| |||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| |
| | #1 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 14.07.2008 Ort: Berg. Gladbach
Beiträge: 3
| Hallo Zusammen, bin neu hier und hab noch nichts zu meinem Problem gefunden. Ich bin 48 Jahre alt und werde wohl trotz zweier hochwertiger Ausbildungen (Bankkaufmann + Informatiker) und zahlreicher Weiterbildungen in absehbarer Zeit keinen neuen Job bekommen. Im Dezember bekomme ich kein AL1-Geld mehr. Da ich Wohneigentum, ein relativ teures Auto und diverse Lebensversicherungen mit relativ hohen Rückkaufswerten habe, brauche ich mich für den Empfang von Hartz-IV-Geldern gar nicht erst anzumelden - ich kann mich NUR arbeitslos OHNE Leistungsbezug melden. Das bedeutet dann für mich, dass ich KEINE Beiträge zur Kranken-, Pflege- oder Rentenversicherung vom Amt bezahlt bekomme. Mir scheint, mit dieser Regelung soll die komplette Mittelschicht "platt" gemacht werden. Es kann ja wohl nicht angehen, dass Leute, die immer fürs Alter vorgesorgt haben und entsprechend hohe Rücklagen haben, jetzt deswegen benachteiligt werden und von diesen Rücklagen leben müssen. Oder alles verkaufen müssen (Haus, ETW, Lebensversicherungen etc.), was eigentlich fürs Alter vorgesehen waren (die geringen Freibeträge sind ja eine Frechheit!). Die, die nie oder wenig vorgesorgt haben und jetzt keine nennenswerten Rücklagen haben, haben jetzt Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Amt. Da ich mit diesem Problem sicher kein Einzelfall bin, würde mcih mal interessieren, ob es irgend welche Initiativen gibt, die gegen diesen gravierenden Mißstand endlich mal vorgehen. Sonst sehe ich in absehbarer Zukunft keine Mittelschicht mehr. Für Info's und Ratschläge, was man tun kann, wäre ich sehr dankbar. |
| | |
| | #2 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 12.05.2008
Beiträge: 53
| Für die Lebensversicherungen würde ich sofort einen Verwertungsausschluss mit der Versicherung vereinbaren. Verwertbarkeit erst nach Renteneintritt. Damit könntest Du die zumindest vor der Verwertung retten. ETW - bitte prüf, ob die noch in einer angemessenen Größe ist, sonst wäre auch da eine Umwandlung in eine ET angemessener Größe zu überlegen. Du hast jetzt noch einige Monate Zeit, Dir einen vernünftigen Job zu suchen. Nutz die Zeit dafür und besprich unbedingt mit einem guten Fachanwalt für Sozialrecht, ob meine Ideen gangbar sind. Das RA Honorar könnte sich in Deinem Fall als die beste Investition Deines Lebens herausstellen. |
| | |
| | #3 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 21.03.2007 Ort: NRW
Beiträge: 3.404
| Zitat:
| |
| | |
| | #4 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 21.03.2007 Ort: NRW
Beiträge: 3.404
| Zitat:
| |
| | |
| | #5 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 12.05.2008
Beiträge: 53
| Richtig, das hab ich mißverständlich ausgedrückt. Trotzdem aber nochmal mein Hinweis, wenn noch Zeit ist bis zum befürchteten Eintritt des ALGII-GAU, dann sollte man im Vorfeld jede nur mögliche fachliche / anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um vorhandenes Vermögen optimal zu schützen. |
| | |
| | #6 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 14.07.2008 Ort: Berg. Gladbach
Beiträge: 3
| Warum bekommen Personen keine Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt, weil sie aufgurnd von sogenanntem angespartem Vermögen kein Anrecht auf Hartz-IV-Leistungen haben? Diese ungerechte Behandlung von einem Personenkreis, der immer vorgesorgt hat, ist das große Problem. Das angesparte private "Vermögen" geht dadurch nur für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge drauf. Und weil zusätzlich für diese Zeiten (arbeitslos ohne Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen) vom Amt keine Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden bzw. diese Zeiten nicht wie normlae Arbeitslosenzeiten anerkannt werden, sinken deren Rentenansprüche dramatisch. Damit steht dem Staat in absehbarer Zukunft eine Altersarmut in nie gekanntem Ausmaß bevor, weil die Mittelschicht gezwungen ist, ihr für das Alter angespartes Vermögen zu verbrauchen. Sie können auch kaum noch Rentenansprüche ansammeln - es sei denn, sie bekommen wieder einen Job oder sie zahlen Rentenbeiträge ebenfalls von ihrem für's Alter angesparten Geld! Wer hat also eine Idee, wo man sich an wen wenden kann, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und wer sich diesem wichtigen Thema annimmt? |
