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| Tags: alg, arbeitsfaehig, stunden |
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| | #1 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.241
| Liebe Genossinnen und Genossen :-)) Ich hab ein Attest vom Psychiater das besagt daß ich 3 Stunden arbeitsfähig bin. Und das auch nur eingeschräkt wobei sich dieser Arzt dämlicherweise nicht dazu durchringen konnte das konkret einzugrenzen (ist bei mir auch schwierig weil es ein Konzentrationsproblem ist, keine Allergie oder sowas) Wie sind denn Eure Erfahrungen wie man in dem Fall so behandelt wird bei der Arge? Liebe Grüsse, Petra |
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| | #2 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 115
| Ganz ehrlich?! Sei FROH, dass er dir die drei Stunden aufgeschrieben hat. Um Anspruch nach SGBII zu haben, also auf HARZ4, MUßT du für MIND drei Stunden am Tag arbeitsfähig sein. Wenn dem nicht so ist, steht dir nur noch Grundsicherung nach SGB XII (Sozialhilfe) zu. |
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| | #3 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.241
| Ja, das weiss ich. Bloss die Grundsicherung ist die selbe Summe. Also für die finanzielle Situation kein Unterschied. Der Unterschied wäre daß ich erstens keinen Schikanen von Sachbearbeitern mehr ausgesetzt wäre, keinen ständigen Unterstellungen "ich gehöre zu der Gruppe arbeitsscheuer Schmarotzer die sich zu gut sind jede Arbeit anzunehmen" (ich KANN nciht jede Art von Arbeit verrichten und unter Stress droht der nächste schlimmere Rückfall und ja nach der Hölle wo ich durch bin, bin ich auch nicht mehr in der Lage das ganze zu wollen) EIGENTLICH will ich bloss noch meine Ruhe. Aber die ist wohl nicht zu kriegen... |
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| | #4 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 12.10.2006 Ort: Westfalen
Beiträge: 538
| Also eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Sozialgesetzbuches kann soweit ich weiß nur der Rentenversicherungsträger ( evtl. würdest du ja bei 3 Std. Erwerbsfähigkeit eine EU Rente bekommen ) oder Sozial-oder Arbeitsamt anerkennen/bestätigen. Ich fürchte ein einfaches Attest von einem Psychiater wird dir da nicht ganz viel weiterhelfen, sondern das Amt nur veranlassen ggf. eine Erwerbsunfähigkeitsprüfung durchzuführen oder dich auffordern eine EU Rente zu beantragen. Wobei du das auch ohne Aufforderung von dir aus tun könntest. Voll erwerbsunfähig = BIS zu 3 Stunden erwerbsfähig teil EU = 3 bis unter 6 STunden erwerbsfähig keine EU = 6 STunden * X erwerbsfähig Gruß MissM.
__________________ Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder. Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers) |
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| | #5 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.241
| Hi, danke, ja, die Fakten kenne ich. Ich bin gerade dabei eine Reha zu beantragen, die wird auf jeden Fall nötig sein vor jedlicher Form von Antrag auf EU Rente. Mir graut etwas davor. Wenn ich "durchknalle" sieht das nämlich von aussen niemand. Ich schreie nicht rum, attackiere niemanden. Nur die Datenverarbeitung stürzt mir ab. Ganz still und von aussen nciht sichtbar. Ich reagiere im schlimmsten Fall höchstens gereizt und etwas irrational aber innerlich bin ich kaum noch in der Lage einem Gespräch zu folgen oder zu sagen wo ich mich gerade befinde. Ein, zwei Stunden das falsche und ich bin an dem Punkt. Bei einer stationären Reha wird von mir verlangt daß ich dort ein volles Tagesprogramm absolviere. Bis jetzt hab ich das nie versucht weil wenn ich ein Wochenende mit Freunden verbringe schon zu viel sein kann. Ich hab aus Verzweiflung diesen Schritt gewählt weil es das einzige ist was ich noch tun kann. Was macht man wenn eine Reha den Patienten vom Pensum her überfordert? Sorry, daß ich das hier frage, aber ich hab an Psychiatern ungefär ein Duzend durch, der den ich jetzt habe ist bisher der vernünftigste aber selbst der nimmt mich da nicht so wirklich für voll und ich habe bei den kurzen Terminen auch kaum die Gelegenheit diesen komplexen Sachverhalt übersichtlich darzustellen. Und wenn ich nach einigen Monaten wieder hingehe muss ich die ganze Misere wieder von vorne erklären. Wieso ich dies oder jenes NICHT kann. Es ist so zum kotzen! Grüssle, Petra |
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| | #6 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 29.01.2007 Ort: Kiel
Beiträge: 2.062
