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ALG II

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Alt 03.08.2008, 07:34   #1
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Ort: essen
Beiträge: 5
Standard kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

guten morgen zusammen,

ich hab ein etwas krasses problem was mich schon mein leben lang daran hindert ein normales leben zu führen.
ums kurz zu machen:
ich hab meine ersten 5 lebensjahre in einer pflegefamilie verbracht,allerdings waren meine sogenannten pflegeeltern nur auf das geld aus welches sie dafür bekommen haben.
mich haben sie die ganze zeit auf ziemlich kranke weise misshandelt.
nicht sexuell,aber auf anderere menschenunwürdige weise!
ich werd nur ein paar dinge schildern denn leicht fällt mir das nicht!
z.b. haben die mich wochenlang im keller eingesperrt,da gabs ein badezimmer und da musste ich dann in der badewanne schlafen da ich in dem alter ja noch bettnässer war,ich war total verwahrlost,hab viel zu wenig zu essen gekriegt(manchmal tagelang nichts) und wenns dann mal was zu essen gab und ich es aufgrund von krankheit und viel zu leeren magen wieder erbrechen musste,gabs erstmal schläge und dann durfte ich das erbrochene wieder auflöffeln!
mehr brauch ich wohl nicht zu schreiben damit einem klar wird, das man dadurch große psychische schäden davonträgt,grad weils in dieser frühen lebensphase war.
mit 5 hat mich dann das jugendamt da rausgeholt und ich wurde adoptiert.

damit genug davon und zum eigentlichen punkt.
mein leben krieg ich mal so überhaupt nicht auf die reihe,seid 6jahren ohne krankenversicherung,drogen,keine wohnung(wohne immer bei freunden bis die mich irgentwann raussschmeissen),amtsgänge sind eine qual,alles was man tun müsste,wird verdrängt,man kümmert sich um gar nix,ständig sind bilder aus diese zeit im kopf,man ist sich selbst nichts wert usw.
irgentwie lebe ich in meiner eigenen welt,ziehe mich zurück,träume vor mich hin

jetzt bin ich 27 jahre alt und kann so nicht mehr weiterleben,es muss sich was ändern..
also bin ich zum jobcenter und habe hartz 4 beantragt,da hab ich auch erstmal wieder termine verpasst z.b. diesen eingliederungsseminar(einen tag war ich da,dann bin ich nicht mehr klargekommen,beim zweiten eingliederungsseminar war ich gar nicht.dazu kommt das ich den antrag auf hartz 4 erst jetzt 5 monate nach anmeldung abgegeben habe..
ich hoffe jetzt das ich bald die bewilligung bekomme.

meine frage ist jetzt,
wie kann ich der sachbearbeiterin meine situation erklären?die ist jünger als ich und ist dermassen unfreundlich,ich kann der doch nicht einfach mal eben diese erlebnisse erzählen!
welche möglichkeiten der unterstützung kann es vom jobcenter geben?(soforthilfe,therapie,etc,keine ahnung was sonst noch)
ich muss unbedingt diese traumas aufarbeiten,aber dafür muss ich krankenversichert sein und das geht nicht ohne die bewilligung vom jobcenter!
was wenn der antrag aufgrund der ganzen versäumnisse abgelehnt wird?

ich hoffe jemand kann mir da weiterhelfen und hat vieleicht den ein oder anderen tipp das wäre sehr wichtig für mich,denn alles was ich besitze sind meine klamotten !
vielen dank schonmal im voraus!
bennor1 ist offline  
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Alt 03.08.2008, 08:37   #2
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Benutzerbild von andine
 
