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ALG II

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Alt 04.08.2008, 08:17   #26
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Andine, es war keine Antwort auf Deinen Post, sondern ein allgemeines Statement zum Problem.

Ubrigens:
Bei heftigeren PTBS Erkrankungen ist gerade auch die Handlungsfähigkeit stark reduziert, d.h. man will, aber man kann nicht. Dazu kommt dann auch, daß Hausärzte und Internisten die Problematik in der Regel nicht erkennen und den Patienten daher auch nicht helfen können die geeignete Unterstützung zu bekommen. Und auch aus dem Umfeld von Freunden und Familie kommt leider eher selten die benötigte Hilfe.

Sich selber helfen ist wichtig, aber gerade in den Phasen vor der Behandlung und während dabei immer wieder auftauchender Krisen ist die Hilfe zur Selbsthilfe noch wichtiger, denn gerade dann, kann man sich alleine nicht aus den Fängen der Krankheit befreien.
__________________
Demokratie ist ein wertvolles Geschenk, das jeden Tag erneut verteidigt werden muß!

Geändert von Tom_ (04.08.2008 um 08:47 Uhr).
Tom_ ist gerade online  
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Alt 04.08.2008, 08:37   #27
Ludwigsburg
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von andine Beitrag anzeigen
Entweder lies richtig oder ignoriere mich weiter!
Das kannst du getrost mir überlassen wann ich dich ignoriere und wann nicht!

Dies ist ein Thema, wo du mit deinen Äußerungen Leuten schadest, das laß ich nicht unwidersprochen stehen!

Wer krank ist, der KANN sich nicht zusammen reissen! Der kann nur versuchen, die richtigen Hilfen zu bekommen - und Leute wie dich zu ignorieren, die meinen, man muß sich nur selbst in den Hintern treten!
 
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Alt 04.08.2008, 08:41   #28
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Benutzerbild von andine
 
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Das sieht selbst der TE anders als du, aber Hauptsache du hast dich zu Wort gemeldet. Weiter so, lol. Und Lesen kannst du immer noch nicht richtig.

Zitat:
und Leute wie dich zu ignorieren, die meinen, man muß sich nur selbst in den Hintern treten!
Das hat er aber nicht und ich habe das auch so nicht gemeint und schon gar nicht gesagt.
__________________
lg andine
Einen frohen Nikolaus wünsche ich allen Forumsmitgliedern
Der Pessimist sieht das Dunkle im Tunnel.

Der Optimist sieht das Licht am Ende des Tunnels.

Der Realist sieht im Tunnel einen Zug kommen.

Und der Zugführer sieht die drei Idioten auf den Gleisen sitzen.
Ich bin der Idiot in der Mitte.

Geändert von andine (04.08.2008 um 08:52 Uhr).
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Alt 04.08.2008, 12:15   #29
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Hi Benno,
weil ich deine grausame Kindheit mir nicht ganz so nahe gehen lassen wollte, habe ich eben gerade erstmal deinen einstigen Pflegetyrannen meine Faust so kräftig in ihrer scheinheiligen Gesichter gehauen, dass die jezt bei mir schon mal in der hintersten Ecke zusammengestaucht daliegen (sollten sie wieder aufstehen - geht's gleich weiter mit der 'Schlägerei', das versprech ich dir.)...

mensch schläge sind doch keine lösung, und man läßt sich damit doch nur auf das selbe niveau herab...
aber okay in der phantasie ist das wohl erlaubt,ich stells mir auch grad bildlich vor



In der Regel rate ich meistens, sich so leistungsfähig wie 'normal' bei der _Arge_ zu geben und auf seinen Leistungsanspruch inkl. KV 'ganz normal' zu bestehen.

ja das probier ich auch grade, wollte eigentlich ne umschulung zum sozialhelfer oder ähnlichem machen aber da war ich wohl mal wieder zu langsam..
hab vorher mal koch gelernt,aber dieser beruf ist nun definitiv nicht der richtige(stressfaktor 10, nur noch dumm rumsteh und gehirn ausschalten!)

Auch fände ich es gut, wenn du hier weiterhin berichtest, wie es bei dir weitergeht ,
wird gemacht und danke für die aufmunternden worte!
bennor1 ist offline  
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Alt 05.08.2008, 14:05   #30
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Benutzerbild von Jenie
 
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Andine, es war keine Antwort auf Deinen Post, sondern ein allgemeines Statement zum Problem.