| | |
| | #7 |
| Neuer Benutzer Registriert seit: 14.07.2008 Ort: Berg. Gladbach
Beiträge: 3
| Jahre-/Jahrzentelang hat man Beiträge zur AL-Versicherung gezahlt und nach 12 Monaten wird man, wenn man gut für's Alter vorgesorgt hat, in die absehbare Altersarmut gedrückt. Warum bekommen diese Personen, die aufgrund von "angespartem Vermögen für's Alter" kein Anrecht auf Hartz-IV-Leistungen haben, keine Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt? Die Freibeträge sind wohl eher als eine Verhöhnung derjenigen anzusehen, die immer für ihre Altersversorgung vorgesorgt haben. Diese ungerechte Behandlung von einem Personenkreis, der immer vorgesorgt hat, ist das wirklich große Problem. Das angesparte private "Vermögen" geht dadurch für Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge drauf. Und weil zusätzlich für diese Zeiten (arbeitslos ohne Anspruch auf Hartz-IV-Leistungen) vom Amt keine Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden bzw. diese Zeiten nicht wie normlae Arbeitslosenzeiten anerkannt werden, sinken deren Rentenansprüche dramatisch. Damit steht dem Staat in absehbarer Zukunft eine Altersarmut in nie gekanntem Ausmaß bevor, weil die arbeitslos gewordene Mittelschicht (ich würde mal sagen ab einem Alter von 40 Jahren) gezwungen ist, ihr für das Alter angespartes Kapital zu verbrauchen. Sie können auch kaum noch Rentenansprüche ansammeln - es sei denn, sie bekommen wieder einen Job (was bei dem vorherrschenden Jugendwahn bei der Jobvergabe eher schwierig sein wird) oder sie zahlen Rentenbeiträge ebenfalls von ihrem für's Alter angesparten Geld! Wer hat eine Idee, wo man sich an wen wenden kann, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und wer hat genug Einfluß auf die Politik, damit sich zu diesem wichtigen Thema endlich mal was zum Abstellen dieser Ungerechtigkeit tut? |
| | |
| | #8 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 11.06.2006 Ort: Hannover
Beiträge: 1.747
| Das Problem muss doch noch ganz anders angegengen werden. Als wir damals in der Schule den Gnerationenvertrag durchgenommen haben, habe ich meinem Vater eine Frage gestellt: "Ich gehöre zu en geburtenstarken Jahrgängen (geb. 1965), nach mir kommen die sogenannten geburtenschwachen Jahrgänge. Die sollen später mal meine Rente zahlen. Wie geht das?" Antwort: "Keine Sorge, das regeln unsere Politiker dann schon." Tja, jetzt haben wir den Salat. Rente mit 67 bringt es auch nicht. Ich habe das mal durchgerechnet. Obwohl ich einen gutbezahlten Job habe und auch einiges an privater Vorsorge betreibe, werde ich mich wohl im Alter ganz schön einschränken müssen. Soviel, wie man privat vorsorgen müsste, kann man gar nicht, selbst, wenn man Arbeit hat...
__________________ Viele Grüße aus Hannover |
| | |
| | #9 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 25.11.2007 Ort: Zweibrücken
Beiträge: 701
| hallo, willkommen im club............ grüße vom früher reichem und jetzt auch armem Frettchen
__________________ ich stehe als sozialbeistand im umkreis von 20 km um zweibrücken zur verfügung,bitte per PN Jeden kann es treffen, jeden trennen 12 Monate von H4 |
| | |
![]() |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|
| ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Krankenversicherung bei Einstellung der Leistung | Die kleine Hexe | Allgemeine Fragen | 3 | 27.01.2008 23:32 |
| Beiträge Krankenversicherung | Blare | Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente | 2 | 04.07.2007 14:45 |
| Keine Krankenversicherung, kein Anspruch wie gehts weiter? | Haxenklaus | ALG II | 14 | 30.05.2007 18:09 |
| Ullas neue Pläne: Anspruch auf Krankenversicherung für alle | ofra | Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente | 5 | 15.01.2007 20:13 |
| kürzung der leistung meiner mutter, weil sie in reha ist | ranke | ALG II | 3 | 30.08.2006 19:21 |