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Was ich dir jetzt sage, wird dir sicher nicht gefallen.
Ich habe einen ähnlichen Lebenslauf. Aber eines möchte ich dir auf den Weg geben, auch wenn es dir schwer fällt.
Egal, was früher war. Für die Gegenwart und dein jetziges Leben bist allein du verantwortlich, niemand anders, nur du allein. Du bist erwachsen und kein Kind mehr.
Reiß dich wenigstens beim Jobcenter zusammen und gehe dann zu einem Psychotherapeuten (nicht Therapeut) und dort erzählst du, was dir auf dem Herzen liegt. Eventuell bekommst du da auch alles, was du brauchst.
Ich hoffe, du bekommst die Bewilligung.
Wäre hilfreich, wenn du vorher zum Therapeuten kommst.
Können dir sicher andere sagen, wie du das ohne KK am besten machst. Wäre gut, um dem Jobcenter einen triftigen Grund für deine Versäumnisse zu liefern.
Ob die SB jetzt Verständnis hat? Ich halte es für unwahrscheinlich! Wenn sie jetzt schon unfreundlich ist, sehe ich die Gefahr, dass du dann noch fertiger bist, aber ich kann mich auch irren und sie versteht dich dann besser. Aber ich kenne sie nicht, das kannst nur du entscheiden.

Viel Glück!
__________________
lg andine
Einen frohen Nikolaus wünsche ich allen Forumsmitgliedern
Der Pessimist sieht das Dunkle im Tunnel.

Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels.

Der Realist sieht im Tunnel einen Zug kommen.

Und der Zugführer sieht die drei Idioten auf den Gleisen sitzen.
Ich bin der Idiot in der Mitte.
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Alt 03.08.2008, 10:53   #3
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von andine Beitrag anzeigen
Was ich dir jetzt sage, wird dir sicher nicht gefallen.
Ich habe einen ähnlichen Lebenslauf. Aber eines möchte ich dir auf den Weg geben, auch wenn es dir schwer fällt.
Egal, was früher war. Für die Gegenwart und dein jetziges Leben bist allein du verantwortlich, niemand anders, nur du allein. Du bist erwachsen und kein Kind mehr.
Reiß dich wenigstens beim Jobcenter zusammen und gehe dann zu einem Psychotherapeuten (nicht Therapeut) und dort erzählst du, was dir auf dem Herzen liegt. Eventuell bekommst du da auch alles, was du brauchst.
Ich hoffe, du bekommst die Bewilligung.
Wäre hilfreich, wenn du vorher zum Therapeuten kommst.
Können dir sicher andere sagen, wie du das ohne KK am besten machst. Wäre gut, um dem Jobcenter einen triftigen Grund für deine Versäumnisse zu liefern.
Ob die SB jetzt Verständnis hat? Ich halte es für unwahrscheinlich! Wenn sie jetzt schon unfreundlich ist, sehe ich die Gefahr, dass du dann noch fertiger bist, aber ich kann mich auch irren und sie versteht dich dann besser. Aber ich kenne sie nicht, das kannst nur du entscheiden.

Viel Glück!
Sorry. Im Fall von posttraumstischer Belastungsstörung funktioniert das alles absolut NICHT so, mit "Zusammenreissen". Mir geht das ganz genauso, sobald ich unter Druck gesetzt werde bin ich absolut handlungsunfähig. Nicht mehr in der Lage meine Sache angemessen zu vertreten weil mein Gehirn da aussetzt.
Von daher ist das was Du Als "Ratschlag" Schreibst tatsächlich mehr Schlag als Rat. Sorry, ich als auch betroffene wäre echt froh wenn ich solches Zeugs hier nicht lesen müsste.

