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| | #26 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 30.04.2007
Beiträge: 38
| ich gehöre aufgrund meines alters (unter 25) zu der besonders geförderten gruppe, gleich bei alg2 antragstellung wurde ich in eine massnahme vermittelt, in die alle neukunden vermittelt werden. entsprechend ist auch das publikum. von menschen die weder rechnen noch schreiben können bis hin zu uni-absolventen ist alles dabei und natürlich sind alle teilnehmer für die dauer der massnahme weg aus der arbeitslosenstatistik. nächste woche neigt sich für mich die massnahme (4 wochen, vollzeit) dem ende zu und ich habe immer noch keine rückmeldung bezüglich meines alg2 antrages. leider hat die arge abends auch nicht offen, um mal nachzufragen und ob die nachweise die ich nachreichen sollte, aufgrund der massnahme geht es nur über den arge-briefkasten, angekommen sind, weiß ich auch nicht. am ende der massnahme kriegt jeder eine bewertung über die verschiendesten disziplinen die es so gibt und natürlich fort- und weiterbildungsvorschläge an die arge, der träger der massnahme kann jedoch auf die weiteren entscheidungen der arge keinen einfluss nehmen. Geändert von legia (27.05.2007 um 20:33 Uhr). |
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| | #27 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 15.07.2005
Beiträge: 70
| Hallo, ich bin 42 Jahre alt, alleinerziehend mit 2 großen Kindern, gelernte Bürokauffrau ohne "Erfahrung". Da meine Kinder statt Unterhalt Sozialhilfe bekommen haben, ist seit 2005 nicht mehr das frühere Arbeitsamt für mich zuständig, sondern Amt für Soziales. Seitdem bin ich total vergessen, bekomme keine Stellenangebote, keine Einladungen, lediglich ganz selten unsinnige 1-Euro-Jobs. Ich suche nicht mehr in meinem gelernten Beruf, sondern alles Mögliche, vom Verkäuferin bis zur Putzfrau. Ich bin sehr verzweifelt, denn ich bekomme NICHTS! Keine einzige Einladung zum Vorstellungsgespräch. Inzwischen weiß ich, es liegt an meinem Namen und meiner Herkunft. Obwohl ich Deutsche bin und als 17jährige mit meinen Eltern damals nach Deutschland kam. Es ist die reinste Diskriminerung! Obwohl ich seit 25 Jahren in Deutschland lebe, gibt man mir nicht die Chance, in Würde zu leben. Eine andere Erklärung finde ich leider nicht. Es ist auch bewiesen, warum gibt es in Frankreich und anderen EU-Ländern inzwischen eine anonyme Bewerbung? Warum wird es in Deutschland nicht praktiziert? Seit meiner Scheidung lebe ich total zurückgezogen, ohne soziale Kontakte, hoffe eine Stelle durch eigene Bemühungen zu finden. Wie es aussieht, ohne "Beziehungen" läuft es nicht. Ich bin total am Ende. Mit etwas Kleingeld würde ich längst auswandern, schon alleine wegen der Kinder, damit sie ohne Probleme eine Ausbildung bekommen. Hier bekommen sie trotz Abitur keine. Liebe Grüße Helena |
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| | #28 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 01.06.2007 Ort: Umland HH
Beiträge: 5
| Hallo, Ich hab mich hier heute mal eingefunden. Scheint das erste Forum zu sein in den man nicht beschimpft wird nur weil man H4 bekommt. Auch mal von mir kurz meine Arbeitsgeschichte ich bin am 12.01.2000 in den Mutterschutz gegangen, mein Arbeitsvertrag war befristet und endete am 24.01.2000 Mein Mann hat mir nie von seinen Finanziellen Problemen erzählt, ich habe regelmäßig mit seinem Gerichtsvollzieher Kaffee getrunken. Nachdem ich kein Erziehungsgeld mehr erhalten habe habe ich meine Tochter in die Krippe gebracht, ging zum Arbeitsamt und fing an mich zu bewerben. Ich hab auch sofort einen 400,-€ Job gefunden. Dann bekam ich eine Weiterbildung vom Arbeitsamt. Man dachte ich ging das alles schnell. Ich hab diesen ECDL - Computerführerschein gemacht und Wirtschaftsenglisch. Ich Glaubte nun reißt sich der Arbeitsmarkt um mich. zuerst hab ich alle Zeitarbeitsfirmen abgeklappert. Das Resultat war niederschmetternd, ich sei zu lange aus meinem beruf ich hätte keine Chance vermittelt zu werden, ausserdem fehle mir die Berufserfahrung. Also bewarb ich mich