| Hallo Petra, ich weiß ja nicht wie das bei Dir in München ist. Bist Du NUR bei einem Psychiater oder auch in psychotherapeutischer Behandlung? Was für eine Reha ist das? Da ich das eine oder andere meiner Geschichte ungern hier öffentlich machen möchte, kannst Du mich gerne Privat anschreiben, wenn du magst... Dopamin |
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| | #7 | |
| Forumnutzer Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 47
| Zitat:
Hallo Petra, ohjeee, dir geht es wie mir z.Z., auch ich habe nach Stellung einer EU-Rente (ich wurde von sämtlichen Amtsärzten samt Psychologen für den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr tauglich befunden) einen Antrag auf berufliche Reha stellen müssen, na prima! Wie das funktionieren soll, sollte mir noch erklärt werden; in drei Wochen habe ich dazu ein Gespräch mit dem Reha-Berater des Arbeitsamtes, vor ab sicherte mir mein behandelnder Psychiater schon zu, mir eine Unfähigkeit zur Teilnahme daran zu attestieren, das solltest du, sofern du dich auch nicht in der Lage siehst, eine Reha zu absolvieren, auch tun! lg.. | |
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| | #8 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 29.01.2007 Ort: Kiel
Beiträge: 2.062
| Zitat:
also mir wirft sich jetzt die gleiche Frage auf: Micha Du bist auch in Behandlung NUR Psychiater oder auch Psychotherapie? Wie sieht die bei Euch geplante Reha aus? Wisst ihr schon genaues? Wenn ja, würde mich interessieren WAS da genau geplant ist und euch gerne Mut zusprechen. Dopamin | |
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| | #9 | |
| Forumnutzer Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 47
| Zitat:
also bei ist es so, dass ich meine Medis vom Psychiater verschrieben bekomme, eine Therapie findet dort nicht statt.. - ..achso.., nein, ich befinde mich z.Z. nicht in therapeutischer Behandlung.. Also, ich weiß noch gar nichts, was die geplante Reha angeht, mein erster Gesprächstermin steht noch bevor, ich vermute aber, dass ich ohnehin erstmal zu einem "Berufsfindungsgratisschnupperkurs" müßte, das zumindest hatte meine SB beim Jobcenter erst kürzlich durchblicken lassen, ohne letztlich konkret zu werden.. Wie weit bist du denn mit dem ganzen "Käse"? | |
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| | #10 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 23.05.2006 Ort: Erfurt/Thüringen
Beiträge: 1.186
| Zitat:
Zwischenzeitlich hatte mich der Amtsarzt zwar von Juni 2006- Dez.2006 auf 4 Std. pro Tag wieder erwerbsfähig geschrieben, nutzte aber nichts, da mich mein Arzt AU schrieb, ergo erfolgte nach 6 Monaten eine weitere Begutachtung, mit dem Ergebniss, erwerbsunfähig. Rentenantrag läuft seit Nov. 2004, abgelehnt und liegt nun zur Klage auf dem Sozialgericht. 1.REHA wurde vom Rententräger abgelehnt, nun hatten sie mir wieder eine REHA "verordnet", welche ich ablehnte! Grund, solange die ARGE mir im Falle einer REHA die Leistungen kürzt, da ja die Versorgungspauschale abgezogen wird, bin ih nicht bereit, an einer REHA teilzunehmen!!! Ich fahre doch nicht nach Kleinkleckersdorf zur "Kur", ohne einen Cent in der Tasche!
__________________ Das Land Deutschland kann nichts dafür, dass es von einer Horde dressierter Affen Ich bin nicht arbeitslos, ich kämpfe jeden Tag, 24 Std. ums Überleben! Beruf: Survivor | |
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| | #11 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 29.01.2007 Ort: Kiel
Beiträge: 2.062
| Zitat:
also wie gesagt ich möcht hier ungern meine Geschichte öffentlich durchkauen... Ich bin ziemlich unbedarft durch den ganzen Käse durch. Seit dem Sommer bin ich aus freien Stücken und wegen Geldmangel (ohne Absprache mit meiner Ärztin) runter von den Medis (Bitte NICHT nachahmen, KANN gutgehen, MUSS aber nicht...) Ambulante Therapie läuft noch also von DURCH ist noch lange nicht die Rede... Tablettenschlucken gegen die Symptome hilft auf Dauer wahrscheinlich wenig (Ich hab drei Jahre Dauermedikation hinter mir...) also seht bloss zu auch THERAPIERT zu werden!!! Therapieplätze sind schlecht von heute auf morgen zu bekommen, zumindest hier, sieht aber woanders wohl auch nicht besser aus. Wartezeit ca. 8 Monate deswegen lieber heute als morgen drum kümmern. Das Amt macht mir relativ wenig Stress und ich hoffe auch dass DAS so bleibt, warten wir mal ab... Könnt mich gerne privat antickern, wenn noch fragen sind. Wie gesagt Krankengeschichte im Netz ist nicht mein Ding. LG Dopamin | |
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