Bist Du im Moment überhaupt arbeitsfähig? Wenn Du schon aufgrund massiver psychischer Probleme nicht zu einem Termin gehen kannst vermutlich im Moment nicht. Von daher ist das Sozialamt zuständig.
Du könntest zum sozialpsychiatrischen Dienst Deiner Gemeinde gehen das ist kostenlos, ich hoffe da kriegst Du Hilfe wie Du Sozialhilfe beantragst. Dann bist Du versichert und kannst Dir einen ambulanten Psychiater, einen Klinikaufenthalt (eine gute psychosomatische Klinik wäre sicherlich eine ganz nützliche Sache für Dich) oder was Du sonst benötigst umd Dich einigermassen zu fangen und auf die Beine zu kommen.
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Alt 03.08.2008, 11:21   #4
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Sorry. Im Fall von posttraumstischer Belastungsstörung funktioniert das alles absolut NICHT so, mit "Zusammenreissen". Mir geht das ganz genauso, sobald ich unter Druck gesetzt werde bin ich absolut handlungsunfähig. Nicht mehr in der Lage meine Sache angemessen zu vertreten weil mein Gehirn da aussetzt.
Von daher ist das was Du Als "Ratschlag" Schreibst tatsächlich mehr Schlag als Rat. Sorry, ich als auch betroffene wäre echt froh wenn ich solches Zeugs hier nicht lesen müsste.
Mit Zusammenreißen war lediglich das EINMALIGE gemeint, um Hilfe zu suchen. Hat er zumindest hier schon theoretisch gesucht, das ist ja schon mal super. Der sozialpsychatrische Dienst ist da übrigens eine gute Idee!!!
Trotzdem kann man auch als Betroffene doch mal klar sagen, dass es zwar schlimm ist, eine solche Vergangenheit zu haben, dass man aber irgendwann mal damit anfangen muss seine eignene Zukunft zu gestalten und dafür ist jeder selbst verantwortlich. Ich habe auch lange gebraucht, das zu begreifen. Ich kann nicht alles Verkorkste in meinem Erwachsenen-Leben darauf schieben, dass ich keine Eltern hatte und meine Pflegeltern mich missbraucht haben, aber das siehst du scheinbar anders.
Ich weiß, dass das harte Worte sind, ist aber nun mal die Wahrheit. Je eher er das begreift, um so besser!
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Alt 03.08.2008, 12:17   #5
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von andine Beitrag anzeigen
Ich kann nicht alles Verkorkste in meinem Erwachsenen-Leben darauf schieben, dass ich keine Eltern hatte und meine Pflegeltern mich missbraucht haben, aber das siehst du scheinbar anders.
Ich weiß, dass das harte Worte sind, ist aber nun mal die Wahrheit. Je eher er das begreift, um so besser!
Moment mal, aufgrund einer psychischen Erkrankung (hier PTBS) nicht in der Lage zu sein mit einer Situation angemessen umzugehen hat doch überhaupt nix damit zu tun als Erwachsener alle seine Probleme auf die versaute Kindheit zu schieben. Das sind doch zwei komplett verschiedene Dinge.

Und Deine sogenannten "harten Worte" braucht hier sicherlich niemand. Sorry.
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Alt 03.08.2008, 12:23   #6
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von andine Beitrag anzeigen
Ich kann nicht alles Verkorkste in meinem Erwachsenen-Leben darauf schieben, dass ich keine Eltern hatte und meine Pflegeltern mich missbraucht haben, aber das siehst du scheinbar anders.
Ich weiß, dass das harte Worte sind, ist aber nun mal die Wahrheit. Je eher er das begreift, um so besser!
Langsam verstehe ich dich nicht mehr, andine. Aber das muss ich auch nicht.

Bei mir ist es auch so, dass meine Kindheit der reinste Horror für mich war. Das ist mit einer Therapie nicht aufgearbeitet geschweige denn therapiert. Ich habe vor meiner nächsten Maßnahme einen Termin beim psychologischen Dienst. Und ja, ich habe trotz einer Therapie immer noch Probleme mein Leben und meine Persönlichkeit in den Griff zu bekommen und mir eine stabile Zukunft aufzubauen.

Geändert von Hartziger (03.08.2008 um 12:28 Uhr).
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Alt 03.08.2008, 12:59   #7
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Moment mal, aufgrund einer psychischen Erkrankung (hier PTBS) nicht in der Lage zu sein mit einer Situation angemessen umzugehen hat doch überhaupt nix damit zu tun als Erwachsener alle seine Probleme auf die versaute Kindheit zu schieben. Das sind doch zwei komplett verschiedene Dinge.