allein. Dann wurde mein Mann arbeitslos, weil sein Betrieb aufgab. Jetzt bewarb ich mich auch auf Vollzeitstellen in allen möglichen Bereichen. Ich habe in den letzten 2,5 Jahren 467 Bewerbungen geschrieben und nur 221 Absagen erhalten, ( hab ich in exel dokumentiert ) von dem Rest hab ich nie was gehört. Ich bin 40% Gehbehindert, ich kann nicht jeden Job ausüben. Seit 2,5 Jahren bin ich von meinem Mann getrennt Ich mußte meinen geliebten 400,-€ Job aufgeben ( ich hatte keine Betreuung für mein Kind von 17:30 - 23:30 Uhr ) Das war gerade noch Sozialamt nicht H4 ich bekam damals noch Arbeitslosenhilfe Früher war ich toll, taffe Hausfrau. Um Kind und Mann kümmern und fürs eigene Vergnügen ein bisschen Jobben gehen, die absolute ideallösung. Tja dann war ich Alleierziehend und Arbeitslos. Plötzlich war ich so ne typische Hartz4 Empfängerin, ich könne ja arbeiten gehen. Und überhaupt, warum trennst du dich von deinem Mann wenn du das gar nicht alleine Finanzieren kannst. Das war eine schlimme Zeit, ich hab eine Bewerbung nach der anderen geschrieben, war zum bewerbungscoatch. Am inhalt meiner Bewerbung liegt es nicht. Das Loch in das man fällt wird von absage zu absage tiefer. Ich stehe seit 2,5 jahren auf der Warteliste für einen 1,-€ Job ich würde in die Luft springen vor Glück wenn ich einen bekomme. Ich hab versucht Ehrenamtlich arbeit zu finden, auch nichts
__________________ Wenn das Wörtchen wenn nicht wär..... aber wär ich dann irgendwie glücklicher? Liebe Grüße Else |
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| | #29 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 13.11.2006
Beiträge: 33
| Melde mich auch gerne zu dieser Umfrage: Alter: 46, alleinerziehend Eine Tochter mit 13, zwei Töchter erwachsen Seit zweieinhalb Jahren arbeitslos Arbeite seit einem Jahr bei der AWO als ehrenamtliche Mitarbeitern, damit mir zuhause nicht die Decke auf dem Kopp fällt und ich ein paar euro nebenher habe, die ich dringend brauche. Habe ab dem 15. Juni eine 50% Stelle in einem Altenheim im Umkreis Stuttgart als Stationshilfe gefunden. Bezahlung nicht gerade toll:-( grade mal 625 Euro. Da mir aber die AWO meine ehrenamtliche Tätigkeit in einen 400 Euro Job umwandelt und ich dann mehr Stunden machen kann, werde ich es wohl schaffen aus dem Hartz 4 Getöns aussteigen zu können. Krieg jetzt auch net mehr als 700 Euro. Das werde ich wohl mit den beiden Verdiensten überschreiten und bin somit aus dem Bezug raus. Bedeutet für mich aber auch neue Schulden, da ich wohl ein Darlehen beantragen muss, um im Juli Geld für meine Miete zu haben. Ansonsten hab ich auf dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen, da ich keine volle Ausbildung habe und drei Kinder erzogen habe, von der ARGE kam so gut wie NICHTS, ein einziger Vorschlag in all der Zeit. Liebe Grüße Ela |
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| | #30 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 04.06.2007
Beiträge: 7
| Ja, war fast 3 Jahre AL, davon ca 6 Monate ALG2 Arbeit seit Feb. 2007, Chef weiss nix von AL2 Arbeit nur über Eigeninitaitve erhalten über einen privaten Vermittler, Vermittlungsgutschein, auch Eigeninitative Vom Amt kam so gut wie nie was, Meldung nur alle 3 Monate, wenn mal ein Arbeitsangebot gesendet wurde war es absolut unbrauchbar. Ich, 32, w, ungebunden |
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| | #31 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.06.2006 Ort: NRW
Beiträge: 366
| Alter: 35. Familienstand: ledig Ausbildungen: a) Fachlagerist (damals hieß das noch Handelsfachpacker) und b) Industriekaufmann Fortbildungen/Kurse/Praktika: 3 Praktika im Bereich IT (PCs zusammenschrauben etc.) ,Handel (Hiwi Arbeiten) und Industrie (Stahlwerk-Materialwirtschaft), Wirtschaftsenglisch, Cambridge FCE, Verkaufstraining, Rhetorik+französisch Kurs VHS, Sprachen: Englisch: gut, Französisch: rudimentär Dem deutschen Staat (*lach*) treu gedient bei Bundesluftwaffe Bin Jan 2003 arbeitslos geworden (Fa. mußte Personal abbauen wegen "Umstrukturierung" sowie der Feststellung eines sog. Logistikers, dass die Personalkosten