Ubrigens:
Bei heftigeren PTBS Erkrankungen ist gerade auch die Handlungsfähigkeit stark reduziert, d.h. man will, aber man kann nicht. Dazu kommt dann auch, daß Hausärzte und Internisten die Problematik in der Regel nicht erkennen und den Patienten daher auch nicht helfen können die geeignete Unterstützung zu bekommen. Und auch aus dem Umfeld von Freunden und Familie kommt leider eher selten die benötigte Hilfe.

Sich selber helfen ist wichtig, aber gerade in den Phasen vor der Behandlung und während dabei immer wieder auftauchender Krisen ist die Hilfe zur Selbsthilfe noch wichtiger, denn gerade dann, kann man sich alleine nicht aus den Fängen der Krankheit befreien.
Meep! Piep!... ja so schauts aus. Zusammenreißen geht definitiv nicht wenn das ginge wäre ich Gesund!
Entweder ist man Handlungsunfähig und es passiert ncihts --- schlimmer als die die nur mal eben ne weile den Kopf in den Sand stecken.....

Oder wenn es eng wird was tun PTbsler dann? richtig panikartig überleben.
Und das kann unter umständen gerade für Ämter noch schlimmer sein. Den die die so reagieren laufen sich tot. Die schalten für einen widerspruch nicht nur einen Anwalt ein -- nein sie rennen zu fünf anwälten und zu sämtlichen Hilfsorganisationen und jeder / jede davon meldet sich bei der Arge so das die da drin verrückt werden und überhaupt nicht mehr durchblicken. Das wiederum führt dann zu vermehrten Problemen weil keiner mehr durchblickt was eigentlich Sache ist und diese dadurch wiederum mehr entstandenen Probleme lösen noch mehr Panik aus die der Erkrankte mit noch mehr Hilfsorganisationen zu lösen versucht.
Ab da sieht er auch den unterschied nicht mehr. Das heist der SB auf der Arge macht ein leises Piep... und die Antwort des Erkrankten sind drei Vorschlaghämmer!

Zusammenreißen??? geht nicht -- tunnelblick -- Tunneldenken.
Die Organisationen sind es die dann ruhe reinbekommen wenn sie sich zurückziehen und einen schicken der sich intensive kümmert.

Klappt das nicht und wird falsch angewendet so bildet der ERkrankte eine Armee an Hilfsarealen um sich herum -- diese Schutzmauer ist dann unter umständen so groß das man nicht mal mehr an den Erkrankten herankommt.

PTBS ist wie du hier mehrmals erwähnst ein sehr Komplexe krankheit die meist noch andere Diagnosen dazu hat wie Dissoziative Störungen usw....
Die eigene Lebensgeschichte spielt sehr viel mit -- da gibts kein schubladenrezept.

Und eines können Traumatierste absolut nicht ----- ZWANG! oder DRUCK!

Das löst sofort eine kettenreaktion aus die sich jeder dann lieber nicht gewünscht hätte.

Ich habs schon mal geschrieben diese Menschen brauchen ruhe ruhe und nochmal ruhe damit sie sich überhaupt erst mal stabilisieren können.
__________________
Schicke Bruno mal ganz viel und
Jenie ist offline  
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Alt 06.08.2008, 13:19   #31
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Beiträge: 5
Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

allerdings ist es für mich grad schwierig überhaupt diesen schritt zu wagen und zu einer hilfsorganisation zu gehen!

man weiß zwar schon lange das mans tun sollte, abr sich das eingestehn und dann wirklich da´hin zu gehen und zu sagen:
"hallo ich glaube ich hab PTBS und weiß nicht mehr weiter,könnt ihr mir helfen?" ist echt ein problem.
da find ich ja es ja beinahe einfacher mich mit der SB auseinanderzusetzen,auch wenn da nix bei rumkommt
bennor1 ist offline  
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Alt 07.08.2008, 17:55   #32
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Beiträge: 1.843
Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Hi bennor, vielleicht könntest du beides parallel versuchen? Denn ohne KV ist so oder so nicht gut leben.
Und vielleicht hilft dir dieser Thread hier noch weiter, dort ging es entgegen dem Threadtitel auch um starke psychische Probleme - ich denke N. dort könntest du gewiss gut noch per PN kontaktieren.
Alles Gute für Dich!
__________________
Gruß! ethos07


Ich bin kein Jurist und gebe hier nur meine persönliche Meinung wieder.
ethos07 ist offline  
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Alt 07.08.2008, 17:59   #33
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Benutzerbild von münchnerkindl
 
