Rat gekündigt.
Jetzt suche ich mir definitiv eine Stelle am Vormittag ohne Feiertagsarbeit.

meine Freundin ist auch seit kurzem arbeitslos,sie hat 3 Stellenangebote bekommen,muß zusätzlich 8 Bewerbungen schreiben sowie mit 5 Zeitarbeitsfirmen in Kontakt treten innerhalb eines Monats.Das steht in ihrerZielvereinbarung,sie ist ALG 1 Empfänger.
Ist das nicht ein bisschen viel????

Liebe Grüße
majosu
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Alt 06.06.2007, 17:39   #4
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Aus Gründen des Datenschutzes darf die BA deine Krankheiten nicht dem Arbeitgeber mitteilen.

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest du das dem Arbeitgeber schon mitteilen

Zitat:
ie hat 3 Stellenangebote bekommen,muß zusätzlich 8 Bewerbungen schreiben sowie mit 5 Zeitarbeitsfirmen in Kontakt treten innerhalb eines Monats.Das steht in ihrerZielvereinbarung,sie ist ALG 1 Empfänger.
Ist das nicht ein bisschen viel????
Das geht ja noch.Es gibt Leute die müssen 20,30,Bewerbungen pro Monat nachweisen.

Augen zu und durch.Viel machen kann man da nicht.....
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Alt 06.06.2007, 19:24   #5
na
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Zitat:
Zitat von druide65 Beitrag anzeigen

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest du das dem Arbeitgeber schon mitteilen
Das würde ich persönlich nur machen, wenn ich die Stelle nicht haben will. Wenn du in einem Bewerbungsgespräch all deine Wewehchen vorbringst, dann stellen die dich doch niemals ein!

Eigentlich bist du ja hauptsächlich wegen dem ehem. Arbeitgeber krank geworden. Ansonsten halte ich den Rest für "aktuelle, zeitgemäße Erkrankungen". Du hast ja keine Behinderungen. Und bei einer Halbtagsstellung kannst du die Kinder, wenn sie nicht gerade sehr klein sind, auch betreuen.

Ich würde mir ganz einfach eine Halbtagsstellung suchen. Das was du bei der ARGE angegeben hast, fällt, wie Druide sagte, unter Datenschutz. Schließlich wollen die dich ja dort nicht ewig bezahlen. Und wenn dich jemand fragt, weswegen du deinen ehemaligen Job aufgegeben hast, dann sagst du: "Weil es mit meinen 2 Kindern in Schichtarbeit nicht klappte". Das versteht jeder. Erzähle auch nichts von deren chronischen Krankheiten.

Und nimm die Stelle nur, wenn du dir auch vorstellen kannst, dass das gut geht.
 
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Alt 06.06.2007, 20:13   #6
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Fragen über Chronische Krankheiten gehören zu den zulässigen Fragen.
Wenn ein Personaler danach fragt ,sollte man schon wahrheitgemäss antworten wenn die Antwort für die Tätigkeit eine kausale Bedeutung hat.

Im Vorstellungsgespräch sind sowohl Bewerber als auch das Unternehmen angehalten, vorhandene Hindernisse offen zu legen, die dem erstrebten Arbeitsverhältnis entgegenstehen oder seine vertragsmäßige Einhaltung schon zum Zeitpunkt des Vorstellungsgesprächs in Frage stellen können. Es bestehen also Aufklärungs- und Offenbarungspflichten.

Fragen zu dem Allgemeinen Gesundheitszustand gehören zu den unzulässigen Fragen und brauchen nicht beantwortet werden.
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Alt 06.06.2007, 22:31   #7
na
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Ja Druide, und wie willst du denn in solch einem Fall heute eine Stellung bekommen?
 
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Alt 06.06.2007, 22:37   #8
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Das Problem ist das wenn ich chronische Krankheiten verschweige und der AG steigt nach der Einstellung dahinter,oder ich werde deswegen längerfristig krank ,dies dann Arbeitsrechtliche Konsequenzen haben kann.

Der AG kann den geschlossenen Arbeitsvertrag wegen Täuschung für null und nichtig erklären lassen.

Was dann?
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Alt 06.06.2007, 23:14   #9
na
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Was dann? Dann steht sie da, wo sie heute auch schon steht. Wenn sie von vornherein schon Krankheiten angibt, dann hat sie von vornherein verloren.

Ach Druide, wenn gelegentliche Depressionen, Schilddrüsenerkrankungen, Nebennierengeschichten chronische Krankheiten sind, dann sind auch der Bluthochdruck, das Übergewicht, die Migräne, auch welche. Dann sind wir ja alle nicht mehr gesund!

Wenn sie eine Arbeit bekommen möchte, sollte sie das dem Arbeitgeber nicht erwähnen. Unaufgefordert schon gar nicht! Wenn später die Erkrankung zu häufigen Fehlzeiten führt, kann sie ja immernoch sagen, dass die Krankheit erst jetzt gekommen ist. Sie hat nichts zu verlieren.

Jetzt lass doch das Mädchen eine Arbeit finden! Was meinst du, was die Leute so alles für Wewehchen haben! Das geht nur den Arzt etwas an, und nicht einen Arbeitgeber, solange sie nicht behindert ist.

