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| Tags: eltern, gruenden, kind, psych, u25, zahlen |
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#1 |
| Neuer Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.05.2006 Ort: hildesheim
Beiträge: 28
| Hallo ihrs! Ich bräuchte mal euren Rat. Meine Schwester ist im Juni 24 geworden. Hat neulich ihren Job verloren, da Vertrag ausgelaufen. Hat ALG 1 bezogen, ist nun ins ALG II gerutscht. Sie hat ALG II erst gar nicht beantragt und ist somit nun nicht mehr krankenversichert. Sie wohnt wieder bei meinen Eltern seit etwa 1,5 Jahren. Ausbildung abgeschlossen 2003. Soweit alles kein Thema. Problem: sie ist psychisch krank. Ich tippe auf Drogenpsychose oder Schizophrenie. Sie will sich aber nicht helfen lassen. Eine Arbeit, sofern sie sich denn eine suchen würde, müsste sie nach kurzer Zeit wieder beenden, da sie das alles durch ihre Krankheit nicht packen würde. Meine Eltern sind verständlicherweise nicht gewillt, sie finanziell zu unterstützen. Sie bekommt zwar Essen, Trinken und ein Dach übern Kopf, aber sie wollen partout weder Krankenversicherung zahlen, noch "Taschengeld", noch ihre Verpflichtungen (GEZ, Versicherungen, Internet, Handy).Rausschmeissen wollen sie sie aber auch nicht aus Angst, sie würde sich was antun bzw richtig runtergehen. Nun waren sie beim Job-Center und...logo, sie kriegt keinen Cent.Dafür verdienen meine Eltern zuviel. Die größte Sorge, die sie haben, ist die nicht vorhandene Krankenversicherung und die evtlFolgen, dass wenn ihr etwas passiert, meine Eltern dafür aufkommen müssen.Und ich sag mal als Beispiel, eine Bein-OP nach kompliziertem Bruch ist ja nicht gerade billig.Familienversichert werden kann sie nicht, da sie über 23 ist.Eine psychiatrische Hilfe kann sie nun auch nicht nehmen, da sie ja keine KV hat.Habt ihr ne Idee? Gibt es eine Art Zwangseinweisung? Müssten meine Eltern für irgendwas geradestehen, wenn ihr etwas passiert? Bekommt sie ALG II wenn sie auszieht?Oder bleibt meinen Eltern echt nur der Weg, sie finanziell unterstützen zu müssen? Bitte nicht falsch verstehen, meine Eltern würden das auch machen. Aber ganz ehrlich, wenn mein Kind sich um nichts kümmert, keine psychiatrische Hilfe nimmt, sich keine Arbeit sucht, nicht im Haushalt hilft, nur in den Tag hineinlebt und irgendein Kram erzählt (Wahnvorstellungen), innerhalb von 4 Wochen 3000€ auf den Kopf haut (Auto verkauft, Steuernachzahlung) und sich nichts anständiges geleistet hat (vermutlich für Drogen draufgegangen), dann würde ich mein Kind auch nicht mehr unterstützen wollen! Schon gar nicht, wenn ich seit 28 Jahren mein Leben aufbaue, nur für meine Kinder da bin und hart dafür arbeite!Das Ganze geht seit Jahren schon so.Und so kann und darf es einfach nicht mehr weitergehen.Ihr ist alles scheissegal, sie will meine Eltern klein machen, sie will so weitermachen, bis meine Eltern das Haus verkaufen müssen (eigene Aussage) Habt ihr einen Rat? Oder zahlen und abwarten bis sie 25 ist? Zwangseinweisung? Liebe Grüße Sylvia |
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| | #2 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 101
| Hallo Kind hat keinen Bock? Wenn eine Drogenpsychose vorhanden sein sollte, kann Kind keinen *Bock* haben - es ist krank. Mein Sohn hatte vor 3 Jahren ebenfalls eine Drogenpsychose, verlor seine Arbeit usw. Nach vielen zermürbenden Zweifeln sahen wir keinen anderen Weg, als die Zwangseinweisung. Heute weiss ich, es war der einzige Weg - er würde wahrscheinlich sonst nicht mehr leben. Es war schwer ihn in der Psychiatrie zu sehen, das volle Programm lief ab - das oftmalige Gefühl dieses Kind ist verloren war kaum auszuhalten. Täglich wurde er von einem Mitglied der Familie besucht, wir schauten auch der Klinik auf die Finger. Er wurde völlig gesund. Auch die Voraussage