Und Deine sogenannten "harten Worte" braucht hier sicherlich niemand. Sorry.
Ich bitte darum, mich jetzt nicht "fertig" zu machen. Dann kann es nämlich passieren, das ich auch irgendwelche Erlebnisse aus meiner frühesten Kindheit hochkommen lassen muss. (ich bin wahrscheinlich bis heute nicht darüber hinweg, das ich keine Melodica bekam) oder die Erlebnisse aus meiner Ehe. Irgend ein nicht ganz verarbeitetes Erlebnis hat wohl fast jeder.

Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie andine. Bennor schreibt von seinen großen Problemen, er selbst bezieht diese aber auch auf seine ersten fünf Lebensjahre.
Aber man kann sich nicht sein ganzes Leben lang darauf berufen, wie "beschissen" die Kindheit war.
Man muss auch selber was tun - und damit fängt Bennor ja zum Glück an.
Das ist auch gut so.
Aber man darf andere, die diesen Weg schon hinter sich haben und andere darauf hinweisen, nicht deshalb runtermachen.

Und was ist PTBS?
ela1953 ist offline  
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Alt 03.08.2008, 13:14   #8
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

PTBS Abkürzung für posttraumatische Belastungsstörung. Das ist eine anerkannte medizinische Diagnose und bezeichnet die Symptome die nach einem traumatsichen Erlebnis auftreten.

Und was Bennor beschriebt passt ziemlich gut da rein.
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Alt 03.08.2008, 15:57   #9
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Hallo Bennor,

hast du schon eine Diagnose ? warst du in Behandlung? dann hast du was schriftlich. wenn nciht wird das auch ein baldiger weg für dich sein dürfen damit du zur ruhe kommen kannst.

Aber zuerst mal :

wende dich an die AWO oder Caritas -- noch besser den Sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt. Sag du brauchst Betreuende Hilfe für Amtsgänge usw... die besorgen die jemanden ansonsten gehen auchd ie von der Caritas mit zu Ämtern. Die können dich unterstützen und für dich mitsprechen. Vor allem bei druck wenn das Gehirn die mal wieder ein strich durch die rechnung macht.

Die vermitteln alles was du jetzt brauchst und helfen überall wo du hilfe brauchst. Nur eines musst du tun:

Hingehen und alles sagen wo du nicht klarkommst und hilfe brauchst.

V iel Glück für deinen Weg

Grüßle
Jenie
__________________
Schicke Bruno mal ganz viel und
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Alt 03.08.2008, 17:15   #10
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Von daher ist das Sozialamt zuständig..
Nur, wenn noch kein ALG II Antrag gestellt wurde... das ist ja das Blöde!

In dem gibt man an, daß man arbeitsfähig ist...
 
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Alt 03.08.2008, 17:17   #11
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von andine Beitrag anzeigen
Trotzdem kann man auch als Betroffene doch mal klar sagen, dass es zwar schlimm ist, eine solche Vergangenheit zu haben, dass man aber irgendwann mal damit anfangen muss seine eignene Zukunft zu gestalten und dafür ist jeder selbst verantwortlich. Ich habe auch lange gebraucht, das zu begreifen. Ich kann nicht alles Verkorkste in meinem Erwachsenen-Leben darauf schieben, dass ich keine Eltern hatte und meine Pflegeltern mich missbraucht haben, aber das siehst du scheinbar anders.
Ich weiß, dass das harte Worte sind, ist aber nun mal die Wahrheit. Je eher er das begreift, um so besser!
Vielleicht solltest du mal begreifen, daß Menschen individuell verschieden sind und nicht jeder kann, was du kannst?
 
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Alt 03.08.2008, 17:22   #12
Ludwigsburg
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Ich bitte darum, mich jetzt nicht "fertig" zu machen.

Der ist gut - du machst dich über Kranke lustig und möchtest nicht fertig gemacht werden?