Geändert von na (06.06.2007 um 23:19 Uhr).
 
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Alt 06.06.2007, 23:19   #10
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Zitat:
chronischeSchilddrüsen-Autoimmunerkrankung
Druide hat recht, chronische Krankheiten die eventuell die Arbeitskraft beeinträchtigen können, müssen angegeben werden, sonst ist der Arbeitsvertrag ungültig, das ist Fakt
Arania ist offline  
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Alt 06.06.2007, 23:28   #11
na
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Zitat:
Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Druide hat recht, chronische Krankheiten die eventuell die Arbeitskraft beeinträchtigen können, müssen angegeben werden, sonst ist der Arbeitsvertrag ungültig, das ist Fakt
Arania, wenn du verzweifelt nach einer Arbeit suchst, würdest du dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich eine chronische Schilddrüsenerkrankung angeben? Womöglich noch unaufgefordert? Was meinst du wohl, wie sich der mögliche Arbeitgeber dann entscheidet, wenn er noch mehr Bewerber hat?
 
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Alt 06.06.2007, 23:46   #12
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Was chronisch ist ,ist ja genau festgelegt.

Ob jemand seine Chronische Krankheit verschweigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Aber sich dann auch bewusst sein das dies im worst case Konsequenzen hat.
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Alt 07.06.2007, 02:07   #13
na
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Oh Mann! Versteht mich denn hier keiner??? Jetzt redet doch mal einer Frau, die 2 Kinder hat, am letzten Arbeitsplatz krank gemacht worden ist, eine chronische Schilddrüsenerkrankung hat und jetzt keine Arbeit hat doch endlich einmal positiv zu, anstatt sie immer wieder an ihre Krankheiten zu erinnern! Im worst case szenario landet sie da wo sie heute schon steht!
 
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Alt 07.06.2007, 02:15   #14
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Verschweige die Krankheit und hoffe und bete das es niemals rauskommt.

Positiv genug?

Die Wahrheit ist nun mal nicht immer rosa.....
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Alt 07.06.2007, 02:19   #15
na
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Zitat:
Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Verschweige die Krankheit und hoffe und bete das es niemals rauskommt.

Positiv genug?

Die Wahrheit ist nun mal nicht immer rosa.....
Nein! Glaube ganz intensiv, dass du ganz gesund bist! Das ist positiv!

Geändert von na (07.06.2007 um 02:39 Uhr).
 
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Alt 07.06.2007, 03:41   #16
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Wie sollte es herauskommen? Ärzte haben gegenüber Arbeitgebern Schweigepflicht.

Ich wünsche einen fairen Arbeitgeber und dazu gute Besserung. Nicht zu viel Sorgen machen.
__________________
Edmund Burke: "Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen."
Tom_ ist gerade online  
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Alt 07.06.2007, 09:04   #17
na
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Zitat:
Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Wie sollte es herauskommen? Ärzte haben gegenüber Arbeitgebern Schweigepflicht.

Ich wünsche einen fairen Arbeitgeber und dazu gute Besserung. Nicht zu viel Sorgen machen.
Na endlich einer der mich unterstützt! Ich dachte schon, ich sitze zwischen lauter Miesepetern.
 
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Alt 07.06.2007, 09:29   #18
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Zitat von majosu Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!
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Danke für die Anwort(en)!
majosu

Da würde ich selbst eine Untersuchung durch den med. Dienst vorschlagen, um feststellen zu lassen ob das Vermittlungshemmnisse sind.

Der BA/Arge reicht sonst aus, daß man eine gewisse Stundenanzahl arbeiten könnte. Bei mir kamen die auch nach 2 Jahren noch nicht auf diese Idee und als ich es selbst angesprochen habe, wurden mir Papiere in die Hand gedrückt - Entbindung der ärztlichen Schweigepflicht - die ich so nicht unterschreiben werde (keine zeitliche Begrenzung, generelle Entbindung, die Ärzte hatten die Erkrankungen bereits für den Mehrbedarf attestiert, keine Informationen wie diese Daten in der ARGE geschützt sind, usw.).

Da du von BA geschireben hast, hoffe ich, daß du noch ALGI bekommst und so wäre vielleicht auch eine Umschulung/Weiterbildung drin.

Ich vermisse hier die Rückenbeschwerden - die eigentlich typisch sind für Mitarbeiter im krankenhaus.
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
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über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
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Alt 07.06.2007, 11:31   #19
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Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Wie sollte es herauskommen? Ärzte haben gegenüber Arbeitgebern Schweigepflicht.

Ich wünsche einen fairen Arbeitgeber und dazu gute Besserung. Nicht zu viel Sorgen machen.
Wenn ich einen fairen AG erwarte sollte man selber auch fair sein.

Rauskommen kann so etwas immer.Und wenn es durch Meister Zufall ist.

Und ich will hier nicht "miesepetern" Man sollte nur nicht alles so blauäugig sehen.

Aber wie ich schon erwähnte....ich so einem Fall muss das jeder für sich selbst entscheiden,da kann man an sich keinen Rat geben.
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