der Klinik, er müsse nun sein Leben lang Psychopharka nehmen traf nicht ein. Mit Hilfe eines Psychiaters setzten wir nach 6 Monaten alle Medikamente langsam ab. Seit 2 Jahren ist er völlig medikamentenfrei, raucht nicht, keinen Alkohol, keine Drogen. Auf der FOS macht er nun sein Abitur nacht. Er ist lebenslustig, ein sehr guter Sportler und und und. Auf alle Fälle muss die junge Frau zu einem Psychiater, Du denkst ja sogar an Schizophrenie, möglicherweise ist auch ambulant zu helfen. Das Verhalten deutet auf eine manische Psychose hin. Ähnlichkeiten zu meinem Sohn sind aus Deinen Zeilen herauszulesen. Dazu muss sie krankenversichert sein. Deine Eltern sollten so schnell wie möglich in den sauren? Apfel beissen. Nachdem genügend Geld vorhanden ist, dürfte dies ja kein Problem sein. Lasst sie nicht hängen. Sie braucht mehr als ein Dach über dem Kopf und was zu essen. Sie kann wieder gesund werden. Gruß Hartzige. |
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| | #3 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.862
| Müssen die Eltern es? Das 'Kind' hat eine Ausbildung absolviert und gearbeitet. Die Eltern sind nicht mehr Unterhaltspflichtig, egal was die ARGE sagt. Da würd ich doch mal ein Schreiben zur ARGE aufsetzen, dass sie wenigstens Krankenversichert wird/ist.
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #4 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 101
| Nachdem sie nicht arbeitsfähig ist, ist die Arge wohl nicht zuständig. Grusi? Wie genau das ohne die Eltern laufen soll - weiss ich gar nicht. Wir hatten *Glück* im Unglück, mein Sohn war gerade 22 und fiel wieder in die Familienversicherung mit rein. |
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| | #5 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.862
| Es wird aber nur getippt, was diese junge Frau evntl. hat. Und wenn man nicht weiß, was mit der Frau tatsächlich los ist, wüsste ich nicht, ob es so einfach ist jemanden 'zwangseinzuweisen'. Grusi hmm, kennt sich hoffentlich jemand damit aus, ob man dieses beantragen kann, aber müsste sie nicht dafür auch vorher zum Arzt? Gruß Eka
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #6 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 101
| Natürlich muss vorher ein Arzt her. Ohne Gutachten läuft nichts. Ich sehe irgendwie keinen Weg ohne die Eltern, da sie eben noch unter 25 ist. Ich weiss noch nicht mal wie das mit der Zwangseinweisung läuft. Wir riefen damals den Notärztedienst über Ostern an, nachdem er 5 Tage nicht gegessen, geschlafen usw. hatte. Er war völlig durchgeknallt, lachte und weinte, redete konfuses Zeugs, aß Gras, ob mit Hundekacke oder ohne, hatte Panik. Die Notärztin wußte sofort was los war. Mein Sohn ging freiwillig mit, da er dachte er ginge zu einer Hochzeit, nachdem die Ärtzin völlig in weiss gekleidet war und beim Nachbarn eine Hochzeitsfeier statt fand. Nachdem es ja vorbei ist und sehr gut ausgegangen, muss ich doch gerade schmunzeln. Im Krankenhaus dann, kam dann der sofortige Beschluss. Er war eine Gefahr für sich selbst - wenn nicht sogar für andere. Ich wusste ja, dass das kam, wenn ich einen Arzt rufe. Habe in der Psychiatrie vor Jahren mal Krankenschwester gelernt. In der Klinik hiess es jedoch sofort: Krankenkarte her usw., selbst der Notarzt wollte diese als erstes. |
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| | #7 |
| Neuer Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.05.2006 Ort: hildesheim
Beiträge: 28
