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| Tags: argenschikanen, schluss, zahltag |
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#1 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
| Zitat:
Weiterlesen... Das Erwerbslosen Forum Deutschland beteiligt sich aktiv an dem AktionsCamp mit und ruft schon jetzt zur Beteiligung auf. Ein Aufruf und viele Infos dazu werden Anfang nächster herauskommen. Geändert von Martin Behrsing (04.09.2007 um 00:49 Uhr). | |
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| | #2 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Hm, was genau soll damit bewirkt werden? Chèvre |
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| | #3 |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
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__________________ Gruß aus dem Rheinland Martin Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06 Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung. Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland |
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| | #4 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 18.07.2006 Ort: hamburg
Beiträge: 2.958
| der druck wird größer und das ist gut so!
__________________ Bin in Zukunft nicht mehr so oft online. |
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| | #5 |
| Gast
Beiträge: n/a
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| | #6 |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
| also, es soll Druck erzeugt werden. Der hat ja nun in Köln schon eine gewisse Tradition. Dieser Druck soll in den zwei Tagen erheblich verstärkt werden. Es handelt sich immerhin um die Zweit größte ARGE in Deutschland, von der aus fast alle neunen Modelle ausgehen. Ein Ziel der Aktion ist z.B. eine Beschwerdestelle in der ARGE einzurichten. Eine weitere: jeden 1. u. 2 im Monat werden ca. 40-50 Leute die ÖMenschen in die ARGE begleiten, wenn es wieder mal kein Geld gegeben hat. Es wir z.B. der Bedarfsermittlungsdienst bloß gesytellt. Dazu kommen öffentliche Vorträge der rechtlichen Gegenwehr. Was bisher in Köln passiert ist, hast Du ja nun mitbekommen. Von daher wird das ganze eine spannende Sache mit Vollversammlung, Kultur und Druck und wahrscheinlich auch viel Spass.
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| | #7 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 20.02.2007 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 682
| Ich halte das für eine super Alternative zum randalieren. Damit soll natürlich Aufmerksamkeit erzeugt werden. Es dreht sich thematisch laut Artikel um die Machenschaften und illegalen Praktiken der ARGE, um Tipps und Tricks gegen die ARGE und eine eigene Beschwerdestelle sowie Begleitung. So gelingt es eventuell die Wut der Kunden zu kanalisieren und zwischen den Kunden eine Solidarität zu erzeugen, die mehr nützt wie nur im Büro rumbrüllen.
__________________ --------------------------------------------------------------------------------------------------------- unchristliche CDU + unsoziale SPD = unfähige Regierung |
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| | #8 |
| Gast
Beiträge: n/a
| Danke Martin und Erntehelfen, so gesehen finde ich die Aktion auch sehr gut, auch wenn sie zu dem Zeitpunkt für mich leider nicht erreichbar ist. Aber das könnte man ggf auch hier umsetzen, mal schauen was sich machen lässt. Ich muss sagen, dass ich beim ersten Lesen des Textes davon ausging, dass es alleinig nur darauf ankommt dort stunk zu machen und den Mitarbeitern Angst einzuflössen, so wie ihr das nun schildert ist dies mehr als nützlich und gibt den dortigen Arbeitslosen auch eine gewisse Portion Würde wieder zurück. Hm, die Beschwerdestelle wird dann vor den Türen angelegt? Chèvre |
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| | #9 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
| Zitat:
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| | #10 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 22.07.2007 Ort: Köln
Beiträge: 345
| Schon wieder Ärger mit der ARGE Köln --> http://www.linkezeitung.de/cms/index...284&Itemid=240
__________________ Carpe diem Rick +++ Hartz IV Empfänger steigern das Bruttosozialprodukt+++ |
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| | #11 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.06.2006 Ort: oldenburg
Beiträge: 391
| solche aktionen müssten in jeder Arge stattfinden, da ja nicht jeder in Köln wohnt, und die schikanen ja in jeder Arge vorkommen. lg hartzhasser
__________________ ich will Arbeit und nicht Hartzen. |
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| | #12 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
| Zitat:
Für alle anderen gilt: Man muss halt selbst anfangen. Sicher ist so etwas in kleinen Städten sehr schwierig. Aber da kann man sich ja größeren Städten anschließen und sie dann um solidarische Hilfe für nächste Aktionen bitten. In Köln wird das ganze auch nur funktionieren, wenn auch Inis aus anderen Städten und Überregionale mitmachen. Aber das wird schon
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| | #13 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 23.03.2007 Ort: München
Beiträge: 1.343
| Was soll so etwas? Die gewollte Isolation durchbrechen? Durchbrechen, dass sich von Muttchen bis hin zu Opachen allein in der kargen Wohnung, sich aus der Lage des erzwungenen Stillstands selbst zerfressend, umbringen oder dem in Alkoholismus resp. anderen Suchten Auswege suchen (falls es nicht schon zu spät ist)? Erwirken, dass Menschen in gleicher hoffnunsgloser Lage auch mal "Luft machen dürfen", um dieses ganze krankmachende Potential aus sich heraus zu befreien? Wer hats denn verursacht? Wie kann man was wirklich ändern, wenn an den Symptomen herumdoktern und den "Patienten" schuldig sprechen logischerweise nicht weiterbringen kann? Vielleicht mal den Verursacher angehen - den Virus himself? Als stets belasteter "Esel" auch mal bocken dürfen - wieso nicht? Wieviel braucht es denn, bis jemand der sich beständig nicht gegen Unrecht wehren "darf", irgendwann einmal die Anklagen an die richtigen (rechten?) Stellen bringt? Irgendwann kommt dieser Punkt sowieso, bei jedem der sich nicht der Lethargie ergeben hat, und dann ist es auf jeden Fall konstruktiver, es zum Verursacher, der Arbeitsverhinderungsagentur, "zurückzutragen" als die zwangsläufig entstehenden und unterdrückten Aggressionen an noch Schwächeren oder Hilfloseren oder an sich selbst auszulassen. "Aggredi" bedeutet "an etwas herangehen". Ist ein Teil unseres hiesigen Seins, das ist nun einmal so, und wird nur destruktiv, wenn nicht an die richtigen "Adressaten" "herangegangen" wird. An die richtigen Adressaten, die Verursacher eines oder vieler krankmachender Symptome heranzugehen, ist aber der einzige sinnvolle Weg, um "die Krankheit" zu verändern. Gruss Emily |
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| | #14 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 06.08.2007 Ort: NRW
Beiträge: 831
| Ich finde die Einrichtung von Informations- und Beratungsstellen sehr gut. Wie des häufigeren erwähnt wissen viel zu viele von Hartz Betroffene garnicht, was die ARGEn können/sollen und vor allem DÜRFEN. Um die Krankheitsmetapher weiterzuverwenden: "Information ist eine der wichtigsten Vorsorgeimpfungen gegen Hartz-IV/ARGE"
__________________ Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum: -ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis. -ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen. -ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren. |
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| | #15 | |
| Redaktion Forumnutzer Registriert seit: 16.06.2005 Ort: Bonn
Beiträge: 11.547
| Zitat:
__________________ Gruß aus dem Rheinland Martin Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06 Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung. Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland | |
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| | #16 |
| Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 22.06.2006 Ort: Köln
Beiträge: 45
| Hallo, ich denke, dass Emilys Überlegungen schon in die richtige Richtung gehen. <Vielleicht mal den Verursacher angehen - den Virus himself? Als stets belasteter "Esel" auch mal bocken dürfen - wieso nicht?> ... und in diesem Zusammenhang GEMEINSAM - das meint m.E. nach auch der Begriff "Vollversammlung" - über das WIE nachdenken, sich verbünden, sich organisieren, sich und "seine" (respektive "unsere") Interessen zu artikulieren und verdammt nochmal dafür einstehen. Das läuft dann auf "Handeln" hinaus! Ein bloße Werbeveranstaltung für (bereits vorhandene) Strukturen aus dem Selbsthilfebereich wäre mir zu wenig, zumal dies auch mal schnell von ARGE selbst missbraucht werden kann. Die PAPs und Fallmanager empfehlen ja jetzt schon ihren "KundInnen" im Falle von Sanktionen den Gang zur Tafel oder aber auch zu unabhängigen Beratungsstellen. Dabei ist HartzIV vorgeblich AUCH dafür da, ein existenzielles "Leben" just OHNE derlei Selbsthilfestrukturen zu sichern. ... Was natürlich nicht funzt und ARGE weiß das, weshalb man ihr getrost ein systematisches, unterdrückendes und somit menschenverachtendes Verhalten vorwerfen darf. Immerhin könnte die Aktion ein sichtbares und mutmachendes Zeichen dafür sein, dass das, was einst unter dem Kampfbegriff 'Agentur-Schluss' begann, noch lange nicht vorbei ist. (Die Agentur ist ja schließlich noch nicht schluss! ... oder kennt jemand andere Infos?) Also: Ich komme und bringe Freunde mit! |
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