zu hoch wären) Seitdem: Schaden am Knie, konnte urspr. Tätigkeit nicht mehr machen, nach ca. 7 Monaten Bearbeitungszeit des AA konnte ich Umschulung machen (2 Jahre). Erfolgreicher Abschluss - aber keine Stelle im kaufmännischen Bereich zu finden. Hätte Lagerarbeiter machen können (Zeitarbeit ca. 7€), aber aufgrund körperl. Einschränkung nicht möglich. Call Center Agent in Niederlanden wäre möglich gewesen, aber aufgrund neu aufgetauchter familiärer und persönlicher Probleme kein Umzug möglich. Mehrere Bewerbungen nach UK, Irland + NL geschrieben, festgestellt, dass die Firmen dort überwiegend -> vernünftiger und respektvoller <- mit Bewerbern umgehen als die deutschen !! Angebote f. Arbeit, Vollzeit: bis heute ca. 8-9, auf alle beworben, 2 waren schon besetzt, 2 waren total ungeeignet.. aber immerhin. Angebote f. Arbeit, Teilzeit: bis heute kein einziges. Angebote f. Arbeit, Minijob: bis heute kein einziges. Angebote f. sinnvolle Massnahmen: - (Ausser eines Bewerbungstrainings, was ich selber vorgeschlagen hatte, nach ca. 20 erfolglosen Bewerbungen) Angebote f. unsinnige Massnahmen: - Angebote f. Schulungen, Weiterbildung, Ausbildung, was auch immer: - (alles selber gesucht und bezahlt - Volkshochschule mit Sozialtarif zB) Anträge auf Förderung, sinnvolle Massnahmen, Führerschein usw.: Ein Vorschlag meinerseits für SAP Schulung wurde nicht weiterverfolgt. Eigenbewerbungen bis heute: Ca. 100-110. Werden weniger, da mir die Firmen im Umkreis langsam ausgehen. Beobachtungen in der Zeit von 06/06 - heute: Vermittlung: "Meine" Arge arbeitet rel. gründlich, kaum was geht verloren (bisher) Meine Vermittlerin ist rel. okay, jung und hat das Problem, dass sie einfach überfordert ist mit den vielen versch. Berufsgruppen die sie bearbeiten muss. Kennt zB. nicht das SAP Programm..weil bei Arge die "Kunden" per Nachnahme den Vermittlern zugeteilt werden, nicht nach Berufen. Arbeitstellen für Leute wie mich können sie dort natürlich auch nicht schaffen. Leistungen: Ebenfalls rel. junge SB, die schon darauf achtet möglichst Geld zu sparen. Allerdings wurden mir bisher die Leistungen pünktlich überwiesen. Wegen 10€ oder so, die ich eigentl. mehr bekommen müsste, nach meinen Berechnungen, habe ich aber keinen Aufstand gemacht, da ich das halbwegs "gute" Verhältniss mit Arge nicht riskieren will. Können einem ja, wenn sie wollen, das Leben noch mehr verderben. Behandlung bei Arge: Angemessen, man wird sogar auf Flur gegrüßt. Ich denke als H4 ist es sehr schwer wieder in Arbeit zu kommen, ausser Niedriglohn, Sklavenarbeit o. 1€ Job. Sogar meine in Eigeninititive durchgeführten Fortbildungen interesieren die Arbeitgeber hier kaum.
__________________ - Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen |
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| | #32 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 22.07.2006 Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 642
| Hallo zusammen, obwohl ich jobmäßig erst guter Hoffnung war, sieht es bei mir jetzt total traurig aus. Im klartext: Nix aber absolut NIX!! in aussicht. meint ladydi12
__________________ Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. Nichts ist härter als die Wahrheit. (ausgeliehen von der BILDZeitung) |
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| | #33 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.06.2006 Ort: NRW
Beiträge: 366
| Da fällt mir noch eine Frage ein: Ab wann ist man eigentl. eine "Fachkraft"... nur mit Studium, 1er Noten, 25 Jahre jung + 10 Jahren Berufserfahrung und dem Willen auch für Niedriglohn zu arbeiten ?? Normale Ausbildungen + Fortbildungen zählen anscheindend kaum noch und Abi habe ich auch net (nur qual. FOR).... wahrsch. wird man bald als Fensterputzer studiert haben müssen und div. Diplome vorweisen müssen... Ausserdem wollte ich noch hinzufügen, dass sich inzwischen auch bei mir (wahrsch. durch längere Arbeitslosigkeit bedingt) das nicht zurücksenden von (teuren) Bewerbungen häuft..habe für diesen Monat (bedingt durch Gasrechnung, KFZ-Versichung+Steuer - man muss ja mobil sein) noch ca. 90€ zum Leben.
