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#1 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
| Hallo, ich habe folgendes Problem, eine Freundin hat von der Krankenkasse eine Haushaltshilfe und Kinderbetreuung während der Schwangerschaft (Mehrlingsgeburt) und danach erhalten. Bei der KK ist es möglich, dass eine Freundin für eine Aufwandsentschädigung die Arbeit übernimmt, statt eine professionelle Hilfe, die wahrscheinlich ja auch viel teurer ist. Da ich Arbeitslos bin (ALG 2), bin ich sogar schon eher eingesprungen beim helfen und war ca. 5 Monate als Hilfe fast jeden Tag 4-5 Stunden dort. Die KK zahlt logischerweise nur eine viel kürzere Zeit. Nun wurde das gesamte Geld für insgesamt 2 1/2 Monate von der Krankenkasse ausbezahlt, das sind 900 Euro als Aufwandsentschädigung. Nun soll das Geld, da in diesem Monat zugeflossen, vollständig bei mir angerechnet werden. Klar habe ich nicht wegen dem Geld meiner Freundin geholfen, aber irgendwie fühle ich mich jetzt total veräppelt, da man mir im vornherein sagte das Aufwandsentschädigungen nicht angerechnet werden, nach Rückfrage an die KK wurde mir auch bestätigt das das eine ganz klare Aufwandsentschädigung ist, die sogar, wie die Mitarbeiterin mir mitteilte bis 1800 und noch etwas Euro, steuerfrei ist. Nun meine Frage, warum gilt das nicht auch wie bei einer Aufwandsentschädigung als Trainer etc., wo ich definitiv weiß dass das Geld dort nicht angerechnet wird? Lohnt sich ein Widerspruch oder hab ich da gar keine Chance? |
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| | #2 |
| Redaktion Registriert seit: 19.08.2005 Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 5.168
| aber Widerspruch würde ich in jedem Falle einreichen. Ist schliesslich immer noch kostenlos !
__________________ Dem Deutschen Volke Runtergeknechtet zur bitteren Armut und Hungerlöhnen durch die Menschenverachtende Politik der früheren RotGrünen- und heutigen großen Koalition,die sehr gerne alle paar Monate die Daumenschrauben fester anzieht Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar. |
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| | #3 | |
| Erfahrener Benutzer Registriert seit: 11.02.2006 Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.487
| Zitat:
... wie wäre es dann mal mit einer sachlich-fundierten Antwort :( also immer nur Widerspruch, Klagen, 2 x Kopien machen :dampf: :dampf: tschuldigung, aber mußte mal raus | |
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| | #4 |
| Redaktion Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Forst(Lausitz)
Beiträge: 1.912
| Eigentlich sind Aufwandsentschädigungen zweckgebunden.Jedoch prüfen die Ämter,ob die Lage des Hilfeempfängers dadurch evtl. so günstig beeinflusst wird,das zusätzlich keine oder nur minimale Zahlungen von ALG II notwendig werden. Es wird meist so verfahren,das eine Prüfung nicht statt findet,solange die Entschädigung nicht höher,als der halbe monatliche Regelsatz ist. Aber eine klare Linie scheint da nicht zu bestehen,deshalb würde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen. Weise denen nach,das Du Aufwendungen hattest(Fahrtkosten u.ä.),die kannst Du ja wohl schlecht vom Regelsatz bestreiten.
__________________ Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06 "Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. " Dietrich Bonhoeffer(1906-1945) Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar. |
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| | #5 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
| Danke erst mal für die Antworten, Mehraufwand hatte ich auf alle Fälle, vor allem die Fahrtkosten, werde also doch mal einen Widerspruch einlegen, aber irgendwie nervt es schon, der ständige Papierkrieg :-( |
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| | #6 | |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 21.12.2005 Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 4.868
| Zitat:
Ich sehe meine Arbeit (Antrag, Widerspruch, usw.) inzwischen als Teil einer beschützenden Werkstätte an. Stell dir vor,w as passiert,wenn man diese Bürokraten auf die Straße lassen würde.
__________________ viele grüße bruno (human being uLtd.) Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich! über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke * "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV * | |
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| | #7 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
| Von der Seite aus betrachtet hast du Recht.... nur mein Grundarbeitslohn von 345 Euronen lässt mich daran zweifeln ob ich den richtigen Job erwischt habe und mittlerweile habe ich so das Gefühl das ich mehr Papierstapel jeden Tag abarbeite, wie die in einem Monat zu Gesicht bekommen bzw. im Endeffekt mache ich denen ihre Arbeit, denn von einem richtig bearbeiteten Bescheid wage ich es nicht mal zu träumen |
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