Dann kann es nämlich passieren, das ich auch irgendwelche Erlebnisse aus meiner frühesten Kindheit hochkommen lassen muss. (ich bin wahrscheinlich bis heute nicht darüber hinweg, das ich keine Melodica bekam)

...wie kann man nur so denken!

Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie andine.

Dann gilt meine Antwort an sie auch für dich...(und umgekehrt)

Und was ist PTBS?
PTBS = Posttraumatische Belastungsstörung
 
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Alt 03.08.2008, 18:26   #13
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Hallo bennor1,
du schreibst u.a. von Drogen, da müßtest du da rüber doch irgendwelche Kontakte mit Betreuern haben?
Es gibt dafür auch Anlaufpunkte, dort kannst du auch hin. Vielleicht über eine Klinikeinweisung, da bist du, falls du noch diese Probleme haben solltest, erstmal gut aufgehoben - für einen Neustart später.
Hut ab vor deinen vielen Freunden, die dich einfach so aufnehmen. Kann mir auch vorstellen, dass das keine Dauerlösung ist.
med789 ist offline  
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Alt 03.08.2008, 18:48   #14
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

PTBS ist eine äußerst facettenreiche Erkrankung, die selbst stärkste Menschen fällen kann. Besonders böse daran ist, daß zwischen Ursache und Folgen manchmal auch Jahrzehnte vergehen können, in denen man keine Probleme hat. Die Behandlung ist meist recht langwierig und sollte von spezialisierten und sehr erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. Wichtig ist: PTBS gehört nicht zu den psychischen, sondern zu den psychosomatischen Erkrankungen. Ansprechpartner in Kliniken sind die Abteilungen für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin.

Posttraumatische Belastungsstörung ? Wikipedia
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Demokratie ist ein wertvolles Geschenk, das jeden Tag erneut verteidigt werden muß!
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Alt 03.08.2008, 19:00   #15
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
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meine frage ist jetzt,
wie kann ich der sachbearbeiterin meine situation erklären?die ist jünger als ich und ist dermassen unfreundlich,ich kann der doch nicht einfach mal eben diese erlebnisse erzählen!
Stimmt. Die erzählst Du Deinem behandelnden Arzt und einem Gutachter vom medizinsichen Dienst. Der Sachbearbeiter hat sich mit den Gutachten bzw Attesten dieser zu begnügen, darüber hinaus bist du nicht verpflichtet mit Sachbearbeitern Deinen gesundheitlichen Probleme zu diskutieren.
münchnerkindl ist gerade online  
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Alt 03.08.2008, 21:19   #16
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Zitat:
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Vielleicht solltest du mal begreifen, daß Menschen individuell verschieden sind und nicht jeder kann, was du kannst?
Hier geht es nicht um mich und das hat auch nichts damit zu tun, was ich kann oder nicht. Woher willst du überhaupt wissen, ob ich so lebensfähig bin?
Ich wollte nur den Tipp geben, jetzt damit anzufangen für das eigene Leben selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich wäre froh gewesen, wenn mir das jemand früher gesagt hätte, aber stattdessen habe ich mich selbst bemitleidet, hat aber nichts gebracht.
Was ist so schlecht dran, darauf hinzuweisen? Was ist so schlecht daran, wenn jemand anders nicht so viel Zeit verschwenden soll wie ich? Es ist nur ein Tipp, keine Beleidigung und erst recht keine Bösartigkeit.
Wolltset du mich nicht ignorieren?
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Alt 03.08.2008, 21:37   #17
Eka
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Ich denke nicht, dass der Threadstarter in Selbstmitleid gerutscht ist, sondern einfach in eine ganz verfahrene Situation. Drogen, Missbrauch etc. Jeder Mensch ist anders, andere vielleicht etwas stärker…
Manche lernen damit zu leben, dass sie Missbraucht/Misshandelt wurden, aber manche greifen später zu Drogen, oder gehen in die Prostitution hinein. Manche unterdrücken solche Dinge, bis sie Jahrelang o