| Dankeschön für eure Antworten. Meine Schwester will sich doch gar nicht helfen lassen. Das ist das Problem. Wir haben sie vor ungefähr 1,5 Jahren auf ihren eigenen Wunsch zum LKH gefahren. Dort gab es ein Gespräch. Eine stationäre Therapie hielt der damalige Psychiater/Psychologe (k.A. was er genau war) für sinnvoll und empfahl ihr diese auch.Sie wollte aber nicht. Auch den dringenden Rat des (ich nenne ihn mal Arzt) sich in eine ambulante Thera zu begeben, hat sie nich befolgt. Sie hat auch von irgendeinem Arzt mal einen Einweisungsschein bekommen, auch das lehnte sie dankend ab. Dass sie dringend Hilfe braucht, wissen wir alle und auch sie selbst. Doch wenn sie es nicht ernst nimmt??? Es geht mittlerweile so weit, dass sie sich wohl ab und an mal prostituiert. Sie schläft mit ganz vielen Männern (ob nun als Gegenleistung oder nicht), alles ohne Schutz. Sie bringt sich und andere damit in gesundheiltiche Gefahr.Ob sie drogenabhängig ist, weiss ich nicht genau. Sie kifft auf jeden Fall (in welchem Maße ist mir unbekannt) und nimmt auch andere Drogen, Kokain, Chemie (hab da keine Ahnung von, aber Pep, Extasy, Pilze und wie man das alles nennt).Auch da ist mir unbekannt, in welchem Maße sie das nimmt. Meine Eltern würden sie ja auch voll und ganz unterstützen. Sie würden sofort eine KV abschliessen. Sie würden alles machen. Doch sie wollen sich verständlicherweise nicht ausnutzen lassen.Und meine Schwester sagt ja selber, meine Eltern hätten selbst schuld, sie haben sie ja nunmal schliesslich in die Welt gesetzt. Sie sagt selber, sie macht so lange weiter, bis deren Haus nicht mehr steht.Und es kann ja wohl nicht angehen, dass meine Eltern sich den Rücken krumm buckeln für das eigene Kind, welches krank ist (klar wissen wir, dass sie krank ist), aber gar nicht gesund werden will. Es geht seit Jahren so.Irgendwas muss doch mal passieren.Und es kann ja wohl nicht sein, dass da ein Leben zerstört wird, welches 28 Jahre lang aufgebaut wurde, wofür man tagtäglich arbeitet und eine einzelne Person alles kaputtmachen will. Klar kann sie nicht behandelt werden, wenn sie nicht kv ist. Aber wozu 134 € zahlen, wenn sie sich nicht helfen lässt? Was muss denn passieren, damit sie sich endlich um ihre Gesundheit kümmert?Muss es erst soweit kommen, dass meine Eltern bald nicht mehr wissen, wie sie das Haus bezahlen sollen?Es ist doch vermeidbar...wenn sie denn will.... Was bleiben meinen Eltern denn noch für Möglichkeiten? Einfach Mund halten, Augen zu und alles bezahlen, bis sie am Ende sind oder meine Schwester endlich auf die Beine kommt? Gar nichts zahlen und hoffen, dass sie das dann endlich "rafft"? Oder gar verklagt werden? Für eine Zwangseinweisung reicht es wohl nicht, da sie sich so gesehen ja nicht in Gefahr begibt bzw auch Fremdgefährdung nicht vorliegt. Zu ihren Symptomen: Sie fühlt sich beobachtet, meidet computererfahrene Menschen (sie könnten sie ja beobachten), redet wirres Zeug, wo kein normaler Mensch hinterherkommt. Leitet völlig sinnlos Worte von anderen Worten ab ( Beispiel: Der Buchstabe Y wurde von Ypsilanti erfunden, das englische Wort car stammt vom Auto Ford Ka ab........), hat Angst vor unsichtbaren Strahlen, Magnetfeldern usw.... Wie sieht es aus, wenn meine Eltern nun die KV nicht bezahlen und ihr passiert irgendwas? Werden meine Eltern die Kosten der Behandlung zahlen müssen? Oder würde sich meine Schwester einfach "nur" einen Schuldenberg bauen? |
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| | #8 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.179
| Wenn es so ist wie Du schilderst wird man um eine Zwangseinweisung eventuell nicht herumkommen, das ist aber ein langer Weg, eine Betreuung muss beantragt werden etc. |
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| | #9 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.862
| Soviel ich weiß, würde deine Schwester den Schuldenberg aufbauen. Was sie oder einer von euch aber tun müsste, im Falle eines Krankenhausaufenthaltes ect. ein Schreiben den Ärzten zeigen dass sie keine finanziellen Möglichkeiten hat... Ich frag aber noch mal bei einer Bekannten nach, was direkt geschrieben werden muß.