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Beiträge: 1.204
Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Du könntest auch gleich stationär in eine Klinik gehen und dann würden die Sozialarbeiter der Klinik das amtliche für Dich regeln..
münchnerkindl ist offline  
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Alt 07.08.2008, 18:40   #34
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Benutzerbild von Drueckebergerin
 
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Hi Benno,
weil ich deine grausame Kindheit mir nicht ganz so nahe gehen lassen wollte, habe ich eben gerade erstmal deinen einstigen Pflegetyrannen meine Faust so kräftig in ihrer scheinheiligen Gesichter gehauen, dass die jezt bei mir schon mal in der hintersten Ecke zusammengestaucht daliegen (sollten sie wieder aufstehen - geht's gleich weiter mit der 'Schlägerei', das versprech ich dir.)...:,
Hallo, bennor !
Diesen Supertip von ethos solltest Du unbedingt ausprobieren !

Ich weiß nicht, wieviele Sitz- und Sofakissen während meiner Therapie totgeschlagen wurden ! !

Es hilft, den Kopf (und Bauch) etwas freizukriegen.

Viel Glück und Mut ! !
__________________
Grüße aus Bärlin

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!

Don`t dream it - be it !

Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen
Drueckebergerin ist offline  
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Alt 08.08.2008, 01:18   #35
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Benutzerbild von isabel
 
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Beiträge: 995
Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Hallo,

meine Kindheid war auch nicht so rosig.

Aber ich möchte hier nicht über Kindheit schreiben.

Ich habe mal an einer Selbsthilfegruppe teilgenommen.
Das A und O war: "Hilfe zur Selbsthilfe".
Klingt ja gut.
Als ein Teilnehmer ein paar mal nacheinander nicht da war, hat der Boss gesagt: ca: "Wenn er Hilfe braucht, muss er sich melden. Zumindest das würde erwartet".

Na, ja,
ein Bekannte von ihm hat sich gemeldet, mit der Nachricht, dass er tod ist.
Hätte ein Anruf mit aktiven Hilfeangebot geholfen?
Wird man nie erfahren.

Seit dem bin ich auch nicht mehr da; erkundigt hat sich auch keiner.

Sich zusammenreisen und aktiv Hilfe suchen - ja.
Aber, wenn man nicht mal das schafft?

Nur zum Nachdenken.

MfG
Isabell
__________________
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wach auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist gerade online  
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Alt 08.08.2008, 02:35   #36
Ludwigsburg
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Zitat:
Zitat von isabel Beitrag anzeigen

Ich habe mal an einer Selbsthilfegruppe teilgenommen.
Das A und O war: "Hilfe zur Selbsthilfe".
Klingt ja gut.
Als ein Teilnehmer ein paar mal nacheinander nicht da war, hat der Boss gesagt: ca: "Wenn er Hilfe braucht, muss er sich melden. Zumindest das würde erwartet".

Na, ja,
ein Bekannte von ihm hat sich gemeldet, mit der Nachricht, dass er tod ist.
Hätte ein Anruf mit aktiven Hilfeangebot geholfen?
Ja, es hätte ihm vielleicht geholfen. Und zwar mindestens so viel, daß er mehr Zeit gehabt hätte...Zeit, sich helfen zu lassen und es irgendwann selbst zu schaffen.

Und das ist der Grund, warum ich helf, wenn ich kann...so gut ich kann.

Eins weiß ich: man darf nicht warten, bis es zu spät ist, bevor man Hilfe anbietet!
 
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Alt 08.08.2008, 04:37   #37
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Benutzerbild von isabel
 
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Ort: Hannover
Beiträge: 995
Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Hallo, Ludwigsburg:

Du machst es richtig!
Die kostbare Zeit vergeht, wen man auf Hilferuf wartet.

Von Ludwigsburg:
"Eins weiß ich: man darf nicht warten, bis es zu spät ist, bevor man Hilfe anbietet!"

Und da helfen die Worte: "nur eins muss man machen, einmal telefonieren" auch nicht mehr. Vor allem: wer weiss, wo er telefonieren muss?

Ich habe da Geschichten zu erzählen, die betreffen nicht mich, also Datenschutz.
Und die Geschichten habe ich gesammelt, als man mich zwangseingeliefert hatte, wg. Suizidgefahr.

Ja, ja, auch Ärzte sind keine Engel.
Vor allem, wen denen jegliche Kompetenz abgesprochen werde, und wenn schon, dann für viel Geld.
Ich habe von abgrenzende SoH 2004 160,- € für Übersetzung von meinem Index (von meinem Bekleidungsgeld) bezahlt.
Die Berufserlaubnis davor liegt bei Inso.
Danach hatte eine Nette SB, die Kosten, mitsammt Kosten für Fahrten nach Sachsen-Anhalt, übernommen hatte.
Letztendlich wurde davon 2-monatiges Praktikum, das nicht verlängert sein durfte.