__________________ - Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen |
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| | #34 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 05.02.2007
Beiträge: 21
| Will mich hier auch mal kurz einreihen. Bin 44 Jahre, weiblich, geschieden. Alleinerziehende von zwei Teenies. Raum östliches Ruhrgebiet. Suche seit meiner Trennung (3 Jahre!!) eine Arbeit, die uns drei über Wasser hält. Bevorzugt in meinem erlernten Beruf, den ich bis zur Geburt meiner Kids ausgeübt habe (Bürokauffrau, Buchhaltung u. Büroallroundkraft). Von Arbeitsamt oder Arge kam in der ganzen Zeit ein einziges Angebot. Aber dort war man wohl auch nicht scharf auf eine Alleinerziehende. In 2004 hat man beim Arbeitsamt alles versucht, um mir eine Fortbildung als Berufsrückkehrerin zu verwehren. Dumm gelaufen.......habe das Haus nicht verlassen, bis ich einen Bildungsgutschein für 12 Monate in der Hand hatte......:-)) Trotz toller Schulung (Buchhaltung aufgefrischt, DATEV u. ECDL) keine Chance. Zwischenzeitlich bei einem Möbelhaus im Restaurant ausgeholfen --> eigene Initiative. Auf Vorschlag der Arge habe ich auch Call-Center versucht ("Schulungsmaßnahme", mit Versprechungen, die einfach unwahr waren) ---> unmöglich!! 50 km Anreise mit Zug und klappte nicht mit den Kids. Sohn hat in der Zeit Therapie geschmissen. Am 18.07.07 trete ich nun eine minderbezahlte Stelle (30 Std/Woche, 1.100,- Euro brutto, 2 Jahre befristet) in meiner Nähe an. Entspricht nicht meinem Können, aber ich hoffe immer noch, etwas Besseres zu finden. Bewerbungen in schriftlicher Form bis dahin um die 100. Unzählige mündliche Versuche kommen dazu. Ich denke, dass ich damit erstmal raus bin aus ALG II. Kann das auch nicht mehr.......dieses ständige Rechtfertigen, nach deren Pfeife tanzen usw. Wünsche allen anderen hier viel Glück und viel Erfolg!!!! corazon |
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| | #35 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 07.06.2007 Ort: NRW
Beiträge: 784
| Hallo corazon1311, ich habe nur mal ein Frage, wie kann man mit 1.100 € Brutto den Bedarf mit 3 Kindern plus die Unterkunftskosten decken ? Ich denke Dir steht trotz der neuen Beschäftigung aufstockendes ALG II zu. mfg ft60user |
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| | #36 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.08.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.271
| Hallo Wenn noch Kindergeld für drei Kids, evtl. Unterhalt und vielleicht Wohngeld dazu kommen, ginge das... irgendwie... Gruß, Arwen
__________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell |
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| | #37 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 05.02.2007
Beiträge: 21
| Hallo ft60user, hallo Arwen, stimmt, zu meinem Lohn kommt Kindergeld für zwei Kids und zweimal Mindestunterhalt hinzu. Ob mir noch Wohngeld zusteht, müßte ich mal klären. Ich weiß, dass ist nicht gerade viel, aber irgendwie kommt man damit schon hin. Meine Kids und ich haben keine großen Ansprüche (kein Auto etc.). Das Einzige, was mir im Magen liegt, sind zwei Klassenfahrten im kommenden Schuljahr, die nun kurzfristig beschlossen wurden. Macht zusammen mal eben schlappe 550-600 Euro incl. Taschengeld. Ersparnisse haben wir keine mehr (104 Euro....das wars). Na ja.....wir werden sehen. Grüße corazon |
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| | #38 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 11.06.2006 Ort: Hannover
Beiträge: 1.716
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__________________ Viele Grüße aus Hannover |
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| | #39 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.07.2006 Ort: hamburg
Beiträge: 2.958
| wie sich immer wieder zeigt, kommt von der ARGE so gut wie nix an stellenangeboten. wenn man mal dort gelandet ist, ist es vorbei mit förderung jeglicher art. ich hab vor mehr als einem jahr weiterbildung+praktikum gemacht. seither nix mehr an angeboten erhalten. vielleicht im herbst wieder eine neue weiterbildung. ich habe auch den eindruck, wie manche andere hier, dass eigeninitiative und weiterbildungen keinen eindruck mehr machen auf arbeitgeber. ich frage mich oft, welche art von mitarbeitern die sich eigentlich wünschen? eine höhere bezahlung aufgrund besserer qualifikation kann man sich ja auch nicht erwarten.