__________________ Audiatur et altera pars.... |
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| | #10 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 101
| Hallo Sylvia Zitat Sylvia: -------------------- Zu ihren Symptomen: Sie fühlt sich beobachtet, meidet computererfahrene Menschen (sie könnten sie ja beobachten), redet wirres Zeug, wo kein normaler Mensch hinterherkommt. Leitet völlig sinnlos Worte von anderen Worten ab ( Beispiel: Der Buchstabe Y wurde von Ypsilanti erfunden, das englische Wort car stammt vom Auto Ford Ka ab........), hat Angst vor unsichtbaren Strahlen, Magnetfeldern usw.... -------------------------------- sollte Deine Schwester psychotisch sein, gehört es zum Krankheitsbild sich *gesund* zu fühlen. Psychotiker sind uneinsichtige Kranke. Drum muss man sie manchmal leider zwingen. Wenn sie sich beobachtet fühlt, ist sie auf jeden Fall paranoid. Paranoide Psychose? Dies kann alles nur ein Arzt klären - obwohl jene auch nicht immer genau Bescheid wissen, was ist da los? Was sie nimmt ist so ziemlich egal, jede Droge - auch Alkohol kann eine Psychose auslösen. Deine Frage: *Wie sieht es aus, wenn meine Eltern nun die KV nicht bezahlen und ihr passiert irgendwas? Werden meine Eltern die Kosten der Behandlung zahlen müssen? Oder würde sich meine Schwester einfach "nur" einen Schuldenberg bauen?* Ich glaube auch, der Schuldenberg wäre fällig. In ihrem Zustand ist ihr das mit Sicherheit ziemlich egal. Allerdings ist kein Arzt dazu verpflichtet, sie überhaupt zu behandeln ohne KV. Der hippokratische Eid? er zählt heute nicht mehr viel. Lediglich bei schweren Unfällen wird sofort behandelt und danach wird erst der Finanzier gesucht. Sollen Deine Eltern den Mund halten und die KV zahlen? Natürlich sollen sie nicht den Mund halten. Zahlen? ich hätte es damals getan für meinen Sohn von meinen Hartz IV Almosen - und wenn ich nur noch meine Fingernägel hätte kauen können. Es ist schwierig bei Euch, da man nicht weiss, nimmt sie noch die Drogen wegen der Psychose? Spaß hat sie mit Sicherheit keinen mehr - nur noch Angst. Was war zuerst da - die Psychose und deshalb die Drogen oder umgekehrt? Auch ihre Promiskuität passt zu allem. An Deiner Stelle würde ich mal die Krankenkasse anrufen und fragen was passiert, wenn jemand nicht versichert ist und es geschieht was. Nicht die Geschichte erzählen. Nun, sie ist in Gefahr. Die Selbstzerstörung ist in vollem Gange und sie hat keine Skrupel andere mit herunter zu ziehen - für Euch Angehörige wäre da evtl. eine Selbsthilfegruppe angebracht. Halte es für gezielt verletzendes Gerede Deinen Eltern gegenüber, sie macht solange weiter, bis das Haus nicht mehr steht. Sie sucht einen schuldigen für ihren Zustand. Geändert von Hartzige (20.08.2008 um 13:11 Uhr). |
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| | #11 |
| Neuer Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 04.05.2006 Ort: hildesheim
Beiträge: 28
| Klar sucht sie einen Schuldigen. Und die Schuldigen sind nun mal meine Eltern. Warum? Weil meine Eltern sie in die (se schxxxx) Welt gesetzt haben... Sie hatte im Alter von 15 Jahren eine Abtreibung. Meine Eltern haben sie nicht gezwungen, abzutreiben. Ihr aber klar gemacht, dass es besser sei. Das hat sie vermutlich bis heute nicht verarbeitet. Natürlich haben wir immer zu ihr gehalten, ihr den Rat gegeben, sich in psychologische Behandlung zu begeben, um das alles hoffentlich unbeschadet zu verarbeiten. Heute habe ich, 9 Jahre nach der Abtreibung, 2 eigene Kinder und sie ist eifersüchtig auf mich. Mit Drogen hat sie meines Wissens nach mit 13 Jahren angefangen. Also erste Joints.Unregelmäßig.Also die Psychose oder wie man das nun nennen und deuten mag, hat sie erst später bekommen. Ich schätze nun mal ganz grob auf vor etwa 3-4 