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| Tags: 200, euro, leben, reichen, zeitarbeit, zumutbarkeit |
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| | #1 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 167
| Hallo, habe wieder Fragen über Fragen..... Es ist ein Kreuz! bei einem Vorstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma (auf Anordnung des Jobcenters) wurde mir gesagt, dass ich auswärtige Einsätze in Kauf nehmen muss, was ja nicht schlimm ist. Aber für die Monatskarte und Zuschläge zum jeweiligen Einsatzort müsste ich selbst aufkommen und würde eventuell später "etwas" zurückbekommen. Je nach Entfernung oder auch nicht, sie hat nichts konkretes geäußert. Fakt wäre aber, dass ich erstmal in Vorlage treten müsste, wie ist mir ein Rätsel! Beim Übergang von ALGII zum ersten Gehalt würde ja eventuell das Jobcenter helfen, was aber, wenn solche entfernteren Einsätze in einigen Monaten erfolgen? Meine Frage ist, nach der Gehaltsvorstellung der Firma würde ich brutto ca. 1503,- Euro bekommen, netto wären das ca. 1036 Euro, davon gehen schon 31,50 Euro als pfändbarer Anteil an den Treuhänder wegen Inso. Nach Abzug der Fixkosten, in der eine monatliche Fahrkarte von 69 Euro für den Stadtbereich schon eingeschlossen, noch netto 328 Euro zur Verfügung haben, was wesentlich mehr ist, was ich jetzt habe. Nun meinte die Sachbearbeiterin der Zeitarbeitsfirma, dass ich auswärtige Einsätze selbst vorstrecken müsste und kaum etwas zurückkriege. Dies würde für mich bedeuten, dass ich entweder von den 328 Euro im schlimmsten Fall für Zuschläge in einen anderen Ort mindestens noch 10 Euro täglich bezahlen soll bzw. eine Monatskarte für mehr als eine Tarifzone bezahlen müsste, wo ich letztendlich nur noch 200 Euro monatlich zur Verfügung hätte. Ist das alles zumutbar? Heute erzählte mir bei einem anderen Vorstellungsgespräch, dass erst ab 21km ein Fahrtkostenzuschuss gezahlt wird und nix mit Monatskarte und ich nach meiner Nachfrage, wie ich denn die Monatskarte finanzieren soll, durch die Blume als faule Arbeitslose beschimpft wurde und das Vorstellungsgespräch in ein Streitgespräch ausartete. Alles "sehr angenehm!" Ist es zumutbar, dass man noch über 169 Euro für eine Monatskarte zahlen muss, letztendlich einem nicht mehr zum Leben bleibt als jetzt auch und die Fahrtkosten nicht erstattet bekommt? Ist das alles schwierig.... seufz! :( Danke vorab für Eure Antworten. Ulla |
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| | #2 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 06.09.2006
Beiträge: 150
| hallo Ulla, wie das in deinem Fall mit der "Zumutbarkeit" aussieht weiß ich nicht. Aber ich hab auch ´nen Job, Vollzeit, bin auf´s Auto angewiesen, und soll auch von den 311 € die mir als Lebensunterhalt zustehen, meine Steuern für´s Auto und Reparaturen/Wartung bezahlen. Mit dem Freibetrag, der vom Einkommen anrechnungsfrei bleibt, ist das eigentlich nicht zu tragen. Und wenn du ´nen Job kriegst, in dem du keine Arbeitskleidung gestellt kriegst, aber "Kundenkontakt" hast und daher ab und an mal zum Friseur mußt und auch häufiger mal Kleidung oder Schuhe brauchst, oder auch nur die Weihnachtfeier und der Betriebsausflug, oder der 10´ ner für die Hochzeit deiner Kollegin und all die vielen "Kleinigkeiten" die halt so anfallen, wenn man ´nen Job hat mit Kolleginnen und Kollegen die nicht von HartzIV leben - interessiert aber die Arge nicht, da sie dich zwingen können, den Job anzunehmen. Ist alles mit der Pauschale, bzw. mit dem anrechnungsfreien Einkommen abgegolten. |
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