__________________ Bin in Zukunft nicht mehr so oft online. |
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| | #40 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.08.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.271
| Zitat: ich kann den Artikel zu den Klassenfahrten in pr-sozial nicht öffnen, Du? (evtl. liegt's an meinem Computer, der "spinnt" seit einiger Zeit...) Wenn ja, wärst Du so nett und würdest ihn - falls nicht zu lang - hier reinsetzen? Ich würde ihn auch so gerne lesen. Danke :) Gruß, Arwen
__________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell | |
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| | #41 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Aus PR Sozial: ARGE kann Klassenfahrten auch ohne Hartz IV fördern Donnerstag, 28. Juni 2007 Auch wer kein Arbeitslosengeld II (ALG II)/Sozialgeld bezieht, kann von der örtlichen ARGE (im Kreis Soest: aha) einen Zuschuss zu den Kosten einer Klassenfahrt bekommen. Darauf hat jetzt der DGB-Ortsverband Anröchte-Erwitte-Geseke (DGB A-E-G) hingewiesen. "Wenn das Familieneinkommen für einen regelmäßigen Bezug von ALG II zu hoch ist, kann die Familienkasse mit den Kosten für einen mehrtägigen Schulausflug überfordert sein. Dann muss die aha einspringen!", betont Ortsverbandsvorsitzender Holger Schild. Weil dazu immer wieder Fragen an die Gewerkschafter herangetragen wurden, haben sie eine entsprechende Information an die Schulen in Anröchte, Erwitte und Geseke gesandt - an die Schulleitungen, die Elternpflegschaften und die Schülervertretungen. "Wir hoffen, damit für mehr Klarheit zu sorgen", wünscht sich der DGB-Ortsverband. In einer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag hat die Bundesregierung betont, dass eine finanzielle Unterstützung für pädagogisch wertvolle, mehrtägige Klassenfahrten zusätzlich zu den Regelsätzen erbracht wird. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die nicht mehr der Schulpflicht unterliegen. Ein entsprechendes Gerichtsverfahren hat die für den Kreis Soest zuständige ARGE vor dem Dortmunder Sozialgericht verloren. Sowohl die Antwort der Bundesregierung als auch das Gerichtsurteil gegen die aha dokumentieren die heimischen DGBler auf ihrer Internet-Homepage unter www.DGB-Ortsverband.de. "Grundsätzlich kann und sollte jeder einen Antrag auf ALG II/Sozialgeld stellen, der über ein nur geringes Einkommen verfügt", empfehlen die Gewerkschafter. Wenn besondere, einmalige Belastungen anstehen, ist das besonders dringend zu empfehlen: Bei Klassenfahrten ebenso wie bei der Geburt von Kindern oder einem Umzug in eine andere Wohnung. Das kann - und sollte - auch bei einem abgelehnten Antrag auf ALG II/Sozialgeld passieren. Gewerkschaftsmitglieder können sich dazu vom DGB oder ihrer Gewerkschaft individuell beraten lassen. Allen Bürgerinnen und Bürgern steht neben den örtlichen Arbeitslosenberatungsstellen auch die aha für die Beantwortung der Fragen zur Verfügung: "Umfassende Beratung und Aufklärung über individuelle Ansprüche ist der aha ein Herzensanliegen", weiß Holger Schild. Außerdem sei die aha zu der umfassenden Information und Beratung gesetzlich verpflichtet. Voraussetzung für finanzielle Unterstützung durch die aha ist aber immer ein entsprechender Antrag. Den sollte man unbedingt stellen, auch wenn das Anliegen schon mündlich abgewiesen wird. "Nur mit einem schriftlichen Bescheid kann man nachprüfen, ob die Beurteilung der aha richtig ist und nur gegen einen solchen Bescheid kann man kostenlos Widerspruch einlegen", so die heimischen Gewerkschafter. Falsche aha-Entscheidungen können natürlich auch auf dem Rechtsweg überprüft werden. Holger Schild Holger.Schild@DGB-Ortskartell.de Viele Grüße, angel |
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| | #42 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.08.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.271
| Danke! Gruß, Arwen
__________________ Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. George Orwell |
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| Erfahrener Benutzer |