Ich bin, leider, viel zu lange aus dem Beruf und finde mit Sicherheit Keinen, Der mir beihilflich sein möchte, wieder ein Fuß da zu fassen.

MfG
Isabell
__________________
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wach auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

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Alt 08.08.2008, 11:23   #38
Ludwigsburg
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Zitat:
Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Und da helfen die Worte: "nur eins muss man machen, einmal telefonieren" auch nicht mehr. Vor allem: wer weiss, wo er telefonieren muss?

Hab nicht gesehen, wer das geschrieben hat, aber ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, daß mein erster Anrufe, mit dem ich für jemanden ilfe wollte, in mehreren Fällen nichts bewirkt hat.
Nach dem ersten Anruf hängt man erstmal am Telefon...und versucht, eine sich zuständig fühlende Stelle zu finden, oder wenigstens jemanden, der zu helfen versucht.
 
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Alt 08.08.2008, 11:24   #39
Ludwigsburg
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Zitat:
Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
und dann würden die Sozialarbeiter der Klinik das amtliche für Dich regeln..
oder auch nicht...
 
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Alt 20.08.2008, 17:11   #40
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wo ein wille ist, ist auch ein weg,wie?
nach einigem stress und hin und hergeschicke hab ich letzte woche die bewilligung bekommen, der scheck war auch 5 tage später da,krankenversichert bin ich auch, wenigstens hab ich ne nachzahlung vom 26.06.08 an erhalten, jetzt heißt es, hoffen das die mir ne wohnung bewilligen und ich auch geld für die erstausstattung erhalte...
ist allerdings nur der erste schritt, denn jetzt muss ich mich nich dazu durchringen zu nem psychologen zu gehen...
naja mal schauen was der filemanager fr. sagt....
ich muss sagen,man fühlt sich echt gut wenn man so ein paar dinge auf die kette gekriegt hat...nun der kreislauf holt einen bestimmt wieder ein wenn man nix unternimmt!

auf jeden fall nochmal danke an alle hier!
gruß benno

p.s. @ redox:
danke dir für deine p.m. die hat mir wohl den letzten tritt in den a.... gegeben
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Alt 20.08.2008, 17:55   #41
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Hi bennor
Gratuliere dir vorerst herzlich zu deinen getanen Schritten!
Und berichte bitte dann wieder, wie du auch die nächsten Schritte wirklich tust.
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Gruß! ethos07


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Alt 20.08.2008, 18:20   #42
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Standard AW: kindheitstrauma,hilfe vom jobcenter?

Also was immer auch ist und wo Du gerade lebst. Du brauchst Verbündete. Ob Du die bei der Arge findest weiss ich nicht. Was ich jedoch weiss ist, dass ich aus eigener Erfahrung nur den einzigen Weg kenne.
Dringend eine Beratungsstelle aufsuchen. Den Leuten klar machen das Du Dein Leben auf die Reihe bekommen willst und bekommen mußt. Dort Deine psychische Situation offen darlegenund zugleich besprechen ob und wie es Kontakte zwischen Beratungsstelle und Arge gibt. Hier in meiner Stadt gibt es zwei Mitarbeiterinnen der Diakonie, wonanders ist dies vielleicht die Caritas, im Arge-Gebäude und somit dichter am Geschehen.
Zugleich, jooo das klingt wie alles auf einmal machen, ist aber parralel auch nicht ganz unwichtig.Dränge auf eine stationäre trauma-therapeutische Behandlung in einer Fachklinik bei der Beratungsstelle. So wie ich das sehe dürftest Du sonst in Deiner bisherigen Lebenssituation kein Bein an die Erde bekommen. Das Ganze ist ein längerer Weg, aber er ist begehbar und tief drinsitzende Verletzungen heilen nicht schmerzlos und über nacht. Die nach außen verheilten Wunden eitern im Inneren immer wieder erneut und immer wieder bildet sich Eiter. Solange unerledigte Dinge sich immer wieder entzünden, solange behindern sie zumeist recht schmerzhaft. Je echter Du wllst, umso wichtiger wird man Dich nehmen, sich Dich und Deine Situation kümmer. Aber ohne Dein Zutun geht gar nichts.
Ich wünsche Dir Kraft und Mut

Geändert von Weender (20.08.2008 um 18:26 Uhr).
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