Jahren. Meine Eltern würden sie ja unterstützen. Wenn sie denn nun mal einsichtig wäre und nicht versuchen würde, alles zu zerstören.Wie lange soll das denn gehen? Irgendwann muss es doch mal ein Ende haben... Meine Eltern wollten sie schon längst "rausschmeissen". Aber die Sorge, es würde ihr noch schlechter gehen als ohnehin schon, ist zu groß. Meine Eltern unterstützen uns da, wo sie können. Jederzeit steht deren Türe für uns offen.Aber auch deren Kräfte und Mittel sind irgendwann ausgeschöpft. Meine Schwester hat sicherlich keinen Spass mehr am Leben. Sie hat keine wahren Freunde, wenn überhaupt nur "falsche", die genauso leben, die Drogen nehmen. Sie macht nichts mehr, ausser schlafen, unregelmäßig und alleine im Zimmer essen. Genauso hat sie ganz urpötzliche Gefühlsausbrüche. Erst alles Friede, Freude, Eierkuchen und im nächsten Moment weint sie ohne ersichtlichen Grund. Erst ist sie freundlich und von nun auf jetzt, mault sie jemanden an. Was passiert denn so in einer Selbsthilfegruppe? Mein Vater will auch mal einen Termin bei einem Psychiater holen und ihm erzählen, was so alles vorgefallen ist. Für den Fall, dass sie tatsächlich mal hingeht, und der Psy. darauf vorbereitet ist und auch, wie man sie auf bestem Wege da hin bekommt. Ob das alles so klappt, wie mein Vater sich das vorstellt? Keine Ahnung. Die Drogenberatungsstelle hat meinem Vater nicht helfen können, da meine Schwester ja keine Hilfe will. Sicherlich würde es ihr egal sein, dass sich ein Schuldenberg auftürmen wird. Wenn sie nicht schon längst welche hat? Man bekommt ja auch nichts heraus. Sie redet kaum.Und schon gar nicht über ihre Sorgen und Ängste, über ihr Wohlbefinden. Okay, wie dem auch sei. Meine Eltern müssen also finanziell dastehen und sie unterstützen?Müssen also auch eine KV abschliessen? Staat sagt: Eltern müssen zahlen? Könnte meine Schwester meine Eltern sogar auf Unterhalt verklagen? |
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| | #12 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 13.179
| siehe Beitrag 8 |
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| | #13 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 09.12.2005
Beiträge: 1.862
| Ich weiß nicht wie es im Krankheitsfall aussieht, vielleicht wird es da anders gehandhabt, ist wohl auch z.B. bei Behinderten anders, wenn ich nicht irre. Aber normalerweise, da deine Schwester eine Ausbildung absolviert hat und arbeiten war, sind sie deiner Schwester gegenüber nicht mehr zum unterhalt verpflichtet. PS: Wenn deine Schwester versuchen sollte Unterhalt einzuklagen, aber der Richter die anderen 'Sachen' sieht, wie Drogen ect.. glaub ich kaum das sie damit durchkäme, wahrscheinlich würde ihr sehr Nahe gelegt werden Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen, sonst würd ja das 'Bare' wieder in Drogen oder anderes fliessen.... LG Eka
__________________ Audiatur et altera pars.... Geändert von Eka (20.08.2008 um 14:09 Uhr). |
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| | #14 |
| Erfahrener Benutzer Forumnutzer Registriert seit: 08.12.2005
Beiträge: 101
| Was macht eine Selbsthilfegruppe?: ganz kurz gesagt, die Angehörigen helfen sich gegenseitig selbst. Was ist eine Selbsthilfegruppe? Selbsthilfegruppen für fast jeden Bereich gibt es über ganz Deutschland verteilt. SELBSTHILFE Seite 1 plz 1 SELBSTHILFE MÜSSEN tun Eure Eltern wohl gar nichts mehr. |
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| | #15 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
Wenn sie aber Sozialhilfe beantragt, wird man die Eltern heranziehen... Geändert von Ludwigsburg (20.08.2008 um 18:07 Uhr). | |
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| | #16 | |
| Gast
Beiträge: n/a
| Zitat:
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