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ALG II

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Alt 01.11.2006, 19:55   4 links from elsewhere to this Post. Click to view. #1
mai
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
Standard Aufwandsentschädigung

Hallo,

ich habe folgendes Problem, eine Freundin hat von der Krankenkasse eine Haushaltshilfe und Kinderbetreuung während der Schwangerschaft (Mehrlingsgeburt) und danach erhalten. Bei der KK ist es möglich, dass eine Freundin für eine Aufwandsentschädigung die Arbeit übernimmt, statt eine professionelle Hilfe, die wahrscheinlich ja auch viel teurer ist. Da ich Arbeitslos bin (ALG 2), bin ich sogar schon eher eingesprungen beim helfen und war ca. 5 Monate als Hilfe fast jeden Tag 4-5 Stunden dort. Die KK zahlt logischerweise nur eine viel kürzere Zeit. Nun wurde das gesamte Geld für insgesamt 2 1/2 Monate von der Krankenkasse ausbezahlt, das sind 900 Euro als Aufwandsentschädigung. Nun soll das Geld, da in diesem Monat zugeflossen, vollständig bei mir angerechnet werden. Klar habe ich nicht wegen dem Geld meiner Freundin geholfen, aber irgendwie fühle ich mich jetzt total veräppelt, da man mir im vornherein sagte das Aufwandsentschädigungen nicht angerechnet werden, nach Rückfrage an die KK wurde mir auch bestätigt das das eine ganz klare Aufwandsentschädigung ist, die sogar, wie die Mitarbeiterin mir mitteilte bis 1800 und noch etwas Euro, steuerfrei ist. Nun meine Frage, warum gilt das nicht auch wie bei einer Aufwandsentschädigung als Trainer etc., wo ich definitiv weiß dass das Geld dort nicht angerechnet wird? Lohnt sich ein Widerspruch oder hab ich da gar keine Chance?
mai ist offline  
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Alt 01.11.2006, 20:02   #2
Redaktion
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 5.168
Standard Tut mir leid hier bin ich überfordert

aber Widerspruch würde ich in jedem Falle einreichen.

Ist schliesslich immer noch kostenlos !
__________________
Dem Deutschen Volke

Runtergeknechtet zur bitteren Armut und Hungerlöhnen durch die Menschenverachtende Politik der früheren RotGrünen- und heutigen großen Koalition,die sehr gerne alle paar Monate die Daumenschrauben fester anzieht

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
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Alt 01.11.2006, 20:14   #3
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.487
Standard Re: Tut mir leid hier bin ich überfordert

Zitat:
Zitat von wolliohne
aber Widerspruch würde ich in jedem Falle einreichen.

Ist schliesslich immer noch kostenlos !

... wie wäre es dann mal mit einer sachlich-fundierten Antwort :(

also immer nur Widerspruch, Klagen, 2 x Kopien machen :dampf: :dampf:

tschuldigung, aber mußte mal raus
Arco ist offline  
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Alt 01.11.2006, 22:20   #4
Redaktion
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Forst(Lausitz)
Beiträge: 1.912
Standard

Eigentlich sind Aufwandsentschädigungen zweckgebunden.Jedoch prüfen die
Ämter,ob die Lage des Hilfeempfängers dadurch evtl. so günstig beeinflusst wird,das zusätzlich keine oder nur minimale Zahlungen von ALG II notwendig werden.
Es wird meist so verfahren,das eine Prüfung nicht statt findet,solange die
Entschädigung nicht höher,als der halbe monatliche Regelsatz ist.

Aber eine klare Linie scheint da nicht zu bestehen,deshalb würde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Weise denen nach,das Du Aufwendungen hattest(Fahrtkosten u.ä.),die kannst
Du ja wohl schlecht vom Regelsatz bestreiten.
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Silvia V ist offline  
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Alt 02.11.2006, 10:03   #5
mai
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
Standard

Danke erst mal für die Antworten, Mehraufwand hatte ich auf alle Fälle, vor allem die Fahrtkosten, werde also doch mal einen Widerspruch einlegen, aber irgendwie nervt es schon, der ständige Papierkrieg :-(
mai ist offline  
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Alt 02.11.2006, 10:44   #6
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Benutzerbild von Bruno1st
 
Registriert seit: 21.12.2005
Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 4.868
Standard

Zitat:
Zitat von mai
werde also doch mal einen Widerspruch einlegen, aber irgendwie nervt es schon, der ständige Papierkrieg :-(
Sie es mal positiv - du sicherst die Arbeitsplätze dieser Bürokraten mit deinem Widerspruch.
Ich sehe meine Arbeit (Antrag, Widerspruch, usw.) inzwischen als Teil einer beschützenden Werkstätte an. Stell dir vor,w as passiert,wenn man diese Bürokraten auf die Straße lassen würde.
__________________
viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
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Alt 02.11.2006, 12:27   #7
mai
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Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
Standard

Von der Seite aus betrachtet hast du Recht.... nur mein Grundarbeitslohn von 345 Euronen lässt mich daran zweifeln ob ich den richtigen Job erwischt habe und mittlerweile habe ich so das Gefühl das ich mehr Papierstapel jeden Tag abarbeite, wie die in einem Monat zu Gesicht bekommen bzw. im Endeffekt mache ich denen ihre Arbeit, denn von einem richtig bearbeiteten Bescheid wage ich es nicht mal zu träumen
mai ist offline  
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